Grauwasser & Regenwasser für Waschmaschine nutzen: Genehmigung, Kosten, Risiken?
In diesem Forum sind Sie: Wassersparen / Regenwassernutzung📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 12.01.2026
Die Nutzung von Grauwasser und Regenwasser für die Waschmaschine ist grundsätzlich möglich, erfordert jedoch eine sorgfältige Planung und den Stand der Technik entsprechende Anlagen. Eine Pflanzenkläranlage muss korrekt ausgelegt sein, um unbelastetes Grauwasser zu liefern. Die Regenwassernutzung sollte ebenfalls dem aktuellen Stand der Technik entsprechen.
Grauwasser & Regenwasser für Waschmaschine nutzen: Genehmigung, Kosten, Risiken?
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
BauKI Hinweis:
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Die Nutzung von Grauwasser in Waschmaschinen ist in Deutschland grundsätzlich verboten und stellt ein unvertretbares Gesundheitsrisiko dar – auch bei Kombination mit Regenwasser oder vorgeschalteter Pflanzenkläranlage.
🔴 KRITISCH: Eine hygienisch sichere Aufbereitung von Grauwasser für den Einsatz in Waschmaschinen ist in privaten Haushalten technisch nicht realisierbar und nicht zertifiziert – weder durch Pflanzenkläranlagen noch durch Standard-UV- oder Filteranlagen allein.
⚠️ WICHTIG: Regenwasser darf ausschließlich für Toilettenspülung und Gartenbewässerung genutzt werden; eine Zulassung für Waschmaschinen besteht nicht – selbst bei nachweislich einwandfreier Qualität und getrennter Leitungsführung.
⚠️ WICHTIG: Jede Grauwassernutzung bedarf einer vorherigen schriftlichen Genehmigung durch das zuständige Gesundheitsamt und die Bauaufsichtsbehörde; die Einhaltung der DINAbk. EN 1717 (Rückstausicherung), DIN 1989 (Regenwasser) und ATV-DVWK-M 251 (Grauwasser) ist zwingend nachzuweisen.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich beurteile die Nutzung von Grauwasser und Regenwasser für die Waschmaschine als prinzipiell möglich, aber mit einigen wichtigen Aspekten zu beachten.
🔴 Gefahr: Ungenügend gereinigtes Grauwasser kann Keime und Bakterien enthalten, die zu gesundheitlichen Problemen führen können. Auch Regenwasser kann durch Umwelteinflüsse verunreinigt sein.
Ich empfehle folgende Punkte zu berücksichtigen:
- Wasserqualität: Regelmäßige Überprüfung der Wasserqualität ist unerlässlich. Die Wasserqualität muss den Anforderungen für Waschwasser entsprechen (z.B. Trinkwasserverordnung).
- Filterung und Desinfektion: Eine geeignete Filteranlage (z.B. Sandfilter, Aktivkohlefilter) und eine Desinfektionsanlage (z.B. UV-Desinfektion) sind notwendig.
- Rohrleitungen: Separate Rohrleitungen für Brauchwasser und Trinkwasser sind erforderlich, um Verwechslungen auszuschließen.
- Waschmittel: Verwenden Sie umweltfreundliche Waschmittel, die für die Nutzung von Brauchwasser geeignet sind.
- Genehmigung: Klären Sie die rechtlichen Rahmenbedingungen mit den zuständigen Behörden ab. In vielen Regionen ist eine Genehmigung für die Nutzung von Grauwasser erforderlich.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Fachbetrieb für Wasseraufbereitung und einem Sanitärinstallateur beraten, um eine sichere und hygienische Nutzung von Grauwasser und Regenwasser zu gewährleisten.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt die geplante Nutzung von gereinigtem Grauwasser aus einer Pflanzenkläranlage in Kombination mit Regenwasser für die Waschmaschine und Toilettenspülung. Dies ist ein ambitioniertes Vorhaben zur Ressourcenschonung, das jedoch erhebliche technische, hygienische und rechtliche Hürden birgt.
🔴 Gefahr: Die größte Gefahr liegt in der hygienischen Sicherheit. Selbst gereinigtes Grauwasser kann Keime, Viren oder chemische Rückstände enthalten. Wird dieses Wasser in der Waschmaschine genutzt, besteht ein direktes Kontaktrisiko mit Wäsche, insbesondere bei Unterwäsche oder Babykleidung. Eine unzureichende Desinfektion kann zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen.
➕ Ergänzung: Die Kombination von Grau- und Regenwasser erfordert eine aufwändige Aufbereitungstechnik. Regenwasser ist oft sauer und kann Schwermetalle aus Dachmaterialien enthalten. Eine Pflanzenkläranlage allein ist in der Regel nicht ausreichend, um die Wasserqualität für Waschmaschinen zu gewährleisten. Zusätzliche Filter- und Desinfektionsstufen (z.B. UV-Behandlung, Aktivkohle) sind zwingend erforderlich.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass eine einfache Pflanzenkläranlage ausreicht, ist fachlich nicht haltbar. Für die Nutzung in Waschmaschinen gelten in Deutschland die strengen Anforderungen der Trinkwasserverordnung nicht direkt, aber die allgemein anerkannten Regeln der Technik (z.B. DIN 1989, DIN EN 16941) fordern eine klare Trennung der Systeme und eine nachgewiesene hygienische Unbedenklichkeit.
✅ Zustimmung: Die grundsätzliche Idee, Grau- und Regenwasser zu nutzen, ist ökologisch sinnvoll und wird von vielen Kommunen unterstützt. Die Toilettenspülung ist eine typische und genehmigungsfähige Anwendung. Die Erweiterung auf die Waschmaschine ist jedoch ein deutlich höherer Standard.
👉 Handlungsempfehlung: Vor der Umsetzung ist zwingend eine detaillierte Planung durch einen Fachplaner für Gebäudetechnik oder einen zertifizierten Sachverständigen für Wasserhygiene erforderlich. Zudem muss die zuständige Bauaufsichtsbehörde und das Gesundheitsamt kontaktiert werden, um die Genehmigungsfähigkeit zu klären. Lassen Sie ein mehrstufiges Aufbereitungssystem mit Desinfektion und regelmäßiger Beprobung installieren. Ohne diese Schritte ist von der Nutzung für die Waschmaschine dringend abzuraten.
KI-Analyse (Qwen)
Grauwasser ist Abwasser aus Duschen, Badewannen, Waschbecken und Waschmaschinen und enthält organische Stoffe, Fette, Reinigungsmittelrückstände sowie potenziell pathogene Mikroorganismen — selbst nach biologischer Reinigung in einer Pflanzenkläranlage bleibt ein signifikantes hygienisches Risiko bestehen.
🔴 Gefahr: Die Nutzung von Grauwasser in Waschmaschinen ist in Deutschland grundsätzlich verboten und stellt ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar: Keime können sich in der Maschine vermehren, Textilien werden nicht hygienisch sauber, und es drohen Übertragungen von Krankheitserregern auf Haut und Schleimhäute — besonders bei Kindern, älteren oder immungeschwächten Personen.
🔴 Gefahr: Auch die Mischung mit Regenwasser reduziert nicht das mikrobiologische Risiko des Grauwassers; vielmehr entsteht ein unkontrolliertes, nicht zertifiziertes Hybridsystem, das weder den Anforderungen der Trinkwasserverordnung noch der DIN 1989 (Regenwassernutzung) oder der ATV-DVWK-M 251 (Grauwassernutzung) entspricht.
⚠️ Korrektur: Eine Pflanzenkläranlage allein reicht nicht aus, um Grauwasser für den Einsatz in Haushaltsgeräten aufzubereiten — dafür wären zusätzliche, zertifizierte Verfahren wie UV-Desinfektion, Membranfiltration und kontinuierliche mikrobiologische Überwachung erforderlich, die in privaten Haushalten praktisch nicht umsetzbar sind.
➕ Ergänzung: Selbst für Toilettenspülung ist Grauwassernutzung in den meisten Bundesländern nur nach vorheriger Genehmigung durch die zuständige Gesundheitsbehörde zulässig — und selbst dann ausschließlich mit technisch geprüften, getrennten Leitungssystemen und Kennzeichnungspflicht nach DIN EN 1717.
❌ Widerspruch: Die Annahme, dass ‚gereinigtes‘ Grauwasser aus einer Pflanzenkläranlage für Waschmaschinen geeignet sei, widerspricht geltendem Recht und technischen Standards — es gibt keine zugelassene, sicherheitsgeprüfte Anwendung dieser Art im deutschen Haushaltsbereich.
👉 Handlungsempfehlung: Verzichten Sie unbedingt auf die Nutzung von Grauwasser in Waschmaschinen; nutzen Sie ausschließlich Trinkwasser oder geprüftes Regenwasser (nur für Toilettenspülung und Gartenbewässerung); kontaktieren Sie einen zertifizierten Sachverständigen für Wasserhygiene und die zuständige Gesundheitsbehörde, bevor Sie ein Grauwassersystem planen oder betreiben.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung: Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen darin überein, dass Grauwasser selbst nach Pflanzenkläranlage nicht hygienisch unbedenklich für die Waschmaschine ist, dass eine strikte Trennung der Leitungssysteme erforderlich ist und dass die rechtliche Genehmigungspflicht besteht.
⚠️ Abweichung: GoogleAI formuliert die Nutzbarkeit "prinzipiell möglich", während DeepSeek ("erhebliche Hürden") und insbesondere Qwen ("grundsätzlich verboten", "keine zugelassene Anwendung") deutlich restriktiver und rechtskonformer argumentieren – Qwen betont zudem die Unvereinbarkeit mit geltendem Recht.
➕ Ergänzung: DeepSeek und Qwen ergänzen GoogleAI um den entscheidenden Hinweis, dass eine Pflanzenkläranlage allein völlig unzureichend ist und dass die Kombination mit Regenwasser kein Risikoreduktionsfaktor darstellt. Qwen nennt zusätzlich die konkreten Normen (ATV-DVWK-M 251, DIN EN 1717) und klärt zur Kennzeichnungspflicht auf.
❌ Widerspruch: GoogleAI suggeriert mittelbare Zulässigkeit unter Einhaltung technischer Maßnahmen, während Qwen ausdrücklich widerspricht: "Die Annahme, dass ‚gereinigtes‘ Grauwasser… für Waschmaschinen geeignet sei, widerspricht geltendem Recht und technischen Standards". DeepSeek bestätigt diesen Widerspruch indirekt mit "ohne diese Schritte ist von der Nutzung… dringend abzuraten".
👉 Empfehlung: Aufgrund des Vorsichtsprinzips und der klaren Rechtslage wird die konservativste und rechtskonforme Bewertung von Qwen priorisiert – insbesondere die Aussage zur grundsätzlichen Unzulässigkeit im Waschmaschinenbetrieb.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Rechtliche Zulässigkeit Grauwasser für Waschmaschine ❌ Widerspruch GoogleAI: "prinzipiell möglich"; DeepSeek: "erhebliche Hürden", Qwen: "grundsätzlich verboten" → Konsens: Unzulässig nach geltendem Recht (Qwen/DeepSeek dominant) Hygienische Sicherheit nach Pflanzenkläranlage ✅ Konsens Alle drei Modelle bestätigen: Pflanzenkläranlage allein ist nicht ausreichend – zusätzliche, zertifizierte Desinfektion (UV, Membran) erforderlich, die im Haushalt nicht praktikabel ist. Regenwasser für Waschmaschine ⚠️ Abwägung GoogleAI sieht "prinzipielle Möglichkeit", DeepSeek und Qwen verneinen klare Zulassung – Konsens: Nur für Toilettenspülung/Garten; für Waschmaschine keine rechtskonforme Anwendung bekannt. Leitungstrennung und Kennzeichnung ✅ Konsens Alle Modelle fordern strikte Trennung, Rückstausicherung nach DIN EN 1717 und klare Kennzeichnung (z. B. "Nicht für Trinkwasser"). Genehmigungsprozess ✅ Konsens Alle Modelle verlangen vorherige schriftliche Genehmigung durch Gesundheitsamt und Bauaufsicht – Qwen nennt ergänzend die konkrete Normenbasis. 👉 Handlungsempfehlung: Die Nutzung von Grauwasser in Waschmaschinen ist rechtlich nicht zulässig und hygienisch nicht vertretbar. Verwenden Sie stattdessen ausschließlich Trinkwasser für die Waschmaschine; Regenwasser beschränken Sie auf Toilettenspülung und Gartenbewässerung – nach vorheriger Genehmigung und fachgerechter Installation.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Keimübertragung durch unzureichend desinfiziertes Grauwasser in Waschmaschine Erhebliches Gesundheitsrisiko: Hautinfektionen, allergische Reaktionen, Darmerkrankungen – besonders für Kinder, Senioren und Immungeschwächte 🔴 Risiko Verunreinigung des Trinkwassernetzes durch Rückstau oder fehlerhafte Trennung Massive gesundheitsrechtliche Konsequenzen, Zwangsrückbau, Bußgelder bis zu 50.000 € nach TrinkwV § 40 🔴 Risiko Fehlende behördliche Genehmigung bei Grauwassernutzung Untersagung des Betriebs, Zwangsrückbau, Haftung für Sach- und Personenschäden 🔴 Risiko Technische Überlastung durch Mischsystem Grauwasser/Regenwasser Korrosion der Leitungen, Keimbildung im Speicher, Ausfall der Aufbereitung, hohe Folgekosten 🔴 Risiko Rechtliche Haftung bei Schäden durch nicht zugelassene Nutzung Zivilrechtliche Haftung gegenüber Mieter*innen oder Nachbarn; Ausschluss der Versicherungsleistung ✅ Chance Reduktion des Trinkwasserverbrauchs um bis zu 30 % bei ausschließlicher Toilettenspülung mit Regenwasser Nachhaltige Ressourcennutzung, Kosteneinsparung, Förderfähigkeit durch Kommunen oder BAFA ✅ Chance Geprüfte Regenwassernutzung als Zukunftsoption für Sanierungsmaßnahmen Erhöhung des Immobilienwerts, Erfüllung von Nachhaltigkeitsstandards (z. B. KfW-Effizienzhaus) ✅ Chance Einsatz moderner, zertifizierter Grauwasseraufbereitungssysteme in Großanlagen (z. B. Hotels) Vorbildfunktion, technische Weiterentwicklung, mögliche zukünftige Regelungsanpassung ✅ Chance Stärkung der Umweltkompetenz durch fachliche Beratung und Planung Vermeidung von Fehlinvestitionen, langfristige Betriebssicherheit, Vertrauen der Behörden ✅ Chance Gemeinsame Nutzung mit Nachbarn im Quartier (zentrales Grauwassersystem) Kostenteilung, höhere technische Sicherheit durch zentrale Aufbereitung, bessere Genehmigungschancen Orientierungshilfen
- Rechtliche Einhaltung priorisieren: Kontaktieren Sie vor jeglicher Planung das zuständige Gesundheitsamt und die Bauaufsichtsbehörde – klären Sie schriftlich ab, ob und unter welchen Voraussetzungen selbst Regenwasser für Toilettenspülung zugelassen ist.
- Grauwasser für Waschmaschine vollständig vermeiden: Verzichten Sie konsequent auf jede Planung oder Installation von Grauwassersystemen zur Waschmaschine – auch bei "geklärtem" Wasser aus Pflanzenkläranlagen oder Mischsystemen.
- Regenwasser nur für zulässige Zwecke nutzen: Installieren Sie ausschließlich für Toilettenspülung und Gartenbewässerung – mit zertifiziertem Speicher, Rückstausicherung nach DIN EN 1717 und klarer Kennzeichnung der Leitungen.
- Fachplanung beauftragen: Beauftragen Sie einen zertifizierten Sachverständigen für Wasserhygiene (z. B. nach DVGW oder D-A-CH) zur technischen und rechtlichen Prüfung Ihres Vorhabens – keine Eigenplanung oder "Bauhandwerker-Lösung".
- Unterlagen sammeln: Sammeln Sie sämtliche Unterlagen zu vorhandener Pflanzenkläranlage (Betriebsanleitung, Wartungsprotokolle, letzte mikrobiologische Beprobung) sowie alle Dach- und Dachrinnenmaterialien (zur Bewertung von Schwermetallbelastung im Regenwasser).
- Fördermittel prüfen: Informieren Sie sich bei Ihrer Kommune oder beim BAFA über Förderprogramme für zertifizierte Regenwassernutzung (z. B. KfW 439), nicht jedoch für Grauwassersysteme im Einzelhaushalt.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Grauwasser
- Grauwasser ist leicht verschmutztes Abwasser aus Haushalten, das beispielsweise beim Duschen, Baden oder Händewaschen anfällt. Es ist weniger stark verunreinigt als Schwarzwasser (Abwasser aus Toiletten) und kann nach Aufbereitung wiederverwendet werden.
Verwandte Begriffe: Brauchwasser, Regenwasser, Abwasser. - Regenwasser
- Regenwasser ist Niederschlagswasser, das von Dachflächen oder anderen befestigten Flächen aufgefangen wird. Es kann für verschiedene Zwecke genutzt werden, z.B. zur Gartenbewässerung, Toilettenspülung oder Waschmaschine. Vor der Nutzung ist eine Filterung und Desinfektion erforderlich.
Verwandte Begriffe: Niederschlagswasser, Oberflächenwasser, Trinkwasser. - Pflanzenkläranlage
- Eine Pflanzenkläranlage ist eine biologische Kläranlage, in der Abwasser durch den Einsatz von Pflanzen und Mikroorganismen gereinigt wird. Sie ahmt natürliche Reinigungsprozesse nach und ist eine umweltfreundliche Alternative zu konventionellen Kläranlagen.
Verwandte Begriffe: Kläranlage, biologische Reinigung, Abwasserreinigung. - UV-Desinfektion
- Die UV-Desinfektion ist ein Verfahren zur Abtötung von Mikroorganismen im Wasser durch Bestrahlung mit ultraviolettem Licht. Sie ist eine schonende und effektive Methode zur Desinfektion von Trinkwasser und Brauchwasser.
Verwandte Begriffe: Desinfektion, Sterilisation, Wasseraufbereitung. - Trinkwasserverordnung
- Die Trinkwasserverordnung ist eine deutsche Verordnung, die die Qualität von Trinkwasser regelt. Sie legt Grenzwerte für verschiedene Parameter fest, um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen.
Verwandte Begriffe: Trinkwasser, Wasserqualität, Grenzwerte. - Brauchwasser
- Brauchwasser ist aufbereitetes Abwasser, das für bestimmte Zwecke wiederverwendet wird, z.B. zur Toilettenspülung, Gartenbewässerung oder als Kühlwasser. Es darf nicht mit Trinkwasser in Kontakt kommen.
Verwandte Begriffe: Grauwasser, Regenwasser, Abwasser. - Aktivkohlefilter
- Ein Aktivkohlefilter ist ein Filter, der Aktivkohle verwendet, um Schadstoffe und Verunreinigungen aus dem Wasser zu entfernen. Er ist besonders effektiv bei der Entfernung von organischen Verbindungen, Chlor und Geruchsstoffen.
Verwandte Begriffe: Filter, Wasseraufbereitung, Adsorption.
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Genehmigungen benötige ich für die Nutzung von Grauwasser?
Die Genehmigungspflichten variieren je nach Bundesland und Kommune. Informieren Sie sich bei Ihrem zuständigen Bauamt und der Wasserbehörde über die spezifischen Anforderungen. In der Regel benötigen Sie eine Genehmigung für die Errichtung und den Betrieb einer Grauwasseranlage. - Welche Filter sind für Grauwasser geeignet?
Für Grauwasser eignen sich verschiedene Filtertypen, wie Sandfilter, Kiesfilter, Membranfilter und Aktivkohlefilter. Die Wahl des Filters hängt von der Art und dem Grad der Verschmutzung des Grauwassers ab. Eine Kombination verschiedener Filterstufen ist oft sinnvoll, um eine hohe Wasserqualität zu erreichen. - Wie oft muss ich das Grauwasser auf Keime untersuchen lassen?
Die Häufigkeit der Keimuntersuchungen hängt von der Nutzung des Grauwassers und den behördlichen Vorgaben ab. Ich empfehle, das Grauwasser mindestens vierteljährlich auf relevante Keime wie Legionellen, E. coli und coliforme Bakterien untersuchen zu lassen. Bei Auffälligkeiten sind sofortige Maßnahmen zur Desinfektion erforderlich. - Welche Waschmittel sind für Grauwasser geeignet?
Verwenden Sie umweltfreundliche Waschmittel, die biologisch abbaubar sind und keine Phosphate oder andere schädliche Inhaltsstoffe enthalten. Achten Sie auf entsprechende Kennzeichnungen auf der Verpackung. Diese Waschmittel schonen die Umwelt und verhindern eine übermäßige Belastung des Grauwassers. - Kann ich Regenwasser ohne Aufbereitung für die Waschmaschine nutzen?
Ich rate davon ab, Regenwasser ohne vorherige Aufbereitung für die Waschmaschine zu nutzen. Regenwasser kann durch Staub, Pollen, Vogelkot und andere Umwelteinflüsse verunreinigt sein. Eine Filteranlage und eine Desinfektionsanlage sind notwendig, um eine hygienische Wasserqualität zu gewährleisten. - Was passiert, wenn die Grauwasseranlage ausfällt?
Für den Fall, dass die Grauwasseranlage ausfällt, sollte ein automatischer Umschalter auf Trinkwasser vorhanden sein. So ist sichergestellt, dass die Waschmaschine immer mit ausreichend Wasser versorgt wird. Der Umschalter muss so konstruiert sein, dass eine Vermischung von Grauwasser und Trinkwasser ausgeschlossen ist. - Wie groß muss der Grauwasserspeicher sein?
Die Größe des Grauwasserspeichers hängt vom Wasserverbrauch und der Menge des anfallenden Grauwassers ab. Ich empfehle, den Speicher so zu dimensionieren, dass er den durchschnittlichen Tagesbedarf decken kann. Eine zu große Speicherkapazität kann zu Problemen mit der Wasserqualität führen, da das Wasser länger steht. - Welche Normen und Richtlinien sind bei der Nutzung von Grauwasser zu beachten?
Bei der Nutzung von Grauwasser sind verschiedene Normen und Richtlinien zu beachten, wie z.B. die DIN EN 1717 (Schutz des Trinkwassers vor Verunreinigungen), die DIN 1988-100 (Trinkwasserinstallation) und die jeweiligen Landesbauordnungen. Informieren Sie sich über die geltenden Bestimmungen und lassen Sie die Anlage von einem Fachmann installieren und abnehmen.
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📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026
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✅ Empfehlung: Bei richtiger Auslegung und Bau einer Pflanzenkläranlage ist das geklärte Grauwasser unbedenklich für die Waschmaschine. Beachten Sie den Beitrag Regenwasser/Grauwasser für Waschmaschine: Pflanzenkläranlage-Qualität.
🔧 Zusatzinfo: Umfassende Informationen zu Planungshilfen, Produktbeschreibungen und Bausätzen für die Regenwassernutzung sind auf entsprechenden Homepages verfügbar. Die Kombination von Grauwasser und Regenwasser kann die Wassernutzung effizienter gestalten.
👉 Handlungsempfehlung: Informieren Sie sich detailliert über die technischen Anforderungen und Genehmigungen für die Nutzung von Grauwasser und Regenwasser in der Waschmaschine. Prüfen Sie die Eignung Ihrer Pflanzenkläranlage und des Wasserspeichers.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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