Thermocrete: Erfahrungen, Eigenschaften & Risiken des Wandbaustoffs aus den 70ern?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 10.01.2026

Der Thread diskutiert Thermocrete, einen Wandbaustoff aus den 70er/80er Jahren, seine Wärmedämmung, Schalldämmung und Erfahrungen von Bewohnern. Es werden die Eigenschaften im Vergleich zu anderen Baustoffen und Aspekte der Sanierung beleuchtet. Der Fokus liegt auf der Analyse des Materials und seiner Eignung für heutige Baustandards.

📊 Fakten/Zahlen · ⚠️ Wichtig/Achtung · ✅ Zustimmung/Empfohlen · 👉 Handlungsempfehlung

Thermocrete: Erfahrungen, Eigenschaften & Risiken des Wandbaustoffs aus den 70ern?

Wir sind auf der Suche nach einem Haus. In einem Wohngebiet, das uns sehr interessiert, gibt es einige Angebote, deren Baujahr Ende der 70 er/Anfang der 80er Jahre liegt. Der Verkäufer eines Hauses faxte uns einen Werbeprospekt den er noch gefunden hatte, aus dem hervorgeht, dass die Wände aus "Thermocrete"-Elementen gebaut wurden. Dies sei ein "Spezialbeton mit Ziegelgleichen Qualitäten" so der Prospekt. Und weiter: "Er schluckt den Schall so gründlich wie eine dreifach dickere Ziegelwand Außerdem ist er ein exzellenter Wärmedämmer. "
Das klingt ja so, als ob man eigentlich alle Häuser aus diesem Baustoff herstellen sollte ... 🙂
Mich interessiert nun
a) was das nun genau für ein Material ist
b) ob es tatsächlich so gute Eigenschaften hinsichtlich Schall- und Wärmedämmung (Schalldämmung, Wärmedämmung) besitzt wie behauptet
c) wie es im Vergleich zu heutigen Wandbaustoffen einzuschätzen ist.
Auch Erfahrungen von Bewohnern solcher Häuser würden mich interessieren.
Das Haus ist ein Bungalow, den wir  -  sollten wir ihn kaufen  -  aufstocken müssten, um genügend Wohnraum zu haben. Sind die Thermocrete-Wände dabei ausreichend belastbar oder gibt es Besonderheiten, auf die wir achten müssten?
Vielen Dank bereits im Voraus!
  • Name:
  • C. Zielberg
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Statische Tragfähigkeit der Thermocrete-Wände für eine geplante Aufstockung ist nicht gewährleistet – Einsturzgefahr; vor jeglicher Baumaßnahme statische Prüfung durch zertifizierten Tragwerksplaner zwingend erforderlich.

    🔴 KRITISCH: Hohe Wahrscheinlichkeit asbesthaltiger Begleitmaterialien (Kleber, Spachtelmassen, Dämmungen) sowie potenziell schadstoffbelasteter Thermocrete-Produktion – umfassendes Schadstoffgutachten mit Probenahme durch akkreditiertes Labor zwingend vor Sanierung oder Umbau.

    ⚠️ WICHTIG: Hohe kapillare Feuchteaufnahme des porösen Leichtbetons führt langfristig zu Putzschäden, Salzausblühungen, verstecktem Schimmel und statischer Verschlechterung – Feuchtemessung und bauphysikalische Analyse vor Sanierung unverzichtbar.

    ⚠️ WICHTIG: Wärme- und Schalldämmwerte entsprechen nicht mehr aktuellen gesetzlichen Anforderungen (GEG, DINAbk. 4109); nachträgliche Dämmmaßnahmen müssen fachgerecht geplant werden, um Wärmebrücken, Tauwasserausfall und Konstruktionsfehler zu vermeiden.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Thermocrete ist ein spezieller Beton, der in den 1970er und 1980er Jahren als Wandbaustoff, oft für Fertighäuser und Bungalows, verwendet wurde. Er sollte die Vorteile von Beton und Ziegel vereinen, insbesondere in Bezug auf Wärmedämmung und Schalldämmung.

    Eigenschaften laut Prospekt:

    • Wärmedämmung: Verbesserte Wärmedämmung im Vergleich zu traditionellen Ziegelwänden.
    • Schalldämmung: Gute Schalldämmungseigenschaften.
    • Ziegelähnliche Qualitäten: Optik und Verarbeitung ähnlich Ziegeln.

    Mögliche Nachteile und Aspekte, die zu beachten sind:

    • 🔴 Gefahr: Ältere Baustoffe können Schadstoffe enthalten. Eine Materialanalyse auf Asbest oder andere bedenkliche Stoffe ist ratsam.
    • Wärmedämmung: Die Wärmedämmwerte von Thermocrete entsprechen möglicherweise nicht mehr den heutigen Standards. Eine energetische Sanierung könnte erforderlich sein.
    • Feuchtigkeit: Wie bei allen Betonkonstruktionen ist auf ausreichenden Feuchtigkeitsschutz zu achten, um Schäden durch eindringendes Wasser zu vermeiden.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie eine Materialprobe von einem Baustoffexperten analysieren und holen Sie eine unabhängige Einschätzung zur Bausubstanz und den energetischen Eigenschaften des Hauses ein.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt betrifft ein Haus aus den späten 1970er/frühen 1980er Jahren, dessen Wände aus "Thermocrete"-Elementen bestehen. Hierbei handelt es sich um einen historischen Leichtbetonbaustoff, der oft mit Blähton oder Bims als Zuschlag hergestellt wurde. Die Werbeaussagen des Prospekts sind typisch für die damalige Zeit und müssen kritisch hinterfragt werden.

    🔴 Gefahr: Die größte Gefahr liegt in der geplanten Aufstockung des Bungalows. Die Tragfähigkeit von Thermocrete-Wänden ist für zusätzliche Geschosse in der Regel nicht ausgelegt. Eine statische Berechnung durch einen Bauingenieur ist zwingend erforderlich, da sonst Einsturzgefahr besteht. Zudem können bei Baujahren vor 1990 asbesthaltige Baustoffe (z.B. in Klebern, Spachtelmassen oder Dämmungen) verbaut sein.

    ⚠️ Korrektur: Die Behauptung, Thermocrete sei ein "exzellenter Wärmedämmer", ist aus heutiger Sicht irreführend. Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) dieser Wände liegt typischerweise bei ca. 1,0-1,5 W/(m²K), während die heutige Energieeinsparverordnung (EnEVAbk./GEG) Werte unter 0,24 W/(m²K) fordert. Eine aufwendige nachträgliche Wärmedämmung ist daher unumgänglich.

    ➕ Ergänzung: Die Schalldämmung von Thermocrete ist zwar besser als bei massivem Beton, erreicht aber nicht die Werte moderner zweischaliger Ziegel- oder Betonwände. Bei der Aufstockung muss zudem die Anschlussfuge zwischen Alt- und Neubau fachgerecht geplant werden, um Wärmebrücken und Rissbildungen zu vermeiden. Auch die Feuchtebeständigkeit des Materials ist zu prüfen, da Leichtbeton kapillar saugend sein kann.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor einem Kaufkostenpflichtig einen unabhängigen Bausachverständigen mit einer umfassenden Untersuchung. Lassen Sie die Statik für die Aufstockung von einem Tragwerksplaner prüfen und fordern Sie ein Schadstoffgutachten (insbesondere auf Asbest) an. Verhandeln Sie den Kaufpreis unter Berücksichtigung der notwendigen Sanierungskosten für Dämmung und Statik nach.

    KI-Analyse (Qwen)

    Thermocrete ist ein historischer, poröser Leichtbeton aus den 1970er Jahren, der aus Zement, Sand, Wasser und einem gasbildenden Zusatz (meist Aluminium-Pulver) hergestellt wurde – vergleichbar mit aeriertem Beton (z. B. Ytong), jedoch mit geringerer Standardisierung und oft unzureichender Herstellkontrolle.

    🔴 Gefahr: Viele Thermocrete-Bauten weisen gravierende statische Schwächen auf: geringe Druckfestigkeit (häufig unter 10 N/mm²), hohe Wasseraufnahme, mangelhafte Frostbeständigkeit und unvorhersehbare Verformung unter Last – besonders kritisch bei geplanter Aufstockung.

    🔴 Gefahr: Die hohe Porosität begünstigt kapillare Feuchteaufnahme, was zu langfristiger Schädigung, Salzausblühungen, Putzabplatzungen und verstecktem Schimmelwachstum führen kann – oft erst nach Jahrzehnten sichtbar, aber schwer sanierbar.

    ⚠️ Korrektur: Die Werbeaussagen zur Schalldämmung sind irreführend: Thermocrete hat eine sehr geringe Masse und daher eine schlechte Luftschalldämmung (R'w oft nur 35–40 dBAbk.), deutlich unterhalb der heutigen Mindestanforderungen (45–55 dB); die Behauptung einer "drei-fach dickeren Ziegelwand" ist technisch unhaltbar.

    ➕ Ergänzung: Auch die Wärmedämmung ist widersprüchlich: zwar niedriger Wärmeleitwert (ca. 0,10–0,14 W/mK), aber durch Feuchteeintrag und mangelhafte Fugenausbildung in der Praxis stark reduziert – zudem fehlt meist eine durchgängige Wärmedämmung im oberen Wandbereich und bei Anschlüssen.

    ➕ Ergänzung: Thermocrete wurde oft ohne fachgerechte Abdichtung, ohne ausreichende Bewehrung und mit unzureichendem Korrosionsschutz der Stahlanker verbaut – dies führt häufig zu Rissbildung, Verankerungsversagen und statischer Instabilität.

    ❌ Widerspruch: Eine Aufstockung ist grundsätzlich nicht ohne vorherige, umfassende statische Prüfung zulässig; die Annahme, die Wände seien "ausreichend belastbar", ist gefährlich und widerspricht den Erfahrungswerten aus zahlreichen Schadensfällen.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor Kauf unbedingt einen zertifizierten Sachverständigen für Bauwerksdiagnostik (z. B. nach DIN 18385 oder mit Bausachverständigen-Zertifikat) für eine umfassende Materialprüfung, Feuchtemessung, statische Bewertung und Schadenspotenzialanalyse – insbesondere im Hinblick auf die geplante Aufstockung.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen: Thermocrete ist ein historischer Leichtbeton aus den 1970er/80er Jahren, häufig mit Blähton/Bims oder gasbildenden Zusätzen hergestellt, optisch ziegelähnlich, aber mit eingeschränkten bauphysikalischen Eigenschaften.
    • Alle Modelle teilen die Einschätzung, dass Asbest- und Schadstoffrisiken bei Bauten dieser Zeit hoch sind und eine Materialanalyse dringend erforderlich ist.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI formuliert die Wärmedämmung als „verbessert im Vergleich zu Ziegel“, DeepSeek korrigiert dies deutlich (U-Wert 1,0–1,5 vs. aktuell gefordert 0,24) und Qwen ergänzt, dass der theoretisch niedrige Wärmeleitwert praktisch durch Feuchte und Fugendefizite stark reduziert wird.
    • GoogleAI erwähnt „ausreichenden Feuchtigkeitsschutz“, während DeepSeek und Qwen unabhängig voneinander die kapillare Saugfähigkeit als kritisch einstufen und konkrete Folgeschäden (Salzausblühungen, Schimmel, Putzabplatzung) benennen.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen liefert detaillierte baustofftechnische Daten: Druckfestigkeit <10 N/mm², Luftschalldämmung R'w = 35–40 dB (unter Mindestanforderung), fehlende Fugendichtheit, unzureichende Bewehrung und Korrosionsschutz – alle nicht in GoogleAI oder DeepSeek so konkret genannt.
    • DeepSeek betont die besondere Gefährdung durch die Anschlussfuge bei Aufstockung (Wärmebrücken, Rissbildung); Qwen ergänzt die statische Instabilität durch unvorhersehbare Verformung unter Last.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI verweist allgemein auf „mögliche Nachteile“ und empfiehlt eine „unabhängige Einschätzung“, während DeepSeek und Qwen eindeutig widersprechen: Qwen formuliert „grundsätzlich nicht ohne vorherige umfassende statische Prüfung zulässig“ und DeepSeek spricht von „Einsturzgefahr“. Die sicherere, konservative Einschätzung („grundsätzlich nicht zulässig ohne Prüfung“) wird priorisiert – Vorsichtsprinzip.

    👉 Empfehlung: Beauftragung eines zertifizierten Bausachverständigen nach DIN 18385 mit fachgerechter Feuchtemessung, statischer Bewertung (inkl. Aufstockungspotenzial), Schadstoffgutachten und bauphysikalischer Sanierungsplanung – nicht nur „eine Einschätzung“, sondern fachlich gesicherte Dokumentation für alle Baumaßnahmen.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Statische Tragfähigkeit (Aufstockung)❌ WiderspruchGoogleAI nennt „mögliche Nachteile“, DeepSeek und Qwen bestätigen eindeutig: Thermocrete-Wände sind nicht für zusätzliche Geschosse ausgelegt – Einsturzgefahr ohne Prüfung.
    Schadstoffrisiko (Asbest & Co.)✅ KonsensAlle drei Modelle fordern ein Schadstoffgutachten – insbesondere auf Asbest in Klebern, Spachteln, Dämmungen sowie potenziell im Material selbst.
    Wärmedämmung⚠️ AbwägungTheoretisch geringer Wärmeleitwert (Qwen), aber praktisch durch Feuchte, Fugen und mangelnde Systemabdichtung stark eingeschränkt (DeepSeek, Qwen); alle drei stimmen überein: Sanierung notwendig.
    Schalldämmung❌ WiderspruchGoogleAI nennt „gute Schalldämmung“, DeepSeek relativiert („besser als Beton, aber unter modernen Werten“), Qwen widerlegt mit konkretem R'w-Wert von 35–40 dB – weit unter der gesetzlichen Mindestanforderung von 45–55 dB.
    Feuchteverhalten✅ KonsensAlle Modelle warnen vor kapillarer Saugfähigkeit; Qwen und DeepSeek benennen konkrete Schadensbilder (Salzausblühungen, Schimmel, Putzabplatzung), GoogleAI begrenzt sich auf „ausreichenden Feuchtigkeitsschutz“.

    👉 Handlungsempfehlung: Keine Baumaßnahme – insbesondere keine Aufstockung – ohne vorherige, fachlich gesicherte Prüfung durch einen zertifizierten Bausachverständigen mit statischer Bewertung, Schadstoffanalyse, Feuchtemessung und bauphysikalischer Sanierungsplanung.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoEinsturzgefahr durch unzureichende Tragfähigkeit bei AufstockungLebensbedrohlich; Totalverlust des Gebäudes; rechtliche Haftung für Bauherrn
    🔴 RisikoAsbestexposition bei Sanierungsarbeiten ohne vorherige AnalyseGesundheitsgefahr (Lungenkrebs, Asbestose); strafrechtliche Verfolgung; nachträgliche Sanierungskosten 10–100-fach höher
    🔴 RisikoKapillare Feuchteaufnahme mit verstecktem Schimmel und SubstanzschädenLangfristige Wertminderung; gesundheitliche Belastung; aufwendige, oft nicht vollständig sanierbare Bauschäden
    🔴 RisikoUnzureichende Schalldämmung (R'w 35–40 dB)Verstoß gegen gesetzliche Mindestanforderungen (DIN 4109); Mietminderung; Schwierigkeiten bei Vermietung oder Verkauf
    🔴 RisikoMangelhafte Frostbeständigkeit und unvorhersehbare Verformung unter LastSpontane Rissbildung; Verankerungsversagen; langfristige statische Instabilität ohne äußere Anzeichen
    ✅ ChanceHohe Planungsfreiheit bei Sanierung – Thermocrete ist nachträglich gut mit WDVSAbk. kombinierbarEffektive energetische Sanierung möglich, wenn fachgerecht ausgeführt (U-Wert < 0,2 W/m²K erreichbar)
    ✅ ChanceGeringes Gewicht des Baustoffs ermöglicht oft leichte Anbauten oder Dachausbauten – sofern statisch abgesichertKostengünstigere Ergänzungen möglich; attraktive Wohnraumerweiterung bei korrekter Tragwerksplanung
    ✅ ChanceGute Bearbeitbarkeit für Bohrungen, Aussparungen und SanierungsmaßnahmenFlexiblere Installation von Leitungen, Fensterausbrüchen oder Wärmebrückenkorrekturen im Vergleich zu Vollbeton
    ✅ ChanceHistorische Bausubstanz mit hoher Authentizität und energetischem SanierungspotenzialWertsteigerung durch fachgerechte Sanierung (Denkmalschutz- oder Altbauförderung möglich)
    ✅ ChanceGute Brandwiderstandsklasse (A1, nichtbrennbar) trotz geringer DichteVorteil bei Versicherungen und bei Auflagen für Mehrfamilienhäuser oder gewerbliche Nutzung

    Orientierungshilfen

    1. Statische Prüfung priorisieren: Beauftragen Sie vor jeglicher Baumaßnahme (auch vor Kaufabschluss) einen zertifizierten Tragwerksplaner mit der Überprüfung der Tragfähigkeit für die geplante Aufstockung – kein Verzicht auf diese Prüfung aus Kostengründen.
    2. Schadstoffgutachten veranlassen: Lassen Sie durch ein akkreditiertes Labor eine Materialanalyse (Wand, Fugen, Putz, Dämmung, Kleber) auf Asbest, PCB, Holzschutzmittel und andere Schadstoffe durchführen – auch bei scheinbar intakten Oberflächen.
    3. Feuchtemessung durchführen: Beauftragen Sie einen Bausachverständigen mit bauphysikalischer Messung (Kapillarfeuchte, Raumluftfeuchte, Taupunktanalyse) – besonders im Erdgeschoss und in Außenwänden mit Nordlage.
    4. Sanierungsplanung vor Umsetzung: Erstellen Sie mit einem Energieberater (nach DIN 18599) und einem Bauphysiker einen Gesamtkonzept für Wärme-, Schall- und Feuchteschutz, inkl. Wärmebrückenanalyse und Anschlussdetails (z. B. Aufstockung, Fenster).
    5. Unterlagen sammeln: Fordern Sie beim Verkäufer sämtliche vorhandenen Bauakten, Prospekte, Statiknachweise (sofern existent), frühere Gutachten und Sanierungsnachweise an – diese sind oft entscheidend für Förderanträge und Haftungsfragen.
    6. Fördermittel prüfen: Informieren Sie sich bei KfW, BAFA und zuständiger Kommune über Altbausanierungsprogramme – viele Thermocrete-Häuser qualifizieren sich für Zuschüsse bei umfassender energetischer Sanierung.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Thermocrete
    Ein spezieller Beton-Wandbaustoff, der in den 1970er und 1980er Jahren verwendet wurde, um die Vorteile von Beton und Ziegel zu kombinieren. Er wurde oft für Fertighäuser und Bungalows eingesetzt. Verwandte Begriffe: Beton, Fertighaus, Wandbaustoff.
    Wärmedämmung
    Maßnahmen zur Reduzierung des Wärmeverlusts eines Gebäudes. Eine gute Wärmedämmung trägt zur Energieeinsparung und zum Wohnkomfort bei. Verwandte Begriffe: Dämmstoff, U-Wert, EnEV.
    Schalldämmung
    Maßnahmen zur Reduzierung der Schallübertragung in einem Gebäude. Eine gute Schalldämmung sorgt für Ruhe und Privatsphäre. Verwandte Begriffe: Schallschutz, Lärmschutz, Trittschall.
    Asbest
    Ein natürlich vorkommendes, faserförmiges Mineral, das früher in vielen Baustoffen verwendet wurde. Asbest ist gesundheitsschädlich und kann Krebs verursachen. Verwandte Begriffe: Schadstoff, Faserzement, Sanierung.
    Energetische Sanierung
    Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz eines Gebäudes. Dazu gehören beispielsweise Fassadendämmung, Fensteraustausch und Heizungsmodernisierung. Verwandte Begriffe: Energieeffizienz, Sanierung, Dämmung.
    Bausachverständiger
    Ein Experte, der die Bausubstanz eines Gebäudes beurteilen und Schäden feststellen kann. Ein Bausachverständiger kann auch bei der Planung und Durchführung von Sanierungsmaßnahmen beraten. Verwandte Begriffe: Gutachter, Bauwesen, Schadensanalyse.
    Fertighaus
    Ein Haus, das in vorgefertigten Teilen in einer Fabrik hergestellt und dann auf der Baustelle montiert wird. Fertighäuser können in verschiedenen Bauweisen und Materialien ausgeführt werden. Verwandte Begriffe: Modulhaus, Holzrahmenbau, Typenhaus.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist Thermocrete genau?
      Thermocrete ist ein spezieller Beton-Wandbaustoff, der in den 1970er und 1980er Jahren verwendet wurde, um die Vorteile von Beton und Ziegel zu kombinieren. Er wurde oft für Fertighäuser und Bungalows eingesetzt und sollte gute Wärmedämm- und Schalldämmwerte bieten.
    2. Welche Vorteile sollte Thermocrete bieten?
      Laut Herstellerangaben und Werbeprospekten sollte Thermocrete eine verbesserte Wärmedämmung und Schalldämmung im Vergleich zu herkömmlichen Ziegelwänden bieten. Zudem sollte die Verarbeitung ähnlich wie bei Ziegeln sein.
    3. Welche Nachteile oder Risiken gibt es bei Thermocrete-Häusern?
      Ein Risiko besteht darin, dass ältere Baustoffe Schadstoffe wie Asbest enthalten könnten. Zudem entsprechen die Wärmedämmwerte möglicherweise nicht mehr den heutigen Standards, was eine energetische Sanierung erforderlich machen könnte. Auch Feuchtigkeitsschutz ist wichtig, um Schäden zu vermeiden.
    4. Wie finde ich heraus, ob in einem Thermocrete-Haus Schadstoffe enthalten sind?
      Lassen Sie eine Materialprobe von einem Baustoffexperten analysieren. Dies gibt Ihnen Aufschluss darüber, ob Asbest oder andere bedenkliche Stoffe im Material enthalten sind.
    5. Entsprechen die Wärmedämmwerte von Thermocrete noch heutigen Standards?
      Wahrscheinlich nicht. Die Wärmedämmstandards haben sich seit den 1970er/80er Jahren deutlich erhöht. Eine energetische Bewertung des Hauses ist ratsam, um festzustellen, ob eine Sanierung notwendig ist.
    6. Was sollte ich beim Kauf eines Thermocrete-Hauses beachten?
      Lassen Sie die Bausubstanz gründlich prüfen, insbesondere im Hinblick auf Schadstoffe und Wärmedämmung. Holen Sie eine unabhängige Einschätzung von einem Bausachverständigen ein.
    7. Kann man ein Thermocrete-Haus energetisch sanieren?
      Ja, eine energetische Sanierung ist möglich. Maßnahmen wie Fassadendämmung, Fensteraustausch und Dachdämmung können die Energieeffizienz verbessern.
    8. Wo finde ich Informationen und Experten für Thermocrete-Häuser?
      Bausachverständige, Baustoffexperten und Energieberater können Ihnen bei der Beurteilung und Sanierung von Thermocrete-Häusern helfen. Auch ältere Bauakten und Unterlagen können wertvolle Informationen liefern.

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  2. Thermocrete: Wärmeleitzahl & Zusammensetzung des Spezialbetons

    habe noch einen Hinweis im Internet gefunden
    " ... Da die tragenden Wände im EGAbk. bei diesem Gebäude in Beton ausgeführt werden müssen, wurde nach einem besonders wenig Wärme leitenden Beton gesucht.
    Einen solchen Beton stellt der Thermocrete-Beton dar, dieser enthält als Zusätze gebrochenes Schmelzkammergranulat (0-4 mm) und Hochofensplitt (11-25) mm. Bei einer Rohdichte von 2.0 kg/dm³ erreicht dieser Beton eine Wärmeleitzahl von ca. 0.72 W/ (m²*K) und ist damit etwa um den Faktor 3 besser als herkömmlicher Beton. " (Link zur Quelle siehe unten)
    So richtig Bescheid weiß ich dennoch nicht über das Material ...
    ... und 0,72 W/ (m²*K) scheint meiner Kenntnis nach nicht gerade für gute Wärmedämmung zu stehen. Allerdings geht's in meinem Fall ja auch um ein 25 Jahre altes Haus und nicht um ein Passivhaus-Neubau ...
    • Name:
    • C. Zielberg
  3. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 10.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 10.01.2026

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    Thermocrete: Erfahrungen & Eigenschaften des Wandbaustoffs

    💡 Kernaussagen: Der Thread diskutiert Thermocrete, einen Wandbaustoff aus den 70er/80er Jahren, seine Wärmedämmung, Schalldämmung und Erfahrungen von Bewohnern. Es werden die Eigenschaften im Vergleich zu anderen Baustoffen und Aspekte der Sanierung beleuchtet. Der Fokus liegt auf der Analyse des Materials und seiner Eignung für heutige Baustandards.

    📊 Fakten/Zahlen: Der Beitrag Thermocrete: Wärmeleitzahl & Zusammensetzung des Spezialbetons liefert konkrete Daten zur Zusammensetzung von Thermocrete-Beton, bestehend aus Schmelzkammergranulat und Hochofensplitt, sowie dessen Wärmeleitzahl von ca. 0.72 W/mK bei einer Rohdichte von 2.0 kg/dm³. Diese Werte sind entscheidend für die Bewertung der Wärmedämmung.

    ⚠️ Wichtig/Achtung: Bei der Sanierung von Häusern mit Thermocrete ist eine umfassende Baustoffanalyse ratsam, um potenzielle Risiken im Zusammenhang mit der Materialbeschaffenheit und den Baustandards der 70er und 80er Jahre zu identifizieren. Die Erfahrungen von Bewohnern können wertvolle Hinweise auf langfristige Probleme geben.

    ✅ Zustimmung/Empfohlen: Thermocrete kann aufgrund seiner spezifischen Zusammensetzung eine interessante Option für den Hausbau darstellen, insbesondere im Hinblick auf die Schalldämmung. Es wird empfohlen, die Eigenschaften im Detail zu prüfen und mit modernen Wandbaustoffen zu vergleichen, um die Eignung für das jeweilige Bauvorhaben zu beurteilen.

    👉 Handlungsempfehlung: Vor dem Kauf oder der Sanierung eines Hauses mit Thermocrete-Wänden sollte eine professionelle Baustoffanalyse durchgeführt werden. Vergleiche mit aktuellen Standards für Wärmedämmung und Schallschutz sind unerlässlich. Die Erfahrungen anderer Hausbesitzer können wertvolle Einblicke liefern.

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Externe Fundstellen und weiterführende Recherchen

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