Materialwert: Substanzwert, Rohstoffwert & Sachwert

Materialwert - Substanzwert, Rohstoffwert, Sachwert, Materialpreis, Wertgehalt...

Materialwert
Bild: Alexander Grey / Unsplash

Materialwert: Definition, Synonyme und Unterschiede einfach erklärt

Der Materialwert bezeichnet den reinen Geldwert der in einem Gegenstand enthaltenen Rohstoffe, unabhängig von der darauf erbrachten handwerklichen Arbeit, dem Design oder dem Markennamen.

Der Materialwert bezeichnet den reinen Geldwert der in einem Gegenstand enthaltenen Rohstoffe, unabhängig von der darauf erbrachten handwerklichen Arbeit, dem Design oder dem Markennamen. In der Wirtschaft ist der Materialwert ein Teil der Herstellkosten und bildet die Preisuntergrenze für ein Produkt. Besonders bedeutsam ist dieser Begriff bei Edelmetallen (Gold, Silber) oder bei Schmuckstücken; so kann eine antike Goldmünze einen hohen Sammlerwert haben, ihr Materialwert (Schmelzwert) ist jedoch allein durch das Gewicht und den aktuellen Goldpreis bestimmt. Im Bauwesen ist der Materialwert die Basis für die Kalkulation von Angeboten, wobei hier oft Schwankungen an den Rohstoffbörsen (z. B. bei Kupfer für Elektroleitungen oder Stahl) direkt die Baukosten beeinflussen. Bei der Entsorgung und dem Recycling (Urban Mining) ist der Materialwert von Altgeräten oder Bauschutt die motivierende Kraft, da die Rückgewinnung von Aluminium oder seltenen Erden ökonomisch lukrativ ist. Der Materialwert steht oft im krassen Gegensatz zum Nutzwert oder dem ideellen Wert eines Objekts, ist jedoch die einzige objektiv messbare Größe bei der Bewertung von Sachanlagen in einer Bilanz.

Synonyme für "Materialwert"

Substanzwert, Rohstoffwert, Sachwert, Materialpreis, Wertgehalt, Eigenwert, Herstellungskosten (Material), Anschaffungswert, Materialkosten, Realwert

Materialwert: Bedeutungsunterschiede und Abgrenzungen

  • Materialwert ist der Preis der Rohstoffe.
  • Substanzwert wird oft bei Immobilienbewertungen genutzt (Wert der Steine etc.).
  • Rohstoffwert ist der Börsenpreis der Komponenten.
  • Sachwert umfasst oft auch die Arbeitszeit, während der Materialwert rein stofflich ist.
  • Materialpreis ist das, was man im Handel zahlt.
  • Wertgehalt wird oft bei Erzen oder Recyclinggut genutzt.
  • Eigenwert ist oft synonym, kann aber auch ideell gemeint sein.
  • Im Vergleich zum Marktwert (der durch Angebot und Nachfrage bestimmt wird), ist der Materialwert oft stabil oder folgt Rohstofftrends.
  • Herstellungskosten beinhalten auch Energie und Löhne.
  • Während der Sammlerwert eines Oldtimers hoch sein kann, ist sein Materialwert (Stahlpreis) oft gering.
  • Er unterscheidet sich vom Nutzwert (dem praktischen Vorteil) massiv.
  • In der Abfallwirtschaft ist der Materialwert der Treiber für das Recycling.
  • Realwert betont die Inflationsbeständigkeit von Materialien.
  • Ein Materialwertanteil gibt an, wie viel Prozent des Endpreises auf die Rohstoffe entfallen, was besonders in der Elektronikindustrie oft sehr gering ist.

Materialwert: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte!

Der Materialwert bezeichnet den reinen Geldwert der in einem Gegenstand enthaltenen Rohstoffe, unabhängig von der darauf erbrachten handwerklichen Arbeit, dem Design oder dem Markennamen.
Der Materialwert bezeichnet den reinen Geldwert der in einem Gegenstand enthaltenen Rohstoffe, unabhängig von der darauf erbrachten handwerklichen Arbeit, dem Design oder dem Markennamen.
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Pressetexte und Artikel zum Thema "Materialwert"

Nachfolgend finden Sie eine Auswahl von Pressetexten und Artikeln, in denen das Thema "Materialwert" von Bedeutung ist.

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