ich habe viel über Bauschäden und aufsteigende Feuchtigkeit in Kellern gelesen, von meinem speziellen Problem war allerdings nichts dabei. Unser Haus ist Baujahr. 1965 und wir haben es vo 3,5 Jahren gekauft.
Wir haben Feuchtigkeit im Keller, besonders gut erkennbar im Gewölbekeller, der das gleiche Bodenniveau hat wie die anderen Kellerräume. der Boden besteht wohl aus in den Mutterboden gelegten Ziegeln. Die Feuchtigkeit zeigt sich dort in verschiedenen Bereichen, nicht nur nahe der Außenwand. Sie steigt deutlich in die Wände hoch und diese haben Ausblühungen. Gelüftet wird über zwei Rohre, eines Bodennah, eines in ca. 180 cm Höhe.
Ich habe seit längerem Thermometer und Hygrometer dort drin. Dieses zeigt durchschnittlich 81 % Luftfeuchte an. Dann war es im August sehr lange heiß und trocken doch die Luft wurde einfach nicht Trockener obwohl es nachts auch mal kälter war als im nun 20 ° warmen Gewölbekeller. Ein Luftzug war jedoch immer spürbar an den Rohren. Wir haben einen Kellerablauf im Boden, der immer Wasser trägt, das ist aber vermutlich nur der Geruchstop. Es riecht übrigens im ganzen Keller nicht modrig. Die Nachbarkeller haben zwar z.T. auch feuchte Wände (v.a. die Wand zum Gewölbekeller natürlich), jedoch nur 60 - 70 % Luftfeuchte und die wurde auch weniger, wenn man bei trockenem Wetter die Fenster öffnete.
Dann hat es einige Tage z.T. sehr kräftig geregnet und ich dachte, so, jetzt wird es wieder feuchter. Aber dem war nicht so! Es blieb exakt gleich feucht! Ich bin also sicher, dass das Wasser nicht vom naheliegenden (ca. 10 m entfernten) Hang kommt und eine Rundum-Drainage nichts bringt.
Daraus schließe ich, dass irgendwo eine Quelle oder Wasserader sein muss. Ich könnte mir vorstellen, dass ich den Boden öffnen und tief ins Erdreich buddeln muss, um herauszufinden, ob dort eine Quelle ist und ggfs. einen Brunnen bohren muss!? Ist so was eine gängige Methode?
Wichtig: Es darf nicht viel kosten und ich muss deshalb auch möglichst alles selbst machen. Es sei denn, die Gemeinde sei Aufgrund vorhandener Quellen zur Abführung verpflichtet!? Ca. 50 m weiter verläuft ein Bach aber der liegt viel tiefer als der Kellerboden, mind. 3 Meter.
Danke für jedwede Unterstützung!
