Polystyrol: Styropor, EPS, XPS, Hartschaum & Polymerisat

Polystyrol - Styropor, EPS, XPS, Hartschaum, Dämmstoff (Kunststoff)...

Polystyrol
Bild: Ulrike Mai / Pixabay

Polystyrol: Definition, Synonyme und Unterschiede einfach erklärt

Polystyrol (PS) ist ein weit verbreiteter thermoplastischer Kunststoff, der im Bauwesen vor allem in seiner geschäumten Form als Dämmstoff bekannt ist.

Polystyrol (PS) ist ein weit verbreiteter thermoplastischer Kunststoff, der im Bauwesen vor allem in seiner geschäumten Form als Dämmstoff bekannt ist. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen expandiertem Polystyrol (EPS, bekannt unter dem Markennamen Styropor) und extrudiertem Polystyrol (XPS). Während EPS eine offenporige Struktur aufweist und vor allem in Wärmeverbundsystemen (WDVS) an Fassaden eingesetzt wird, ist XPS durch seine geschlossenzellige Struktur extrem druckfest und feuchtigkeitsunempfindlich, was es ideal für die Perimeterdämmung im erdberührten Bereich macht. Polystyrol besteht zu ca. 98 % aus Luft, was seine exzellenten Dämmeigenschaften bei minimalem Gewicht erklärt. In kompakter Form wird Polystyrol zudem für Verpackungen, Gehäuse von Elektrogeräten oder Einweggeschirr verwendet. Ein kritischer Aspekt ist die Brennbarkeit, weshalb im Bauwesen Brandschutzadditive zugesetzt werden müssen. In den letzten Jahren steht das Material aufgrund der Entsorgungsproblematik und der Erdölbasis in der Diskussion, wobei moderne Recyclingverfahren zunehmend die Rückgewinnung des Rohstoffs ermöglichen, um Polystyrol im Sinne einer Kreislaufwirtschaft nachhaltiger zu nutzen.

Synonyme für "Polystyrol"

Styropor, EPS, XPS, Hartschaum, Dämmstoff (Kunststoff), Polymerisat, Partikelschaumstoff, Isolierstoff (Polystyrol), Schaumkunststoff, Thermoplast

Polystyrol: Bedeutungsunterschiede und Abgrenzungen

  • Polystyrol ist der chemische Name des Polymers.
  • Im Vergleich zum bekannten Markennamen Styropor, ist Polystyrol die Stoffgruppe.
  • EPS (expandiertes Polystyrol) ist der klassische weiße Kügelchen-Schaum.
  • XPS (extrudiertes Polystyrol) ist meist farbig (blau/grün/rosa), wesentlich druckfester und wasserdicht.
  • Hartschaum ist der Oberbegriff für feste Schaumstoffe.
  • Dämmstoff beschreibt die Funktion.
  • Polymerisat ist der chemische Typ.
  • Partikelschaumstoff bezieht sich auf die EPS-Struktur.
  • Isolierstoff ist allgemein.
  • Während Thermoplast die Schmelzbarkeit bei Hitze betont, ist Polystyrol im Bauwesen vor allem als Wärmedämmung relevant.
  • Der Unterschied zu Polyurethan (PUR) liegt in der geringeren Hitzebeständigkeit von Polystyrol.
  • Polystyrol unterscheidet sich von Mineralwolle durch seine Nicht-Brennbarkeit (Mineralwolle ist A1, PS ist meist B1/B2).
  • Schaumkunststoff ist die physikalische Form.
  • In der Fassadendämmung (WDVS) ist EPS der Standard, während XPS für die Perimeterdämmung im Boden unverzichtbar ist, da es unter Erdlast nicht komprimiert wird.

Polystyrol: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte!

Polystyrol (PS) ist ein weit verbreiteter thermoplastischer Kunststoff, der im Bauwesen vor allem in seiner geschäumten Form als Dämmstoff bekannt ist.
Polystyrol (PS) ist ein weit verbreiteter thermoplastischer Kunststoff, der im Bauwesen vor allem in seiner geschäumten Form als Dämmstoff bekannt ist.
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Pressetexte und Artikel zum Thema "Polystyrol"

Nachfolgend finden Sie eine Auswahl von Pressetexten und Artikeln, in denen das Thema "Polystyrol" von Bedeutung ist.

Fassadendämmungen - Welche Möglichkeiten haben Sie?

Dämmstoffe - Welches Material ist das richtige für mich?

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