Erker auf rechteckiger Bodenplatte: Statik, Fundamente & Risiken beim Rohbau?
In diesem Forum sind Sie: Tiefbau und Spezialtiefbau📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 16.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Statik und Ausführung eines dreieckigen Erkers auf einer rechteckigen Bodenplatte. Es werden Bedenken hinsichtlich der Fundamentausführung, der Verbindung zur Bodenplatte und der langfristigen Haltbarkeit geäußert. Ein Statiker wird hinzugezogen, um die Situation zu beurteilen und eine Lösung vorzuschlagen. Die vorgeschlagene Lösung beinhaltet die Verlängerung der Fundamente und das Verputzen der Betonsteine.
🔴 Wichtiger Hinweis · ⚠️ Wichtiger Hinweis · 🔧 Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung
Erker auf rechteckiger Bodenplatte: Statik, Fundamente & Risiken beim Rohbau?
unser Haus (Rohbau ) besitzt einen dreieckigen Erker im Erdgeschoss. Der Keller jedoch ist Rechteckig aus Poroton - Steinen gemauert.
(Das heißt die Bodenplatte ist Rechteckig)
Jetzt beim Erdgeschossbau hat die Baufirma im Arbeitsraum 2 Streifenfundamente betoniert und darauf mit Betonsteinen den Erkerunterbau hochgemauert und die dreieckige Erkerplatte an die vorhandene Erdgeschossplatte dranbetoniert.
1 Frage: kann sich der Erker senken bzw. absetzen?
2 Frage: können die Betonsteine auf Dauer im feuchten Erdreich beschädigt werden und dadurch der Erker beschädigt werden?
(Betonsteine sind ungeschützt )
Wir hoffen auf baldige Antwort und bedanken uns dafür schon im Voraus.
MfG Fam. Felz
-
Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
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Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt.
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Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig!
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Unverzügliche statische Prüfung durch einen staatlich anerkannten Sachverständigen oder Bauingenieur erforderlich – die eigenständige Erkergründung auf zwei Streifenfundamenten ohne integrale Verbindung zur Bodenplatte birgt akutes Kipp- und Setzungsrisiko.
🔴 KRITISCH: Ungeschützte Betonsteine des Erkerunterbaus im Erdreich stellen eine unzulässige Feuchte- und Frostbelastung dar – nachträgliche fachgerechte Abdichtung (z. B. Bitumenanstrich + Perimeterdämmung) ist zwingend erforderlich.
⚠️ WICHTIG: Die "dranbetonierte" Erkerplatte bietet keine kraftschlüssige, statisch wirksame Verbindung – nachträgliche Verankerung mit berechneten Bewehrungsankern in die Hauptplatte muss geprüft und ggf. nachgerüstet werden.
⚠️ WICHTIG: Die Streifenfundamente sind nicht automatisch frostfrei oder baugrundgerecht dimensioniert – Bodenuntersuchung und Prüfung der Fundamenttiefe sowie der Auflastverteilung sind unverzichtbar.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich sehe hier eine potenzielle Problematik bei der Konstruktion des Erkers auf der rechteckigen Bodenplatte. 🔴 Es ist entscheidend, dass die Statik des Erkers und die Lasten, die er auf die Bodenplatte und die Streifenfundamente überträgt, von einem Statiker überprüft wurden.
Die Tatsache, dass der Keller rechteckig ist und der Erker dreieckig, deutet auf eine besondere Lastverteilung hin. Die Streifenfundamente müssen ausreichend dimensioniert sein, um diese Lasten aufzunehmen. 🔴 Eine ungleichmäßige Belastung kann zu Setzungen und Rissen führen.
Ich empfehle, folgende Punkte zu prüfen:
- Statische Berechnung: Liegt eine aktuelle Statikberechnung für den Erker vor, die die Lastabtragung auf die Bodenplatte und die Streifenfundamente berücksichtigt?
- Fundamentdimensionierung: Sind die Streifenfundamente ausreichend dimensioniert und frostsicher gegründet?
- Ausführung: Wurde der Erkerunterbau fachgerecht mit Betonsteinen gemauert und die Erkerplatte ordnungsgemäß betoniert?
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Statik und Ausführung des Erkers von einem unabhängigen Statiker oder Bauingenieur überprüfen, bevor Sie mit dem weiteren Ausbau fortfahren.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt einen Erker, der auf einer rechteckigen Bodenplatte errichtet wurde, wobei der Keller rechteckig aus Poroton-Steinen gemauert ist. Im Erdgeschoss wurden zwei Streifenfundamente betoniert, auf denen der Erkerunterbau aus Betonsteinen hochgemauert und die dreieckige Erkerplatte an die vorhandene Erdgeschossplatte anbetoniert wurde. Diese Konstruktion weist mehrere potenzielle Risiken auf, die eine fachliche Beurteilung erfordern.
🔴 Gefahr: Die Verwendung von nur zwei Streifenfundamenten anstelle eines durchgehenden Ringfundaments oder einer ausreichend dimensionierten Fundamentplatte birgt ein erhebliches Risiko für ungleichmäßige Setzungen. Der Erker kann sich senken oder absetzen, insbesondere wenn die Streifenfundamente nicht auf tragfähigem Baugrund gegründet sind oder die Lasten nicht gleichmäßig verteilt werden. Dies kann zu Rissen in der Fassade und im Innenbereich führen.
🔴 Gefahr: Die Betonsteine des Erkerunterbaus sind ungeschützt im feuchten Erdreich verbaut. Ohne eine fachgerechte Abdichtung (z.B. Bitumenanstrich, Perimeterdämmung) können diese Steine durch Frost-Tau-Wechsel und Feuchtigkeit auf Dauer geschädigt werden. Dies führt zu Abplatzungen, verminderter Tragfähigkeit und letztlich zu einer Gefährdung der Standsicherheit des Erkers.
➕ Ergänzung: Die Anbindung der dreieckigen Erkerplatte an die vorhandene Erdgeschossplatte durch "Anbetonieren" ist kritisch zu betrachten. Ohne eine ausreichende Bewehrungsführung und kraftschlüssige Verbindung (z.B. durch Verdübelung) kann es zu Setzungsrissen oder Ablösungen kommen. Die unterschiedlichen Setzungseigenschaften der beiden Plattenbereiche sind ein weiteres Risiko.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass ein Erker auf einer rechteckigen Bodenplatte ohne zusätzliche Gründung auskommt, ist grundsätzlich falsch. Die Bodenplatte des Kellers trägt nicht automatisch die Lasten des Erkers im Erdgeschoss. Die Gründung des Erkers muss eigenständig und lastabtragend geplant werden.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen unabhängigen Bauingenieur oder Statiker mit der Begutachtung der gesamten Erkerkonstruktion. Lassen Sie die Standsicherheit der Streifenfundamente, die Tragfähigkeit des Baugrunds und die Abdichtung des Erkerunterbaus überprüfen. Nur ein Fachmann kann die tatsächlichen Risiken bewerten und notwendige Sanierungsmaßnahmen (z.B. nachträgliche Abdichtung, Unterfangung der Fundamente) festlegen. Zögern Sie nicht, da Mängel in der Gründung langfristig zu erheblichen Bauschäden führen können.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt beschreibt einen dreieckigen Erker im Erdgeschoss, der auf zwei Streifenfundamenten ruht und nicht mit der rechteckigen Bodenplatte des Kellers bzw. der Erdgeschossplatte strukturell verbunden ist – stattdessen wurde die Erkerplatte lediglich an die bestehende Platte ‚dranbetoniert‘. Dies stellt eine gravierende Abweichung von statisch tragfähigen Konstruktionsprinzipien dar.
🔴 Gefahr: Die fehlende integrale Verbindung zwischen Erkerfundamenten und Hauptbodenplatte führt zu einer unkontrollierten Lastabtragung – der Erker wirkt als eigenständiger, freitragender Bauteil mit hohem Kipp- und Setzrisiko, insbesondere bei ungleichmäßiger Bodenverdichtung oder Feuchteeinwirkung.
🔴 Gefahr: Ungeschützte Betonsteine im Erdreich sind nicht für dauerhafte Feuchtebeanspruchung zugelassen; sie weisen keine ausreichende Frost- und Salzbeständigkeit auf und können innerhalb weniger Jahre durch Kapillarfeuchte, Frost-Tau-Wechsel und chemische Bodenangriffe zerstört werden – mit direkter Folge für die Standsicherheit des Erkers.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass ‚Streifenfundamente + Betonsteine‘ ausreichend sind, ist fachlich unzulässig – für Erker sind stets ausreichend tiefe, frostfreie Einzelfundamente oder eine durchgängige, statisch berechnete Fundamentplatte erforderlich, die Lasten in den Baugrund ableitet.
➕ Ergänzung: Die ‚dranbetonierte‘ Erkerplatte ist keine statisch wirksame Verbindung – sie erzeugt lediglich eine Scheibenwirkung ohne Lastübertragung; eine echte Verankerung mit statisch bemessenen Bewehrungsankern in die Hauptplatte ist zwingend notwendig.
➕ Ergänzung: Die Verwendung von Poroton-Steinen im Keller ist grundsätzlich zulässig, jedoch nur bei ausreichendem Feuchteschutz – die fehlende Abdichtung der Erkerfundamente und -unterbauten stellt hier eine zusätzliche, nicht sichtbare Schwachstelle dar.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen staatlich anerkannten Sachverständigen für Bautechnik (z. B. mit Schwerpunkt Tragwerksplanung oder Baugrund) zur umfassenden statischen und bauphysikalischen Begutachtung – eine Nachrechnung und ggf. dringende Nachrüstung sind erforderlich, um ein Versagen zu verhindern.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren die fehlende statische Integration des Erkers als krankhaftes Risiko – besonders die Trennung von Erkerfundamenten und Hauptbodenplatte.
- Alle drei warnen eindringlich vor der ungeschützten Verwendung von Betonsteinen im Erdreich und fordern eine fachgerechte Abdichtung.
- Alle drei fordern die unverzügliche Beauftragung eines Fachmanns (Statiker/Bauingenieur/Sachverständiger) – kein Eigenurteil oder Nachbesserungsversuch.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI betont noch die Ausführung der Mauerwerk- und Betonarbeiten ("fachgerecht gemauert? ordnungsgemäß betoniert?"), während DeepSeek und Qwen diese Aspekte nicht explizit ansprechen – sie fokussieren stärker auf Gründungsprinzip und Bauphysik.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek ergänzt die Gefahr ungleichmäßiger Setzungen durch fehlende Ringfundament- oder Fundamentplattenlösung und betont die Abdichtung als bauphysikalisches Muss.
- Qwen ergänzt explizit die fehlende Bewehrungsverankerung bei der "dranbetonierten" Erkerplatte und weist auf die fehlende Zulassung von Betonsteinen für Erdreichkontakt hin – eine präzise baustoffrechtliche Einschätzung, die bei den anderen Modellen nur implizit enthalten ist.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI spricht von "Streifenfundamenten, die die Lasten auf die Bodenplatte und die Streifenfundamente übertragen" – dies suggeriert eine Mittragfähigkeit der Bodenplatte, was Qwen und DeepSeek ausdrücklich widerlegen: Die Bodenplatte trägt nicht die Erkerlasten; die Gründung muss eigenständig sein. Die sicherere Einschätzung (Qwen/DeepSeek) wird priorisiert – die Bodenplatte ist keine Tragkomponente für den Erker.
👉 Empfehlung:
- Die sicherste, konservativste Sichtweise – wie von DeepSeek und Qwen vertreten – ist maßgeblich: Der Erker benötigt eine eigenständige, statisch berechnete, frostfreie und abgedichtete Gründung, ohne fiktive Mittragung durch die Bodenplatte.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Statik & Lastabtragung ❌ Widerspruch GoogleAI suggeriert Mittragung durch Bodenplatte; DeepSeek & Qwen widerlegen dies entschieden – Konsens: Keine Mittragung; Erker erfordert vollständig eigenständige Gründung. Fundamentausführung ✅ Konsens Zwei Streifenfundamente sind grundsätzlich unzureichend; erforderlich: durchgehendes Ringfundament, Fundamentplatte oder berechnete Einzelfundamente – alle Modelle fordern Nachrechnung. Abdichtung des Erkerunterbaus ✅ Konsens Ungeschützte Betonsteine im Erdreich sind bauphysikalisch inakzeptabel – fachgerechte Abdichtung (Bitumen, Perimeterdämmung) ist zwingend. Anbindung der Erkerplatte ⚠️ Abwägung "Dranbetonieren" reicht nicht aus; DeepSeek & Qwen verlangen kraftschlüssige Verankerung (z. B. Bewehrungsanker); GoogleAI formuliert die Anforderung allgemeiner ("ordnungsgemäß betoniert") – Konsens: Scheibenwirkung allein ist statisch nicht ausreichend. Fachliche Begutachtung ✅ Konsens Unverzügliche Beauftragung eines unabhängigen Bauingenieurs, Statikers oder staatlich anerkannten Sachverständigen – keine Ausnahme, keine Verzögerung. 👉 Handlungsempfehlung: Die Konstruktion entspricht nicht den anerkannten Regeln der Technik und erfüllt keine Mindestanforderung an Standsicherheit und Dauerhaftigkeit. Eine fachliche Begutachtung ist nicht optional, sondern zwingend erforderlich, bevor weitere Bauabschnitte (z. B. Fassadenverkleidung, Dachausbildung oder Innenausbau) beginnen.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Ungleichmäßige Setzungen durch unzureichende oder falsch dimensionierte Streifenfundamente Strukturelle Risse im Erker, Wandrissbildung im Anschlussbereich, Schäden an Fenstern und Fassade 🔴 Risiko Zerstörung der Betonsteine durch Frost-Tau-Wechsel und Kapillarfeuchte Verlust der Tragfähigkeit des Erkerunterbaus, spätere Einsturzgefahr, teure Sanierung 🔴 Risiko Fehlende kraftschlüssige Verbindung zwischen Erkerplatte und Hauptplatte Setzungsrissbildung, Ablösung der Erkerplatte, Wassereintritt, instabile Scheibenwirkung 🔴 Risiko Fehlende statische Berechnung und baugrundgerechte Gründung Langfristige Instabilität, Versagen unter Wind- oder Schneelast, Haftungsrisiko für Bauherrn 🔴 Risiko Keine fachliche Begutachtung vor Fertigstellung Verpasste Korrekturmöglichkeit, hohe Folgekosten, Versicherungsprobleme bei Schadensfall ✅ Chance Fachgerechte Nachrüstung der Fundamentabdichtung und Verankerung Dauerhafte Sicherstellung der Standsicherheit und Wertbeständigkeit des Gebäudes ✅ Chance Frühzeitige statische Begutachtung vor Innenausbau Minimierung von Eingriffstiefe, geringere Sanierungskosten, Vermeidung von Folgeschäden ✅ Chance Nachträgliche Einbindung in eine tragfähige Gesamtkonstruktion (z. B. Unterfangung) Technisch machbar, zukunftsfähige Lösung, Erhalt der architektonischen Gestaltung ✅ Chance Professionelle Dokumentation aller Mängel und Nachbesserungen Rechtssicherheit, Transparenz gegenüber Käufern oder Versicherern, mögliche Wertsteigerung ✅ Chance Umsetzung im Rohbau vor Verputz und Verkleidung Einfache Zugänglichkeit, geringerer Aufwand, keine Zerstörung bereits fertiggestellter Gewerke Orientierungshilfen
- Unverzügliche Fachbegutachtung beauftragen: Kontaktieren Sie noch in dieser Woche einen staatlich anerkannten Sachverständigen für Bautechnik (Schwerpunkt Tragwerksplanung oder Baugrund) – keine Verzögerung bis zum Innenausbau.
- Statikunterlagen anfordern und prüfen: Fordern Sie sämtliche statischen Nachweise zur Erkerkonstruktion ein – insbesondere zur Lastabtragung, Fundamentdimensionierung und Verankerung der Erkerplatte – und übergeben Sie diese dem Sachverständigen.
- Grundriss und Baugrunddaten bereitstellen: Sammeln Sie den vollständigen Grundriss mit Fundamentzeichnung, Bohrprofil oder vorhandenen Baugrundgutachten und reichen Sie diese beim Begutachter ein.
- Abdichtungsmaßnahmen priorisieren: Vereinbaren Sie mit dem Sachverständigen die Art und Ausführung der nachträglichen Abdichtung (z. B. bituminöse Beschichtung, Perimeterdämmung mit Drainage) – diese darf nicht nachträglich über Verputz erfolgen.
- Verankerung der Erkerplatte klären: Lassen Sie die Machbarkeit und Ausführung einer kraftschlüssigen Bewehrungsverankerung (z. B. Hilti- oder Fischer-Systeme mit statischer Zulassung) prüfen und ggf. vor Fertigstellung der Decke umsetzen.
- Fundamenttiefe und Baugrundprüfung vor Ort vereinbaren: Fordern Sie eine Baugrunduntersuchung an bestehenden Fundamentstellen an, um zu prüfen, ob die Streifenfundamente frostfrei und auf tragfähigem Untergrund gegründet sind.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Erker
- Ein Erker ist ein Bauteil, das aus der Fassade eines Gebäudes hervorspringt. Er dient oft der Erweiterung des Wohnraums und bietet zusätzliche Fensterflächen.
Verwandte Begriffe: Auskragung, Vorbau, Risalit - Bodenplatte
- Die Bodenplatte ist eine flächige Stahlbetonplatte, die als Fundament für ein Gebäude dient. Sie verteilt die Lasten des Gebäudes auf den Baugrund.
Verwandte Begriffe: Fundamentplatte, Gründungsplatte, Sohlplatte - Streifenfundament
- Ein Streifenfundament ist ein linienförmiges Fundament, das unter tragenden Wänden verläuft. Es überträgt die Lasten der Wand auf den Baugrund.
Verwandte Begriffe: Einzelfundament, Plattenfundament, Tiefgründung - Statik
- Die Statik ist ein Teilgebiet der Baustatik, das sich mit der Standsicherheit von Bauwerken befasst. Sie berechnet die auftretenden Kräfte und Spannungen und dimensioniert die Bauteile entsprechend.
Verwandte Begriffe: Baustatik, Tragwerksplanung, Festigkeitslehre - Rohbau
- Der Rohbau ist die Bauphase, in der die tragende Struktur eines Gebäudes errichtet wird. Dazu gehören die Fundamente, Wände, Decken und das Dach.
Verwandte Begriffe: Ausbau, Schlüsselfertigbau, Baukonstruktion - Betonsteine
- Betonsteine sind künstliche Steine aus Beton, die im Mauerwerksbau verwendet werden. Sie sind in verschiedenen Größen und Formen erhältlich und werden mit Mörtel verbunden.
Verwandte Begriffe: Ziegel, Kalksandstein, Porenbeton - Fundament
- Das Fundament ist der unterste Teil eines Bauwerks, der die Lasten des Gebäudes auf den Baugrund überträgt. Es muss ausreichend tragfähig und frostsicher sein.
Verwandte Begriffe: Gründung, Unterbau, Basis
Häufige Fragen (FAQ)
- Was ist ein Streifenfundament?
Ein Streifenfundament ist ein linienförmiges Fundament, das die Lasten eines Bauteils (z.B. einer Wand) auf den Baugrund überträgt. Es wird meist unter tragenden Wänden eingesetzt und muss frostsicher gegründet sein. - Warum ist die Statik bei einem Erker so wichtig?
Ein Erker ragt über die Gebäudeflucht hinaus und erzeugt dadurch zusätzliche Lasten und Momente, die von der Tragkonstruktion aufgenommen werden müssen. Eine fehlerhafte Statik kann zu Verformungen, Rissen oder sogar zum Einsturz des Erkers führen. - Was bedeutet "frostsicher gegründet"?
Frostsicher gegründet bedeutet, dass das Fundament so tief in den Boden reicht, dass es nicht durch Frost angehoben oder beschädigt werden kann. In Deutschland liegt die Frostgrenze in der Regel bei 80-120 cm unter der Geländeoberfläche. - Welche Risiken bestehen bei einer ungleichmäßigen Belastung der Bodenplatte?
Eine ungleichmäßige Belastung kann zu Spannungen und Verformungen in der Bodenplatte führen. Im schlimmsten Fall kann die Bodenplatte reißen oder sich absenken, was die Stabilität des gesamten Gebäudes gefährdet. - Was ist eine Erkerplatte?
Die Erkerplatte ist die horizontale Abschlussplatte des Erkers, auf der das weitere Mauerwerk oder die Fensterkonstruktion aufgebaut wird. Sie muss ausreichend tragfähig sein, um die Lasten des Erkers aufzunehmen und gleichmäßig zu verteilen. - Wie lange dauert die Errichtung eines Erkers im Rohbau?
Die Dauer hängt von der Größe und Komplexität des Erkers ab. In der Regel dauert die Errichtung des Erkerunterbaus und der Erkerplatte einige Tage bis zu einer Woche. Die Aushärtungszeit des Betons muss ebenfalls berücksichtigt werden. - Welche Rolle spielen Betonsteine beim Erkerunterbau?
Betonsteine dienen als Mauerwerk für den Erkerunterbau und tragen zur Stabilität und Lastabtragung des Erkers bei. Sie müssen fachgerecht vermauert und mit Mörtel verbunden werden, um eine ausreichende Festigkeit zu gewährleisten. - Was sollte ich bei der Auswahl einer Baufirma für den Erkerbau beachten?
Achten Sie auf die Erfahrung und Qualifikation der Baufirma im Bereich Erkerbau. Referenzen und eine transparente Kommunikation sind wichtig. Lassen Sie sich die Statikberechnung und die Ausführungsplanung zeigen und besprechen Sie alle Details im Vorfeld.
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Streifenfundament-Größe: Details zu Länge, Breite & Verbindung
Wie groß sind diese Streifenfundamente
betoniert worden ... und haben die eine Verbindung mit der Bodenplatte?
MfG -
Erker-Fundamente: Maße, Aufbau & Bodenplatten-Verbindung
Streifenfundamente
Hallo!
Die Fundamente sind 2,00 m lang, 0,50 m breit und ca. 0,30 m dick. Sie sind nicht mit der Bodenplatte verbunden aber teilweise auf die Bodenplatte aufbetoniert.
Die Schenkel des Erker sind 3,21 m lang, die Grundlinie des Dreiecks ist 4,54 m lang und die Tiefe beträgt 2,27 m.
Auf die Fundamente wurde mit Betonsteinen hochgemauert wobei die Erkerspitze von ca. 1,00 m auf dem gewachsenen Boden aufliegt (außerhalb des Arbeitsraumes ).
Falls dies statisch i.O. ist stellt sich für uns nur noch die Frage ob wir den Erker vor dem Auffüllen mit Erde, abdichten sollen. ' (hinter den Betonsteinen befindet sich ein Hohlraum der nicht zum Keller gehört)
Bitte Antworten Sie so schnell wie möglich, da am Freitag schon verfüllt werden soll.
Herzlichen Dank!
Fam. Felz -
Erker-Konstruktion: Bedenken bei Aufwand & Risiko
Warum haben Sie denn Bedenken?
:-)
Hat Ihnen jemand was gehustet?
Normalerweise ist diese Konstruktion schlecht.
(Viel Aufwand für wenig Wohnfläche mit nichtunerheblichem Risiko)
Entweder sitzt der Keller kongruent darunter oder ich baue eine Kragplatte.
Kragplatte geht hier nicht, weil Erker zu groß. -
Statiker-Pflicht: Murks bei Erker-Fundamenten vermeiden!
Das ist Murks total!
Haben Sie keinen Statiker?
Jupp -
Statiker-Pflicht: Murks bei Erker-Fundamenten vermeiden!
Das ist Murks total!
Haben Sie keinen Statiker?
Johannes -
jdb, zu viel jod s11 körnchen geschluckt und zum papagei mutiert?
:-) -
Erker-Probleme: Statiker-Besuch – Was tun?
Und Jetzt?
Was können wir jetzt tun?
Heute kommt um 10.00 Uhr der Statiker von dem Bauträger zu uns auf die Baustelle, weil wir schon ziemlich Wellen geschlagenhaben.
MfG Fam. Felz -
Erker-Statik: Schriftliche Bestätigung & Fotos sichern!
Lassen Sie's sich schriftlich geben,
dass es OK ist.
Machen Sie Fotos. -
Erker-Statiker: Was wurde zur Lösung gesagt?
Und nun?
Was hat er gesagt?- ausdernasezieh*
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Erker-Sanierung: Fundament-Verlängerung & Verputzen ausreichend?
Mal sehen!
Hallo!
Die Erkerspitze die außerhalb des Arbeitsraumes auf dem gewachsenen Boden aufliegt wir zum Teil abgerissen, der Arbeitsraum vergrößert, die Fundamente verlängert und von neuem hochgemauert.
Die Betonsteine mit denen hochgemauert wird, werden zum Schutz anschließend verputzt.
Reicht das aus? Was meinen Sie zu dieser Lösung?
MfG Fam. Felz -
🔴 Erker-Betonsteine: Lebensdauer, Schäden & Gewährleistung
klasse ...
die Lebensdauer der betonsteine wird um x verlängert ... (x=5-20)
die Maßnahme ist jetzt schon aus dem lot, später einsetzende Schäden siind
jedenfalls dann erkennbar, wenn die Gewährleistungsfrist vorbei ist.
Kontroll- und Wartungsmöglichkeiten: gleich Null!
dokumentation: wahrscheinlich ebenso. -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026
BauKI Hinweis:
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
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💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Statik und Ausführung eines dreieckigen Erkers auf einer rechteckigen Bodenplatte. Es werden Bedenken hinsichtlich der Fundamentausführung, der Verbindung zur Bodenplatte und der langfristigen Haltbarkeit geäußert. Ein Statiker wird hinzugezogen, um die Situation zu beurteilen und eine Lösung vorzuschlagen. Die vorgeschlagene Lösung beinhaltet die Verlängerung der Fundamente und das Verputzen der Betonsteine.
🔴 Wichtiger Hinweis: Im Beitrag 🔴 Erker-Betonsteine: Lebensdauer, Schäden & Gewährleistung wird auf die begrenzte Lebensdauer der Betonsteine und das Risiko späterer Schäden hingewiesen, die nach Ablauf der Gewährleistungsfrist auftreten könnten. Es wird auch die fehlende Dokumentation und Kontrollmöglichkeiten kritisiert.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Mehrere Beiträge, wie Statiker-Pflicht: Murks bei Erker-Fundamenten vermeiden!, weisen darauf hin, dass die ursprüngliche Konstruktion mangelhaft sein könnte und ein Statiker unbedingt hinzugezogen werden sollte, um schwerwiegende Baumängel zu vermeiden.
🔧 Zusatzinfo: Im Beitrag Erker-Fundamente: Maße, Aufbau & Bodenplatten-Verbindung werden die genauen Maße der Fundamente und des Erkers genannt. Die Fundamente sind nicht direkt mit der Bodenplatte verbunden, sondern teilweise darauf aufbetoniert.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich die Statik der Erker-Konstruktion schriftlich vom Statiker bestätigen (siehe Erker-Statik: Schriftliche Bestätigung & Fotos sichern!) und dokumentieren Sie alle Bauphasen mit Fotos. Achten Sie auf eine fachgerechte Ausführung der Fundamente und eine dauerhafte Abdichtung der Betonsteine, um spätere Schäden zu vermeiden.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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