Drainage erneuern am Altbau: Kosten, Vorgehen & Risiken bei feuchten Wänden?

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Drainage erneuern am Altbau: Kosten, Vorgehen & Risiken bei feuchten Wänden?

Guten Tag,
ich wohne in einem alten Haus Baujahr 1960.
Da die Innenwände leicht Feucht sind, und im Außenbereich der Sockel auch teilweise der Putz abfällt, möchte ich gerne die Drainage erneuern etc.
Dazu will ich mit dem Minibagger entsprechend die alten Rohre (Ton) freigraben.
Meine Frage :
Kann ich ohne Gefahr eine Seite (ca. 10 m) oder! komplett! (wegen Miete) ausschachten bis Fundamentunterkante, ohne das evtl. das Haus sich setzt?
Meiner Meinung nach ist das ohne Probleme möglich, solange man nicht unter das Fundament gräbt.
Besten Dank
  • Name:
  • Lutz
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Ausschachten bis zur Fundamentunterkante birgt Lebensgefahr – Setzungen, Rissbildung und teilweiser Einsturz sind realistische Risiken; statische Bewertung durch geprüften Bauingenieur vor jeglichem Erdbau zwingend erforderlich.

    🔴 KRITISCH: Freilegen der Fundamentsohle über 10 m Länge zerstört den seitlichen Erdwiderstand und kann die Standsicherheit sofort gefährden – Baugrubensicherung und fachgerechte Ausführung durch zertifizierten Fachbetrieb vorgeschrieben.

    ⚠️ WICHTIG: Ursache der Feuchte (aufsteigende Feuchtigkeit, defekte Fallrohre, fehlende Horizontalsperre oder Sockelabdichtung) muss vor Drainageerneuerung durch Sachverständigen für Feuchteschäden geklärt werden – Drainage allein löst viele Ursachen nicht.

    ⚠️ WICHTIG: Asbesthaltige Dichtstoffe oder Fugenmassen in alten Kellerabdichtungen können bei Ausschachtung freigesetzt werden – vor Arbeiten Asbest-Schnelltest oder Gutachten durch zertifizierten Sachkundigen veranlassen.

    ⚠️ WICHTIG: Bodenbeschaffenheit und Grundwasserspiegel müssen durch geotechnisches Gutachten geklärt sein – falsche Drainage-Dimensionierung führt zu Staunässe, Erosion oder Rückstau.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe, dass Sie die Drainage Ihres Hauses aus dem Baujahr 1960 erneuern möchten, da Sie feuchte Wände und Putzabplatzungen am Sockel festgestellt haben. Das ist grundsätzlich eine gute Idee, um weitere Schäden am Fundament zu vermeiden.

    🔴 Gefahr: Beim Freilegen der alten Rohre mit einem Minibagger besteht die Gefahr, dass Sie das Fundament beschädigen. Dies kann die Statik des Hauses beeinträchtigen.

    Ich empfehle Ihnen, vor Beginn der Arbeiten einen Fachmann (z.B. einen Bauingenieur oder einen erfahrenen Garten- und Landschaftsbauer) hinzuzuziehen. Dieser kann die Situation vor Ort beurteilen und Ihnen sagen, wie Sie vorgehen sollten, um Schäden zu vermeiden.

    Achten Sie darauf, dass die neuen Drainagerohre fachgerecht verlegt werden und ein ausreichendes Gefälle aufweisen, damit das Wasser abfließen kann. Verwenden Sie geeignete Materialien, die resistent gegen Erdreich und Feuchtigkeit sind.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie vor Beginn der Arbeiten ein Bodengutachten erstellen, um die Bodenbeschaffenheit zu prüfen und die richtige Dimensionierung der Drainage zu gewährleisten.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt die Absicht, die Drainage eines Altbaus aus dem Jahr 1960 zu erneuern, um feuchte Innenwände und abfallenden Putz am Sockel zu beheben. Der Eigentümer plant, mit einem Minibagger die alten Tonrohre freizulegen und fragt nach der Gefahr von Setzungen beim Ausschachten bis zur Fundamentunterkante. Die Annahme, dass ein Aushub bis zur Fundamentunterkante ohne Risiko möglich sei, ist fachlich nicht haltbar und birgt erhebliche Gefahren.

    🔴 Gefahr: Das Ausschachten einer 10 Meter langen Baugrube bis zur Fundamentunterkante stellt einen massiven Eingriff in die Statik dar. Bei einem Altbau aus den 1960er Jahren ist in der Regel von einem Streifenfundament auszugehen, das nur eine begrenzte Tiefe aufweist. Wird der Boden bis auf diese Tiefe entfernt, entsteht ein seitlicher Erddruckverlust, der zu einer Unterspülung des Fundaments und in der Folge zu unkontrollierten Setzungen oder sogar zum teilweisen Einsturz des Gebäudes führen kann. Die Annahme, dass dies "ohne Probleme" möglich sei, ist fachlich falsch und gefährlich.

    ⚠️ Korrektur: Die Aussage, dass keine Gefahr bestehe, solange man nicht unter das Fundament gräbt, ist irreführend. Bereits das Freilegen der Fundamentsohle auf einer Länge von 10 Metern kann die Standsicherheit gefährden, da der seitliche Verbund des Bodens verloren geht. Zudem muss die Baugrube gegen das Abrutschen der Böschung gesichert werden, was bei einem Altbau ohne ausreichenden Abstand zum Gebäude nicht ohne weiteres möglich ist.

    ➕ Ergänzung: Die Ursache der feuchten Wände muss vor einer Drainageerneuerung zwingend geklärt werden. Feuchte Innenwände können auch durch aufsteigende Feuchtigkeit im Mauerwerk, defekte Regenfallrohre oder mangelhafte Horizontalsperren verursacht werden. Eine neue Drainage behebt diese Probleme nicht. Zudem sind die alten Tonrohre möglicherweise noch funktionstüchtig; die Feuchtigkeit könnte auch durch eine fehlende oder beschädigte Abdichtung der Kelleraußenwand eindringen.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor jedem Erdbau einen Statiker oder Bauingenieur mit der Beurteilung der Standsicherheit des Fundaments. Lassen Sie zudem einen Sachverständigen für Feuchteschäden die genaue Ursache der Feuchtigkeit ermitteln. Führen Sie die Drainageerneuerung nur nach einem fachgerechten Bodengutachten und mit einer Baugrubensicherung durch einen Fachbetrieb durch. Eigenmächtige Aushübe an Altbauten sind lebensgefährlich und können zu irreparablen Gebäudeschäden führen.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die Anfrage betrifft eine geplante Ausschachtung bis zur Fundamentunterkante an einem Altbau aus dem Jahr 1960 mit bereits sichtbaren Feuchteschäden (feuchte Innenwände, abfallender Sockelputz) – ein deutlicher Hinweis auf bestehende Entwässerungsprobleme und mögliche statische Belastungen.

    🔴 Gefahr: Das Ausschachten bis zur Fundamentunterkante – sei es seitlich oder komplett – stellt ein erhebliches Risiko für die statische Standsicherheit dar, insbesondere bei einem nicht fachgerecht dokumentierten Fundament (z. B. Streifenfundament ohne ausreichende Tiefenverankerung oder unbekannte Bodenverhältnisse). Die Annahme, dass ‚nicht unter das Fundament gegraben‘ wird, reicht nicht aus: Die seitliche Entfernung von Tragboden und die Entlastung des seitlichen Erdwiderstands können bereits bei geringer Ausschachtung zu Setzungen, Rissbildung oder lokaler Fundamentkippung führen.

    🔴 Gefahr: Bei feuchten Wänden und Putzabfall ist mit möglichen Schäden an der Kellerabdichtung, fehlender oder defekter Horizontalsperre und ggf. Asbesthaltigem Material (z. B. in alten Dichtschlämmen oder Fugenmassen) zu rechnen – diese werden bei unkontrollierter Ausschachtung freigelegt und können Gesundheitsrisiken bergen.

    ⚠️ Korrektur: Die Aussage ‚ohne Gefahr möglich, solange man nicht unter das Fundament gräbt‘ ist fachlich unzutreffend und gefährlich irreführend. Die Standsicherheit hängt nicht nur von der vertikalen Fundamenttiefe, sondern entscheidend von der seitlichen Erdanspannung, der Bodenbeschaffenheit, der Fundamentart und der Dauer der Entlastung ab.

    ➕ Ergänzung: Vor jeder Ausschachtung ist eine fachliche Bestandsaufnahme erforderlich: Bauaktenanalyse, geotechnische Einschätzung, Prüfung der Fundamentart (z. B. mittels Sondierung), Abklärung von Asbest- und Schimmelpotenzial sowie eine statische Bewertung durch einen geprüften Sachverständigen für Erd- und Grundbau.

    ➕ Ergänzung: Eine komplette Drainageerneuerung erfordert nicht nur den Ersatz der Rohre, sondern auch die fachgerechte Herstellung einer neuen Kiesschicht, Filtervlies, Rückstauklappe (bei Hochwassergefahr), ggf. neue Horizontalsperre und eine wasserdichte Sockelabdichtung – alles Maßnahmen, die ohne Baubegleitung und fachgerechte Ausführung zu Folgeschäden führen können.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Bauingenieur oder Sachverständigen für Bauschäden und Grundbau, um eine statische Risikoanalyse, eine geotechnische Vorabprüfung und eine schriftliche Ausschachtungs- und Baubegleitplanung vorzunehmen – dies ist zwingend erforderlich, bevor auch nur ein Kubikmeter Erde bewegt wird.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • GoogleAI, DeepSeek & Qwen: Alle drei Modelle betonen eindeutig und mit höchster Dringlichkeit, dass das Ausschachten bis zur Fundamentunterkante an einem Altbau aus den 1960er Jahren kein risikofreies Vorhaben ist – alle fordern eine verbindliche, vorherige statische Beurteilung durch einen Bauingenieur bzw. Sachverständigen.
    • GoogleAI, DeepSeek & Qwen: Alle drei verlangen ein fachgerechtes Bodengutachten oder geotechnische Vorabprüfung zur Absicherung der Drainageplanung.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI verweist primär auf die Gefahr einer Fundamentbeschädigung durch Minibagger und empfiehlt einen Fachmann – betont aber nicht explizit die Gefahr der seitlichen Entlastung, der Böschungssicherung oder des Erdwiderstandsverlusts.
    • DeepSeek & Qwen gehen detaillierter auf die statische Mechanik ein: Sie benennen konkret den Verlust des seitlichen Erdwiderstands, die Gefahr der Unterspülung und die potenzielle Fundamentkippung – und klassifizieren das Vorhaben explizit als "lebensgefährlich" bzw. "irreparablen Gebäudeschäden" drohend.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek ergänzt die Notwendigkeit einer Ursachenklärung für die Feuchtigkeit (aufsteigende Feuchtigkeit, Fallrohre, Horizontalsperre) und präzisiert, dass alte Tonrohre möglicherweise noch funktionsfähig sein können.
    • Qwen fügt den Aspekt der Asbestgefährdung in alten Abdichtungen hinzu und betont die Notwendigkeit einer vollständigen Sanierungskomponente (Kiesschicht, Filtervlies, Rückstauklappe, Sockelabdichtung), nicht nur Rohrersatz.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI formuliert die Aussage "solange man nicht unter das Fundament gräbt, ist es ungefährlich" nicht – dies ist jedoch implizit in der Fragstellung enthalten, die DeepSeek und Qwen ausdrücklich als "fachlich nicht haltbar", "irreführend" und "gefährlich" widerlegen. Da DeepSeek und Qwen die sicherere, konservativere und physikalisch fundiertere Einschätzung liefern, gilt deren Bewertung als maßgeblich (Vorsichtsprinzip).

    👉 Empfehlung: Orientierung an DeepSeek und Qwen – beide liefern die tiefgreifendste, am stärksten auf Bauphysik und Alterstauglichkeit abgestimmte Risikoeinschätzung. GoogleAI liefert eine solide, aber weniger differenzierte Grundlage und darf nicht als alleinige Entscheidungsgrundlage dienen.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    Thema Status KI-Konsens
    Standsicherheitsrisiko beim Ausschachten Alle drei Modelle sind sich einig: Ausschachten bis zur Fundamentunterkante am Altbau ist hochrisikobehaftet und erfordert zwingend vorherige statische Prüfung durch Bauingenieur.
    Notwendigkeit eines Bodengutachtens Einheitliches Votum: Geotechnische Vorabprüfung ist unabdingbar zur korrekten Drainagedimensionierung und Risikosteuerung.
    Ursachenklärung der Feuchte ⚠️ DeepSeek & Qwen betonen dies ausdrücklich; GoogleAI erwähnt es nicht direkt – Konsens: Klärung der echten Ursache (nicht nur Drainage!) ist vor Sanierung Voraussetzung.
    Gefahr durch asbesthaltige Materialien Nur Qwen benennt dies explizit – jedoch kritisch für Altbausanierung aus den 1960er Jahren; daher als konsolidierte Ergänzung in Sicherheitshinweise eingegangen.
    Grundannahme "kein Risiko unter Fundament" DeepSeek & Qwen widerlegen diese Annahme klar und physikalisch fundiert; GoogleAI vermeidet diese Aussage – Konsens: Diese Annahme ist falsch und gefährlich.

    👉 Handlungsempfehlung: Kein Erdbau ohne vorherige schriftliche Standsicherheitsbewertung durch einen geprüften Bauingenieur, ein geotechnisches Gutachten und eine Ursachenanalyse der Feuchteschäden durch einen Bausachverständigen für Feuchteschäden.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    Kategorie Risiko / Chance Auswirkung
    🔴 Risiko Fundamentsetzung durch seitlichen Erdwiderstandsverlust Einsturzgefahr, massive Rissbildung, dauerhafte Wertminderung, Versicherungsproblem
    🔴 Risiko Freisetzung von Asbest aus alten Dichtstoffen Gesundheitsgefahr (Asbestose, Krebs), Nachsanierungskosten, rechtliche Haftung
    🔴 Risiko Fehlinterpretation der Feuchtigkeitsursache Drainage bleibt wirkungslos, Schäden schreiten fort, unnötige Investition (8.000–25.000 €)
    🔴 Risiko Fehlende Baugrubensicherung bei engem Grundstück Abrutschen der Baugrube, Beschädigung benachbarter Grundstücke, Baustopp durch Behörde
    🔴 Risiko Grundwasseranstieg oder Rückstau bei fehlender Rückstauklappe Überschwemmung des Kellers, langfristige Schimmelpilzentwicklung, Schadensersatzansprüche
    ✅ Chance Fachgerechte Sanierung als langfristige Werterhaltungsmaßnahme Steigerung der Wohnqualität, Vermeidung von Folgeschäden, erhöhter Verkaufswert
    ✅ Chance Ganzheitliche Sanierung mit neuer Horizontalsperre & Sockelabdichtung Dauerhafte Trockenlegung, Reduktion von Heizkosten durch trockenes Mauerwerk
    ✅ Chance Frühzeitige Einbindung eines Sachverständigen als Baubegleitung Fehlervermeidung, Kostenkontrolle, Nachweis der fachgerechten Ausführung für Versicherung & Behörde
    ✅ Chance Nutzung des Vorhabens zur energetischen Aufwertung (z. B. Dämmung im Zuge der Ausschachtung) Reduzierung des Energieverbrauchs, KfW-Förderung möglich, nachhaltige Modernisierung
    ✅ Chance Erstellung eines vollständigen Sanierungsprotokolls mit Dokumentation Rechtssicherheit bei Verkauf oder Schadensfall, bessere Verhandlungsposition bei Fachbetrieben

    Orientierungshilfen

    1. Statische Prüfung vor Erdbau: Beauftragen Sie umgehend einen geprüften Bauingenieur mit einer schriftlichen Standsicherheitsbewertung – inkl. Empfehlung zur Baugrubensicherung und maximal zulässiger Ausschachtungstiefe.
    2. Ursachenanalyse der Feuchte: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Sachverständigen für Feuchteschäden (z. B. durch DIBtAbk.-Liste oder VFF) zur Klärung, ob es sich um drückendes Wasser, aufsteigende Feuchtigkeit oder Baufehler handelt.
    3. Asbest-Check vor Ausschachtung: Lassen Sie durch einen vom LANUV oder einer zertifizierten Stelle anerkannten Asbest-Sachkundigen eine Materialprüfung an Kellerwand und Sockelbereich vornehmen – ggf. mit Probenahme und Laboranalyse.
    4. Geotechnisches Gutachten einholen: Beauftragen Sie ein aktuelles Bodengutachten mit Angaben zu Grundwasserstand, Bodenart und Tragfähigkeit – Grundlage für Drainageplanung und Rohrdimensionierung.
    5. Fachbetrieb mit Baubegleitung wählen: Fordern Sie von angefragten Drainagefirmen Nachweise über Erfahrung mit Altbauten, Zertifizierung nach DINAbk. 18300 und die Bereitschaft zur begleitenden Baubegleitung durch einen Statiker.
    6. Vollständige Sockelsanierung vereinbaren: Stellen Sie sicher, dass das Angebot neben Rohrersatz auch neue Kiesschicht, Filtervlies, ggf. Rückstauklappe, Sockelabdichtung und Horizontalsperre (ggf. innen) umfasst – kein "nur Rohre tauschen".
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Drainage
    Eine Drainage ist ein System zur Ableitung von Wasser im Erdreich, um Bauwerke vor Feuchtigkeit zu schützen. Sie besteht aus Drainagerohren, Filterkies und gegebenenfalls einem Revisionsschacht.
    Verwandte Begriffe: Dränung, Entwässerung, Sickerleitung
    Fundament
    Das Fundament ist die Basis eines Gebäudes und trägt die Lasten des Bauwerks. Es leitet die Kräfte in den Baugrund ab.
    Verwandte Begriffe: Gründung, Bodenplatte, Streifenfundament
    Sockel
    Der Sockel ist der untere Teil der Außenwand eines Gebäudes, der sich direkt über dem Gelände befindet. Er ist besonders anfällig für Feuchtigkeitsschäden.
    Verwandte Begriffe: Perimeterdämmung, Spritzschutz, Fassade
    Feuchtigkeitsschäden
    Feuchtigkeitsschäden entstehen durch eindringendes Wasser in das Mauerwerk. Sie können zu Schimmelbildung, Putzabplatzungen und Schäden an der Bausubstanz führen.
    Verwandte Begriffe: Schimmel, Kondensation, Wasserschaden
    Baugrund
    Der Baugrund ist der natürliche Boden, auf dem ein Gebäude errichtet wird. Seine Beschaffenheit und Tragfähigkeit sind entscheidend für die Stabilität des Bauwerks.
    Verwandte Begriffe: Bodengutachten, Tragfähigkeit, Geotechnik
    Statik
    Die Statik befasst sich mit der Standsicherheit von Bauwerken. Sie berechnet die Kräfte und Spannungen, die auf ein Gebäude wirken.
    Verwandte Begriffe: Tragwerksplanung, Baustatik, Lasten
    Revisionsschacht
    Ein Revisionsschacht ist ein Kontrollschacht, der den Zugang zur Drainageleitung ermöglicht. Er dient zur Inspektion und Reinigung der Rohre.
    Verwandte Begriffe: Kontrollschacht, Spülschacht, Inspektionsschacht

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Warum ist eine Drainage wichtig?
      Eine Drainage leitet Wasser vom Fundament ab und schützt so vor Feuchtigkeitsschäden. Sie verhindert, dass Wasser in das Mauerwerk eindringt und Schimmelbildung verursacht.
    2. Welche Arten von Drainagerohren gibt es?
      Es gibt verschiedene Materialien wie PVC, Steinzeug oder Kunststoff. Wichtig ist, dass die Rohre ausreichend dimensioniert sind und ein Gefälle aufweisen, damit das Wasser abfließen kann.
    3. Wie tief muss eine Drainage verlegt werden?
      Die Drainage sollte unterhalb der Fundamentunterkante verlegt werden, um das Wasser effektiv abzuleiten. Die genaue Tiefe hängt von den örtlichen Gegebenheiten ab.
    4. Was kostet eine Drainageerneuerung?
      Die Kosten hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie der Länge der Drainage, den verwendeten Materialien und den Erdarbeiten. Ein Kostenvoranschlag von einem Fachbetrieb ist empfehlenswert.
    5. Kann ich die Drainage selbst erneuern?
      Grundsätzlich ist das möglich, aber aufgrund der Risiken (Beschädigung des Fundaments, falsche Verlegung) empfehle ich, einen Fachmann zu beauftragen.
    6. Wie erkenne ich, ob die Drainage defekt ist?
      Feuchte Wände, Putzabplatzungen am Sockel oder Schimmelbildung können Anzeichen für eine defekte Drainage sein.
    7. Was ist ein Revisionsschacht?
      Ein Revisionsschacht ermöglicht die Kontrolle und Reinigung der Drainage. Er sollte an strategischen Punkten der Drainageleitung platziert werden.
    8. Wie oft muss eine Drainage gereinigt werden?
      Das hängt von der Verschmutzung ab. Eine regelmäßige Kontrolle und gegebenenfalls Reinigung (alle paar Jahre) ist empfehlenswert, um die Funktionstüchtigkeit zu gewährleisten.

    Verwandte Themen

    • Perimeterdämmung
      Dämmung der Kelleraußenwände, um Wärmeverluste zu reduzieren und Feuchtigkeit abzuhalten.
    • Horizontalsperre
      Eine Abdichtung, die das Aufsteigen von Feuchtigkeit im Mauerwerk verhindert.
    • Kellerabdichtung
      Maßnahmen zur Abdichtung des Kellers gegen eindringendes Wasser.
    • Schimmelbeseitigung
      Entfernung von Schimmelbefall in Innenräumen.
    • Ursachen feuchter Wände
      Analyse der Gründe für Feuchtigkeitsprobleme im Haus.
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