Die Straße vor unserem Haus wird auf ca. 100 m neu gemacht. Dabei wurden neue Frischwasserleitungen, Drainagen, Absperrschieber, Randsteine, Frostschutz und Tragschicht der Straße eingebracht. Sowohl für die privaten, als auch und insbesondere für die gewerblichen Anlieger ist ärgerlich, dass beispielsweise an einer Stelle 4 Mal aufgebaggert wurde, dass Randsteine schon wiederholt gesetzt und dann wieder abgerissen werden, dass auf der Baustelle lediglich eine Hand voll Arbeiter tätig ist, dass es dadurch letztlich zu langer Bauzeit kommt und dass die gewerblichen Anlieger nicht in die Zufahrten ihrer Anwesen zu den Lägern kommen, weil die Randsteine so hoch sind.
Einem logisch denkenden Beobachter drängt sich der Eindruck auf, dass der Stadt ein zügiger Baufortschritt vollkommen egal ist und dass zögerlich gebaut wird, weil man ja bis Ende September Zeit hat.
Die Baustelle besteht jetzt seit über 10 Wochen. Ich bin der Meinung, dass die Straße bereits nach 8 Wochen hätte fertig sein können.
Sachliche und höfliche Nachfrage bei der Stadt hat zu einem Anruf des baustellenverantwortlichen geführt, der mich angeschrien, als Lügner bezeichnet und am Ende seiner Schimpftirade einfach aufgelegt hat.
Gerade mich als Gewerbetreibenden, der laden und ausliefern müsste, trifft diese Sache besonders. Die delikate Sache dabei: 20 Meter weiter ist eine Zufahrt des Stadtrats, auch einem Gewerbetreibenden. Dort hat man eine Möglichkeit geschaffen, dass er in seine Einfahrt kommt.
Jetzt meine Frage, ob es eine Anspruchsmöglichkeit gibt, auf deren Basis ich verlangen kann, dass eine Zufahrtsmöglichkeit zu meinem Anwesen geschaffen wird.
Vielen Dank für Tipps!