Unser Haus im Burgenland wurde gerade fertiggestellt und nach einem Wassereintritt in der Bauphase wurde die Decke nun einige Wochen lang von Wasser durchtränkt. Das Wasser lief seitlich an der Wand unter die EPDM-Folie und wurde von der Dampfbremse oder -sperre (silbern glänzend und auf die KLH-Decke verklebt) teilweise zurückgehalten bzw. teilweise über die KLH-Decke ins Hausinnere befördert. Das Wasser lief unter anderem über die Löcher, die für die Laschen des Krans gedacht sind, aber auch an uneinsichtigen Stellen ab. Die Folie wurde nun vom Spengler in der Mitte des Daches über die ganze Länge aufgeschnitten, das Wasser abgesaugt und dann wieder verklebt. Das Holz darunter ist dementsprechend feucht. Die Hausfirma versicherte uns, dass die Feuchte aus der KLH-Decke circa innerhalb von 10 Tagen nach unten/innen diffundiert. Danach soll die Feuchte von der Firma mit einem Messgerät kontrolliert werden. Ist das technisch richtig so?
Da es sich um einen Neubau handelt, gingen wir ursprünglich vom Austausch der Folie aus; nun haben wir Sorge wegen der technisch richtigen Ausführung/Haltbarkeit und bitten Sie, uns Ihre Einschätzung betreffend künftiger Auswirkungen der Arbeiten an der Folie mitzuteilen.
Die Aufbauschichten unseres Flachdaches sind (von außen)
- 1,3 mm EPDM-Folie (aus Kautschuk)
- mind. 20 cm EPS
- Dampfbremse (oder Dampfsperre?)
- 16 bzw. 23 cm KLH-Decke
(innen, noch nicht montiert:
- 20 mm Sparschalung Holz
- 15 mm Rigips)
