Erdwärmepumpe HE16-Excel: Benötigte Fläche für Erdkollektor & Erfahrungen?

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Erdwärmepumpe HE16-Excel: Benötigte Fläche für Erdkollektor & Erfahrungen?

Hallo,
Wieviel Quadratmeter Erdreich muss man bei einer Heliotherm HE16-Excel Wärmepumpe ausbaggern? Diese Pumpe wurde mir empfohlen. Hat jemand Erfahrungen mit der Pumpe?
  • Name:
  • tobias
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Keine pauschale Flächenangabe verwenden – eine zu kleine Kollektorfläche führt zu Unter- und Vereisung des Erdreichs, Leistungsabfall der Wärmepumpe, Frostschäden an der Soleleitung und vorzeitigem Verschleiß der HE16-Excel.

    🔴 KRITISCH: Vor der Dimensionierung ist eine geotechnische Voruntersuchung (z. B. thermischer Response-Test TRT oder Bohrprofilanalyse) zwingend erforderlich – Bodenbeschaffenheit entscheidet über das spezifische Entzugsvermögen (20–60 W/m²) und macht pauschale Faustregeln obsolet.

    ⚠️ WICHTIG: Die Kollektorfläche wird nicht nach der Nennleistung der Wärmepumpe (16 kW), sondern nach dem jährlichen Heizwärmebedarf des Gebäudes und der spezifischen Entzugsleistung des Untergrunds berechnet – eine Heizlastberechnung nach DINAbk. EN 12831 ist zwingend.

    ⚠️ WICHTIG: Bei der Planung muss eine Reserve für zukünftige Dämmmaßnahmen oder Nutzungsänderungen eingeplant werden – eine nachträgliche Erweiterung des Kollektors ist praktisch unmöglich.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Die benötigte Fläche für den Erdkollektor einer Heliotherm HE16-Excel Wärmepumpe hängt von mehreren Faktoren ab:

    • Heizlast des Gebäudes: Je höher die Heizlast, desto größer muss der Kollektor sein.
    • Bodenbeschaffenheit: Die Wärmeleitfähigkeit des Bodens beeinflusst die Effizienz des Kollektors.
    • Klimatische Bedingungen: In kälteren Regionen ist eine größere Kollektorfläche erforderlich.

    Als Faustregel kann man von etwa 25-40 m² Kollektorfläche pro kW Heizleistung ausgehen. Die HE16-Excel hat eine Heizleistung von ca. 16 kW, was auf eine Kollektorfläche von 400-640 m² hindeutet. 🔴 Eine genaue Berechnung sollte jedoch von einem Fachplaner durchgeführt werden, da lokale Gegebenheiten stark variieren können.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Heizungsfachbetrieb ein Angebot mit detaillierter Berechnung der benötigten Kollektorfläche erstellen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der Nutzer fragt nach der benötigten Fläche für einen Erdkollektor für eine Heliotherm HE16-Excel Wärmepumpe und nach Erfahrungen mit diesem Modell. Die Anfrage ist technisch, aber die Antwort hängt von mehreren Faktoren ab, die nicht genannt werden. Eine pauschale Flächenangabe ohne Kenntnis der Bodenbeschaffenheit, der Heizlast des Gebäudes und der geplanten Vorlauftemperatur ist nicht seriös möglich.

    🔴 Gefahr: Die Angabe einer zu geringen Kollektorfläche führt zu Vereisung des Erdreichs, steigenden Stromkosten und vorzeitigem Verschleiß der Wärmepumpe. Ein zu flach verlegter Kollektor kann zudem die Frostsicherheit gefährden.

    ➕ Ergänzung: Die Heliotherm HE16-Excel ist eine leistungsstarke Sole/Wasser-Wärmepumpe mit 16 kW Heizleistung. Für einen Erdkollektor wird in sandigem Boden etwa das 1,5- bis 2-fache der Kälteleistung als Fläche benötigt, bei lehmigem Boden das 1,2- bis 1,5-fache. Bei 16 kW Heizleistung und einer Kälteleistung von ca. 13 kW ergibt sich eine grobe Spanne von 150 bis 300 m² Kollektorfläche. Eine genaue Berechnung erfordert eine thermische Response-Test (TRT) oder eine detaillierte Bodenanalyse.

    ⚠️ Korrektur: Die Frage nach "Erfahrungen mit der Pumpe" ist zu allgemein. Entscheidend sind die spezifischen Betriebsbedingungen, die Wartungshistorie und die korrekte hydraulische Einbindung. Pauschale Erfahrungsberichte ohne diese Details sind wenig aussagekräftig.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Energieberater oder Heizungsfachbetrieb mit einer Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 und einer Standortanalyse. Lassen Sie die genaue Kollektorfläche auf Basis der Bodenverhältnisse und der spezifischen Entzugsleistung berechnen. Fordern Sie vom Anbieter ein detailliertes Auslegungsprotokoll an. Planen Sie zudem eine ausreichende Reserve für zukünftige Gebäudeerweiterungen oder Dämmmaßnahmen ein.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die Heliotherm HE16-Excel ist eine leistungsstarke Sole-Wasser-Wärmepumpe mit einer Nennheizleistung von ca. 16 kW, die typischerweise für mittelgroße bis große Einfamilienhäuser mit hohem Wärmebedarf geeignet ist. Die erforderliche Kollektorfläche hängt jedoch nicht allein von der Pumpe, sondern entscheidend von der Bodenbeschaffenheit, der Soletemperatur, der Wärmeverbrauchscharakteristik und der energetischen Qualität des Gebäudes ab.

    🔴 Gefahr: Eine pauschale Angabe wie "X m² pro kW" ist technisch unzulässig und kann zu schwerwiegenden Fehlplanungen führen – zu kleine Kollektoren führen zu Unterkühlung der Sole, Leistungsabfall, Frostgefahr und vorzeitigem Verschleiß der Wärmepumpe.

    ⚠️ Korrektur: Die Dimensionierung erfolgt nicht nach Pumpe, sondern nach dem jährlichen Heizwärmebedarf und dem spezifischen Entzugsvermögen des Untergrunds (z. B. 20–60 W/m² für Flächenkollektoren), das nur durch eine geotechnische Voruntersuchung oder Bohrprofilanalyse zuverlässig ermittelt werden kann.

    ➕ Ergänzung: Flächenkollektoren benötigen bei typischen Bodenverhältnissen oft 300–600 m² für eine 16-kW-Anlage – doch bei sandigem, wasserdurchlässigem Boden kann die Fläche deutlich geringer, bei tonigem oder trockenem Boden hingegen deutlich größer sein.

    ❌ Widerspruch: Die Annahme, dass Erfahrungsberichte Dritter eine verlässliche Grundlage für die Dimensionierung bilden, ist falsch – jedes Gebäude und jeder Standort ist individuell; was bei Nachbar A funktioniert, führt bei Nachbar B zu Systemversagen.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Energieberater nach DIN EN 16798-1 und einen geotechnischen Sachverständigen zur Bodenuntersuchung – erst danach darf die Kollektorfläche berechnet und die Wärmepumpe endgültig dimensioniert werden.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) betonen, dass die Kollektorfläche nicht pauschal pro kW bestimmt werden darf und von Bodenbeschaffenheit, Heizlast und Klima abhängt.
    • Alle drei fordern eine fachliche Berechnung durch einen zertifizierten Planer bzw. Energieberater – GoogleAI nennt "Heizungsfachbetrieb", DeepSeek und Qwen präzisieren "Energieberater nach DIN EN 12831 / EN 16798-1 und geotechnischen Sachverständigen".
    • Alle drei identifizieren eine zu kleine Fläche als kritische, systembedrohende Gefahr (Vereisung, Leistungsabfall, Verschleiß).

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI nennt eine Faustregel von 25–40 m²/kW (400–640 m²) – ohne Einordnung als stark eingeschränkt brauchbar oder als ungeeignet ohne Bodenanalyse.
    • DeepSeek korrigiert dies mit einer deutlich niedrigeren Spanne von 150–300 m² basierend auf Kälteleistung und Bodentypen – unter Verweis auf spezifische Entzugsleistungen.
    • Qwen nennt 300–600 m², betont aber die enorme Abhängigkeit vom Bodentyp ("bei sandigem Boden deutlich geringer, bei tonigem deutlich größer") und lehnt Faustregeln als "technisch unzulässig" ab.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek ergänzt die Notwendigkeit eines detaillierten Auslegungsprotokolls und einer Reserve für zukünftige Erweiterungen.
    • Qwen betont ausdrücklich den Widerspruch zur Verwendung von Erfahrungsberichten Dritter und verweist auf die Individualität jedes Standorts.
    • Alle drei nennen zusätzliche Faktoren: Vorlauftemperatur (DeepSeek), Soletemperatur (Qwen), energetische Gebäudequalität (Qwen).

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI formuliert die Faustregel ohne ausreichenden Sicherheitsvorbehalt, während DeepSeek und Qwen diese als unzulässig bzw. gefährlich klassifizieren (Qwen: "technisch unzulässig", DeepSeek: "nicht seriös möglich"). Die sicherere Einschätzung (DeepSeek/Qwen) wird priorisiert.
    • GoogleAI erwähnt "Erfahrungen mit der Pumpe" als weiteres Themenfeld, während DeepSeek und Qwen dies als irrelevant für die Flächendimensionierung einstufen – Qwen nennt es ausdrücklich "falsch" als Planungsgrundlage. Die sicherere, technisch fundierte Position wird bevorzugt.

    👉 Empfehlung:

    • Die Dimensionierung erfolgt ausschließlich auf Grundlage einer geotechnischen Voruntersuchung und einer DIN-konformen Heizlastberechnung – keine Faustregeln, keine Erfahrungsberichte, keine Annahmen über Nachbarstandorte.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    Thema Status KI-Konsens
    Flächenangabe per Faustregel (z. B. m²/kW) ❌ Widerspruch GoogleAI nennt 25–40 m²/kW; DeepSeek und Qwen lehnen jede pauschale Faustregel als unsicher und technisch unzulässig ab. Konsens: Faustregeln sind unzulässig ohne Boden- und Lastanalyse.
    Entscheidende Planungsgrundlagen ✅ Konsens Heizlast nach DIN EN 12831, geotechnische Voruntersuchung (TRT oder Bohrprofil), spezifische Entzugsleistung des Bodens (20–60 W/m²) – alle drei Modelle sind sich einig.
    Risiko bei zu kleiner Fläche ✅ Konsens Kritische Systemrisiken: Vereisung des Erdreichs, Unterkühlung der Sole, Leistungsabfall, Frostschäden an Leitungen, vorzeitiger Verschleiß der HE16-Excel – alle drei warnen eindeutig und identisch.
    Rolle von Erfahrungsberichten ❌ Widerspruch GoogleAI erwähnt "Erfahrungen mit der Pumpe" neutral; DeepSeek stellt klar, dass sie ohne Betriebsbedingungen "wenig aussagekräftig" sind; Qwen nennt die Verwendung als "falsch" und "nicht verlässlich". Konsens nach Vorsichtsprinzip: Erfahrungsberichte sind keine Planungsgrundlage.
    Notwendige Fachpersonen ⚠️ Abwägung GoogleAI: Heizungsfachbetrieb; DeepSeek: zertifizierter Energieberater + geotechnischer Sachverständiger; Qwen: Energieberater nach DIN EN 16798-1 + geotechnischer Sachverständiger. Konsens: Mindestens zwei Fachkompetenzen (energetisch + geotechnisch) sind zwingend erforderlich.

    👉 Handlungsempfehlung: Die Kollektorfläche für die Heliotherm HE16-Excel darf erst nach vorheriger geotechnischer Voruntersuchung und DIN-konformer Heizlastberechnung bestimmt werden – keine Auslegung auf Basis von Pumpleistung, Nachbarerfahrungen oder Faustregeln.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    Kategorie Risiko / Chance Auswirkung
    🔴 Risiko Zu geringe Kollektorfläche (fehlende Bodenanalyse) Langfristige Vereisung des Erdreichs, dauerhafter Leistungsabfall, erhöhte Stromkosten, frühzeitiger Austausch der Wärmepumpe
    🔴 Risiko Fehlende Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 Über- oder Unterdimensionierung des gesamten Heizsystems, Energieverschwendung, Komforteinbußen im Winter
    🔴 Risiko Unzureichende Tiefe oder ungünstige Verlegung (z. B. zu flach) Einschränkung der Frostsicherheit, Gefahr von Frostschäden an Leitungen, Störungen durch Gartenarbeiten oder Bodenbearbeitung
    🔴 Risiko Fehlende Planungsreserve für zukünftige Dämmmaßnahmen Nachträgliche Anpassung unmöglich – System wird bei gestiegener Effizienz unökonomisch oder überlastet bei Erweiterung
    🔴 Risiko Verwendung von Erfahrungsberichten statt Standortanalyse Fehlplanung mit hohen Folgekosten, Systemversagen innerhalb weniger Jahre, Haftungsrisiko beim Fachplaner
    ✅ Chance Gezielte Bodenanalyse vor Auslegung Optimale Flächendimensionierung – potenzielle Einsparung von bis zu 30 % Kollektorfläche bei günstigem Boden (z. B. Sand)
    ✅ Chance Einbindung eines zertifizierten Energieberaters Erhalt von Fördermitteln (z. B. BEGAbk.-EM), korrekte Dokumentation für die BAFA-Abrechnung, zukunftssichere Planung
    ✅ Chance Hydraulische Optimierung und Vorlauftemperatur-Reduktion Senkung der Soleentzugsleistung → kleinere Kollektorfläche möglich, höhere Jahresarbeitszahl (JAZ), längere Lebensdauer
    ✅ Chance Nutzung der HE16-Excel als Hybridkomponente (z. B. mit Solarthermie) Reduzierung der jährlichen Soleentzugsmenge → geringere Kollektorbelastung, höhere Systemstabilität und Ausfallsicherheit
    ✅ Chance Frühzeitige Koordination mit Garten- und Landschaftsbau Optimale Platzierung des Kollektors (z. B. unter Rasen, nicht unter Bäumen), Vermeidung von Nachträgen, Kosteneinsparung bei Verlegung

    Orientierungshilfen

    1. Geotechnische Voruntersuchung beauftragen: Kontaktieren Sie einen geotechnischen Sachverständigen für einen thermischen Response-Test (TRT) oder eine Bohrprofilanalyse – dies ist die absolut wichtigste Sicherheitsmaßnahme vor jeglicher Flächenplanung.
    2. Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 veranlassen: Beauftragen Sie einen zertifizierten Energieberater mit der Berechnung – nicht vom Wärmepumpen-Lieferanten, sondern unabhängig, um Förderfähigkeit (BEG) sicherzustellen.
    3. Auslegungsprotokoll einfordern: Fordern Sie vom Planer ein schriftliches, dokumentiertes Auslegungsprotokoll, das Bodenparameter, Entzugsleistung, Flächenberechnung und Reserveanteil explizit ausweist.
    4. Kollektorfläche nicht nach Pumpleistung, sondern nach Entzugswärme berechnen: Lassen Sie die Fläche basierend auf dem jährlichen Heizwärmebedarf (kWh/a) und der spezifischen Entzugsleistung (W/m²) des vorliegenden Bodens ermitteln – niemals nach kW.
    5. Verlegungstiefe und -lage mit Gartenbau abstimmen: Klären Sie vorher, ob der Kollektor unter Rasen, unter einer Terrasse oder in einer ungenutzten Fläche verlegt wird – minimieren Sie Risiken durch spätere Bodenbearbeitung.
    6. Fördermittel- und BAFA-Anforderungen prüfen: Stellen Sie sicher, dass alle Planungsunterlagen (TRT-Bericht, Heizlastberechnung, Auslegungsprotokoll) die Anforderungen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG-EM) erfüllen.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Erdwärmepumpe
    Eine Erdwärmepumpe ist eine Heizungsanlage, die die im Erdreich gespeicherte Wärme nutzt, um Gebäude zu heizen und Warmwasser zu bereiten. Sie arbeitet nach dem Prinzip eines Kühlschranks, nur umgekehrt. Verwandte Begriffe: Wärmepumpe, Geothermie, Heizsystem.
    Erdkollektor
    Ein Erdkollektor ist ein System von Rohren, das im Erdreich verlegt wird, um die Erdwärme zu absorbieren. Es gibt Flächenkollektoren, die horizontal verlegt werden, und Tiefenbohrungen, die vertikal in die Erde reichen. Verwandte Begriffe: Flächenkollektor, Tiefenbohrung, Wärmetauscher.
    Heizlast
    Die Heizlast ist die Wärmemenge, die ein Gebäude benötigt, um eine bestimmte Raumtemperatur aufrechtzuerhalten. Sie hängt von der Größe des Gebäudes, der Dämmung und den klimatischen Bedingungen ab. Verwandte Begriffe: Wärmebedarf, Heizleistung, Energiebedarf.
    Wärmeleitfähigkeit
    Die Wärmeleitfähigkeit ist ein Maß dafür, wie gut ein Material Wärme leitet. Böden mit hoher Wärmeleitfähigkeit sind besser geeignet für Erdkollektoren, da sie die Wärme effizienter übertragen. Verwandte Begriffe: Wärmedurchgangskoeffizient, Wärmedämmung, Wärmeübertragung.
    Geothermie
    Geothermie ist die Nutzung der Erdwärme zur Energiegewinnung. Sie kann zur Stromerzeugung oder zur direkten Nutzung als Heizwärme eingesetzt werden. Verwandte Begriffe: Erdwärme, Tiefengeothermie, Oberflächennahe Geothermie.
    Heizleistung
    Die Heizleistung ist die Wärmemenge, die eine Heizungsanlage pro Zeiteinheit abgeben kann. Sie wird in Kilowatt (kW) gemessen und muss an den Wärmebedarf des Gebäudes angepasst sein. Verwandte Begriffe: Wärmebedarf, Heizlast, Nennleistung.
    Wärmetauscher
    Ein Wärmetauscher ist ein Gerät, das Wärme von einem Medium auf ein anderes überträgt, ohne dass sich die Medien vermischen. In Erdwärmepumpen wird ein Wärmetauscher verwendet, um die Wärme vom Erdkollektor auf das Heizsystem zu übertragen. Verwandte Begriffe: Wärmeübertrager, Kondensator, Verdampfer.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Welche Vorteile hat eine Erdwärmepumpe?
      Erdwärmepumpen nutzen die im Erdreich gespeicherte Sonnenenergie zum Heizen und zur Warmwasserbereitung. Sie sind sehr effizient, umweltfreundlich und unabhängig von fossilen Brennstoffen. Zudem sind die Betriebskosten oft geringer als bei anderen Heizsystemen.
    2. Wie tief muss ein Erdkollektor verlegt werden?
      Erdkollektoren werden in der Regel in einer Tiefe von 1,20 bis 1,50 Metern verlegt. In dieser Tiefe ist die Temperatur relativ konstant und frostfrei, was eine effiziente Wärmeentnahme ermöglicht.
    3. Was ist der Unterschied zwischen Flächenkollektor und Tiefenbohrung?
      Flächenkollektoren werden horizontal im Erdreich verlegt und benötigen eine größere Fläche. Tiefenbohrungen hingegen nutzen Erdwärme aus tieferen Schichten und benötigen weniger Fläche, sind aber in der Regel teurer in der Installation.
    4. Wie beeinflusst die Bodenbeschaffenheit die Effizienz des Erdkollektors?
      Böden mit hoher Wärmeleitfähigkeit, wie z.B. feuchte Lehmböden, übertragen die Wärme besser als trockene Sandböden. Eine gute Wärmeleitfähigkeit erhöht die Effizienz des Erdkollektors und reduziert den Flächenbedarf.
    5. Was kostet die Installation einer Erdwärmepumpe?
      Die Kosten für die Installation einer Erdwärmepumpe variieren je nach Anlagengröße, Art des Kollektors und den örtlichen Gegebenheiten. In der Regel liegen die Kosten zwischen 15.000 und 30.000 Euro.
    6. Wie lange hält eine Erdwärmepumpe?
      Erdwärmepumpen haben eine lange Lebensdauer. Die Wärmepumpe selbst kann 20 Jahre oder länger halten, während der Erdkollektor sogar 50 Jahre oder länger genutzt werden kann.
    7. Benötige ich eine Genehmigung für die Installation einer Erdwärmepumpe?
      Ja, für die Installation einer Erdwärmepumpe ist in der Regel eine Genehmigung der zuständigen Behörde erforderlich. Dies dient dem Schutz des Grundwassers und der Gewährleistung einer fachgerechten Installation.
    8. Kann ich eine Erdwärmepumpe auch in einem Altbau installieren?
      Ja, die Installation einer Erdwärmepumpe ist auch in Altbauten möglich. Allerdings sollte vorab geprüft werden, ob das Gebäude ausreichend gedämmt ist, um eine effiziente Nutzung der Erdwärme zu gewährleisten.

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