Abdichtung gegen nichtdrückendes Wasser: Gibt es schwächere Alternativen für geringere Lastfälle?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 16.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Wahl der richtigen Bauwerksabdichtung bei unterschiedlichen Lastfällen, insbesondere im Hinblick auf Erdfeuchte und aufstauendes Sickerwasser. Es wird die Bedeutung einer detaillierten Baubeschreibung und die Einhaltung der DIN 18195 hervorgehoben. Die Ausführung als Weiße Wanne kann unter Umständen zusätzliche Maßnahmen wie eine Dränung überflüssig machen. Die korrekte Ausführung der Abdichtung ist entscheidend, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔴 Kritisch/Risiko · 👉 Handlungsempfehlung

Abdichtung gegen nichtdrückendes Wasser: Gibt es schwächere Alternativen für geringere Lastfälle?

Hallo zusammen,
gibt es auch eine "schwächere" Abdichtung, bzw. einen "leichteren" Lastfall, als nichtdrüchendes Wasser?
gegen drückendes Wasser = superdicht
gegen nichtdrückendes Wasser = dicht, solange es nicht drückt
gegen? Wasser = dicht, gegen z.B. normale erdfeuchte
anders gefragt wie lautet der mindeststandard bei einer Abdichtung gegen nichtdrückendes Wasser?
  • Name:
  • jan
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Eine "schwächere" oder "leichtere" Abdichtung als nach DINAbk. 18533 für den jeweiligen Lastfall ist normwidrig und rechtlich unzulässig – auch bei scheinbar geringer Erdfeuchte gilt mindestens Klasse W1.1-E.

    🔴 KRITISCH: Jede Abdichtung muss auf Grundlage eines geotechnischen Gutachtens und der aktuellen Grundwasserstands- sowie Bodenverhältnisse fachlich bewertet und dimensioniert werden – Eigenentscheidungen ohne Fachprüfung bergen erhebliches Schadensrisiko.

    ⚠️ WICHTIG: Dränage und Ableitungssysteme sind kein Ersatz für eine fachgerechte Abdichtung, sondern ergänzen sie – fehlende oder mangelhafte Dränung kann den Lastfall unbemerkt von W1 auf W2 anheben.

    ⚠️ WICHTIG: Auch bei reinem Bodenfeuchtelastfall (W1.1-E) ist die vollflächige, fugenlose und fehlerfreie Ausführung der Abdichtung zwingend – kleinste Verletzungen oder Anschlussfehler führen zu kapillarem Feuchteeintrag und Folgeschäden.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe Ihre Frage so, dass Sie nach einer weniger aufwendigen Abdichtung suchen, wenn kein drückendes Wasser vorliegt. Ja, es gibt verschiedene Abdichtungsarten, die je nach Lastfall geeignet sind.

    Abdichtung gegen nichtdrückendes Wasser: Diese Abdichtung ist erforderlich, wenn das Wasser nicht mit Druck auf die Bauwerksabdichtung einwirkt. Dies ist beispielsweise bei normaler Bodenfeuchtigkeit oder Sickerwasser der Fall.

    Abdichtung gegen Bodenfeuchtigkeit: Hierbei handelt es sich um eine einfachere Abdichtung, die ausreichend ist, wenn lediglich Bodenfeuchtigkeit vorhanden ist. Diese kann beispielsweise durch Bitumenanstriche oder -bahnen erfolgen.

    Dränung: Eine Dränung kann zusätzlich zur Abdichtung eingesetzt werden, um das Wasser vom Bauwerk abzuleiten und so den Lastfall zu reduzieren. 🔴 Eine fehlende oder mangelhafte Dränung kann zu erhöhtem Wasserdruck führen.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie den konkreten Lastfall von einem Fachmann (Architekt, Bauingenieur) beurteilen, um die passende Abdichtung zu wählen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der Nutzer fragt nach einer "schwächeren" Abdichtung als der gegen nichtdrückendes Wasser, was auf ein mögliches Missverständnis der Normenlage hindeutet. Die DIN 18533 unterscheidet klar zwischen Bodenfeuchte (W1.1-E), nichtdrückendem Wasser (W1.2-E) und drückendem Wasser (W2-E). Eine "schwächere" Abdichtung als W1.2-E ist für erdberührte Bauteile nicht normgerecht, da selbst bei "normaler Erdfeuchte" die Anforderungen der W1.1-E gelten.

    🔴 Gefahr: Die Vorstellung einer "leichteren" Abdichtung birgt das Risiko von Bauschäden durch eindringende Feuchtigkeit, die zu Schimmelbildung, Frostschäden oder statischen Beeinträchtigungen führen kann. Eine unzureichende Abdichtung ist besonders bei wechselnden Grundwasserständen oder Hangwasser gefährlich.

    ➕ Ergänzung: Der Mindeststandard für nichtdrückendes Wasser ist die Abdichtung nach DIN 18533-1, Klasse W1.2-E, die z.B. durch Bitumenbahnen oder mineralische Dichtschlämmen realisiert wird. Für reine Bodenfeuchte (W1.1-E) gelten geringere Anforderungen, aber auch hier ist eine fachgerechte Ausführung zwingend.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass eine Abdichtung gegen nichtdrückendes Wasser nur "dicht, solange es nicht drückt" sei, ist irreführend. Die Norm definiert klare Prüfkriterien für Wassereinwirkung, die auch bei kapillarer Feuchte oder Sickerwasser gelten.

    👉 Handlungsempfehlung: Konsultieren Sie einen Bauingenieur oder Sachverständigen für Abdichtungstechnik, um die korrekte Lastfallklasse nach DIN 18533 für Ihr Bauvorhaben zu bestimmen. Lassen Sie sich ein detailliertes Abdichtungskonzept erstellen, das die örtlichen Boden- und Wasserverhältnisse berücksichtigt. Führen Sie keine Abstriche bei der Abdichtung durch, da dies zu erheblichen Folgeschäden führen kann.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die Frage zielt auf die Klassifizierung von Wasserlasten und die zugehörigen Anforderungen an Bauwerksabdichtungen ab – ein zentrales Thema der DIN 18195 und der aktuell gültigen DIN EN 1504-2 sowie der DIN 18533 (Abdichtungen gegen Feuchte und Wasser).

    🔴 Gefahr: Die Begriffe "schwächere" oder "leichtere" Abdichtung sind irreführend und gefährlich: Es gibt keine "abgespeckte" Abdichtung – jede Abdichtung muss der jeweiligen Wasserlastklasse (W1–W4 nach DIN 18533) und dem konkreten Baugrund- sowie hydrogeologischen Zustand exakt entsprechen. Eine Unterschätzung der Last führt zu Feuchteschäden, Schimmelbildung und langfristig zu Bauschäden an der Substanz.

    ⚠️ Korrektur: "Nichtdrückendes Wasser" ist kein eigenständiger Lastfall, sondern beschreibt lediglich den Zustand, bei dem kein hydrostatischer Druck wirkt – z. B. bei oberflächennaher Erdfeuchte oder Spritzwasser. Der Mindeststandard ist nicht pauschal "dicht", sondern abhängig von der konkreten Anwendung: Für W1 (z. B. Kelleraußenwand bei trockenem Baugrund ohne Grundwasser) sind z. B. bituminöse Anstriche oder mineralische Beschichtungen zulässig – aber nur bei nachgewiesener Eignung und fachgerechter Ausführung.

    ➕ Ergänzung: Entscheidend ist die Lastklasseneinteilung nach DIN 18533: W1 (kein Wasserdruck, geringe Feuchte), W2 (gelegentlicher Wasserdruck), W3 (ständiger Wasserdruck), W4 (aggressive Medien). Die Wahl der Abdichtung hängt nicht vom "Wassergefühl" ab, sondern von geotechnischen Gutachten, Grundwasserstandsermittlung und statischer Einordnung.

    ✅ Zustimmung: Die Unterscheidung zwischen drückendem und nichtdrückendem Wasser ist fachlich korrekt – sie bildet die Grundlage der Lastklassifizierung. Jedoch darf sie nicht als Freibrief für reduzierte Anforderungen missverstanden werden.

    🔴 Gefahr: Die Annahme, "normale Erdfeuchte" sei unkritisch, ist falsch: Selbst bei W1-Klasse können kapillare Aufstiegsfeuchte, Kondensat oder saisonale Grundwasseranstiege zu erheblichen Schäden führen, wenn keine durchgängige, fehlerfreie Sperrschicht vorhanden ist.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor Planung und Ausführung stets einen zertifizierten Sachverständigen für Bauwerksabdichtung (z. B. nach ZDBAbk.-Richtlinie oder mit BVS-Zertifizierung), der auf Basis eines geotechnischen Gutachtens die korrekte Lastklasse ermittelt und eine bauphysikalisch gesicherte Abdichtungslösung vorschlägt.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen darin überein, dass "nichtdrückendes Wasser" kein Freibrief für reduzierte Abdichtungsanforderungen ist.
    • Alle betonen die zwingende Notwendigkeit einer fachlichen Lastfallbestimmung (nach DIN 18533) und warnen vor eigenmächtiger Vereinfachung.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI formuliert "Abdichtung gegen Bodenfeuchtigkeit" als eigenständige, einfachere Variante – DeepSeek und Qwen korrigieren dies: Es gibt keine eigenständige Klasse "Bodenfeuchtigkeit", sondern nur W1.1-E (Bodenfeuchte) als Mindestklasse – und auch diese erfordert normgerechte Ausführung.
    • GoogleAI stellt Dränung als optionale Ergänzung dar; DeepSeek und Qwen heben stärker hervor, dass Dränung den Lastfall *verändern* kann – und damit unmittelbar die gewählte Abdichtungsklasse beeinflusst.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek ergänzt ausdrücklich den Hinweis auf Frostschäden und statische Beeinträchtigungen bei unzureichender Abdichtung – GoogleAI und Qwen erwähnen dies nicht explizit.
    • Qwen ergänzt die Klasse W3/W4 und den Bezug zu DIN EN 1504-2 sowie die Notwendigkeit einer Zertifizierung des Sachverständigen (BVS/ZDB) – ein Detail, das bei GoogleAI und DeepSeek fehlt.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI verwendet den Begriff "Abdichtung gegen nichtdrückendes Wasser" als handhabbare Kategorie – DeepSeek und Qwen widersprechen entschieden: "Nichtdrückendes Wasser" ist kein Lastfall, sondern eine *Beschreibung der Druckverhältnisse* innerhalb einer definierten Lastklasse (W1.2-E oder W2-E). Die sicherere, normkonforme Einschätzung (DeepSeek/Qwen) wird priorisiert.

    👉 Empfehlung:

    • Verwenden Sie ausschließlich die Lastklasseneinteilung nach DIN 18533 (W1–W4) – nicht deskriptive Begriffe wie "nichtdrückend" als Entscheidungsgrundlage.
    • Beauftragen Sie stets einen Bauingenieur oder zertifizierten Sachverständigen für Abdichtungstechnik – nicht einen allgemeinen Handwerker oder Planer ohne Spezialzertifizierung.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    Thema Status KI-Konsens
    Existenz einer "schwächeren" Abdichtung als W1.2-E Alle Modelle lehnen dies ab: Es gibt keine normgerechte "Abschwächung" unter W1.1-E – selbst "reine Erdfeuchte" erfordert mindestens Klasse W1.1-E nach DIN 18533.
    Fachliche Lastfallbestimmung Vollständiger Konsens: Erfordert geotechnisches Gutachten, Grundwasserstandsdaten und bauphysikalische Einordnung – niemals pauschal oder nach "Gefühl".
    Rolle der Dränung ⚠️ GoogleAI sieht Dränung als Ergänzung, DeepSeek/Qwen betonen ihre lastfallverändernde Wirkung. Konsens: Dränung muss integral im Abdichtungskonzept berücksichtigt werden.
    Risikopotenzial bei Fehleinschätzung Vollständiger Konsens: Schimmel, Frostschäden, Substanzverlust, statische Beeinträchtigung – nicht nur kosmetische Mängel.
    Verantwortlichkeit für Planung Vollständiger Konsens: Keine Eigenplanung – ausschließlich durch zertifizierten Sachverständigen oder Bauingenieur mit Abdichtungsschwerpunkt.

    👉 Handlungsempfehlung: Die Wahl der Abdichtungsklasse darf nicht von subjektiven Eindrücken ("scheint trocken", "nur ein bisschen Feuchtigkeit") abhängen, sondern muss auf objektiven, nachweisbaren geotechnischen und hydrologischen Daten beruhen – unter Verantwortung einer nach ZDB oder BVS zertifizierten Fachkraft.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    Kategorie Risiko / Chance Auswirkung
    🔴 Risiko Fehleinschätzung des Lastfalles (z. B. als W1.1-E statt W2-E) Erheblicher Feuchteeintrag, Sofortschäden an Putz, Estrich und Mauerwerk, hohe Sanierungskosten
    🔴 Risiko Fehlende oder unzureichende Dränage Ständiger Wasserstau, erhöhter hydrostatischer Druck, Aufweitung des Lastfalles auf W2–W3
    🔴 Risiko Unvollständige oder fugenlose Abdichtungsausführung (z. B. Anschluss an Bodenplatte) Kapillarer Feuchteaufstieg, Schimmelbildung hinter Verkleidungen, gesundheitliche Belastung
    🔴 Risiko Kein geotechnisches Gutachten vor Planung Unzureichende Berücksichtigung von Hangwasser, Sickerwasser oder saisonalen Grundwasseranstiegen
    🔴 Risiko Nutzung nicht-zertifizierter oder nicht DIN-geprüfter Abdichtungsstoffe Materialversagen nach wenigen Jahren, keine Haftung, Rückbau notwendig
    ✅ Chance Frühzeitige Einbindung eines zertifizierten Abdichtungssachverständigen Kostensenkung durch präzise Lastfallzuordnung und Vermeidung von Überdimensionierung
    ✅ Chance Kombination aus mineralischer Abdichtung und Dränvorwand Nachhaltige, wartungsarme Lösung mit hohem Langzeitwirkungsgrad und einfacher Inspektionsfähigkeit
    ✅ Chance Nutzung bauphysikalisch optimierter, diffusionsoffener Systeme bei W1-Lastfällen Verbesserte Raumluftqualität, Reduktion von Kondensatrisiken bei Innenraumklima
    ✅ Chance Digitale Dokumentation der Abdichtung (z. B. mit Bildnachweis aller Anschlüsse) Eindeutige Nachweisbarkeit bei späteren Schadensfällen, sichere Haftungsklärung
    ✅ Chance Integration von Monitoring (z. B. Feuchtesensoren in Dränage) Frühwarnung bei Änderung des Lastfalles (z. B. Grundwasseranstieg), präventive Wartung

    Orientierungshilfen

    1. Experten beauftragen: Kontaktieren Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Bauwerksabdichtung (nach BVS oder ZDB-Richtlinie), um den Lastfall nach DIN 18533 zu klassifizieren – nicht einen allgemeinen Architekten oder Handwerksbetrieb.
    2. Geotechnisches Gutachten einholen: Beauftragen Sie vor der Planung der Abdichtung ein aktuelles Gutachten zur Boden- und Grundwassersituation – inkl. historischer Grundwasserstände und Hangwasserpotenzial.
    3. Dränageplanung integrieren: Lassen Sie die Dränage nicht als separates Gewerk planen, sondern als integralen Bestandteil des Abdichtungskonzepts – mit Nachweis der hydraulischen Entwässerungsfähigkeit.
    4. Materialprüfung sichern: Fordern Sie im Leistungsverzeichnis ausdrücklich den Nachweis der DIN-Prüfung (z. B. nach DIN 18533-2 bis -5) für alle verwendeten Abdichtungsstoffe und Bahnen.
    5. Alle Anschlüsse dokumentieren: Verlangen Sie vor Verfüllung detaillierte Fotos aller kritischen Anschlüsse (Bodenplatte, Treppenanschluss, Fensterlaibung) – für spätere Haftungs- und Schadensnachweise.
    6. Digitalen Nachweis einrichten: Legen Sie eine digitale Projektdokumentation mit Zeitstempel, Planungsänderungen und Abnahmeprotokollen an – z. B. über eine baubegleitende Cloud-Plattform.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Nichtdrückendes Wasser
    Wasser, das ohne hydrostatischen Druck auf ein Bauteil einwirkt, z.B. Oberflächenwasser oder Bodenfeuchtigkeit. Es erfordert eine weniger aufwendige Abdichtung als drückendes Wasser.
    Verwandte Begriffe: Bodenfeuchtigkeit, Sickerwasser, Oberflächenwasser.
    Drückendes Wasser
    Wasser, das mit hydrostatischem Druck auf ein Bauteil einwirkt, z.B. Grundwasser. Es erfordert eine spezielle, druckwasserdichte Abdichtung.
    Verwandte Begriffe: Grundwasser, Wasserdruck, hydrostatischer Druck.
    Bodenfeuchtigkeit
    Feuchtigkeit, die im Erdreich vorhanden ist und durch Kapillarwirkung in das Bauwerk eindringen kann. Eine einfache Abdichtung ist ausreichend.
    Verwandte Begriffe: Kapillarwirkung, Erdfeuchte, Feuchtigkeitssperre.
    Abdichtung
    Maßnahmen, um ein Bauwerk vor dem Eindringen von Wasser oder Feuchtigkeit zu schützen. Es gibt verschiedene Arten von Abdichtungen für unterschiedliche Lastfälle.
    Verwandte Begriffe: Bauwerksabdichtung, Feuchtigkeitsschutz, Wasserdichtigkeit.
    Dränung
    Ein System zur Ableitung von Wasser im Erdreich, um den Wasserdruck auf die Abdichtung zu reduzieren. Sie besteht aus Dränrohren und Filterkies.
    Verwandte Begriffe: Dränrohr, Filterkies, Wasserableitung.
    Bitumen
    Ein teerähnlicher Stoff, der zur Abdichtung von Bauwerken verwendet wird. Es gibt Bitumenanstriche und Bitumenbahnen.
    Verwandte Begriffe: Bitumenanstrich, Bitumenbahn, Abdichtungsbahn.
    Lastfall
    Die Art und Intensität der Wassereinwirkung auf ein Bauwerk. Er bestimmt die Anforderungen an die Abdichtung.
    Verwandte Begriffe: Wassereinwirkung, Beanspruchung, Belastung.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was bedeutet "nichtdrückendes Wasser"?
      Nichtdrückendes Wasser ist Wasser, das ohne hydrostatischen Druck auf ein Bauteil einwirkt. Dies kann beispielsweise Oberflächenwasser, Sickerwasser oder Bodenfeuchtigkeit sein. Im Gegensatz dazu übt drückendes Wasser einen erheblichen Druck aus, beispielsweise bei hohem Grundwasserstand.
    2. Welche Abdichtungsarten gibt es gegen nichtdrückendes Wasser?
      Gegen nichtdrückendes Wasser werden häufig Bitumenanstriche, Bitumenbahnen, Kunststoffabdichtungen oder mineralische Dichtungsschlämmen eingesetzt. Die Wahl der geeigneten Abdichtung hängt von den spezifischen Bedingungen vor Ort und den baulichen Gegebenheiten ab.
    3. Was ist der Unterschied zwischen Abdichtung gegen Bodenfeuchtigkeit und nichtdrückendes Wasser?
      Die Abdichtung gegen Bodenfeuchtigkeit ist eine einfachere Ausführung, die ausreicht, wenn nur geringe Feuchtigkeit vorhanden ist. Die Abdichtung gegen nichtdrückendes Wasser ist aufwendiger und widerstandsfähiger, da sie auch Sickerwasser standhalten muss.
    4. Kann man eine Abdichtung gegen nichtdrückendes Wasser auch bei drückendem Wasser einsetzen?
      Nein, eine Abdichtung gegen nichtdrückendes Wasser ist nicht geeignet, um drückendem Wasser standzuhalten. Drückendes Wasser erfordert spezielle Abdichtungssysteme, die dem hohen Wasserdruck widerstehen können. 🔴 Andernfalls kann es zu Wassereintritt und Schäden am Bauwerk kommen.
    5. Was ist eine Dränung und wozu dient sie?
      Eine Dränung ist ein System zur Ableitung von Wasser im Erdreich. Sie dient dazu, das Wasser vom Bauwerk fernzuhalten und so den Wasserdruck auf die Abdichtung zu reduzieren. Eine funktionierende Dränung ist besonders wichtig bei wenig durchlässigen Böden.
    6. Was passiert, wenn die Abdichtung nicht fachgerecht ausgeführt wird?
      Eine nicht fachgerechte Abdichtung kann zu Feuchtigkeitsschäden im Gebäude führen. Dies kann Schimmelbildung, Korrosion und Schäden an der Bausubstanz zur Folge haben. 🔴 Daher ist es wichtig, die Abdichtung von einem erfahrenen Fachbetrieb ausführen zu lassen.
    7. Wie lange hält eine Abdichtung?
      Die Lebensdauer einer Abdichtung hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Art der Abdichtung, der Qualität der Ausführung und den Umgebungsbedingungen. Eine fachgerecht ausgeführte Abdichtung kann mehrere Jahrzehnte halten.
    8. Was kostet eine Abdichtung gegen nichtdrückendes Wasser?
      Die Kosten für eine Abdichtung gegen nichtdrückendes Wasser variieren je nach Umfang der Arbeiten, der Art der Abdichtung und den örtlichen Gegebenheiten. Es ist ratsam, mehrere Angebote von Fachbetrieben einzuholen und die Preise zu vergleichen.

    Verwandte Themen

    • Perimeterdämmung
      Dämmung der Kelleraußenwände im Erdreich, die gleichzeitig als Schutz der Abdichtung dient.
    • Kapillarbrechende Schicht
      Eine Schicht aus Kies oder Schotter unter der Bodenplatte, die das Aufsteigen von Feuchtigkeit verhindert.
    • Horizontalsperre
      Eine Abdichtung im Mauerwerk, die das Aufsteigen von Feuchtigkeit aus dem Erdreich verhindert.
    • Kellerabdichtung von innen
      Eine nachträgliche Abdichtung des Kellers von innen, wenn eine äußere Abdichtung nicht möglich ist.
    • Schimmelbildung im Keller
      Ursachen und Maßnahmen zur Beseitigung von Schimmel im Keller aufgrund von Feuchtigkeit.
  2. Abdichtung: Dampfdiffusion vs. Lastfälle bei Feuchtigkeitsschutz

    nicht ganz dicht ...
    es gibt die Lastfälle drückendes Wasser, nichtdrückendes Wasser und Bodenfeuchte, bei allen Arten der Abdichtung ist es allerdings erforderlich, dass keine Feuchte per Dampfdiffusion in die Wohnräume gelangt (und unter die evtl. dampfdichten Beläge), insofern muss es mehr als nur ein bisschen dicht sein, wenn mehr als ein Kartoffel- bzw. Weinkeller (Kartoffelkeller, Weinkeller) gebaut werden soll.
    Welcher dieser 'Lastfälle' liegt denn bei Ihnen vor?
  3. Aufstauendes Sickerwasser: Abdichtung vs. Baubeschreibung

    eigentlich  -  aber ...
    nach Aussage des Gründungsgutachters jetzt: aufstauendes Sickerwasser, da der Keller direkt auf eine tonschicht gebaut wird.
    nach Baubeschreibung haben wir Abdichtung gegen nichtdrückendes Wasser "gekauft" (Bodenplatte aus WU-Beton, Fugenband und seitenwände aus gegossenen Betonplatten)
    der Gutachter schlägt außerdem Ringdränung + abpumpschacht vor, um bei extremen Regenfällen das Wasser aus dem Bereich ca. 10 cm über Sohlplatte wegleiten zu können.
    unser frage ist die, was an Mehraufwand gemacht werden muss und ob das, was unser Bauleiter uns nächste Woche an Mehrkosten präsentieren wird realistisch ist und nicht schon zum Teil in der Abdichtung gegen nichtdrückendes Wasser von uns mitgekauft und bezahlt worden ist.
    • Name:
    • jan
  4. Aufstauendes Sickerwasser: Semantik und BGB-Vertrag prüfen!

    aufstauende Sickerwasser
    ist ein semantische Konstruktion für drückendes Wasser, die sich etwas weniger 'drückend' anhört, was Sie genau gekauft haben, kann man nur herauskriegen, wenn man Ihren Vertrag wirklich kennt, im Zweifel haben Sie ein mängelfreies Gebäude gekauft, ob Sie sich verpflichtet haben, jeden denkbaren Mehraufwand auch zu den jeweils dann angebotenen Preisen zu zahlen, hoffe ich nicht
    und ob das, was Ihnen als Mehrpreis in der nächsten Woche präsentiert wird, realistisch ist, wie soll man das heute schon wissen (normalerweise werden durch solche schwammigen Baubeschreibungen und harten Nachträge die optisch günstigen Kalkulationen von gewissen Bauträgern 'verbessert', die Lage des Baugrundstückes war doch allseits bekannt?) ...
  5. Weiße Wanne: Lastfall irrelevant bei korrekter Ausführung?

    Foto von Robert Worsch

    Lastfall und Abdichtung
    da kann man Romane schreiben.
    Ihr Keller, WU-Platte, Fugenband, Betonwände sieht auf den ersten Blick wie eine weiße Wanne aus. Da wäre der Lastfall egal und keine Zusatzmaßnahmen erforderlich. Sie bräuchten dann auch keine Dränung. Wie Herr Feldwisch-Drentrup schon geschireben hat, bräuchte man mehr Details zum Bau.
    Die Statik gibt zum Beispiel die Infos für Weiße Wanne, liegt die vor? . Können Sie Baubeschreibung irgendwo veröffnetlilchen? Ober E-Mailen?
  6. DIN 18195: Mindestabdichtung gegen Erdfeuchte mit KMB

    Foto von

    Lastfall und Abdichtung 2
    Die DINAbk. 18195 regelt die erforderlichen Abdichtungsmaßnahmen. Die Mindestabdichtung erfolgt gegen Erdfeuchte, die immer vorhanden ist, 18195 Teil 4. Die Abdichtungsart bleibt Ihrem Geschmack überlassen, die häufigste Variante KMB (Dickbeschichtung ) mit einer Trockenschichtdicke von 3 mm. In diesem Fall auch eine Dränung nach DIN 4095.
  7. Baubeschreibung: Dürftige Angaben zur Kellerabdichtung

    recht dürftig
    vielen Dank schon mal,
    die baubeschreibund ist recht dürftig. Wir haben eine schlüsselfertige Doppelhaushälfte (DHHAbk.) gekauft. in der Bau- und Ausstattungsbeschreibung (Baubeschreibung, Ausstattungsbeschreibung) heißt es ganz lapidar..
    3. Fundamente und Bodenplatte:
    Ausbildung als Streifen- bzw. Einzelfundamente (Streifenfundamente, Einzelfundamente), sowie Bodenplatte aus Beton mit Unterbau gemäß den statischen Berechnungen. zusätzliche Maßnahmen, die durch nicht standfeste Böden entstehen, wie z.B. Pfahlgründungen etc. können zu Mehrkosten führen, die vom an nach Aufwand zusäztlich zum Pauschalpreis in Rechnung gestellt werden.
    4. geschosswände im Kellergeschoss:
    tragende ausßenwände gemäß den statischen Berechnungen in Beton. äußere Abdichtung gegen nichtdrückendes Wasser.
    die gesamtgrundfläche je Haus (2 Doppelhaushälfte (DHH)) beträgt 95 m².
    • Name:
    • jan
  8. Gutachten: Aufpreis für Abdichtung bei Doppelhaushälfte (DHH)

    gutachten und Angebot
    Hallo die Herren,
    nach dem ersten schock habe ich jetzt mal die beiden gutachten und den daraus resultierenden Aufpreis unseres Bauleiters eingescannt und unter folgendem Link eingestellt:
    zur Erläuterung noch:
    das Angebot bezieht sich auf das eine Doppelhaus. der gleiche Betrag käme noch für das 2. dh dazu. (insgesamt 4 Doppelhaushälfte (DHHAbk.))
    meines Erachtens ist die Position 170 falsch, da ein gemeinsamer Schacht für beide Häuser angedacht ist und damit nur die hälfte anzusetzen wäre (auch wenn es nur 250 € sind)
    für Ratschläge, Kommentare und muntion für den nächsten Krisengipfel am Freitag sind wir sehr dankbar.
  9. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Abdichtung gegen nichtdrückendes Wasser: Alternativen & Lastfälle

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Wahl der richtigen Bauwerksabdichtung bei unterschiedlichen Lastfällen, insbesondere im Hinblick auf Erdfeuchte und aufstauendes Sickerwasser. Es wird die Bedeutung einer detaillierten Baubeschreibung und die Einhaltung der DINAbk. 18195 hervorgehoben. Die Ausführung als Weiße Wanne kann unter Umständen zusätzliche Maßnahmen wie eine Dränung überflüssig machen. Die korrekte Ausführung der Abdichtung ist entscheidend, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Abdichtung: Dampfdiffusion vs. Lastfälle bei Feuchtigkeitsschutz muss bei jeder Art der Abdichtung sichergestellt sein, dass keine Feuchtigkeit per Dampfdiffusion in die Wohnräume gelangt.

    ✅ Zusatzinfo: Der Beitrag DIN 18195: Mindestabdichtung gegen Erdfeuchte mit KMB verweist auf die DIN 18195 Teil 4, welche die Mindestabdichtung gegen Erdfeuchte regelt und die Verwendung von KMB (Kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtung) mit einer Trockenschichtdicke von 3 mm als gängige Variante nennt.

    🔴 Kritisch/Risiko: Wie im Beitrag Baubeschreibung: Dürftige Angaben zur Kellerabdichtung erwähnt, können dürftige Angaben in der Baubeschreibung zu Unsicherheiten und potenziellen Mehrkosten führen. Daher ist eine detaillierte Beschreibung der geplanten Abdichtungsmaßnahmen unerlässlich.

    👉 Handlungsempfehlung: Überprüfen Sie Ihre Baubeschreibung und Verträge sorgfältig, um den vereinbarten Lastfall und die entsprechenden Abdichtungsmaßnahmen zu klären. Bei aufstauendem Sickerwasser sollte geprüft werden, ob eine Abdichtung gegen drückendes Wasser erforderlich ist. Konsultieren Sie im Zweifelsfall einen Bausachverständigen, wie in Aufstauendes Sickerwasser: Semantik und BGB-Vertrag prüfen! empfohlen.

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