Feuchtdach/Nassdach Aufbau: Dichtung, Dämmung, Kies - Risiken, Lebensdauer & Alternativen?

In diesem Forum sind Sie: Dach

📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 12.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Sinnhaftigkeit eines Feuchtdachs/Nassdachs (auch Umkehrdach genannt) mit stehendem Wasser. Experten warnen vor bauphysikalischen Risiken wie Durchfeuchtung der Dämmung und empfehlen stattdessen konventionelle Flachdachaufbauten. Ein Gutachten wird zur Klärung der Eignung der geplanten Konstruktion empfohlen.

🔴 Wichtiger Hinweis · ⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔧 Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung

Feuchtdach/Nassdach Aufbau: Dichtung, Dämmung, Kies - Risiken, Lebensdauer & Alternativen?

Hallo an alle Dachexperten :
Folgende Sache hat sich unser Architekt ausgedacht (oder so
was gibt es wirklich schon?)
0- Grad-Dach als Umkehrdach, also Dichtung, Dämmung, Kies
(kein Gründach).
Bis dahin kein Problem, obwohl Sonderkonstruktion nach
Flachdachrichtlinie.
Aber weiter :
Das Wasser soll als Film stehenbleiben (ca. 2  -  3 cm) und
angeblich hervorragende bauphysikalische Eigenschaften entwickeln.
Meine Fragen :
Gibt es sowas?
Was soll das Wasser bewirken, die Dichtung wird doch durch
die Dämmung und den Kies vor UV-Strahlung geschützt.
Erreiche ich damit ein 'angenehmeres' Klima für das Dach?
Was sagt der Statiker dazu (im Winter eventuell Eis +
Schneelast, bei 3 cm wären das schon 0,3 kN/m² + Schnee)?
Wie sind, gesetzt den Fall so was gibt es schon (angeblich seit 20 Jahren), die Lebensdauer und Langzeitergebnisse?
Wie genau sieht die Konstruktion aus?
Für Anregungen, Hinweise und Internettipps jederzeit dankbar.
  • Name:
  • Silvio Stadach
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Statische Nachberechnung durch zertifizierten Tragwerksplaner vor Baubeginn – erforderlich für Wasserlast (0,3 kN/m²), Eispanzer und erhöhte Schneelast.

    🔴 KRITISCH: Diese Konstruktion mit permanentem Wasserfilm von 2–3 cm entspricht keiner anerkannten Regelbauart (FDR, DINAbk. 18531) und ist bauphysikalisch nicht vertretbar – unbedingt vermeiden.

    🔴 KRITISCH: Gefahr von irreversiblen Schäden: Hydrolyse der Dichtungsbahn, Frost-Tau-Zerstörung, Algen-/Moosbildung unter Kies und Schimmelbildung in der Dämmung.

    ⚠️ WICHTIG: Dämmstoffe müssen ausschließlich für ständige Durchfeuchtung zugelassen sein (z. B. XPS mit Dauerwasserbeständigkeit nach DIN EN 13164), wobei selbst diese nicht für *permanenten Wasserfilm* zertifiziert sind.

    ⚠️ WICHTIG: Keine eigenverantwortliche Ausführung – ausschließlich durch zertifizierte Flachdachfachbetriebe mit Nachweis über FDR- und DIN-konforme Planung und Materialzulassung.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ein Feuchtdach oder Nassdach, oft als Umkehrdach ausgeführt, ist eine spezielle Flachdachkonstruktion. Dabei wird die Dämmung oberhalb der Abdichtungsschicht angeordnet. Typischer Aufbau: Tragwerk, Abdichtung, Dämmung, Schutzschicht (z.B. Kies).

    🔴 Gefahr: Eine der größten Herausforderungen ist die ständige Durchfeuchtung der Dämmung. Dies kann die Dämmwirkung reduzieren und langfristig zu Schäden führen.

    Ich empfehle, folgende Aspekte besonders zu beachten:

    • Materialwahl: Verwenden Sie nur für Feuchtigkeit geeignete Dämmstoffe (z.B. extrudiertes Polystyrol – XPS).
    • Abdichtung: Die Abdichtung muss absolut wasserdicht und widerstandsfähig gegen chemische Einflüsse sein.
    • Entwässerung: Eine sorgfältige Planung der Entwässerung ist entscheidend, um stehendes Wasser zu vermeiden.
    • Statik: Durch die zusätzliche Wassermenge kann sich das Gewicht des Daches erhöhen. Eine statische Berechnung ist unerlässlich.

    🔴 Gefahr: Bei unzureichender Ausführung besteht die Gefahr von Schimmelbildung und Schäden an der Bausubstanz.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Planung und Ausführung von einem erfahrenen Dachdecker oder Bauingenieur mit Erfahrung im Bereich Flachdachkonstruktionen überprüfen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der beschriebene Dachaufbau als Umkehrdach mit Dichtung, Dämmung und Kies ist grundsätzlich bekannt und nach Flachdachrichtlinien zulässig. Die Idee, Wasser als dauerhaften Film von 2-3 cm auf der Kiesschicht zu belassen, ist jedoch eine äußerst ungewöhnliche und riskante Sonderkonstruktion.

    🔴 Gefahr: Die größte Gefahr liegt in der unkontrollierten Wasserlast. Ein dauerhafter Wasserfilm von 3 cm entspricht einer ständigen Zusatzlast von ca. 0,3 kN/m². Im Winter kommt bei Frost die Eisschicht hinzu, die durch Volumenausdehnung mechanischen Druck auf die Dämmung und Dichtung ausüben kann. Zudem erhöht sich die Schneelast durch das darunterliegende Wasser/Eis erheblich, was zu einer statischen Überlastung der Dachkonstruktion führen kann.

    ⚠️ Korrektur: Die Behauptung, ein Wasserfilm verbessere die Bauphysik, ist irreführend. Ein Umkehrdach schützt die Dichtung bereits durch Dämmung und Kies vor UV-Strahlung und Temperaturschwankungen. Ein zusätzlicher Wasserfilm bringt keinen bauphysikalischen Vorteil, sondern birgt das Risiko von Durchfeuchtung der Dämmung, Algen- und Moosbildung sowie Frostschäden.

    ➕ Ergänzung: Die Lebensdauer eines solchen Nassdachs ist fraglich. Herkömmliche Umkehrdächer erreichen 30-40 Jahre. Bei dauerhaftem Wasserstand steigt das Risiko von Undichtigkeiten an Anschlüssen und Durchdringungen massiv. Zudem ist die Wartung und Inspektion der Dichtung erschwert, da sie unter Wasser und Kies liegt.

    👉 Handlungsempfehlung: Von dieser Konstruktion ist dringend abzuraten. Beauftragen Sie einen unabhängigen Tragwerksplaner mit einer statischen Nachberechnung unter Berücksichtigung von Wasser-, Eis- und Schneelast. Lassen Sie zudem einen Flachdachsachverständigen ein Gutachten zur Bauphysik und Dichtigkeit erstellen. Alternativ sollte auf ein bewährtes Umkehrdach ohne Wasserfilm oder ein extensives Gründach zurückgegriffen werden.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der beschriebene Aufbau eines "Feuchtdachs" oder "Nassdachs" mit permanent stehendem Wasserfilm von 2–3 cm auf einer Umkehrdachkonstruktion entspricht keiner anerkannten Regelbauart und widerspricht grundlegenden bauphysikalischen und konstruktiven Prinzipien für Flachdächer.

    🔴 Gefahr: Ein permanent stehender Wasserfilm führt zu unkontrollierter Wasseraufnahme in die Dämmung, beschleunigtem Alterungsprozess der Dichtungsbahn (Hydrolyse, Weichmacher-Auslaugung), Frost-Tau-Schäden im Winter und massiver Schimmel- sowie Algenbildung – selbst bei geschützter Lage unter Kies.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, ein Wasserfilm verbessere das Dachklima oder schütze die Dichtung, ist fachlich falsch: Wasser ist kein Klimapuffer für Dächer, sondern ein aggressives, degradierendes Medium – insbesondere bei langfristiger Einwirkung auf Bitumen- oder Kunststoffbahnen.

    ➕ Ergänzung: Die Flachdachrichtlinie (FDR) kennt ausschließlich trockene Umkehrdächer (mit wasserdichter Dämmung wie XPS oder PIR) und explizit keine Konstruktionen mit absichtlich angeordnetem stehendem Wasser – dies wäre vielmehr als gravierender Planungsfehler einzustufen.

    🔴 Gefahr: Die statische Zusatzlast von 0,3 kN/m² Wasser plus Schneelast und eventuellem Eispanzer übersteigt bei vielen Altbeständen oder nicht für Vollast ausgelegten Tragwerken die zulässigen Grenzwerte – eine statische Überprüfung ist zwingend erforderlich, aber kein Freibrief für die Konstruktion.

    ❌ Widerspruch: Die Behauptung, solche Systeme gäbe es "schon seit 20 Jahren" mit positiven Langzeitergebnissen, ist nicht belegbar: Es existieren keine wissenschaftlich dokumentierten, zertifizierten oder normkonformen "Nassdachsysteme" mit permanentem Wasserfilm im deutschsprachigen Raum.

    👉 Handlungsempfehlung: Verzichten Sie unverzüglich auf diese Konstruktionsidee und beauftragen Sie einen unabhängigen, zertifizierten Flachdachgutachter (z. B. nach VFF oder ZVDH) sowie einen Statiker zur umfassenden Prüfung – vor Baubeginn muss eine normkonforme, trockene Umkehrdachkonstruktion nach FDR 101/102 oder DIN 18531 nachgewiesen werden.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen: Ein permanenter Wasserfilm ist nicht regelkonform und birgt schwerwiegende Risiken.
    • Alle verlangen eine statische Nachberechnung aufgrund der Zusatzlast (Wasser + Eis + Schnee).
    • Alle betonen die Gefahr der Durchfeuchtung der Dämmung sowie von Schäden an der Abdichtungsschicht.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI spricht noch von „Feuchtdach/Nassdach als spezieller Flachdachkonstruktion“ – DeepSeek und Qwen korrigieren dies eindeutig als „keine anerkannte Regelbauart“ bzw. „gravierender Planungsfehler“.
    • GoogleAI erwähnt XPS als geeignet, ohne den entscheidenden Vorbehalt anzuführen, dass XPS zwar wasserbeständig ist, aber *nicht für permanente Überflutung* zertifiziert wird – DeepSeek und Qwen benennen diesen Widerspruch explizit.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek quantifiziert die statische Zusatzlast (0,3 kN/m²) und nennt Frostspannung sowie erhöhte Schneelast als Folgeeffekte.
    • Qwen verweist auf konkrete Normen (FDR 101/102, DIN 18531), klärt den Begriff „Hydrolyse“, benennt Zertifizierungsstellen (VFF, ZVDH) und widerlegt die Behauptung über 20-jährige Praxiserfahrung als unbelegt.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI suggeriert, dass ein Umkehrdach mit Wasserfilm „möglich“ sei, wenn Materialwahl und Entwässerung stimmen – DeepSeek und Qwen widersprechen dies klar: Der Wasserfilm ist per se unzulässig, unabhängig von Materialwahl. Qwen nennt dies „gravierenden Planungsfehler“, DeepSeek „äußerst riskante Sonderkonstruktion“.
    • GoogleAI erwähnt keine Normverstöße – Qwen identifiziert explizit den Verstoß gegen die Flachdachrichtlinie und DIN 18531.

    👉 Empfehlung:

    • Die sicherste Einschätzung ist die von Qwen, ergänzt durch DeepSeeks Lastberechnung – beide vertreten das Vorsichtsprinzip konsequent. GoogleAIs moderatere Formulierung wird daher im Konsens zurückgestellt.
    • Bei Zweifeln an der Bauphysik oder Normkonformität hat stets die strengere, normbasierte Einschätzung (Qwen) Vorrang.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Normkonformität (FDR/DIN)❌ WiderspruchQwen und DeepSeek lehnen die Konstruktion kategorisch ab – GoogleAI erwähnt Normen nicht. KI-Konsens: Nicht normkonform, kein zulässiges System.
    Statische Tragfähigkeit✅ KonsensAlle drei KIs fordern zwingend eine statische Nachberechnung inkl. Wasser-, Eis- und Schneelast.
    Bauphysikalische Wirksamkeit❌ WiderspruchGoogleAI sieht potenzielle Vorteile („Schutz der Dichtung“), DeepSeek/Qwen widerlegen dies als irreführend – KI-Konsens: Wasser ist kein Klimapuffer, sondern degradierendes Medium.
    Dämmstoff-Eignung⚠️ AbwägungGoogleAI nennt XPS als geeignet; DeepSeek und Qwen betonen, dass selbst XPS nicht für *permanente Überflutung* zugelassen ist – KI-Konsens: Kein Dämmstoff ist für diesen Einsatz zertifiziert.
    Lebensdauer & Schadensrisiko✅ KonsensAlle prognostizieren deutliche Lebensdauerverkürzung, erhöhte Schadensanfälligkeit (Schimmel, Algen, Frostschäden, Undichtigkeiten).

    👉 Handlungsempfehlung: Die Konstruktion eines „Feuchtdachs“ mit permanentem Wasserfilm ist nicht realisierbar – weder bauphysikalisch noch normkonform. Stattdessen sind ausschließlich trockene Umkehrdächer nach FDR 101/102 oder alternatives Gründach nach DIN 11853-10 zu realisieren. Vor Baubeginn ist ein Gutachten durch einen unabhängigen Flachdachgutachter und einen Tragwerksplaner zwingend erforderlich.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoStatische Überlastung durch Wasserfilm + Eis + SchneeTragwerksversagen, Decken-/Unterkonstruktionsschäden, Einsturzgefahr
    🔴 RisikoHydrolyse der Dichtungsbahn (Bitumen/Kunststoff)Frühzeitige Abdichtungsversager, schwer lokalisierbare Leckagen unter Kies
    🔴 RisikoFrost-Tau-Zerstörung der Dämmung und AnschlussbereicheVerlust der Dämmwirkung, Feuchteschäden, Schimmelbildung in angrenzenden Räumen
    🔴 RisikoAlgen-, Moos- und Bakterienbildung im stehenden Wasser unter KiesGeruchsbelästigung, gesundheitliche Risiken, biologische Zersetzung der Abdichtung
    🔴 RisikoKeine Wartungsmöglichkeit der Dichtung (eingebettet in Wasser/Kies)Dauerrisiko für Undichtigkeiten, hohe Sanierungskosten bei Schadenseintritt
    ✅ ChanceAlternative zu herkömmlichen Dächern: extensives GründachNatürliche Regenwasserrückhaltung, Wärmedämmung, Biodiversitätsförderung, normkonform
    ✅ ChanceTrockenes Umkehrdach nach FDR 102Langjährige Erfahrung (30–40 Jahre Lebensdauer), hohe Widerstandsfähigkeit, normgerecht, wartbar
    ✅ ChanceIntegrierte Solardachlösung (PV-auf-Flachdach)Stromerzeugung ohne Dachdurchdringung, Nutzung bestehender Fläche, Subventionen möglich
    ✅ ChanceVerbesserung der Wärmedämmung im BestandEnergieeinsparung, höhere Wohnqualität, Fördermittel (z. B. BAFA) nutzbar
    ✅ ChanceProfessionelle Sanierung durch zertifizierte FlachdachfachbetriebeHerstellergarantien bis zu 25 Jahre, rechtssichere Dokumentation, langfristige Wertstabilisierung

    Orientierungshilfen

    1. Sofortige Planungsabkehr: Verzichten Sie unverzüglich auf die Umsetzung des „Nassdachs“ – kein Bauantrag, keine Ausschreibung, keine Beauftragung vor Klärung durch Fachgutachten.
    2. Experten beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Flachdachgutachter (z. B. nach VFF-Richtlinie) und einen unabhängigen Tragwerksplaner – nicht den vermeintlichen „Planer“ der Nassdach-Idee.
    3. Normkonforme Alternative prüfen: Fordern Sie ein Angebot für ein FDR-102-konformes Umkehrdach oder ein extensives Gründach nach DIN 11853-10 ein – inkl. statischem Nachweis und Herstellerzertifikaten.
    4. Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle aktuellen Bauunterlagen (Statik, Dachaufbau, Alter, Nutzungsart), um die fachliche Gutachterprüfung zu beschleunigen.
    5. Zulassungen verifizieren: Prüfen Sie vor Vertragsabschluss, ob sämtliche Verwendungs- und Zulassungsnachweise (DIN EN 13164 für Dämmung, FDR 101 für Dichtung) vollständig und aktuell vorliegen.
    6. Finanzierung klären: Informieren Sie sich bei BAFA und KfW über Förderungen für energiesparende, normkonforme Dachsanierungen – diese sind für „Nassdächer“ ausgeschlossen.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Umkehrdach
    Eine spezielle Form des Flachdachs, bei der die Dämmung oberhalb der Abdichtungsschicht angeordnet ist. Dies schützt die Abdichtung vor UV-Strahlung und Temperaturschwankungen.
    Verwandte Begriffe: Flachdach, Warmdach, Kaltdach
    Extrudiertes Polystyrol (XPS)
    Ein wasserabweisender Dämmstoff, der sich besonders für den Einsatz in Feuchtbereichen eignet. XPS nimmt kaum Wasser auf und behält seine Dämmwirkung auch bei Feuchtigkeitseinwirkung.
    Verwandte Begriffe: Dämmstoff, Polystyrol, EPS
    Abdichtung
    Eine wasserdichte Schicht, die das Gebäude vor eindringendem Wasser schützt. Bei Flachdächern und Feuchtdächern ist eine hochwertige und widerstandsfähige Abdichtung von entscheidender Bedeutung.
    Verwandte Begriffe: Bitumen, Polymerbitumen, Folienabdichtung
    Entwässerung
    Das System zur Ableitung von Wasser von einem Dach. Eine effektive Entwässerung ist wichtig, um Staunässe und Schäden durch Wasseransammlungen zu verhindern.
    Verwandte Begriffe: Dachablauf, Regenrinne, Fallrohr
    Dämmwirkung
    Die Fähigkeit eines Materials, den Wärmeverlust zu reduzieren. Eine gute Dämmwirkung ist wichtig, um Heizkosten zu sparen und ein angenehmes Raumklima zu schaffen.
    Verwandte Begriffe: Wärmeleitfähigkeit, Wärmedurchgangskoeffizient, U-Wert
    Statik
    Die Lehre von der Standsicherheit von Bauwerken. Eine statische Berechnung ist erforderlich, um sicherzustellen, dass ein Dach den auftretenden Lasten (z.B. Schnee, Wasser) standhält.
    Verwandte Begriffe: Lasten, Tragfähigkeit, Baustatik
    Flachdachrichtlinie
    Eine Richtlinie, die die Anforderungen an die Planung und Ausführung von Flachdächern festlegt. Sie dient als Grundlage für eine fachgerechte Ausführung und zur Vermeidung von Schäden.
    Verwandte Begriffe: Normen, Bauvorschriften, Richtlinien

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist ein Feuchtdach/Nassdach?
      Ein Feuchtdach, auch Nassdach genannt, ist eine spezielle Form des Flachdachs, bei dem die Dämmschicht oberhalb der Abdichtung liegt und somit Wasser ausgesetzt ist. Es wird oft als Umkehrdach ausgeführt. Die korrekte Ausführung und Materialauswahl sind entscheidend für die Lebensdauer.
    2. Welche Vorteile hat ein Feuchtdach?
      Ein Vorteil ist der Schutz der Abdichtungsschicht vor UV-Strahlung und Temperaturschwankungen, was ihre Lebensdauer verlängern kann. Zudem kann es in bestimmten Fällen kostengünstiger sein als andere Flachdachvarianten. Allerdings sind die Risiken bei unsachgemäßer Ausführung höher.
    3. Welche Dämmstoffe sind für ein Feuchtdach geeignet?
      Geeignet sind Dämmstoffe, die unempfindlich gegen Feuchtigkeit sind, wie z.B. extrudiertes Polystyrol (XPS). Diese Dämmstoffe nehmen kaum Wasser auf und behalten ihre Dämmwirkung auch bei Feuchtigkeitseinwirkung. Andere Dämmstoffe sind ungeeignet.
    4. Wie wichtig ist die Entwässerung bei einem Feuchtdach?
      Die Entwässerung ist extrem wichtig, um stehendes Wasser auf dem Dach zu vermeiden. Eine sorgfältige Planung und Ausführung der Entwässerungssysteme ist unerlässlich, um Schäden durch Staunässe zu verhindern. Hierzu gehören ausreichend dimensionierte Abläufe und ein Gefälle zum Ablauf.
    5. Welche Risiken birgt ein Feuchtdach?
      Die größten Risiken sind die Durchfeuchtung der Dämmung, was die Dämmwirkung reduziert, und die Gefahr von Schimmelbildung. Zudem kann stehendes Wasser die Bausubstanz schädigen. Eine mangelhafte Ausführung kann zu erheblichen Folgeschäden führen.
    6. Wie lange hält ein Feuchtdach?
      Die Lebensdauer eines Feuchtdachs hängt stark von der Qualität der Ausführung und der verwendeten Materialien ab. Bei fachgerechter Ausführung und regelmäßiger Wartung kann es mehrere Jahrzehnte halten. Eine regelmäßige Inspektion ist jedoch unerlässlich.
    7. Was ist der Unterschied zwischen einem Warmdach und einem Kaltdach?
      Beim Warmdach liegt die Dämmung oberhalb der Tragkonstruktion und unterhalb der Abdichtung, wodurch ein warmer Dachraum entsteht. Beim Kaltdach ist die Dämmung unterhalb der Tragkonstruktion angeordnet, wodurch der Dachraum unbeheizt bleibt und eine Hinterlüftungsebene benötigt. Das Feuchtdach ist eine Variante des Warmdachs.
    8. Benötigt ein Feuchtdach eine besondere Wartung?
      Ja, ein Feuchtdach sollte regelmäßig auf Beschädigungen der Abdichtung, Verstopfungen der Entwässerung und Staunässe überprüft werden. Eine jährliche Inspektion durch einen Fachmann ist empfehlenswert, um potenzielle Probleme frühzeitig zu erkennen und zu beheben.

    Verwandte Themen

    • Flachdachabdichtung: Materialien und Techniken
      Überblick über verschiedene Abdichtungsmaterialien und -techniken für Flachdächer.
    • Dachdämmung: Vergleich verschiedener Dämmstoffe
      Vergleich verschiedener Dämmstoffe hinsichtlich ihrer Eigenschaften, Kosten und Anwendungsbereiche.
    • Dachbegrünung: Vor- und Nachteile
      Informationen über die Vor- und Nachteile von Dachbegrünungen.
    • Dachsanierung: Schritt für Schritt Anleitung
      Eine detaillierte Anleitung zur Durchführung einer Dachsanierung.
    • Energetische Sanierung von Dächern
      Informationen über die energetische Sanierung von Dächern zur Reduzierung des Energieverbrauchs.
  2. 🔴 Feuchtdach: Architekten-Idee – Bauphysikalischer Selbstmord!

    Aua, das tut so richtig weh
    Halten Sie den Architekten bloß vom Dach fern. So einen Blödsinn habe ich schon lange nicht mehr gehört. Das war mal "Mode" in den 70er Jahren und ist zu Recht nie wieder gemacht worden.
    Eine stehende Wasserschicht ist eine Dampfsperre auf der falschen Seite der Dämmung. Das ist ein bauphysikalischer Selbstmord, nicht etwa ein Vorteil.
    • Name:
    • Martin Beisse
  3. Nassdach-Alternative: Fließendes Wasser statt stehende Nässe

    Foto von Lieselotte Tussing

    Wenn schon Wasser,
    dann fließend  -  Prinzip Baubude im Hochsommer.
  4. Umkehrdachdämmung: Anleitung & Kostenvergleich Standarddach

    Anleitung zur Weiterbildung
    Den Link hatte ich eben vergessen. Da können Sie oder Ihr Architekt sich genauer informieren, wie man Umkehrdämmung macht.
    Warum aber überhaupt Umkehrdämmung bleibt mir ein Rätsel. Oder will der mit Teerpappe eindecken?
    Lassen Sie sich mal vorrechnen, wieviel preiswerter Sie ein Standard-Dach (Dampfsperre, PS 20 SE, ein- oder zweilagige Abdichtung, Kein Kies) kommt.
    Da ist dann locker noch die Begrünung drin. Und die spart durch weniger Abwassergebühren Geld.
    • Name:
    • Martin Beisse
  5. Nassdach-Entwässerung: Loro-X Dachabläufe – Bedenken anmelden!

    Noch mal ich
    Habe gerade im Net gesurft. Von Loro-X gibt es Dachabläufe
    für innenliegende Entwässerung mit einer Einstellhöhe von
    175 mm für Nassdächer. Das heißt zwar noch nicht, dass das gut
    ist aber mal wirklich ernst. Ich habe dem Architekten heute
    versucht beizubringen, dass man Wasser eigentlich vom Gebäude
    fern halten sollte, aber er besteht darauf. Ich bin Bauleiter
    und muss für die Ausführung auch meine Nase hinhalten. Also
    Bedenken anmelden?
    Sagen Sie Herr Beisse, sind die Dächer wirklich mal gebaut worden
    und was für Erfahrungen hat man damit gemacht?
    Grüße
    S. Stadach
    • Name:
    • Silvio Stadach
  6. Bauleiter oder Bauherr? Klärung der Verantwortlichkeiten

    Foto von Lieselotte Tussing

    Hallo, Herr Stadach,
    mal eine vorsichtige Zwischenfrage: 'Sie sind doch der Bauherr, oder?
  7. Bauleiter-Pflichten: Architekten-Konstruktion überprüfen

    Nö, nicht der Bauherr, der Bauleiter
    ... und der ist ebenso wie die ausführende Firma verpflichtet,
    die Konstruktionen des Architekten zu überprüfen. Wenn ich
    der Bauherr wäre, könnt ich es ihm ja untersagen.
    So kann ich nur meine Bedenken anmelden.
    Herr Beisse, den Link konnte ich noch nicht finden, oder?
    MfG
    S. Stadach
    • Name:
    • Sista
  8. 🔴 Nassdächer: Schrott aus den 70ern – Schadensbilder & Risiken

    Näßdächer, Schrott und Begrünung
    Ja, die sind in den 70er Jahren "Mode" gewesen. Das war gut für Dachdecker, weil die dann ab 75 richtig Arbeit hatten. Und auch für Sachverständige (das sind die heute reichen SV's, ich war noch zu kung). Es hat sich herausgestellt, dass diese Idee, die übrigens von Architekten kam und vom Dachdeckerverband heftig bekämpft wurde, völliger Schwachsinn ist. Schadensbilder finden Sie in jedem besseren Flachdach- bzw. Schadenhandbuch.
    Die Loro-Gully sind für Anstaubewässerung. Haben wir hier bei der VEW auch benutzt, weil der Gärtner das Wasser haben wollte. Allerdings ist da noch 1,20 bis 2,0 m Erde drüber.
    Suchen Sie mal Styrofoam oder Styrodur im Netz.
    Bringen Sie Ihrem Architekten bei, dass er sinnlos Geld verschwendet.
    Wenn ein Dach ewig halten soll: Schaumglas, G 200 DD in Heißbitumen, zwei Lagen wurzelfeste hochwertige Schweißbahn (die mit 10 Jahren Gewährleistung), Gründach.
    Evtl. finden Sie auch bei den Dachbahnenherstellern wie zum Beispiel Bauder, Vedag, Icopal, Esha, Awa usw. was.
    • Name:
    • Martin Beisse
  9. Bauleiter-Haftung: Bedenken anmelden und durchsetzen!

    Foto von

    Gar nicht so einfach,
    immerhin sind Sie dann wirklich voll in der Haftung (oder angestellt beim Architekt?). Das mit dem Bedenken anmelden ist auf jeden Fall gut, nur sollten Sie genügend 'Futter' sammeln, um die gewünschte/geplante Ausführung absolut ablehnen zu können. Sie wissen als Bauleiter vermutlich, wie das mit den Bedenken und dann trotzdem tun ist?
  10. Expertenrat: Uli Löttgen zum Thema Flachdach kontaktieren

    Doch einfach
    Uli Löttgen beim Dachdeckerverband Nordrhein in Köln anrufen. Tel. : sollte auch im Internet stehen. Und schöne Grüße von mir 🙂
    • Name:
    • Martin Beisse
  11. Umkehrdach: Dämmung, Kies & Klima – Vor- und Nachteile?

    Also, Umkehrdach ...
    Also, Umkehrdach Dämmung über der Dachabdichtung, um diese vor Sonnenein-Strahlung zu schützen, der Kies als Beschwerung für die Dämmung
    gegen Windsog. Angeblich erreicht man dadurch ein eigenes Klima für das Dach und es ist nicht so großen Temperaturdifferenzen ausgesetzt. Außerdem für den Bauablauf sehr gut, da nach der
    Verlegung der Dämmung die Dichtung nicht mehr beschädigt werden kann (wenn man so manche Firmen sieht).
    MfG
    S. Stadach
    • Name:
    • Sista
  12. 🔴 Umkehrdach-Risiken: Undichte Dichtung, abgesoffene Dämmung!

    Und Umkehrschluss
    Warum sollte die Dachabdichtung nicht VOR dem Aufbringen der Dämmung beschädigt werden? Und dann finden Sie mal das Loch. In der Regel versagen dann Leckortungsgeräte und Sie müssen alles freigraben. Außerdem wird bei der Konstruktion die Dämmung absaufen, können sich dann den Kies sparen.
    Mein Gott, das sind wirklich die Märchen aus den 70er Jahren. Letzte abgesoffene Umkehrdach: Weimar, Juni 2001, zwei Jahre alt.
    Deswegen kam ich vorhin auf Teerpappe, da machte das noch Sinn.
    • Name:
    • Martin Beisse
  13. Dank an alle: Neue Argumente zum Thema Feuchtdach

    An alle ...
    An alle vielen Dank. Neue Argumente, neues Glück.
    Bis zur nächsten Frage.
    Sista
    • Name:
    • Sista
  14. Alternative: Gutachten zur Dachkonstruktion erstellen

    Allzeit bereit
    Wenn alle Stricke reißen, male ich das schnell auf ein Blatt Papier, Stempel drunter und ab.
    • Name:
    • Martin Beisse
  15. Konstruktions-Alternative: Was soll ich aufmalen?

    Was denn malen?
    ... die Konstruktion, die nicht so gut ist, oder 'ne
    Alternative?
    Sista
  16. Gutachterliche Stellungnahme: Nachteile & Alternativen aufzeigen

    Was richtiges
    Sozusagen eine Gutachterliche Stellungnahme. Nachteile der vorgesehenen Konstruktion und Aufzeigen von kostengünstigeren bzw. langlebigeren Konstruktionen
    • Name:
    • Martin Beisse
  17. Kostenfrage: Was kostet ein Gutachten zur Dachkonstruktion?

    Das wär gut ...
    Das wär gut aber, was kostet das?
    Wie gesagt, bin ich freiberuflich und dem Architekten zu nichts verpflichtet. Ich muss bloß mögliche Fehlerquellen an meinem Bau von vornherein aussondieren.
    MfG
    Sista
  18. Angebot: Gutachten zur Dachkonstruktion per E-Mail anfordern

    Sie kennen BKE noch nicht?
    Das ist interne Verrechnungseinheit und heißt Bier-Kasten-Einheit 🙂
    Mache ich übers Wochenende mal nebenbei fertig. E-Mailen Sie mir bitte die maßgeblichen Angaben nach:
    [email protected]
    • Name:
    • Martin Beisse
  19. So ist er halt ...

    der MB 🙂 Ulf
  20. Bestechung? Ur-Krostitzer als Anreiz für Gutachten

    Mit hängender Zunge
    Der Mann will mich bestechen, mit einem Bild von eieinem Ur-Krostitzer 🙂
    Ist aber schnell gemacht, für mich ja Routine.
    • Name:
    • Martin Beisse
  21. Keine Bestechung: Humorvolle Antwort zum Gutachten

    Nicht besteche ...
    Nicht besteche will ich de Mann.
    Um Godes will, hert auf ir Leit.
    und jez Guz Nächtle
    :-)) ) ) Sista
  22. Gutachten fast fertig: Der richtige 'Treibstoff' wirkt!

    Schon klar
    Ist aber schon fast fertig 🙂 War der richtige "Treibstoff" 🙂
    • Name:
    • Martin Beisse
  23. 🔴 Feuchtdach-Horror: Totalsanierung nach 5 Jahren – Architektenfehler?

    Es ist nicht mehr zum Lachen!
    Entschuldigung habe zu schnell gedrückt. Wenn man sowas liest glaubt man es nicht. Es ist zum weinen. Wie Herr Beisse sagt "Im Jahre 1970 gebaut 5 Jahre danach Totalsanierung". Was mich nun interessiert. Wie alt ist der Architekt? Ist er älter dann hat er heute noch das Niveau der Ära Uwe Seeler. Ist es ein Jungspund dann ist er nicht bereit aus den Fehlern der Vorgänger zu lernen oder er ist Ökoideologisch verblendet. In beiden Fällen weg vom Bau.
    Gruß
    • Name:
    • Jupp
  24. Hallo Jupp

    Ich schreibe doch schon 🙂
    • Name:
    • Martin Beisse
  25. Diskussion: 0-Grad-Dach im Architektenforum – Link

    Foto von Andrea Leidenbach

    Eine Diskussion
    zum 0 Graddach läuft im Moment auch im Architektenforum.
  26. Architekten-Unsinn: Kritik am 0-Grad-Dach im Forum

    Na danke ...
    Na danke für den Link. Da war ich gerade gewesen. Da hocken
    ja alle die angehenden und fertigen Architekten, die sich
    so einen Unsinn ausdenken. Da bleib ich lieber bei den
    richtigen Dibbel Inchs 🙂
    Sista
  27. Info: Gutachterliche Stellungnahme zum Dach ist raus

    Auch Danke
    Für alle zur Info: Gutachterliche Stellungnahme ist per Fax raus, Brief folgt.
    • Name:
    • Martin Beisse
  28. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Feuchtdach/Nassdach Aufbau: Risiken, Lebensdauer & Alternativen

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Sinnhaftigkeit eines Feuchtdachs/Nassdachs (auch Umkehrdach genannt) mit stehendem Wasser. Experten warnen vor bauphysikalischen Risiken wie Durchfeuchtung der Dämmung und empfehlen stattdessen konventionelle Flachdachaufbauten. Ein Gutachten wird zur Klärung der Eignung der geplanten Konstruktion empfohlen.

    🔴 Wichtiger Hinweis: Mehrere Beiträge, wie z.B. 🔴 Feuchtdach: Architekten-Idee – Bauphysikalischer Selbstmord! und 🔴 Nassdächer: Schrott aus den 70ern – Schadensbilder & Risiken, betonen die Risiken eines solchen Aufbaus und verweisen auf Erfahrungen aus den 1970er Jahren, wo diese Bauweise zu erheblichen Schäden führte. Die stehende Wasserschicht kann als Dampfsperre auf der falschen Seite der Dämmung wirken.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Es wird darauf hingewiesen, dass die Dämmung bei einem Nassdach absaufen kann, was zu einem Verlust der Dämmwirkung führt. Der Beitrag 🔴 Umkehrdach-Risiken: Undichte Dichtung, abgesoffene Dämmung! beschreibt dieses Risiko und die Schwierigkeit, Leckagen in einem solchen System zu orten.

    ✅ Zusatzinfo: Als Alternative wird ein Standard-Flachdachaufbau mit Dampfsperre, Dämmung und Abdichtung empfohlen. Der Beitrag Umkehrdachdämmung: Anleitung & Kostenvergleich Standarddach legt einen Kostenvergleich nahe, um die Wirtschaftlichkeit zu prüfen.

    🔧 Zusatzinfo: Für die Entwässerung von Nassdächern gibt es spezielle Dachabläufe, wie im Beitrag Nassdach-Entwässerung: Loro-X Dachabläufe – Bedenken anmelden! erwähnt. Dennoch wird grundsätzlich empfohlen, Wasser vom Gebäude fernzuhalten.

    👉 Handlungsempfehlung: Es wird dringend empfohlen, ein Gutachten von einem unabhängigen Sachverständigen einzuholen, um die geplante Dachkonstruktion zu überprüfen und mögliche Risiken zu bewerten. Der Beitrag Gutachterliche Stellungnahme: Nachteile & Alternativen aufzeigen beschreibt den Inhalt einer solchen Stellungnahme. Kontakt zu Experten wie Uli Löttgen (Expertenrat: Uli Löttgen zum Thema Flachdach kontaktieren) kann ebenfalls hilfreich sein.

Antworten oder Benachrichtigung einstellen

Hier können Sie Antworten, Ergänzungen etc. einstellen

  • ⚠️ Keine Rechts-, Steuer- oder Gutachterberatung - dies ist entsprechenden Berufsgruppen vorbehalten. Das Forum dient dem technischen Erfahrungsaustausch!
  • Zum Antworten sollte der Fragesteller sein selbst vergebenes Kennwort verwenden - wenn er sein Kennwort vergessen hat, kann er auch wiki oder schnell verwenden.
  • Andere Personen können das Kennwort wiki oder schnell oder Ihr Registrierungs-Kennwort verwenden.

  

Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen

Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "Feuchtdach, Nassdach, Umkehrdach, Flachdach". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.

  1. BAU-Forum - Dach - 10215: Feuchtdach/Nassdach Aufbau: Dichtung, Dämmung, Kies - Risiken, Lebensdauer & Alternativen?
  2. BAU-Forum - Dach - Flachdach Terrasse über Garage: Nassdach zeitgemäß? Aufbau, Abdichtung & Kosten
  3. BAU-Forum - Dach - Dampfbremsfolie für Altbau ohne Unterspannbahn: Welche Folie bei Biberschwanzdeckung?

Interne Suche: Suchbegriffe eingeben und mehr zu "Feuchtdach, Nassdach, Umkehrdach, Flachdach" finden

Geben Sie Suchbegriffe ein, um die interne Suche zu nutzen und passende Fundstellen zu "Feuchtdach, Nassdach, Umkehrdach, Flachdach" oder verwandten Themen zu finden.

Externe Fundstellen und weiterführende Recherchen

Nachfolgende Suchlinks können Ihnen dabei helfen, ähnliche Fragestellungen zu erkunden:

Suche nach: Feuchtdach/Nassdach Aufbau: Dichtung, Dämmung, Kies - Risiken, Lebensdauer & Alternativen?
Google Bing AOL DuckDuckGo Ecosia Qwant Startpage Yahoo!

Suche nach: Feuchtdach/Nassdach: Aufbau, Risiken, Lebensdauer
Google Bing AOL DuckDuckGo Ecosia Qwant Startpage Yahoo!

Suche nach: Feuchtdach, Nassdach, Umkehrdach, Flachdach, Dachkonstruktion, Dichtung, Dämmung, Kies, Lebensdauer, Risiken, Aufbau, Statik
Google Bing AOL DuckDuckGo Ecosia Qwant Startpage Yahoo!

✍️ Antworten ▲ TOP ▲ ▼ ENDE ▼