nach einem Großumbau unseres Reihenhauses wollen wir unserem EGAbk. komplett neue Türen gönnen: Flur/WC, Flur/Wohnzimmer und Wohnzimmer /Kellerabgang. Nach unseren Erfahrungen mit unseren zwei Lausbuben sollen diese Türen einiges aushalten. Wir dachten daher an Massivholz. Optisch gefällt uns Buche-gedämpft am besten. Nun waren wir inzwischen bei 3 Fachhändlern und haben dort leider eine teils widersprüchliche Beratung erfahren. Deswegen hier einige unserer noch offenen oder einfach nach Beratung neu hinzugekommenen Fragen:
1) wie massiv ist "massive Buche"? aus der Beratung haben wir mitgenommen, dass z.B. bei HGM massiv glatt bedeutet, dass auf einer Tischlerplatte (Weichholz?) ein 0,5 mm Furnier aus Buche drauf ist, die Zarge in der edelsten Form aus Sperrholz mit Buche -Furnier. Preis zwischen 700 und 800 € netto. Das edelste Produkt im Naturladen war eine "Massivtür mit 6 mm Sägedeck" für ca. 1300 EUR, wird einzeln gefertigt, daher auch kein Aufschlag für unsere Kellertür mit krummen Maßen.
2) geölt/gewachst gefällt uns besser als "lackiert". Da ich das schon bei unserem Dielenboden geübt habe, schwebt mir vor, die Türen und Zargen roh zu bestellen und selbst zu ölen. Kann da irgendetwas passieren, weswegen diese Idee nicht ratsam ist (Verziehen ...?)
3) Für den Kellerabgang wurde uns bei einem Händler zu einer Klima3-Tür geraten. Die zwei anderen Berater halten es für völlig abwegig daran überhaupt zu denken. Uns gefällt an der Klima-3-Tür die mechanische Absenkung einer Bodendichtung in geschlossenem Zustand. Leuchtet irgendwie ein bei unseren in diesem Bereich etwas unebenen Fliesen müssten wir ansonsten sicher 10 mm Luft vorsehen, durch die es im Winter aus dem Keller kalt hochzieht. Tut es aber da vielleicht auch eine normale Dichtung?
4) Blockzarge oder Umfassungszarge? Die Kellertür braucht auf jeden Fall eine Blockzarge, da unter der OGAbk.-Treppe eingebaut. Die Flurtür läuft auf einer Seite stumpf auf eine Wand zu, auf der anderen Seite fluchtet die Wand mit der Tür. Die WC-Tür ist am einfachsten mit Umfassungszarge zu montieren. Spricht etwas außer dem höheren Putz-Aufwand dagegen, sich einheitlich für Blockzargen zu entschließen?
Es wäre schön, wenn sich hier auch nur ein Teil unserer Fragen beantworten ließen. Vielleicht kommen wir dann doch noch vor Weihnachten zu einer Entscheidung. Dann gibt es nämlich schöne Türen statt Brilliantring für die Gattin zu Weihnachten 🙂 Gruß aus Ulm und danke im Voraus - Martin