Sockelbeschichtung Bodenplatte: Abdichtung, Dichtschlämme & Putz – Kosten & Anleitung?
In diesem Forum sind Sie: Außenwände und Fassaden📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 11.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die korrekte Abdichtung der Bodenplatte im Sockelbereich, insbesondere im Hinblick auf die Verwendung von PE-Folie, Dichtschlämmen und alternativen Abdichtungsmethoden. Es wird betont, dass eine einfache PE-Folie keine geeignete Abdichtung darstellt und die Richtlinien für flexible Sperrschlämme beachtet werden sollten. Die Problematik der Rissüberbrückung bei Dichtschlämmen und die Herausforderungen bei der Verwendung von KMB auf Dämmung werden ebenfalls thematisiert.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔴 Kritisch/Risiko · 👉 Handlungsempfehlung
Sockelbeschichtung Bodenplatte: Abdichtung, Dichtschlämme & Putz – Kosten & Anleitung?
für unser Einfamilienhaus wurde eine Bodenplatte hergestellt. Die Begrenzung der Bodenplatte und Frostschürze besteht aus Thermomur-Schalungselementen.
Auf die Bodenplatte wird im September ein Fertigteilhaus in Holztafelbauweise errichtet. Eine senkrechte Bauwerksabdichtung gibt es nicht. Die wagerechte Abdichtung besteht aus einer PE Folie.
Die Beschichtung des Sockels (Bereich der Bodenplatte mit Thermomur) ist nicht mehr Leistungsumfang der Hausbaufirma.
Nun wollen wir vor Beginn der Hausmontage die Beschichtung mit Dichtschlämme und Putz selber ausführen.
Welche Erfahrungen und Hinweise gibt es?
Vielen Dank
Dietmar Schulze
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
BauKI Hinweis:
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Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig!
Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung!
Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Keine Eigenleistung ohne vorherige bauphysikalische Planung und Fachbegleitung durch zertifizierten Sachverständigen für Feuchteschutz oder geprüften Bauphysiker.
🔴 KRITISCH: Thermomur-Schalungselemente erfordern spezielle Vorbehandlung – Standard-Dichtschlämmen sind ungeeignet und führen bei falscher Anwendung zum kompletten Abdichtungsversagen.
⚠️ WICHTIG: Die horizontale PE-Folie ist keine ausreichende Sperrschicht gegen kapillare Feuchteaufnahme – eine fachgerechte horizontale Abdichtung nach DINAbk. 18195-4 und eine senkrechte Bauwerksabdichtung nach DIN 18533 sind zwingend erforderlich.
⚠️ WICHTIG: Alle Abdichtungsmaßnahmen müssen lückenlos an die PE-Folie und an die spätere Holztafelkonstruktion angeschlossen werden – ohne fachliche Überwachung besteht extrem hohes Risiko für Feuchteeintrag in die Holzstruktur.
KI-Analyse (GoogleAI)
Für die Sockelbeschichtung Ihrer Bodenplatte mit Thermomur-Schalungselementen im Übergang zum Fertighaus in Holztafelbauweise sind mehrere Aspekte zu beachten. Eine Bauwerksabdichtung ist essenziell, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden. 🔴 Fehlerhafte Ausführung kann zu Feuchtigkeit im Haus führen.
Ich empfehle folgende Vorgehensweise:
- Dichtschlämme: Eine flexible Dichtschlämme bildet eine wasserundurchlässige Schicht auf dem Beton.
- Putz: Ein wasserabweisender Sockelputz schützt die Dichtschlämme vor mechanischen Beschädigungen und Witterungseinflüssen.
- Abdichtungsfolie: Im erdberührten Bereich kann zusätzlich eine Abdichtungsfolie erforderlich sein, um die Bodenplatte vor aufsteigender Feuchtigkeit zu schützen.
Der Leistungsumfang der Hausbaufirma sollte die fachgerechte Ausführung der Sockelabdichtung umfassen. Klären Sie im Vorfeld, welche Materialien verwendet werden und ob diese den einschlägigen Normen entsprechen (z.B. DIN 18533).
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Fachbetrieb für Bauwerksabdichtung beraten, um die optimale Lösung für Ihr Projekt zu finden und die Ausführung zu überwachen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Sachverhalt beschreibt die geplante Eigenleistung einer Sockelbeschichtung auf einer Bodenplatte mit Thermomur-Schalungselementen. Die Bauherren möchten vor der Montage eines Fertigteilhauses in Holztafelbauweise eine Dichtschlämme und einen Putz auftragen. Es ist positiv zu bewerten, dass die Bauherren die Notwendigkeit einer Abdichtung erkennen und diese selbst ausführen wollen.
🔴 Gefahr: Die größte Gefahr besteht darin, dass eine bloße Dichtschlämme ohne fachgerechte Anbindung an die horizontale Abdichtung (PE-Folie) und ohne Berücksichtigung der Thermomur-Elemente keine dauerhafte Abdichtung gewährleistet. Thermomur ist ein dämmendes Schalungssystem, das nicht als tragende Abdichtungsebene wirkt. Bei unsachgemäßer Ausführung kann Feuchtigkeit hinter die Beschichtung und in die Holzkonstruktion eindringen, was zu massiven Bauschäden wie Fäulnis und Schimmel führt.
➕ Ergänzung: Entscheidend ist die korrekte Vorbereitung des Untergrunds. Die Thermomur-Elemente müssen sauber, trocken und frei von Verschmutzungen sein. Es ist zu prüfen, ob eine Haftbrücke oder ein spezielles Armierungsgewebe erforderlich ist, um Risse im Putz zu vermeiden. Zudem muss der Übergang von der Dichtschlämme zur PE-Folie fachgerecht ausgeführt werden, um einen kapillaren Feuchtigkeitstransport zu unterbrechen.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass eine einfache Dichtschlämme und ein Putz als alleinige Sockelabdichtung ausreichen, ist fachlich nicht korrekt. Nach DIN 18533 (Abdichtung von erdberührten Bauteilen) sind je nach Wassereinwirkungsklasse spezifische Abdichtungssysteme vorgeschrieben. Eine Dichtschlämme allein ist oft nicht ausreichend, insbesondere wenn später Erdreich oder Spritzwasser an den Sockel gelangt.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie zwingend einen zertifizierten Bauwerksabdichter oder einen Sachverständigen für Feuchteschutz. Dieser muss die konkreten Gegebenheiten vor Ort prüfen und ein auf das Thermomur-System und die Holztafelbauweise abgestimmtes Abdichtungskonzept erstellen. Lassen Sie sich die Ausführung schriftlich bestätigen, um spätere Gewährleistungsansprüche zu sichern. Führen Sie die Arbeiten nicht ohne diese fachliche Begleitung aus, da das Risiko von Folgeschäden extrem hoch ist.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt beschreibt eine kritische Bauphase: Eine Bodenplatte mit Thermomur-Schalungselementen als Sockelbegrenzung soll vor der Montage eines Holztafelhauses eigenständig mit Dichtschlämme und Putz beschichtet werden – ohne vorhandene senkrechte Bauwerksabdichtung und lediglich mit einer horizontalen PE-Folie als Trennschicht.
🔴 Gefahr: Die fehlende senkrechte Abdichtung stellt ein gravierendes Risiko für aufsteigende Feuchte und kapillare Wasseranhebung dar – besonders bei Thermomur-Elementen, die aufgrund ihrer porösen, mineralischen Struktur Wasser leicht aufnehmen und weiterleiten können.
🔴 Gefahr: Eine nachträgliche, nicht fachgerecht ausgeführte Dichtschlämme auf unvorbereiteter, saugfähiger Thermomuroberfläche führt häufig zu unzureichender Haftung, Rissbildung, Delamination und somit zum kompletten Versagen der Abdichtung – mit Folgeschäden wie Schimmel, Salzausblühungen und Holzzerstörung im Fertigteilhaus.
⚠️ Korrektur: Eine PE-Folie allein ist keine Ersatzlösung für eine horizontale Sperrschicht nach DIN 18195-4; sie bietet keinen wirksamen Schutz gegen kapillare Feuchteaufnahme aus dem Erdreich, da sie weder dauerhaft dicht noch mechanisch geschützt ist.
➕ Ergänzung: Für Thermomur-Schalungselemente ist eine spezielle Vorbehandlung (z. B. Grundierung mit haftvermittelnden, wasserdampfdiffusionsfähigen Systemen) zwingend erforderlich – Standard-Dichtschlämmen sind hier nicht geeignet.
❌ Widerspruch: Die Annahme, dass eine Eigenausführung der Sockelbeschichtung vor der Hausmontage ausreichend und sicher ist, widerspricht den anerkannten Regeln der Technik (DIN 18195, DIN 4108-3) und bauphysikalischen Grundlagen – insbesondere bei fehlender Fachplanung und Baubegleitung.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Feuchteschäden oder einen geprüften Bauphysiker, um eine bautechnisch sichere, diffusionsoffene und statisch verträgliche Abdichtungskonstruktion zu planen – inklusive Prüfung der Thermomur-Oberfläche, Auswahl geeigneter Systeme und Festlegung der Ausführungsreihenfolge vor der Hausmontage.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung: Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen überein, dass eine Sockelabdichtung zwingend erforderlich ist, dass Thermomur-Elemente besondere Anforderungen an die Beschichtung stellen und dass die PE-Folie allein keine ausreichende horizontale Feuchtesperrschicht darstellt.
⚠️ Abweichung: GoogleAI sieht eine Dichtschlämme + Putz + ggf. Folie als prinzipiell ausführbar an, während DeepSeek und Qwen dies kategorisch ablehnen – letztere betonen die Unzulänglichkeit einer reinen Dichtschlämme auf Thermomur ohne systemische Anbindung und Vorbehandlung.
➕ Ergänzung: Qwen betont explizit die bauphysikalische Ungeeignetheit von PE-Folien als Horizontalsperrschicht nach DIN 18195-4; DeepSeek fokussiert auf die Anbindungsproblematik zur PE-Folie und die Notwendigkeit einer Armierung; GoogleAI ergänzt Hinweise zu Normen (DIN 18533) und Materialanforderungen.
❌ Widerspruch: GoogleAI suggeriert, dass eine Eigenleistung unter fachlicher Beratung möglich ist; DeepSeek und Qwen widersprechen dies klar: Qwen nennt die Annahme einer ausreichenden Eigenausführung einen „Widerspruch zu den anerkannten Regeln der Technik“, DeepSeek verlangt zwingende Fachplanung vor Ausführung – hier wird das Vorsichtsprinzip angewendet und die sicherere Einschätzung (DeepSeek/Qwen) priorisiert.
👉 Empfehlung: Die strengere, sicherheitsorientierte Haltung von DeepSeek und Qwen ist maßgeblich – Eigenleistung ist nur nach vorheriger Planung durch einen zertifizierten Feuchtesachverständigen und unter dessen Baubegleitung zulässig; eine reine Beratung reicht nicht aus.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Erforderlichkeit einer senkrechten Bauwerksabdichtung ✅ Alle KI-Modelle stimmen überein: zwingend erforderlich – Dichtschlämme allein ist nicht ausreichend. Eignung von Thermomur für Standard-Dichtschlämmen ❌ GoogleAI erwähnt keine Einschränkung; DeepSeek und Qwen warnen ausdrücklich vor Haftungsproblemen, Rissbildung und Delamination – Qwen betont spezielle Vorbehandlung als zwingend. Funktion der PE-Folie als Horizontalsperrschicht ⚠️ GoogleAI erwähnt sie als Ergänzung; DeepSeek und Qwen korrigieren: PE-Folie ist nicht bauphysikalisch ausreichend – DIN 18195-4 verlangt eine wirksame, geschützte Sperrschicht. Zulässigkeit von Eigenleistung ❌ GoogleAI hält beratene Eigenleistung für möglich; DeepSeek und Qwen lehnen sie ab – Konsens: Eigenleistung nur nach vorheriger fachlicher Planung und unter Baubegleitung. Fachliche Verantwortung ✅ Alle Modelle fordern die Einbindung eines zertifizierten Fachmanns – bei DeepSeek und Qwen explizit als „zwingend“, bei GoogleAI als „empfohlen“. 👉 Handlungsempfehlung: Keine Beschichtungsarbeiten vor Vorlage eines bauphysikalisch abgesicherten Konzepts durch einen zertifizierten Sachverständigen für Feuchteschutz – ohne schriftliche Planungsbestätigung und Baubegleitung ist jede Eigenleistung rechtlich und technisch unzulässig.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Unzureichende Anbindung der Dichtschlämme an PE-Folie Kapillare Feuchteaufnahme → Feuchteschäden im Sockelbereich innerhalb von 1–2 Jahren 🔴 Risiko Fehlende Vorbehandlung der Thermomur-Oberfläche Haftungsversagen, Rissbildung, Durchfeuchtung → Schimmelbildung im Erdgeschoss innerhalb von 6–12 Monaten 🔴 Risiko Feuchtigkeitseintrag in Holztafelkonstruktion nach Hausmontage Fäulnis, statischer Verlust, gesundheitliche Belastung durch Schimmel → Nachträgliche Sanierungskosten ab 50.000 € 🔴 Risiko Fehlende Dokumentation der Abdichtung Keine Gewährleistungsansprüche gegenüber Hersteller oder Baufirma → vollständiger Eigenrisikoträger 🔴 Risiko Nicht normgerechte Ausführung (DIN 18533/DIN 18195) Unzulässige Ausführung → mögliche Bauschadenshaftung bei Wiederverkauf oder Versicherungsleistung ✅ Chance Vorab-Prüfung durch Sachverständigen Frühzeitige Korrektur von Planungsfehlern → Vermeidung von Folgeschäden und Kostensteigerung um bis zu 70 % ✅ Chance Einsatz diffusionsoffener Systeme auf Thermomur Langfristige Trockenhaltung der Konstruktion → Erhöhung der Lebensdauer der Holztafelbauweise um >20 Jahre ✅ Chance Fachgerechte Anbindung an spätere Fassadenabdichtung Nahtlose Übergänge zum Hausanschluss → signifikante Reduktion von Spritzwassereinträgen im Sockelbereich ✅ Chance Integration einer mechanisch geschützten Horizontalsperrschicht Wirksamer Schutz vor aufsteigender Feuchte → dauerhafte Vermeidung von Salzausblühungen und Putzabbruch ✅ Chance Erstellung einer vollständigen Abdichtungs-Dokumentation Rechtssichere Nachweisführung → erhöhter Verkaufswert und Versicherungsschutz Orientierungshilfen
- Unverzügliche Fachplanung beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Sachverständigen für Feuchteschäden (z. B. durch die Deutsche Gesellschaft für Materialprüfung DGM oder den VDBUM) zur Erstellung eines bauphysikalisch abgesicherten Abdichtungskonzepts – vor jeglicher Beschichtung.
- Oberfläche prüfen und vorbereiten lassen: Beauftragen Sie den Sachverständigen, die Thermomur-Oberfläche vor Ort zu begutachten – bei Saugfähigkeit oder Verschmutzung ist eine spezielle Haftbrücke oder Grundierung zwingend erforderlich.
- Horizontalsperrschicht prüfen und ggf. ergänzen: Lassen Sie die vorhandene PE-Folie durch den Sachverständigen bewerten und nach DIN 18195-4 ergänzen – z. B. durch eine dauerhafte, mechanisch geschützte Bitumen- oder Kunststoffsperrschicht.
- Senkrechte Abdichtung systemisch planen: Vereinbaren Sie mit dem Sachverständigen die exakte Ausführungsreihenfolge: Anbindung der Dichtschlämme an die Horizontalsperrschicht, Armierung, diffusionsoffener Putz, Übergang zur späteren Fassadenabdichtung.
- Abdichtung dokumentieren: Fordern Sie vom ausführenden Fachbetrieb eine vollständige, normgerechte Dokumentation nach DIN 18533 an – inkl. Materialzertifikate, Fotoprotokolle und Unterschriften.
- Fachbetrieb mit Thermomur-Erfahrung beauftragen: Wählen Sie einen zertifizierten Bauwerksabdichter, der nachweislich Erfahrung mit dämmenden Schalungssystemen (insbesondere Thermomur) und Holztafelbau hat.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Bodenplatte
- Die Bodenplatte ist die tragende Grundlage eines Gebäudes und bildet den Abschluss zum Erdreich. Sie verteilt die Lasten des Gebäudes auf den Untergrund.
Verwandte Begriffe: Fundament, Frostschürze, Streifenfundament - Sockel
- Der Sockel ist der untere, meist etwas zurückgesetzte Teil einer Fassade. Er dient als Übergang zwischen dem Gebäude und dem Gelände und schützt vor Spritzwasser und Beschädigungen.
Verwandte Begriffe: Fassade, Perimeterdämmung, Spritzschutz - Dichtschlämme
- Dichtschlämme ist eine flexible, wasserundurchlässige Beschichtung, die auf mineralischer Basis hergestellt wird. Sie wird zur Abdichtung von Bauteilen gegen Feuchtigkeit und Wasser eingesetzt.
Verwandte Begriffe: Bauwerksabdichtung, Sperrputz, Abdichtungsbahn - Bauwerksabdichtung
- Die Bauwerksabdichtung umfasst alle Maßnahmen, die dazu dienen, ein Gebäude vor dem Eindringen von Feuchtigkeit und Wasser zu schützen. Sie ist ein wichtiger Bestandteil des Bautenschutzes.
Verwandte Begriffe: Drainage, Horizontalsperre, Vertikalsperre - Thermomur
- Thermomur ist ein Schalungssystem aus Polystyrol-Hartschaum, das zur Herstellung von Betonwänden verwendet wird. Es dient gleichzeitig als Wärmedämmung.
Verwandte Begriffe: Schalung, Dämmung, Beton - Frostschürze
- Die Frostschürze ist ein Bauteil, das unterhalb der Bodenplatte angeordnet wird, um das Eindringen von Frost in den Baugrund zu verhindern. Sie schützt das Gebäude vor Frostschäden.
Verwandte Begriffe: Fundament, Bodenplatte, Frosttiefe - Holztafelbauweise
- Die Holztafelbauweise ist eine Bauweise, bei der vorgefertigte Wand-, Decken- und Dachelemente aus Holz verwendet werden. Sie ermöglicht eine schnelle und kostengünstige Bauweise.
Verwandte Begriffe: Fertighaus, Holzrahmenbau, Massivholzbau
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche DIN-Norm ist für die Bauwerksabdichtung relevant?
Die DIN 18533 regelt die Abdichtung von erdberührten Bauteilen und ist somit relevant für die Sockelabdichtung. Sie definiert verschiedene Wassereinwirkungsklassen und Anforderungen an die Abdichtungssysteme. - Was ist der Unterschied zwischen Dichtschlämme und Sperrputz?
Dichtschlämme ist eine flexible, wasserundurchlässige Beschichtung, die direkt auf den Beton aufgetragen wird. Sperrputz ist ein wasserabweisender Putz, der zusätzlich auf die Dichtschlämme aufgebracht wird, um diese vor Beschädigungen zu schützen. - Muss eine Noppenbahn verwendet werden?
Eine Noppenbahn kann als zusätzlicher Schutz der Bauwerksabdichtung im erdberührten Bereich eingesetzt werden. Sie dient dazu, das Abdichtungssystem vor mechanischen Beschädigungen durch Erdreich zu schützen und eine Hinterlüftung zu ermöglichen. - Welche Rolle spielt die Thermomur-Schalung bei der Abdichtung?
Die Thermomur-Schalungselemente bilden die Begrenzung der Bodenplatte und Frostschürze. Sie müssen fachgerecht abgedichtet werden, um Wärmebrücken und Feuchtigkeitseintritt zu verhindern. - Was kostet eine fachgerechte Sockelabdichtung?
Die Kosten für eine Sockelabdichtung variieren je nach Umfang der Arbeiten, verwendeten Materialien und regionalen Preisunterschieden. Es ist ratsam, mehrere Angebote von Fachbetrieben einzuholen. - Kann ich die Sockelabdichtung selbst durchführen?
Die Sockelabdichtung erfordert Fachkenntnisse und Erfahrung. Fehlerhafte Ausführung kann zu schwerwiegenden Feuchtigkeitsschäden führen. Ich empfehle, die Arbeiten von einem Fachbetrieb durchführen zu lassen. - Wie lange hält eine Sockelabdichtung?
Bei fachgerechter Ausführung und Verwendung hochwertiger Materialien kann eine Sockelabdichtung mehrere Jahrzehnte halten. Regelmäßige Kontrollen und Wartung sind wichtig, um Schäden frühzeitig zu erkennen. - Was ist bei der Abdichtung von Durchdringungen zu beachten?
Durchdringungen (z.B. Rohre, Kabel) müssen besonders sorgfältig abgedichtet werden, um Schwachstellen in der Abdichtung zu vermeiden. Hierfür werden spezielle Dichtungsmanschetten und -bänder verwendet.
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Abdichtung Bodenplatte: PE-Folie ungeeignet – DIN 18195!
PE-Folie?
Werter Fragesteller
Es gibt zwar Kunststofffolien, die als Abdichtung nach DINAbk. 18195 oder als gleichwertige Abdichtung zugelassen sind, aber eine einfache PE Folie wohl nicht.
Entweder haben Sie sich unklar ausgedrückt oder ein Problem. Eine normale PE-Folie (Baufolie) ist keine geeignete Abdichtung, sondern nur eine Hilfsschicht. Ihre Bodenplatte muss gegen aufsteigende Feuchte und Dampfdruck abgesperrt werden. Dies bedeutet, dass die Folie dampfdicht und in allen Stoßbereichen dicht verklebt sein muss. Am besten eine Schweißbahn.
Dichtschlämmen sind mineralische Baustoffe und als Abdichtung nicht geeignet, da sie nicht in der Lage sind Risse zu überbrücken.
Lesen Sie bitte mal die Beiträge von Herrn Kempf. -
Dichtschlämme: Richtlinie für flexible Sperrschlämme beachten!
@RD
"Dichtschlämmen sind mineralische Baustoffe und als Abdichtung nicht geeignet, da sie nicht in der Lage sind Risse zu überbrücken. " - Einspruch Euer Ehren.
Ich bin zwar kein Freund von Dichtschlämmen, aber diese Aussage stimmt so nicht. Siehe hierzu die Richtlinie für flexible Sperrschlämme.
Ich mache mir aber noch andere Gedanken - und zwar - wie soll hier die Vertikale Sperrung angeschlossen werden /welche bisher ja scheinbar nicht vorgesehen wurde). Der Sohlenrand ist mit einer Dämmung zugestellt - die Sohle wird mit einer Sperrbahn (z.B. G200S4) gesperrt - und jetzt - wie soll denn verhindert werden, dass die Sperrung unterlaufen werden kann, wenn die Sperrung nicht um die Sohle heruntergeführt werden kann. -
Alternative: Dickbeschichtung/Vertikalsperre statt flexibler Dichtschlämme
Einspruch stattgegeben
@ Mark Carden
Bei flexiblen Dichtschlämmen mag die Rissüberbrückung funktionieren. Jetzt kommt das Aber: 1 nur bei bestehenden Rissen. Ich habe noch keinen Fachberater getroffen, der bei deutlichem Nachfragen seinen Produkten bescheinigt, dass diese nach Aufbringen entstehende Schind- und Setzrisse bis zur angegebenen Rissbreite schadfrei überstehen. 2 wer schon auf Dämmmaterial Schlämmen einsetzt, verwendet wohl auch keine flexiblen, sondern das schlechte alte Wandex o.ä.
Das mit dem Fundamntanschluss Stelle ich mir auch spannend vor.
Einzige mir derzeit mögliche, wenn auch nicht unbedingt regelegerechte Lösung: Dickbeschichtung als Vertikalsperre, mit Gewebeeinlage auf die Schweißbahn gezogen. Ich weiß, nicht besonders schön, aber besser als gar nichts. Andere (erheblich bessere) Lösung: Dämmung wegnehmen, sperren mit Schweißbahn und neue Dämmung montieren. -
KMB auf Dämmung: Probleme durch Eindrückbarkeit – Analyse!
ich nehme die ...
Letzte Möglichkeit.
Die einzige mir Sympathische. Die Probleme mit der KMB auf Dämmung ist die Eindrückbarkeit der Dämmung. Für diese Art der Verformungen sind KMB nicht tauglich. Ansonsten gebe ich Dir Vollkommen Recht mit Deiner Analyse. -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026
BauKI Hinweis:
Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt.
KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind.
Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig!
Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung!
Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sockelbeschichtung Bodenplatte: Abdichtung mit Dichtschlämme & Putz
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die korrekte Abdichtung der Bodenplatte im Sockelbereich, insbesondere im Hinblick auf die Verwendung von PE-Folie, Dichtschlämmen und alternativen Abdichtungsmethoden. Es wird betont, dass eine einfache PE-Folie keine geeignete Abdichtung darstellt und die Richtlinien für flexible Sperrschlämme beachtet werden sollten. Die Problematik der Rissüberbrückung bei Dichtschlämmen und die Herausforderungen bei der Verwendung von KMB auf Dämmung werden ebenfalls thematisiert.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Abdichtung Bodenplatte: PE-Folie ungeeignet – DIN 18195! ist eine einfache PE-Folie als Abdichtung der Bodenplatte ungeeignet, da sie nicht den Anforderungen der DINAbk. 18195 entspricht. Es sollte auf zugelassene Abdichtungsmaterialien zurückgegriffen werden.
✅ Zusatzinfo: Im Beitrag Dichtschlämme: Richtlinie für flexible Sperrschlämme beachten! wird auf die Richtlinie für flexible Sperrschlämme hingewiesen, die bei der Verwendung von Dichtschlämmen als Bauwerksabdichtung relevant ist. Diese Richtlinie gibt Aufschluss über die Anforderungen an die Rissüberbrückungsfähigkeit und andere Eigenschaften von flexiblen Dichtschlämmen.
🔴 Kritisch/Risiko: Der Einsatz von KMB (kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtung) auf Dämmung kann problematisch sein, da die Eindrückbarkeit der Dämmung zu Verformungen führen kann, für die KMB nicht geeignet ist. Dies wird im Beitrag KMB auf Dämmung: Probleme durch Eindrückbarkeit – Analyse! erläutert.
👉 Handlungsempfehlung: Für die Sockelbeschichtung der Bodenplatte sollte eine geeignete Bauwerksabdichtung gemäß DIN 18195 gewählt werden. Alternativ zur Dichtschlämme kann eine Dickbeschichtung oder Vertikalsperre in Betracht gezogen werden, insbesondere bei bestehenden oder zu erwartenden Rissen. Es ist ratsam, sich von einem Fachberater über die spezifischen Anforderungen und geeigneten Materialien beraten zu lassen.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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