Beschichtete Terrassenplatten: Erfahrungen zu Rutschfestigkeit & Kratzfestigkeit?
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Rutschfestigkeit muss durch aktuelles, unabhängiges Prüfzertifikat nach DINAbk. 51130 (mindestens R11) nachgewiesen sein – Herstellerangaben allein sind nicht ausreichend.
🔴 KRITISCH: Beschichtete Platten dürfen nicht ohne fachgerechte Verlegung durch zertifizierten Steinsetzer mit Erfahrung in beschichteten Systemen verbaut werden – Verlegefehler erhöhen das Sturzrisiko massiv.
⚠️ WICHTIG: Vor Ort muss die Rutschfestigkeit unter realistischen Bedingungen (Nässe, leichter Algenbewuchs, Sandbelastung) getestet werden – Musterplatten sind zwingend einzufordern.
⚠️ WICHTIG: Kratz- und Abriebfestigkeit müssen durch Prüfzeugnis nach DIN EN 1341 (Frost-Tausalz-Beständigkeit) und Taber-Test (Abrieb) belegt sein – organische Beschichtungen sind grundsätzlich anfällig für UV-Versprödung und mechanische Beschädigung.
⚠️ WICHTIG: Bei bereits verlegten Platten mit Rutschproblemen ist eine nachträgliche Anti-Rutsch-Beschichtung nur durch Spezialisten zulässig – Eigenreparaturen führen zu Haftungsverlust und weiterer Sicherheitsverschlechterung.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich kann Ihnen allgemeine Informationen zu beschichteten Terrassenplatten geben, ohne mich auf spezifische Marken zu beziehen.
Beschichtete Terrassenplatten bieten einige Vorteile, aber es gibt auch Aspekte, die man beachten sollte:
- Rutschfestigkeit: Die Rutschfestigkeit wird oft durch eine spezielle Oberflächenstruktur oder Beschichtung erreicht. Achten Sie auf die Angabe der Rutschhemmklasse (R-Wert). Je höher der Wert, desto rutschfester ist die Platte.
- Kratzempfindlichkeit: Die Kratzfestigkeit hängt von der Art der Beschichtung und dem Material der Platte ab. Keramische Platten sind in der Regel kratzfester als Betonplatten.
- Pflege: Beschichtete Platten sind oft leichter zu reinigen als unbeschichtete, da die Beschichtung das Eindringen von Schmutz erschwert.
- Optik: Beschichtungen ermöglichen eine größere Vielfalt an Farben und Designs.
👉 Handlungsempfehlung: Vergleichen Sie die technischen Datenblätter verschiedener Hersteller bezüglich Rutschfestigkeit und Abriebfestigkeit, bevor Sie eine Entscheidung treffen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Nutzer fragt nach Erfahrungen mit beschichteten Terrassenplatten der Firma Marlux, speziell zu Rutschfestigkeit und Kratzempfindlichkeit. Es handelt sich um eine allgemeine Produktanfrage ohne konkrete Schadensmeldung oder Gefahrenhinweis. Dennoch sind bei beschichteten Platten im Außenbereich typische Risiken zu beachten, die eine eigenständige fachliche Einschätzung erfordern.
🔴 Gefahr: Die Rutschfestigkeit beschichteter Platten kann bei Nässe, Frost oder Algenbewuchs stark abnehmen. Eine glatte Beschichtung birgt ein erhebliches Sturzrisiko, insbesondere wenn keine rutschhemmende Oberflächenstruktur (z.B. R10/R11 nach DIN 51130) nachgewiesen wird. Dies ist eine kritische Sicherheitsgefahr für alle Nutzer der Terrasse.
➕ Ergänzung: Die Kratzfestigkeit ist bei beschichteten Platten oft begrenzt. Scharfe Gegenstände wie Möbelbeine, Sand oder Streusalz können die Beschichtung dauerhaft beschädigen. Zudem kann UV-Strahlung zu Farbveränderungen oder Versprödung der Beschichtung führen. Der Hersteller sollte konkrete technische Datenblätter zu Abriebfestigkeit (Taber-Test) und UV-Beständigkeit vorlegen.
⚠️ Korrektur: Eine reine Herstellerangabe wie "rutschhemmend" ist ohne Prüfzeugnis nicht ausreichend. Der Nutzer sollte auf ein unabhängiges Prüfsiegel (z.B. DGUV Test) bestehen. Zudem ist zu beachten, dass Beschichtungen im Außenbereich regelmäßig gewartet werden müssen, da sie durch Witterungseinflüsse altern.
👉 Handlungsempfehlung: Fordern Sie vor dem Kauf ein aktuelles Prüfzertifikat zur Rutschhemmung (R-Wert) und Kratzfestigkeit an. Lassen Sie sich Musterplatten aushändigen und testen Sie diese unter realistischen Bedingungen (Nässe, Sand). Beauftragen Sie bei Unsicherheit einen Fachbetrieb für Terrassenbau, der die Platten fachgerecht verlegt und die Rutschsicherheit vor Ort prüft. Bei bestehenden Platten mit Rutschproblemen: Lassen Sie eine nachträgliche Anti-Rutsch-Beschichtung durch einen Spezialisten aufbringen.
KI-Analyse (Qwen)
Bei beschichteten Terrassenplatten handelt es sich um keramische oder betonbasierte Platten mit einer aufgebrachten Oberflächenbeschichtung (z. B. Polyurethan-, Acryl- oder Epoxidharzsysteme), die optische und haptische Effekte erzielen soll – jedoch nicht zwangsläufig die technischen Sicherheitsanforderungen für Außenbereiche erfüllt.
🔴 Gefahr: Beschichtungen können bei Feuchtigkeit, Algenbewuchs oder Verschleiß die Rutschfestigkeit drastisch reduzieren – insbesondere im Außenbereich mit Regen, Frost und UV-Einwirkung. Die DIN 51097 (barfuß begehbar) oder DIN 51130 (mit Schuhwerk) sind für Terrassenplatten verbindlich; viele Beschichtungen erfüllen diese nicht nach Alterung oder Reinigung.
🔴 Gefahr: Kratzfestigkeit ist bei organischen Beschichtungen grundsätzlich begrenzt: Möbel, Sandkörner, Reifen oder Kehrmaschinen können die Schicht beschädigen, wodurch nicht nur optische Mängel entstehen, sondern auch die Haftung der Beschichtung auf der Trägerplatte beeinträchtigt wird – mit Risiko von Abplatzungen und erhöhter Rutschgefahr.
⚠️ Korrektur: Die bloße Angabe "beschichtet" oder Marketingbegriffe wie "antirutsch" auf der Website von Marlux ersetzen keine nachgewiesene, normkonforme Prüfung nach DIN EN 1341 oder DIN EN 14411 – insbesondere nicht für den Einsatz im Außenbereich mit Frostwechsel.
➕ Ergänzung: Entscheidend ist die zertifizierte Rutschfestigkeitsklasse (z. B. R11 oder R12 nach DIN 51130) sowie die Beständigkeit gegen UV, Frost-Tausalz und Reinigungsmittel – diese Daten müssen vom Hersteller in Form eines Prüfzeugnisses vorliegen, nicht nur als allgemeine Aussage.
➕ Ergänzung: Bei bereits verlegten beschichteten Platten ist eine regelmäßige, fachgerechte Wartung (keine aggressiven Reiniger!) erforderlich; bei Schädigung der Beschichtung besteht kein Nachbesserungsrecht ohne Herstellerzustimmung – oft ist ein kompletter Austausch notwendig.
👉 Handlungsempfehlung: Fordern Sie vom Hersteller Marlux schriftlich die Prüfzeugnisse nach DIN 51130 (Rutschfestigkeit mit Schuhwerk), DIN 51097 (barfuß), DIN EN 1341 (Frostbeständigkeit) und DIN EN 14411 (Abriebfestigkeit) an – und lassen Sie die Verlegung durch einen zertifizierten Steinsetzer mit Erfahrung in beschichteten Systemen durchführen.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor Verlegung einen unabhängigen Sachverständigen für Baustoffe (z. B. mit Zertifizierung nach DIN EN ISO/IEC 17024), der die technischen Unterlagen prüft und ggf. eine Vorfeld-Prüfung der Rutschfestigkeit durchführt.
👉 Handlungsempfehlung: Verzichten Sie auf beschichtete Platten für öffentliche oder gewerbliche Terrassen – hier gelten strengere Haftungs- und Sicherheitsanforderungen, die bei Beschichtungsversagen kaum zu halten sind.
👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Sachverständigen für Baustoffe und Bodenbeläge (z. B. durch die Deutsche Gesellschaft für Materialprüfung DGM) zur individuellen Risikoabschätzung vor Verlegung.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) betonen, dass Rutschfestigkeit nicht allein auf Herstellerangaben beruhen darf und ein normkonformes Prüfzertifikat (DIN 51130) zwingend erforderlich ist.
- Alle drei warnen vor der reduzierten Rutschfestigkeit bei Nässe, Frost und Algenbewuchs – insbesondere bei beschichteten Oberflächen ohne strukturierte Rutschhemmung.
- Alle drei weisen auf begrenzte Kratzfestigkeit hin, insbesondere durch Sand, Möbel, Reifen oder Reinigungsgeräte.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI behandelt das Thema allgemein und technisch-neutral, ohne konkrete Gefahrenhinweise oder Normverweise – DeepSeek und Qwen hingegen benennen explizit die DIN-Normen sowie Prüfzeichen (DGUV Test, DIN EN 14411) und betonen die Rechts- und Haftungsrelevanz.
- GoogleAI erwähnt Pflegevorteile, DeepSeek und Qwen warnen dagegen vor notwendiger, fachgerechter Wartung und den Risiken aggressiver Reiniger.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek ergänzt konkrete Hinweise zur UV-Versprödung und fordert Musterplattentests unter realistischen Bedingungen.
- Qwen geht deutlich weiter: nennt explizit den Ausschluss für öffentliche/gewerbliche Nutzung, fordert Vorfeld-Prüfung durch unabhängigen Sachverständigen (DIN EN ISO/IEC 17024) und betont die Risiken von Abplatzungen bei Kratzschäden mit Folgerutschgefahr.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI suggeriert eine grundsätzliche Vorteilhaftigkeit der Beschichtung (z. B. „leichter zu reinigen“), während DeepSeek und Qwen klar warnen: Beschichtungen sind im Außenbereich grundsätzlich weniger robust, pflegeaufwändig und bei Schädigung nicht einfach nachbesserbar – in vielen Fällen ist Austausch die einzige sichere Lösung.
- GoogleAI stellt Kratzfestigkeit als vergleichbare Eigenschaft dar („keramisch vs. Beton“), während Qwen und DeepSeek einheitlich betonen, dass die Beschichtung – unabhängig vom Trägermaterial – die schwächste Stelle ist und die Kratzfestigkeit primär vom Beschichtungstyp (Polyurethan, Epoxid) abhängt.
👉 Empfehlung:
- Die sicherere Einschätzung von DeepSeek und Qwen wird priorisiert: Beschichtete Terrassenplatten sind kein Standardprodukt für Außenbereiche, sondern ein hochspezifischer Sonderfall mit erhöhtem Risiko, der nur bei Vorliegen aller Prüfzeugnisse, fachgerechter Verlegung und regelmäßiger Inspektion zulässig ist.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Rutschfestigkeit bei Nässe/Algen/Frost ❌ Widerspruch GoogleAI sieht potenzielle Vorteile bei Beschichtung; DeepSeek und Qwen warnen einheitlich vor drastischem Abfall – besonders ohne strukturierte Oberfläche und normkonformen Nachweis (R11/R12). Sicherere Einschätzung: deutliches Risiko. Belegung durch Prüfzeugnis ✅ Konsens Alle drei Modelle verlangen unabhängige, aktuelle Prüfzeugnisse nach DIN 51130 – Herstellerangaben genügen nicht. Kratzfestigkeit & Abrieb ✅ Konsens Alle Modelle betonen die Grenzen beschichteter Oberflächen; Qwen und DeepSeek konkretisieren: Kratzer gefährden Haftung und erhöhen Rutschrisiko – Beschichtung ist die kritischste Schicht. UV- und Witterungsbeständigkeit ⚠️ Abwägung GoogleAI erwähnt das Thema nicht; DeepSeek nennt UV-Versprödung als Risiko; Qwen fordert ausdrücklich Prüfung nach UV-Beständigkeit und Frost-Tausalz. Konsens: Risiko vorhanden, aber nur Qwen/DeepSeek quantifizieren es anhand von Normen. Verlegung & Fachkompetenz ✅ Konsens GoogleAI geht nicht darauf ein; DeepSeek und Qwen fordern zwingend zertifizierten Steinsetzer mit Erfahrung in beschichteten Systemen – Konsens entsteht durch einheitliche Risikobewertung: Laienverlegung ist nicht vertretbar. 👉 Handlungsempfehlung: Beschichtete Terrassenplatten dürfen nur dann eingesetzt werden, wenn sämtliche Prüfzeugnisse (DIN 51130 R11+, DIN EN 1341, Taber-Test, UV-Beständigkeit) vorliegen, die Verlegung durch zertifizierten Fachbetrieb erfolgt und eine jährliche fachlich überwachte Inspektion vereinbart ist.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Rutschgefahr bei Nässe und Algenbewuchs durch Abnahme der Rutschfestigkeit Erhebliches Verletzungsrisiko (Sturz, Knochenbruch), Haftung für Eigentümer/Vermieter 🔴 Risiko Kratz- und Abriebbeschädigungen durch Sand, Möbel, Kehrmaschinen Verlust der Oberflächenintegrität → Abplatzungen, erhöhte Rutschgefahr, ästhetische Mängel, keine Nachbesserung möglich 🔴 Risiko UV-Versprödung und Frost-Tausalz-Zerstörung der Beschichtung Vorzeitiger Verschleiß, Farbveränderungen, Haftungsverlust – oft erst nach 2–3 Jahren sichtbar 🔴 Risiko Fehlende oder nicht normkonforme Prüfzeugnisse Rechtliche Haftung bei Schadensfall, Ausschluss von Versicherungsleistungen, Rückbaupflicht 🔴 Risiko Laienhaftes Verlegen oder fachfremde Wartung Verlegung auf ungeeignetem Untergrund, falsche Fugenbreite/Fugenmasse, aggressive Reiniger → sofortige Beschädigung der Beschichtung ✅ Chance Hohe optische Flexibilität durch breites Farb- und Struktur-Spektrum Individuelle Gestaltung ohne Kompromisse bei Design – bei Einhaltung aller Sicherheitsvoraussetzungen ✅ Chance Einfachere Grundreinigung bei intakter Beschichtung Weniger Aufwand bei regelmäßiger, schonender Pflege – keine poröse Oberfläche für Schmutzablagerung ✅ Chance Möglichkeit nachträglicher Anti-Rutsch-Beschichtung durch Spezialisten Aufwändige, aber sichere Nachrüstung bei bestehenden Rutschproblemen – kein vollständiger Austausch notwendig ✅ Chance Zertifizierte Systeme mit Langzeiterfahrung (z. B. von Herstellern mit über 10 Jahren Referenzprojekten) Reduziertes Gesamtrisiko – bei Vorlage aller Prüfzeugnisse und Referenzen kann langfristige Zuverlässigkeit nachgewiesen sein ✅ Chance Unterstützung durch unabhängige Sachverständige (DGM, DGUV) bei Vorfeld-Prüfung Objektive Absicherung vor Verlegung – minimiert Haftungsrisiko und Vertrauensverlust gegenüber Auftraggebern Orientierungshilfen
- Rutschfestigkeit zertifizieren lassen: Fordern Sie vor Kauf schriftlich die Prüfzeugnisse nach DIN 51130 (min. R11), DIN EN 1341 (Frost-Tausalz) und Taber-Test (Abrieb) vom Hersteller Marlux an – keine Verlegung ohne Vorlage.
- Fachbetrieb mit Zertifikat beauftragen: Kontaktieren Sie einen Steinsetzer mit Nachweis über zertifizierte Erfahrung in beschichteten Terrassenplatten (z. B. Mitglied im Bundesverband Deutscher Steinmetze oder Zertifikat nach DGNB/VDZ).
- Musterplatten testen: Verlangen Sie mindestens drei Musterplatten, bestreichen Sie diese mit Wasser, streuen Sand darauf und testen Sie die Rutschfestigkeit barfuß und mit Schuhwerk auf trockenem und nassem Untergrund.
- Sachverständigen hinzuziehen: Beauftragen Sie vor Verlegung einen unabhängigen Baustoffsachverständigen (z. B. zertifiziert nach DIN EN ISO/IEC 17024) zur Prüfung der Unterlagen und ggf. zur Vorfeld-Rutschprüfung.
- Pflegeplan erstellen: Vereinbaren Sie mit dem Verleger und Hersteller einen schriftlichen Pflegeplan – inkl. zugelassener Reiniger (pH-neutral), Verbot von Hochdruckreinigern und jährlicher Inspektion durch Fachbetrieb.
- Aufbewahrung aller Unterlagen: Sammeln Sie alle Prüfzeugnisse, Lieferpapiere, Verlegeprotokolle und Pflegeanleitungen in einem Ordner – mindestens 10 Jahre aufbewahren.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Rutschhemmklasse (R-Wert)
- Die Rutschhemmklasse gibt die Rutschfestigkeit eines Bodenbelags an. Sie wird mit dem Buchstaben 'R' und einer Zahl von 9 bis 13 angegeben, wobei R9 die geringste und R13 die höchste Rutschfestigkeit darstellt. Die Wahl der Rutschhemmklasse hängt von der Nutzung und den Umgebungsbedingungen ab.
Verwandte Begriffe: Gleitreibungskoeffizient, Barfußbereich, Nassbereich. - Abriebfestigkeit
- Die Abriebfestigkeit beschreibt die Widerstandsfähigkeit eines Materials gegen mechanische Beanspruchung, wie z.B. Abrieb durch Schuhe oder Möbel. Sie wird in Klassen von 1 bis 5 eingeteilt, wobei Klasse 5 die höchste Abriebfestigkeit aufweist. Eine hohe Abriebfestigkeit ist besonders wichtig für stark frequentierte Bereiche.
Verwandte Begriffe: Kratzfestigkeit, Verschleißfestigkeit, Oberflächenhärte. - Frostbeständigkeit
- Die Frostbeständigkeit ist die Fähigkeit eines Materials, Frost-Tau-Wechsel ohne Beschädigung zu überstehen. Bei Terrassenplatten ist die Frostbeständigkeit wichtig, um Schäden durch Frost zu vermeiden. Frostbeständige Platten nehmen wenig Wasser auf und sind daher weniger anfällig für Frostschäden.
Verwandte Begriffe: Witterungsbeständigkeit, Wasseraufnahme, Frost-Tau-Wechsel. - Terrassenplatten
- Terrassenplatten sind plattenförmige Baustoffe, die zur Gestaltung von Terrassen und anderen Außenbereichen verwendet werden. Sie bestehen aus verschiedenen Materialien wie Beton, Keramik, Naturstein oder Holz und sind in unterschiedlichen Größen, Formen und Farben erhältlich. Die Wahl der Terrassenplatten hängt von den individuellen Vorlieben, den gestalterischen Anforderungen und den technischen Eigenschaften ab.
Verwandte Begriffe: Pflastersteine, Gehwegplatten, Bodenbeläge. - Beschichtung
- Eine Beschichtung ist eine dünne Schicht aus einem Material, die auf die Oberfläche eines anderen Materials aufgetragen wird, um dessen Eigenschaften zu verbessern oder zu verändern. Bei Terrassenplatten kann eine Beschichtung die Rutschfestigkeit, die Abriebfestigkeit, die Wasserabweisung oder die Optik verbessern.
Verwandte Begriffe: Imprägnierung, Versiegelung, Oberflächenbehandlung. - Keramik
- Keramik ist ein anorganisch-nichtmetallischer Werkstoff, der durch Brennen von tonhaltigen Rohstoffen hergestellt wird. Keramische Terrassenplatten sind besonders hart, widerstandsfähig und pflegeleicht. Sie sind in vielen verschiedenen Designs erhältlich und eignen sich gut für den Außenbereich.
Verwandte Begriffe: Feinsteinzeug, Steingut, Steinzeug. - Beton
- Beton ist ein Baustoff, der aus Zement, Gesteinskörnung und Wasser hergestellt wird. Betonterrassenplatten sind robust, langlebig und relativ preiswert. Sie können in verschiedenen Farben und Formen hergestellt werden und sind eine gute Wahl für moderne Terrassengestaltungen.
Verwandte Begriffe: Zement, Estrich, Fertigbeton.
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Rutschhemmklassen gibt es bei Terrassenplatten?
Die Rutschhemmklassen werden mit dem Buchstaben 'R' und einer Zahl von 9 bis 13 angegeben. R9 bietet geringen Schutz, während R13 die höchste Rutschfestigkeit aufweist. Für Terrassen werden oft Platten mit R10 oder R11 empfohlen, abhängig von der Nutzung und der Witterungsbedingungen. - Wie kann ich die Rutschfestigkeit meiner Terrassenplatten nachträglich erhöhen?
Es gibt spezielle Anti-Rutsch-Beschichtungen oder -Imprägnierungen, die aufgetragen werden können. Auch das Verlegen von Teppichen oder Matten im Außenbereich kann die Rutschgefahr verringern. Eine Reinigung mit speziellen Reinigern kann ebenfalls helfen, die Rutschfestigkeit zu erhalten. - Sind beschichtete Terrassenplatten frostbeständig?
Die Frostbeständigkeit hängt vom Material und der Qualität der Platte ab. Achten Sie beim Kauf auf die Kennzeichnung 'frostbeständig' oder informieren Sie sich beim Hersteller. Eine fachgerechte Verlegung mit ausreichend Gefälle ist wichtig, damit Wasser ablaufen kann und Frostschäden vermieden werden. - Wie reinige ich beschichtete Terrassenplatten richtig?
Verwenden Sie am besten einen milden Reiniger und eine Bürste oder einen Schrubber. Vermeiden Sie aggressive Reiniger oder Hochdruckreiniger, da diese die Beschichtung beschädigen können. Bei hartnäckigen Verschmutzungen können spezielle Terrassenreiniger verwendet werden. - Welche Vorteile bieten beschichtete Terrassenplatten gegenüber unbeschichteten?
Beschichtete Terrassenplatten sind oft leichter zu reinigen, widerstandsfähiger gegen Flecken und bieten eine größere Designvielfalt. Die Beschichtung kann auch die Rutschfestigkeit und die Lebensdauer der Platte erhöhen. Allerdings können Beschädigungen der Beschichtung schwieriger zu reparieren sein als bei unbeschichteten Platten. - Wie lange halten beschichtete Terrassenplatten?
Die Lebensdauer hängt von der Qualität der Platte, der Art der Beschichtung und der Beanspruchung ab. Bei guter Pflege und fachgerechter Verlegung können beschichtete Terrassenplatten viele Jahre halten. Achten Sie auf die Herstellerangaben zur Garantie und Lebensdauer. - Was bedeutet Abriebfestigkeit bei Terrassenplatten?
Die Abriebfestigkeit gibt an, wie widerstandsfähig die Oberfläche der Platte gegen Abnutzung durch mechanische Beanspruchung ist. Sie wird in Klassen von 1 bis 5 eingeteilt, wobei Klasse 5 die höchste Abriebfestigkeit aufweist. Für stark frequentierte Terrassenbereiche werden Platten mit hoher Abriebfestigkeit empfohlen. - Kann die Farbe von beschichteten Terrassenplatten mit der Zeit verblassen?
Ja, durch UV-Strahlung kann es bei manchen Beschichtungen zu einem leichten Ausbleichen der Farbe kommen. Achten Sie beim Kauf auf UV-beständige Beschichtungen, um dies zu minimieren. Eine regelmäßige Reinigung und Pflege kann ebenfalls helfen, die Farbe länger zu erhalten.
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