Dachentwässerung anschließen: Kosten, Vorteile & Risiken bei Sanierung?
In diesem Forum sind Sie: Tiefbau und Spezialtiefbau📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 16.01.2026
Die Diskussion dreht sich um den nachträglichen Anschluss der Dachentwässerung an das Abwassersystem. Dabei werden rechtliche Aspekte (Abwassersatzung), alternative Nutzungsmöglichkeiten (Zisterne) und die generellen Vor- und Nachteile einer solchen Sanierung beleuchtet. Die Integration in die bestehende Abwasserableitung und die damit verbundenen Kosten spielen eine wesentliche Rolle.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 💰 Kosten · 👉 Handlungsempfehlung
Dachentwässerung anschließen: Kosten, Vorteile & Risiken bei Sanierung?
bei der Modernisierung unseres efhs sind wir gerade dabei, die Abwasserableitung aus dem Haus zu erneuern.
da wir außen die grundleitugn ein Stück aufgegraben haben, ist nun die Frage, ob wir die Dachentwässerung (fallrohr) dort gleich mit anschließen sollten ...
z.Z. läuft das Wasser nach dem Fallrohr auf einen gehweg und fließt dann zum rasen.
was meint ihr dazu?
viele Grüße
Wolfgang
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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BauKI Hinweis:
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Direkter Anschluss des Fallrohrs an die Schmutzwasser-Grundleitung ist in den meisten Kommunen rechtswidrig und kann zu Rückstau, Überschwemmung des Gebäudes und Kläranlagenüberlastung führen.
🔴 KRITISCH: Ohne hydraulische Berechnung und Rückstausicherung (z. B. Rückstauklappe) besteht erhebliche Gefahr von Verstopfung, Überlauf und Schäden an Gebäudesubstanz sowie Kellerabdichtung.
⚠️ WICHTIG: Ein Anschluss darf nur nach vorheriger Klärung der wasserrechtlichen Zulässigkeit, der Trennungspflicht (Regen- vs. Schmutzwasser) und der Versickerungsfähigkeit des Grundstücks erfolgen.
⚠️ WICHTIG: Oberflächliche Ableitung auf Gehweg/Rasen führt langfristig zu Erosion, Frostschäden, Baugrundaufweichung und Feuchteschäden – eine kontrollierte Lösung ist zwingend erforderlich.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich beurteile die Situation wie folgt: Da Sie die Grundleitung bereits freigelegt haben, ist es grundsätzlich sinnvoll, die Dachentwässerung (Fallrohr) direkt mit anzuschließen. Dies kann langfristig Kosten sparen, da Sie die Erdarbeiten nur einmal durchführen müssen.
Vorteile:
- Kosteneffizienz: Einmalige Erdarbeiten.
- Zukunftssicherheit: Getrennte Systeme für Regen- und Schmutzwasser können zukünftig verpflichtend werden.
- Weniger Aufwand: Vermeidung erneuter Bauarbeiten in der Zukunft.
Nachteile/Risiken:
- 🔴 Gefahr: Unsachgemäßer Anschluss kann zu Verstopfungen oder Rückstau führen.
- Kosten: Zusätzliche Kosten für Material und Arbeitszeit.
- Genehmigungen: Möglicherweise sind Genehmigungen erforderlich, abhängig von den lokalen Bauvorschriften.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Fachbetrieb beraten, um die spezifischen Gegebenheiten vor Ort zu prüfen und einen fachgerechten Anschluss sicherzustellen. Klären Sie vorab, ob eine Genehmigung erforderlich ist.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt die Überlegung, ein Fallrohr der Dachentwässerung an die neu verlegte Grundleitung anzuschließen. Aktuell wird das Regenwasser oberflächlich über einen Gehweg abgeleitet. Dies ist aus fachlicher Sicht eine sinnvolle Modernisierungsmaßnahme, die jedoch mehrere kritische Aspekte birgt.
🔴 Gefahr: Ein direkter Anschluss des Fallrohrs an die Schmutzwasserleitung ist in vielen Kommunen verboten und kann zu erheblichen Problemen führen. Bei Starkregen kann es zu einem Rückstau aus der Kanalisation kommen, der das Gebäude überfluten kann. Zudem ist die Einleitung von Regenwasser in die Mischwasserkanalisation oft genehmigungspflichtig und mit zusätzlichen Gebühren verbunden.
➕ Ergänzung: Vor dem Anschluss muss zwingend geprüft werden, ob die vorhandene Grundleitung für die zusätzliche Regenwassermenge ausgelegt ist. Eine hydraulische Berechnung ist erforderlich, um Überlastungen zu vermeiden. Zudem ist der Einbau einer Rückstauklappe unerlässlich, um das Gebäude vor Rückstau aus dem öffentlichen Kanal zu schützen.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass das Regenwasser einfach so auf dem Rasen versickert, ist oft trügerisch. Bei anhaltendem Regen kann dies zu Vernässung des Mauerwerks und zu Schäden an der Gebäudesubstanz führen. Eine kontrollierte Ableitung in eine Zisterne oder eine Versickerungsanlage ist meist die bessere Lösung.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen Fachbetrieb für Entwässerungstechnik mit der Planung. Lassen Sie die örtlichen Vorschriften zur Regenwasserableitung prüfen und eine hydraulische Berechnung durchführen. Installieren Sie auf jeden Fall eine Rückstauklappe und erwägen Sie die Nutzung des Regenwassers für die Gartenbewässerung. Nur so stellen Sie eine sichere und genehmigungskonforme Lösung sicher.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt beschreibt eine geplante Sanierung der Abwasserableitung eines Einfamilienhauses, bei der die Gelegenheit genutzt werden soll, die Dachentwässerung (Fallrohr) an die neu verlegte Grundleitung anzuschließen – aktuell läuft das Regenwasser unkontrolliert auf den Gehweg und weiter in den Rasen.
🔴 Gefahr: Das ungeleitete Ableiten von Dachwasser auf befestigte Flächen (Gehweg) und ins Erdreich birgt erhebliche Risiken: Erosion, Frostschäden an Pflaster und Fundamenten, Aufweichung des Baugrunds, mögliche Schäden an der Kellerabdichtung sowie langfristige Feuchteschäden an der Gebäudehülle.
🔴 Gefahr: Ein Anschluss der Dachentwässerung an die Abwasserleitung ohne klare Trennung von Schmutz- und Regenwasser ist rechtlich und technisch problematisch – in den meisten Kommunen ist die Mischwasserentsorgung verboten oder nur unter strengen Auflagen zulässig; zudem führt Regenwasser zu unnötiger Belastung der Kläranlage und höheren Abwassergebühren.
➕ Ergänzung: Die fachgerechte Lösung besteht entweder in einer separaten Regenwasserleitung mit Versickerung (z. B. über eine Rigolenanlage oder Mulden) oder einer geprüften Rückhaltung mit Versickerung oder gegebenenfalls einer Einleitung in ein offenes Gewässer – vorausgesetzt, dies ist wasserrechtlich genehmigt.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass ein ‚einfacher‘ Anschluss an die bestehende Grundleitung technisch unbedenklich sei, ist falsch: Regenwasser führt zu massiven Volumenschwankungen, die die Leitungsführung, Gefälle, Dimensionierung und Rückstausicherung neu bewerten lassen – ein nachträglicher Anschluss ohne hydraulische Berechnung birgt Verstopfungs- und Überlaufrisiken.
✅ Zustimmung: Die Nutzung der bereits aufgegrabenen Baustelle für eine fachlich sinnvolle Neugestaltung der Dachentwässerung ist grundsätzlich sinnvoll und kosteneffizient – sofern alle baurechtlichen, wasserrechtlichen und technischen Vorgaben eingehalten werden.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor dem Anschluss einen zertifizierten Sanitär- und Heizungsfachbetrieb sowie ggf. einen Wasserbauingenieur, um eine wasserrechtliche Prüfung, eine hydraulische Berechnung und eine baurechtlich sichere Planung vorzunehmen – insbesondere zur Klärung der Trennung von Schmutz- und Regenwasser sowie zur Sicherstellung der Versickerungsfähigkeit des Grundstücks.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) warnen vor unsachgemäßen Anschlüssen mit Risiko von Rückstau, Verstopfung und Gebäudeschäden.
- Alle betonen die Notwendigkeit einer fachlichen Planung durch einen Experten (Sanitär- / Entwässerungsfachbetrieb, ggf. Wasserbauingenieur).
- Alle identifizieren rechtliche und wasserrechtliche Prüfungen (Mischwasserregelung, Genehmigungspflicht, Gebührenfolgen) als zwingend erforderlich.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI hebt primär Kostenvorteile und Zukunftssicherheit durch einen Einzelanschluss hervor – DeepSeek und Qwen relativieren dies deutlich und betonen die Rechtsunsicherheit.
- GoogleAI erwähnt Rückstauklappen nicht explizit, während DeepSeek und Qwen sie als unverzichtbar („unerlässlich“, „zwingend“) einstufen.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek fordert eine hydraulische Berechnung zur Kapazitätsprüfung der Grundleitung – nicht explizit in GoogleAI, aber bei Qwen mit „massiven Volumenschwankungen“ und „neu bewerten lassen“ aufgegriffen.
- Qwen ergänzt die Alternative der Versickerung (Rigolen, Mulden) und betont die Prüfung der Versickerungsfähigkeit des Grundstücks, was bei DeepSeek nur implizit („Versickerungsanlage“) und bei GoogleAI nicht genannt ist.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI suggeriert, dass ein Anschluss „grundsätzlich sinnvoll“ sei, sofern fachgerecht ausgeführt – DeepSeek und Qwen widersprechen klar: Ein Anschluss an die Schmutzwasserleitung ist grundsätzlich problematisch bzw. verboten, der Fokus muss auf Trennung liegen. Die sicherere, vorsichtsorientierte Einschätzung (DeepSeek/Qwen) wird hier priorisiert.
👉 Empfehlung: Orientierung an DeepSeek und Qwen – kein Anschluss an die Schmutzwasserleitung ohne vorherige Klärung der Trennungspflicht, keine Entscheidung ohne hydraulische Berechnung und Rückstausicherung, klare Priorisierung der Regenwassertrennung.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Rechtliche Zulässigkeit des Anschlusses ❌ Widerspruch GoogleAI: „grundsätzlich sinnvoll“; DeepSeek/Qwen: „meist verboten“, „rechtlich problematisch“ → KI-Konsens: Verbot oder streng geregelte Ausnahme – Genehmigungspflicht ist die Regel Hydraulische Prüfung der Grundleitung ✅ Konsens Alle drei Modelle fordern eine Bewertung der Kapazität – DeepSeek explizit „hydraulische Berechnung“, Qwen „massive Volumenschwankungen“, GoogleAI „Fachbetrieb prüft“ → Eine hydraulische Berechnung ist zwingend erforderlich Rückstausicherung (z. B. Rückstauklappe) ✅ Konsens DeepSeek: „unerlässlich“, Qwen: „zwingend“, GoogleAI: nicht erwähnt → KI-Konsens: Installation einer Rückstauklappe ist bei jedem Anschluss an ein öffentliches Netz obligatorisch Trennung von Regen- und Schmutzwasser ✅ Konsens GoogleAI: „zukunftssicher“, DeepSeek: „oft verboten“, Qwen: „Trennungspflicht“ → KI-Konsens: Trennung ist rechtlich und ökologisch geboten; Mischwasser ist keine Standardlösung Alternative Lösungen (Versickerung, Zisterne) ⚠️ Abwägung DeepSeek/Qwen: explizit als bessere Lösung genannt; GoogleAI: nicht thematisiert → KI-Konsens: Versickerung oder Nutzung ist technisch und rechtlich die sicherste und nachhaltigste Option, wenn örtlich möglich 👉 Handlungsempfehlung: Verzichten Sie auf einen direkten Anschluss an die Schmutzwasser-Grundleitung, solange nicht eindeutig feststeht, dass dies wasserrechtlich zulässig, hydraulisch tragbar und mit vollständiger Rückstausicherung realisierbar ist. Priorisieren Sie stattdessen eine separate Regenwasserlösung mit Versickerung oder Zisterne – geplant und genehmigt durch Fachleute.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Rechtswidriger Anschluss an die Schmutzwasserleitung Hohe Bußgelder, Rückbauzwang, Haftung bei Schäden an Dritten 🔴 Risiko Fehlende Rückstausicherung Rückstaubedingte Überschwemmung des Kellers, Folgeschäden an Elektroinstallation, Estrich, Mauerwerk 🔴 Risiko Hydraulische Überlastung der Grundleitung Verstopfungen, Überläufe im Gebäude, langfristige Schäden an der Abwasserleitung 🔴 Risiko Oberflächliche Ableitung (Gehweg/Rasen) Erosion, Frostschäden an Pflaster und Fundament, Aufweichung des Baugrunds, Feuchteschäden an Kellerwand 🔴 Risiko Fehlende wasserrechtliche Prüfung Ablehnung der Einleitung, Zwangsmaßnahmen durch Wasserbehörde, Nachrüstungskosten ✅ Chance Ausnutzung der bereits freigelegten Baustelle Signifikante Kosteneinsparung durch Vermeidung zweiter Erdarbeiten ✅ Chance Separate Regenwasserversickerung (Rigolen/Mulden) Nachhaltige Wassernutzung, Entlastung des Kanals, Reduktion von Abwassergebühren ✅ Chance Regenwassernutzung in Zisterne Kostensenkung bei Gartenbewässerung, höhere Unabhängigkeit von Trinkwasser ✅ Chance Fachliche Neuplanung der gesamten Entwässerung Zukunftssichere, baurechtskonforme und energiesparende Gesamtlösung ✅ Chance Klärung der örtlichen Vorschriften vor Baubeginn Vermeidung von Planungsfehlern, rechtssichere Umsetzung, Zeitersparnis Orientierungshilfen
- Experten beauftragen: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Fachbetrieb für Entwässerungstechnik – nicht nur für die Ausführung, sondern für die vollständige Planung inkl. hydraulischer Berechnung und Rückstausicherungskonzept.
- Wasserrechtliche Klärung vor Ort: Kontaktieren Sie die zuständige untere Wasserbehörde oder Stadtentwässerung, um zu prüfen, ob ein Anschluss an die Schmutzwasserleitung überhaupt zulässig ist – und ob eine Trennung zwingend vorgeschrieben ist.
- Grundstücksversickerung prüfen: Lassen Sie vorab durch einen Bodengutachter oder Entwässerungsfachbetrieb die Versickerungsfähigkeit des Grundstücks (z. B. mittels Versickerungsversuch) ermitteln – Basis für Rigolen-, Mulden- oder Zisternenlösung.
- Rückstauklappe verbindlich einplanen: Vereinbaren Sie mit dem Fachbetrieb die Dimensionierung und den Einbau einer geprüften Rückstauklappe – sie gehört in jeden Anschluss an das öffentliche Kanalnetz.
- Dokumentation sichern: Sammeln Sie alle Unterlagen – Bauzeichnungen der Grundleitung, wasserrechtliche Stellungnahme, hydraulische Berechnung, Zulassungsnachweise für Materialien – für Bauabnahme und zukünftige Nachweise.
- Keinen „Schnellanschluss“ durchführen: Verzichten Sie auf jeden provisorischen oder Eigenleistungs-Anschluss – auch bei scheinbar „einfacher“ Rohrverbindung besteht hohe Haftungs- und Schadensrisikos.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Dachentwässerung
- Die Dachentwässerung ist ein System zur Ableitung von Regenwasser von Dächern. Sie besteht in der Regel aus Dachrinnen, Fallrohren und einem Anschluss an die Kanalisation oder eine Versickerungsanlage. Eine funktionierende Dachentwässerung schützt das Gebäude vor Schäden durch Staunässe und Feuchtigkeit.
Verwandte Begriffe: Dachrinne, Fallrohr, Regenwasserableitung, Kanalisation. - Fallrohr
- Das Fallrohr ist ein senkrechtes Rohr, das das Regenwasser von der Dachrinne zur Kanalisation oder Versickerungsanlage leitet. Es ist ein wichtiger Bestandteil der Dachentwässerung und muss ausreichend dimensioniert sein, um die anfallende Regenmenge abzuführen.
Verwandte Begriffe: Dachrinne, Dachentwässerung, Regenwasserableitung, Abwasserrohr. - Grundleitung
- Die Grundleitung ist die Hauptleitung für die Abwasserentsorgung eines Gebäudes. Sie verläuft unterirdisch und leitet das Abwasser zur öffentlichen Kanalisation. Die Grundleitung muss dicht und stabil sein, um Schäden und Verunreinigungen zu vermeiden.
Verwandte Begriffe: Abwasserleitung, Kanalisation, Revisionsschacht, Abwasserentsorgung. - Revisionsschacht
- Ein Revisionsschacht ist ein Schacht, der den Zugang zur Abwasserleitung ermöglicht. Er dient dazu, die Leitung zu inspizieren, zu reinigen und eventuelle Verstopfungen zu beseitigen. Revisionsschächte sind in regelmäßigen Abständen entlang der Abwasserleitung angeordnet.
Verwandte Begriffe: Kontrollschacht, Inspektionsschacht, Abwasserleitung, Kanalisation. - Rückstau
- Rückstau bezeichnet das Zurückfließen von Abwasser in die Abwasserleitung. Dies kann durch Verstopfungen, Überlastung der Kanalisation oder Hochwasser verursacht werden. Ein Rückstau kann zu Überschwemmungen und Schäden im Gebäude führen.
Verwandte Begriffe: Abwasser, Kanalisation, Überflutung, Rückstausicherung. - Kanalisation
- Die Kanalisation ist ein System von unterirdischen Rohren und Kanälen, das das Abwasser von Gebäuden und Grundstücken zur Kläranlage leitet. Sie ist ein wichtiger Bestandteil der öffentlichen Infrastruktur und dient der hygienischen Entsorgung von Abwasser.
Verwandte Begriffe: Abwasser, Abwasserleitung, Kläranlage, Abwasserentsorgung. - Regenwasserableitung
- Die Regenwasserableitung ist ein System zur Ableitung von Regenwasser von Dächern und befestigten Flächen. Sie kann entweder in die Kanalisation oder in eine Versickerungsanlage erfolgen. Eine ordnungsgemäße Regenwasserableitung schützt das Gebäude vor Schäden durch Staunässe und trägt zur Entlastung der Kanalisation bei.
Verwandte Begriffe: Dachentwässerung, Fallrohr, Versickerung, Kanalisation.
Häufige Fragen (FAQ)
- Frage: Welche Vorteile bietet der Anschluss der Dachentwässerung an die Grundleitung?
Antwort: Der Anschluss der Dachentwässerung an die Grundleitung kann Kosten sparen, da Erdarbeiten nur einmal durchgeführt werden müssen. Zudem kann es zukunftssicher sein, da getrennte Systeme für Regen- und Schmutzwasser in einigen Regionen bereits Standard sind oder zukünftig verpflichtend werden könnten. - Frage: Welche Risiken birgt der Anschluss der Dachentwässerung?
Antwort: Ein unsachgemäßer Anschluss kann zu Verstopfungen, Rückstau und im schlimmsten Fall zu Überschwemmungen führen. Zudem können zusätzliche Kosten für Material und Arbeitszeit entstehen. Es ist wichtig, die lokalen Bauvorschriften zu prüfen, da möglicherweise Genehmigungen erforderlich sind. - Frage: Benötige ich eine Genehmigung für den Anschluss der Dachentwässerung?
Antwort: Ob eine Genehmigung erforderlich ist, hängt von den lokalen Bauvorschriften ab. Informieren Sie sich bei Ihrer Gemeinde oder einem Fachbetrieb, um sicherzustellen, dass Sie alle notwendigen Genehmigungen einholen, bevor Sie mit den Arbeiten beginnen. - Frage: Kann ich die Dachentwässerung selbst anschließen?
Antwort: Es ist ratsam, den Anschluss der Dachentwässerung von einem Fachbetrieb durchführen zu lassen. Ein unsachgemäßer Anschluss kann schwerwiegende Folgen haben, wie z.B. Verstopfungen oder Schäden an der Grundleitung. Ein Fachbetrieb verfügt über das notwendige Know-how und die Erfahrung, um den Anschluss fachgerecht durchzuführen. - Frage: Welche Materialien werden für den Anschluss der Dachentwässerung benötigt?
Antwort: Für den Anschluss der Dachentwässerung werden in der Regel Rohre, Verbindungsstücke, Dichtungen und eventuell ein Revisionsschacht benötigt. Die genauen Materialien hängen von den spezifischen Gegebenheiten vor Ort ab. Ein Fachbetrieb kann Ihnen eine detaillierte Materialliste erstellen. - Frage: Was kostet der Anschluss der Dachentwässerung?
Antwort: Die Kosten für den Anschluss der Dachentwässerung variieren je nach Aufwand, Material und den Stundensätzen des Fachbetriebs. Es ist empfehlenswert, mehrere Angebote einzuholen und die Preise zu vergleichen. - Frage: Was ist ein Revisionsschacht und wozu dient er?
Antwort: Ein Revisionsschacht ist ein Schacht, der den Zugang zur Abwasserleitung ermöglicht. Er dient dazu, die Leitung zu inspizieren, zu reinigen und eventuelle Verstopfungen zu beseitigen. Ein Revisionsschacht kann sinnvoll sein, um die Wartung der Dachentwässerung zu erleichtern. - Frage: Was ist bei der Dimensionierung der Rohre für die Dachentwässerung zu beachten?
Antwort: Die Dimensionierung der Rohre für die Dachentwässerung muss an die Dachfläche und die zu erwartende Regenmenge angepasst werden. Zu kleine Rohre können zu Verstopfungen und Überlastung führen. Ein Fachbetrieb kann die richtige Dimensionierung berechnen und die passenden Rohre auswählen.
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📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026
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⚠️ Wichtiger Hinweis: Vor dem Anschluss der Dachentwässerung an das öffentliche Abwassernetz muss unbedingt die lokale Abwassersatzung geprüft werden, wie im Beitrag Dachentwässerung: Abwassersatzung prüfen – Regenwasser einleiten? betont wird. Nicht überall ist die Einleitung von Regenwasser in den Schmutzwasserkanal ohne Weiteres erlaubt.
✅ Zusatzinfo: Eine interessante Alternative zum direkten Anschluss an die Abwasserleitung ist die Nutzung einer Zisterne zur Regenwassernutzung. Dies ermöglicht die Speicherung des Regenwassers für die Gartenbewässerung und kann somit Trinkwasser sparen. Der Beitrag Regenwasser nutzen: Zisterne für Gartenbewässerung – Abwasser-Überlauf schlägt diese Option vor.
💰 Kosten: Die Kosten für den Anschluss der Dachentwässerung an das Abwassersystem hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Länge der benötigten Rohre, den Erdarbeiten und den Anschlussgebühren. Es ist ratsam, mehrere Angebote von Fachfirmen einzuholen, um die Kosten zu vergleichen.
👉 Handlungsempfehlung: Klären Sie zunächst die rechtlichen Rahmenbedingungen mit Ihrer Gemeinde oder Stadt ab. Prüfen Sie anschließend, ob eine Zisterne für Sie eine sinnvolle Alternative darstellt. Holen Sie Angebote für beide Varianten ein, um die Kosten und den Nutzen abzuwägen. Beachten Sie dabei die Hinweise zur Abwassersatzung im Beitrag Dachentwässerung: Abwassersatzung prüfen – Regenwasser einleiten?.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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