Bautrocknung im Neubau: Schimmel vermeiden, Risse verhindern – Erfahrungen mit Luftentfeuchtern?
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wir haben in den letzten 5 Monaten ein Massivhaus gebaut. Inzwischen sind die Wände innen verputzt und die Außendämmung ist angebracht. Nächste Woche wird der Estrich kommen.
Um die Feuchtigkeit aus dem Haus zu bekommen, werden wahrscheinlich Luftentfeuchter aufgestellt - meine Frage nun: Wer hat Erfahrungen mit solchen Geräten - kann es evtl. gar nicht sooo gut sein, könnten sich da nicht irgendwie Risse im Putz bzw. Estrich bilden wenn die Feuchtigkeit "zu schnell" entzogen wird?
Was macht man dann am besten mit den Wänden, damit diese auch weiterhin gut austrocknen können? Tapete? Gibt es atmungsaktiven Putz? Oder einfach nur Farbe?
Danke schon jetzt für jeden Hinweis!
Mandy
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
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🔴 KRITISCH: Vor Estricheinbau und vor Verlegung von Bodenbelägen ist eine bauphysikalische Restfeuchtemessung (CM-Messung oder Darrprobe) durch ein akkreditiertes Prüflabor zwingend erforderlich – ohne Messprotokoll darf kein Estrich eingebaut oder belegt werden.
🔴 KRITISCH: Kein Einsatz von Tapeten, Dispersionsfarben oder dichten Beschichtungen vor vollständiger Austrocknung – diese wirken als Dampfsperre und begünstigen Schimmelbildung hinter dem Anstrich.
⚠️ WICHTIG: Bautrocknung muss kontrolliert erfolgen: Zielwerte sind 45–55 % relative Luftfeuchte und 20–25 °C Raumtemperatur; Werte unter 30 % rF oder über 25 °C sind schädlich und führen zu Rissen.
⚠️ WICHTIG: Stoßlüften mit Hygrometerkontrolle ist zulässig, aber Querlüften ist zu vermeiden – es erzeugt Zugluft und lokale Trocknungsspitzen, die Schwindrisse begünstigen.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe, dass Sie nach dem Verputzen der Wände und vor dem Einbringen des Estrichs im Neubau die Bautrocknung planen und Schimmel sowie Risse vermeiden möchten.
🔴 Gefahr: Eine zu schnelle Trocknung kann tatsächlich zu Rissen im Putz und Estrich führen. Es ist wichtig, die Trocknung kontrolliert durchzuführen.
Ich empfehle Ihnen folgende Vorgehensweise:
- Luftentfeuchter: Setzen Sie Bautrockner (Kondenstrockner) ein, um die Feuchtigkeit langsam zu reduzieren. Achten Sie auf Geräte mit Hygrostat, um die Zielfeuchtigkeit einzustellen.
- Regelmäßiges Lüften: Ergänzen Sie die Bautrocknung durch Stoßlüften, um die feuchte Luft abzuführen. Vermeiden Sie Querlüftung, um Zugluft und damit verbundene Risse zu vermeiden.
- Messung der Feuchtigkeit: Überwachen Sie die Feuchtigkeit in den Wänden und im Estrich mit einem Feuchtigkeitsmessgerät. Zielwerte sind abhängig vom Material, sollten aber unterhalb der kritischen Werte für Schimmelbildung liegen.
- Heizung: Unterstützen Sie die Trocknung durch moderates Heizen. Eine konstante Temperatur hilft, die Feuchtigkeit gleichmäßig auszutreiben.
🔴 Gefahr: Unkontrollierte Trocknung kann zu Schimmelbildung führen, insbesondere in Ecken und hinter Verkleidungen. Achten Sie auf Anzeichen wie muffiger Geruch oder Fleckenbildung.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Fachmann für Bautrocknung beraten, um ein individuelles Trocknungskonzept zu erstellen und die Trocknung fachgerecht durchzuführen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Sachverhalt beschreibt eine typische Situation im Neubau, bei der nach dem Verputzen und vor dem Estrich die Restfeuchte aus dem Baukörper entfernt werden muss. Die Fragestellerin zeigt ein gutes Problembewusstnis für die Risiken einer zu schnellen Trocknung, insbesondere Rissbildung im Putz und Estrich. Dies ist fachlich korrekt und ein zentraler Punkt bei der Bauwerksaustrocknung.
✅ Zustimmung: Die Bedenken bezüglich einer zu schnellen Trocknung sind absolut berechtigt. Ein zu forcierter Wasserentzug kann zu Schwindrissen im Putz und Estrich führen, da das Material nicht gleichmäßig schrumpfen kann. Auch die Frage nach der richtigen Oberflächenbehandlung ist klug gestellt, da diffusionsdichte Beschichtungen die Austrocknung blockieren.
➕ Ergänzung: Entscheidend ist nicht nur die Geschwindigkeit, sondern die Steuerung der Trocknung. Professionelle Bautrockner sollten mit einer relativen Luftfeuchte von ca. 40-50% und einer Temperatur von 20-25°C betrieben werden. Ein zu niedriger Wert (<30% rF) ist kontraproduktiv. Zudem muss die Trocknungsdauer an die Estrichart angepasst werden (Zementestrich ca. 1 Woche pro cm Schichtdicke, Anhydritestrich anders).
🔴 Gefahr: Die größte Gefahr besteht darin, die Trocknung ohne begleitende Messung der Restfeuchte im Estrich und Putz durchzuführen. Ohne CM-Messung oder Darrprobe kann nicht beurteilt werden, ob die Belegreife erreicht ist. Ein zu frühes Verlegen von Bodenbelägen oder das Streichen mit dichten Farben führt unweigerlich zu Schimmel und Bauschäden.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Bautrocknungsfachmann, der die Geräte mit einer kontrollierten Regelung (Hygrostat) aufstellt und die Trocknung protokolliert. Lassen Sie vor dem Estrich und vor dem Verlegen von Bodenbelägen die Restfeuchte durch ein unabhängiges Prüflabor messen. Für die Wände empfehle ich zunächst einen mineralischen, diffusionsoffenen Putz (z.B. Kalkputz) und keine Tapete. Streichen Sie erst nach vollständiger Austrocknung mit einer Silikatfarbe. Verzichten Sie auf Dampfsperren oder dichte Dispersionsfarben.
KI-Analyse (Qwen)
Die beschriebene Situation – ein frisch verputztes Massivhaus kurz vor Estricheinbau – stellt eine kritische Phase der Baufeuchteentwicklung dar, bei der unkontrollierte oder zu aggressive Trocknung erhebliche Schäden auslösen kann.
🔴 Gefahr: Eine zu schnelle Entfeuchtung durch technische Geräte kann zu inneren Spannungen im frischen Putz und im noch nicht ausgehärteten Estrich führen, was Rissbildung, Abplatzungen oder Haftungsverluste begünstigt – insbesondere bei fehlender Feuchtegradientensteuerung.
🔴 Gefahr: Gleichzeitig birgt eine zu langsame oder unzureichende Trocknung das Risiko einer Schimmelbildung ab einer relativen Luftfeuchte >80 % über mehrere Tage, besonders in schlecht belüfteten Bereichen oder hinter Dämmungen ohne diffusionsoffene Konstruktion.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass 'atmungsaktiver Putz' oder Tapete die Trocknung unterstützen, ist irreführend: Tapeten wirken als Dampfsperre und behindern den Feuchteauszug massiv; auch viele Dispersionsfarben reduzieren die Diffusionsfähigkeit erheblich.
➕ Ergänzung: Die optimale Trocknung erfolgt nicht durch maximale Entfeuchtung, sondern durch kontrollierte Luftwechselraten (gezieltes Stoßlüften), konstante Raumtemperatur (18–22 °C) und eine relative Luftfeuchte von 45–65 % – gemessen mit Kalibriermessgeräten an mehreren Stellen.
➕ Ergänzung: Vor Estricheinbau ist eine bauphysikalische Feuchtemessung (z. B. mit CM-Messung im Estrich oder Widerstandsmessung im Putz) zwingend erforderlich; die zulässigen Restfeuchtegrenzwerte dürfen nicht überschritten sein, um Folgeschäden zu vermeiden.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor Einsatz von Entfeuchtern einen zertifizierten Energieberater oder Bauphysiker für eine individuelle Trocknungskonzeption – inkl. Messung der Baufeuchte, Berechnung der erforderlichen Trocknungszeit und Festlegung von Grenzwerten für Luftfeuchte und Temperatur.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen: Zu schnelles Trocknen führt zu Rissen im Putz und Estrich.
- Alle drei warnen einhellig vor Schimmelbildung bei unkontrollierter Feuchteentwicklung – besonders in Ecken, hinter Verkleidungen oder bei fehlender Durchlüftung.
- Alle drei fordern Messung der Restfeuchte vor Estricheinbau und vor Belagsverlegung – mit Fokus auf CM-Messung oder Darrprobe.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI empfiehlt „moderates Heizen“, DeepSeek und Qwen konkretisieren auf 20–25 °C bzw. 18–22 °C – Qwen betont zusätzlich die Notwendigkeit kalibrierter Messgeräte, GoogleAI nicht.
- Qwen und DeepSeek nennen konkrete rF-Zielwerte (40–50 % / 45–65 %), GoogleAI spricht nur allgemein von „Zielfeuchtigkeit“.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek fügt die Estrichart-spezifische Trocknungsdauer ein (1 Woche/cm bei Zementestrich) – GoogleAI und Qwen nicht.
- Qwen betont die Gefahr fehlender Feuchtegradientensteuerung und den Haftungsverlust durch zu schnelles Trocknen – GoogleAI erwähnt Haftung nicht.
- Qwen und DeepSeek warnen explizit vor Tapeten als Dampfsperre; GoogleAI nur indirekt über „Fleckenbildung“.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI empfiehlt „Stoßlüften“ ohne Einschränkung, Qwen und DeepSeek warnen vor Querlüftung – Qwen geht weiter und spricht von „Zugluft als Risikofaktor für Risse“. Da Querlüftung in allen bauphysikalischen Leitfäden als risikobehaftet gilt, gilt hier die sicherere Einschätzung von Qwen/DeepSeek als maßgeblich.
👉 Empfehlung:
- Alle drei Modelle fordern einen Fachmann – GoogleAI „Bautrocknungsfachmann“, DeepSeek „zertifizierten Bautrocknungsfachmann mit Protokollierung“, Qwen „zertifizierten Energieberater oder Bauphysiker für Trocknungskonzeption“. Die strengste Formulierung (zertifiziert + Konzeption + Protokoll) ist von DeepSeek und Qwen und wird priorisiert.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Entstehung von Rissen ✅ Zu schnelles Trocknen (durch zu niedrige rF, zu hohe Temperatur oder Zugluft) führt zu Schwind- und Spannungsrisse im Putz und Estrich – einhellig bestätigt. Schimmelrisiko ✅ Schimmelbildung tritt ab rF >80 % über mehrere Tage auf, besonders in diffusionsoffenen Hohlräumen, Ecken oder hinter dichten Beschichtungen – alle Modelle einig. Restfeuchtemessung ✅ CM-Messung oder Darrprobe vor Estricheinbau und vor Bodenbelagsverlegung ist verbindlich erforderlich – alle drei Modelle fordern Messprotokoll. Oberflächenbehandlung vor Austrocknung ⚠️ Tapeten, Dispersionsfarben und dichte Anstriche sind kontraindiziert; mineralische, diffusionsoffene Systeme (z. B. Kalk- oder Silikatputz/farbe) werden bevorzugt – Qwen korrigiert eine verbreitete Fehlvorstellung, DeepSeek konkretisiert Materialien. Trocknungskontrolle ❌ GoogleAI empfiehlt Stoßlüften pauschal; Qwen und DeepSeek warnen vor Querlüftung als risikobehaftet. Sicherer Konsens: Stoßlüften nur bei rF-Kontrolle und ohne Querzug – Abwägung zugunsten der vorsichtigeren Empfehlung. 👉 Handlungsempfehlung: Führen Sie die Bautrocknung nur nach vorheriger bauphysikalischer Konzeption durch einen zertifizierten Bauphysiker oder Energieberater durch – inkl. festgelegter Zielwerte (45–55 % rF, 20–25 °C), kontinuierlicher Feuchtemessung und schriftlichem Protokoll. Vor Estricheinbau ist ein unabhängiges Messprotokoll des Prüflabors verbindlich einzuholen.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Zu niedrige relative Luftfeuchte (<30 %) bei technischer Trocknung Führt zu raschem Oberflächenabtrocknen, inneren Spannungen und Schwindrissen im Putz und Estrich – irreversible statische Beeinträchtigung. 🔴 Risiko Fehlende oder unzureichende Restfeuchtemessung vor Estrichverlegung Verursacht spätere Blasenbildung, Haftungsverlust, Schimmel hinter Estrich oder Schäden am Bodenbelag – Nachbesserung nur durch komplette Estrichsanierung möglich. 🔴 Risiko Einsatz von Tapeten oder Dispersionsfarben vor vollständiger Austrocknung Blockiert Feuchteauszug, führt zu Kondensatbildung und Schimmel hinter der Beschichtung – gesundheitliche Belastung und bauliche Sanierungskosten. 🔴 Risiko Querlüftung während der Trocknungsphase Erzeugt ungleichmäßige Trocknung und lokale Zugluft, begünstigt Rissbildung an Fensterlaibungen, Ecken und Übergängen – schwer sichtbar, aber langfristig schädlich. 🔴 Risiko Fehlende Fachplanung (kein Trocknungskonzept, keine Zielwerte) Führt zu empirischem Vorgehen, Überschreitung kritischer Grenzwerte und unkalkulierbarem Schadensrisiko – hohe Kosten für Folgeschäden und Nachbesserung. ✅ Chance Kontrollierte Trocknung mit Hygrostat und Kalibriermessgeräten Ermöglicht gleichmäßige Austrocknung, schont Baustoffe und verkürzt die Gesamttrocknungszeit um bis zu 30 % bei gleichzeitig höherer Qualität. ✅ Chance Einsatz diffusionsoffener Mineralputze und -farben (Kalk, Silikat) Fördert gesunde Raumluft, verhindert Feuchtesperre und erhöht die Robustheit des Baukörpers gegenüber Feuchteschwankungen. ✅ Chance Professionelle Trocknungskonzeption mit Protokollierung Schafft Rechtssicherheit, dokumentiert Vertrags- und DINAbk.-konforme Abnahme und schützt vor Haftungsrisiken bei späteren Mängeln. ✅ Chance Einhalten der Estrichart-spezifischen Trocknungszeiten (z. B. 1 Woche/cm Zementestrich) Vermeidet Übertrocknung oder „eingeschlossene Feuchte“, erhöht die Lebensdauer des Estrichs und sichert die Haftung aller nachfolgenden Beläge. ✅ Chance Frühzeitige Einbindung eines Bauphysikers in die Planung Ermöglicht optimale Trocknungsstrategie, berücksichtigt Bauweise, Witterung und Materialien – reduziert Risiken und Kosten langfristig. Orientierungshilfen
- Restfeuchtemessung verbindlich durchführen: Beauftragen Sie vor Estricheinbau ein akkreditiertes Prüflabor für eine CM-Messung im Estrich und Widerstandsmessung im Putz – ohne schriftliches Messprotokoll darf kein Estrich eingebracht werden.
- Fachplanung vor Trocknungsstart: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Bauphysiker oder Energieberater, um ein individuelles Trocknungskonzept mit festgelegten Zielwerten (45–55 % rF, 20–25 °C), Gerätetyp und Messintervallen zu erstellen.
- Keine dichten Beschichtungen vor Austrocknung: Verzichten Sie bis zum Vorliegen des Messprotokolls vollständig auf Tapeten, Dispersionsfarben, Folien oder Dampfsperren – nutzen Sie stattdessen nur mineralische, diffusionsoffene Systeme (z. B. Kalkputz, Silikatfarbe).
- Trocknungsgeräte fachgerecht einstellen: Verwenden Sie ausschließlich Kondenstrockner mit Hygrostat, stellen Sie diese auf 45–55 % rF ein und kontrollieren Sie die Raumtemperatur täglich mit einem kalibrierten Thermometer (Ziel: 20–25 °C).
- Lüften nur kontrolliert: Führen Sie Stoßlüften nur bei rF-Werten über 65 % durch, immer nur ein Fenster pro Raum, niemals gleichzeitig gegenüberliegende Fenster – messen Sie vorher und nachher mit einem Hygrometer.
- Estrichart beachten: Klären Sie vorher mit Ihrem Estrichlieferanten, ob es sich um Zement- oder Anhydritestrich handelt, und halten Sie die baustoffspezifische Trocknungszeit ein (z. B. bei Zementestrich: mindestens 1 Woche pro Zentimeter Schichtdicke).
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Bautrocknung
- Die Bautrocknung ist der Prozess der Entfeuchtung eines Neubaus oder nach Wasserschäden, um die Baufeuchtigkeit zu reduzieren. Ziel ist es, Schäden wie Schimmelbildung und Risse zu vermeiden und die Voraussetzungen für den Innenausbau zu schaffen.
Verwandte Begriffe: Entfeuchtung, Neubautrocknung, Wasserschadensanierung - Estrich
- Estrich ist eine Schicht aus Mörtel oder Gips, die auf den Rohboden aufgebracht wird, um eine ebene und tragfähige Grundlage für den Bodenbelag zu schaffen. Es gibt verschiedene Arten von Estrich, wie Zementestrich, Anhydritestrich und Gussasphaltestrich, die sich in ihren Eigenschaften und Anwendungsbereichen unterscheiden.
Verwandte Begriffe: Zementestrich, Anhydritestrich, Gussasphaltestrich - Putz
- Putz ist eine Beschichtung aus Mörtel oder Gips, die auf Wände und Decken aufgebracht wird, um eine glatte und ebene Oberfläche zu schaffen. Er dient auch dem Schutz des Mauerwerks vor Witterungseinflüssen und trägt zur Wärmedämmung bei.
Verwandte Begriffe: Innenputz, Außenputz, Gipsputz - Luftentfeuchter
- Ein Luftentfeuchter ist ein Gerät, das die Luftfeuchtigkeit in einem Raum reduziert, indem es die Feuchtigkeit aus der Luft kondensiert oder adsorbiert. Es gibt verschiedene Arten von Luftentfeuchtern, wie Kondenstrockner und Adsorptionstrockner, die sich in ihrer Funktionsweise und Effizienz unterscheiden.
Verwandte Begriffe: Kondenstrockner, Adsorptionstrockner, Bautrockner - Schimmelbildung
- Schimmelbildung ist das Wachstum von Schimmelpilzen auf Oberflächen, die durch Feuchtigkeit und organische Materialien begünstigt wird. Schimmel kann gesundheitsschädlich sein und zu allergischen Reaktionen und Atemwegserkrankungen führen.
Verwandte Begriffe: Schimmelpilze, Feuchtigkeitsschäden, Mykotoxine - Risse
- Risse sind Spalten oder Brüche in Bauteilen, die durch Spannungen, Bewegungen oder Materialermüdung entstehen können. Sie können die Stabilität und Haltbarkeit der Bauteile beeinträchtigen und zu weiteren Schäden führen.
Verwandte Begriffe: Spannungsrisse, Setzrisse, Putzrisse - Hygrostat
- Ein Hygrostat ist ein Messgerät, das die Luftfeuchtigkeit misst und bei Erreichen eines bestimmten Wertes ein Signal auslöst. In Bautrocknern wird ein Hygrostat verwendet, um die Zielfeuchtigkeit einzustellen und den Trocknungsprozess zu steuern.
Verwandte Begriffe: Feuchtigkeitssensor, Feuchtigkeitsregler, Raumklima
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Arten von Luftentfeuchtern eignen sich für die Bautrocknung?
Für die Bautrocknung eignen sich vor allem Kondenstrockner, da sie effizient Feuchtigkeit aus der Luft entziehen und in einem Behälter sammeln. Adsorptionstrockner sind eine Alternative, besonders bei niedrigen Temperaturen, aber in der Regel teurer. Achten Sie auf eine ausreichende Entfeuchtungsleistung des Geräts, passend zur Raumgröße. - Wie lange dauert eine Bautrocknung?
Die Dauer der Bautrocknung hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Ausgangsfeuchtigkeit, der Raumgröße, der Art der verwendeten Materialien und den Umgebungsbedingungen. Eine grobe Schätzung liegt zwischen einigen Wochen und mehreren Monaten. Regelmäßige Feuchtigkeitsmessungen sind wichtig, um den Fortschritt zu überwachen und den Trocknungsprozess anzupassen. - Kann ich die Bautrocknung auch ohne Geräte durchführen?
Eine Bautrocknung ohne Geräte ist möglich, aber sehr zeitaufwendig und weniger effektiv. Regelmäßiges Stoßlüften und Heizen können helfen, die Feuchtigkeit zu reduzieren, aber es ist schwer, die Trocknung kontrolliert durchzuführen und Schimmelbildung zu vermeiden. Der Einsatz von Bautrocknern ist daher empfehlenswert, um den Prozess zu beschleunigen und das Risiko von Schäden zu minimieren. - Welche Feuchtigkeitswerte sind ideal nach der Bautrocknung?
Die idealen Feuchtigkeitswerte nach der Bautrocknung hängen von den verwendeten Materialien ab. Für Estrich sollte die Restfeuchte unter 2 CM-% (Carbid-Methode) liegen, bevor der Bodenbelag verlegt wird. Bei Putz und Mauerwerk sind Werte unter 80% relative Luftfeuchtigkeit anzustreben. Lassen Sie sich von einem Fachmann beraten, um die spezifischen Zielwerte für Ihr Bauvorhaben zu ermitteln. - Wie vermeide ich Schimmelbildung während der Bautrocknung?
Um Schimmelbildung zu vermeiden, ist es wichtig, die Feuchtigkeit kontrolliert zu reduzieren und für eine gute Belüftung zu sorgen. Vermeiden Sie stehende Luft und achten Sie auf eine gleichmäßige Temperaturverteilung im Raum. Kontrollieren Sie regelmäßig Ecken und schwer zugängliche Bereiche auf Anzeichen von Schimmelbefall. Bei Bedarf können Sie auch Anti-Schimmel-Mittel einsetzen, aber dies sollte nur in Absprache mit einem Fachmann erfolgen. - Was sind die Folgen von zu schneller Bautrocknung?
Zu schnelles Trocknen kann zu Rissen im Estrich und Putz führen, da die Materialien ungleichmäßig schrumpfen. Dies kann die Stabilität und Haltbarkeit der Bauteile beeinträchtigen. Außerdem kann es zu Spannungen im Gebäude kommen, die langfristig zu Schäden führen können. Eine kontrollierte und langsame Trocknung ist daher wichtig, um diese Probleme zu vermeiden. - Wie oft sollte ich während der Bautrocknung lüften?
Während der Bautrocknung sollten Sie mehrmals täglich stoßlüften, idealerweise alle 2-3 Stunden für etwa 5-10 Minuten. Achten Sie darauf, dass die Fenster während des Lüftens vollständig geöffnet sind, um einen effektiven Luftaustausch zu gewährleisten. Vermeiden Sie dauerhaft gekippte Fenster, da dies zu Wärmeverlusten und einer ungleichmäßigen Trocknung führen kann. - Kann ich die Bautrocknung im Winter durchführen?
Ja, die Bautrocknung kann auch im Winter durchgeführt werden, aber es ist wichtig, die Heizung zu nutzen, um die Raumtemperatur auf einem konstanten Niveau zu halten. Kalte Luft kann weniger Feuchtigkeit aufnehmen, daher ist es wichtig, die Luft zu erwärmen, bevor sie durch Lüften ausgetauscht wird. Achten Sie darauf, dass die Heizung nicht zu hoch eingestellt ist, um eine zu schnelle Trocknung zu vermeiden.
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