ich lasse gerade eine Doppelhaushälfte, Baujahr 1969 renovieren. Unter anderem wird die Außenfassade gedämmt. Hier wurde Styropor (d=100, WLG 035) verwendet. Laut Leistungsverzeichnis soll das Erdreich des Sockelbereichs bis zu einer Tiefe von 0,80 m ausgehoben und mit Styrodur (d=100) verkleidet werden. Leider gibt es folgende Abweichungen, bei denen ich die Konsequenzen nicht abschätzen kann.
- Im LVAbk. steht Styrodur (grün), verwendet wird rosa. Meine Recherchen ergaben, dass nur ein anderer Hersteller gewählt wurde. Ist das korrekt?
- Im LV steht als Dicke d=100. Gemessen habe ich 6 cm. Der Subunternehmer spricht von einer verwendeten Dicke von 8 cm.
- Der Subunternehmer empfiehlt auch die Verwendung von 8 cm, sodass Abtropfkante über dem Sockel entsteht, hält sich ansonsten aber bedeckt.
- Der Subunternehmer sagt, dass Styrodur eine sehr hohe WLG hat und gleich gut dämmt wie das Styropor oder noch besser.
Der Sockel selbst ist schon gedämmt, gemörtelt und verputzt. Das Erdreich wird gerade abgetragen und wahrscheinlich heute oder morgen gedämmt.
Welche Kkonsequenz hat dieser Materialtausch für mich?
a) hinsichtlich der Dämmqualität/Wärmeverlust
b) Hinsichtlich der Kosten. D.h. um wie hoch ist der Preisunterschied des Materials.
c) Wie soll ich mich verhalten?
1. Akzeptieren und einen Preisnachlass verlangen
2. Auf die beauftragte Leistung bestehen
Vielen Dank im Voraus für die guten Ratschläge, die einem hier im Forum gegeben werden.