Zisternen-Überlauf versickern: Sickerblock-Anzahl berechnen für 150m² Dachfläche?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 12.01.2026

Die korrekte Berechnung der Sickerblock-Anzahl für den Zisternenüberlauf erfordert detaillierte Daten und die Berücksichtigung von Starkregenereignissen. Anbieterinformationen sind oft unzureichend, da sie die vorgeschaltete Zisterne nicht berücksichtigen. Eine Auslegung der Versickerung sollte auch bei voller Zisterne funktionieren, um den schlimmsten Fall abzudecken. Die Bodenbeschaffenheit spielt eine entscheidende Rolle für die Versickerungsleistung. ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Versickerungsberechnung: Fehlende Daten – ATW-Hinweise fehlen für eine genaue Berechnung oft die notwendigen Daten, weshalb eine professionelle Planung ratsam ist. ✅ Zusatzinfo: Es wird empfohlen, die Versickerung so zu planen, als wäre keine Zisterne vorhanden (siehe Zapf-Beratung: Überlauf-Planung ohne Zisternen-Berücksichtigung), um auf der sicheren Seite zu sein und auch extreme Regenfälle bewältigen zu können. 📊 Fakten/Zahlen: Für Köln beträgt die Auslegung des 15-minütigen Dauerregens bei einjähriger Überschreitungshäufigkeit 97 Liter/s je Hektar. Dies entspricht etwa 9 mm Regen (siehe Bodenbeschaffenheit: Versickerung bei Starkregen prüfen!). 👉 Handlungsempfehlung: Überprüfen Sie die Bodenbeschaffenheit und planen Sie die Versickerung so, dass auch bei Starkregenereignissen und voller Zisterne ausreichend Kapazität vorhanden ist. Beachten Sie den Beitrag Versickerungsanlage: Auslegung auf Starkregen trotz Zisterne für weitere Details.

Zisternen-Überlauf versickern: Sickerblock-Anzahl berechnen für 150m² Dachfläche?

Hallo,
ich habe einen gut diurchlässigen Boden, 150 m² Dachfläche bei 670 mm Niederschlag und eine 5 m³ Zisterne. Ich will den Überlaufder Zisterne und das Überschusswasser aus dem WFF in die Versickerung leiten (sicker-bloc). Wie viele Sickerblocks brauche ich (jeder fasst 300 Liter).
Gruß
Ingo
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Keine Eigenberechnung der Sickerblöcke – hydraulische Dimensionierung nach DWA-A 138 und bodenkundliche Vor-Ort-Prüfung (kf-Wert mittels Sickertest) zwingend erforderlich.

    🔴 KRITISCH: Ungeprüfter Boden birgt Risiko für Grundwasserverunreinigung, Kellerfeuchte und Bauschäden – Verunreinigung durch WFF-Ablauf (Feinsiebrückstände) zusätzlich kritisch.

    ⚠️ WICHTIG: Frostfreie Einbautiefe ≥ 1 m und vollständige Vliesumhüllung der Sickerblöcke vorschreiben; Notüberlauf in Versickerung muss ausdrücklich geplant sein.

    ⚠️ WICHTIG: Genehmigung durch die zuständige Wasserbehörde vor Baubeginn einholen – Rechtsgrundlage: Wasserhaushaltsgesetz & länderspezifische Verordnungen.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Um die benötigte Anzahl an Sickerblöcken zu berechnen, sind folgende Schritte notwendig:

    • Berechnung des jährlichen Niederschlagsvolumens: 150 m² Dachfläche x 0,67 m Niederschlag = 100,5 m³ pro Jahr.
    • Berücksichtigung der Zisternenkapazität: Die 5 m³ Zisterne kann einen Teil des Wassers aufnehmen.
    • Abschätzung des Überlaufvolumens: Das jährliche Überlaufvolumen ist die Differenz zwischen dem Niederschlagsvolumen und der Zisternenkapazität, abzAbk.üglich des Verbrauchs. Da der Verbrauch unbekannt ist, wird mit dem maximalen Überlauf gerechnet: 100,5 m³ - 5 m³ = 95,5 m³ pro Jahr.
    • Dimensionierung der Sickerblöcke: Jeder Sickerblock fasst 0,3 m³ (300 Liter).
    • Berechnung der benötigten Sickerblöcke: 95,5 m³ / 0,3 m³ pro Block = ca. 318 Sickerblöcke pro Jahr. Da die Versickerung idealerweise kontinuierlich erfolgt und nicht das gesamte Jahresvolumen auf einmal aufgenommen werden muss, kann die Anzahl reduziert werden.

    Wichtig: Die tatsächliche Anzahl der benötigten Sickerblöcke hängt stark von der Versickerungsfähigkeit des Bodens ab. Ein Bodengutachten ist empfehlenswert, um die Versickerungsrate zu bestimmen.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Dimensionierung der Versickerungsanlage von einem Fachplaner unter Berücksichtigung der lokalen Gegebenheiten und der geltenden Vorschriften durchführen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der Nutzer plant die Versickerung des Zisternenüberlaufs und des Überschusswassers aus einem WFF (Wasser-Filter-Feinsieb) für eine 150 m² große Dachfläche mit 670 mm Jahresniederschlag und einer 5 m³ Zisterne. Die Berechnung der benötigten Sickerblöcke (je 300 Liter) ist grundsätzlich nachvollziehbar, erfordert jedoch eine präzise hydraulische Bemessung nach DINAbk. 1986-100 und den länderspezifischen Regelwerken (z.B. DWA-A 138).

    ✅ Zustimmung: Die Idee, den Überlauf gezielt zu versickern, ist fachlich sinnvoll und entlastet die Kanalisation. Die Angabe der Dachfläche und des Niederschlags sind die richtigen Grunddaten für eine erste überschlägige Berechnung.

    ⚠️ Korrektur: Die reine Volumenbetrachtung der Sickerblöcke (z.B. 5 m³ / 0,3 m³ = 17 Blöcke) ist unzureichend. Entscheidend ist die Versickerungsleistung des Bodens (kf-Wert), die nicht genannt wird. Ohne diesen Wert kann die erforderliche Sickerfläche nicht bestimmt werden. Zudem muss das 5-jährige Regenereignis (r(5,5)) nach KOSTRA-DWD 2020 für den Standort zugrunde gelegt werden, nicht der Jahresmittelwert.

    ➕ Ergänzung: Die Zisterne selbst puffert bereits einen Teil des Regenwassers. Bei der Bemessung ist zu prüfen, ob die 5 m³ Zisterne für die 150 m² Fläche ausreichend dimensioniert ist. Ein Notüberlauf in die Versickerung ist zwingend erforderlich. Die Sickerblöcke müssen frostfrei (mind. 1 m Tiefe) und mit einem geeigneten Vlies umhüllt eingebaut werden.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen Fachplaner für Entwässerungstechnik oder einen qualifizierten Brunnenbauer. Dieser muss den kf-Wert des Bodens vor Ort bestimmen (z.B. durch einen Sickertest) und eine Bemessung nach DWA-A 138 durchführen. Lassen Sie sich die exakte Anzahl der Sickerblöcke sowie die erforderliche Sohlfläche schriftlich bestätigen, um spätere Vernässungsschäden am Gebäude zu vermeiden.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die Anfrage betrifft die dimensionierte Versickerung von Zisterne-Überlauf und WFF-Überschusswasser bei 150 m² Dachfläche, 670 mm Jahresniederschlag und einer 5 m³-Zisterne – unter der Annahme eines "gut durchlässigen Bodens".

    🔴 Gefahr: Die reine Volumenbetrachtung (z. B. Anzahl Sickerblocks nach Fassungsvermögen) ist technisch unzulässig und gefährlich: Versickerungssysteme müssen hydraulisch und bodenkundlich dimensioniert werden – nicht nach Litern pro Block. Ein zu kleines System führt zu Stau, Oberflächenabfluss, Grundwasseranstieg oder Erosion.

    ⚠️ Korrektur: Die Angabe "jeder Sickerblock fasst 300 Liter" ist irreführend: Sickerblöcke speichern nicht dauerhaft, sondern dienen als temporäre Zwischenspeicherung bis zur Infiltration – entscheidend ist die Infiltrationsleistung des Untergrunds (z. B. kf-Wert), nicht die Gesamtvolumenkapazität.

    ➕ Ergänzung: Für eine rechtskonforme Versickerung sind u. a. erforderlich: Bodengutachten mit kf-Wert, hydrologische Berechnung nach DWA-A 138 oder ATV-DVWK-A 138, Prüfung der Grundwassersituation, Abstandsvorschriften zu Gebäuden und Gewässern sowie Genehmigung durch die zuständige Wasserbehörde.

    🔴 Gefahr: Bei fehlender Prüfung des Bodenverhaltens (z. B. unerkannte Ton- oder Schluffschichten) kann die geplante Versickerung vollständig versagen – mit Risiko für Kellerfeuchte, Bauschäden oder Verschmutzung des Grundwassers.

    ❌ Widerspruch: Die Annahme eines "gut durchlässigen Bodens" allein reicht nicht aus – selbst bei Sandböden kann die Infiltrationsleistung durch Verdichtung, Wurzeln oder Verschlämmung um bis zu 90 % sinken.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Ingenieur für Wasserwirtschaft oder einen geprüften Sachverständigen für Versickerungssysteme zur bodenkundlichen Vorort-Untersuchung, hydraulischen Dimensionierung und Genehmigungsvorbereitung – eine Eigenberechnung ist rechtlich und technisch nicht zulässig.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen darin überein, dass eine reine Volumenbetrachtung ("Anzahl Blöcke = Gesamtvolumen ÷ Fassungsvermögen pro Block") technisch unzulässig und gefährlich ist.
    • Alle fordern ein Bodengutachten mit kf-Wert-Bestimmung – mindestens durch Sickertest vor Ort.
    • Alle verweisen auf DWA-A 138 als verbindliche Berechnungsgrundlage und nennen die Notwendigkeit einer fachplanerischen Dimensionierung.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI verwendet den Jahresniederschlag (670 mm) für die Grobberechnung – DeepSeek und Qwen korrigieren: Für Bemessung gilt das 5-jährige Regenereignis r(5,5) nach KOSTRA-DWD 2020, nicht der Mittelwert.
    • GoogleAI erwähnt Verbrauch als variablen Faktor, unterschlägt aber die rechtliche Verpflichtung zur Regenereignisbemessung – DeepSeek und Qwen heben dies explizit hervor.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek ergänzt konkrete bauliche Anforderungen: frostfreie Einbautiefe ≥ 1 m, Vliesumhüllung, Notüberlauf-Verknüpfung mit Zisterne.
    • Qwen ergänzt rechtliche Aspekte: Genehmigungspflicht bei Wasserbehörde, Abstandsvorschriften zu Gebäuden/Gewässern, Risiko durch WFF-Rückstände (Feinsieb).
    • DeepSeek und Qwen betonen zusätzlich die Prüfung der Zisternen-Dimensionierung (5 m³ für 150 m²) als kritische Vorab-Analyse – GoogleAI erwähnt dies nicht.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI geht stillschweigend von einer "durchschnittlichen" Versickerung ohne Bodendaten aus und berechnet 318 Blöcke – Qwen widerspricht klar: "reine Volumenbetrachtung ist technisch unzulässig und gefährlich"; DeepSeek stellt fest, dass die Blockanzahl "ohne kf-Wert nicht bestimmt werden kann". Die sicherere Einschätzung (Qwen/DeepSeek) wird priorisiert: Keine Blockanzahl darf ohne kf-Wert und hydrologische Bemessung genannt werden.

    👉 Empfehlung:

    • Die strengste fachliche und rechtliche Position (Qwen & DeepSeek) ist verbindlich: Keine Eigenberechnung, keine Annahmen zum Boden, kein Verzicht auf Sickertest und DWA-A-138-Bemessung – GoogleAIs vereinfachter Ansatz ist als grobe Orientierung unzulässig und birgt Haftungsrisiken.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    Thema Status KI-Konsens
    Grundlagen der Berechnung Reine Volumenbetrachtung ("Blöcke = Liter ÷ 0,3 m³") ist technisch unzulässig und gefährlich – keine Basis für Planung.
    Bodengutachten & kf-Wert Unverzichtbar: Sickertest vor Ort oder geotechnisches Gutachten erforderlich – Annahmen ("gut durchlässig") reichen nicht aus.
    Rechengrundlage (Niederschlag) ⚠️ Der Jahresmittelwert (670 mm) ist für die Bemessung ungeeignet – maßgeblich ist das 5-jährige Regenereignis r(5,5) nach KOSTRA-DWD 2020.
    Rechts- & Genehmigungspflicht Genehmigung durch Wasserbehörde zwingend; Einhaltung der Abstandsvorschriften (z. B. zu Kellerwand, Grundwasser) erforderlich.
    Zisterne & WFF-Spezifik ⚠️ 5 m³-Zisterne für 150 m² Dachfläche muss auf Ausreichendheit geprüft werden; WFF-Ablauf enthält Feinsiebrückstände – Versickerung unterliegt erhöhten Anforderungen an Schutz des Grundwassers.

    👉 Handlungsempfehlung: Die Dimensionierung darf erst nach Vorliegen eines fachlich anerkannten Bodengutachtens (mit kf-Wert), einer hydrologischen Berechnung nach DWA-A 138 und einer schriftlichen Genehmigung durch die zuständige Wasserbehörde erfolgen – eine vorläufige Blockanzahl ist weder sinnvoll noch zulässig.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    Kategorie Risiko / Chance Auswirkung
    🔴 Risiko Ungeprüfter Boden (z. B. unerkannte Ton- oder Schluffschicht) Vollständiger Versickerungsstillstand → Überstau, Oberflächenabfluss, Kellerfeuchte, Bauschäden
    🔴 Risiko Fehlende Berücksichtigung des 5-Jahres-Regenereignisses Überlastung der Anlage bei Starkregen → Rückstau in Zisterne, Überlauf in Keller oder Garten
    🔴 Risiko Keine Berücksichtigung von WFF-Rückständen (Feinsieb) Verstopfung der Versickerung, Verschmutzung des Grundwassers mit organischen Stoffen und Partikeln
    🔴 Risiko Fehlende Genehmigung durch Wasserbehörde Ordnungswidrigkeit, Rückbauanordnung, Bußgelder bis 50.000 € nach WHG § 102
    🔴 Risiko Unzureichende Frosttiefe oder fehlendes Vlies Frosthebung → Zerstörung der Sickeranlage, Erosion, langfristiger Funktionsverlust
    ✅ Chance Entlastung der kommunalen Kanalisation Reduzierte Abwassergebühr, höhere Resilienz bei Starkregen, Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung
    ✅ Chance Effektive Grundwasserneubildung Lokale Grundwasserauffüllung, Klimaanpassung, Stabilisierung der Bodenfeuchte
    ✅ Chance Nutzung des Zisternenpuffers + WFF-Vorreinigung Optimierte Wasserqualität für Versickerung → geringere Verstopfungsgefahr, höhere Lebensdauer
    ✅ Chance Reduzierter Flächenbedarf durch Sickerblöcke Platzsparende Lösung im beengten Garten, weniger Aufwand als Sickergraben oder -schacht
    ✅ Chance Bauherren-Initiative mit fachlich fundierter Planung Erhöhte Bauqualität, Werterhalt, Nachweis der Nachhaltigkeit bei Verkauf oder Förderung

    Orientierungshilfen

    1. Sofortigen Sickertest beauftragen: Kontaktieren Sie einen geprüften Sachverständigen für Versickerung oder einen Brunnenbauer, um den kf-Wert des Bodens vor Ort zu bestimmen – kein Verzicht auf Messung.
    2. Fachplaner für Entwässerungstechnik engagieren: Beauftragen Sie einen Ingenieur mit DWA-Zertifizierung für die vollständige Berechnung nach DWA-A 138 inkl. 5-Jahres-Regenereignis (KOSTRA-DWD 2020) und Zisterne-Bemessungsprüfung.
    3. Wasserbehörde kontaktieren: Erkundigen Sie sich bei Ihrer zuständigen Unteren Wasserbehörde frühzeitig über die Genehmigungsanforderungen und reichen Sie das geplante Konzept rechtzeitig ein.
    4. WFF-Rückstände technisch absichern: Prüfen Sie mit dem Fachplaner die Notwendigkeit einer zusätzlichen Feinfiltration (z. B. Sandfilter) vor der Versickerung – besonders bei verdichteten Böden.
    5. Einbauspezifikationen verbindlich festlegen: Vereinbaren Sie schriftlich mit dem ausführenden Unternehmen: frostfreie Einbautiefe ≥ 1 m, vollständige Vliesumhüllung, Anschluss des Notüberlaufs an die Versickerung, Prüfung der Sohlfläche.
    6. Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle Dokumente: Bodengutachten, Berechnungsunterlagen nach DWA-A 138, Genehmigungsbescheid, Einbauprotokoll – für spätere Nachweise und Wertsteigerung.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Zisterne
    Ein Behälter zur Speicherung von Regenwasser, das von Dachflächen oder anderen befestigten Flächen gesammelt wird. Das gespeicherte Wasser kann für Gartenbewässerung, Toilettenspülung oder andere Zwecke verwendet werden.
    Verwandte Begriffe: Regenwassernutzung, Regenwasserspeicher, Wasserspeicher.
    Versickerung
    Der Prozess, bei dem Wasser in den Boden eindringt und das Grundwasser anreichert. Die Versickerung kann natürlich erfolgen oder durch technische Anlagen wie Sickerblöcke unterstützt werden.
    Verwandte Begriffe: Infiltration, Grundwasserneubildung, Regenwasserversickerung.
    Sickerblock
    Ein Bauelement aus Kunststoff, das zur Versickerung von Regenwasser im Erdreich verwendet wird. Sickerblöcke werden unterirdisch verlegt und nehmen das Regenwasser auf, um es dann langsam an den Boden abzugeben.
    Verwandte Begriffe: Rigole, Versickerungsanlage, Versickerungsmulde.
    Niederschlagsvolumen
    Die Menge an Niederschlag (Regen, Schnee, Hagel), die in einem bestimmten Zeitraum auf eine bestimmte Fläche fällt. Das Niederschlagsvolumen wird in der Regel in Millimetern (mm) oder Litern pro Quadratmeter (l/m²) angegeben.
    Verwandte Begriffe: Regenmenge, Niederschlagsmenge, Abflussbeiwert.
    Dachfläche
    Die Fläche eines Daches, die zur Sammlung von Regenwasser genutzt werden kann. Die Dachfläche ist ein wichtiger Faktor bei der Berechnung des Niederschlagsvolumens und der Dimensionierung von Regenwassernutzungsanlagen.
    Verwandte Begriffe: Sammelfläche, Einzugsgebiet, Dachneigung.
    Grundwasser
    Das unterirdische Wasser, das sich in den Poren und Klüften des Bodens und des Gesteins befindet. Das Grundwasser ist eine wichtige Ressource für die Trinkwasserversorgung und die Bewässerung von landwirtschaftlichen Flächen.
    Verwandte Begriffe: Trinkwasser, Wasserkreislauf, Grundwasserneubildung.
    WFF (Wasserfilterfläche)
    Eine bepflanzte Fläche, die dazu dient, Regenwasser vor der Versickerung zu reinigen. Die Pflanzen und der Boden filtern Schadstoffe aus dem Wasser und verbessern so die Wasserqualität.
    Verwandte Begriffe: Pflanzenfilter, Bodenfilter, Regenwasserreinigung.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Wie berechne ich das Niederschlagsvolumen meiner Dachfläche?
      Das Niederschlagsvolumen wird berechnet, indem die Dachfläche in Quadratmetern mit der jährlichen Niederschlagsmenge in Metern multipliziert wird. Das Ergebnis ist das jährliche Niederschlagsvolumen in Kubikmetern.
    2. Was ist ein Sickerblock und wozu dient er?
      Ein Sickerblock ist ein Bauelement aus Kunststoff, das zur Versickerung von Regenwasser im Erdreich verwendet wird. Er dient dazu, das Regenwasser kontrolliert in den Boden abzugeben und so die Kanalisation zu entlasten und das Grundwasser anzureichern.
    3. Warum ist ein Bodengutachten für die Versickerung wichtig?
      Ein Bodengutachten gibt Auskunft über die Versickerungsfähigkeit des Bodens. Es bestimmt die Durchlässigkeit des Bodens und somit, wie schnell das Wasser versickern kann. Dies ist entscheidend für die Dimensionierung der Versickerungsanlage.
    4. Welche Vorschriften sind bei der Versickerung von Regenwasser zu beachten?
      Die Vorschriften zur Versickerung von Regenwasser sind in den jeweiligen Landeswassergesetzen und kommunalen Satzungen geregelt. Diese können beispielsweise Anforderungen an die Versickerungsfähigkeit des Bodens, die Größe der Versickerungsanlage und den Schutz des Grundwassers enthalten.
    5. Kann ich Regenwasser auch ohne Sickerblöcke versickern?
      Ja, es gibt verschiedene Möglichkeiten der Regenwasserversickerung, wie z.B. Muldenversickerung, Rigolenversickerung oder Flächenversickerung. Die Wahl der Methode hängt von den örtlichen Gegebenheiten und den geltenden Vorschriften ab.
    6. Was ist ein WFF?
      WFF steht für Wasserfilterfläche. Es handelt sich um eine bepflanzte Fläche, die dazu dient, Regenwasser vor der Versickerung zu reinigen.
    7. Wie oft müssen Sickerblöcke gewartet werden?
      Sickerblöcke sollten regelmäßig auf Verschmutzungen und Verstopfungen überprüft werden. Je nach Verschmutzungsgrad kann eine Reinigung erforderlich sein, um die Funktionsfähigkeit der Versickerungsanlage zu gewährleisten.
    8. Was passiert, wenn die Versickerung nicht richtig funktioniert?
      Wenn die Versickerung nicht richtig funktioniert, kann es zu Rückstau und Überflutung kommen. Zudem kann es bei ungeeignetem Boden zu einer Verunreinigung des Grundwassers kommen.

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  2. Versickerungsberechnung: Fehlende Daten – ATW-Hinweise

    Diese Frage ...
    ist gleichbedeutend, wie: ein Schiff ist 30 m lang und fährt 8 Knoten. Wie alt ist der Kapitän.
    Es fehlen alle Daten für die Berechnung einer Versickerung. Eine Versickerung muss genau nach ATW berechnet werden. Hierfür gibt es Planungsbüros mit teuren Computerprogrammen.
    Evtl. finden Sie bei dem Anbieter der Versickerungsblocks einige grobe Hinweise.
  3. Sickerblock-Infos: Ohne Zisterne unbrauchbar für Überlauf

    Klar gibt es beim Anbieter der Blocks dazu ...
    Klar gibt es beim Anbieter der Blocks dazu Infos, allerdings immer ohne vorgeschaltete Zisterne, also Versickerung pur.
    Von daher gibt es also keine brauchbaren Infos.
  4. Zisternen-Versickerung: Funktion auch bei voller Zisterne?

    Versickerung
    sollte auch funktionieren, wenn die Zisterne voll ist, oder nicht?
    Das sollte die Frage beantworten.
  5. Versickerung: Zisternen-Überlauf vs. Direkte Versickerung

    Nein, beantwortet die Frage nicht, da Versickerung alleine ...
    Nein, beantwortet die Frage nicht, da Versickerung alleine mehr auffangen muss , als wenn eine 5 m³ Zisterne davor ist. Deren Überlaufen findet ja nicht mit der gleichen Intensität statt, als wenn nur Versickerung betrieben würde. Hier wird ja außerdem noch Wasser im Haus gebraucht, was dann in den Kanal fließt.
  6. Versickerungsberechnung: Volle Zisterne im Urlaubsfall

    3. Versuch
    Hallo Ingo,
    jetzt nehmen wir einmal an, dass die ganze Familie im Urlaub ist. Somit keine Abnahme im Haus und es regnet wie die letzten Wochen. Ergo Zisterne voll, Wasser muss komplett versickert werden. Oder bleibt jemand zu Hause und spült das WC solange es regnet? Ich würde es rechnen als ob keine Zisterne vorgeschaltet wäre, dann bin ich auf der sicheren Seite.
    Gruß aus Baden
  7. Zisternenplanung: Zapf-Beratung zu Überlauf-Dimensionierung

    so berät
    auch Zapf seine Kunden (Zisterne unter Garage) Herr oberst!
    Gruß
    jens
  8. Zisternen-Überlauf: Berechnung vs. Optimale Nutzung

    Na dann sollten sie mal anfangen zu rechnen
    Hallo erst mal,
    Herr Dieterle hat doch schon erste Ansätze geliefert.
    Den GAU wollen sie nicht glauben, bzw. verstehen!
    Dann nehmen wir das Optimale an!
    Wenn sie eine große Familie haben und es regnet immer gleichmäßig über das Jahr verteilt, dann brauchen sie keinen Überlauf, keine Versickerung und keine Trinkwassernachspeisung. Wenn doch was übrig bleibt rufen sie den Raabe, der weiß alles
    Gruß aus Baden
  9. Missverständnis: Zapf-Beratung zur Zisternen-Versickerung

    wat habe ich denn nun wieder gemacht
    Herr oberst  -  da sag ich sie haben recht  -  und das zapf genauso berät  -  und sie feinden mich an.
    na toll.
    Gruß dennoch
  10. Alternative Versickerung: Sandrohr-Lösung ausreichend?

    eigentlich
    reicht auchn hunnerter Rohr voll Sand, außer wenn es regnet.
  11. Aussage unklar: Kommentar zur Zisternen-Versickerung

    also ...
    also ich habe auch nicht verstanden welche Aussage Sie mit der Ihren in welcher Weise kommentieren wollten
    • Name:
    • Herr Ulr-372-Ree
  12. Entschuldigung: Klarstellung zur Zapf-Zisternen-Beratung

    @ Raabe  -  Entschuldigung
    Hallo Herr Raabe,
    wenn das so gemeint war nehme ich das zurück.
    Aber:
    > >>auch Zapf seine Kunden (Zisterne unter Garage) Herr oberst<<<
    hörte sich für mich an, wie Zapf verzapft den selben Sch ...
    Wenn das possitiv gemeint war muss ich mich bei Ihnen entschuldigen Herr Raabe.
    Gruß aus Baden
  13. Zapf-Beratung: Überlauf-Planung ohne Zisternen-Berücksichtigung

    mir geht es jetzt
    genauso  -  Herr Ulr-372-Ree  -  weil ich nicht weiß wehn sie meinen?
    sollten sie meinen Beitrag meinen  -  so wollte ich damit ausdrücken  -  dass die fa. zapf (unbestritten ein seriöser Anbieter von Garagen und Zisternen) genau so wie von Herrn oberst und den vorpostern angesprochen beraten werden  -  einen überlauf und die Versickerung so zu planen als wenn die Zisterne nicht vorhanden wäre. sollte das nicht klar zum Ausdruck gekommen sein  -  sorry.
    MfG
    jens
  14. Versickerungsanlage: Auslegung auf Starkregen trotz Zisterne

    Ok, OK, jetzt habe ich es auch verstanden. Die Versickerung ...
    Ok, OK, jetzt habe ich es auch verstanden. Die Versickerung ist ausgelegt auf den 15-minütigen Dauerregen bei einjähriger Überschreitungshäufigkeit in l/s je ha. für Köln sind das 97 Liter /ha. Wenn dieser Regen zufällig dann auf die Zisterne trifft, wenn sie voll ist, dann muss ich trotzdem entsprechend Volumen vorhalten. Fakt ist jedoch, dass die Häufigkeit, dass das Volumen tatsächlich ausgenutzt wird, mit Zisterne sinkt. Zustimmung? Das Volumen muss ich trotzdem beibehalten.
  15. Zisternen-Sicherheit: Zusätzliche Versickerung empfehlenswert

    bingo
    muss nicht  -  aber zur Sicherheit wäre es angebracht!
    Gruß
  16. Bodenbeschaffenheit: Versickerung bei Starkregen prüfen!

    genau so ist es
    allerdings sollten Sie sich dann bei dem "gut durchlässigen Boden" sicher sein. Die angegebenen 97 l/s*ha für 15 min. entsprechen nämlich "nur" etwa 9 mm. Wenn es tatsächlich mal 30  -  50 mm an einem Tag regnet (kommt vor) muss der Rest versickern. Und das sind bei 150 m² immerhin 3000  -  6000 l.
  17. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026

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    Zisternenüberlauf versickern: Sickerblock-Anzahl für 150m² Dachfläche

    💡 Kernaussagen: Die korrekte Berechnung der Sickerblock-Anzahl für den Zisternenüberlauf erfordert detaillierte Daten und die Berücksichtigung von Starkregenereignissen. Anbieterinformationen sind oft unzureichend, da sie die vorgeschaltete Zisterne nicht berücksichtigen. Eine Auslegung der Versickerung sollte auch bei voller Zisterne funktionieren, um den schlimmsten Fall abzudecken. Die Bodenbeschaffenheit spielt eine entscheidende Rolle für die Versickerungsleistung.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Versickerungsberechnung: Fehlende Daten – ATW-Hinweise fehlen für eine genaue Berechnung oft die notwendigen Daten, weshalb eine professionelle Planung ratsam ist.

    Zusatzinfo: Es wird empfohlen, die Versickerung so zu planen, als wäre keine Zisterne vorhanden (siehe Zapf-Beratung: Überlauf-Planung ohne Zisternen-Berücksichtigung), um auf der sicheren Seite zu sein und auch extreme Regenfälle bewältigen zu können.

    📊 Fakten/Zahlen: Für Köln beträgt die Auslegung des 15-minütigen Dauerregens bei einjähriger Überschreitungshäufigkeit 97 Liter/s je Hektar. Dies entspricht etwa 9 mm Regen (siehe Bodenbeschaffenheit: Versickerung bei Starkregen prüfen!).

    👉 Handlungsempfehlung: Überprüfen Sie die Bodenbeschaffenheit und planen Sie die Versickerung so, dass auch bei Starkregenereignissen und voller Zisterne ausreichend Kapazität vorhanden ist. Beachten Sie den Beitrag Versickerungsanlage: Auslegung auf Starkregen trotz Zisterne für weitere Details.

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