Thermische Trennung Stahl-Stahl Wintergarten: Risiken, Alternativen & Dämmung?
In diesem Forum sind Sie: Wintergarten📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 13.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die optimale thermische Trennung einer Stahlkonstruktion im Wintergarten, insbesondere im Hinblick auf Wärmebrücken und Kondensation. Der neue Schöck Isokorb KST wird als mögliche Lösung diskutiert. Die korrekte Dämmung des Fußbodenaufbaus ist entscheidend, um den Wärmeverlust zu minimieren. Ein Standsicherheitsnachweis für die gesamte Konstruktion ist erforderlich.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔴 Risiko · 👉 Handlungsempfehlung
Thermische Trennung Stahl-Stahl Wintergarten: Risiken, Alternativen & Dämmung?
Weitere Details: Die Stahlkonstruktion steht auf drei Stahlstützen. Betondecke und Stahlkonstruktion werden mittels PUR-Platten unten und seitlich (50 mm) gedämmt. Stahlkonstruktion wird mit 25 mm OSBAbk.-Platte beplankt. OK OSB-Platte = OK Betondecke. Aufbau Fußboden Wiga: 20 mm PURAbk. und 40 mm Estrich + Belag (Aufbau wie vorhand. Aufbau im Wohnraum)
Zur Zeit ist ein solches Bauteil von Fa. Schöck erhältlich (Isokorb KST 22/2). Es liegt aber keine bautechn. Zulassung vor, die Typenprüfung ist beantragt. Meine Frage: welches Risiko trage ich hierbei als Bauherr bzw. welche Alternativen gibt es evtl. Ist die Dämmung ausreichend?
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🔴 KRITISCH: Kein Einsatz von Isokorb KST 22/2 ohne gültige allgemeine bauaufsichtliche Zulassung – bis zur Vorlage ist der Einbau rechtswidrig und haftungsrelevant.
🔴 KRITISCH: Thermische Trennung an Stahlstützen/Betonübergängen ist bauphysikalisch zwingend erforderlich, um Kondensatbildung, Schimmel und Korrosion zu verhindern.
⚠️ WICHTIG: Dämmstärken (50 mm PUR seitlich, 25 mm unter OSBAbk., 20 mm unter Estrich) entsprechen nicht den Anforderungen der GEG für ganzjährig bewohnte Räume – mindestens 120–160 mm nachweislich wirksame Dämmung erforderlich.
⚠️ WICHTIG: Statische Integration der Stahlkonstruktion mit der bestehenden Balkondecke muss durch einen Tragwerksplaner geprüft und nachgewiesen werden – Korrosionsrisiko durch Kondensat erhöht die statische Gefährdung langfristig.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich beurteile die thermische Trennung von Stahlbauteilen in einem Wintergarten als kritisch, da Stahl ein sehr guter Wärmeleiter ist. Ohne adäquate Trennung entstehen Wärmebrücken, die zu hohen Wärmeverlusten und Kondensationsproblemen führen können.
🔴 Gefahr: Wärmebrücken können zu Schimmelbildung und Bauschäden durch Kondensation führen. Dies betrifft besonders die Übergänge zwischen Stahlstützen und der Betondecke.
Ich empfehle den Einsatz von thermischen Trennelementen wie Isokorb® von Schöck oder ähnlichen Produkten mit entsprechender Typenprüfung und Zulassung. Diese Elemente minimieren den Wärmefluss zwischen den Stahlbauteilen und der Betondecke.
Bei der Dämmung sollten Sie auf einen möglichst geringen Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) achten. Die Dämmstärke sollte entsprechend den bauphysikalischen Berechnungen dimensioniert werden. Die genannten Dämmstärken (50, 25, 20, 40, 22, 2 mm) sind ohne Kontext nicht bewertbar und müssen individuell berechnet werden.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie eine detaillierte Wärmebrückenberechnung von einem Bauphysiker erstellen und wählen Sie die thermischen Trennelemente entsprechend aus. Achten Sie auf eine fachgerechte Ausführung der Dämmung und der Anschlüsse.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Bauherr plant einen ganzjährig bewohnten Wintergarten auf einer bestehenden Balkondecke, wobei eine Stahlkonstruktion die Grundfläche erweitert. Die thermische Trennung der Stahlbauteile ist ein zentraler Punkt, um Wärmebrücken und Kondensatbildung zu vermeiden. Die Verwendung des Schöck Isokorb KST 22/2 ohne gültige bauaufsichtliche Zulassung stellt ein erhebliches Risiko dar, da die Standsicherheit und der bauphysikalische Nachweis nicht abschließend geklärt sind.
🔴 Gefahr: Die Verwendung eines nicht zugelassenen Bauteils zur thermischen Trennung birgt das Risiko, dass die Konstruktion statisch versagt oder die Wärmedämmung unzureichend ist. Dies kann zu Bauschäden wie Rissen, Schimmelbildung und erhöhten Heizkosten führen. Ohne Zulassung haftet der Bauherr im Schadensfall selbst, da die Herstellergarantie und die Deckung durch die Bauleistungsversicherung gefährdet sind.
➕ Ergänzung: Die geplante Dämmung mit 50 mm PURAbk.-Platten an der Unterseite und seitlich der Stahlkonstruktion ist für einen ganzjährig bewohnten Raum in der Regel nicht ausreichend. Nach aktueller Energieeinsparverordnung (GEG) sind für opake Bauteile gegen Außenluft höhere Dämmstoffdicken erforderlich (oft 120-160 mm). Die 20 mm PUR unter dem Estrich sind ebenfalls kritisch zu bewerten, da sie die Mindestanforderungen an die Trittschalldämmung und den Wärmeschutz nicht erfüllen.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen Tragwerksplaner und einen Energieberater mit der detaillierten Planung. Verlangen Sie vom Hersteller eine schriftliche Bestätigung über den Stand der Typenprüfung und fordern Sie eine Alternativlösung mit einem zugelassenen System (z.B. Isokorb mit gültiger Zulassung oder eine thermisch getrennte Stahlkonstruktion nach DINAbk. EN ISO 10077). Lassen Sie die Dämmstärken gemäß GEG-Berechnung nachweisen und erhöhen Sie diese auf das erforderliche Maß. Verzichten Sie auf die Ausführung, bis alle bauaufsichtlichen Nachweise vorliegen.
KI-Analyse (Qwen)
Die geplante thermische Trennung einer Stahlkonstruktion im Wintergarten mittels eines nicht zugelassenen Bauteils (Isokorb KST 22/2 ohne bautechnische Zulassung) birgt erhebliche bauphysikalische, statische und rechtliche Risiken – insbesondere bei ganzjähriger Nutzung und direkter Verbindung zur bestehenden Wohnraumdecke.
🔴 Gefahr: Fehlende bautechnische Zulassung bedeutet fehlende Nachweise für Tragfähigkeit, Brandschutz, Korrosionsschutz, Wärmebrückenkoeffizienten und Langzeitverhalten – insbesondere bei ständig wechselnder Feuchte- und Temperaturbelastung im Wintergarten.
🔴 Gefahr: Die vorgesehene PUR-Dämmung (50 mm seitlich, 25 mm unter OSB) ist bauphysikalisch unzureichend: Sie vernachlässigt die thermische Durchdringung durch Stahlstützen und Frontträger und birgt bei unzureichender Dampfbremse das Risiko von Tauwasserausfall und verstecktem Schimmel in der Stahl-OSB-Verbindung.
⚠️ Korrektur: Die Behauptung, der Aufbau sei "wie im Wohnraum" ausreichend, ist irreführend: Ein Wintergarten unterliegt deutlich höheren thermischen Schwankungen und Feuchtelasten – ein identischer Aufbau ist daher nicht vergleichbar und nicht zulässig.
➕ Ergänzung: Alternativen mit Zulassung existieren – z. B. Isokorb KST 22/2 mit gültiger allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung (abgewartet bis zur Vorlage), oder konstruktive Lösungen mit thermisch getrennten Stahlprofilen mit nachgewiesener Wärmebrückenfreiheit gemäß DIN 4108-2 und DIN EN ISO 10211.
➕ Ergänzung: Die Dämmung muss nicht nur in Dicke, sondern auch in Kontinuität und Anschlussdetailierung nachgewiesen werden – insbesondere an den Übergängen zwischen Betondecke, Stahlkonstruktion und Stützenanschlüssen.
❌ Widerspruch: Die Annahme, dass eine "beantragte Typenprüfung" ausreichend sei, ist falsch: Bis zur Vorlage der Zulassung darf das Bauteil nicht in statisch oder bauphysikalisch relevanter Weise eingesetzt werden – dies stellt eine Verletzung der Musterbauordnung dar.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Wärme-, Feuchte- und Statischnachweise, um die gesamte Konstruktion inkl. Wärmebrückenanalyse, Tauwassernachweis und statische Integration mit der bestehenden Balkondecke zu prüfen – vor Baubeginn und vor Vertragsabschluss mit dem Wiga-Hersteller.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren die fehlende bauaufsichtliche Zulassung des Isokorb KST 22/2 als krankhaftes Risiko – rechtlich, statisch und bauphysikalisch nicht zulässig.
- Alle betonen die Zwangsläufigkeit einer thermischen Trennung an Stahl-Beton-Übergängen zur Vermeidung von Wärmebrücken, Kondensat, Schimmel und Korrosion.
- Alle fordern eine fachkundige, vorabige Prüfung durch externe Fachleute (Bauphysiker, Tragwerksplaner, Energieberater/Sachverständiger).
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI fokussiert stark auf technische Lösungsoptionen (Isokorb®, U-Wert, Dämmstärke), benennt aber nicht explizit die Zulassungsfehlende als Rechtsverstoß.
- DeepSeek und Qwen heben stattdessen die rechtliche Dimension hervor (Musterbauordnung, Haftung, Versicherungsschutz) und betonen, dass „beantragt“ ≠ „zugelassen“ – GoogleAI lässt diesen Punkt unklar.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek spezifiziert die GEG-Anforderung mit Dämmstärken von 120–160 mm für opake Bauteile – konkret und normativ fundiert.
- Qwen ergänzt bauphysikalisch relevante Aspekte wie Tauwassernachweis, Dampfbremse, Kontinuität der Dämmung sowie den unterschiedlichen Beanspruchungsgrad im Wintergarten vs. Wohnraum.
❌ Widerspruch:
- Qwen widerspricht ausdrücklich der Annahme, eine „beantragte Typenprüfung“ sei ausreichend – dies sei rechts- und normwidrig (Musterbauordnung § 17, Zulassungsvoraussetzung vor Einbau). GoogleAI und DeepSeek erwähnen diesen Irrtum nicht; Qwens Einschätzung ist im Sinne des Vorsichtsprinzips maßgeblich.
👉 Empfehlung:
- Die sicherere, rechtlich und normativ abgesicherte Position von Qwen und DeepSeek ist vorrangig zu berücksichtigen – insbesondere zur Zulassungspflicht und zur Dämmungsdimensionierung nach GEG.
- GoogleAIs technische Hinweise zur Wärmebrückenberechnung und Produktauswahl bleiben valide – aber immer unter Vorbehalt der Zulassung und fachlicher Nachweisführung.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Zulassung Isokorb KST 22/2 ❌ Widerspruch GoogleAI erwähnt nicht – DeepSeek & Qwen einstimmig: Kein Einsatz ohne gültige Zulassung; „beantragt“ reicht nicht aus – Rechtsverstoß. Thermische Trennung Stahl/Beton ✅ Konsens Alle drei KI-Modelle fordern zwingend eine bauphysikalisch nachgewiesene Trennung zur Vermeidung von Wärmebrücken, Kondensat, Schimmel und Korrosion. Dämmstärke & -konzept ⚠️ Abwägung GoogleAI: Dämmstärke „individuell berechnen“ – DeepSeek & Qwen konkretisieren: 120–160 mm für opake Bauteile nach GEG; 50 mm PUR ist unzureichend, besonders bei Übergängen und ohne Dampfbremse. Fachliche Nachweisführung ✅ Konsens Alle verlangen vorabige Prüfung durch Tragwerksplaner, Bauphysiker bzw. zertifizierten Sachverständigen – inkl. Wärmebrücken-, Tauwasser- und statischem Nachweis. Rechtliche Haftung & Versicherung ✅ Konsens (tiefere Nuance) DeepSeek & Qwen ausdrücklich: Keine Herstellergarantie, keine Bauleistungsversicherung ohne Zulassung; GoogleAI erwähnt Haftung nicht – Konsens ergibt sich aus gemeinsamem Fokus auf Zulassungspflicht. 👉 Handlungsempfehlung: Verzichten Sie unbedingt auf den Einbau des Isokorb KST 22/2 bis zur Vorlage der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung. Beauftragen Sie vor Baubeginn einen Tragwerksplaner und einen Bauphysiker, um sämtliche bautechnischen Nachweise (Standsicherheit, Wärmebrückenkoeffizienten, Tauwassernachweis, GEG-Konformität) zu erbringen – inklusive Prüfung alternativer zugelassener Systeme.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Verwendung nicht zugelassener Stahl-Trennelemente Rechtswidrigkeit nach Musterbauordnung, Ausschluss aus Bauleistungsversicherung, volle Eigenhaftung bei Schäden 🔴 Risiko Unzureichende Dämmung (50 mm PUR statt 120–160 mm) Massiver Wärmeverlust, Kondensat in Konstruktion, Schimmel im Stahl-OSB-Verbund, erhöhte Heizkosten 🔴 Risiko Fehlender Tauwassernachweis Verstecktes Kondensat in Stahlhohlräumen und Anschlussbereichen → Korrosion, Bauteilversagen, gesundheitliche Schädigung 🔴 Risiko Fehlender statischer Nachweis für Stahl-Beton-Verbindung Unklare Lastabtragung auf Balkondecke → Rissbildung, Durchbiegung, schleichender Versagen der Tragstruktur 🔴 Risiko Fehlende Dampfbremse/Dampfsperre an kritischen Übergängen Feuchteanreicherung im Dämmstoff → Verlust der Dämmwirkung, Gefrier-Schäden im Winter, biologischer Befall ✅ Chance Einsatz zugelassener Isokorb-Systeme mit Typenprüfung Zertifizierte Wärmebrückenminimierung, Rechtssicherheit, volle Versicherungsdeckung, Herstellergarantie ✅ Chance Integrierte bauphysikalische Planung (Wärme, Feuchte, Schall) Ganzjährig komfortabler Betrieb, langfristig schadensfreier Wintergarten, höhere Wohnwertsteigerung ✅ Chance Professioneller Nachweis durch Sachverständigen Rechtssichere Dokumentation für Behörden, Versicherung und späteren Verkauf – steigert Objektwert ✅ Chance Optimierte Dämmkontinuität mit Anschlussdetails Nachweislich niedrige Heizkosten, hohe Energieeffizienzklasse, Förderfähigkeit (z. B. BAFA, KfW) ✅ Chance Auswahl korrosionsgeschützter, feuerverzinkter Stahlbauteile Langfristige Korrosionsresistenz auch bei Feuchtelast, Reduzierung von Wartungskosten, erhöhte Lebensdauer Orientierungshilfen
- Unverzügliche Zulassungsprüfung: Fordern Sie vom Hersteller schriftlich die Vorlage der aktuellen allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung für den Isokorb KST 22/2 ein – bis zur Vorlage darf kein Einbau erfolgen.
- Experten beauftragen: Kontaktieren Sie umgehend einen Tragwerksplaner und einen zertifizierten Sachverständigen für Wärme- und Feuchteschutz – mit ausdrücklichem Auftrag für Wärmebrücken-, Tauwasser- und statischen Nachweis.
- Dämmkonzept überarbeiten: Lassen Sie die Dämmstärken auf mindestens 120 mm PUR oder alternativ 160 mm Mineralwolle nach GEG-Berechnung neu dimensionieren – inkl. Nachweis der Dämmkontinuität an allen Anschlüssen.
- Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle Herstellerunterlagen (technische Datenblätter, Zulassungsnachweise, Verlegeanleitungen) für alle eingesetzten Bauprodukte – insbesondere für Dämmstoffe, Dampfbremsen und thermische Trennelemente.
- Alternativen prüfen: Fordern Sie vom Wiga-Hersteller schriftlich die Bereitstellung zugelassener, bauaufsichtlich anerkannter Alternativen (z. B. Isokorb KST mit Zulassungsnummer oder DIN-konforme thermisch getrennte Stahlanschlüsse).
- Behördenabstimmung: Reichen Sie die vollständigen Fachnachweise beim zuständigen Bauamt zur Vorabstimmung ein – insbesondere bei Anschluss an bestehende Wohnräume.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Thermische Trennung
- Maßnahmen zur Reduzierung des Wärmeflusses zwischen Bauteilen unterschiedlicher Temperatur. Ziel ist die Vermeidung von Wärmebrücken und Minimierung des Energieverlusts.
Verwandte Begriffe: Wärmebrücke, Dämmung, Wärmedurchgangskoeffizient. - Wärmebrücke
- Bereich in der Gebäudehülle mit erhöhtem Wärmefluss im Vergleich zur umgebenden Fläche. Führt zu höheren Wärmeverlusten und Kondensationsrisiko.
Verwandte Begriffe: Thermische Trennung, Taupunkt, Schimmelbildung. - Isokorb®
- Markenname für ein thermisches Trennelement zur Minimierung von Wärmebrücken in Stahlbetonkonstruktionen. Besteht aus Dämmkörper und Edelstahlverbindungen.
Verwandte Begriffe: Thermische Trennung, Dämmung, Stahlbeton. - Taupunkt
- Temperatur, bei der die Luftfeuchtigkeit kondensiert. An Wärmebrücken kann der Taupunkt unterschritten werden, was zu Kondenswasserbildung führt.
Verwandte Begriffe: Kondensation, Luftfeuchtigkeit, Wärmebrücke. - Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert)
- Maß für den Wärmeverlust durch ein Bauteil. Je niedriger der U-Wert, desto besser die Dämmwirkung.
Verwandte Begriffe: Dämmung, Wärmeschutz, Energieeffizienz. - Kondensation
- Übergang von gasförmigem in flüssigen Zustand, z.B. von Wasserdampf zu Wasser. Tritt auf, wenn die Luftfeuchtigkeit den Taupunkt erreicht.
Verwandte Begriffe: Taupunkt, Luftfeuchtigkeit, Schimmelbildung. - Dämmung
- Maßnahmen zur Reduzierung des Wärmeflusses durch Bauteile. Dämmstoffe haben einen niedrigen Wärmedurchgangskoeffizienten.
Verwandte Begriffe: Wärmeschutz, U-Wert, Energieeffizienz.
Häufige Fragen (FAQ)
- Was ist eine thermische Trennung?
Thermische Trennung bezeichnet Maßnahmen, die den Wärmefluss zwischen Bauteilen mit unterschiedlichen Temperaturen reduzieren. Ziel ist es, Wärmebrücken zu vermeiden und den Energieverlust zu minimieren. Im Stahlbau werden hierfür spezielle Dämmelemente eingesetzt, die den direkten Kontakt zwischen Stahlbauteilen unterbrechen. - Warum ist thermische Trennung im Wintergarten wichtig?
Wintergärten sind oft großflächig verglast und haben eine hohe Wärmeverlustfläche. Stahlkonstruktionen leiten Wärme sehr gut, was ohne thermische Trennung zu hohen Energieverlusten und Kondensationsproblemen führen kann. Eine effektive thermische Trennung trägt dazu bei, ein angenehmes Raumklima zu schaffen und Bauschäden zu vermeiden. - Welche Risiken entstehen durch fehlende thermische Trennung?
Fehlende thermische Trennung führt zu Wärmebrücken, an denen die Oberflächentemperatur sinkt. Dies begünstigt die Kondensation von Luftfeuchtigkeit, was wiederum Schimmelbildung und Bauschäden verursachen kann. Zudem erhöht sich der Energieverbrauch, da mehr Heizenergie benötigt wird, um die Wärmeverluste auszugleichen. - Welche Dämmmaterialien eignen sich für die thermische Trennung von Stahl?
Für die thermische Trennung von Stahl eignen sich spezielle Dämmelemente wie Isokorb® oder ähnliche Produkte. Diese Elemente bestehen aus einem Dämmkern und Edelstahlverbindungen, die den Wärmefluss minimieren. Die Auswahl des geeigneten Dämmmaterials hängt von den spezifischen Anforderungen des Bauprojekts ab. - Wie wird die Wirksamkeit der thermischen Trennung nachgewiesen?
Die Wirksamkeit der thermischen Trennung wird durch Wärmebrückenberechnungen nachgewiesen. Diese Berechnungen zeigen, wie stark der Wärmefluss durch die Konstruktion reduziert wird. Zudem gibt es Typenprüfungen und Zulassungen für thermische Trennelemente, die deren Leistungsfähigkeit bestätigen. - Was ist ein Isokorb®?
Isokorb® ist ein Produktname für thermische Trennelemente, die speziell für die Reduzierung von Wärmebrücken in Stahlbetonkonstruktionen entwickelt wurden. Sie bestehen aus einem Dämmkörper und Edelstahlverbindungen und werden an den Übergängen zwischen Bauteilen eingesetzt, um den Wärmefluss zu minimieren. - Wie finde ich den richtigen Fachmann für die Planung und Ausführung der thermischen Trennung?
Ich empfehle einen Bauphysiker oder einen erfahrenen Statiker mit Kenntnissen im Bereich der thermischen Bauphysik. Diese Fachleute können die notwendigen Berechnungen durchführen und die geeigneten Dämmmaterialien auswählen. Zudem ist es wichtig, einen Handwerker mit Erfahrung in der Ausführung von thermischen Trennungen zu beauftragen. - Welche Normen und Richtlinien sind bei der thermischen Trennung zu beachten?
Bei der thermischen Trennung sind verschiedene Normen und Richtlinien zu beachten, darunter die DIN 4108 (Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden) und die EnEVAbk. (Energieeinsparverordnung). Diese Normen legen die Anforderungen an den Wärmeschutz von Gebäuden fest und geben Hinweise zur Ausführung von thermischen Trennungen.
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Maßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauchs und Verbesserung des Raumklimas. - Bauphysikalische Beratung
Unterstützung bei der Planung und Ausführung von energieeffizienten Gebäuden.
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Alternative: Keine thermische Trennung Stahl-Stahl im Wintergarten?
mal andersrum ...
welche Alternativen gibt es denn? sehen sie, so einfach ist das - es gibt mämlich keine alternativen (habe ich zumindest vor wenigen Wochen müüühsam festgestellt).
Zulassung/Typenprüfung ist ja ganz nett, aber sie als Bauherr haben nichts davon: das Teil muss funktionieren ... deshalb denken die Leute bei schöck auch intensiv darüber nach 😉
momentan müsste bei ihnen die Verwendung Aufgrund eines - nicht ganz trivialen - statischen Nachweises möglich sein. den Nachweis sollte hier der Hersteller mitliefern.
ihre Wiga-Konstruktion habe ich irgendwie nicht verstanden, ist ohne gemälde etwas schwierig - aber vermutlich haben sie dafür einen Statiker, dann wird's schon passen. -
Schöck Isokorb KST: Neue Variante für Stahlkonstruktionen?
Schöck Isokorb KST?
Ist der etwa Neu? Ich kenne nur KS u. QS zum Anschluss von Stahlkonstruktionen. Hilfst Du mir Markus mit K? -
Schöck Isokorb KST: Details zum Stahl-Stahl-Anschluss
klar ...
helf ich dir, jupp ohne autogramm 😉
die Bezeichnung kenne ich *schäm* natürlich nicht auswendig, aber hier geht's um eine Variante des Anschlusses Stahlträger an Beton - halt mit der Abwandlung Stahl an Stahl, also im Prinzip symmetrisch. geeignet für M und Q und N ... bei T schwächeln's noch a wen'g 😉
soweit ich weiß, gibt's halt ein werbeblatt, aber noch keine offiziellen Daten ... die Verwendung ist mit *etwas* telefonieren verbunden, du weißt was ich meine?
ähnliches gibt's auch für Holz, ähnlich gut.
bekomme ich jetzt 'ne Flasche schampus, liebe fa. schöck? -
Bestätigung: Markus mit K steht für konstruktiv
Danke Dir
Markus mit K . (für konstruktiv) -
Thermische Trennung: Standsicherheitsnachweis für Wiga-Konstruktion
Thermische Trennung Stahl-Stahl
Geht ruckzuck mit dem Forum 😉.
das Teil ist tatsächlich neu. Seit wenigen Monaten am Markt, deshalb auch meine Zurückhaltung. Die Website von Schöck gibt noch keine Auskunft. Ein Standsicherheitsnachweis für die gesamte Konstruktion (Wiga und Stahlkonstruktion) muss eh fürs Bauamt erstellt werden. Dann sollten wohl aus diesem Grund meine Sorgen kleiner sein, oder? .
eine Zeichnung wäre sicherlich gut, bloß nicht so einfach die zu publizieren. (habe leider keine Website).
Wie sieht die dämmungstechnische Seite aus. Meine Vorgaben an den Wiga-Bauer waren, dass mind. die Wärmeschutzverordn. eingehalten wird (Boden: k= 0,35). -
Dämmwert PUR: Schätzung für thermische Trennung im Wintergarten
wie üblich ...
bei mir: eine Schätzung. Ich schätz mal, der k-Wert von 20 mm PURAbk. so in etwa, na ... jedenfalls schlechter als 0,35 ... viel schlechter sogar - das ist ja vermutlich auch ein konstruktives Problem, wenn sie an Gebäudebestand anschließen ... ich würde das nochmal mit dem Wiga-Bauer besprechen ... -
Dämmung Bodenkonstruktion: K-Wert und Aufbau im Detail
Thema Dämmung
auf die Aussage des wigabauers möchte ich mich alleine nicht verlassen. mein Verständnis: ist hier nicht der k-Wert des gesamtaufbaus relevant? die gesamte Bodenkonstruktion (bestehende Betondecke 22 cm und darin anschließende stahlkonstruktion aus hea 200 (= frontträger und 2 Seitenträger und den statischen Anforderungen entsprechenden Verstrebungen) wird mit pur 50 mm auf der Unterseite der decke/stahlkonstr. und an den Seiten versehen. auf der Betondecke ist der Fußbodenaufbau mit 20 mm pur und Zementestrich vorgesehen. die stahlkonstruktion (hea 20) baut 19 cm hoch, die daraufliegende Osb-Platte baut 25 mm hoch. darauf kommt dann nochmals der oben beschriebene Fußbodenaufbau mit 20 mm pur und 40 mm Zement-Estrich.
summery: k-gesamt= k-pur 50 mm + k-Betondecke 220 mm + k-pur 20 mm + k-Zementestrich (dies für den Bereich Betondecke)
für den Bereich stahlkonstruktion gilt:
k-gesamt= k-pur 50 mm + k-Stahlträger + k-Osb-Platte 25 mm + k-pur 20 mm + k-Zementestrich -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Thermische Trennung Stahl-Stahl Wintergarten: Risiken & Lösungen
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die optimale thermische Trennung einer Stahlkonstruktion im Wintergarten, insbesondere im Hinblick auf Wärmebrücken und Kondensation. Der neue Schöck Isokorb KST wird als mögliche Lösung diskutiert. Die korrekte Dämmung des Fußbodenaufbaus ist entscheidend, um den Wärmeverlust zu minimieren. Ein Standsicherheitsnachweis für die gesamte Konstruktion ist erforderlich.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Die Aussage des Wiga-Bauers zur Dämmung sollte nicht blind vertraut werden, wie in Dämmung Bodenkonstruktion: K-Wert und Aufbau im Detail betont wird. Es ist wichtig, den K-Wert des Gesamtaufbaus zu berücksichtigen.
✅ Zusatzinfo: Der Schöck Isokorb KST ist eine relativ neue Variante für den Stahl-Stahl-Anschluss, wie in Schöck Isokorb KST: Details zum Stahl-Stahl-Anschluss erläutert wird. Offizielle Datenblätter sind möglicherweise noch nicht verfügbar.
🔴 Risiko: Eine unzureichende thermische Trennung kann zu Wärmebrücken und Kondensation führen, was langfristig Bauschäden verursachen kann. Die korrekte Ausführung ist daher entscheidend.
👉 Handlungsempfehlung: Besprechen Sie die Dämmung und den Aufbau der Stahlkonstruktion detailliert mit dem Wiga-Bauer und ziehen Sie gegebenenfalls einen unabhängigen Bauphysiker hinzu. Beachten Sie den Beitrag Thermische Trennung: Standsicherheitsnachweis für Wiga-Konstruktion bezüglich des Standsicherheitsnachweises.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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