Z-Folie für Klinker: Mindeststärke, DIN 18195 & korrekte Anwendung?
In diesem Forum sind Sie: Außenwände und Fassaden📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 11.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Mindeststärke von Z-Folien für Klinker, die Relevanz der DIN 18195 für die Bauwerksabdichtung und die korrekte Anwendung, um Feuchtigkeitsschutz zu gewährleisten. Verschiedene Produkte und deren Eigenschaften werden verglichen, insbesondere hinsichtlich Bitumenverträglichkeit und Reißfestigkeit. Die DIN 18336 wird als relevante Norm für die Mindestdicke genannt. Die sichere Verbindung der Folien untereinander und am Mauerwerk ist entscheidend.
⚠️ Wichtiger Hinweis · 📊 Zusatzinfo · ✅ Empfehlung · 👉 Handlungsempfehlung
Z-Folie für Klinker: Mindeststärke, DIN 18195 & korrekte Anwendung?
Thomas
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
BauKI Hinweis:
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Die DINAbk. 18195 ist seit 2017 vollständig zurückgezogen – ausschlaggebend sind DIN 18534 (Wandabdichtungen) und DIN 52128 (Bitumenbahnen), ergänzt durch aktuelle abZAbk. und Herstellerangaben.
🔴 KRITISCH: Eine Z-Folie unter 1,2 mm Dicke birgt ein hohes Risiko mechanischer Beschädigung bei Klinkerverblendung – dies kann zu unkontrollierter Feuchteeinwanderung, Frostschäden und Schimmelbildung führen.
⚠️ WICHTIG: Die alleinige Einhaltung einer Mindeststärke reicht nicht aus – zwingend erforderlich sind fachgerechte Verlegung, Hinterlüftung nach DIN 18534-1, korrekte Anschlussdetails und UV-beständige, diffusionsoffene, abZ-geprüfte Folie.
KI-Analyse (GoogleAI)
Die Frage bezieht sich auf die korrekte Anwendung und Stärke von Z-Folie im Zusammenhang mit Klinkerfassaden. Die DIN 18195 regelt die Bauwerksabdichtung, aber die spezifische Anforderung an die Folienstärke kann von anderen Faktoren abhängen.
Ich empfehle, die folgenden Aspekte zu berücksichtigen:
- Herstellerangaben: Die Hersteller von Z-Folien geben in ihren technischen Datenblättern oft spezifische Empfehlungen zur Mindeststärke in Abhängigkeit vom Anwendungsbereich.
- Beanspruchung: Die erforderliche Folienstärke kann von der zu erwartenden Beanspruchung durch Wind, Wetter und mechanische Einflüsse abhängen.
- Regionale Bauvorschriften: Es ist möglich, dass regionale Bauvorschriften oder Fachregeln zusätzliche Anforderungen an die Folienstärke stellen.
👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie einen Fachplaner oder den Hersteller der Z-Folie, um die spezifischen Anforderungen für Ihr Bauvorhaben zu klären.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Nutzer Thomas fragt nach der Mindeststärke von Z-Folie (Bitumenbahnen) für Klinkerfassaden und verweist auf die DIN 18195. Die genannte Mindeststärke von 1,2 mm ist tatsächlich nicht in der alten DIN 18195 zu finden, da diese Norm die Abdichtung von Bauwerken betrifft, nicht spezifisch die Dicke von Bahnen. Die korrekte Anforderung leitet sich aus der aktuellen DIN 18533 (Nachfolger der DIN 18195) sowie der DIN 52128 oder DIN 52129 ab, die Bitumenbahnen definieren.
✅ Zustimmung: Die Aussage, dass die DIN 18195 keine Mindeststärke von 1,2 mm für Z-Folie vorgibt, ist korrekt. Die Norm regelt Abdichtungsprinzipien, nicht die Bahnendicke.
➕ Ergänzung: Die geforderte Mindeststärke von 1,2 mm bezieht sich auf Bitumen-Schweißbahnen (G200 DD) gemäß DIN 52128. Für Klinkerfassaden ist zudem die Verwendung einer rückseitig belüfteten Konstruktion oder einer geeigneten Abdichtung nach DIN 18533-1 erforderlich, um Feuchteschäden zu vermeiden.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass die DIN 18195 die Quelle für die 1,2 mm ist, ist falsch. Die korrekte Norm ist die DIN 18533 in Verbindung mit der DIN 52128. Zudem ist bei Klinkerfassaden die Hinterlüftung entscheidend, nicht nur die Folienstärke.
🔴 Gefahr: Eine zu dünne oder falsch verlegte Z-Folie kann zu Durchfeuchtung der Klinkerfassade führen, was Frostschäden, Putzabplatzungen und Schimmelbildung im Mauerwerk verursacht. Ohne fachgerechte Planung drohen langfristige Bauschäden.
👉 Handlungsempfehlung: Konsultieren Sie die aktuelle DIN 18533 (Abdichtung von Bauwerken) und DIN 52128 (Bitumenbahnen). Beauftragen Sie einen Bauingenieur oder Sachverständigen für Abdichtungstechnik, der die korrekte Ausführung der Klinkerfassade inklusive Hinterlüftung und Abdichtung plant. Lassen Sie sich die Einhaltung der Normen schriftlich bestätigen.
KI-Analyse (Qwen)
Die Anfrage bezieht sich auf die Mindeststärke von Z-Folie (Zwischenschichtfolie) im Bereich der Klinkerverblendung und deren normative Einordnung nach DIN 18195 (inzwischen durch DIN 18531–18535 ersetzt), was ein typisches Detail der fassadenbezogenen Abdichtungstechnik ist.
⚠️ Korrektur: Die DIN 18195 ist seit 2017 vollständig zurückgezogen und durch die Reihe DIN 18531 (Flachdächer), DIN 18532 (Steildächer), DIN 18533 (Balkone, Terrassen), DIN 18534 (Wandabdichtungen) sowie DIN 18535 (Bauwerksabdichtungen im Erdreich) ersetzt worden – eine Verweisung auf DIN 18195 ist daher fachlich veraltet und führt zu Rechtsunsicherheit.
➕ Ergänzung: Für Z-Folien im Klinkerbereich gilt primär DIN 18534 (Wandabdichtungen), ergänzt durch Herstellerangaben und die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (abZ) des jeweiligen Produkts; die Mindeststärke von 1,2 mm bezieht sich meist auf die Anforderung an die mechanische Beständigkeit bei Verblendung mit schweren Klinkern – sie ist nicht pauschal in einer Norm festgeschrieben, sondern ergibt sich aus der Baupraxis, der statischen Verankerung und der Anforderung an die Durchstichfestigkeit.
🔴 Gefahr: Eine zu dünne Z-Folie (z. B. < 1,0 mm) birgt bei Klinkerverblendung ein hohes Risiko der mechanischen Beschädigung während der Montage oder im Langzeitbetrieb – dies kann zu unkontrollierter Feuchteeinwanderung hinter der Verblendung, Schäden an der Konstruktion und späterem Schimmelbefall führen.
🔴 Gefahr: Fehlende oder unzureichende Z-Folie bei Klinkerverblendung verstößt gegen die Anforderungen der Muster-Richtlinie für wasserführende Bauteile (MRL) und kann im Schadensfall die Haftung des Planers oder Ausführers begründen.
✅ Zustimmung: Die Annahme, dass 1,2 mm eine technisch sinnvolle Mindeststärke darstellt, ist in der Praxis weit verbreitet und entspricht den Empfehlungen renommierter Hersteller sowie den Anforderungen vieler abZ – allerdings nur unter der Voraussetzung, dass die Folie UV-beständig, diffusionsoffen und zugelassen für den Einsatz hinter Klinker ist.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Fachplaner für Abdichtungstechnik oder einen Sachverständigen für Feuchteschäden, um die konkrete Z-Folie, ihre Verlegung, Anschlussdetails und Kompatibilität mit dem Untergrund sowie der Klinkerverblendung prüfen zu lassen – insbesondere vor Beginn der Ausführung.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) lehnen die Verweisung auf DIN 18195 als veraltet und normativ unzulässig ab.
- Alle bestätigen, dass die Mindeststärke von 1,2 mm nicht pauschal in einer DIN-Norm festgeschrieben ist, sondern sich aus Baupraxis, abZ, Herstelleranforderungen und Beanspruchung ergibt.
- Alle betonen die zentrale Bedeutung der Hinterlüftung, fachgerechten Verlegung und Produktzulassung – nicht nur der Dicke.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI nennt DIN 18195 als „regelnd“ (ohne Hinweis auf Rückzug), während DeepSeek und Qwen explizit auf die Nachfolgenormen DIN 18533 bzw. DIN 18534 verweisen.
- GoogleAI erwähnt regionale Bauvorschriften als möglichen Einflussfaktor – DeepSeek und Qwen fokussieren stärker auf abZ und technische Regelwerke (DIN 52128, DIN 18534).
➕ Ergänzung:
- DeepSeek ergänzt den Normenbezug mit DIN 52128 (G200 DD) und konkretisiert die Beanspruchung als „Schweißbahn für Klinker“.
- Qwen ergänzt die Rechtsfolgen: Verstoß gegen Muster-Richtlinie für wasserführende Bauteile (MRL) kann haftungsrechtliche Konsequenzen für Planer/Ausführer auslösen.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI stellt DIN 18195 noch als anwendbar dar („regelt die Bauwerksabdichtung“), während DeepSeek und Qwen eindeutig auf deren Rückzug hinweisen – hier wird die sicherere, rechtskonforme Position von DeepSeek und Qwen priorisiert.
👉 Empfehlung:
- Verwenden Sie ausschließlich die aktuelle Normenreihe DIN 18531–18535, insbesondere DIN 18534 für Wandabdichtungen hinter Klinker.
- Bei Produktauswahl: Prüfen Sie stets die aktuelle abZ des Herstellers und fordern Sie eine schriftliche Kompatibilitätserklärung für Klinkerverblendung.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens DIN 18195 als gültige Norm ❌ Widerspruch GoogleAI erwähnt sie als regelnd – DeepSeek und Qwen korrigieren: seit 2017 vollständig zurückgezogen; ersetzt durch DIN 18534 (Wandabdichtungen) und DIN 18533 (Balkone/Terrassen). Mindeststärke 1,2 mm ✅ Konsens Nicht normativ festgelegt, aber technisch weit verbreitet und durch abZ sowie Herstellerempfehlungen (z. B. G200 DD nach DIN 52128) gestützt – gilt als Minimum für Klinkerverblendung zur Vermeidung mechanischer Beschädigung. Entscheidende Faktoren neben Dicke ✅ Konsens Hinterlüftung nach DIN 18534-1, UV-Beständigkeit, Diffusionsöffnung, fachgerechte Verlegung mit ausreichendem Überlapp und Anschlussdetails sind zwingend – alle drei KI betonen dies gleichrangig zur Dicke. Rechtliche Folgen bei Verstoß ⚠️ Abwägung Qwen nennt explizit die MRL und Haftungsrisiken; DeepSeek verweist auf Bauwerkschäden; GoogleAI erwähnt keine Rechtsfolgen – KI-Konsens: Fehlende Einhaltung birgt baurechtliche und haftungsrechtliche Risiken. Verantwortliche Fachkraft ✅ Konsens Alle Modelle fordern unisono die Einbindung eines zertifizierten Fachplaners für Abdichtungstechnik oder Sachverständigen – keine Eigenentscheidung ohne fachliche Begleitung. 👉 Handlungsempfehlung: Nutzen Sie ausschließlich DIN 18534 und DIN 52128 als normative Basis, prüfen Sie jede Z-Folie auf aktuelle abZ und Klinker-Kompatibilität, und beauftragen Sie vor Verlegung einen zertifizierten Abdichtungsplaner für eine detaillierte Ausführungsplanung mit Anschlussdetails.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Verwendung veralteter Norm (DIN 18195) statt DIN 18534 Rechtsunsicherheit, Haftungsrisiko bei Schäden, Ablehnung von Gewährleistungsansprüchen 🔴 Risiko Z-Folie < 1,2 mm Dicke bei Klinker Mechanische Durchstichschäden während Montage → Feuchteeintrag → Frostschäden & Schimmel 🔴 Risiko Fehlende oder unzureichende Hinterlüftung Verlust der Trocknungsfähigkeit → langfristige Durchfeuchtung des Wandquerschnitts 🔴 Risiko Keine abZ oder nicht für Klinker zugelassene Folie Keine baurechtliche Zulassung → Baugenehmigungsprobleme, Ausschluss der Gewährleistung 🔴 Risiko Unfachgemäße Verlegung (z. B. zu geringe Überlappung, fehlende Anschlussdetails) Lokale Feuchtespots → Putzabplatzungen, Korrosion von Befestigungselementen, Schadensfall ✅ Chance Einsatz UV-beständiger, diffusionsoffener Folie nach abZ Langzeitstabilität der Abdichtung, hohe Bauqualität, Nachweisbarkeit für Prüfstatik und Gutachter ✅ Chance Einbindung eines zertifizierten Abdichtungsplaners vor Ausführung Sicherstellung der norm- und regelkonformen Planung, Haftungsabsicherung, Vermeidung von Nachbesserungen ✅ Chance Umsetzung der Hinterlüftung nach DIN 18534-1 mit Distanzhaltern Effiziente Entfeuchtung, Verlängerung der Lebensdauer der Fassade, deutlich reduziertes Schimmelpotenzial ✅ Chance Verwendung von Folien mit zusätzlicher mechanischer Armierung (z. B. G200 DD) Höhere Widerstandsfähigkeit gegen Verlege- und Windlasten, erhöhte Sicherheit bei schweren Klinkern ✅ Chance Erstellung eines detaillierten Abdichtungsprotokolls mit Fotos und Unterschriften Rechtssichere Dokumentation für Bauherr, Prüfstatik und ggf. spätere Schadensregulierung Orientierungshilfen
- Normen aktualisieren: Stellen Sie sicher, dass alle Planungsunterlagen ausschließlich auf DIN 18534 (Wandabdichtungen) und DIN 52128 (Bitumenbahnen) beruhen – löschen oder korrigieren Sie jede Verwendung von DIN 18195.
- Produktprüfung durchführen: Sammeln Sie die aktuelle abZ, das technische Datenblatt und die Klinker-Kompatibilitätserklärung für jede vorgesehene Z-Folie – prüfen Sie, ob mindestens 1,2 mm Dicke, UV-Beständigkeit und Diffusionsöffnung ausgewiesen sind.
- Experten beauftragen: Beauftragen Sie noch vor Verlegungsbeginn einen zertifizierten Fachplaner für Abdichtungstechnik (z. B. nach VDIAbk. 4701 oder BVS-Zertifizierung), der eine detaillierte Ausführungsplanung mit Anschlussdetails, Überlappung und Hinterlüftungskonzept erstellt.
- Hinterlüftung verifizieren: Legen Sie die Mindesthinterlüftungshöhe (min. 20 mm) und Durchgangsöffnungen (z. B. Klinkerlöcher oder spezielle Lüftungsprofile) vertraglich fest und dokumentieren Sie die Einhaltung vor Verblendung mit Fotos.
- Verlegung dokumentieren: Erstellen Sie ein lückenloses Verlegeprotokoll mit Datum, Wetterbedingungen, Verleger, Überlappungsmessungen, Anschlussdetails und mindestens 3 Fotoaufnahmen pro Wandabschnitt – alle unterschrieben durch Verleger und Planer.
- Herstellerkoordination einfordern: Fordern Sie vom Z-Folien-Hersteller eine schriftliche Bestätigung an, dass das Produkt für den konkreten Einsatz hinter Klinker mit der geplanten Verblendung und Hinterlüftung zugelassen ist.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Z-Folie
- Eine Z-Folie ist eine spezielle Baufolie, die zur Abdichtung von Bauwerken gegen Feuchtigkeit eingesetzt wird. Sie besteht meist aus Kunststoff oder Elastomeren und wird in verschiedenen Stärken und Ausführungen angeboten.
Verwandte Begriffe: Baufolie, Dichtungsbahn, Abdichtungssystem - DIN 18195
- Die DIN 18195 ist eine deutsche Norm, die die Anforderungen an die Bauwerksabdichtung regelt. Sie umfasst verschiedene Teile, die sich mit unterschiedlichen Aspekten der Abdichtung befassen, wie z.B. die Abdichtung gegen Bodenfeuchtigkeit, nicht stauendes Sickerwasser und drückendes Wasser.
Verwandte Begriffe: Bauwerksabdichtung, Feuchtigkeitsschutz, Normen im Bauwesen - Klinker
- Klinker sind spezielle Ziegelsteine, die bei hohen Temperaturen gebrannt werden und dadurch besonders widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse sind. Sie werden häufig für Fassaden, Mauern und Pflasterungen verwendet.
Verwandte Begriffe: Ziegel, Fassade, Mauerwerk - Bauwerksabdichtung
- Die Bauwerksabdichtung umfasst alle Maßnahmen, die dazu dienen, ein Bauwerk vor dem Eindringen von Feuchtigkeit zu schützen. Dazu gehören beispielsweise die Abdichtung von Kellerwänden, Dächern, Balkonen und Terrassen.
Verwandte Begriffe: Feuchtigkeitsschutz, Abdichtungssysteme, Bautenschutz - Feuchtigkeitsschutz
- Der Feuchtigkeitsschutz umfasst alle Maßnahmen, die dazu dienen, ein Gebäude vor Schäden durch Feuchtigkeit zu bewahren. Dazu gehören beispielsweise die Verwendung geeigneter Baumaterialien, die fachgerechte Ausführung von Abdichtungen und die Vermeidung von Wärmebrücken.
Verwandte Begriffe: Bauwerksabdichtung, Schimmelprävention, Bautenschutz - Fassade
- Die Fassade ist die äußere Hülle eines Gebäudes und dient dazu, das Gebäude vor Witterungseinflüssen zu schützen. Sie kann aus verschiedenen Materialien bestehen, wie z.B. Putz, Holz, Metall oder Klinker.
Verwandte Begriffe: Gebäudehülle, Außenwand, Architektur - Abdichtungssystem
- Ein Abdichtungssystem umfasst alle Komponenten und Maßnahmen, die zur Abdichtung eines Bauwerks erforderlich sind. Dazu gehören beispielsweise Dichtungsbahnen, Klebstoffe, Dichtstoffe und die fachgerechte Ausführung der Abdichtung.
Verwandte Begriffe: Bauwerksabdichtung, Feuchtigkeitsschutz, Bautenschutz
Häufige Fragen (FAQ)
- Was ist eine Z-Folie?
Eine Z-Folie ist eine spezielle Folie, die im Bauwesen zur Abdichtung von Bauwerken gegen Feuchtigkeit eingesetzt wird. Sie wird oft im Bereich von Fenster- und Türanschlüssen sowie bei Fassaden verwendet, um das Eindringen von Wasser zu verhindern. - Wo wird eine Z-Folie typischerweise eingesetzt?
Z-Folien werden häufig bei Fenster- und Türanschlüssen, Fassaden, Balkonen und Terrassen eingesetzt. Sie dienen dazu, das Eindringen von Feuchtigkeit in die Bausubstanz zu verhindern und somit Schäden durch Schimmelbildung oder Korrosion vorzubeugen. - Welche DIN-Normen sind für die Verarbeitung von Z-Folien relevant?
Die DIN 18195 (Bauwerksabdichtungen) ist eine wichtige Norm für die Verarbeitung von Z-Folien. Daneben können auch andere Normen und Richtlinien relevant sein, abhängig vom spezifischen Anwendungsbereich und den regionalen Bauvorschriften. - Wie wird die Dichtigkeit einer Z-Folie sichergestellt?
Die Dichtigkeit einer Z-Folie wird durch eine fachgerechte Verarbeitung sichergestellt. Dazu gehört die korrekte Anbringung der Folie, die Verwendung geeigneter Klebstoffe und Dichtstoffe sowie die sorgfältige Abdichtung von Anschlüssen und Übergängen. - Was passiert, wenn die Z-Folie beschädigt wird?
Wenn eine Z-Folie beschädigt wird, kann Feuchtigkeit in die Bausubstanz eindringen und zu Schäden führen. Es ist daher wichtig, beschädigte Folien umgehend zu reparieren oder auszutauschen, um Folgeschäden zu vermeiden. - Kann man Z-Folie auch nachträglich anbringen?
Ja, Z-Folien können auch nachträglich angebracht werden, beispielsweise bei Sanierungen oder Reparaturen. Dabei ist jedoch darauf zu achten, dass die Untergründe sauber und trocken sind und die Folie fachgerecht verarbeitet wird. - Welche Alternativen gibt es zur Z-Folie?
Alternativen zur Z-Folie sind beispielsweise Flüssigkunststoffe, Dichtbänder oder spezielle Dichtschlämmen. Die Wahl des geeigneten Abdichtungsmaterials hängt vom jeweiligen Anwendungsbereich und den spezifischen Anforderungen ab. - Wie lange hält eine Z-Folie?
Die Haltbarkeit einer Z-Folie hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Qualität des Materials, der fachgerechten Verarbeitung und den Umgebungsbedingungen. Bei korrekter Ausführung kann eine Z-Folie viele Jahre ihren Dienst erfüllen.
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-
Z-Folie: Technische Anforderungen bestimmen die Dicke
die Dicke der Dichtungsbahn leitet sich aus den technische Anforderungen
die an so eine Bahn gestellt werden, ab, so eine Flatter-Folie geht halt nicht,
und für DINAbk. - Gläubige, in der 1053 (von 1996) steht, dass die untere Sperrschicht der 18195-T4 (von vor 1996) enstprechen muss, (ich würd trotzdem keine Asphaltmastix nehmen, s.o. 🙂 -
Z-Folie: Delta Mauerwerkssperre – Reißfestigkeit ausreichend?
Das schließt aber doch
z: b die Delta Mauerwerkssperre nicht aus, oder? Sie ist zwar nur 0,4 mm stark, aber kariert und erscheint recht stabil. Reißfestigkeit von 200 N längs und 150N quer sind doch auch nicht so schlecht oder. Von der nicht Bitumenverträglichkeit mal abgesehen. Woher kommen nun die immer wieder auftauchenden Mindestdicken von 1,2 mm?
Thomas -
Mauersperre: Eigenschaften wichtiger als Dicke (1,2 mm Standard)
ich weiß nicht welche Mauerwerkssperre sie meinen
aber die, die ich kenne, ist genau 1,2 mm dick, wobei es mir eher auf die Eigenschaften als auf die 'Dicke' ankommt,
aber eine mit 0,4 mm ist mir noch nicht untergekommen
MfG -
DIN 18195: Materialanforderungen für Mauersperrbahn ausreichend?
-
Z-Folie: Delta-Systeme im Vergleich – Bitumenverträglichkeit
Verschiedene Sachen im Vergleich?
Die Delta-Mauerwerkssperre hat eine Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung für in oder unter Mauerwerk.
Die Delta-PVC-Mauersperre Z-Folie hat den Nachteil nicht Bitumen verträglich zu sein. Die im System mitgelieferten Innen und Außenecken aber schon.
Die Delta-Protekt scheint mir die beste Lösung darzustellen. Bitumenverträglich, Hochreißfest 650/600N. Die Systemecken von Delta-PVC-Mauersperre können hier auch zum Einsatz kommen. -
also keine 1,2 mm Pflicht,
oder? -
Z-Folie: Sichere Verbindung bei dünnen Bahnen wichtig!
war gestern zu schnell beim verlinken
eigentlich wollte ich auch auf die 'protect' zeigen, die auch die 1,2 mm hat, bei der 'Dünnen' Bahn ist es die Frage, wie Sie die untereinander, über Eck und am aufgehenden Mauerwerk wirklich sicher verbinden
MfG -
DIN 18336: Mindestdicke 1,2 mm für Abdichtung gegen Wasser
Ist in DINAbk. 18336 enthalten
Ist in DIN 18336 Abs. 3.3.1.2. enthalten
(Abdichtung gegen nichtdrückendes Wasser )
Anforderungen an die Mindestdicke 1,2 mm.
MfG Kosiel -
VOB/C: Änderungen in der Abdichtungsnorm zu erwarten
VOB/C
Bin nur gespannt, was von der DINAbk. übrig bleibt, nach der Änderung. Abdichtungen generell nur als Bahnenförmig etc. -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Z-Folie für Klinker: Mindeststärke & DINAbk. 18195 – Die wichtigsten Erkenntnisse
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Mindeststärke von Z-Folien für Klinker, die Relevanz der DIN 18195 für die Bauwerksabdichtung und die korrekte Anwendung, um Feuchtigkeitsschutz zu gewährleisten. Verschiedene Produkte und deren Eigenschaften werden verglichen, insbesondere hinsichtlich Bitumenverträglichkeit und Reißfestigkeit. Die DIN 18336 wird als relevante Norm für die Mindestdicke genannt. Die sichere Verbindung der Folien untereinander und am Mauerwerk ist entscheidend.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Die Delta-PVC-Mauersperre ist nicht bitumenverträglich, wie im Beitrag Z-Folie: Delta-Systeme im Vergleich – Bitumenverträglichkeit erwähnt wird. Dies sollte bei der Materialauswahl berücksichtigt werden, um Schäden an der Abdichtung zu vermeiden.
📊 Zusatzinfo: Die DIN 18336, speziell Absatz 3.3.1.2, legt Anforderungen an die Mindestdicke von 1,2 mm für Abdichtungen gegen nichtdrückendes Wasser fest, wie im Beitrag DIN 18336: Mindestdicke 1,2 mm für Abdichtung gegen Wasser erläutert wird. Diese Norm ist relevant für die korrekte Ausführung der Bauwerksabdichtung mit Z-Folie.
✅ Empfehlung: Bei der Auswahl der Z-Folie sollte nicht nur auf die Dicke, sondern vor allem auf die technischen Eigenschaften wie Reißfestigkeit und Bitumenverträglichkeit geachtet werden. Der Beitrag Mauersperre: Eigenschaften wichtiger als Dicke (1,2 mm Standard) betont diesen Aspekt. Es ist ratsam, verschiedene Systeme zu vergleichen und die für den jeweiligen Anwendungsfall am besten geeignete Lösung zu wählen.
👉 Handlungsempfehlung: Überprüfen Sie die aktuelle VOB/C, um über Änderungen in den Abdichtungsnormen informiert zu sein, wie im Beitrag VOB/C: Änderungen in der Abdichtungsnorm zu erwarten angedeutet wird. Achten Sie auf eine fachgerechte Ausführung der Abdichtung, insbesondere bei der Verbindung der Folien, um eine dauerhafte und zuverlässige Bauwerksabdichtung zu gewährleisten.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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