1.
der Handwerker bietet eine Gewährleistung von 5 Jahren VOBAbk. an. Die Ziegel für ein Dach haben laut Hersteller 20 und mehr Jahre Garantie haben (auf was alles?); Holzbalken, die statisch richtig berechnet sind, sind quasi unverwüstlich. So sollte hier doch eine höhere Gewährleistung möglich sein. Was kann man üblicherweise vereinbaren?
2.
Wir planen Tonziegel anstelle der heute vorhandenen Betonziegel. Rot ist im Baugebiet vorgeschrieben. Im Dachdeckerangebot ist "Ton rot engobiert" angeboten. Gibt es aber rein aus Qualitätssicht noch etwas zu beachten, oder ist "Ton engobiert", gleich von welchem Hersteller immer gleich gut? Wir wollen nicht an der falschen Stelle sparen.
3.
Mein Dach wird nicht nur 1:1 erneuert, sondern auch zwei Gauben eingebaut, wodurch einige alte Sparren entnommen werden. Das Haus wurde 1965 gebaut. Entsprechend sind die Balken 40 Jahre alt. Ist es üblich diese wiederzuverwerten (sind laut Dachdecker vollkommen in Ordnung) oder müsste man diese nicht auf jeden Fall erneuern?
4.
Wie ist die nachstehend beschriebene Dämmung zu beurteilen?
- Dach wird erneuert, Sparrenhöhe ca. 16 cm.
- Im Rahmen des Dachdeckerangebotes soll anstelle "Klöber Permo Easy", DWD-Platten inkl. Konterlattung verwendet werden. Diese soll besserer Wasserschutz sein und zusätzlich sehr gut dämmen. Richtig?
- zusätzlich 16 cm Dämmstoff (040) zwischen die Sparren, dann Dampfsperre, dann Konterlattung. Zwischen die Konterlattung wollen wir, nochmals 2 bis 2,4 cm Mineralwolle legen/klemmen, weil 16 cm Sparrenhöhe als Dämmbereich knapp und zusätzliche Dämmung der Sparren selbst (Kältebrücke) sinnvoll.
Auf die Konterlattung dann die Gipsplatten, evtl. tw. Nut- und Federbretter.
Gibt es Verbesserungsvorschläge?
Für kommende Beitrage lieben Dank!
Herzliche Grüße
Moni P.