Baubegleitende Qualitätskontrolle: Kosten, Anbietervergleich & Erfahrungen in Berlin?
BAU-Forum: Wer hat Erfahrung mit

Baubegleitende Qualitätskontrolle: Kosten, Anbietervergleich & Erfahrungen in Berlin?

Wer hat Erfahrung mit baubegleitender Qualitätskontrolle (TÜV, Dekra ...). Hier in Berlinfungiert der Bauherrenschutzbund als Anbieter, die sind aber nicht gerade billig. Gibt's andere Anbieter (etwa über IHKAbk.), lohnt sich das überhaupt? Wäre an Erfahrungen sehr interessiert.
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme

    GoogleAI-Analyse

    Ich empfehle, bei der Auswahl eines Anbieters für baubegleitende Qualitätskontrolle folgende Aspekte zu berücksichtigen:

    • Qualifikation der Sachverständigen: Achten Sie auf Zertifizierungen und nachweisliche Erfahrung im jeweiligen Baugewerbe.
    • Leistungsumfang: Vergleichen Sie die angebotenen Leistungen (z.B. Anzahl der Baustellenbesichtigungen, Art der Berichterstattung).
    • Unabhängigkeit: Stellen Sie sicher, dass der Anbieter unabhängig von ausführenden Baufirmen ist.
    • Referenzen: Fragen Sie nach Referenzen und kontaktieren Sie ehemalige Kunden.

    Neben TÜV, Dekra und dem Bauherrenschutzbund können Sie auch bei der IHKAbk. nach regionalen Anbietern suchen. Eine baubegleitende Qualitätskontrolle kann sich lohnen, um Baumängel frühzeitig zu erkennen und teure Folgeschäden zu vermeiden.

    👉 Handlungsempfehlung: Holen Sie mehrere Angebote ein und vergleichen Sie diese sorgfältig. Achten Sie nicht nur auf den Preis, sondern vor allem auf die Qualifikation und Erfahrung der Sachverständigen.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Baubegleitende Qualitätskontrolle
    Die baubegleitende Qualitätskontrolle ist die fortlaufende Überwachung der Bauausführung durch einen unabhängigen Sachverständigen, um sicherzustellen, dass die Bauarbeiten den vereinbarten Standards und Vorschriften entsprechen. Sie dient der frühzeitigen Erkennung und Behebung von Mängeln.
    Verwandte Begriffe: Bauüberwachung, Bausachverständiger, Mängelrüge.
    Bausachverständiger
    Ein Bausachverständiger ist eine qualifizierte Person, die über Fachkenntnisse im Bauwesen verfügt und in der Lage ist, Bauleistungen zu beurteilen und Mängel zu identifizieren. Er kann sowohl beratend tätig sein als auch Gutachten erstellen.
    Verwandte Begriffe: Architekt, Bauingenieur, Gutachter.
    TÜV
    Der TÜV (Technischer Überwachungsverein) ist eine unabhängige Organisation, die technische Anlagen und Produkte prüft und zertifiziert. Im Bauwesen bietet der TÜV unter anderem Dienstleistungen im Bereich der baubegleitenden Qualitätskontrolle an.
    Verwandte Begriffe: Dekra, Zertifizierung, Prüfung.
    Dekra
    Die Dekra ist ein Unternehmen, das Dienstleistungen in den Bereichen Fahrzeugprüfung, Schadengutachten und Industrieservices anbietet. Auch im Bauwesen bietet die Dekra Dienstleistungen im Bereich der baubegleitenden Qualitätskontrolle an.
    Verwandte Begriffe: TÜV, Zertifizierung, Prüfung.
    Bauherrenschutzbund
    Der Bauherrenschutzbund ist eine Interessenvertretung für Bauherren, die Beratung und Unterstützung bei Bauprojekten anbietet. Er vermittelt unter anderem Sachverständige für die baubegleitende Qualitätskontrolle.
    Verwandte Begriffe: Verbraucherschutz, Bauherrenberatung, Interessenvertretung.
    IHK
    Die Industrie- und Handelskammer (IHK) ist eine regionale Wirtschaftsorganisation, die Unternehmen in verschiedenen Branchen vertritt. Sie kann unter anderem Informationen über regionale Anbieter von baubegleitender Qualitätskontrolle bereitstellen.
    Verwandte Begriffe: Wirtschaftsförderung, Unternehmensberatung, Kammer.
    Mängelrüge
    Eine Mängelrüge ist die schriftliche Mitteilung eines Bauherrn an die Baufirma, in der festgestellte Mängel an der Bauleistung beanstandet werden. Sie ist die Voraussetzung für die Geltendmachung von Gewährleistungsansprüchen.
    Verwandte Begriffe: Gewährleistung, Baumangel, Nachbesserung.

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist baubegleitende Qualitätskontrolle?
      Baubegleitende Qualitätskontrolle ist die regelmäßige Überprüfung der Bauausführung durch einen unabhängigen Sachverständigen. Ziel ist es, Baumängel frühzeitig zu erkennen und deren Beseitigung zu gewährleisten, bevor größere Schäden entstehen. Die Kontrolle umfasst die Prüfung von Bauplänen, die Überwachung der Bauausführung und die Dokumentation der Ergebnisse.
    2. Welche Vorteile bietet die baubegleitende Qualitätskontrolle?
      Die baubegleitende Qualitätskontrolle hilft, Baumängel frühzeitig zu erkennen und teure Folgeschäden zu vermeiden. Sie sorgt für eine höhere Bauqualität und schützt Bauherren vor finanziellen Verlusten. Zudem kann sie bei Streitigkeiten mit Baufirmen als unabhängiger Nachweis dienen.
    3. Wer bietet baubegleitende Qualitätskontrolle an?
      Baubegleitende Qualitätskontrolle wird von verschiedenen Anbietern angeboten, darunter TÜV, Dekra, Bauherrenschutzbund und unabhängige Sachverständige. Auch die IHK kann Ansprechpartner für regionale Anbieter sein. Es ist wichtig, die Qualifikation und Erfahrung der Anbieter sorgfältig zu prüfen.
    4. Wie finde ich einen geeigneten Anbieter?
      Achten Sie auf Zertifizierungen, Referenzen und Unabhängigkeit des Anbieters. Holen Sie mehrere Angebote ein und vergleichen Sie die Leistungen und Preise. Sprechen Sie mit ehemaligen Kunden, um sich ein Bild von der Qualität der Arbeit zu machen.
    5. Welche Kosten entstehen für die baubegleitende Qualitätskontrolle?
      Die Kosten für die baubegleitende Qualitätskontrolle variieren je nach Umfang der Leistungen und dem Anbieter. Sie können sich entweder pauschal oder nach Aufwand berechnen. Es ist ratsam, ein detailliertes Angebot einzuholen und die Kosten mit den potenziellen Einsparungen durch vermiedene Baumängel zu vergleichen.
    6. Was passiert, wenn Mängel festgestellt werden?
      Der Sachverständige dokumentiert die festgestellten Mängel und informiert den Bauherrn. Dieser kann die Baufirma auffordern, die Mängel zu beseitigen. Der Sachverständige überwacht die Mängelbeseitigung und stellt sicher, dass die Arbeiten fachgerecht ausgeführt werden.
    7. Ist eine baubegleitende Qualitätskontrolle Pflicht?
      Nein, eine baubegleitende Qualitätskontrolle ist in der Regel nicht gesetzlich vorgeschrieben. Sie ist jedoch empfehlenswert, um die Bauqualität zu sichern und finanzielle Risiken zu minimieren.
    8. Kann ich die Kosten für die baubegleitende Qualitätskontrolle steuerlich absetzen?
      Die Kosten für die baubegleitende Qualitätskontrolle können unter Umständen als Handwerkerleistungen steuerlich abgesetzt werden. Es ist ratsam, sich hierzu von einem Steuerberater beraten zu lassen.

    🔗 Verwandte Themen

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  2. Architekt für Baubegleitung: Expertise in Baukonstruktion

    wenden sie sich
    am besten an einen freischaffenden Architekten, dieser ist für eine solche Aufgabe ausgebildet worden (baukonstruktion, baustoffkunde, entwurfslehre, baubetrieb, Bauphysik, Statik). zum TÜV oder zur dekra bringe ich immer mein Auto.. : --).
    • Name:
    • Herr Rossi
  3. Zusatzinfo: Architektur-Thread 194 zum Thema Baubegleitung

    Ich empfehle,
    ergänzend den Thread 194 unter "Architektur" zu lesen.
    T. Stodenberg
  4. Linktipp: Qualitätsmängel beim Baucontrolling – Risiken für Bauherren

    Foto von Bruno Stubenrauch, Dipl.-Ing. univ.

    ich empfehle
    den folgenden Link "Qualitätsmängel beim Baucontrolling: Erhebliche Risiken für den Bauherrn".
  5. Haftung bei Bauüberwachung: Architekt vs. Bauingenieur

    Foto von Jochen Ebel, Dipl.-Physiker

    Haftung
    Hier dürfte die Waagschale mehr zu Gunsten des freischaffenden Bauingenieur. ausschlagen, denn aus der Aufzählung in Ihrem Zitat Herr Rossi: " ... freischaffenden Architekten, dieser ist für eine solche Aufgabe ausgebildet worden (baukonstruktion, baustoffkunde, entwurfslehre, baubetrieb, Bauphysik, Statik) " liegt der Schwerpunkt der Architektenausbildung mehr auf der Entwurfslehre, während der Schwerpunkt der Ausbildung der Bauingenieur. mehr auf dem Rest liegt. Aber weil beide ähnliche Ausbildungen haben, können beide Bauvorlageberechtigt sein. Beim Baucontrolling sollte aber der Bauentwurf schon abgeschlossen sein.

    @Herr Brand, für 'nen Appel und nen Ei werden Sie ein qualifiziertes Baucontrolling nicht bekommen, denn wer qualifiziert ist, weiß um die Haftungsrisiken (deswegen wird er Geld an die Haftpflichtversicherung abdrücken  -  und die will im Schadensfall auch noch eine Selbstbeteiligung) und den Aufwand (deswegen spielt die Entfernung eine Rolle). Allerdings haben nach unseren bisherigen Erfahrungen die Bauherrn gesagt, dass der Nutzen des Baucontrollings nach ihrer Einschätzung höher lag als die Kosten.

  6. Architektenausbildung: Schwerpunkt nicht nur im Bauentwurf

    Irrtum
    der schwerpunkt der Architektenausbildung liegt nicht im Entwurf.
    ich war an einer Hochschule, an der Bauingenieure und achitekten ausgebildet wurden und konnte mir somit einen guten Eindruck verschaffen, was die Ausbildung angeht. die Bauingenieure hatten Tätigkeitsschwerpunkte im Bereich Statik, baubetrieb (hier hauptsächlich für die mitarbeit in Baufirmen, also Kalkulation und Terminplanung), dann gab es noch verkehrswesen, wasserbau usw ...
    das entwerfen und auch das konstruieren von Häusern wird den bauingenieren nicht in dem Umfang gelehrt, wie es die Architekten gewohnt sind.
    Architekten haben folgende Aufgaben:
    entwerfen und konstruieren bis ins Detail, Ausschreibung der Leistungen und Objektüberwachung. das sind genau die Leistungen, die sie beim bau eines Hauses benötigen. der Fragesteller benötigt in diesem falle die Leistungsphase 8 (lph 8). während meiner Tätigkeit als Architekt sind mir  -  ob auf großbaustellen oder bei EFHAbk. eigentlich kaum Bauingenieure begegnet, die dort die Objektüberwachung inne hatten. wenn dort Bauingenieure im Einsatz waren, dann als Bauleiter für die beteiligten Firmen oder als Fachingenieure.
    ich finde es eigenartig, das hier immer so ein verzerrtes Bild abgegeben wird. woher kommen diese Thesen eigentlich? wenn man sich mal die HOAIAbk. ansieht, sieht man schon, wo die schwerpunkte der einzelnen fakultäten liegen, dann würde sich diese Diskussion erübrigen. zum Abschluss sei gesagt, das es natürlich hin unmd wieder vorkommt, das jemand sein angestammtes Tätigkeitsfeld verlässt und auch in einem anderen Bereich gute Arbeit leistet.
    sie sollten sich mal vom Bild des Architekten lösen, das dieser schöne Entwürfe abliefert und sich dann zur Ruhe setzt. die Praxis sieht anders aus. da werden kosten geschätzt, terminpläne gefertigt, baukonstruktive Details gelöst und die Ausführung auf der Baustelle überwacht. der Architekt kümmert sich um Wärme- Schall- und Brandschutz (Schallschutz, Brandschutz), er verhandelt mit Bauordnungsämtern und setzt sich mit den Firmen auseinander. alles im sinne und als Treuhänder des Bauherren. und nun fragen sie mal einen Bauingenieur nach seinem aufgabenbereich als. fertigt er die Werkpläne für ein Gebäude an? nein! . macht er die Bauleitung? nein! verhandelt er mit dem Bauordnungsamt? nein! macht er terminpläne? nein!
    ja, was macht er? Statik, evtl. EnEVAbk.-Nachweis, Schallschutzgutachten, Überwachung der Baustelle hinsichtlich des Tragwerks, evtl. Fachbauleitung für bestimmte Bauteile.. usw.
    also das ergänzt sich eigentlich ganz gut, wie sie sehen, bauings und Architekten arbeiten Hand in Hand.
    so, ich habe das jetzt mal so adhoc geschrieben, wer nähere Infos über die Tätigkeiten der Architekten und Bauingenieure haben will, kann sich ja mal auf den internetseiten der hochschulen einloggen.
    in einem gebe ich ihnen recht, Herr ebel: für ein paar Mark fünfzig gibt es keine Objektüberwachung.
    schöne Grüße
    • Name:
    • Herr Rossi
  7. Bauingenieur-Aufgaben: Statik, EnEV, Schallschutz, Tragwerksüberwachung

    Foto von

    Aufgaben
    "ja, was macht er (der Bauingenieur.)? Statik, evtl. EnEVAbk.-Nachweis, Schallschutzgutachten, Überwachung der Baustelle hinsichtlich des Tragwerks, evtl. Fachbauleitung für bestimmte Bauteile.. usw. "

    Das sind doch genau die Probleme, um die es bei der Bauüberwachung geht. Bauen nach Statik, Wärmedämmung ordentlich, Vermeidung von Schallbrücken, Tragwerküberwachung usw.. Ob es gut aussieht, da achtet der Bauherr selber drauf.

    Ganz exakt wird man die beiden Tätigkeitsbereiche nicht abgrenzen können (deswegen können ja auch beide die Bauvorlageberechtigung erhalten) und je nach persönlichen Ambitionen und Fähigkeiten werden auch die beackerten Arbeitsfelder mehr in Richtung künstlerisch oder mehr in Richtung Technik gehen.

    So noch mal den Spruch (der unter Studienanfängern kursiert), der im VDIAbk.-Jahrbuch Bau 1993, S. 8 abgedruckt ist: "Ein Bauingenieur ist ein 'Möchtegern-Architekt', der am Freihandzeichnen gescheitert ist bzw. ein Architekt ist ein 'Möchtegern-Bauingenieur', der in der Mathematik versagt hat. " Wie bei jedem Spruch ist ein solcher Spruch nicht die absolute Wahrheit, aber er enthält ein Körnchen davon.

    Sie als Architekt werden natürlich ihre Berufsgruppe verteidigen und ich will für die Berufsgruppe meiner Frau (Bauingenieur.) auch den zutreffenden Platz. Allerdings bremst mich meine Frau immer und sagt, dass Ihr Arbeitsbereich für viele Bauingenieur. nicht typisch ist.

    Und mit dem letzten Absatz können wir beide leben  -  oder?

  8. Bauingenieur-Berufsbild: Aufgabenfelder in der Bauüberwachung

    Herr ebel
    sie wollen für ihre Frau, welche Bauingenieur ist, den richtigen Platz?
    wie soll ich das denn verstehen? sie hat sich den Job doch selber ausgesucht, oder? ich verteidige nicht meinen Berufsstand, sondern informiere sie über dessen Aufgabenfelder. und wenn sie schreiben, ... "Das sind doch genau die Probleme, um die es bei der Bauüberwachung geht. Bauen nach Statik, Wärmedämmung ordentlich, Vermeidung von Schallbrücken, Tragwerküberwachung
    usw.. Ob es gut aussieht, da achtet der Bauherr selber drauf. " ... dann haben sie leider noch immer nicht verstanden. nicht der Bauingenieur plant die Details, auf die es bei der Vermeidung von z.B. Wärmebrücken ankommt, sondern der Architekt.
    und dieser hat auch dessen korrekte Ausführung zu überwachen.
    mit ihren Ausführungen kann ich ich zwar leben, sie sind aber schlichtweg falsch und an der Realität vorbei. da kann ihre Frau natürlich nichts dafür ... : --). vielleicht informieren sie sich erstmal, wie es auf dem bau zugeht, bevor sie hier solche falschinformationen verbreiten. das schadet nämlich beiden Berufsgruppen. schöne Grüße
    • Name:
    • Herr Rossi
  9. Realität: Bauleitung durch Bauingenieur mit Qualitätsüberwachung

    also die Realität die ich als Bauherr kenne sieht so aus:
    Geplant wird das Haus einmal von Grund auf vom Architekt A. Gebaut wird es dann in zigmal mit unterschiedlichen mehr oder wenigen kleinen Abwandlungen, die Bauleitung macht dabei ein eigener (oder ein eingekaufter) Bau-Ing. B, der auch die Qualitätsüberwachung macht und dabei oft vom Bauherren unterstützt werden muss ...
    Das ist die Realität wenn z.B. man mit Bauträgern baut. Und dieser Fall stellt einen nicht unerheblichen Anteil im gegenwärtigen Einfamilienhaus-Bau dar.
    Ich weiß, dies ist nicht der Idealfall wie man ein Haus bauen sollte. So würde ich es auch niemals wieder machen. Trotzdem ist es die (oftmals traurige) Realität ...
  10. Wärmebrücken: Architekt plant, Bauingenieur überwacht Ausführung?

    Foto von

    falsch?
    "nicht der Bauingenieur plant die Details, auf die es bei der Vermeidung von z.B. Wärmebrücken ankommt, sondern der Architekt. Und dieser hat auch dessen korrekte Ausführung zu überwachen. "

    Ganz abgesehen davon, dass ich schon schlimme Erfahrungen mit Architekten in dieser Hinsicht gemacht habe (wird aber nicht die Regel sein), geht es dem Fragesteller nicht darum, eine Planung zu erstellen, sondern darum, jemanden zu finden, der kontrolliert, dass eine korrekte Planung (evtl. gehört leider auch manchmal dazu, dass man feststellen muss, dass die Planung nicht korrekt ist) in einen korrekten Bau umgesetzt wird.

    Planung, Verhandlung mit AN usw. ist in der Regel nicht die Aufgabe der Person, die der Fragesteller sucht. Deren Aufgabe ist es vielmehr den BH bzw. den BL auf aufgetretene oder zu erwartende Mängel aufmerksam zu machen  -  und nur dann, wenn sich einer der Baubeteiligten stockbeinig stellt, sind dann auch Fachgespräche zu führen. In der Regel wird auch eine Vertragsbeziehung nur zum BH bestehen  -  er kann (nur wenn er vom Bauherrn dazu ermächtigt wird) allerdings in Ausnahmefällen auch Verhandlungen führen, wenn das zur Abstellung von Mängeln erforderlich ist.

    "mit ihren Ausführungen kann ich ich zwar leben, sie sind aber schlichtweg falsch und an der Realität vorbei. " Diesen Satz von Ihnen kann ich aus meinen eigenen Erfahrungen nicht zustimmen. Aber wie können wir feststellen, inwieweit unserer beider Erfahrungen verallgemeinerungsfähig sind?

    schöne Grüße

  11. Qualitätssicherung: Öffentlichkeit durch eigene Homepage schaffen!

    Foto von Stephan Langbein

    Passt zwar nicht ganz
    ist aber auch Qualitätssicherung: Schaffen Sie Öffentlichkeit. Das war für mich die Initialzündung für meine HP. Inzwischen ist zwar etwas mehr draus geworden, als ursprünglich geplant war, aber auf diese Weise habe ich soviel dazugelernt und lerne noch immer. Der Vorteil, den ich sehe ist, dass sich die Beteiligten Murks nicht erlauben können bzw. sich zweimal überlegen Murks abzuliefern  -  jedes Baudetail steht spätestens 2 Tage später im Internet. Gute Arbeit bring Werbung, schlechte Arbeit ...
    Gruß
  12. Architekt als Bauleiter: Geeignet aufgrund des Berufsbildes

    nochmal
    Herr ebel: das der Fragesteller einen "Bauleiter" (bewusst in Anführungsstrichen) sucht, ist ja klar, das hatte ich auch geschrieben. Fakt ist, das ein Architekt Aufgrund seines Berufsbildes derjenige ist, der für diese Aufgabe am geeignetsten ist. das ist nun mal so und daran ändert auch nichts, das einige Bauingenieure schon mal eine Ausführungsplanung gemacht haben oder mal eine Objektüberwachung durchgeführt haben. so einfach ist das.
    und zum Thema Bauträger: klar wird hier nur einmal geplant und dann mehrfach gebaut. das hat aber mit der klassischen Architektenleistung nichts zu tun und es sind meistens auch keine Architekten, die solche Häuser planen. meistens! also nicht wieder grundsatzdiskussionen, bitte.
    zum aufgabengebiet der Bauingenieure kann ja mal ein solcher etwas sagen, vielleicht wird's dann klarer. mls vielleicht?
    hier geht es auch nicht um Bauingenieur versus Bauingenieur, es ärgert mich, dass das hier immer so dargestellt wird. die berufsbilder sind im Grunde völlig verschieden, damit wir miteinander kommunizieren können, habe ich als Architekt z.B. 6 Semester Statik lernen müssen. das reicht, um sich mit einem Bauingenieur unterhalten zu können und geht auch etwas über ql²/8 hinaus. genauso hat der Bauingenieur ein paar Semester Baukonstruktion oder ein bisschen entwurfsmethodik. wenn sie einen schnellen überblick über die Leistungen erhalten wollen, Herr ebel, dann brauchen sie beim Architekten nur in die HOAIAbk. § 15 zu gucken, da steht alles. wenn sie dann z.B. für den Bauingenieur mal in § 64 derselben Honorarordnung gucken, werden sie nachlesen können, was Bauingenieure in der Regel bei einem EFHAbk. für Leistungen erbringen. klar, es gibt Bauingenieure, die auch mal einen Bauantrag einreichen oder mal Objektüberwachung machen, das ist jedoch wirklich die Ausnahme. und Bauträgergeschichten wollen wir hier mal ganz außen vor lassen, da geht's doch noch ganz anders ab. schöne Grüße
    • Name:
    • Herr Rossi
  13. Erfahrung und Unabhängigkeit: Wichtig für Qualitätskontrolle!

    Leute Leute
    Erfahrung und Unabhängigkeit und Rückgrat ist wichtig, sonst nichts ...
  14. Bauherrenschutzbund: Berater für Qualitätskontrolle gesucht

    Foto von

    Berater
    Der Fragesteller sucht keinen Bauleiter, sondern jemanden, der dem AN auf die Finger guckt, sonst hätte er den Bauherrenschutzbund nicht in seiner Frage erwähnt.

    @Herr Rossi noch etwas Balsam auf Ihre wunde Seele. Sicher ist die Ausbildung in Ost und West auch unterschiedlich gewesen  -  vielleicht streiten wir auch um des Kaisers Bart. Aber der Spruch im VDIAbk.-Jahrbuch von 1993 stammt aus späterer Zeit und das Jahrbuch ist für Architekten und Bauingenieure.

  15. Arbeitsteilung im Bauwesen: Architekt vs. Bauingenieur

    Was ich nicht verstehe:
    Bisher war ich der Meinung, dass Maschinenbauingenieure Maschinen konstruieren, oder Autos, und dass Hochbauingenieure Bauten konstruieren, bzw. Häuser. Und dann gibt es noch das Design, das macht der Designer, aber wohl in grober Kenntnis konstruktiver Bedingungen.
    Jetzt lese ich erstaunt, dass für das Einfamilienhaus eine andere Arbeitsteilung gelten soll. Das wäre von meiner Logik her zunächst einmal ungewöhnlich. Jedenfalls werden die Häuser bei meinen Fertighausherstellern von Ingenieuren konstruiert, während die Katalogentwürfe in der Regel von freien Architekten stammen. Aber vielleicht hat das ja historische Gründe? Der Architektenberuf ist, glaube ich, aus dem alten "Baumeister" hervorgegangen, und der war schon ein Allroundmensch (Vorbild: Leonardo da Vinci). Demgegenüber ist vermutlich der Bauingenieur ein relativ junges Berufsbild, das der modernen produktionstechnischen Arbeitsteilung entstammt. Und da der Architektenberuf traditionell noch aus ständischen Strukturen herstammt, und weil beim Einfamilienhaus aus mehreren Gründen immer noch der "Bauleiter" als Obermanager sinnvoll ist, haben die Architekten sich ihr angestammtes Revier erhalten. Ich jedenfalls kann mir auch nicht gut vorstellen, dass ein Bauherr als armes Schwein mit unterschiedlichen Fachbauleitern klarkommen soll, abgesehen von den vermutlichen Zusatzkosten, die sowieso kaum jemand aufbringen könnte. Witzig fand ich z. B, den Stand einer Innenarchitektenvereinigung auf einer Messe in Hannover, wo Vorträge gehalten wurden. Oberthema etwa: Warum der Bauherr unbedingt einen Innenarchitekten braucht. Da habe ich dann gesucht, ob es nicht auch Stände von Gartenbauarchitekten gab. Spontan eingesehen habe ich die aktuelle Notwendigkeit von Ingenieurwissen im Bereich Heizung, Lüftung, Wasser etc., auch als Berater und Planer für den Bauherren.
    Torsten Stodenberg
  16. Debatte überflüssig? Vergleich Architekten vs. Bauingenieure

    überflüssig oder doch lehrreich ...
    ist die Debatte, da fernab der Realität!
    ihr vergleicht sehr gute Architekten (deren es wenige gibt)
    mit sehr guten Bauingenieuren (deren es ebenfalls sehr wenige gibt).
    ich habe bisher die "fertigen Produkte" von rd. 200 Kollegen ( Bauingenieur)
    kennenlernen dürfen, dazu gehört natürlich auch die Kenntnis der
    Genehmigungspläne. großartigen Einblick in die fremde Planung braucht
    man da nicht, um sich zumindest eine grobe Vorstellung machen zu können,
    was da im Einzelfall abgeht ☹
    ich überleg mir einfach, welchen Kollegen oder welchen Architekten ich
    meinem besten Freund empfehlen würde  -  groß wär die Auswahl nicht.
    etwas besser sieht es bei "meinen" Bauten aus, allerdings dauert es auch
    verdammt lange, bis sich aus einer Reihe teils sehr renommierter Architekten
    einige herauskristallisieren, die gut sind, vielleicht auch hohe
    Gestaltungsqualität und Planungstiefe anstreben und erreichen  -  und mit
    denen man gemeinsam ein Projekt bearbeiten kann  -  aber, da will der
    Bauherr auch noch gefragt sein ... 😉
    aus Architektensicht muss sich das ohne Zweifel ähnlich darstellen.
    mir ist schon klar, dass die Billigheimer unter meinen Kollegen
    bei e. profilierten Architekten keinen positiven Eindruck hinterlassen
    können  -  selbst wenn sie wollten. da fehlt's dann nämlich am können,
    das man sich erarbeiten muss; die Ausbildung allein reicht bei weitem
    nicht. da jedoch sogar HOAIAbk.-konform honorierte Projekte bei entsprechender
    planungstiefe  -  auch für für den Bauingenieur, hr. rossi 🙂  -  zum finanziellen Desaster
    werden können, wundert mich die allerorten, von allen Seiten gebotene "Qualität"
    und eben das geringe "können" immer weniger ... naja, eure Debatte auch, weil, wenn
    ich Bauherrenschutzbund oder TÜV lese, gehen bei mir die alarmglocken an ...
  17. Architekten-Alltag: Grundlagenermittlung, Vorplanung, Bauantrag

    mal aus meinem Alltag
    , damit die berufsfelder mal deutlicher werden. hier geistern ja Vorstellungen herum ... :
    da kommt ein Bauherr zu uns und will ein neues bankgebäude, ein Museum oder eben ein Einfamilienhaus haben. nun gut. wir besprechen die Grundlagen, wir sehen uns das Grundstück an, beurteilen die baurechtliche Seite, verhandeln unter Umständen mit den Ämtern.. etc. (das Grundstück wird vom Vermessungsingenieur vermessen und vom Bodengutachter (ein Bauingenieur) untersucht). wir Architekten erstellen auf Grundlage der uns vorliegenden Daten und der Gespräche mit dem Bauherren ein Raumprogramm, aus dem wir eine Vorplanung ableiten. Wir ziehen einen Statiker hinzu (einen Bauingenieur), damit dieser die Tragwerksplanung begleitet. desweiteren beauftragt der Bauherr bei größeren Gebäuden noch die Fachingenieure für Heizung, Lüftung und Sanitär sowie spezielle sonderbauteile, wenn sie vorhanden sind. für Einfamilienhäuser lohnt sich dies erst bei komplexeren technischen Anlagen, wie z.B. Lüftungsanlagen etc. im Passivhaus. wenn die Vorplanung und der Entwurf steht, geht es an die Genehmigungsplanung mit Berechnungen, Baubeschreibung, Bauantrag etc. der Statiker (bauingenieur) stellt indes die bautechnischen Nachweise auf (EnEVAbk., Statik..) nach der Genehmigungsplanung geht es für den Architekten mit der Ausführungsplanung weiter (1:50 bis 1:1), danach wird eine Ausschreibung erarbeiteret und an die Firmen verschickt. oft sind es Bauingenieure, die in den Firmen diese Ausschreibungen bearbeiten und Aufgrund dessen ein Angebot abgeben. diese Angebote sichtet der Architekt, rechnet nach und bespricht sie mit Bauherr und Firmen. der Bauherr vergibt dann die Aufträge. inzwischen hat der Architekt die terminPläne gefertigt. der bau kann beginnen. der Statiker (bauingenieur) liefert die Schal- und Bewehrungspläne (Schalpläne, Bewehrungspläne), damit der Polier der Baufirma weiß, wie er schalen muss und wie er die Bewehrung verlegen soll. überwacht wird diese Arbeit vom Architekten sowie vom Statiker (bauingenieur) der Architekt ist oft vor Ort, der Statiker kommt zu Bewehrungsabnahme oder in anderen besonderen fällen, wenn's um die Statik geht. die Objektüberwachung sowie die Rechnungsprüfung macht der Architekt. der Architekt koordiniert die Fachingenieure, (er Arbeitet z.B. Durchbrüche der Sanitärleitungen etc. in seine Pläne ein) die Firmen und die Bauherrenentscheidungen. naja, das war's im groben, ich hoffe, es wurde so einigermaßen klar, was ein Architekt so macht. Architekten sind übrigens auch diplomingenieure. nach dem Studium sind sie dipl. -ing., nach 2-3 Jahren Praxis (je nach Bundesland) und Nachweis von entsprechenden Leistungen kann man sich bei der Architektenkammer als Architekt eintragen lassen und dann auch diese Berufsbezeichnung führen.
    • Name:
    • Herr Rossi
  18. Architekten-Aufträge: Bauingenieure und Handwerker partizipieren

    noch was vergessen
    die hälfte seines Lebens läuft der Architekt herum, um Aufträge zu aquirieren, an denen dann BauIngenieure, Handwerker etc. partizipieren. Werbung, z.B. mittels anzeigen in der Zeitung darf er nicht machen. das hat einen guten Grund, denn die Bauherren sollen durch die Qualität der Bauten überzeugt werden und nicht durch große rote Preise oder durch schlaue werbesprüche. da ein Preiswettkampf zwischen Architekten die Baukultur schädigen würde, hat der Gesetzgeber die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure erfunden (HOAIAbk.). ein Architekt aus Bayern rechnet also genauso ab, wie der Kollege in Hamburg. somit ist das preisgefüge für den Bauherren transparent und nachvollziehbar. Verbraucherschutz pur. aber wir wollten ja nicht über die Honorarordnung reden ... schöne Grüße
    • Name:
    • Herr Rossi
  19. Fachmann für Bauherreninteressen: Mängel und Schäden vermeiden

    Foto von

    Das Haus ist geplant
    Der BH will einen (1!) Fachmann, der seine Interessen vertritt und nicht ggf. aus wirtschaftlichen Interessen potentielle Mängel und Schäden deckelt. Die Aufzählung, wie im Idealfall ein Gebäude errichtet wird (wobei oft anstelle Architekt auch Bauingenieur. stehen kann  -  siehe Link, denn es kommt darauf an, auf was sich der Betreffende eingearbeitet hat) nützt hier sehr wenig. Selbst aus Ihrer Aufzählung, Herr Rossi, wo Sie aufzählen, wozu Sie einen Bauingenieur. hinzuziehen ergibt sich, dass bei der Wahl zwischen Architekt und Bauingenieur. als Sachverständigen für die Schadensfreiheit des Baus (und darum geht es dem Fragesteller) in der Regel die Wahl auf den Bauingenieur. fallen sollte (das kann im Einzelfall je nach Fertigkeiten auch anders sein). Was kontrolliert werden muss, ist die richtige Anordnung nach vorhandener Statik (da wollen Sie einen Bauingenieur. hinzuziehen), da sind fachgerechte Baudetails (Fensteranschlüsse, Dichtheit der Gebäudehülle, Schallentkopplung, WDVSAbk., Isolierung von Rohren, ggf. Abstimmung von Putzsystemen usw.) zu kontrollieren  -  und zu fast allen wollen Sie eine Bauingenieur. hinzuziehen  -  warum soll der Bauherr einen Architekt beauftragen, der sich eigentlich laufend einen Bauingenieur. holt um diesen mit Aufgaben zu betrauen, die der Bauingenieur. selber erkennen müsste. Das fängt schon bei der Gründung an. In fast jeder Baubeschreibung steht am Anfang (auch mit Baugrundgutachten), die vorausgesetzten Bodenverhältnisse sind nach dem Aushub mit den angetroffenen Bodenverhältnissen zu überprüfen. Und das ist nach Ihren Worten auch Aufgabe eines Bauingenieur.. Der Bauleiter des AN kann ja ein Architekt sein (wenn Sie es unbedingt wollen), aber als unabhängiger Kontrolleur (4-Augen-Prinzip) ist der Bauingenieur. i. Allg. vorzuziehen (im Einzelfall ist natürlich ein guter Allround-Architekt besser als ein überspezialisierter Bauingenieur.)
  20. Bauingenieur-Expertise: Konstruktive Details aller Gewerke?

    sorry, Herr ebel
    aber ich habe wirklich noch keinen Bauingenieur erlebt, der sämtliche konstruktiven Details aller Gewerke sowohl aus technischer wie auch aus gestalterischer Hinsicht beurteilen konnte. das kann im Idealfall eigentlich am besten derjenige, der die Details geplant und ausgeschrieben hat. in diesem falle ist das schon alles geschehen, deshalb sucht der Bauherr einen allrounder, der den überblick hat. ist das der Bauingenieur? ich glaube, in der Regel! nicht. Hinsichtlich der "Standardlösungen" nach DINAbk. gebe ich ihnen recht, da ist es egal, wer das beurteilt. aber wann hat man sowas heute noch.
    verrraten sie mir mal, worauf ihre Erfahrungen beruhen? sind sie selber Bauingenieur, haben sie täglich auf Baustellen zu tun? wenn dies so wäre, würden sie die Dinge anders sehen, glaube ich.
    schöne Grüße
    • Name:
    • Herr Rossi
  21. Erfahrung: Architekten verstehen oft eigene Bauten nicht!

    Foto von

    Eigene Erfahrungen
    Ich spreche aus eigenen Erfahrungen und denen meiner Frau. Ich bin Physiker und sehe dabei manchmal auch Fehler, die hinzunehmende Unzulänglichkeiten sind  -  bei so unklaren Fällen ist dann eine Konsultation mit meiner Frau fällig. Und sowohl meine Frau als ich haben schon wiederholt festgestellt, dass Architekten nicht mal ihren eigenen Bau verstehen, wie sollen Sie dann fremde Baue kontrollieren können?

    Im Moment bin ich z.B. bei einer Lösungssuche  -  vielleicht kann jemand helfen, damit es schneller geht. Der Architekt und sein Statiker haben eine Konstruktion gewählt, die bei starken Sturm evtl. versagen kann. Nach der Theorie II. Ordnung versagt die Konstruktion. Gerechnet ist nach der Theorie I. Ordnung  -  aber da muss ein Fehler sein, hinter den ich noch nicht gekommen bin. Beschreibung:
    Ein Skelettbau. Es geht um einen Halbrahmen, dessen Balken in Rahmenebene dick sind (Stütze 60 cm, Riegel 80 cm), senkrecht zur Rahmenebene sind es nur 20 cm. Die Stütze steht auf einer Stahlplatte, in die Stütze gehen 4 Schwerter 40 cm lang, die Schwerter sind mit der Stütze über je 7 Passdübel (20 mm) verbunden. Zwischen den Schwertern sind nur noch 13 cm BSH. In 3 m Höhe tritt eine Windkraft von 6 kN senkrecht zur Rahmenebene auf, Auflast ist 120 kN. In der Statik ist die Nachgiebigkeit der Fußpunkteinspannung vernachlässigt. In II. Ordnung versagt die Statik wegen der Nachgiebigkeit der Fußpunkteinspannung. Ausrede: In der DINAbk. 1052-1 Abschnitt 9.6 steht "darf der Nachweis nach der Theorie II. Ordnung geführt werden"  -  nicht muss. Der Verweis auf Abschnitt 8.3 in Abschnitt 9.4 bringt mich auf Anhieb nicht weiter  -  aber dort müsste vielleicht die Lösung liegen, denn die Nachgiebigkeit ist überhaupt nicht berücksichtigt. Kann jemand helfen?

    Mit freundlichen Grüßen

  22. Tragwerksplanung: Kompetenz des Architekten vs. Bauingenieur

    so wie das hier beschrieben wird ...
    mangelt es dem "Fachmann" für das Tragwerk an Kompetenz, die der Architekt naturgemäß
    für dieses Thema nicht haben kann. gute Architekten lassen sich aber dafür sensibilisieren.
    das macht den Unterschied.
    wenn der Tragwerksplaner Aufgrund seiner inkompetenz den Architekten mitreinreisst  -  was soll es?
    die Gutachter freuen sich!
    was hier fachlich hilft, ist entweder e. genaue Berechnung oder googlen und beten: um
    eine "ersatzstützweite". wenn beides nicht hilft, hilft Sollacher  -  aber erst ab Donnerstag 😉
    damit auch die bauleider ihr fett wegkriegen: wer ist nie auf der Baustelle, wenn man ihn
    braucht? 🙂
  23. Korrektur: Ersatzstützweite = Ersatzknicklänge im Tragwerk

    Korrektur:
    "ersatzstützweite" ist falsch, richtig ist "ersatzknicklänge" oder "knicklänge ersatzsystem
    drehfeder" oder in der Art ...
  24. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Baubegleitende Qualitätskontrolle in Berlin: Anbieter, Kosten & Erfahrungen

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Frage, wer die baubegleitende Qualitätskontrolle am besten durchführen kann: Architekten oder Bauingenieure. Es wird betont, dass sowohl Erfahrung als auch Unabhängigkeit entscheidend sind. Die Ausbildungsschwerpunkte und Aufgabenfelder beider Berufsgruppen werden beleuchtet. Die Realität auf Baustellen, insbesondere bei Bauträgerprojekten, wird diskutiert. Es wird auch die Bedeutung der öffentlichen Darstellung der eigenen Arbeit zur Qualitätssicherung hervorgehoben.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Erfahrung: Architekten verstehen oft eigene Bauten nicht!, gibt es die Erfahrung, dass Architekten manchmal ihre eigenen Bauwerke nicht vollständig verstehen, was die Qualitätskontrolle erschweren kann.

    ✅ Zusatzinfo: Ein freischaffender Architekt mit Expertise in Baukonstruktion, Baustoffkunde und Bauphysik kann eine gute Wahl für die Baubegleitung sein, wie im Beitrag Architekt für Baubegleitung: Expertise in Baukonstruktion erwähnt.

    🔧 Praktische Umsetzung: Die Diskussion zeigt, dass die Aufgabenfelder von Architekten und Bauingenieuren sich überschneiden, aber auch ergänzen. Für eine umfassende Qualitätskontrolle ist es wichtig, einen Fachmann zu wählen, der die eigenen Interessen vertritt und potentielle Mängel erkennt, wie in Fachmann für Bauherreninteressen: Mängel und Schäden vermeiden betont wird. Die Kompetenz in der Tragwerksplanung ist hierbei entscheidend, siehe Tragwerksplanung: Kompetenz des Architekten vs. Bauingenieur.

    👉 Handlungsempfehlung: Bauherren in Berlin, die eine baubegleitende Qualitätskontrolle suchen, sollten die Vor- und Nachteile von Architekten und Bauingenieuren abwägen und einen unabhängigen Experten mit Erfahrung in der spezifischen Bauweise wählen. Es ist ratsam, Referenzen einzuholen und die Qualifikationen des Anbieters sorgfältig zu prüfen. Ein Blick in den Architektur-Thread 194, wie in Zusatzinfo: Architektur-Thread 194 zum Thema Baubegleitung empfohlen, kann zusätzliche Einblicke bieten.

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  10. BAU-Forum - Fertighaus - NovExNorm Hausbau: Aktuelle Erfahrungen, Baubeschreibung prüfen lassen? TÜV/Rechtsberater?

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