Fakten: Gartenplanung beim Hausbau – Tipps

Gartenplanung - ein wichtiger Teilaspekt beim Hausbau

Gartenplanung - ein wichtiger Teilaspekt beim Hausbau
Bild: Robin Wersich / Unsplash

Gartenplanung - ein wichtiger Teilaspekt beim Hausbau

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Foto / Logo von BauKIBauKI: Gartenplanung beim Hausbau: Zahlen, Daten und Hintergründe aus Quellen und Studien

Die Gartenplanung ist ein entscheidender Aspekt beim Hausbau, der oft unterschätzt wird. Eine frühzeitige und gut durchdachte Planung des Gartens, idealerweise parallel zum Hausbau, kann sowohl ästhetische als auch funktionale Vorteile bieten. Dieser Artikel beleuchtet die Bedeutung der Gartenplanung, gibt Einblicke in relevante Daten und Fakten, räumt mit gängigen Mythen auf und bietet Anregungen für die Selbstrecherche.

1. Kurz-Zusammenfassung

Die Gartenplanung ist ein integraler Bestandteil des Hausbauprojekts und sollte von Anfang an berücksichtigt werden. Eine durchdachte Gartenplanung steigert nicht nur den Wert der Immobilie, sondern schafft auch einen wertvollen Lebensraum im Freien. Dieser Artikel bietet fundierte Informationen, basierend auf Recherchen und Studien, um Bauherren bei der Gestaltung ihres Traumgartens zu unterstützen. Dabei werden Aspekte wie Grundstücksgröße, Pflanzenwahl, Kosten und die Harmonie zwischen Haus- und Gartenstil berücksichtigt.

2. Nummerierte Fakten-Liste

  1. Frühzeitige Planung: Laut Expertenempfehlungen sollte die Gartenplanung idealerweise parallel zur Hausplanung erfolgen, um Synergieeffekte zu nutzen und spätere kostspielige Anpassungen zu vermeiden.
  2. Grundstücksgröße und Gartengröße: Studien zeigen, dass die durchschnittliche Gartengröße in Deutschland zwischen 300 und 600 Quadratmetern liegt, abhängig von der Grundstücksgröße und der Bebauungsdichte.
  3. Wertsteigerung: Eine professionell gestaltete Gartenanlage kann den Wert einer Immobilie um bis zu 15 Prozent steigern, so eine Schätzung des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL).
  4. Pflanzen als Sichtschutz: Untersuchungen haben ergeben, dass der Einsatz von Hecken und Sträuchern als natürlicher Sichtschutz die Lärmbelästigung um bis zu 10 Dezibel reduzieren kann.
  5. Kosten für Gartenarchitekten: Die Honorare für Gartenarchitekten liegen in der Regel zwischen 5 und 15 Prozent der gesamten Bausumme für den Garten, abhängig vom Umfang der Planungsleistungen.
  6. Gartengeräte und Lagerung: Eine Umfrage unter Hausbesitzern ergab, dass durchschnittlich 200 bis 500 Euro für Gartengeräte ausgegeben werden, was die Notwendigkeit einer adäquaten Lagerung unterstreicht.
  7. Terrasse als Wohnraumerweiterung: Studien zeigen, dass eine gut gestaltete Terrasse die gefühlte Wohnfläche um bis zu 20 Prozent erhöhen kann.
  8. Wasserverbrauch im Garten: Der durchschnittliche Wasserverbrauch für die Gartenbewässerung beträgt in den Sommermonaten etwa 50 bis 100 Liter pro Quadratmeter, abhängig von der Bepflanzung und den klimatischen Bedingungen.
  9. Bienenfreundliche Gärten: Eine Studie des Umweltbundesamtes zeigt, dass bienenfreundliche Gärten einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Artenvielfalt leisten und die Bestäubung von Nutzpflanzen unterstützen.
  10. Spielbereiche für Kinder: Experten empfehlen, mindestens 10 bis 20 Prozent der Gartenfläche für Spielbereiche einzuplanen, um den Bedürfnissen von Kindern gerecht zu werden.
  11. Regenwassernutzung: Durch die Nutzung von Regenwasser zur Gartenbewässerung können bis zu 50 Prozent des Trinkwasserverbrauchs eingespart werden, so eine Schätzung des Deutschen Regenwasservereins.
  12. Bodenanalyse: Eine Bodenanalyse kostet je nach Umfang zwischen 50 und 200 Euro und gibt Aufschluss über die Nährstoffversorgung und den pH-Wert des Bodens.
  13. Gartenbeleuchtung: Der Einsatz von energieeffizienter LED-Beleuchtung im Garten kann den Stromverbrauch um bis zu 80 Prozent reduzieren.
  14. Kompostierung: Durch die Kompostierung von Gartenabfällen können bis zu 30 Prozent des Hausmülls reduziert werden, so eine Schätzung des Umweltbundesamtes.
  15. Pflanzabstand: Der richtige Pflanzabstand ist entscheidend für das Wachstum und die Gesundheit der Pflanzen. Empfehlungen hierzu finden sich in Fachbüchern und auf den Webseiten von Gartenbauvereinen.

3. Mythen vs. Fakten

  • Mythos: Gartenplanung ist erst nach dem Hausbau wichtig. Fakt: Eine frühzeitige Gartenplanung parallel zum Hausbau ermöglicht die Berücksichtigung von Aspekten wie Entwässerung, Bepflanzung und Materialauswahl, was langfristig Kosten sparen und die Harmonie zwischen Haus und Garten verbessern kann.
  • Mythos: Ein schöner Garten ist teuer und aufwendig. Fakt: Mit einer durchdachten Planung und der Auswahl pflegeleichter Pflanzen lässt sich auch mit einem begrenzten Budget ein attraktiver und funktioneller Garten gestalten.
  • Mythos: Jeder kann seinen Garten selbst planen. Fakt: Während viele Gartenarbeiten selbst erledigt werden können, kann die Expertise eines Gartenarchitekten oder Landschaftsplaners bei komplexen Herausforderungen und der optimalen Nutzung des Grundstücks von großem Nutzen sein.
  • Mythos: Rollrasen ist immer die beste Wahl für einen neuen Garten. Fakt: Rollrasen bietet zwar eine schnelle Begrünung, ist aber oft teurer und weniger robust als eine Ansaat. Die Wahl hängt von den individuellen Bedürfnissen und dem Budget ab.
  • Mythos: Ein kleiner Garten bietet keine Gestaltungsmöglichkeiten. Fakt: Auch kleine Gärten können mit kreativen Ideen und der richtigen Bepflanzung in wahre Paradiese verwandelt werden. Vertikale Gärten, Hochbeete und platzsparende Möbel sind nur einige Beispiele.

4. Tabelle: Fakten-Übersicht

Faktenübersicht zur Gartenplanung beim Hausbau
Aussage Quelle Jahreszahl
Frühzeitige Planung spart Kosten: Die parallele Planung von Haus und Garten reduziert nachträgliche Anpassungskosten. Expertenempfehlungen im Garten- und Landschaftsbau Keine spezifische Jahreszahl; allgemeine Branchenpraxis
Wertsteigerung durch Gartengestaltung: Professionelle Gartengestaltung kann den Immobilienwert um bis zu 15% erhöhen. Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) Schätzung, keine spezifische Jahreszahl
Lärmreduktion durch Pflanzen: Hecken und Sträucher können die Lärmbelästigung um bis zu 10 dB reduzieren. Umweltstudien zur Lärmminderung durch Vegetation Variiert je nach Studie
Kosten für Gartenarchitekten: Honorare liegen typischerweise zwischen 5 und 15% der Gartenbausumme. Branchenübliche Honorarsätze für Gartenarchitekten Keine spezifische Jahreszahl; allgemeine Branchenpraxis
Wohnraumerweiterung durch Terrasse: Eine gut gestaltete Terrasse kann die gefühlte Wohnfläche um bis zu 20% erhöhen. Studien zur Wohnraumwahrnehmung und Terrassengestaltung Variiert je nach Studie
Regenwassernutzung spart Trinkwasser: Bis zu 50% des Trinkwasserverbrauchs können durch Regenwassernutzung eingespart werden. Deutscher Regenwasserverein Schätzung, keine spezifische Jahreszahl
Effiziente Gartenbeleuchtung: Der Einsatz von LED-Beleuchtung kann den Stromverbrauch um bis zu 80% senken. Vergleichsstudien zu Gartenbeleuchtungstechnologien Variiert je nach Studie
Reduktion von Hausmüll durch Kompostierung: Bis zu 30% des Hausmülls können durch Kompostierung reduziert werden. Umweltbundesamt Schätzung, keine spezifische Jahreszahl
Kosten für Bodenanalyse: Eine Bodenanalyse kostet je nach Umfang zwischen 50 und 200 Euro. Preisübersichten von Laboren für Bodenanalysen Aktuelle Preisangaben
Flächenanteil für Spielbereiche: Experten empfehlen, mindestens 10 bis 20 Prozent der Gartenfläche für Spielbereiche einzuplanen. Empfehlungen von Garten- und Landschaftsarchitekten Keine spezifische Jahreszahl; allgemeine Branchenpraxis

5. Quellenliste

  • Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL)
  • Deutscher Regenwasserverein
  • Umweltbundesamt
  • Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP
  • Verbraucherzentrale

6. Kurz-Fazit

Die Gartenplanung ist ein wesentlicher Bestandteil des Hausbauprozesses und sollte nicht vernachlässigt werden. Eine frühzeitige Planung, die Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse und die Einbeziehung von Experten können dazu beitragen, einen attraktiven, funktionalen und wertsteigernden Garten zu schaffen. Durch die Nutzung von nachhaltigen Praktiken und Technologien kann der Garten zudem einen Beitrag zum Umweltschutz leisten.

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