ich weiß natürlich, dass Fragen zu Dampfsperren im Forum schon oft vorgekommen sind, aber trotzdem muss ich nochmal ganz dumm nachfragen: ist eine Dampfsperre bei einer Zwischensparrendämmung wirklich zwingend nötig?
Zu meinem 'Fall':
Ich möchte das Steildach meines 40 Jahre alten Hauses neu eindecken und dabei gleichzeitig dämmen lassen, und zwar mit einer 16 cm dicken Zwischensparrendämmung. Das Dachgeschoss ist schon mit Gipskartonplatten ausgebaut, daher könnte eine Dampfsperre höchstens noch von außen auf die Sparren aufgelegt werden. Nun haben mir aber mehrere! Dachdecker (Meister) ganz unabhängig voneinander geraten, dass man eine Dampfsperre nicht braucht, und mir folgende Konstruktion vorgeschlagen (von innen nach außen):
- Gipskartonplatten
- Sparren mit einliegender Dämmung in voller Sparrenhöhe (16 cm)
- Diffusionsoffene Unterspannbahn
- Konterlattung
- Lattung
- Dachziegel
Nun frage ich mich, ob das so funktionieren kann? Es hat mich eben stutzig gemacht, dass mir das mehrere Dachdecker vorgeschlagen haben, die in dieser Konstruktion alle keine Probleme sehen.
Oder soll man doch die Variante mit der von außen auf die Sparren aufgelegten Dampfsperre nehmen? Besteht dabei dann nicht die Gefahr, dass die Gipsplatten und/oder die Sparren durchfeuchten? Sollte man bei dieser Variante diese 'denkende' Folie nehmen?
Vielen Dank!
Herwig Zilken
