Bei unserem Haus wurde letzte Woche mit den Verblendarbeiten angefangen.
Vom Architekten war der Wandaufbau wie folgt geplant:
- 15 cm KS
- 16 cm Dämmung
- 2 cm Luftschicht
- 11,5 cm Verblender
Die Luftschicht sollte meinem Verständnis nach als Hinterlüftung dienen. Nun ist mir aufgefallen, dass der Mörtel beim Verblenden sehr stark nach innen gedrückt wird (teilweise bis an die Dämmung).
Ich habe unseren Bauunternehmer gefragt, ob denn dadurch nicht die Hinterlüftung beeinträchtigt würde. Seine Antwort war, dass die 2 cm Luftschicht ohnehin für eine Hinterlüftung nicht ausreichend sind. Er sieht den Wandaufbau als einen mit Kerndämmung an, da braucht man keine Luftschicht. Das verwendete Dämmmaterial ist Mineralwolle mit WLG 035 (Sockel: Styropor). Hat er mit seinen Aussagen recht? Kann man Mineralwolle überhaupt für eine Kerndämmung verwenden? Besteht da nicht die Gefahr, dass die feucht wird?
