Entwässerung EFH: Rückstau, Hebeanlage, Zisterne – Kosten & Technik im Überblick?
BAU-Forum: Trinkwasser- und Schmutzwasser-Aufbereitung

Entwässerung EFH: Rückstau, Hebeanlage, Zisterne – Kosten & Technik im Überblick?

Hallo zusammen,
wir sind derzeit an der Planung eines EFHs.
Wir haben einige Bauträger und auch Fertighaushersteller im Rennen, die aktuell an den Angeboten sitzen.
Da wir eine verlässliche Kostenaufstellung benötigen mache ich mir selbst einige Gedanken um einige der Details.
Ein Detail ist die Entwässerung des gesamten.
Zum Hintergrund :
  • Einfamilienhaus liegt auf 471.75 m ü. NNAbk.
  • Straße liegt auf 472.10 u. NN (also 35 cm höher!)

Ich habe mich nun mal in das ganze Thema Rückstauebene, Rückflussverhinderer und so weiter eingelesen.
Sind die folgenden meiner Aussagen richtig :

  • Dachgeschoss und Regenwasser kann normal entwässert werden ohne Rückflussverhinderer
  • EGAbk. wird kritisch (WC liegt ja nicht 50 cm über Einfamilienhaus ...)
  • Kellergeschoss benötigt Hebeanlage

Offen sind folgende Fragen :

  • Ist es richtig, dass es ausreicht das im Keller anfallende Wasser (Grauwasser) über eine Hebeanlage über die Rückstauebene hochzuheben (um wieviel muss ich drüber lieben?)? Meinem Kenntnisstand nach benötige ich da dann keinen Rückflussverhinderer, da der schon in der Hebeanlage drin ist.
  • Das im Keller anfallende Schwarzwasser ist ähnlich zu behandeln (sollte das im Keller geplante WC jemals kommen, dann wird eine Schwarzwasseranlage ausschließlich für dieses WC eingebaut). Ist das richtig?
  • Wie muss die Entwässerung der Hofeinfahrt (fällt von der Straße zur Garage hin ab, dort befindet sich eine Ablaufrinne)?
  • Wie ist die Vorgehensweise im EG nach "Stand der Technik"?

Brauche ich hierfür auch eine Hebeanlage, da das WC ja nur knapp drüber liegt oder reicht da eine Rückschlagklappe aus?

  • Wie ist das mit der Zisterne? Deren Überlauf und Auslauf des Filters liegt ja immer unterhalb des Straßenniveaus ...

Brauche ich hier eine Rückschlagklappe für die Zisterne oder wie ist das zu machen?
Also alles in allem noch einige Fragen offen und da ich den Jungs nicht immer über den Weg traue (das eben nachher noch einige erhebliche Kosten auf uns zukommen) würde ich das eben im Vorfled selbst klären.
Ich bin für jede Hilfestellung und jeden Kommentar dankbar.
Sollte sich jemand berufen fühlen mir aufzulisten wie die Entwässerung des Hauses komplett aussieht ... nur zu ...
Vielen Dank
S.

  • Name:
  • Sven
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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    Sicherheitshinweise

    🔴 Gefahr: Unsachgemäß installierte Rückstausicherungen können im Schadensfall versagen und zu erheblichen Wasserschäden führen.

    🔴 Gefahr: Elektrische Bauteile von Hebeanlagen stellen bei Wasserkontakt eine Gefährdung dar.

    GoogleAI-Analyse

    Ich verstehe, dass Sie sich im Rahmen der Planung Ihres Einfamilienhauses (EFHAbk.) Gedanken zur Entwässerung machen. Es ist gut, sich frühzeitig mit Themen wie Rückstau, Hebeanlagen und Zisternen auseinanderzusetzen, um eine verlässliche Kostenaufstellung zu erhalten.

    Rückstausicherung: Wenn Ihr Haus unterhalb der Rückstauebene liegt, benötigen Sie eine Rückstausicherung. Diese verhindert, dass Abwasser aus dem Kanal in Ihr Haus zurückfließt. Es gibt verschiedene Arten von Rückstausicherungen, z.B. Rückstauklappen oder Hebeanlagen.

    Hebeanlage: Eine Hebeanlage ist erforderlich, wenn Abwasser aus tiefer liegenden Bereichen (z.B. Keller) über die Rückstauebene gehoben werden muss. Es gibt Hebeanlagen für fäkalienhaltiges (Schwarzwasser) und fäkalienfreies Abwasser (Grauwasser).

    Zisterne: Eine Zisterne dient zur Sammlung von Regenwasser, das z.B. für die Gartenbewässerung oder die Toilettenspülung genutzt werden kann. Dies kann Ihre Trinkwasserkosten senken und die Umwelt schonen.

    👉 Handlungsempfehlung: Ich empfehle Ihnen, sich von einem Fachplaner für Sanitärtechnik beraten zu lassen. Dieser kann die spezifischen Gegebenheiten Ihres Grundstücks berücksichtigen und Ihnen die optimale Entwässerungslösung empfehlen.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Rückstauebene
    Die Rückstauebene ist die definierte Höhe, bis zu der Abwasser in einer Entwässerungsanlage ansteigen kann. Sie dient als Bezugspunkt für den Schutz von Gebäuden vor Rückstau aus dem öffentlichen Kanalnetz.
    Verwandte Begriffe: Überflutung, Kanalnetz, Wasserschaden.
    Hebeanlage
    Eine Hebeanlage ist eine Anlage, die Abwasser aus tiefer liegenden Bereichen (unterhalb der Rückstauebene) in höher gelegene Bereiche pumpt, damit es in das öffentliche Kanalnetz abgeleitet werden kann.
    Verwandte Begriffe: Pumpe, Abwasser, Rückstau.
    Zisterne
    Eine Zisterne ist ein Behälter zur Sammlung und Speicherung von Regenwasser. Das gesammelte Regenwasser kann für verschiedene Zwecke genutzt werden, z.B. zur Gartenbewässerung oder Toilettenspülung.
    Verwandte Begriffe: Regenwassernutzung, Wasserspeicher, Trinkwasser.
    Grauwasser
    Grauwasser ist leicht verschmutztes Abwasser aus Duschen, Badewannen, Waschbecken und Waschmaschinen. Es kann nach Aufbereitung für bestimmte Zwecke wiederverwendet werden.
    Verwandte Begriffe: Abwasser, Regenwasser, Brauchwasser.
    Schwarzwasser
    Schwarzwasser ist stark verschmutztes Abwasser aus Toiletten und Urinalen, das Fäkalien enthält. Es muss einer speziellen Behandlung unterzogen werden, bevor es in das öffentliche Kanalnetz eingeleitet werden darf.
    Verwandte Begriffe: Abwasser, Fäkalien, Kläranlage.
    Rückstausicherung
    Eine Rückstausicherung ist eine Vorrichtung, die verhindert, dass Abwasser aus dem öffentlichen Kanalnetz in ein Gebäude zurückfließt. Sie ist notwendig, wenn sich Entwässerungsgegenstände unterhalb der Rückstauebene befinden.
    Verwandte Begriffe: Rückstauklappe, Hebeanlage, Überflutungsschutz.
    Ablaufrinne
    Eine Ablaufrinne ist ein Entwässerungselement, das zur Ableitung von Oberflächenwasser dient, beispielsweise in Hofeinfahrten oder Garagen. Sie verhindert die Bildung von stehendem Wasser und schützt vor Schäden durch Feuchtigkeit.
    Verwandte Begriffe: Entwässerung, Oberflächenwasser, Hofentwässerung.

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist die Rückstauebene?
      Die Rückstauebene ist die höchste Ebene, bis zu der Abwasser im Kanalnetz ansteigen kann. Sie liegt in der Regel auf Straßenniveau. Wenn sich Entwässerungsgegenstände (z.B. Waschbecken, Toiletten) unterhalb der Rückstauebene befinden, ist eine Rückstausicherung erforderlich, um zu verhindern, dass Abwasser in das Gebäude eindringt.
    2. Wann benötige ich eine Hebeanlage?
      Eine Hebeanlage ist notwendig, wenn Abwasser aus tiefer liegenden Bereichen (z.B. Keller) nicht durch natürliches Gefälle in den Kanal abgeleitet werden kann oder wenn sich die Entwässerungsgegenstände unterhalb der Rückstauebene befinden. Die Hebeanlage pumpt das Abwasser dann über die Rückstauebene in den Kanal.
    3. Was ist der Unterschied zwischen Grauwasser und Schwarzwasser?
      Grauwasser ist leicht verschmutztes Abwasser aus Duschen, Badewannen und Waschbecken. Schwarzwasser ist stark verschmutztes Abwasser aus Toiletten und Urinalen. Für die Behandlung und Ableitung von Grauwasser und Schwarzwasser gelten unterschiedliche Anforderungen.
    4. Welche Vorteile bietet eine Zisterne?
      Eine Zisterne ermöglicht die Nutzung von Regenwasser für die Gartenbewässerung, Toilettenspülung oder Waschmaschine. Dies spart Trinkwasser und reduziert die Abwassergebühren. Zudem entlastet die Zisterne das Kanalnetz bei Starkregenereignissen.
    5. Was ist eine Rückstauklappe?
      Eine Rückstauklappe ist eine mechanische Vorrichtung, die den Rückfluss von Abwasser in ein Gebäude verhindert. Sie öffnet sich, wenn Abwasser aus dem Gebäude abfließt, und schließt sich automatisch, wenn Abwasser aus dem Kanal zurückdrückt.
    6. Wie oft muss eine Hebeanlage gewartet werden?
      Hebeanlagen sollten regelmäßig, mindestens jedoch einmal jährlich, von einem Fachbetrieb gewartet werden. Dabei werden die Funktionstüchtigkeit der Pumpe, der Dichtungen und der Steuerung überprüft.
    7. Welche Fördermöglichkeiten gibt es für Zisternen?
      Viele Kommunen und Bundesländer bieten Förderprogramme für den Bau von Zisternen an. Die Förderbedingungen und -höhe variieren je nach Region. Informieren Sie sich bei Ihrer Gemeinde oder Ihrem Landratsamt über die aktuellen Fördermöglichkeiten.
    8. Was ist bei der Planung einer Entwässerungsanlage zu beachten?
      Bei der Planung einer Entwässerungsanlage sind verschiedene Aspekte zu berücksichtigen, wie z.B. die Lage des Gebäudes zur Rückstauebene, die Art und Menge des anfallenden Abwassers, die örtlichen Gegebenheiten und die geltenden Vorschriften. Es ist ratsam, einen Fachplaner für Sanitärtechnik hinzuzuziehen.

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  2. Kanalhöhe vs. Straßenhöhe: Entwässerungsplanung präzisieren!

    Foto von Uwe Cerny, Dipl.-Ing.(FH)

    Straßenhöhe
    bitte nicht die Straßenhöhe mit der Höhe des Kanals in der Straße verwechseln. Planung kann nur aussagekräftig gemacht werden, wenn die Höhe der Kanalleitung in der Fahrbahn bekannt ist. Also bei der zuständigen Stelle, meist Tiefbauamt die Höhen der Kanalhaltung besorgen. Vielleicht ist gar keine Hebeanlage nötig.
  3. Rückstauebene: Kanalsohle über Kellerboden – Hebeanlage nötig!

    Danke für den Hinweis
    Hallo Herr Cerny,
    öhm ich dachte bisher die Rückstauebene sei die Straßenhöhe ...
    Naja ... also die Kanalsohle an unserem Hausanschluss hat eine Höhe von 470.40 m ü. NNAbk..
    Die liegt also leider oberhalb des Kellerbodens.
    Für das Kellergeschoss ist also auf jeden Fall eine Hebeanlage notwendig.
    Reicht diese Zusatzinfo aus um die o.g. Fragen zu klären?
    Danke
    S.
  4. Rückstauebene: Definition & Versicherungsschutz bei Rückstau

    Rückstauebene!
    Hallo Sven,
    die Rückstauebene ist tatsächlich Oberkannte Bordstein.
    Wasser das unter der Rückstauebene anfällt "sollte" über eine Hebeanlage abgeführt werden, muss aber nicht. Wenn nicht, zahlt bei Rückstau (Wasserschaden) keine Versicherung.
    Wasser das über der Rückstauebene anfällt kann direkt in den Kanal geführt werden.
    Nu kommt es darauf an wie tief dieser Kanal in der Straße liegt!
    Aber abgesehen davon würde ich beantragen, dass ich meine Einfamilienhaus über die 472,10 m ü. NNAbk. bekomme oder gleich in einer Ecke einen Pumpensumpf einbauen. Von wem kommen die 471,75NN?
    Gruß aus Baden
  5. Grundstückserhöhung: Bebauungsplan vs. Hebeanlage/Rückstauklappe

    Tja ... das ist schon höher ...
    Hallo Peter,
    urpsünglich war auf dem Grundstück laut Bebauungsplan eine Einfamilienhaus von 471.00 m ü. NNAbk. vorgeschrieben.
    Wir haben nun schon mit der entsprechenden Behörde gesprochen und eine Erhöhung auf 471.75 m ü. NN bekommen.
    Eine weitere Erhöhung wäre nur über eine Änderung des Bebauungsplans (und nicht über eine Befreiung) möglich und das dauert lange und kostet einen Riesenbetrag.
    Zumal eine weitere Erhöhung der Einfamilienhaus auch den Nachteil hätte, dass wir noch höhere Fundamente bräuchten.
    Das Gelände hat eine Hanglage abfallend (!) von der Straße und der Kellerboden ist bereits bei 471.75 m ü. NN an einer Seite 70 cm über dem aktuellen Gelände ...
    Also die Fundamente sind schon recht mächtig die wir da brauchen.
    Wäre folgende Vorgehensweise sinnvoll :
    • Keller über Hebeanlage (keine Rückstauklappe da über Rückstauebene gehoben wird ...)
    • alles über EGAbk. und Dach direkt entwässern
    • EG Entwässerung über Rückstauklappe führen (da brauchen wir aber dann die teure elektrische wegen Fäkalien ...)

    Oder kann man sich das im EG auch sparen weil es eben sehr unwahrscheinlich ist, dass das mit dem Rückstau mal in dem Maße passiert?
    Kann die Rückstauklappe im Kontrollschacht eingebaut werden (VOR der Zusammenführung der insgesamt 3 Leitungen!)?
    Wie würden die Profis hier im Forum das lösen?
    Danke und Gruß
    Sven

  6. Rückstauebene: EG-Höhe relevant für WC-Entwässerung?

    Ups ... vergessen ... Nachtrag
    Liegt mein EGAbk. nun drüber oder drunter bezogen auf die Rückstauebene?
    ich meine das WC liegt ja nicht direkt auf Einfamilienhaus.
    Darf ich diese Höhe mit berücksichtigen?
    Der Kanal liegt wie gesagt mit der Sohle auf 470.40 m ü. NNAbk.
    Sven
  7. Rückstauebene: Gemeinde kontaktieren & el. Klappe überdenken

    Klären Sie doch mal ...
    Werter Fragesteller
    mit der Gemeinde, wo die Rückstauebene wirklich anzusetzen ist. Die OK Schachtdeckel ist nämlich nur die höchstanzunehmende Ebene, z.B. bei uns im Platten Norden. Bei hanglagen, kann es aber sein, dass die Rückstauebene durchaus tiefer als Kanaldeckel liegt.
    An sonste würde ich mir das mit der el. Klappe überlegen. Wenn Sie im Keller eh eine Hebeanlage brauchen, die größer nehmen, EGAbk. Abwässer in den Keller und über die Hebeanlage nach draußen.
  8. Rückstauebene unbekannt? Gemeindeauskunft & Alternativen prüfen

    Ohwei ...
    Hallo Herr Dühlmeyer,
    danke für den Tipp.
    Ich habe eben auf der Gemeinde angerufen.
    Der Herr der für die Bauplatzvergabe zuständig ist weiß von nix.
    Für den ist der Begriff "Rückstauebene" nicht bekannt gewesen.
    Er hat mich dann an den Tiefbauer verwiesen der die Kanäle verbuddelt hat.
    So ...
    Dessen Aussage war "Rückstau gibt es da nicht, da die Straße ja bergab geht"!
    Argumente wie "was passiert wenn der Schacht direkt nach unserem Hausanschluss verstopft haben nicht gezählt.
    Er sagt das kann nicht passieren und wir müssen gar nichts machen?!?!?!?!
    Also das kann ja wohl nicht sein.
    Ich werde morgen (heute erreiche ich niemanden mehr) auf dem Landratsamt anrufen und die Fragen wer mir denn da Auskunft geben kann.
    Scheinbar bin ich heute ausschließlich an Dupmfbacken geraten.
    Gut nochmal zur Präzisierung der Daten von mir :
    Unser Hausanschluss befindet sich zwischen 2 Schächten in der Straße.
    Der Schacht "nach uns" hat den Kanaldeckel auf 472.54NN.
    Der Schacht "vor uns" hat den Kanaldeckel auf 472.51NN
    Unser Grundstück liegt also quasi in einer Art "Kuhle" in der Straße da dort die Straße am tiefsten ist.
    Am tiefsten Punkt an unserem Gelände hat die Straße 472.10üNN, am höchsten Punkt am Gelände eine Höhe von 470.56üNN.
    Ich hoffe ich habe das nun verständlich rübergebracht.
    Das Einfamilienhaus liegt wie gesagt auf 471.75üNN.
    So ...
    Kann jemand von den Profis hier mal Hilfestellung geben?
    Letztlich sagt mein Ingenieurskopf (Elektronik allerdings, nichts mit Bau), dass sich bei einem Problem das Wasser bis auf den Schacht auf 472.51 rückstaut und dann da rausquillt.
    Somit läuft doch unser halbes EGAbk. voll, oder?
    Das würde doch bedeuten, dass wir am sinnvollsten eine Hebeanlage für EG und Keller einbauen, die das Wasser über diese 472.51üNN hochhebt (wieviel drüber muss das denn sein? ich schätze mal so 50 cm, oder?) und dann dürfte das Problem gelöst sein.
    Ist das so?
    Würde dann aber bedeuten dass es eine komplette Schwarzwasseranlage ist ...
    Gefällt mir zwar nicht aber okay ...
    Aber was mich noch viel mehr interessiert.
    Nehmen wir an wie lösen das auf diese Art und Weise, dann würde die Rückstauschleife der Hebeanlage ja deutlich über Einfamilienhaus Niveau kommen.
    Wie kann man so etwas realisieren ohne dass es tierisch Lärm macht und einigermaßen wartbar ist?
    Und wie muss ich mit dem Ablauf der Hofentwässerung Verfahren?
    Die liegt ja auch auf 471.75üNN ...
    Fragen über Fragen ...
    Ich kann nur um Hilfe bitten denn ich habe da keine Ahnung von und die die ich bisher gefragt habe anscheinend auch nicht ...
    Sven
  9. Hebeanlage: Alternative Platzierung im Garten (Schachtlösung)

    Das mit der Hebeanlage ...
    Werter Fragesteller
    geht auch im Garten in einem Schacht. Der muss dann zwar eine "Hundehütte" drüber haben, in der der Boden sitzt, aber das sollte sich löse lassen. Damit wäre Lärm usw. aus dem Haus.
    Bei der Grundstückslage sollten Sie sich mal Gedanken zum Oberflächenwasser machen  -  Stichwort Starkregen. ;-(.
  10. Korrektur: Bogen, nicht Boden, in der Hundehütte!

    BITTEEEEEEEEEEE ...
    gebt mir die Edit-Funktschon ;-((.
    In der "Hundehütte sitzt natürlich der Bogen! Grrrrrrr.
  11. Hebeanlage in Garage: Frostschutz & Oberflächenwasser beachten!

    Hmmmm auch eine Idee
    also das mit dem Bogen in der Hütte ...
    Naja nicht hübsch, aber wenn es sein muss.
    Was ich mir da aber überlege :
    Wir haben eine unterkellerte Garage!
    Eventuell kann man die Hebeanlage ja da reinmachen ...
    Aber ich denke das wird dann wegen der Frostgeschichte nicht gehen.
    Wobei ich mich aber ehrlich gesagt Frage, ob der Bogen in der Hütte mir nicht auch einfrieren kann ...
    der schaut ja aus dem Boden raus und da steht doch bis knapp unter die Krümmung die Suppe, oder nicht?
    Das mit dem Oberflächenwasser ist weniger das Problem, da ja das Grundstück nach hinten weiter abfällt und somit in diese Richtung "leerlaufen" kann ...
    Also das größte Problem scheint tatsächlich diese Hausentwässerung zu sein ...
    Sven
  12. Hausanschlussschacht: Alternative zur Hof- und Dachentwässerung

    Hofentwässerung!
    Hallo Sven,
    wegen der Hof- und Dachentwässerung würde ich mir keinen Kopf machen, das wird schon schief gehen! Aber die Idee von Herr Dühlmeyer finde ich nicht schlecht. Es gibt zwar gekappselte und was weiß ich was für Hebeanlagen, aber es gibt auch fertige Hausanschlussschächte (außenliegende Hausanschlussräume) [mal googlen].
    Die Schleife muss dann ja nicht mehr über Erdreich geführt werden, die Pumpe hat ein Rückschlagventil und dichtet bei Rückstau ab. Somit wäre auch der Frost erschlagen!
    Gruß aus Baden
  13. Entwässerung: Rückstauebene, Hebeanlage & Rückstauklappen – Optionen

    Noch mal ich
    Hallo zusammen,
    nachdem nun viele Meinungen da sind wollte ich einfach mal abfragen ob ich die Möglichkeiten richtig verstanden habe.
    Letztlich wird von der Gemeinde die Rückstauebene auf Straßenniveau gelegt, wobei ich allerdings auf Nummer sicher gehen möchte und als Rückstaueben vielmehr den nächst höher gelegenen Schachtdeckel ansehe ...
    Also die Möglichkeiten die ich verstanden habe sind

    1) große Hebeanlage intern

    • alles oberhalb EGAbk. konventionell entwässern (Rohr A)
    • Abwasser EG und UGAbk. in Hebeanlage im Keller führen
    • Hebeanlage födert ausreichend hoch und dann rein in Rohr A

    2) große Hebeanlage exterm

    • alles oberhalb EG konventionell entwässern (Rohr A)
    • Abwasser EG und UG zusammenführen und raus in Garten
    • im Garten Hebeanlage mit Rückschlagklappe und ab in den Kontrollschacht und dort zusammenführen mit Rohr A

    3) kleine Hebeanlage für UG, Rückschlagklappe

    • alles oberhalb EG konventionell entwässern (Rohr A)
    • EG konventionell Entwässern (Rohr B)
    • in Rohr B Rückstauklappe für Fäkalienbehaftetes Abwasser
    • Grauwasser-Hebeanlage für UG direkt rein in Rohr B (OHNE heben über Rückstauebene, da ja Rückstauklappe vorhanden)
    • sollte im UG WC kommen dann mit Kleinhebeanlage (SaniBroy oder so ähnlich) gleich Verfahren wie mit der Grauwasseranlage

    Ist das so korrekt oder ist die ein oder andere Lösung Pfusch am Bau?
    Eine Frage noch zum Kontrollschacht ...
    Der liegt etwas tiefer als Straßenniveau und deutlich tiefer als der nächst höher gelegene Kanaldeckel ...
    Ist es richtig dass ich in dem Fall besser die Rohre im Schacht mit Deckeln versehe die dicht sind?
    Dass die Reinigungsöffnung also quasi zu ist ...
    Ich mein ansonsten drückt es mir die ganze Suppe ja durch den Schachtdeckel nach oben wenn es mal nen Rückstau gibt, oder?
    Oh man also so langsam bin ich echt am verzweifeln was die ganze Sache angeht ...
    Danke und Gruß
    Sven

    • Name:
    • Sven
  14. Jau ...

    Werter Fragesteller
    ;-)
  15. Lösungsansatz: Abwasser-Entwässerung mit Tauchpumpe im Keller

    Unser aktueller favorisierter Lösungsansatz
    So ...
    ich habe jetzt mal mit unserem aktuellen Vermieter gesprochen, der bis vor 2 Jahren eine eigene Sanitärfirma hatte.
    Bin ja eigentlich echt bescheuert dass ich den nicht schon lange gefragt habe, aber das ist ein anderes Thema 🙂
    Also ...
    Seine Lösung die ich hier zur Diskussion stellen möchte sieht folgendermaßen aus :
    • Abwasser aus OGAbk. ganz normal entwässern: Fallrohr bis in Keller, dort dann in passender Höhe durch Kellerwand Richtung Kontrollschacht. Dieses Rohr nennen wir mal "Rohr A".
    • Abwasser aus EGAbk. auch über Fallrohr in den Keller. Dieses Rohr nennen wir mal "Rohr B".
    • Das Schmutzwasser des UGAbk. wird in der Bodenplatte ganz normal geführt und in einen Pumpensumpf geleitet. Aus diesem Pumpensumpf dann mittels Tauchpumpe rein in das "Rohr B".
    • In das Rohr B kommt noch im Keller (!) an einer waagerechten Stelle (klar mit Gefälle ...) eine elektrische Rückstauklappe (Kessel hat da ja einiges ...).
    • Nach der Rückstauklappe wird dann Rohr B in Rohr A geleitet und diese Zusammenführung dann raus Richtung Kontrollschacht.
    • Im Kontrollschacht dann die Zusammenführung des Schmutzwassers und des Regenwassers. Im Kontrollschacht Rohr mit verschlossener Reinigungsöffnung, da Kontrollschachtdeckel unter Rückstauebene liegt.

    Das ist sein Vorschlag und der hört sich doch garnet so falsch an, oder.
    Der hat zumindest die folgenden Vorteile :

    • nur ein Rohr mit Schmutzwasser vom Haus zum Kontrollschacht
    • Rückstauklappe ist im Haus und somit deutlich besser im Zugriff
    • keine Leitungen zum Kontrollschacht für Rückstauklappe notwendig
    • wenn mal WC im UG kommt kann dieses mit einer kleinen Hebeanlage direkt rein in Rohr B und die Sache ist erledigt

    So und nun die Meinungen von euch.
    Danke Sven

  16. Elektrische Rückstauklappen: Meinung zu Kosten, Wartung & Anfälligkeit

    Ich ...
    Werter Fragesteller
    halte nichts von el. Rückstauklappen. Die Dinger sind teuer (2 T€ +), wartungsintensiv und reparturanfällig, weil die meisten mech. Teile ja eigentlich nie gebraucht werden und sich so festsetzen können.
    Aber ist halt eine pers. Meinung
  17. Alternative zur Rückstauklappe: Hebeanlage – Platzbedarf & Kosten

    Die Frage ist ...
    was ist die Alternative?
    Eine Hebeanlage die mir das Ganze über die Rückstauebene hebt
    • kostet auch nicht gerade wenig
    • braucht deutlich mehr Platz
    • braucht auch Wartung

    Und vor allem liegt die Rückstauschleife bis zu einer Höhe von 1.30 bei uns in der Wand des EGAbk. wenn die HA im Haus ist ...
    Also nicht wirklich attraktiv finde ich.
    Sven

  18. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026

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    Entwässerung EFHAbk.: Rückstau, Hebeanlage & Zisternen – Lösungen

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die korrekte Entwässerung eines Einfamilienhauses (EFH) unter Berücksichtigung von Rückstau, der Notwendigkeit einer Hebeanlage und der potenziellen Nutzung einer Zisterne. Die korrekte Bestimmung der Rückstauebene ist entscheidend für die Planung. Unterschiedliche Lösungsansätze werden diskutiert, von der Platzierung der Hebeanlage bis zur Verwendung von Rückstauklappen. Die Kosten und Wartungsintensität der verschiedenen Optionen spielen eine wichtige Rolle.

    ⚠️️ Wichtiger Hinweis: Die Rückstauebene ist nicht immer identisch mit der Straßenhöhe oder dem Kanaldeckel. Klären Sie die tatsächliche Rückstauebene unbedingt mit der Gemeinde ab, wie in Rückstauebene: Gemeinde kontaktieren & el. Klappe überdenken empfohlen wird. Falsche Annahmen können zu erheblichen Problemen und fehlendem Versicherungsschutz führen.

    ✅ Empfehlung: Prüfen Sie alternative Standorte für die Hebeanlage, z.B. in einem Schacht im Garten oder in der Garage, um Lärmbelästigung im Haus zu vermeiden (siehe Hebeanlage: Alternative Platzierung im Garten (Schachtlösung) und Hebeanlage in Garage: Frostschutz & Oberflächenwasser beachten!). Beachten Sie dabei jedoch den Frostschutz.

    💰 Kosten: Elektrische Rückstauklappen sind teuer in der Anschaffung und wartungsintensiv, wie in Elektrische Rückstauklappen: Meinung zu Kosten, Wartung & Anfälligkeit erwähnt wird. Eine Hebeanlage ist ebenfalls mit Kosten verbunden, bietet aber eine zuverlässige Lösung zum Schutz vor Rückstau.

    👉 Handlungsempfehlung: Holen Sie detaillierte Informationen zur Rückstauebene von der Gemeinde ein und ziehen Sie einen Fachmann für Sanitärtechnik hinzu, um die optimale Lösung für Ihre spezifische Situation zu finden. Berücksichtigen Sie dabei sowohl die technischen als auch die wirtschaftlichen Aspekte der verschiedenen Entwässerungssysteme.

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