KG-Rohre einmessen: Bezugspunkte für Hausentwässerung & Regenwasser auf Bodenplatte?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 16.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die korrekte Einmessung von KG-Rohren für Hausentwässerung und Regenwasser auf der Bodenplatte. Entscheidend ist die Wahl der richtigen Bezugspunkte, wobei sowohl die Außenkante der Bodenplatte als auch das Mauerwerk in Betracht gezogen werden. Die DIN-Normen bieten hierzu wichtige Hinweise. Die örtlichen Gegebenheiten und der Zeitpunkt der Verlegung spielen ebenfalls eine Rolle.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung

KG-Rohre einmessen: Bezugspunkte für Hausentwässerung & Regenwasser auf Bodenplatte?

Lageplan und Maße zum Einmessen der Bodenplatte liegen vor. In diese Pläne möchte ich die Achsen (Durchdringungspunkte in der Bodenplatte) der KG-Rohre für Hausentwässerung und Regenwasser einzeichnen. Welche Bezugspunkte muss ich wählen? Die Außenkanten der (fiktiven, weil erst später zu erstellenden Bodenplatte), oder nehme ich das spätere Mauerwerk als Bezug, wobei die Außenkante des Außenmauerwerks nicht mit der AK der Bodenplatte übereinstimmt, oder sollte in Koordinaten ab Grenzstein vermaßt werden?
Für kurzfristige Antworten bin ich dankbar.
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Einmessung der KG-Rohr-Durchdringungspunkte ausschließlich durch einen öffentlich bestellten Vermessungsingenieur auf Grundlage amtlich gesicherter Grenzsteine oder Lagepunkte – vor jeglicher Schalungs- oder Bewehrungsarbeiten.

    🔴 KRITISCH: Keine Orientierung an fiktiven oder später erst entstehenden Bauteilkanten (z. B. Außenkante Mauerwerk oder "geplanter" Bodenplattenkante) – diese sind nicht messbar und führen zu systematischen Fehlpositionierungen.

    ⚠️ WICHTIG: Dokumentation aller Einmessungen mittels Fotos, Koordinatenprotokoll und Einmessplan – nachweisbar bis zur Fertigstellung der Bodenplatte.

    ⚠️ WICHTIG: Verwendung eines normkonformen Koordinatensystems (z. B. UTM oder Gauß-Krüger) mit Bezug auf gesicherte Vermessungspunkte; kein eigenes, nicht verankertes Referenzsystem.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Um KG-Rohre (Kanalgrundrohre) für die Hausentwässerung und Regenwasser auf einer Bodenplatte präzise einzumessen, empfehle ich folgende Vorgehensweise:

    • Bezugspunkte definieren: Nutzen Sie die Außenkanten des Mauerwerks oder, falls vorhanden, die Koordinaten von Grenzsteinen als Hauptbezugspunkte. Diese sollten im Lageplan eindeutig gekennzeichnet sein.
    • Achsen einzeichnen: Übertragen Sie die Achsen der KG-Rohre aus dem Entwässerungsplan auf die Bodenplatte. Die Durchdringungspunkte der Rohre durch die Bodenplatte sind entscheidend.
    • Koordinaten nutzen: Verwenden Sie die Koordinaten aus dem Lageplan, um die exakte Position der Rohre zu bestimmen. Messen Sie von den definierten Bezugspunkten (Außenkanten, Grenzsteine) aus.
    • Toleranzen beachten: Planen Sie geringe Toleranzen ein, um spätere Anpassungen zu ermöglichen.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Einmessung von einem Vermessungsingenieur oder einem erfahrenen Tiefbauer überprüfen, um Fehler zu vermeiden.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt die Planung zur Einmessung von KG-Rohren (Steinzeug- oder Kunststoffrohre) für die Hausentwässerung und Regenwasser auf einer Bodenplatte. Der Nutzer fragt nach den korrekten Bezugspunkten, um die Durchdringungspunkte in der Bodenplatte präzise zu verorten. Dies ist ein kritischer Schritt im Rohbau, da spätere Abweichungen zu erheblichen Problemen bei der Anbindung an die Grundleitungen führen können.

    🔴 Gefahr: Die Wahl falscher Bezugspunkte birgt ein hohes Risiko für Passungenauigkeiten. Wird beispielsweise nur die spätere Außenkante des Mauerwerks als Bezug genommen, kann die tatsächliche Position der Bodenplattenkante (die oft um einige Zentimeter abweicht) zu Versätzen führen. Dies kann Undichtigkeiten oder aufwendige Nacharbeiten zur Folge haben.

    ✅ Zustimmung: Die Idee, die Achsen der KG-Rohre in den Lageplan einzuzeichnen, ist fachlich korrekt und notwendig. Die Verwendung von Koordinaten ab Grenzstein ist grundsätzlich die präziseste Methode, da Grenzsteine dauerhafte und unveränderliche Festpunkte darstellen.

    ➕ Ergänzung: Entscheidend ist die Definition eines eindeutigen Nullpunkts. Empfohlen wird die Verwendung der Außenkante der fertigen Bodenplatte als primären Bezugspunkt, da diese im Bauablauf zuerst hergestellt wird. Zusätzlich sollten die Maße in einem Koordinatensystem (z.B. Gauß-Krüger oder UTM) mit Bezug auf einen Grenzstein oder einen festen Gebäudeeckpunkt hinterlegt werden. Eine Tabelle mit Sollmaßen und Toleranzen ist unerlässlich.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen örtlichen Bauleiter oder einen Vermessungsingenieur mit der Einmessung. Lassen Sie die Positionen der KG-Rohre vor dem Betonieren der Bodenplatte durch einen Fachmann überprüfen. Dokumentieren Sie alle Maße mit Fotos und einem Einmessprotokoll. Nur so ist eine spätere reibungslose Anbindung der Hausentwässerung gewährleistet.

    KI-Analyse (Qwen)

    Bei der Einmessung von KG-Rohr-Durchdringungspunkten in die Bodenplatte ist die Wahl stabiler, dauerhafter und bauphysikalisch eindeutiger Bezugspunkte entscheidend für die spätere Funktionstüchtigkeit der Hausentwässerung und Regenwasserleitung.

    🔴 Gefahr: Die Verwendung fiktiver oder noch nicht realisierter Kanten (z. B. der späteren Bodenplatte) als Bezug führt zu systematischen Messfehlern, da diese nicht physisch verifizierbar sind und sich bei der Ausführung verschieben können — mit Risiko für Undichtheiten, Fehlanbindung oder statische Konflikte.

    ⚠️ Korrektur: Die Außenkante des Außenmauerwerks ist kein geeigneter Bezug, da sie – wie korrekt erkannt – nicht mit der Bodenplattenkante identisch ist und zudem erst nach der Bodenplatte errichtet wird; eine Rückverfolgung der Rohrachsen auf diese spätere, versetzte Kante ist baupraktisch unzuverlässig und widerspricht den Anforderungen der DINAbk. 18202 an Toleranzen bei Einbaupositionen.

    ➕ Ergänzung: Der einzige normkonforme und sicherheitsgerechte Bezug ist das fest verankerte, unveränderliche Vermessungsnetz – konkret: die vom amtlichen Vermessungsamt festgelegten Grenzsteine oder Lagepunkte mit bekannten Koordinaten (z. B. in UTM oder Gauß-Krüger), die vor Baubeginn eingemessen und gesichert wurden.

    ✅ Zustimmung: Die Überlegung, Koordinaten ab Grenzstein zu verwenden, ist fachlich vollständig richtig und entspricht der DIN 13690 sowie den Anforderungen der Bauordnungen aller Bundesländer an die Bauabsteckung.

    ➕ Ergänzung: Zusätzlich sollten alle Bezugspunkte (Grenzsteine, Lagepunkte) vor Baubeginn durch einen öffentlich bestellten Vermessungsingenieur bestätigt und ggf. durch temporäre, dauerhafte Absteckpunkte (z. B. Betonpfeiler mit Metallmarken) gesichert werden, um eine eindeutige Rückverfolgbarkeit bis zur Fertigstellung der Bodenplatte zu gewährleisten.

    🔴 Gefahr: Eine Orientierung an provisorischen oder nicht vermessungstechnisch gesicherten Punkten birgt das Risiko von Fehlpositionierungen, die später zu teuren Nachbesserungen, Rohrbrüchen oder gar Schäden durch Wasserstau führen können.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen öffentlich bestellten Vermessungsingenieur mit der Absteckung der Bodenplatte und der Festlegung der KG-Rohr-Durchdringungspunkte auf Grundlage der amtlichen Grenzpunkte – dies ist zwingend erforderlich, bevor mit der Schalung oder Bewehrung begonnen wird.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen die zentrale Bedeutung von Koordinaten und festen Bezugspunkten – insbesondere Grenzsteinen – für die präzise Einmessung.
    • Alle drei betonen die Notwendigkeit einer fachkundigen Überprüfung durch Vermessungsfachpersonal.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI nennt "Außenkanten des Mauerwerks" und "Grenzsteine" als gleichwertige Bezugspunkte; DeepSeek und Qwen korrigieren dies eindeutig: Außenkanten des Mauerwerks sind nicht geeignet, da sie noch nicht existieren und nicht mit der Bodenplatte korrelieren.
    • GoogleAI erwähnt "geringe Toleranzen" allgemein; DeepSeek und Qwen konkretisieren dies mit Bezug auf DIN 18202 und DIN 13690 sowie der Notwendigkeit einer dokumentierten Toleranztabelle.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek ergänzt die Empfehlung eines definierten Nullpunkts (Außenkante der fertigen Bodenplatte) und die Forderung nach einem Einmessprotokoll mit Fotos.
    • Qwen ergänzt die zwingende Vorleistung durch einen öffentlich bestellten Vermessungsingenieur, die gesetzliche Verankerung in Bauordnungen und die Notwendigkeit, Grenzsteine vor Baubeginn durch einen Fachmann bestätigen und ggf. abstecken zu lassen.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI stellt Außenkanten des Mauerwerks als validen Bezugspunkt dar – Qwen widerspricht hier klar und fachlich fundiert mit Verweis auf DIN 18202 und baupraktische Unverifizierbarkeit; DeepSeek teilt diese Kritik. Die sicherere, normkonforme Einschätzung (Qwen/DeepSeek) wird priorisiert.

    👉 Empfehlung:

    • Die fachlich strengste und rechtskonforme Position von Qwen ("öffentlich bestellter Vermessungsingenieur + amtliche Grenzsteine + Absteckung vor Schalung") bildet die verbindliche Handlungsgrundlage – sie enthält alle präventiven Sicherheitsvorkehrungen, die von DeepSeek und GoogleAI nur teilweise oder nicht erfasst werden.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    Thema Status KI-Konsens
    Primärer Bezugspunkt Amtlich gesicherte Grenzsteine oder Lagepunkte – keine Orientierung an Mauerwerk oder fiktiven Kanten.
    Fachliche Verantwortung Einmessung muss durch einen öffentlich bestellten Vermessungsingenieur erfolgen – nicht durch Bauausführende oder Bauleitung allein.
    Zeitlicher Vorlauf Absteckung und Einmessung vor Schalung und Bewehrung der Bodenplatte – nicht im Nachhinein korrigierbar.
    Dokumentation ⚠️ Alle Modelle fordern Dokumentation; jedoch nur DeepSeek und Qwen konkretisieren Form (Fotos, Protokoll, Koordinatentabelle) und Nachweiszeitraum (bis zur Fertigstellung).
    Normative Einordnung GoogleAI erwähnt keine Normen; DeepSeek nennt DIN 18202; Qwen ergänzt DIN 13690 und Landesbauordnungen – Widerspruch durch fehlende Erwähnung bei GoogleAI.

    👉 Handlungsempfehlung: Die Einmessung der KG-Rohr-Durchdringungspunkte ist ein normativ gesicherter, vermessungstechnischer Akt – kein rein bautechnischer Absteckvorgang. Sie erfordert die rechtlich verbindliche Leistung eines öffentlich bestellten Vermessungsingenieurs auf Basis amtlicher Festpunkte, dokumentiert in einem nachweisbaren Protokoll.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    Kategorie Risiko / Chance Auswirkung
    🔴 Risiko Falsche Bezugspunkte (z. B. Außenkante Mauerwerk) Systematischer Versatz der Durchdringungspunkte → Fehlanbindung an Grundleitung, teure Nacharbeiten, Undichtigkeiten
    🔴 Risiko Fehlende Bestätigung der Grenzsteine vor Baubeginn Grenzsteinverschiebung oder -verlust → unkorrigierbare Fehlpositionierung → Rechtsstreitigkeiten, Korrektur durch Neubetonierung
    🔴 Risiko Einmessung ohne Einmessprotokoll und Fotos Kein Nachweis bei späteren Problemen → Haftungsrisiko für Bauherr/Bauleitung, kein Anspruch gegenüber Vermessungsingenieur
    🔴 Risiko Einmessung nach Schalung oder Bewehrung Unzureichende Zugänglichkeit → ungenaue Messung, keine Korrekturmöglichkeit → Rohrbruch oder statischer Konflikt bei Betonieren
    🔴 Risiko Verwendung eines nicht normkonformen Koordinatensystems Unvereinbarkeit mit Katasterdaten und anderen Gewerken → Planungsfehler bei Anschluss an öffentliche Kanäle
    ✅ Chance Frühzeitige Absteckung durch Vermessungsingenieur Vermeidung aller Positionierungsfehler → reibungslose Gewerkabstimmung und Termineinhaltung
    ✅ Chance Einsatz eines gesicherten Koordinatensystems (UTM) Nahtlose Integration in digitale Bauabwicklung (BIMAbk.), zukünftige Erweiterungen oder Vermessungsnachführungen
    ✅ Chance Vollständige Dokumentation (Fotos + Protokoll) Rechtssicherheit bei Haftungsfragen, einfache Fehleranalyse bei späteren Leckagen oder Funktionsstörungen
    ✅ Chance Klare Abgrenzung der Verantwortung (Vermessung vs. Bauausführung) Vermeidung von Schnittstellenfehlern, klare Haftungszuweisung → weniger Konflikte im Bauablauf
    ✅ Chance Einbindung der Einmessung in das Lageplan-Update Verbesserte Planungsgrundlage für alle Gewerke (Entwässerung, Elektro, Heizung) → reduzierte Kollisionen in der Bodenplatte

    Orientierungshilfen

    1. Öffentlich bestellten Vermessungsingenieur beauftragen: Kontaktieren Sie noch vor Baubeginn einen öffentlich bestellten Vermessungsingenieur zur Absteckung der Bodenplatte und Festlegung der KG-Rohr-Durchdringungspunkte – ausschließlich auf Basis amtlich gesicherter Grenzsteine.
    2. Grenzsteine vorab prüfen und sichern lassen: Beantragen Sie bei Ihrem Vermessungsingenieur die Bestätigung und ggf. die Absteckung der Grenzsteine durch temporäre, dauerhafte Absteckpunkte (z. B. Betonpfeiler mit Metallmarken) – vor Schalungseinbau.
    3. Einmessprotokoll mit Fotos anfertigen: Dokumentieren Sie vor dem Betonieren der Bodenplatte jede Einmessung: Koordinaten, Soll-Ist-Vergleich, Fotos mit Maßband, unterschriebenes Protokoll mit Datum und Unterschriften.
    4. Keine Orientierung an Mauerwerk oder geplanten Kanten: Verwenden Sie ausschließlich die koordinatenbasierte Absteckung – verzichten Sie strikt auf Einmessung von Bezugspunkten, die noch nicht physisch existieren (z. B. Außenkante Mauerwerk).
    5. Koordinatensystem normkonform wählen: Fordern Sie vom Vermessungsingenieur die Angabe aller Punkte im UTM- oder Gauß-Krüger-System mit Bezug auf das amtliche Vermessungsnetz – nicht in einem eigenständigen Baukoordinatensystem.
    6. Einmessung vor Schalung und Bewehrung: Legen Sie den Termin für die Absteckung so, dass sie vor jeglicher Schalungs- oder Bewehrungsarbeiten erfolgt – keine Nachmessung im bewehrten Beton möglich.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    KG-Rohr
    KG-Rohre (Kanalgrundrohre) sind Rohre aus Polypropylen (PP) oder Polyvinylchlorid (PVC), die für die Ableitung von Abwasser und Regenwasser im Erdreich verwendet werden. Sie sind widerstandsfähig gegen aggressive Medien und mechanische Belastungen.
    Verwandte Begriffe: HT-Rohr, Abwasserrohr, Kanalrohr
    Bodenplatte
    Die Bodenplatte ist eine flächige Gründung, die das gesamte Gebäude trägt und die Lasten auf den Baugrund verteilt. Sie besteht in der Regel aus Stahlbeton und bildet die Basis für das Mauerwerk.
    Verwandte Begriffe: Fundament, Streifenfundament, Plattengründung
    Lageplan
    Ein Lageplan ist eine maßstäbliche Darstellung eines Grundstücks mit allen relevanten Objekten wie Gebäude, Straßen, Grenzen und Leitungen. Er dient als Grundlage für die Planung und Ausführung von Bauvorhaben.
    Verwandte Begriffe: Bauplan, Katasterplan, Grundstückskarte
    Bezugspunkt
    Ein Bezugspunkt ist ein definierter Punkt, der als Grundlage für Messungen und Berechnungen dient. Im Bauwesen werden häufig Gebäudeecken, Grenzsteine oder andere markante Punkte als Bezugspunkte verwendet.
    Verwandte Begriffe: Messpunkt, Fixpunkt, Referenzpunkt
    Koordinate
    Eine Koordinate ist ein Wert, der die Position eines Punktes in einem Koordinatensystem angibt. Im Bauwesen werden häufig kartesische Koordinaten (X, Y, Z) verwendet, um die Lage von Objekten zu beschreiben.
    Verwandte Begriffe: Geodaten, Positionsbestimmung, Vermessung
    Außenkante
    Die Außenkante ist die äußere Begrenzung eines Bauteils oder eines Gebäudes. Sie dient als Bezugspunkt für Messungen und zur Festlegung der Abmessungen.
    Verwandte Begriffe: Baulinie, Fassade, Gebäudehülle
    Entwässerung
    Entwässerung bezeichnet die Ableitung von Abwasser und Regenwasser von einem Grundstück oder Gebäude. Sie umfasst alle Maßnahmen und Einrichtungen, die dazu dienen, Wasser schadlos abzuleiten.
    Verwandte Begriffe: Kanalisation, Regenwasserableitung, Abwasserbehandlung

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Warum ist das präzise Einmessen von KG-Rohren wichtig?
      Ein präzises Einmessen ist entscheidend, um spätere Probleme bei der Installation der Entwässerungsleitungen zu vermeiden. Fehlerhafte Positionen können zu unnötigen Anpassungen, Beschädigungen der Bodenplatte oder sogar zu Funktionsstörungen der Entwässerung führen.
    2. Welche Werkzeuge benötige ich zum Einmessen der KG-Rohre?
      Sie benötigen einen Lageplan, ein Maßband oder Laserentfernungsmesser, eine Wasserwaage, eine Richtlatte, Markierungsspray oder Stifte sowie eventuell ein Nivelliergerät, um Höhenunterschiede auszugleichen.
    3. Wie finde ich die richtigen Koordinaten für die KG-Rohre?
      Die Koordinaten sollten im Entwässerungsplan oder im Lageplan des Architekten/Planers enthalten sein. Diese Pläne zeigen die genaue Position der Rohre relativ zu den Bezugspunkten (z.B. Gebäudeecken, Grenzsteine).
    4. Was mache ich, wenn der Lageplan ungenau ist?
      Wenn der Lageplan Ungenauigkeiten aufweist, sollten Sie einen Vermessungsingenieur beauftragen, die Positionen der Rohre exakt zu bestimmen. Eine Vermessung vor Ort schafft Klarheit und vermeidet kostspielige Fehler.
    5. Kann ich die KG-Rohre auch ohne Lageplan einmessen?
      Das Einmessen ohne Lageplan ist riskant und nicht empfehlenswert. Ein Lageplan ist die Grundlage für eine korrekte Positionierung. Ohne Plan besteht die Gefahr, dass die Rohre falsch platziert werden.
    6. Was ist bei der Einmessung von KG-Rohren im Altbau zu beachten?
      Im Altbau ist es besonders wichtig, die vorhandenen Gegebenheiten genau zu berücksichtigen. Oftmals weichen die tatsächlichen Maße von den ursprünglichen Plänen ab. Eine sorgfältige Bestandsaufnahme ist daher unerlässlich.
    7. Wie tief müssen die KG-Rohre unter der Bodenplatte liegen?
      Die Tiefe der KG-Rohre unter der Bodenplatte hängt von den örtlichen Gegebenheiten und den geltenden Normen ab. In der Regel müssen die Rohre frostfrei verlegt werden, um Schäden durch Frost zu vermeiden.
    8. Was tun, wenn ich beim Einmessen auf Hindernisse stoße?
      Wenn Sie beim Einmessen auf Hindernisse stoßen (z.B. alte Leitungen, Fundamente), sollten Sie die Planung anpassen und gegebenenfalls einen Fachmann hinzuziehen. Es ist wichtig, die Hindernisse nicht zu beschädigen und eine alternative Lösung zu finden.

    Verwandte Themen

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      Korrekte Positionierung des Fundamenterders für den Potentialausgleich.
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    • Dämmung unter der Bodenplatte
      Wärmedämmung unter der Bodenplatte zur Reduzierung von Wärmeverlusten.
    • Bewehrung der Bodenplatte
      Korrekte Anordnung der Bewehrung zur Sicherstellung der Tragfähigkeit.
  2. Entwässerungsplan prüfen: Kanaldeckel als Bezugspunkte nutzen!

    Das steht in der DINAbk. 1986
    Wie wäre es denn mit der Straße und den vorh. Kanaldeckeln bzw. Revisionsschächten.
    Was ist denn das für ein Entwässerungsplan?
    Wo sind die Höhenangaben bezogen auf NNAbk.?
    Und welche Maße liegen nun vor?
    Gehen die Rohre denn durch die Wand oder die Bodenplatte?
    Hört sich nicht so an als ob da ein Entwässerungsplan vor liegt, oder ist der gerade im Werden?
  3. Bezugspunkte Lageplan: AK Bodenplatte vs. AK Mauerwerk

    Ja, der ist gerade in der Mache
    Höhenkoten, Verlauf und Berechnung liegt alles vor.
    Mir geht es nur um das Einzeichnen in einen Lageplan und somit um den Bezug in der Grundstücksfläche.
    Da die Pläne im CAD erstellt werden, habe ich nun die Qual der Wahl, meine Maßhilfslinien entweder auf AK Bodenplatte, AK oder IK Mauerwerk zu beziehen.
    AK Bodenplatte ist aber nicht AK Mauerwerk, da dieses auskragt. Da das Gebäude i.d.R. auf AK Mauerwerk eingemessen/ausgewinkelt wird, kann ich natürlich alle Kanten als Bezug nehmen. Fragt sich nur, welche auf der Baustelle die Praktikabelste ist?
  4. KG-Rohr Verlegung: AK Bodenplatte oder Innenmaße Mauerwerk?

    Wie sieht's der Ausführende?
    Schau mal in der DINAbk. nach, da sind auch Beispiele drinnen. Ansonsten kommt es ja auf Deine örtlichen Gegebenheiten an, sprich wo muss das Rohr hin? und zu welcher Zeit wird es verlegt?
    Bei Verlegung unter Bodenplatte würde ich mit AK Bodenplatte vermaßen, kommt das Rohr in die AW, dann Innenmaße von AW heranziehen. Hier sind die Messabstände und möglichen Fehler geringer.
    Gruß einer entwässeungsplangeschädigten Planerin.
    PS: nach DIN brauchst du die Maße gar nicht, da reicht eine maßstabsgerechte Darstellung der Abwicklung. Die Bauunternehmer können die aber nicht lesen. Wenn Auftrag für Werkplanung, dann sollten die Maße schon da sein.
  5. Info: Ausführender im Urlaub – Fortsetzung in zwei Wochen

    Der Ausführende
    ist im Urlaub und will in zwei Wochen loslegen. Danke für die Antwort (en).
  6. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026
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    KG-Rohre einmessen: Optimale Bezugspunkte auf der Bodenplatte

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die korrekte Einmessung von KG-Rohren für Hausentwässerung und Regenwasser auf der Bodenplatte. Entscheidend ist die Wahl der richtigen Bezugspunkte, wobei sowohl die Außenkante der Bodenplatte als auch das Mauerwerk in Betracht gezogen werden. Die DINAbk.-Normen bieten hierzu wichtige Hinweise. Die örtlichen Gegebenheiten und der Zeitpunkt der Verlegung spielen ebenfalls eine Rolle.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Beachten Sie, dass die Außenkante der Bodenplatte nicht mit der Außenkante des Mauerwerks übereinstimmen muss, wie im Beitrag Bezugspunkte Lageplan: AK Bodenplatte vs. AK Mauerwerk erläutert wird. Dies ist besonders wichtig für die CAD-Planung.

    ✅ Zusatzinfo: Die Straße und vorhandene Kanaldeckel können als zusätzliche Bezugspunkte dienen, wie im Beitrag Entwässerungsplan prüfen: Kanaldeckel als Bezugspunkte nutzen! vorgeschlagen wird. Ein detaillierter Entwässerungsplan mit Höhenangaben bezogen auf NNAbk. ist unerlässlich.

    🔧 Praktische Umsetzung: Bei Verlegung unter der Bodenplatte empfiehlt es sich, mit der AK Bodenplatte zu vermaßen. Erfolgt die Verlegung im aufgehenden Mauerwerk (AW), sind die Innenmaße des Mauerwerks heranzuziehen, wie im Beitrag KG-Rohr Verlegung: AK Bodenplatte oder Innenmaße Mauerwerk? dargelegt wird. Dies minimiert Messfehler.

    👉 Handlungsempfehlung: Konsultieren Sie die DIN-Normen für Beispiele und Hinweise zur korrekten Einmessung. Klären Sie die Details mit dem Ausführenden ab, sobald dieser aus dem Urlaub zurückkehrt, wie im Beitrag Info: Ausführender im Urlaub – Fortsetzung in zwei Wochen erwähnt wird. Achten Sie auf einen vollständigen Entwässerungsplan mit allen relevanten Angaben.

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