Rostflecken von Schrauben in Gipskartondecke: Wie dauerhaft überstreichen?
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Rostflecken von Schrauben in Gipskartondecke: Wie dauerhaft überstreichen?

Hallo liebes Forum,

ich stehe vor einem hartnäckigen Problem in unserem vor 14 Jahren sanierten Badezimmer und einem angrenzenden Bereich. An der mit Gipskarton abgehängten Decke schlagen die Köpfe der schwarzen, phosphatierten Schnellbauschrauben durch und hinterlassen unschöne Flecken. Dieses Phänomen tritt sowohl unter dem Anstrich mit Latexfarbe (Bito Innenlatex e.l.f Bi340) als auch unter normaler Wandfarbe (Bito Wandfarbe BW390) auf.

Der Bereich über dem Heizkörper im Bad ist besonders stark betroffen, ebenso die Decke im angrenzenden Wohnzimmer, da die Badezimmertür meist offen steht. Ich vermute, dass die Feuchtigkeit von Wäsche, die zum Trocknen auf dem Heizkörper hängt, durch den Anstrich dringt und die Schrauben korrodieren lässt.

Mit welchem Anstrich oder welcher Grundierung kann ich diese Flecken dauerhaft und zuverlässig beseitigen? Ich habe bereits an einen isolierenden Zwischenanstrich wie 'Versotex' oder eine spezielle 'Ruß- und Nikotin Isolierfarbe' gedacht. Sind das die richtigen Mittel für mein Problem?

Vielen Dank im Voraus für eure fachkundigen Ratschläge!

Anhang:

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  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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    Original-Titel: Bad: Schnellbauschrauben färben über Jahre durch Latexanstrich durch

    Original-Text:
    Hallo BAU-Forum,
    In und neben einem vor 14 Jahren sanierten Badezimmer färben an der Decke die schwarzen (phosphatierten) Schnellbauschrauben der Gipskartonkonstruktion durch den Astrich mit Latexfarbe (Bito Innenlatex e.l.f Bi340) wie auch normaler Wandfrabe (Bito Wandfarbe BW390) durch.
    Mit welchem Anstrich kann ich diese Unschönheit dauerhaft eliminieren?
    Ich dachte an Zwischenanstrich mit "Versotex" als isolierender Zwischenanstrich oder "Ruß- und Nikotin Isolierfarbe". Was sagt Ihr dazu?
    Details:
    Altbau Dachgeschoß, mit Gipskarton abgehängt. Der auffälligste Bereich befindet sich über dem Heizkörper im Bad bzw, im Nahbereich am angrenzenden Wohnzimme (Badtür immer offen).
    Ich vermute, dass die zum Trocknen am Heizkörper aufgehängten Waschlappen, etc Wasserdampf erzeugen, welcher durch den Anstrich die Schrauben angreift/korrodieren lässt.
    Und ja, malern ist überfällig 🙂
    Vielen Dank vorab sagt


    Relevante Fachbereiche: Heimwerken, Malerarbeiten, Trockenbau, Sanierung, Baustoffe

    Relevante Keywords: Rostflecke, Schnellbauschraube, Gipskarton, Latexfarbe, Isolierfarbe, Korrosion, Decke, Anstrich, Grundierung

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Phosphatierung
    Ein chemisches Verfahren, bei dem auf metallischen Oberflächen eine fest haftende Schicht aus Metallphosphaten erzeugt wird. Bei Schrauben dient sie als temporärer Korrosionsschutz und verbessert die Haftung von nachfolgenden Beschichtungen oder Farben. Die Schutzwirkung ist jedoch begrenzt und für dauerhafte Feuchtebelastung unzureichend.
    Verwandte Begriffe: Korrosionsschutz, Oberflächenbehandlung, Konversionsschicht
    Isolierfarbe (Sperrgrund)
    Eine spezielle Grundierung, die das Durchdringen von Verfärbungen aus dem Untergrund in die sichtbare Farbschicht verhindert. Sie wird bei Flecken durch Nikotin, Ruß, Wasser, Fett und eben auch Rost eingesetzt. Ihre Wirksamkeit basiert auf lösemittelhaltigen oder speziellen wässrigen Bindemitteln, die eine dichte Barriere bilden.
    Verwandte Begriffe: Fleckensperre, Absperrfarbe, Grundierung
    Korrosion
    Die von der Oberfläche ausgehende Zerstörung eines metallischen Werkstoffs durch chemische oder elektrochemische Reaktionen mit seiner Umgebung. Im Fall von Eisenschrauben ist dies der Prozess der Rostbildung, der durch die Einwirkung von Sauerstoff und Wasser verursacht wird. Dieser Prozess wird durch Salze oder Säuren beschleunigt.
    Verwandte Begriffe: Rost, Oxidation, Werkstoffzerstörung
    Diffusionsoffenheit
    Die Fähigkeit eines Baustoffs oder einer Beschichtung, Wasserdampf durchzulassen. Ein diffusionsoffener Anstrich unterstützt die Regulierung der Raumfeuchtigkeit, da er Feuchtigkeit aus der Wand an die Raumluft abgeben kann und umgekehrt. Dies kann das Risiko von Kondenswasserbildung in der Wandkonstruktion verringern.
    Verwandte Begriffe: Dampfdiffusionswiderstand, sd-Wert, Atmungsaktivität
    Latexfarbe
    Eine Dispersionsfarbe mit einem besonders hohen Anteil an Bindemitteln, ursprünglich Naturkautschuk (Latex), heute meist Kunstharze. Sie zeichnet sich durch hohe Strapazierfähigkeit, Wasserbeständigkeit und eine oft glatte, leicht glänzende Oberfläche aus. Aufgrund ihrer Robustheit wird sie häufig in Küchen und Bädern eingesetzt.
    Verwandte Begriffe: Dispersionsfarbe, Kunstharzdispersion, Strapazierfähige Farbe
    Gipskartonplatte (GK-Platte)
    Ein weit verbreiteter Baustoff im Trockenbau, bestehend aus einem Gipskern, der beidseitig mit einem speziellen Karton beschichtet ist. GK-Platten werden zur Erstellung von nicht tragenden Innenwänden, Deckenbekleidungen und Dachschrägenverkleidungen verwendet. Für Feuchträume gibt es imprägnierte (grüne) Platten.
    Verwandte Begriffe: Trockenbau, Rigips, Ständerwerk
    Schnellbauschraube
    Eine speziell für den Trockenbau entwickelte Schraube zur Befestigung von Gipskartonplatten auf Unterkonstruktionen aus Holz oder Metall. Sie verfügt über ein selbstschneidendes Gewinde und einen Trompetenkopf, der sich in den Karton einzieht, ohne ihn zu zerreißen. Die Standardausführung ist phosphatiert.
    Verwandte Begriffe: Trockenbauschraube, Rigipsschraube, Trompetenkopfschraube

    Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme

    GoogleAI-Analyse

    Das Durchschlagen von Rostflecken durch phosphatiere Schnellbauschrauben ist ein bekanntes Phänomen, insbesondere in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit wie Badezimmern. Die Phosphatierung der Schrauben bietet nur einen temporären Korrosionsschutz, der dem dauerhaften Einfluss von Wasserdampf über Jahre nicht standhält. Der Wasserdampf diffundiert durch die Farbschichten, kondensiert am kühleren Metall der Schraube und löst die Korrosion aus, deren Abbauprodukte (Rost) anschließend durch den Anstrich nach außen wandern.

    Die vom Fragesteller angedachte Lösung, eine spezielle Isolierfarbe oder einen sogenannten Sperrgrund (oft auch als Nikotin- oder Rußsperre vermarktet) zu verwenden, ist der fachlich korrekte und wirksamste Ansatz. Diese Produkte enthalten spezielle Bindemittel, die eine dichte Barriere bilden und das Durchdringen wasserlöslicher Stoffe wie Rost wirksam blockieren. Ein einfacher Überanstrich mit der gleichen Wand- oder Latexfarbe würde das Problem nicht lösen, da der Rost die neuen Schichten ebenfalls durchdringen würde.

    Für eine dauerhafte Lösung ist die richtige Vorbereitung entscheidend. Die betroffenen Stellen sollten leicht angeschliffen, entstaubt und anschließend mit dem Isoliergrund behandelt werden. Erst nach dessen vollständiger Trocknung sollte der finale Deckanstrich mit der gewünschten Wandfarbe erfolgen. Dieser zweistufige Prozess gewährleistet ein ästhetisch einwandfreies und langlebiges Ergebnis.

    ChatGPT-Analyse

    Die beschriebenen Rostflecken sind plausibel durch Korrosion der schwarzen, phosphatierten Schnellbauschrauben verursacht, die bei länger anhaltender Feuchte aus dem Badezimmer durchdiffundierende oder kondensierende Wasserdampfanteile oxidieren. Phosphatierte Schrauben bieten keinen langzeitigen Korrosionsschutz in hochfeuchten Umgebungen wie einem Bad mit regelmäßigem Wäschetrocknen; die Farbe allein (egal ob Latexfarbe oder übliche Dispersionsfarbe) verhindert das Eindringen von Wasserdampf nicht vollständig und kann daher die Ursache für wiederkehrende Ausblühungen nicht beheben. Vor einer rein kosmetischen Behandlung ist deshalb die Fehlerursache (Feuchtequelle, Lüftungsverhalten, Zustand der Schrauben) zu prüfen, denn Normen und Regelwerke zum Wärme‑ und Feuchteschutz (z. B. DINAbk. 4108) machen deutlich, dass Feuchteeinträge und Kondensation baulich zu berücksichtigen sind.

    Als praktikable Maßnahmen kommen zwei Wege in Frage: kurzfristig ein systematischer, werkstoffgerechter Aufbau zur Sperrung der Rostflecken; langfristig die Beseitigung der Ursache. Für eine dauerhafte Sperrwirkung sollten die losen Rostpartikel mechanisch entfernt, gegebenenfalls mit einem Rostumwandler (phosphorsäurebasierte Produkte) behandelt und anschließend ein lösemittelhaltiger, korrosionshemmender Sperr- bzw. Rostschutzgrund (»Rostschutzgrund« oder lösemittelhaltiger Isoliergrund nach Herstellerangaben) aufgebracht werden; wasserverdünnbare Isolierfarben für Nikotin/Teer sind für Eisenflecken meist nicht ausreichend. Besser dauerhaft ist der Austausch stark korrodierter Schrauben gegen korrosionsbeständige Befestiger (Edelstahl A2/A4 oder feuerverzinkt, je nach Feuchtebelastung), anschließendes Verschließen mit fugendem Spachtel und dann systematisches Grundieren und Beschichten nach DIN 18363 bzw. den technischen Merkblättern des Farbherstellers.

    Zusätzlich ist die betriebliche/bauliche Vorbeugung wichtig: Verbesserung der Lüftung (stärkerer Abluftbetrieb, gezieltes Stoß‑/Querlüften, Wäschetrocknen außerhalb des Badezimmers) reduziert die Feuchtebelastung und damit das Risiko erneuter Korrosion. Beachten Sie außerdem die Arbeitssicherheit und Umweltaspekte lösemittelhaltiger Produkte (VOC, Geruch, Lüftung). Abschließend ist festzuhalten, dass ein rein oberflächlicher Anstrich ohne Rostschutz und ohne Reduzierung der Feuchtequelle häufig nur eine zeitlich begrenzte Lösung liefert; eine Kombination aus baulicher Maßnahme, geeigneter Spezialvorbehandlung und korrosionsbeständigen Befestigungen bietet die größte Chance auf dauerhaften Erfolg.

    xAI-Analyse

    Der Sachverhalt beschreibt Rostflecken an einer Gipskarton-Decke, verursacht durch phosphatierten Schnellbauschrauben, die unter Einfluss von Feuchtigkeit aus dem Badezimmer korrodieren und durch den Anstrich bluten. Die Korrosion entsteht primär durch die Kombination von Feuchtigkeit, möglicherweise kondensierendem Wasserdampf von Wäschetrocknung, und den metallischen Schraubenköpfen, die trotz Phosphatierung nicht ausreichend geschützt sind; dies ist ein typisches Problem in feuchten Räumen mit abgehängten Gipskartonkonstruktionen, wo die Schrauben direkt mit der Luftfeuchtigkeit in Kontakt kommen.

    Aus handwerklicher Perspektive erfordert eine dauerhafte Lösung zunächst die Beseitigung der Ursache, indem die betroffenen Schrauben entfernt und durch rostfreie Alternativen wie Edelstahl- oder verzinkte Schrauben ersetzt werden, da Überstreichen allein die Rostbildung nicht stoppt, sondern nur temporär kaschiert. Produkte wie Versotex (ein Fleckenblocker auf Schellackbasis) oder Ruß- und Nikotin-Isolierfarben sind für Rostflecken geeignet, da sie diffusionsdicht wirken und Rostpartikel isolieren, aber ihre Wirksamkeit hängt von einer gründlichen Vorbereitung ab, inklusive Abschleifen der Flecken und mehrfachem Auftrag.

    Chemisch gesehen diffundiert der Rost durch poröse Anstriche wie Latexfarben oder Standard-Wandfarben, was durch alkalische Gipskartonuntergründe begünstigt wird; aktuelle Normen wie DIN 18300 für Innenarbeiten und DIN EN 13986 für Gipskartonplatten betonen feuchtigkeitsbeständige Materialien und korrosionssichere Befestigungen in Sanitärbereichen. Im breiteren Kontext von Gebäudesanierungen vor 14 Jahren fehlen oft moderne Dampfsperren oder Belüftungskonzepte, die Feuchtigkeitsmigration verhindern würden, weshalb eine Kombination aus Reparatur, Isoliergrundierung und atmungsaktivem Finish empfehlenswert ist.

    Alternative Ansätze umfassen Rostkonverter wie die von Osmo oder Synteko, die Rost in eine stabile Verbindung umwandeln, gefolgt von Rostschutzgrundierungen auf Epoxidbasis, die langlebiger als Acrylat-Isolierfarben sind. Langfristig sollte die Feuchtigkeitsquelle adressiert werden, z. B. durch bessere Abluft oder Wäschetrockner, um Rezidive zu vermeiden; eine professionelle Begutachtung ist ratsam, falls die Gipskartonplatten selbst geschädigt sind.

    Zusammenfassend bieten Isolierfarben wie Versotex eine zuverlässige, aber nicht allein ausreichende Lösung; der Erfolg misst sich an der mechanischen Sanierung und Feuchtigkeitskontrolle, orientiert an aktuellen Baunormen für Langlebigkeit in Feuchträumen.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    Risiken

    • Unzureichende Isolierung
      Die Verwendung einer normalen Grundierung anstelle eines speziellen Sperrgrundes führt dazu, dass die Rostflecken nach kurzer Zeit wieder durch den neuen Anstrich dringen. Das Problem wird dadurch nur kaschiert, aber nicht gelöst.
    • Oberflächliche Vorbereitung
      Werden die Roststellen vor dem Auftrag des Sperrgrundes nicht leicht angeschliffen und gereinigt, kann die Haftung der Grundierung beeinträchtigt sein. Dies kann zu späteren Abplatzungen oder einer verminderten Isolierwirkung führen.
    • Ignorieren der Ursache
      Wird die hohe Luftfeuchtigkeit im Raum nicht durch regelmäßiges und korrektes Lüften reguliert, können langfristig auch andere Probleme wie Schimmelbildung entstehen. Die Reparatur der Flecken behebt nur das Symptom, nicht die Ursache.

    Chancen

    • Dauerhafte ästhetische Lösung
      Die fachgerechte Anwendung eines Sperrgrundes gefolgt von einem Endanstrich beseitigt die unschönen Flecken dauerhaft. Das Ergebnis ist eine saubere und makellose Deckenfläche.
    • Werterhalt der Immobilie
      Eine saubere und gepflegte Optik ohne sichtbare Mängel trägt zum Werterhalt der Immobilie bei. Die Beseitigung solcher Schönheitsfehler ist eine sinnvolle Investition.
    • Lerneffekt für zukünftige Projekte
      Die Auseinandersetzung mit dem Problem schärft das Bewusstsein für die richtige Materialwahl in Feuchträumen. Bei zukünftigen Trockenbauprojekten wird man eher zu korrosionsgeschützten Schrauben greifen.

    Orientierungshilfen

    1. Verwenden Sie zum Abdecken von Rostflecken zwingend eine spezielle Isolierfarbe oder einen Sperrgrund, bevor Sie den finalen Farbanstrich auftragen.
    2. Schleifen Sie die betroffenen Schraubenköpfe vor der Behandlung leicht an und säubern Sie die Fläche von Staub, um eine optimale Haftung zu gewährleisten.
    3. Achten Sie bei zukünftigen Bauprojekten in Feuchträumen präventiv auf die Auswahl korrosionsbeständiger Schrauben und feuchtraumgeeigneter Gipskartonplatten.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Warum rosten Schnellbauschrauben unter der Farbe?
      Standardmäßige schwarze Schnellbauschrauben sind nur phosphatiert. Diese Schicht bietet einen begrenzten, temporären Korrosionsschutz, der in Feuchträumen über die Jahre durch eindringenden Wasserdampf überwunden wird, was zur Rostbildung führt.
    2. Ist Latexfarbe für das Problem verantwortlich?
      Nicht direkt. Zwar können manche Latexfarben weniger diffusionsoffen sein und Feuchtigkeit einschließen, doch das Problem liegt primär bei der mangelnden Korrosionsbeständigkeit der Schrauben in Kombination mit der Feuchtigkeit, die durch jeden wasserbasierten Anstrich dringen kann.
    3. Was genau ist eine Isolierfarbe oder ein Sperrgrund?
      Eine Isolierfarbe, auch Sperrgrund oder Fleckensperre genannt, ist eine spezielle Grundierung. Sie bildet eine undurchlässige Schicht, die das Durchschlagen von Verfärbungen wie Rost, Nikotin, Ruß oder Wasserflecken in den finalen Anstrich verhindert.
    4. Reicht eine normale Grundierung nicht aus?
      Nein, eine herkömmliche Grundierung verbessert zwar die Haftung der Farbe, verfügt aber nicht über die speziellen blockierenden Eigenschaften einer Isolierfarbe. Der Rost würde durch eine normale Grundierung hindurchwandern.
    5. Wie bereite ich die Rostflecken vor dem Streichen vor?
      Die betroffenen Stellen sollten leicht mit feinem Schleifpapier angeschliffen werden, um losen Rost und Farbreste zu entfernen. Anschließend muss die Fläche gründlich entstaubt und gereinigt werden, bevor der Sperrgrund aufgetragen wird.
    6. Kann ich einfach mehrere Schichten normaler Farbe auftragen?
      Das ist nicht empfehlenswert. Auch mehrere Schichten normaler Wandfarbe können das Durchbluten des Rosts nicht dauerhaft verhindern. Die Flecken würden nach einiger Zeit wieder sichtbar werden.
    7. Gibt es bessere Schrauben für den Einsatz in Feuchträumen?
      Ja, für den Trockenbau in Feuchträumen wie Bädern sollten speziell beschichtete oder verzinkte Schnellbauschrauben verwendet werden. Diese bieten einen deutlich höheren und langlebigeren Korrosionsschutz.

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  2. das ist kein Rost

    Dort kondensiert Feuchtigkeit, weil die Schrauben in den kalten Teil der Decke gehen, vermutlich durch die Dämmung. Daran lässt sich nichts ändern, oder man hängt noch eine Decke darunter.
    • Name:
    • Klaus Kirschner
  3. Zwei wichtige Gedanken:

    1. Sie müssen dringend etwas an ihrer Badlüftung ändern!

    a) Handelt es sich um ein fensterloses Bad? Dann muss überprüft werden ob die Badabluft nach DINAbk. 18017-3 funktioniert.

    b) Wird das Bad über manuelle Fensterlüftung gelüftet, dann sollten sie für ihre ganze Wohnung ein Lüftungskonzept nach DIN 1946-6 erstellen und umsetzen lassen um zumindest eine Grundlüftung zum Feuchteschutz sicher zu stellen.

    2. Wenn die Schraubenköpfe jetzt tatsächlich verrostet sind dann hilft nur, wenn sie eine alukaschierte Tapete drüber kleben, um das Problem zu verstecken. Allerdings könnte es auch sein, dass es sich bei den Flecken gar nicht um Korrosionserscheinungen handelt sondern evtl. um Staubbrückenbildung/Schimmelbefall auf den punktuell kalten Schraubenköpfen. Da schließe ich mich dem Hinweis von Hr. Kirschner an.

    • Name:
  4. Stockflecken

    Wenn man sich die Ecke im Bild anschaut, sieht das wirklich nach einem Feuchtigkeitsproblem aus. Da muss grundsätzlich das Nutzungsverhalten geändert werden. Die Schraubköpfe sind da das geringste Problem.
  5. Was nutzt der Einsatz von scheuerbeständiger Farbe,

    Foto von wiki

    wenn man sie dann trotzdem nicht mal abwischt. "Wischen impossibel?" Sorry!

    Hohe Kunststoffanteile begünstigen sogenannte Fogging-Effekte und nach 14 Jahren ist das eher kein Rost, sondern normaler Renovierungsstau.

  6. Schraubenflecken von Schrauben in Gipskartondecke - Feedback

    Vielen Dank an die Kommentatoren. Hier meine Einzel-Feedbacks.

    @Klaus Kirschner - 2) das ist kein Rost: ich denke auch, dass es kein Rost ist, denn ez zeichnet sich nur grau ab und kein braun. Die Schrauben betauen eben und die Zeit machts.

    @U T - Zwei wichtige Gedanken: 1a/b) Das Bad hat ein Fenster, nach dem Duschen/Baden wird umfangreich gelüftet, bis die normale Raumfeuchte wieder hergestellt ist. Das Fenster steht nicht dauerhaft offen. Die Tür ins Wohnzimmer ist eigentlich immer offen. In der Wohnung sind verteilt seit Jahren 5 Feuchtemesser und 1 CO2-Messegerät um uns rechtzeitig zu warnen. Als kleiner Vermieter kenne ich unzureichendes Lüftungsverhalten allzu gut. Die Betauung/Feucht tritt nur sehr lokal auf. Direkt über dem Heizkörper, welcher täglich unsere feuchten Waschlappen trocknet. Also ständig Warme Feuchte. 1 Meter neben dem Heizkörper wird die Decke dann zunehmend OK. 2) Staubrückenbildung und Schimmel schließe ich aus meiner Sicht aus. Es ist eine nicht wegwischbare tiefer Verfärbung im Latex. Und Korrosion hätte sicher Rostanteile, die Durchschlagen und anders ausehen würden.

    @Klaus Zänkert - Stockflecken: siehe Antwort 1a/b). Allerdings, wenn die täglich feuchten trocknenden Waschlappen am Heizkörper die Ursache sind, ja dann muss ich da mein Nutzungsverhalten wirklich ändern.

    @ wiki - Was nutzt der Einsatz von scheuerbeständiger Farbe Ja, Sie haben recht. Abwischen tun wir den Bereich sicher nur alle 2 Monate. Ich vermute aber, dass die selbst verursachte feuchtwarme Luft, die das Latex durchdringt, mein Problem ist. Fogging-Effekte durch Kunststoffanteil normaler Renovierungs-Rückstau: Guter Hinweis! Heißt dies, dass normales Renovieren für einige Jahre gut hilft? Sollte sich ein Fogging-Belag nicht abwischen lassen? Abwischen klappt leider nicht, die Flecken sind im Latex

    Was sagt das Forum zu meinen "versteckenden" Lösungsvorschlägen?: 1) Schnellbauschrauben 3 mm tiefer schrauben zuspachteln neuer Latexanstrich 2) Alu-Kaschieren neuer Latexanstrich 3) flächig an Decke Fensterlack oder Versotex oder Raucherfarbe streichen 4) einfach neue Lage Latex drauf deckt auch für die nächsten ca. 10 Jahre

    Dankeschön

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