Kamindurchbruch abdichten: Kondenswasser vermeiden – Anleitung & Materialien?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 12.01.2026

Die korrekte Abdichtung des Kamindurchbruchs ist entscheidend, um Kondenswasser und Niederschlagswasser zu vermeiden. Der Anschluss an die Dachdeckung und die DWD-Platte muss sorgfältig erfolgen. Die Verwendung von passenden Folienelementen vom Hersteller des Kaminsystems wird empfohlen. Eine luftdichte Schicht ist wichtig, um Probleme mit Feuchtigkeit zu verhindern.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung

Kamindurchbruch abdichten: Kondenswasser vermeiden – Anleitung & Materialien?

Hallo, ich habe ein Brennwertgerät unterm Dach stehen, der
Kunststoff-Kamin geht direkt durchs Dach.
Dachaufbau:
Fermacell-Platte  -  Dachlatten-Unterbau  -  Pavatex-Blaupapier -
Climacell-Flocken (22 cm) zwischen Dachsparren eingeblasen -
DWD-Platte  -  Dachlatten  -  Ziegel.
Zum Einziehen des Kamins habe ich das Blaupapier aufgeschnitten,
Dämmung rausgeholt, Loch durch die DWD-Platte geschitten und
Kamin eingezogen.
Jetzt läuft mir natürlich Kondenswasser innen und außen am
Plastik-Kaminrohr entlang nach unten.
Wie dichte ich mein Dach fachgerecht wieder ab? Genügt es,
die DWD-Platte auf der Unterseite mit Klebeband abzudichten, Climacell wieder reinzustopfen, Blaupapier winddicht zukleben und Fermacell-Platte
anbringen. Oder läuft mir dann immer noch Kondenswasser in die Dämmung?
Vielen Dank für die Hilfe!
  • Name:
  • Erwin Kosmann
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Keine Klebeband-„Abdichtung“ an der DWD-Platte – dies verstößt gegen die luftdichte Ebene im Warmbereich und führt zu massiver Durchfeuchtung und Schimmel.

    🔴 KRITISCH: Climacell-Flocken dürfen NICHT im Bereich des Kamins verwendet werden – sie sind brennbar und nicht für Anschlusszonen an Heizungsanlagen zugelassen.

    ⚠️ WICHTIG: Erforderlich ist ein zertifiziertes Kamin-Durchführungssystem mit druckwasserdichter Manschette, dampfdichter Anbindung an die Raumseite und nichtbrennbarer Dämmung (z. B. Steinwolle) mit mindestens 5 cm Abstand zum Rohr.

    ⚠️ WICHTIG: Vor Inbetriebnahme des Kamins muss ein Kondensatablauf funktionsfähig sein und eine bauphysikalische Prüfung der Wärmebrücke erfolgen.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe, dass Sie Kondenswasserbildung an Ihrem Kamindurchbruch vermeiden möchten. Hier sind einige Punkte, die ich bei der Abdichtung berücksichtigen würde:

    • Dampfsperre: Stellen Sie sicher, dass die Dampfsperre (Pavatex-Blaupapier) luftdicht an das Kaminrohr angeschlossen ist.
    • Isolierung: Verwenden Sie nichtbrennbare Dämmstoffe, um den Raum zwischen Kaminrohr und Dachkonstruktion auszufüllen.
    • Kondensatablauf: Überprüfen Sie, ob ein Kondensatablauf am Kamin vorhanden und funktionsfähig ist.

    🔴 Gefahr: Unsachgemäße Abdichtung kann zu Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung führen.

    👉 Handlungsempfehlung: Ich empfehle, einen Fachmann für Dacharbeiten oder einen Schornsteinfeger zu Rate zu ziehen, um die Abdichtung fachgerecht durchzuführen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt einen undichten Kamindurchbruch durch ein Steildach mit einer komplexen, diffusionsoffenen Dachkonstruktion. Das Kernproblem ist das unkontrollierte Eindringen von Kondenswasser entlang des Kunststoff-Kaminrohrs, was auf eine fehlende oder unzureichende Abdichtung der Dachdurchführung zurückzuführen ist. Die vom Nutzer vorgeschlagene Vorgehensweise, die DWD-Platte nur mit Klebeband abzudichten und die Dämmung lose einzustopfen, ist aus fachlicher Sicht unzureichend und birgt erhebliche Risiken für Bauschäden.

    🔴 Gefahr: Die größte Gefahr besteht in der dauerhaften Durchfeuchtung der Dachdämmung (Climacell-Flocken) und der angrenzenden Holzkonstruktion. Dies führt unweigerlich zu einem Verlust der Dämmwirkung, zur Bildung von Schimmel und zu einer massiven Beeinträchtigung der Bausubstanz. Ein bloßes Zukleben mit Klebeband ist keine dauerhafte Lösung und wird unter den thermischen und witterungsbedingten Belastungen versagen.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass das Kondenswasserproblem durch Abdichten der unteren Ebene gelöst wird, ist falsch. Das Kondenswasser entsteht durch Temperaturunterschiede und läuft am Kaminrohr entlang. Eine Abdichtung muss daher dampfdicht und druckwasserdicht auf der Dachhaut (oberhalb der Ziegel) sowie als Dampfbremse auf der Raumseite erfolgen. Ein einfaches Klebeband erfüllt diese Anforderungen nicht.

    ➕ Ergänzung: Für eine fachgerechte Abdichtung ist ein spezielles Kamin-Durchführungssystem (Kaminmanschette) für Steildächer erforderlich. Dieses besteht aus einer druckwasserdichten Unterdeckbahn, einer druckwasserdichten und wärmegedämmten Manschette für die Dachhaut sowie einer dampfdichten Anbindung an die Dampfbremse auf der Raumseite. Die Dämmung um das Rohr muss mit einer geeigneten, nicht brennbaren Dämmung (z. B. Steinwolle) lückenlos und formstabil ausgeführt werden.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Dachdecker- oder Spengler-Fachbetrieb. Dieser muss die gesamte Durchführung fachgerecht mit einem geprüften System für Kunststoff-Kamine abdichten. Lassen Sie die Arbeiten nicht von einem Laien ausführen, da die Gefahr von Folgeschäden durch Feuchte und Schimmel extrem hoch ist. Eine nachträgliche Sanierung eines durchfeuchteten Daches ist um ein Vielfaches teurer als die fachgerechte Erstinstallation.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt beschreibt einen nicht fachgerecht ausgeführten Kamindurchbruch durch ein gedämmtes Dach mit mehrschichtigem Aufbau, bei dem Kondenswasser am Kunststoff-Kaminrohr entlangläuft – ein klares Indiz für eine gravierende Verletzung der Wärme- und Feuchteschutzkonstruktion.

    🔴 Gefahr: Das Kondenswasser läuft nicht nur sichtbar am Rohr entlang, sondern dringt mit hoher Wahrscheinlichkeit in die Climacell-Flocken-Dämmung ein, was zu Dämmwertverlust, Schimmelbildung, Holzfaulnis an Dachlatten und Sparren sowie langfristig zu statischen Risiken führen kann.

    🔴 Gefahr: Die beschriebene ‚Reparatur‘ mit Klebeband an der DWD-Platte und lose eingestopfter Dämmung ignoriert die zwingend erforderliche luftdichte Ebene im Warmbereich sowie die thermische Durchgangsstelle (Wärmebrücke) am Kaminrohr – dies verstärkt die Kondensation weiter.

    ⚠️ Korrektur: Eine Abdichtung ‚von innen‘ mit Klebeband ist technisch unzulässig; die luftdichte Ebene muss kontinuierlich im Warmbereich (hier: unterhalb der Fermacell-Platte) verlaufen und an das Kaminrohr mit einer zertifizierten, temperaturbeständigen Durchbruchsdichtung (z. B. Kaminmanschette mit Dichtungsring) dauerhaft angeschlossen werden.

    ➕ Ergänzung: Zwischen Kaminrohr und Dämmung ist ein mindestens 5 cm breiter, nicht brennbarer Abstandshalter (z. B. Mineralwolle) erforderlich – Climacell-Flocken sind hier nicht zugelassen und stellen ein Brandrisiko dar.

    ➕ Ergänzung: Die Blaupapier-Schicht ist keine luftdichte, sondern lediglich eine winddichte Ebene; sie darf nicht als Ersatz für die luftdichte Ebene im Warmbereich missbraucht werden.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Energieberater (z. B. nach DINAbk. 18599) oder einen Sachverständigen für Feuchteschäden und Wärmedämmung, um eine bauphysikalisch sichere Durchbruchslösung zu planen – inklusive Wärmebrückenberechnung, luftdichter Anschluss und brandschutzkonformer Dämmung.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren die Kondenswasserbildung am Kunststoff-Kaminrohr als Folge einer fehlenden oder falschen luftdichten Ebene.
    • Alle drei warnen vor Feuchteschäden, Schimmel und Bausubstanzschäden durch Durchfeuchtung der Dämmung und Holzkonstruktion.
    • Alle drei fordern den Einsatz nichtbrennbarer Dämmstoffe im Kaminumfeld – Climacell-Flocken werden explizit als ungeeignet abgelehnt.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI betont Kondensatablauf und Dampfsperren-Anschluss, ohne die zwingende Notwendigkeit einer zertifizierten Manschette zu benennen – DeepSeek und Qwen heben dies explizit als zwingend hervor.
    • GoogleAI nennt „Schornsteinfeger“ als Ansprechpartner, während DeepSeek auf „zertifizierten Dachdecker- oder Spengler-Fachbetrieb“ und Qwen auf „zertifizierten Energieberater oder Sachverständigen“ verweist – hier liegt eine fachliche Priorisierung vor: DeepSeek benennt den ausführenden Fachbetrieb, Qwen den planenden Sachkundigen.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek spezifiziert die zweifache Abdichtungsebene: druckwasserdicht auf Dachhaut + dampfdicht auf Raumseite – dies wird von GoogleAI nicht vollständig abgedeckt.
    • Qwen ergänzt die fehlende Wärmebrückenanalyse und klärt die Funktion der Blaupapier-Schicht (nur winddicht, nicht luftdicht) – eine Differenzierung, die bei GoogleAI und DeepSeek fehlt.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI suggeriert mit „Dampfsperre luftdicht an das Kaminrohr anschließen“ eine direkte Anbindung der Blaupapier-Schicht – Qwen korrigiert dies klar: Blaupapier ist keine Dampfsperre, sondern nur winddicht; eine Verwechslung würde die luftdichte Ebene zerstören.
    • GoogleAI erwähnt Klebeband nicht als Problem, während DeepSeek und Qwen die Klebeband-Methode ausdrücklich als technisch unzulässig und gefährlich verurteilen – hier gilt das Vorsichtsprinzip: die strengere, sicherere Einschätzung (DeepSeek/Qwen) wird priorisiert.

    👉 Empfehlung: Bei allen Unklarheiten zur luftdichten Ebene, zum Dämmstoffeinsatz und zum Anschluss an das Kaminrohr gilt: die fachliche Bewertung von DeepSeek und Qwen ist konsistent, präzise und bauphysikalisch fundierter – sie bildet die verbindliche Grundlage für alle weiteren Maßnahmen.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    Thema Status KI-Konsens
    Kondenswasserursache Ungeschützte Kältebrücke am Kaminrohr + fehlende / unterbrochene luftdichte Ebene im Warmbereich führen zu unkontrollierter Tauwasserbildung.
    Klebeband-Abdichtung Eindeutiger Widerspruch: GoogleAI erwähnt es nicht als Risiko, DeepSeek und Qwen bewerten es als gravierende, baurechtlich unzulässige Fehlerquelle – KI-Konsens folgt der sichereren Einschätzung: technisch unzulässig und gefährlich.
    Climacell-Flocken im Kaminbereich Alle drei Modelle lehnen Climacell-Flocken entschieden ab – sie sind brennbar, nicht wärmebrückenoptimiert und nicht für Kaminanschlüsse zugelassen.
    Erforderliche Systemlösung ⚠️ GoogleAI nennt „nichtbrennbare Dämmstoffe“, DeepSeek konkretisiert „Kaminmanschette für Steildächer“, Qwen ergänzt „zertifizierte Durchbruchsdichtung mit Dichtungsring“ – KI-Konsens: Geprüftes, zertifiziertes Durchführungssystem mit dampf- und druckwasserdichter Komponenten ist zwingend erforderlich.
    Fachliche Verantwortung ⚠️ GoogleAI benennt Schornsteinfeger, DeepSeek Dachdecker/Spengler, Qwen Energieberater/Sachverständigen – KI-Konsens: Planung durch feuchte- und wärmetechnischen Sachkundigen (z. B. Energieberater nach DIN 18599), Ausführung durch zertifizierten Dachdecker- oder Spengler-Fachbetrieb.

    👉 Handlungsempfehlung: Eine funktionssichere Kamindurchführung erfordert eine bauphysikalisch geprüfte, zertifizierte Systemlösung – kein Eigenversuch, kein Klebeband, keine Kompromisse bei Materialien oder Fachkraft.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    Kategorie Risiko / Chance Auswirkung
    🔴 Risiko Dauerhafte Durchfeuchtung der Dachdämmung (Climacell-Flocken) Massiver Dämmwertverlust, Schimmelbildung, Holzfaulnis, langfristige statische Schwächung der Dachkonstruktion
    🔴 Risiko Verwendung brennbarer Dämmstoffe im Kaminumfeld Erhöhtes Brandrisiko, Verstoß gegen Bauordnung (Muster-Vereinheitlichte Bauordnung §43), Versicherungsrisiko bei Schadensfall
    🔴 Risiko Unterbrochene luftdichte Ebene durch Klebeband-Anschluss Feuchteeintritt in die Konstruktion, Versagen der gesamten Wärmedämmung, gesundheitliche Belastung durch Schimmelsporen
    🔴 Risiko Fehlende Wärmebrückenberechnung und -ausgleich Chronische Kondensatbildung, Energieverluste, erhöhte Heizkosten, langfristige Bauteilschäden
    🔴 Risiko Fehlende Prüfung des Kondensatablaufs Staunässe im Kaminrohr oder im Schornsteinzug, Korrosion, Verlust der Zugkraft, Emissionsprobleme
    ✅ Chance Fachgerechte Nachrüstung mit zertifiziertem Durchführungssystem Nachhaltige Vermeidung von Folgeschäden, Wertsteigerung der Immobilie, Erfüllung energetischer Anforderungen (EnEVAbk./GEG)
    ✅ Chance Integration einer bauphysikalisch geprüften Wärmebrücke Reduzierte Heizkosten, erhöhter Wohnkomfort, langfristige Werterhaltung der Dachkonstruktion
    ✅ Chance Nutzung des Sanierungszeitpunkts für eine moderne, effiziente Kamin- und Dachdämmung Energieeinsparung bis zu 15 %, Verbesserung der Raumluftqualität, erfüllte Förderanforderungen (z. B. BAFA)
    ✅ Chance Zusammenarbeit mit zertifiziertem Energieberater und ausführendem Fachbetrieb Dokumentation für Versicherung und Fördermittel, Rechtssicherheit, klare Verantwortlichkeiten, nachweisbare Qualität
    ✅ Chance Aktive Kontrolle des Raumklimas (Luftfeuchte, Temperatur) nach Sanierung Frühzeitige Erkennung von Abweichungen, langfristige Funktionssicherheit, optimierter Betrieb des Kamins

    Orientierungshilfen

    1. Experten beauftragen: Kontaktieren Sie unverzüglich einen zertifizierten Energieberater nach DIN 18599, um eine bauphysikalische Prüfung der Durchführung und eine Wärmebrückenberechnung vornehmen zu lassen.
    2. Zertifizierten Fachbetrieb finden: Beauftragen Sie einen Dachdecker- oder Spengler-Fachbetrieb mit Nachweis für die Montage von Kamin-Durchführungssystemen für Kunststoffrohre – nicht den günstigsten, sondern den fachlich qualifizierten Anbieter.
    3. Materialien prüfen und ersetzen: Entfernen Sie sämtliche Climacell-Flocken im Kaminbereich und ersetzen Sie sie durch zertifizierte, nichtbrennbare Mineralwolle (z. B. Steinwolle) mit mindestens 5 cm Abstand zum Rohr.
    4. Luftdichte Ebene sichern: Lassen Sie die Dampfbremse (nicht Blaupapier!) lückenlos und temperaturbeständig an das Kaminrohr mit einer zertifizierten Manschette mit Dichtungsring anschließen – kein Klebeband, keine Lücken.
    5. Kondensatablauf testen: Vor Inbetriebnahme des Kamins muss der Kondensatablauf durch den Schornsteinfeger oder einen Heizungsfachmann auf Durchgängigkeit und Funktionsfähigkeit geprüft werden.
    6. Dokumentation anfordern: Verlangen Sie eine Montagebescheinigung mit Herstellerangaben zum Durchführungssystem, Prüfzeugnis und bauphysikalischem Gutachten – für Versicherung, Fördermittel und zukünftige Verkäufe unverzichtbar.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Kamindurchbruch
    Die Stelle, an der ein Kamin oder ein Abgasrohr durch ein Dach oder eine Wand geführt wird. Eine fachgerechte Abdichtung ist wichtig, um Feuchtigkeitsschäden und Wärmeverluste zu vermeiden.
    Verwandte Begriffe: Kamin, Abgasrohr, Dachdurchführung, Abdichtung.
    Dampfsperre
    Eine Schicht aus wasserdampfdichtem Material, die in der Gebäudehülle eingesetzt wird, um das Eindringen von Feuchtigkeit in die Dämmung zu verhindern. Sie wird in der Regel auf der warmen Seite der Dämmung angebracht.
    Verwandte Begriffe: Dampfbremse, Feuchtigkeitssperre, Baufolie.
    Kondenswasser
    Wasser, das durch Kondensation von Wasserdampf entsteht. Kondenswasser kann in Gebäuden zu Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung führen.
    Verwandte Begriffe: Taupunkt, Luftfeuchtigkeit, Kondensation.
    Brennwertgerät
    Ein Heizgerät, das die Wärme, die bei der Verbrennung von Brennstoffen entsteht, besonders effizient nutzt. Es kühlt die Abgase so weit ab, dass der darin enthaltene Wasserdampf kondensiert und die dabei freiwerdende Wärme zusätzlich genutzt wird.
    Verwandte Begriffe: Heizung, Gasheizung, Ölheizung, Energieeffizienz.
    Dämmstoff
    Ein Material, das dazu dient, den Wärmeverlust durch Wände, Dächer oder andere Bauteile zu reduzieren. Dämmstoffe können aus verschiedenen Materialien wie Mineralwolle, Schaumstoffen oder Naturfasern bestehen.
    Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Isolierung, Energieeinsparung.
    Dichtmanschette
    Ein Bauteil, das zur Abdichtung von Durchdringungen, wie z.B. Rohren oder Kabeln, durch Wände oder Dächer verwendet wird. Sie besteht in der Regel aus einem flexiblen Material, das sich an die Form der Durchdringung anpasst.
    Verwandte Begriffe: Rohrmanschette, Kabeldurchführung, Abdichtung.
    Abgasrohr
    Ein Rohr, das die Abgase eines Heizgeräts oder einer Feuerstätte ins Freie leitet. Es muss hitzebeständig und dicht sein, um eine sichere Ableitung der Abgase zu gewährleisten.
    Verwandte Begriffe: Kamin, Schornstein, Rauchrohr.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Warum bildet sich Kondenswasser am Kamin?
      Kondenswasser entsteht, wenn warme, feuchte Abgase im Kamin abkühlen und die Feuchtigkeit kondensiert. Dies kann besonders bei Brennwertgeräten auftreten, da diese mit niedrigeren Abgastemperaturen arbeiten.
    2. Welche Materialien eignen sich zur Abdichtung eines Kamindurchbruchs?
      Ich empfehle, nichtbrennbare und feuchtigkeitsbeständige Materialien wie Mineralwolle oder spezielle Dichtmanschetten für Kamine zu verwenden. Achten Sie darauf, dass die Materialien für den Einsatz im Dachbereich geeignet sind.
    3. Wie kann ich die Dampfsperre richtig an das Kaminrohr anschließen?
      Verwenden Sie spezielle Klebebänder oder Dichtstoffe, die für Dampfsperren geeignet sind, um eine luftdichte Verbindung zwischen der Dampfsperre und dem Kaminrohr herzustellen. Achten Sie darauf, dass die Oberfläche sauber und trocken ist, bevor Sie das Klebeband anbringen.
    4. Was ist bei der Dämmung des Kamindurchbruchs zu beachten?
      Die Dämmung sollte lückenlos und ausreichend dick sein, um Wärmeverluste zu minimieren und Kondenswasserbildung zu verhindern. Achten Sie darauf, dass die Dämmstoffe nicht brennbar sind und für den Einsatz in der Nähe von Kaminen zugelassen sind.
    5. Muss ich einen Kondensatablauf am Kamin installieren?
      Ein Kondensatablauf ist besonders bei Brennwertgeräten wichtig, um das Kondenswasser abzuleiten und Schäden zu vermeiden. Überprüfen Sie, ob Ihr Kamin über einen Kondensatablauf verfügt und ob dieser ordnungsgemäß funktioniert.
    6. Kann ich den Kamindurchbruch selbst abdichten?
      Wenn Sie handwerklich geschickt sind und über das nötige Fachwissen verfügen, können Sie den Kamindurchbruch selbst abdichten. Ich empfehle jedoch, einen Fachmann zu Rate zu ziehen, um sicherzustellen, dass die Abdichtung fachgerecht und sicher durchgeführt wird.
    7. Welche Normen und Richtlinien sind bei der Abdichtung von Kamindurchbrüchen zu beachten?
      Beachten Sie die einschlägigen Normen und Richtlinien für den Brandschutz und die Energieeffizienz, wie z.B. die DIN 18160-1 (Abgasanlagen) und die EnEV (Energieeinsparverordnung).
    8. Wie oft sollte ich die Abdichtung des Kamindurchbruchs überprüfen?
      Ich empfehle, die Abdichtung des Kamindurchbruchs regelmäßig, mindestens einmal jährlich, zu überprüfen, um sicherzustellen, dass keine Schäden oder Undichtigkeiten vorhanden sind.

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      Informationen zur nachträglichen Dämmung eines Daches, um Wärmeverluste zu reduzieren.
    • Kamin sanieren
      Tipps und Hinweise zur Sanierung eines alten oder beschädigten Kamins.
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    • Schimmelbildung im Haus
      Ursachen und Bekämpfung von Schimmelbefall in Wohnräumen.
    • Brennwerttechnik optimieren
      Informationen zur Steigerung der Effizienz von Brennwertheizungen.
  2. Kamindurchbruch: Dachanschluss – Niederschlagswasser vermeiden

    wie sieht denn der 'Kopf' des Schornsteins aus
    dieser muss an die Dachdeckung und an das Unterdach bzw. die Unterdeckung (je nach Dachneigung etc.) angeschlossen sein, so einfach mit Klebeband geht das nicht, habe auch den Verdacht, dass da außen am Rohr nicht nur Kondenswasser, sondern auch Niederschlagswasser reinläuft.
  3. Kamindurchbruch: Ziegel-Anschluss – DWD-Platte abdichten!

    Der 'Kopf' sieht so aus,
    dass ich den dazugehörigen Spezial-Ziegel verwendet habe, der Kamin sollte korrekt an die Dachdeckung angeschlossen sein, also erwarte ich kein Niederschlagswasser durch die Ziegeleindeckung direkt im Bereich des Kamindurchbruches. Allerdings habe ich die Oberseite der DWD-Platte nicht an den Kamin angeschlossen (mit Klebeband oder Abdichtungsmasse). Die Unterseite der DWD-Platte werde ich mit Klebeband abgedichtet. Aber wenn man jetzt mal das Niederschlagswasser außen vor lässt (zur Not Decke ich die Ziegel nochmal ab und dichte die DWD Platte auf der Oberseite auch noch ab, damit nichts reinläuft), muss ich immer noch mit Kondenswasser rechnen, wenn ich die Dämmung (Climcell-Papier-Flocken) wieder zwischen die Sparren gebracht habe und was mache ich dagegen?
    • Name:
    • Erwin Kosmann
  4. Kaminrohr: Kondenswasser vs. Niederschlag – Dämmung prüfen!

    Foto von Stefan Ibold

    hmm
    Moin Herr Kosmann,
    JFD hat nicht so ganz Unrecht mit der Frage nach dem eindringenden Niederschlagswasser. Tauwasser auf der Außenseite halte ich nur dann für wahrscheinlich, wenn das Rohr nun überhaupt nicht gedämmt ist. Hier wird es sich vermutlich um ein zweiwandiges Rohr handeln, wo in der Mitte das Abgas entweichen kann und im äußeren Mantel die Frischluft angesaugt wird.
    eigentlich sind diese Systeme ausgereift. Wichtig ist natürlich, dass die Durchführung im Inneren absolut luftdicht ist. Bei flachen Neigungen würde ich selbstverständlich die obere Durchführung auch an die Unterdeckung anschließen.
    MfG
    Stefan Ibold
  5. Kamindurchführung: DWD-Platte abdichten – Materialempfehlung?

    Moin Herr Ibold
    Ja, es handelt sich um ein zweiwandiges Rohr, innen Abgas, außen Frischluft. Dachneigung ist übrigens 45 Grad.
    Also dann dichte ich die Durchführung im Innern luftdicht ab, indem ich die Unterseite der DWD-Platte an den Kamin anschließe (womit übrigens, wenn ich kein Klebeband verwenden sollte?), die Flocken wieder einfülle, und das Pavatex-Blaupapier auch an den Kamin anschließe (auch wieder womit?). Damit wäre das Tauwasser-Problem gelöst.
    Das Niederschlagswasser-Problem wird behoben, indem ich die Ziegel nochmal abdecke und die Oberseite der Unterdeckung (das ist wohl die DWD-Platte, oder?) an den Kamin anschließe (wieder die Frage: womit?).
    Vielen Dank für die superschnellen Antworten!
    • Name:
    • Erwin Kosmann
  6. Kaminsystem: Folienelemente – Luftdichte Schicht herstellen!

    Foto von Stefan Ibold

    fragen sie mal ...
    ... den Hersteller des Schornsteins. Oftmals haben die nämlich vorkonfektionierte Folienelemente, die sich an die Dampfbrmse anpassen lassen.
    Hier sieht man allerdings sehr anschaulich, welche Probleme bei luftdichten Schichten entstehen können, wenn keine Folien verwendet wurden. Zusätzlich kann bei Versagen des Anschlusses der Hersteller der Folienmanschette, der des Klebebandes und letztlich der der Platten jegliche Gewährleistungsansprüche von sich weisen, da es sich ja um kein System handelt : ((
    Ich kann Ihnen daher nur raten, sich mit den jeweiligen Herstellern kurzzuschließen, um entsprechende Möglichkeiten aufgezeigt zu bekommen.
    Ich weiß, dass ist nicht befriedigend, aber letztlich der sicherste Weg.
    Grüße
    si
  7. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Kamindurchbruch abdichten: Kondenswasser und Niederschlag vermeiden

    💡 Kernaussagen: Die korrekte Abdichtung des Kamindurchbruchs ist entscheidend, um Kondenswasser und Niederschlagswasser zu vermeiden. Der Anschluss an die Dachdeckung und die DWD-Platte muss sorgfältig erfolgen. Die Verwendung von passenden Folienelementen vom Hersteller des Kaminsystems wird empfohlen. Eine luftdichte Schicht ist wichtig, um Probleme mit Feuchtigkeit zu verhindern.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Kamindurchbruch: Dachanschluss – Niederschlagswasser vermeiden ist es nicht ausreichend, den Kamindurchbruch nur mit Klebeband abzudichten. Es besteht die Gefahr, dass Niederschlagswasser eindringt.

    ✅ Zusatzinfo: Der Beitrag Kamindurchbruch: Ziegel-Anschluss – DWD-Platte abdichten! beschreibt die Verwendung eines Spezial-Ziegels für den Kaminanschluss. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass die Oberseite der DWD-Platte zusätzlich abgedichtet werden muss.

    🔧 Praktische Umsetzung: Um Tauwasser zu vermeiden, sollte die Durchführung im Inneren luftdicht abgedichtet werden, wie im Beitrag Kamindurchführung: DWD-Platte abdichten – Materialempfehlung? beschrieben. Hierbei stellt sich die Frage nach dem geeigneten Material für die Abdichtung der DWD-Platte an den Kamin.

    👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, den Hersteller des Schornsteins zu kontaktieren, um vorkonfektionierte Folienelemente für die Abdichtung zu erhalten (siehe Kaminsystem: Folienelemente – Luftdichte Schicht herstellen!). Diese Elemente lassen sich an die Dampfbremse anpassen und gewährleisten eine sichere Abdichtung.

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