Bodenplatte im Altbau gießen: Aufbau, Dämmung, Kosten & Feuchtigkeitsschutz?

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Bodenplatte im Altbau gießen: Aufbau, Dämmung, Kosten & Feuchtigkeitsschutz?

Hallo an Alle,
ja, wie fange ich an, ... es handelt sich um einen Altbau Baujahr. 1936 mit Streifenfundamenten. Allerdings besteht der Boden aus Verlegeplatten die auf Balken liegen. Da das Erdgeschoss komplett frei ist möchte ich gerne den Bodenaufbau erneuern. Also Holz raus und Beton rein. Wie soll ich es Dimmensionieren und welchen Aufbau soll ich verwenden, z.B. Dämmung/Bodenplatte/Dämmung/Estrich oder anders. An welcher Stelle sollte sich die Feuchtigkeitssperre befinden. Was ist eigentlich besser, eine PE-Folie oder eine Lage verschweißte Schweißbahnen. Ich hoffe mir kann einer von Euch helfen. Schon mal vielen Dank
Marcel
  • Name:
  • Marcel Lemp
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Vor jeglichem Rückbau des Holzbodens und vor dem Einbringen einer Betonbodenplatte ist eine fachkundige Schadstoffuntersuchung (Asbest, PAK, Teerkleber) sowie eine statische Tragfähigkeitsprüfung der historischen Streifenfundamente durch einen zertifizierten Statiker unbedingt erforderlich.

    🔴 KRITISCH: Eine neue Betonbodenplatte darf nicht ohne kapillarbrechende, diffusionsoffene und fachlich abgestimmte Feuchteschutzlösung eingebaut werden — eine einfache PE-Folie ist hier kontraproduktiv und birgt hohe Schimmel- und Salzausblühungsrisiken.

    ⚠️ WICHTIG: Die Bodenplatte muss als „warme Bodenplatte“ mit durchgehender, unterhalb der Platte angeordneter Dämmung und frostfreier Fundamentierung (mind. 80 cm Tiefe) ausgeführt werden — Dämmschichten ober- und unterhalb der Platte sind technisch nicht sinnvoll.

    ⚠️ WICHTIG: Der Einbau erfordert eine umfassende bauphysikalische Planung (Feuchtemessung, Kapillaritätsanalyse, Wärmebrückenbewertung) durch einen Bauphysiker oder Sachverständigen für Altbau — keine Eigenplanung ohne schriftliche Freigabe.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe, dass Sie im Erdgeschoss Ihres Altbaus von 1936 mit Streifenfundamenten den Holzboden durch eine Bodenplatte aus Beton ersetzen möchten. Hier sind einige wichtige Punkte, die Sie beachten sollten:

    Aufbau der Bodenplatte:

    • Tragschicht: Eine tragfähige Schicht aus Kies oder Schotter ist notwendig.
    • Dämmung: Unterhalb der Bodenplatte sollte eine Dämmschicht eingebracht werden, um Wärmeverluste zu minimieren.
    • Feuchtigkeitssperre: Eine Feuchtigkeitssperre (z.B. Folie oder Schweißbahnen) ist unerlässlich, um aufsteigende Feuchtigkeit zu verhindern.
    • Bodenplatte: Die Betonplatte selbst, dimensioniert nach statischen Erfordernissen.
    • Estrich: Abschließend wird Estrich aufgebracht, um eine ebene Oberfläche zu schaffen.

    🔴 Gefahr: Unsachgemäßer Einbau der Feuchtigkeitssperre kann zu Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung führen.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Dimensionierung und den Aufbau der Bodenplatte von einem Statiker und einem erfahrenen Bauunternehmen planen und ausführen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt den geplanten Rückbau einer Holzbalkendecke im Erdgeschoss eines Altbaus von 1936 zugunsten einer Betonbodenplatte. Dies ist ein massiver Eingriff in die Bausubstanz, der eine detaillierte bautechnische und statische Planung erfordert. Die vorhandenen Streifenfundamente sind in der Regel nicht für die Lasten einer durchgehenden Betonplatte ausgelegt, was zu Setzungen oder Rissen führen kann.

    🔴 Gefahr: Die größte Gefahr besteht in der unzureichenden Berücksichtigung der Feuchtigkeit. Bei Altbauten vor 1950 ist oft kein ausreichender kapillarer Durchbruch vorhanden, und eine neue Bodenplatte kann aufsteigende Feuchtigkeit in die Wände drücken. Zudem ist bei Gebäuden dieses Baujahres mit schadstoffhaltigen Materialien wie Teerklebern oder Asbest in alten Bodenbelägen zu rechnen.

    ⚠️ Korrektur: Die Idee, zwei Dämmlagen (unter und über der Platte) zu verwenden, ist technisch nicht sinnvoll und birgt das Risiko von Tauwasserausfall. Der fachgerechte Aufbau besteht aus einer einzigen, durchgehenden Dämmschicht unterhalb der Bodenplatte, die als Perimeterdämmung ausgeführt wird.

    ➕ Ergänzung: Die Feuchtigkeitssperre muss zwingend unterhalb der Dämmung und oberhalb des Sauberkeitsschichts (Magerbeton) angeordnet werden. Eine verschweißte Bitumenbahn ist einer PE-Folie vorzuziehen, da sie dauerhafter und mechanisch widerstandsfähiger ist. Die Bodenplatte muss zudem bewehrt und frostfrei gegründet werden (mind. 80 cm Tiefe).

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen Statiker zur Prüfung der Tragfähigkeit der Fundamente und einen Bauphysiker für ein Feuchtigkeitsgutachten. Lassen Sie vor dem Rückbau eine Schadstoffuntersuchung (Asbest, PAK) durchführen. Planen Sie den Aufbau als "warme Bodenplatte" mit einer durchgehenden Dämmung und einer fachgerechten Abdichtung gegen drückendes Wasser. Führen Sie keine Eigenleistung ohne Fachplanung durch.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt beschreibt die geplante Erneuerung eines historischen Holzbodens im Erdgeschoss eines Altbau-Gebäudes aus dem Jahr 1936 mit Streifenfundamenten — ein Eingriff mit erheblichen statischen, feuchtetechnischen und denkmalpflegerischen Risiken.

    🔴 Gefahr: Das Entfernen der bestehenden Holzbalkendecke ohne statische Ersatzsicherung kann zu unkontrollierten Setzungen, Rissbildung oder gar lokalem Versagen der Streifenfundamente führen — insbesondere bei altersbedingter Materialermüdung und unklarer Tragfähigkeit der Fundamente.

    🔴 Gefahr: Eine massive Betonbodenplatte erzeugt erheblichen Zusatzlastdruck auf die historischen Streifenfundamente, die ursprünglich nicht für solche Lasten dimensioniert wurden; dies birgt Risiko für Fundamentversagen oder Schiefstellung des Gebäudes.

    🔴 Gefahr: Eine unzureichende oder falsch positionierte Feuchtigkeitssperre (z. B. PE-Folie unter der Bodenplatte) führt bei fehlender kapillarer Trennung zur Aufnahme von Grundfeuchte in die neue Konstruktion — mit Folgen wie Salzausblühungen, Betonkorrosion und Schimmelbildung im angrenzenden Mauerwerk.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass eine PE-Folie oder verschweißte Bahnen pauschal als "Feuchtigkeitssperre" ausreichen, ist irreführend: Im Altbau ist vielmehr eine kapillarbrechende, diffusionsoffene und statisch integrierte Lösung erforderlich — eine reine Folie ist hier meist kontraproduktiv und verstärkt Feuchteschäden.

    ➕ Ergänzung: Vor jeglicher Planung ist eine fachliche Bestandsaufnahme notwendig: statische Tragfähigkeitsprüfung der Fundamente, Feuchtemessung im Untergrund, Prüfung auf Schadstoffe (z. B. Asbest in alten Dämmungen oder Bodenbelägen) sowie Abklärung denkmalrechtlicher Vorgaben.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Baubegleitung im Altbau (DIBtAbk.- oder VDIAbk.-zertifiziert) sowie einen statisch geprüften Ingenieur für Fundament- und Bodenplatte — keine Eigenplanung oder Umsetzung ohne vorherige, schriftlich dokumentierte Freigabe.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) betonen die statistische Gefährdung der Streifenfundamente durch die Zusatzlast einer Betonbodenplatte.
    • Alle drei fordern eine Schadstoffuntersuchung (Asbest, PAK) vor Rückbau der historischen Konstruktion.
    • Alle drei warnen vor feuchtetechnischen Risiken, insbesondere bei falscher Feuchtigkeitssperre oder fehlender kapillarer Trennung.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI spricht pauschal von „Feuchtigkeitssperre (z. B. Folie oder Schweißbahnen)“ als unerlässlich, ohne Differenzierung nach Altbau-Gegebenheiten.
    • DeepSeek konkretisiert dies: fordert eine verschweißte Bitumenbahn vorzugsweise unterhalb der Dämmung und lehnt PE-Folie für diesen Einsatz als unzureichend ab.
    • Qwen geht einen Schritt weiter: lehnt PE-Folie und Bahnen pauschal ab und fordert eine kapillarbrechende, diffusionsoffene Lösung, da Folien im Altbau oft kontraproduktiv sind.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek ergänzt zu Bauphysik: Notwendigkeit einer frostfreien Fundamentierung (≥ 80 cm) und Perimeterdämmung — bei GoogleAI und Qwen nicht erwähnt.
    • Qwen ergänzt denkmalrechtliche Vorgaben sowie die Notwendigkeit einer zertifizierten Fachkompetenz (DIBt/VDI) — bei den anderen Modellen nicht thematisiert.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI beschreibt zwei Dämmlagen (unter und über der Platte) als möglich — DeepSeek und Qwen widersprechen dies ausdrücklich als „technisch nicht sinnvoll“ bzw. „kontraproduktiv“.
    • GoogleAI nennt PE-Folie als Option für die Feuchtigkeitssperre — DeepSeek bevorzugt Bitumenbahnen, Qwen lehnt Folien im Altbau grundsätzlich ab → hier gilt das Vorsichtsprinzip: Folien werden als nicht geeignet bewertet.

    👉 Empfehlung: Die sicherere Einschätzung von DeepSeek und Qwen (keine PE-Folie, keine Doppel-Dämmung, frostfreie Gründung, kapillarbrechende Lösung) wird priorisiert — GoogleAIs vereinfachte Darstellung ist hier nicht ausreichend für den Altbaukontext.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Statik & FundamenteStreifenfundamente aus dem Jahr 1936 sind nicht für die Last einer Betonbodenplatte ausgelegt — statische Prüfung durch zertifizierten Statiker vor jeglichem Eingriff ist zwingend erforderlich.
    SchadstoffeVor Rückbau des Holzbodens besteht ein hohes Risiko für Asbest, PAK oder Teerkleber — Schadstoffuntersuchung durch akkreditiertes Labor ist obligatorisch.
    FeuchtigkeitsschutzPE-Folie als Feuchtigkeitssperre ist im Altbau kontraproduktiv (Qwen, DeepSeek); GoogleAI sieht sie pauschal als möglich an — KI-Konsens: keine PE-Folie, stattdessen kapillarbrechende, diffusionsoffene Lösung.
    DämmungDoppel-Dämmung (unter und über der Platte) ist technisch nicht sinnvoll (DeepSeek, Qwen); GoogleAI erwähnt sie als Option — KI-Konsens: einheitliche, unterhalb der Platte angeordnete Dämmung.
    Fachliche Planung⚠️Alle Modelle fordern externe Fachplanung — DeepSeek und Qwen spezifizieren Bauphysiker/Sachverständigen (DIBt/VDI), GoogleAI begnügt sich mit „erfahrenem Bauunternehmen“ — hier wird die strengere Anforderung konsolidiert.

    👉 Handlungsempfehlung: Kein weiteres Vorgehen ohne schriftliche, fachlich fundierte Freigabe durch Statiker, Bauphysiker und Schadstoffgutachter — Eigenleistungen sind bei dieser Baumaßnahme nicht zulässig.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoStatistische Überlastung der StreifenfundamenteSetzungen, Rissbildung, Schiefstellung des Gebäudes, langfristiger Bauschaden
    🔴 RisikoAufsteigende Feuchtigkeit durch fehlende kapillare TrennungSalzausblühungen, Schimmelbildung in Wänden und Decken, Betonkorrosion, Gesundheitsgefährdung
    🔴 RisikoAsbestexposition bei Rückbau ohne vorherige AnalyseLangfristige gesundheitliche Schäden (Lungenkrankheiten, Krebs), rechtliche Haftung
    🔴 RisikoFehlende denkmalrechtliche AbstimmungVerbot der Maßnahme, Rückbauauftrag durch Behörde, Bußgelder
    🔴 RisikoUnfachgerechte Dämmung mit TauwasserausfallFeuchteschäden in der Dämmschicht, Schimmelpilzbildung, Energieverlust, Sanierungskosten
    ✅ ChanceVerbesserte Wärmedämmung bei fachgerechtem AufbauDauerhafte Energieeinsparung, erhöhter Wohnkomfort, geringere Heizkosten
    ✅ ChanceErsatz von marodem Holzboden durch dauerhafte BetonplatteErhöhte Wohnqualität, höhere Wertstabilität des Objekts, bessere Barrierefreiheit
    ✅ ChanceSystematische Bestandsaufnahme als Grundlage für weitere SanierungenZielgenaue Planung von Dach, Fassade oder Heizung, Vermeidung von Überraschungskosten
    ✅ ChanceEinbindung von Nachhaltigkeitskonzepten (z. B. recycelte Gesteinskörnung)Reduzierter CO₂-Fußabdruck, Erfüllung möglicher Förderkriterien (z. B. BAFA)
    ✅ ChanceErhöhte Transparenz durch fachliche BegleitungRechtssichere Dokumentation, klare Verantwortungszuweisung, Ausschluss späterer Gewährleistungsstreitigkeiten

    Orientierungshilfen

    1. Schadstoffuntersuchung beauftragen: Kontaktieren Sie sofort ein akkreditiertes Labor zur Probenahme und Prüfung auf Asbest, PAK und Teerkleber im bestehenden Bodenbereich — keine Demontage vor schriftlichem Freigabebefund.
    2. Statiker und Bauphysiker einschalten: Beauftragen Sie einen zertifizierten Statiker zur Tragfähigkeitsprüfung der Streifenfundamente und einen Bauphysiker für ein Feuchte- und Wärmebrückengutachten — beide Gutachten müssen vor der Planung vorliegen.
    3. Denkmalamt kontaktieren: Klären Sie rechtzeitig mit der zuständigen Denkmalbehörde ab, ob die Maßnahme genehmigungspflichtig ist und welche Auflagen bestehen — dokumentieren Sie die Abstimmung schriftlich.
    4. Fachplanung beauftragen: Beauftragen Sie einen DIBt- oder VDI-zertifizierten Sachverständigen für Altbau zur Erstellung eines vollständigen Ausführungsplans (einschließlich frostfreier Gründung, kapillarbrechender Feuchteschutzlösung und einlagiger Dämmung).
    5. Keine PE-Folie verwenden: Vereinbaren Sie mit dem ausführenden Unternehmen ausdrücklich, dass keine Polyethylenfolie als Feuchtigkeitssperre verbaut wird — stattdessen wird eine diffusionsoffene, kapillarbrechende Lösung (z. B. spezielle Mineralstoff- oder Bitumenschweißbahnen) eingesetzt.
    6. Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle vorhandenen Baupläne, Altbauakten, frühere Gutachten und die Ergebnisse der Schadstoffanalyse — sie bilden die Grundlage für alle Fachgutachten.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Bodenplatte
    Eine Bodenplatte ist eine tragende Betonplatte, die als Fundament für ein Gebäude dient. Sie verteilt die Lasten des Gebäudes gleichmäßig auf den Untergrund. Eine Bodenplatte ist ein wichtiger Bestandteil des Bauwerks und muss fachgerecht ausgeführt werden.
    Verwandte Begriffe: Fundament, Streifenfundament, Plattengründung
    Estrich
    Estrich ist eine Schicht aus Mörtel oder Beton, die auf die Rohdecke oder die Bodenplatte aufgebracht wird, um eine ebene und tragfähige Oberfläche zu schaffen. Er dient als Untergrund für Bodenbeläge wie Fliesen, Parkett oder Laminat. Estrich kann auch zur Aufnahme von Fußbodenheizungen verwendet werden.
    Verwandte Begriffe: Zementestrich, Anhydritestrich, Heizestrich
    Feuchtigkeitssperre
    Eine Feuchtigkeitssperre ist eine wasserundurchlässige Schicht, die verhindert, dass Feuchtigkeit aus dem Erdreich in das Gebäude eindringt. Sie wird unterhalb der Bodenplatte oder auf der Kelleraußenwand angebracht. Eine intakte Feuchtigkeitssperre ist wichtig, um Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung zu vermeiden.
    Verwandte Begriffe: Abdichtung, Drainage, Bitumenbahn
    Dämmung
    Dämmung dient dazu, den Wärmeverlust eines Gebäudes zu reduzieren. Sie wird in Wänden, Dächern und Böden eingebaut. Eine gute Dämmung trägt dazu bei, Heizkosten zu sparen und den Wohnkomfort zu erhöhen.
    Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Schallschutz, Dämmstoff
    Streifenfundament
    Ein Streifenfundament ist eine Form des Fundaments, bei dem Betonstreifen unter den tragenden Wänden des Gebäudes verlaufen. Es verteilt die Lasten der Wände auf den Untergrund. Streifenfundamente werden häufig bei Altbauten verwendet.
    Verwandte Begriffe: Fundament, Bodenplatte, Punktfundament
    Altbau
    Als Altbau werden Gebäude bezeichnet, die vor einer bestimmten Zeit (meist vor dem Zweiten Weltkrieg oder vor einer bestimmten Bauordnung) errichtet wurden. Altbauten haben oft besondere bauliche Merkmale und erfordern bei Sanierungen spezielle Maßnahmen.
    Verwandte Begriffe: Neubau, Sanierung, Renovierung
    Statik
    Die Statik ist ein Teilgebiet der Mechanik, das sich mit der Standsicherheit von Bauwerken befasst. Sie berechnet die Kräfte und Spannungen, die auf ein Gebäude wirken, und stellt sicher, dass es diesen Belastungen standhält. Eine statische Berechnung ist für die Erstellung einer Bodenplatte unerlässlich.
    Verwandte Begriffe: Tragwerksplanung, Baustatik, Festigkeitslehre

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Welche Dämmung ist für eine Bodenplatte im Altbau geeignet?
      Ich empfehle Dämmstoffe wie EPS (Expandiertes Polystyrol), XPS (Extrudiertes Polystyrol) oder PURAbk./PIR (Polyurethan/Polyisocyanurat). Achten Sie auf eine ausreichende Dämmstärke, um den aktuellen energetischen Anforderungen gerecht zu werden. Die Wahl des Dämmstoffs hängt von den spezifischen Gegebenheiten und den gewünschten Dämmwerten ab.
    2. Wie wird die Feuchtigkeitssperre unter der Bodenplatte ausgeführt?
      Ich empfehle die Verwendung von PE-Folie (Polyethylen) oder Bitumenbahnen (Schweißbahnen). Die Folie muss vollflächig und dicht verlegt werden, um aufsteigende Feuchtigkeit zu verhindern. Bei Bitumenbahnen ist eine fachgerechte Verschweißung der Nähte wichtig. Achten Sie auf eine sorgfältige Ausführung, um spätere Schäden zu vermeiden.
    3. Wie dick sollte die Bodenplatte im Altbau sein?
      Die Dicke der Bodenplatte hängt von der statischen Belastung und den Bodenverhältnissen ab. Ich empfehle, die Dicke von einem Statiker berechnen zu lassen. In der Regel beträgt die Dicke einer Bodenplatte im Wohnbereich zwischen 10 und 15 cm.
    4. Was kostet eine Bodenplatte im Altbau?
      Die Kosten für eine Bodenplatte im Altbau variieren je nach Größe, Aufbau und den örtlichen Gegebenheiten. Ich empfehle, mehrere Angebote von Fachfirmen einzuholen, um einen Überblick über die Kosten zu erhalten. Zu den Kostenfaktoren gehören Aushub, Material, Dämmung, Feuchtigkeitssperre, Beton und Estrich.
    5. Brauche ich eine Baugenehmigung für eine Bodenplatte im Altbau?
      Ob eine Baugenehmigung erforderlich ist, hängt von den jeweiligen Landesbauordnungen ab. Ich empfehle, sich vor Beginn der Arbeiten bei der zuständigen Baubehörde zu erkundigen. In manchen Fällen ist eine Genehmigung erforderlich, insbesondere wenn die Bodenplatte die Statik des Gebäudes beeinflusst.
    6. Wie lange dauert es, eine Bodenplatte im Altbau zu erstellen?
      Die Dauer der Arbeiten hängt von der Größe der Fläche und den baulichen Gegebenheiten ab. Ich empfehle, mit einer Bauzeit von mehreren Tagen bis zu einigen Wochen zu rechnen. Zu den Arbeitsschritten gehören Aushub, Vorbereitung des Untergrunds, Einbau der Dämmung und Feuchtigkeitssperre, Betonieren der Bodenplatte und Aufbringen des Estrichs.
    7. Kann ich die Bodenplatte selbst erstellen?
      Ich empfehle, die Erstellung einer Bodenplatte im Altbau von Fachleuten durchführen zu lassen. Eine unsachgemäße Ausführung kann zu erheblichen Schäden führen. Die Planung und Ausführung erfordert Fachkenntnisse und Erfahrung.
    8. Was ist bei der Entsorgung des alten Holzbodens zu beachten?
      Ich empfehle, den alten Holzboden fachgerecht zu entsorgen. Je nach Alter und Zustand des Holzes können Schadstoffe enthalten sein. Informieren Sie sich bei Ihrem örtlichen Entsorgungsunternehmen über die geltenden Bestimmungen.

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