zurzeit läuft die Planung für den anstehenden Baubeginn eines
EFH nördlich von Dortmund. Grundfläche 10x12 m, 1.5 gesch. mit Keller. Genau da fängt die Überlegung jetzt gerade an:
Kubikmeter Keller: ca. 345
Das Bodengutachten liefert folgende Fakten:
- GWStand 1,55 m unter Oberfläche
- Aufbau: Oberboden bis 0,5 m
Geschiebelehm bis 1,50/2,60 m
Geschiebemergel bis 4,70/>5,0 m
Fein/Mittelsand (Grundmoräne) bis 5,00/7,00
- weich bis steifer Schluff, schwer zu verdichten, besonders
wenn feucht, wird weich bei Beanspruchung ("Puddingboden")
- nicht Beton/stahlaggressiv
- Im GWasser steht der Boden unter Auftrieb, aber ausreichend
tragfähig
- Weiße Wanne/DINAbk. 18195 wird empfohlen wie auch
Fundamentplattengründung
- Versickerung gemäß open-end-Test
- Vakuumanlage oder Andeckverfahren emfohlen + Schacht
Die Frage, die sich ergibt: Kann man angeben, um wieviel Prozent eine Ausführung dieser Maßnahmen gegenüber einem "normalen" Keller höher liegen? Unser Architekt erähnte knappe 10 K € für die Vakuumanlagenlösung (ohne Berücksichtigung der evtl. Schäden der Nebengebäude). Das Gespräch darüber folgt noch, aber eine 3. Meinungen kann nicht schaden. Ergeben sich Kostenunterschiede beim Andeckverfahren und der Vakuumanlagenlösung? Lohnt sich der Keller überhaupt? Evtl. Teilunterkellerung? Oder "Rausziehen" des Hauses?
Viele Grüße
Marc Lorek
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