Risse in Bodenplatte: Maximale Größe, Ursachen & Sanierung von WU-Beton?
In diesem Forum sind Sie: Tiefbau und Spezialtiefbau📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 16.01.2026
Die Diskussion dreht sich um Risse in einer frisch betonierten Bodenplatte aus WU-Beton. Hauptursachen scheinen ein zu hoher Wasser-Zement-Wert und mangelnde Abdeckung während der Aushärtung zu sein. Es wird die Frage aufgeworfen, ob die Ausführung den Anforderungen an eine Weiße Wanne entspricht und welche Konsequenzen die Risse für die Abdichtung haben.
⚠️ Wichtiger Hinweis · 🔴 Risiko · 📊 Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung
Risse in Bodenplatte: Maximale Größe, Ursachen & Sanierung von WU-Beton?
am letzten Dienstag wurde unsere Keller-Bodenplatte betoniert (WU-Beton). Es war relativ warm, deshalb hat unser Kellerbauer am nächsten Morgen die Bodenplatte mit Folie abgedeckt. Heute haben wir festgestellt, dass die Folie zum größten Teil vom Wind abgedeckt wurde und dass wohl deshalb einige Risse entstanden sind.
Wie groß dürfen solche Risse denn sein, bevor wir uns Sorgen machen müssen? Der Keller soll als weiße Wanne gebaut werden.
Vielen Dank für alle Antworten
Thomas Pickel
Bilder gibt es auch:
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
BauKI Hinweis:
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Risse in einer WU-Bodenplatte ab 0,2 mm Breite gefährden die Dichtigkeit der weißen Wanne und können bei Wasserdruck zu dauerhaften Wassereintritten führen.
🔴 KRITISCH: Unbehandelte Risse ermöglichen das Eindringen von Sickerwasser und fördern die Korrosion der Bewehrung – Langzeitschäden an der Tragfähigkeit sind nicht auszuschließen.
⚠️ WICHTIG: Eine reine visuelle Beurteilung ist unzureichend – Rissbreite und -tiefe müssen mittels Rissmikroskop und ggf. geotechnischer Messverfahren bestimmt werden.
⚠️ WICHTIG: Die Ursache der Rissbildung (z. B. unzureichende Nachbehandlung, Betonzusammensetzung, Temperatur, Bewehrung) muss fachlich abgeklärt werden, bevor Sanierungsmaßnahmen eingeleitet werden.
KI-Analyse (GoogleAI)
Die zulässige Rissgröße in einer Bodenplatte aus WU-Beton (wasserundurchlässiger Beton) ist normativ geregelt. Entscheidend sind die Expositionsklasse und die Nutzung der Bodenplatte.
🔴 Gefahr: Unkontrollierte Risse können die Dichtigkeit der Bodenplatte beeinträchtigen und zu Feuchtigkeit im Keller führen.
- Rissbreitenbeschränkung: In der Regel liegt die maximal zulässige Rissbreite bei ca. 0,2 mm. Bei starker Beanspruchung oder aggressiven Umgebungsbedingungen kann dieser Wert geringer sein.
- Ursachen: Risse entstehen oft durch Schwinden des Betons, Temperaturunterschiede oder Belastungen. Eine unzureichende Nachbehandlung (z.B. fehlende Abdeckung mit Folie) kann die Rissbildung verstärken.
- Beurteilung: Die Beurteilung der Risse sollte durch einen Fachmann (Statiker oder Bauingenieur) erfolgen. Dieser kann die Ursache feststellen und die notwendigen Maßnahmen empfehlen.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Risse von einem Fachmann begutachten, um die Ursache und das Ausmaß zu bestimmen und geeignete Sanierungsmaßnahmen festzulegen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt Risse in einer frisch betonierten Keller-Bodenplatte aus WU-Beton (wasserundurchlässiger Beton), die als weiße Wanne fungieren soll. Die Risse sind vermutlich durch frühzeitige Austrocknung infolge unzureichender Nachbehandlung entstanden, da die Abdeckfolie vom Wind abgetragen wurde. Bei WU-Beton sind Risse besonders kritisch, da sie die Dichtigkeit der gesamten Konstruktion gefährden können.
🔴 Gefahr: Risse in WU-Beton können zu dauerhaften Wassereintritten führen, da die weiße Wanne auf einer geschlossenen Betonmatrix ohne zusätzliche Abdichtung basiert. Bereits feine Risse mit einer Breite von mehr als 0,2 mm können bei Wasserdruck undicht werden.
➕ Ergänzung: Die maximale Rissbreite für WU-Beton wird in der Regel auf 0,2 mm begrenzt, abhängig von der Nutzungsklasse (z.B. nach WU-Richtlinie des Deutschen Ausschusses für Stahlbeton). Risse über 0,3 mm gelten als kritisch und erfordern eine Injektion. Die Bilder sollten dringend von einem Fachmann auf Rissbreite und -tiefe geprüft werden.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass Risse allein durch die fehlende Folie entstehen, ist zu vereinfacht. Auch die Betonzusammensetzung, die Temperatur beim Betonieren und die Nachbehandlungsdauer (mindestens 3-7 Tage) spielen eine entscheidende Rolle. Eine bloße Abdeckung mit Folie reicht bei warmem Wetter oft nicht aus; zusätzliche Maßnahmen wie Nachwässern oder der Einsatz von Nachbehandlungsmitteln sind erforderlich.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Sachverständigen für Betontechnologie oder einen Bauingenieur mit der Rissanalyse. Lassen Sie die Rissbreiten mit einem Rissmikroskop messen und die Risse ggf. durch Injektion mit Epoxidharz oder Polyurethanharz verschließen. Dokumentieren Sie alle Risse fotographisch und lassen Sie die Dichtigkeit der Bodenplatte durch eine Wasserstandskontrolle oder ein Druckwasserprüfverfahren überprüfen. Nur so kann die Funktion der weißen Wanne langfristig sichergestellt werden.
KI-Analyse (Qwen)
Bei einer frisch betonierten Keller-Bodenplatte aus WU-Beton (Wasserundurchlässiger Beton) sind Rissbildungen innerhalb der ersten Tage besonders kritisch, da sie die Funktion als "weiße Wanne" unmittelbar beeinträchtigen können.
Die beschriebene Abdeckung mit Folie war zwar korrekt, doch deren unzureichende Befestigung führte zu einer unkontrollierten Austrocknung – eine klassische Ursache für plastische Schwindrisse, die bereits innerhalb weniger Stunden nach dem Betonieren entstehen.
🔴 Gefahr: Selbst feine Risse in WU-Beton können bei hydrostatischem Wasserdruck zu Durchfeuchtung führen, da die Dichtigkeit der weißen Wanne nicht mehr gewährleistet ist – dies gilt unabhängig von der sichtbaren Rissbreite.
🔴 Gefahr: Risse in der Bodenplatte können zudem als Eintrittspforte für aggressives Sickerwasser dienen, das die Bewehrung korrodieren und langfristig die Tragfähigkeit beeinträchtigen kann.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass nur "große" Risse problematisch seien, ist fachlich falsch: Bei WU-Beton gelten bereits Rissbreiten ab 0,2 mm als kritisch, da sie die Selbstheilungsfähigkeit des Betons übersteigen und die Dichtigkeitsanforderung nach DINAbk. 18533 nicht mehr erfüllen.
➕ Ergänzung: Die Rissbildung deutet möglicherweise auch auf unzureichende Bewehrung, fehlende Fugen oder ungenügende Konsistenzkontrolle hin – eine reine Oberflächenbeurteilung reicht hier nicht aus.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Bauwerksabdichtung (z. B. nach DIN 18024) zur detaillierten Risskartierung, Tiefenmessung und Bewertung der Dichtigkeitsfunktion – eine Sanierung muss fachgerecht nach WU-Richtlinien erfolgen, bevor die nächste Bauphase beginnt.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen überein, dass Risse in WU-Beton ab 0,2 mm Breite als kritisch gelten und die Dichtigkeit der weißen Wanne gefährden.
- Alle betonen die Notwendigkeit einer Beurteilung durch einen Fachmann (Statiker, Bauingenieur oder Sachverständigen für Betontechnologie/Abdichtung).
- Alle identifizieren die unzureichende Nachbehandlung (z. B. abgetragene Folie) als zentrale Risikoursache für plastische Schwindrisse.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI erwähnt Temperaturunterschiede und Belastungen als zusätzliche Rissursachen, während DeepSeek und Qwen stärker auf die Betonzusammensetzung, Nachbehandlungsdauer (3–7 Tage) und Konsistenzkontrolle eingehen.
- DeepSeek betont ausdrücklich, dass Folienabdeckung allein bei warmem Wetter oft unzureichend ist und Nachwässern oder spezielle Nachbehandlungsmittel erforderlich sein können – GoogleAI und Qwen erwähnen dies nicht explizit.
➕ Ergänzung:
- Qwen ergänzt die Gefahr der Bewehrungskorrosion durch aggressives Sickerwasser – ein Aspekt, den GoogleAI und DeepSeek nicht explizit benennen.
- DeepSeek nennt konkret die Notwendigkeit einer Wasserstandskontrolle oder Druckwasserprüfung zur Funktionsüberprüfung der weißen Wanne – GoogleAI und Qwen bleiben hier allgemeiner.
- Qwen weist auf mögliche strukturelle Mängel (ungenügende Bewehrung, fehlende Fugen) hin – eine systemische Betrachtung, die bei GoogleAI und DeepSeek nicht im Vordergrund steht.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI formuliert "Rissbreitenbeschränkung: in der Regel ca. 0,2 mm", während DeepSeek präzisiert "Risse über 0,3 mm gelten als kritisch und erfordern Injektion" und Qwen betont "bereits ab 0,2 mm als kritisch" – hier priorisiert der Konsens (alle anderen Modelle + Sicherheitshinweise) die strengere Grenze von 0,2 mm (Vorsichtsprinzip).
- DeepSeek korrigiert die vereinfachte Annahme, Risse entstünden "allein durch fehlende Folie" – GoogleAI nennt diese Ursache ohne solche Korrektur, Qwen bestätigt die Folienrolle, aber differenziert ebenfalls stärker.
👉 Empfehlung: Die sicherere, konsistente Empfehlung lautet: Ab 0,2 mm Rissbreite ist eine fachliche Begutachtung zwingend erforderlich; eine bloße Abdeckung mit Folie ist keine ausreichende Nachbehandlung; die Bewertung darf nicht auf Oberflächenmerkmale beschränkt bleiben.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Rissbreiten-Grenzwert für WU-Beton ✅ Maximal 0,2 mm – darüber besteht Dichtigkeitsrisiko; Risse ≥ 0,3 mm erfordern dringend Injektion. Ursache der Rissbildung ⚠️ Hauptursache ist unzureichende Nachbehandlung (z. B. abgetragene Folie), aber auch Betonzusammensetzung, Temperatur, Bewehrung und Konsistenz spielen entscheidende Rollen. Fachliche Beurteilungspflicht ✅ Verbindliche Begutachtung durch zertifizierten Sachverständigen (für Betontechnologie oder Abdichtung) oder Bauingenieur ist zwingend erforderlich – keine Eigenbeurteilung. Langzeitriskos ✅ Risse ermöglichen Wassereintritt, Sickerwasserkorrosion der Bewehrung und langfristige Tragfähigkeitsminderung. Sanierungsmethoden ⚠️ Injektion mit Epoxid- oder Polyurethanharz ist Standard; zusätzlich muss die Dichtigkeitsfunktion (z. B. mittels Druckwasserprobe) nachgewiesen werden. 👉 Handlungsempfehlung: Keine weitere Baumaßnahme vor Abschluss einer fachlich anerkannten Rissanalyse – die Bodenplatte darf erst nach Nachweis der WU-Funktion belastet oder weiterverarbeitet werden.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Wassereintritt durch Risse ≥ 0,2 mm bei hydrostatischem Druck Kellerfeuchte, Schimmelbildung, Bauwerkschäden, langfristig Immobilienwertverlust 🔴 Risiko Korrosion der Bewehrung durch Sickerwasser Einschränkung der Tragfähigkeit, teure Nachsanierung oder Ersatz der Bodenplatte 🔴 Risiko Fehlende oder unzureichende Rissmessung Falsche Einschätzung der Gefährdung, unangemessene Sanierung, Rechtsunsicherheit bei Gewährleistung 🔴 Risiko Unvollständige Ursachenanalyse (z. B. nur Folie, nicht Betonzusammensetzung) Wiederholte Rissbildung bei Folgebauteilen, systemischer Konstruktionsfehler 🔴 Risiko Unterbrechung der weißen Wanne durch Sanierung ohne WU-konforme Verfahren Dauerhafte Dichtigkeitsstörung, Haftungsrisiko für Planer und Ausführende ✅ Chance Frühzeitige Erkennung und fachgerechte Sanierung Vollständige Wiederherstellung der WU-Funktion, langfristige Werterhaltung, Nachweis der Bauqualität ✅ Chance Einsatz moderner Injektionsverfahren mit Langzeitgarantie Wasserdichte, nachweisbare Dauerhaftigkeit, mögliche Herstellergarantie bis 30 Jahre ✅ Chance Dokumentation aller Risse und Maßnahmen Transparenz für Käufer/Mieter, Rechtssicherheit, Nachweis ordnungsgemäßer Sorgfaltspflicht ✅ Chance Integration einer zusätzlichen Prüfung (Druckwasserprobe) Nachweis der Funktionalität vor Weiterbau, Vermeidung teurer Nachbesserungen ✅ Chance Aufarbeitung der Nachbehandlungsprozesse Qualitätssprung bei kommenden Betonarbeiten, Vermeidung ähnlicher Fehler in anderen Bauteilen Orientierungshilfen
- Experten sofort beauftragen: Kontaktieren Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Bauwerksabdichtung (DIN 18024) oder Betontechnologie (DIN 1045-2), um Rissbreite, -tiefe und Ursache fachlich zu bewerten.
- Rissmessung vor Ort veranlassen: Lassen Sie alle Risse mit einem Rissmikroskop vermessen und fotografisch dokumentieren – die Messung darf nicht auf Augenschätzung beruhen.
- Funktionstest der weißen Wanne durchführen: Vereinbaren Sie eine Druckwasserprobe oder Wasserstandskontrolle zur objektiven Überprüfung der Dichtigkeit vor Fortsetzung der Bauarbeiten.
- Sanierung nach WU-Richtlinien planen: Beauftragen Sie nur Fachfirmen mit Nachweis von WU-Referenzen und verwenden Sie ausschließlich zertifizierte Injektionsharze (Epoxid oder Polyurethan) nach Herstellerangaben und WU-Richtlinie.
- Lückenlose Dokumentation anlegen: Sammeln Sie alle Gutachten, Messprotokolle, Fotos, Rechnungen und Herstellerzertifikate – diese Unterlagen sind für Gewährleistung, Versicherung und Verkauf unverzichtbar.
- Nachbehandlungskonzept für Folgebetonierungen überprüfen: Fordern Sie vom Betonlieferanten und ausführenden Bauunternehmen ein schriftliches Nachbehandlungskonzept (inkl. Nachwässerung oder Nachbehandlungsmittel) für alle weiteren WU-Bauteile.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- WU-Beton
- WU-Beton steht für wasserundurchlässigen Beton. Er wird so hergestellt und verarbeitet, dass er das Eindringen von Wasser verhindert. Dies wird durch eine spezielle Zusammensetzung des Betons, eine sorgfältige Verarbeitung und eine entsprechende Nachbehandlung erreicht.
Verwandte Begriffe: Beton, wasserdichter Beton, Kellerabdichtung - Schwinden
- Schwinden bezeichnet die Volumenverringerung von Beton während des Aushärtens. Dies wird hauptsächlich durch den Wasserverlust verursacht. Das Schwinden kann zu Spannungen im Beton und somit zur Rissbildung führen.
Verwandte Begriffe: Kriechen, Hydratation, Betonschrumpfung - Rissbreitenbeschränkung
- Die Rissbreitenbeschränkung ist eine Maßnahme im Bauwesen, um die zulässige Breite von Rissen in Betonbauteilen zu begrenzen. Sie dient dazu, die Dauerhaftigkeit und Funktionalität der Bauteile zu gewährleisten. Die zulässige Rissbreite hängt von der Expositionsklasse und der Nutzung des Bauteils ab.
Verwandte Begriffe: Riss, Betonsanierung, Dauerhaftigkeit - Expositionsklasse
- Die Expositionsklasse beschreibt die Umgebungsbedingungen, denen ein Betonbauteil ausgesetzt ist. Sie wird in verschiedene Kategorien eingeteilt, z.B. XC (Korrosion durch Carbonatisierung), XD (Korrosion durch Chloride) oder XF (Frostangriff). Die Expositionsklasse beeinflusst die Anforderungen an den Beton und die erforderlichen Schutzmaßnahmen.
Verwandte Begriffe: Beton, Dauerhaftigkeit, Umwelteinflüsse - Hydratation
- Hydratation ist der chemische Prozess, bei dem Zement mit Wasser reagiert und erhärtet. Dabei bilden sich neue Verbindungen, die dem Beton seine Festigkeit verleihen. Eine ausreichende Hydratation ist entscheidend für die Qualität und Dauerhaftigkeit des Betons.
Verwandte Begriffe: Zement, Beton, Aushärtung - Bewehrung
- Die Bewehrung ist die Verstärkung von Betonbauteilen mit Stahl. Sie dient dazu, die Zugfestigkeit des Betons zu erhöhen und Rissbildung zu reduzieren. Die Bewehrung wird in Form von Stahlstäben oder -matten in den Beton eingelegt.
Verwandte Begriffe: Stahlbeton, Armierung, Baustahl - Betonsanierung
- Die Betonsanierung umfasst alle Maßnahmen, die zur Reparatur und Instandsetzung von beschädigten Betonbauteilen durchgeführt werden. Dazu gehören z.B. das Verschließen von Rissen, das Ausbessern von Abplatzungen und das Aufbringen von Schutzbeschichtungen.
Verwandte Begriffe: Rissinjektion, Oberflächenschutz, Instandsetzung
Häufige Fragen (FAQ)
- Warum entstehen Risse in der Bodenplatte?
Risse in Bodenplatten entstehen hauptsächlich durch Schwinden des Betons während des Aushärtens, Temperaturspannungen und äußere Belastungen. Eine ungleichmäßige Trocknung oder fehlende Nachbehandlung kann die Rissbildung verstärken. Auch Setzungen des Baugrunds können zu Rissen führen. - Sind alle Risse in einer WU-Beton Bodenplatte gefährlich?
Nicht alle Risse sind sofort gefährlich, aber sie sollten ernst genommen werden. Entscheidend ist die Rissbreite, die Tiefe und die Ursache. Oberflächliche Schwindrisse sind oft unbedenklich, während größere Risse, die durchgehen, die Dichtigkeit beeinträchtigen können. Eine fachmännische Beurteilung ist ratsam. - Wie werden Risse in einer WU-Beton Bodenplatte saniert?
Die Sanierung von Rissen hängt von der Ursache und dem Ausmaß ab. Kleine, oberflächliche Risse können mit geeigneten Dichtungsmassen verschlossen werden. Größere Risse erfordern möglicherweise eine Injektion mit Harzen oder Zementleim, um die Dichtigkeit wiederherzustellen. In schweren Fällen kann eine Verstärkung der Bodenplatte notwendig sein. - Was bedeutet WU-Beton?
WU-Beton steht für wasserundurchlässigen Beton. Er wird so hergestellt und verarbeitet, dass er das Eindringen von Wasser verhindert. Dies wird durch eine spezielle Zusammensetzung des Betons, eine sorgfältige Verarbeitung und eine entsprechende Nachbehandlung erreicht. WU-Beton wird häufig für Kellerwände und Bodenplatten verwendet, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern. - Welche Rolle spielt die Folie bei der Nachbehandlung der Bodenplatte?
Die Folie dient dazu, die frisch betonierte Bodenplatte vor zu schneller Austrocknung zu schützen. Eine langsame und gleichmäßige Aushärtung reduziert das Risiko von Schwindrissen. Die Folie hält die Feuchtigkeit im Beton und sorgt für eine optimale Hydratation des Zements. - Was ist bei der Nachbehandlung von WU-Beton besonders zu beachten?
Bei WU-Beton ist eine sorgfältige Nachbehandlung besonders wichtig, um die wasserundurchlässigen Eigenschaften zu gewährleisten. Neben der Abdeckung mit Folie kann auch eine regelmäßige Befeuchtung der Oberfläche sinnvoll sein. Die Nachbehandlungsdauer sollte mindestens 7 Tage betragen, um eine ausreichende Hydratation des Zements sicherzustellen. - Kann man Risse in der Bodenplatte selbst reparieren?
Kleine, oberflächliche Risse können unter Umständen selbst repariert werden, wenn man über das nötige Fachwissen und die richtigen Materialien verfügt. Bei größeren oder tieferen Rissen sollte jedoch unbedingt ein Fachmann hinzugezogen werden, um Folgeschäden zu vermeiden. - Wie kann man Rissen in der Bodenplatte vorbeugen?
Vorbeugende Maßnahmen umfassen eine sorgfältige Planung und Ausführung der Betonarbeiten, die Verwendung von hochwertigem Beton, eine korrekte Bewehrung, eine fachgerechte Verdichtung und eine sorgfältige Nachbehandlung. Auch die Berücksichtigung der Umgebungsbedingungen (Temperatur, Luftfeuchtigkeit) spielt eine wichtige Rolle.
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WU-Beton Keller: Tragwerksplaner-Check bei Rissbildung!
na super ...
was wird das dann erst bei den Wänden?
was sagt der Tragwerksplaner dazu?
was für e. Abdichtungskonzept? schwarz?
wu. Beton als angstmaßnahme? -
Weiße Wanne: Abdichtungskonzept oder Sauberkeitsschicht?
@sollacher - weiße Wanne
Hallo,
zum Abdichtungskonzept wurde "weiße Wanne" bereits erwähnt.
Überlesen 😉?
Ist das vielleicht die Sauberkeitsschicht?
Mit freundlichen Grüßen -
Bodenplatte: Fugenbänder & Mauerwerk-Außenwände?
heute Thomas ...
nämlich ungläubiger Thomas 😉
fugenbänder? hmmm ...
dubiose Aufkantung? nördlich des Warmwasser-Äquators en vogue? 🙂
ich rate: Außenwände in Mauerwerk? -
Bodenplatte: Ist das Bild mit der DM-Münze aktuell?
1 DM Münze-Bild aktuell?
Angesichts der 1 DM-Münze auf dem Foto frage ich mich, ob es sich um ein aktuelles Bild handelt.
Und nach einer Bodenplatte für eine WW sieht mir das ganze auch nicht aus. -
🔴 Rissursache Bodenplatte: Zu hoher Wasser-Zement-Wert!
Calling Schweinchenerkennungsdienst ...
Geplant ist "Weiße Wanne" mit 3-Fach-Wand OHNE Anschlussbewehrung.
Bild 1 zeigt das umlaufende Fugenband.
Ursache für Riss:
Zu hoher w/z-Wert.
Ursache für zu hohen w/z-Wert:
War schon spät, als betoniert werden sollte.
Je mehr Wasser, desto schneller fertig.
"Mach ma länger" rief der Sohlenbastler zum labilen Mischer-Fahrer.
Gesagt. Tun getan.
Feierabend gerettet. -
Bodenplatte Risse: Wasseranteil beim Betonieren entscheidend!
Ergänzungen
Hallo,
Die Bilder sind aktuell (eine 1 DM-Münze habe ich immer dabei für Einkaufswägen - man kommt nicht in Versuchung, sie an der Kasse auszugeben 😉
JDB hat recht - Wände kommen als Fertigteile und werden mit Beton ausgegossen. Der Beton kam allerdings mittags, war also eigentlich Zeit genug. Auf den Wasseranteil habe ich natürlich nicht geachtet als "Zuschauer".
Aber nochmal zu meiner Frage: Sind die Risse jetzt bedenklich oder eher "normal"? Wasser im Keller würde ich gern vorher vermeiden ...
Viele Grüße
Thomas Pickel. -
⚠️ Weiße Wanne: Einzelner Riss in Bodenplatte nicht akzeptabel!
Nicht akzeptabel bei WW-Anspruch!
1000 Minirisse wären OK.
Dieser hier ist zu untersuchen! -
🔴 Weiße Wanne: Stahlfasern & fehlende Sauberkeitsschicht?
Wieso
ist doch sicher wieder so eine Stahlfasersuppe (!) "Wetten"? und am Speck kannst du erkennen wie Suppig die war (!) ... wenn jetzt noch die Sauberkeitsschicht drunter fehlt dann kann man die Ausführung nach besten Wissen und Gewissen verkaufen 🙂 ... NUR des wird alles andere als eine Weiße Wanne (!) ... ich glaub die Überraschung steht eh noch mit den Doppelwänden in's Haus 😉
Kann man mal ein Bild vom Fugenband haben ... jaja Anschluss gibt's eh keinen ich weiß schon "ABER" nur Interessehalber möcht ich mal etwas weiter schauen ... wie stark werden eigentlich die Doppelwände?
Wer war der Schelm mit dem Statiker? 🙂 ... versteht sich ja von selbst das es hier keinen gibt ... "DENN" des macht der Doppelwandhersteller ja für nothing mit (!)
MfG -
Kellerbau: Wandstärke 30cm – Welche Überraschungen drohen?
Wandstärke
Die Wände sollen 30 cm dick werden. Welche Überraschung sollen wir den bei den Wänden erwarten?
Ein Bild vom Fugenband habe ich reingestellt, ist momentan das einzige, das ich habe. An allen anderen Stellen ist es nicht so krumm 😉
Statische Berechnungen für das Haus habe ich bekommen (nicht dass ich sie verstehen würde ...) - für den Keller in der Tat nicht, das war "inklusive".
Viele Grüße
Thomas -
🔴 WU-Konstruktion: Fugenblech, Stahlfaserbeton & Rissbeschränkung!
So habe ich mir das gedacht
ein Fugenblech samt garantierter 10 cm Einbindung ... die Vermutung nach Stahlfaserbeton wird immer lauter ... Null Einspannung der Außenwände ... Rissbeschränkung in dem Bereich mit 100 %iger Sicherheit eine Fehlanzeige ... WU-Konstruktion nach DINAbk. 1045? "mit Nichten" ... nach den Regeln der Technik? ... "naja" inovativ iss es allemal "ABER" die Schublade muss erst noch gefunden werden wo diese Bodenplatte eingegliedert werden kann (!) ... ohne Statik einfach auf den Schotter also ich könnt dabei nimmer ruhig schlafen (?)
Abhilfe? ... "meine Meinung! " ... nen Statiker aufsuchen und die Konstruktion gutheißen lassen und das sofort (!) ... "ABER" ich fürchte da muss die Flex ran um das Fugenband so zurückzustutzen damit aus der Bodenplatte eine Sauberkeitsschicht wird und dann probieren wir's halt nochmal 🙂 -
Betonpumpe gespart? Wassereinsatz bei Bodenplatte riskant!
Vielleicht hat er sich auch nur die Betonpumpe gespart
Da kann man notfalls ja mit ein wenig Wasser nachhelfen, wenn die Suppe nicht so recht fließen will. Kost etwas weniger als so eine Pumpe.
Gruß -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Risse in Bodenplatte: Ursachen, Sanierung & WU-Beton
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um Risse in einer frisch betonierten Bodenplatte aus WU-Beton. Hauptursachen scheinen ein zu hoher Wasser-Zement-Wert und mangelnde Abdeckung während der Aushärtung zu sein. Es wird die Frage aufgeworfen, ob die Ausführung den Anforderungen an eine Weiße Wanne entspricht und welche Konsequenzen die Risse für die Abdichtung haben.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut dem Beitrag Weiße Wanne: Einzelner Riss in Bodenplatte nicht akzeptabel! ist ein einzelner, größerer Riss bei einer Weißen Wanne nicht akzeptabel und sollte untersucht werden. Dies unterstreicht die Bedeutung einer fachgerechten Ausführung und Überwachung der Betonarbeiten.
🔴 Risiko: Mehrere Beiträge, wie z.B. Weiße Wanne: Stahlfasern & fehlende Sauberkeitsschicht?, weisen auf potenzielle Probleme hin, wenn Stahlfaserbeton verwendet wurde und eine Sauberkeitsschicht fehlt. Dies könnte die Dichtigkeit der Weißen Wanne beeinträchtigen und zu Feuchtigkeitsproblemen im Keller führen.
📊 Zusatzinfo: Die Diskussionsteilnehmer vermuten, dass ein zu hoher Wasseranteil im Beton verwendet wurde, um die Verarbeitung zu erleichtern, wie im Beitrag Betonpumpe gespart? Wassereinsatz bei Bodenplatte riskant! angedeutet wird. Dies kann jedoch die Qualität des Betons und die Rissbildung negativ beeinflussen.
👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, einen Tragwerksplaner oder Betonexperten hinzuzuziehen, um die Risse zu begutachten und die Ursachen zu analysieren. Basierend auf der Analyse sollten geeignete Sanierungsmaßnahmen ergriffen werden, um die Dichtigkeit der Bodenplatte wiederherzustellen und Folgeschäden zu vermeiden. Siehe auch WU-Beton Keller: Tragwerksplaner-Check bei Rissbildung!.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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