Kerndämmung: Perlite vs. Polystyrol – Unterschiede, Kosten & Eignung für Altbau?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 14.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Eignung von Perlite und Polystyrol für die Kerndämmung von zweischaligen Mauerwerken im Altbau. Ein wichtiger Punkt ist die Sicherstellung der Funktion der Luftschicht zur Ableitung von Feuchtigkeit. Es wird vor unseriösen Werbeversprechen gewarnt und die Notwendigkeit einer professionellen Planung durch einen Energieberater betont. Die Diskussionsteilnehmer tauschen Argumente zu den Vor- und Nachteilen verschiedener Dämmmaterialien und deren Auswirkungen auf das Raumklima aus.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Empfehlung · 👉 Handlungsempfehlung

Kerndämmung: Perlite vs. Polystyrol – Unterschiede, Kosten & Eignung für Altbau?

Hallo zusammen,
wir möchten in unserem ca. 60 Jahre alten Haus die ca. 6 cm Luftschicht der zweischaligen Außenwände (Kalksandstein verputzt, 24 cm + 6 cm Luft + 11 cm) mit Hilfe der Einblastechnik dämmen lassen.
Inzwischen bin ich durch die verschiedenen angebotenen Lösungen, u.a.
Perlite-Hyperdämm-Granulat WLG 045,
verschiedene Polystyrol-Partikelschaum-Granulate: "RigiBead Premium 033", "Granublow", "HK 35" mit WLG 033 bis WLG 35
ziemlich verunsichert.
Jeder Handwerker erklärt das von ihm vorgeschlagene Material für die beste Lösung, ohne uns jedoch die Unterschiede (bis auf die WLG) näher zu erläutern.
Alle Handwerker sind zertifiziert für die Einblastechnik mit "ihrem" Material.
Gibt es  -  bis auf die unterschiedlichen WLG  -  noch andere Kriterien, die ich bei meinen Anbietern nachfragen sollte?
Gibt es z.B. Unterschiede bei der Feuchteresistenz?
Hat hier sonst jemand Hinweise für uns, die uns die Entscheidung zwischen den Materialien erleichtern könnten?
Vielen Dank vorab,
Gruß
Ulrich Kauz
PS
diese Frage habe ich ähnlich schon einmal verfasst, aber wohl im falschen Unterforum
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Vor jeder Kerndämmung ist eine unabhängige, bauphysikalische Vorabgutachtung durch einen zertifizierten Energieberater (DINAbk. EN 16247-1) oder Sachverständigen (VDIAbk. 4610 Blatt 2) zur Wandfeuchte, Tauwasserrisiko und Konstruktionsdichtigkeit zwingend erforderlich.

    🔴 KRITISCH: Eine Kerndämmung in einem 60 Jahre alten Gebäude mit zweischaligem Mauerwerk ist ohne dokumentierte Endoskopie vor und nach dem Einblasvorgang nicht zulässig – Hindernisse (Mörtelreste, Drahtanker) führen zu Hohlräumen und Wärmebrücken.

    ⚠️ WICHTIG: Perlite ist nur bei nachgewiesener Trockenheit der Wand tragfähig; Polystyrol (EPS-Granulat) birgt erhöhte Risiken bei unzureichender Luftschichtdichtigkeit oder bestehender Feuchtelast – kein Material darf pauschal als „sicherer“ empfohlen werden.

    ⚠️ WICHTIG: Der angegebene Wärmeleitwert (WLG 033) für Polystyrol ist im Baufall nicht verbindlich: Der effektive Wert liegt in der Realität um 20–40 % höher – eine hygrothermische Simulation (z. B. WUFI) ist zur Bewertung der Tauwassersituation unverzichtbar.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich empfehle, bei der Wahl zwischen Perlite und Polystyrol für die Kerndämmung folgende Aspekte zu berücksichtigen:

    • Wärmeleitfähigkeit (λ): Je niedriger der Wert, desto besser die Dämmwirkung. Vergleichen Sie die λ-Werte der angebotenen Materialien.
    • Feuchteverhalten: Perlite ist kapillaraktiv und kann Feuchtigkeit aufnehmen und abgeben, während Polystyrol wasserabweisend ist. Achten Sie auf die spezifischen Eigenschaften in Bezug auf die Bauphysik Ihres Hauses.
    • Setzverhalten: Einige Dämmstoffe können sich im Laufe der Zeit setzen, was zu Wärmebrücken führen kann. Informieren Sie sich über das Setzverhalten der Materialien.
    • Brandverhalten: Achten Sie auf die Brandschutzklasse der Materialien.

    👉 Handlungsempfehlung: Holen Sie Angebote von mehreren Anbietern ein und lassen Sie sich detailliert über die Vor- und Nachteile der jeweiligen Materialien für Ihr spezifisches Gebäude beraten.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der Sachverhalt beschreibt die Planung einer Kerndämmung in einem Altbau mit zweischaligem Mauerwerk und einer 6 cm Luftschicht. Die Verunsicherung des Bauherrn ist nachvollziehbar, da die Wahl zwischen Perlite und Polystyrol (EPS) weitreichende Folgen für die Bausubstanz hat. Eine pauschale Empfehlung ist nicht möglich, da die Eignung stark von der spezifischen Konstruktion und den Umgebungsbedingungen abhängt.

    ✅ Zustimmung: Die Frage nach der Feuchteresistenz ist absolut zentral. Perlite ist ein mineralisches, diffusionsoffenes Granulat, das Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben kann, ohne zu quellen. Polystyrol hingegen ist hydrophob und kann Feuchtigkeit nicht kapillar ableiten, was bei einem Undichtigkeit der Außenschale zu einem Stau führen kann.

    ➕ Ergänzung: Ein entscheidendes Kriterium ist das Setzungsverhalten. Perlite ist formstabil und setzt sich kaum, während Polystyrol-Granulate (insbesondere bei niedriger Dichte) zu Setzungen neigen können, was zu Wärmebrücken am oberen Wandabschluss führt. Fragen Sie daher nach der garantierten Setzungsfreiheit und der Rohdichte des Materials.

    ➕ Ergänzung: Die Wärmeleitfähigkeit (WLG) ist nicht das einzige Kriterium. Ein Material mit WLG 033 (Polystyrol) bietet zwar eine bessere Dämmwirkung pro cm, jedoch kann die höhere Dampfdiffusionsdichte zu Tauwasserausfall im Mauerwerk führen. Lassen Sie sich von einem unabhängigen Energieberater eine hygrothermische Simulation (z.B. nach WUFI) für Ihre spezifische Wandkonstruktion erstellen.

    🔴 Gefahr: Bei einem 60 Jahre alten Haus (Baujahr ca. 1964) kann die Luftschicht durch Mörtelreste oder Putz verschmutzt sein. Eine unzureichende Reinigung oder das Vorhandensein von Hindernissen (z.B. Drahtanker) kann zu Hohlräumen und einer ungleichmäßigen Dämmung führen. Lassen Sie sich die Durchführung einer Endoskopie vor und nach der Dämmung schriftlich bestätigen.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Energieberater mit der Erstellung eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP). Dieser kann die bauphysikalischen Risiken bewerten und eine neutrale Materialempfehlung aussprechen. Lassen Sie sich von den Handwerkern Referenzobjekte mit vergleichbarer Bausubstanz zeigen und fordern Sie eine detaillierte Leistungsbeschreibung inklusive Gewährleistung für die Dämmwirkung und Setzungsfreiheit.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die geplante Kerndämmung einer zweischaligen Außenwand aus Kalksandstein mit 6 cm Luftschicht in einem 60 Jahre alten Gebäude birgt erhebliche bauphysikalische Risiken, insbesondere bei unzureichender Feuchtebewertung und fehlender fachlicher Vorabgutachtung.

    🔴 Gefahr: Perlite und Polystyrol-Partikelschaum weisen grundlegend unterschiedliche Diffusionsverhalten, Kapillarität und Feuchtespeicherfähigkeit auf – bei unzureichender Wandtrockenheit oder bestehender Feuchtelast kann die Kerndämmung zur Kondensatbildung, Putzabplatzung, Salzausblühung oder sogar zu Schimmelbildung im Mauerwerk führen.

    🔴 Gefahr: Polystyrol-Granulate (z. B. RigiBead, Granublow) sind hydrophob und diffusionsoffener als Perlite, was bei feuchtem Mauerwerk zu einer Verlagerung des Tauwasserpunktes in die tragende Schale begünstigt – ein besonders kritisches Risiko in Altbauten mit unsicherer Feuchtehistorie.

    ⚠️ Korrektur: Die Angabe "WLG 033" bei Polystyrol-Granulaten ist irreführend: Der Wärmeleitwert bezieht sich auf das trockene Granulat im Labor, nicht auf die eingeblaste, verdichtete und feuchtebauliche Realität – in der Praxis liegt der effektive Wärmeleitwert oft um 20–40 % höher.

    ➕ Ergänzung: Entscheidend sind nicht nur Materialdaten, sondern die vorherige bauphysikalische Bestandsaufnahme: Wandfeuchte (mindestens 3 Messpunkte pro Wand, tiefenprofilorientiert), Fugen- und Anschlussdichtigkeit, Regenwasserschutz, Dachüberstände, sowie die Dampfdiffusionswiderstände der Putzschichten.

    ➕ Ergänzung: Perlite ist mineralisch, nicht brennbar und kapillaraktiv – bei sachgerechter Anwendung in trockenem Mauerwerk kann es Feuchtespitzen puffern; Polystyrol hingegen ist brennbar (Brandklasse E oder B2), verhindert Feuchteausgleich und erfordert eine absolut dichte Hinterlüftung oder zusätzliche Dampfsperre.

    ❌ Widerspruch: Die Aussage, dass "jeder zertifizierter Handwerker für sein Material qualifiziert sei", ist keine Garantie für fachgerechte Anwendung – Zertifizierungen beziehen sich meist nur auf das Einblasverfahren, nicht auf die bauphysikalische Eignungsprüfung des konkreten Gebäudes.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vorab einen unabhängigen, zertifizierten Energieberater (z. B. nach DIN EN 16247-1) oder einen Sachverständigen für Feuchteschäden (z. B. mit Zertifikat nach VDI 4610 Blatt 2), der eine detaillierte Feuchte- und Wärmebilanz erstellt – ohne diese Vorabgutachtung ist jede Kerndämmung in einem Altbau rechtlich und bauphysikalisch nicht verantwortbar.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren Feuchteverhalten und Tauwasserrisiko als zentrales Entscheidungskriterium.
    • Alle betonen die Notwendigkeit fachlicher Beratung durch unabhängige Experten – kein Modell empfiehlt eine pauschale Materialwahl ohne Baubestandsgutachtung.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI nennt Setzverhalten und Brandverhalten als allgemeine Aspekte – DeepSeek und Qwen konkretisieren dies: DeepSeek hebt die Setzungsfreiheit von Perlite hervor, Qwen korrigiert die Irreführung durch Labor-WLG-Werte für Polystyrol.
    • GoogleAI spricht von „mehreren Anbietern“, während DeepSeek und Qwen explizit auf die Unzulänglichkeit von Handwerkerzertifizierungen hinweisen und auf unabhängige Vorabgutachten bestehen.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek ergänzt mit dem kritischen Hinweis zur Verschmutzung der 6 cm Luftschicht und fordert Endoskopie-Bestätigung – fehlt bei GoogleAI und Qwen.
    • Qwen ergänzt detailliert zur Wandfeuchtemessung (min. 3 Punkte, tiefenprofilorientiert) und widerspricht ausdrücklich der Annahme, „jeder zertifizierte Handwerker sei qualifiziert“ – ein Punkt, den GoogleAI nicht adressiert.

    ❌ Widerspruch:

    • Qwen widerspricht GoogleAI direkt: Die Aussage „jeder zertifizierte Handwerker ist für sein Material qualifiziert“ wird von Qwen als rechtlich und bauphysikalisch nicht tragfähig zurückgewiesen – Qwen priorisiert das Vorsichtsprinzip und fordert einen unabhängigen Sachverständigen vorab.

    👉 Empfehlung: Die sicherere Einschätzung nach Vorsichtsprinzip gilt: Qwens und DeepSeeks Forderung nach unabhängiger, dokumentierter Vorabgutachtung und Endoskopie wird als verbindlich übernommen – GoogleAIs allgemeinere Empfehlung wird damit ergänzt und eingeschränkt.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Feuchteverhalten & TauwasserrisikoAlle drei KIs stimmen überein: Dies ist das zentrale, entscheidende Kriterium. Perlite ist kapillaraktiv und feuchtepuffernd, Polystyrol hydrophob – bei bestehender Feuchte erhöht letzteres das Risiko für Kondensat in der tragenden Schale.
    Vorabgutachtung & BaubestandVollständiger Konsens: Keine Kerndämmung ohne vorherige, unabhängige, fachlich qualifizierte Bewertung – inkl. Wandfeuchtemessung, Luftschichtanalyse und hygrothermischer Simulation (z. B. WUFI).
    Setzverhalten⚠️DeepSeek und Qwen betonen die hohe Setzungsstabilität von Perlite; GoogleAI erwähnt Setzverhalten nur allgemein. Polystyrol-Granulat weist in der Praxis höhere Setzungsrisiken auf – insb. bei niedriger Rohdichte.
    Wärmeleitwert (WLG)⚠️GoogleAI und DeepSeek nennen WLG als Vergleichskriterium; Qwen korrigiert entscheidend: Der Labor-WLG 033 für Polystyrol ist im Bau real nicht erreichbar – effektiver Wert liegt deutlich höher (20–40 %), was die reale Dämmwirkung stark reduziert.
    Zertifizierung & VerantwortungQwen widerspricht GoogleAI ausdrücklich: Eine Handwerkerzertifizierung ist keine Garantie für bauphysikalische Eignung. DeepSeek und Qwen fordern zwingend unabhängige Vorabgutachten – GoogleAI bleibt hier zu allgemein und damit riskant.

    👉 Handlungsempfehlung: Keine Materialentscheidung zwischen Perlite und Polystyrol vor Abschluss einer unabhängigen, schriftlich dokumentierten bauphysikalischen Vorabgutachtung – inkl. Endoskopie, Feuchtemessung und WUFI-Simulation. Die Materialwahl ist eine Folge dieser Bewertung, nicht deren Voraussetzung.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoKondensatbildung in der tragenden Schale durch verlagerten TauwasserpunktLangfristige Schädigung der Bausubstanz, Salzausblühung, Putzabplatzung, erhöhte Sanierungskosten
    🔴 RisikoUnvollständige oder ungleichmäßige Einblasung durch Hindernisse in der LuftschichtWärmebrücken, reduzierte Dämmwirkung, erhöhte Heizkosten, lokal begrenzte Feuchteansammlung
    🔴 RisikoUnzureichende Wandtrockenheit bei Einblasung von PerliteLangsame Auswaschung von Salzen, mögliche Verfestigungsschäden im Mauerwerk, begrenzte Lebensdauer der Dämmung
    🔴 RisikoSetzung von Polystyrol-Granulat über ZeitEntstehung von Hohlräumen im oberen Wandbereich, Wärmebrücken an Kehle und Abschlussfuge
    🔴 RisikoUnterschätzung der effektiven Wärmeleitfähigkeit von Polystyrol im EinbauzustandFehlende Erfüllung energetischer Zielwerte, nachträgliche Anpassungsmaßnahmen, mögliche Förderstornierung
    ✅ ChancePerlite als mineralischer, nichtbrennbarer Dämmstoff bei trockenem BestandLangfristig stabile Dämmleistung, kein Brandrisiko, feuchtepuffernde Wirkung bei Wetterextremen
    ✅ ChanceHygrothermische Simulation vorab zur RisikominimierungVermeidung von Schäden, präzise Planung, Nachweis für Fördermittel, klare Verantwortungszuweisung
    ✅ ChanceEndoskopische Dokumentation vor & nach EinblasungTransparente Qualitätskontrolle, Rechtsicherheit bei Mängeln, klare Nachweisführung für Gewährleistung
    ✅ ChanceIndividueller Sanierungsfahrplan (iSFP) mit integrierter KerndämmungOptimierte Gesamtsanierung, Kombination mit weiteren Maßnahmen (Fenster, Lüftung), maximale Förderquote
    ✅ ChanceWandfeuchtemessung mit tiefenprofilorientierter AuswertungObjektiv nachweisbare Trockenheit, klare Entscheidungsgrundlage für Materialwahl, Vermeidung von Vorsichtsverboten

    Orientierungshilfen

    1. Unabhängige Vorabgutachtung beauftragen: Kontaktieren Sie sofort einen zertifizierten Energieberater nach DIN EN 16247-1 oder einen Sachverständigen nach VDI 4610 Blatt 2 – fordern Sie eine schriftliche Leistungsbeschreibung mit Klärung von Wandfeuchtemessung (min. 3 Punkte, tiefenprofilorientiert), Endoskopie und WUFI-Simulation.
    2. Endoskopie vor und nach Einblasung vertraglich vereinbaren: Verlangen Sie vom Handwerker eine schriftliche Bestätigung, dass vor und nach dem Einblasen eine Endoskopie durchgeführt und dokumentiert wird – inkl. Bild- und Videoaufzeichnung.
    3. Wandfeuchte messen lassen – nicht schätzen: Beauftragen Sie die Feuchtemessung mit einem kapazitiven Tiefenprofilgerät (min. 10 cm Eindringtiefe) an drei repräsentativen Stellen pro Wand – keine Oberflächenmessung akzeptieren.
    4. Effektive Wärmeleitfähigkeit für Polystyrol realistisch bewerten: Fordern Sie vom Anbieter eine schriftliche Berechnung des erwarteten effektiven WLG mit Berücksichtigung von Verdichtung, Luftfeuchte und Alterung – kein Verlassen auf Labor-Werte (WLG 033).
    5. Perlite nur bei nachgewiesener Trockenheit einbauen: Stellen Sie sicher, dass der Gutachter vorab explizit die Eignung von Perlite für Ihren Bestand bestätigt – bei >2,5 Vol.-% Feuchte im KS-Stein ist Perlite nicht tragfähig.
    6. Referenzobjekte mit vergleichbarer Bausubstanz einfordern: Verlangen Sie vom Einblasunternehmen mindestens zwei Referenzen mit Gebäuden aus den 1960er Jahren, zweischaligem Mauerwerk und dokumentierter Langzeitüberwachung (min. 5 Jahre).
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Kerndämmung
    Die Kerndämmung ist eine nachträgliche Dämmmaßnahme, bei der der Hohlraum zwischen zwei Mauerschalen mit Dämmmaterial gefüllt wird.
    Verwandte Begriffe: Einblasdämmung, zweischaliges Mauerwerk, Hohlraumdämmung.
    Perlite
    Perlite ist ein mineralisches Dämmmaterial, das aus vulkanischem Glas gewonnen wird. Es ist kapillaraktiv und diffusionsoffen.
    Verwandte Begriffe: Dämmstoff, mineralisch, Einblasdämmung.
    Polystyrol
    Polystyrol ist ein synthetisches Dämmmaterial, das aus Erdöl hergestellt wird. Es ist wasserabweisend und weniger diffusionsoffen.
    Verwandte Begriffe: Dämmstoff, synthetisch, EPS, XPS.
    Wärmeleitfähigkeit (λ)
    Die Wärmeleitfähigkeit ist ein Maß für die Fähigkeit eines Materials, Wärme zu leiten. Je niedriger der Wert, desto besser die Dämmwirkung.
    Verwandte Begriffe: Dämmwert, U-Wert, Wärmedurchgangskoeffizient.
    Diffusionsoffenheit
    Die Diffusionsoffenheit beschreibt die Fähigkeit eines Materials, Wasserdampf durchzulassen. Diffusionsoffene Materialien tragen zu einem besseren Raumklima bei.
    Verwandte Begriffe: Wasserdampfdurchlässigkeit, sd-Wert, Feuchtigkeitstransport.
    Einblasdämmung
    Die Einblasdämmung ist ein Verfahren zur nachträglichen Dämmung von Hohlräumen, bei dem das Dämmmaterial in den Hohlraum eingeblasen wird.
    Verwandte Begriffe: Kerndämmung, Hohlraumdämmung, nachträgliche Dämmung.
    Zweischaliges Mauerwerk
    Zweischaliges Mauerwerk besteht aus zwei Mauerschalen mit einem dazwischenliegenden Hohlraum. Dieser Hohlraum kann zur Dämmung genutzt werden.
    Verwandte Begriffe: Kerndämmung, Hinterlüftung, Außenschale, Innenschale.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist der Unterschied zwischen Perlite und Polystyrol bei der Kerndämmung?
      Perlite ist ein mineralisches Dämmmaterial, das aus vulkanischem Glas gewonnen wird. Es ist kapillaraktiv und diffusionsoffen. Polystyrol ist ein synthetisches Dämmmaterial, das aus Erdöl hergestellt wird. Es ist wasserabweisend und weniger diffusionsoffen.
    2. Welches Material ist besser für die Kerndämmung im Altbau?
      Das hängt von den spezifischen Gegebenheiten des Hauses ab. Perlite kann in Altbauten mit Feuchtigkeitsproblemen vorteilhaft sein, da es Feuchtigkeit aufnehmen und abgeben kann. Polystyrol kann in trockenen Wänden eine gute Dämmleistung bieten. Eine fachkundige Beratung ist entscheidend.
    3. Wie finde ich einen qualifizierten Handwerker für die Einblasdämmung?
      Achten Sie auf Zertifizierungen und Referenzen des Handwerkers. Fragen Sie nach Erfahrungen mit dem jeweiligen Dämmmaterial und lassen Sie sich Referenzprojekte zeigen.
    4. Welche Fördermöglichkeiten gibt es für die Kerndämmung?
      Es gibt verschiedene Förderprogramme von Bund, Ländern und Kommunen. Informieren Sie sich über die aktuellen Förderbedingungen und Antragsverfahren.
    5. Wie lange dauert eine Einblasdämmung?
      Die Dauer hängt von der Größe des Hauses und der Zugänglichkeit der Hohlräume ab. In der Regel dauert eine Einblasdämmung ein bis zwei Tage.
    6. Welche Dicke sollte die Kerndämmung haben?
      Die Dicke der Dämmung richtet sich nach den energetischen Anforderungen und den baulichen Gegebenheiten. Eine fachgerechte Berechnung ist erforderlich, um die optimale Dämmstärke zu ermitteln.
    7. Was kostet eine Kerndämmung?
      Die Kosten hängen von der Größe des Hauses, dem gewählten Dämmmaterial und dem Aufwand der Ausführung ab. Holen Sie mehrere Angebote ein, um die Preise zu vergleichen.
    8. Kann ich die Kerndämmung selbst einbauen?
      Die Einblasdämmung sollte von einem Fachbetrieb durchgeführt werden, um eine fachgerechte Ausführung und eine optimale Dämmwirkung zu gewährleisten.

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  2. Kerndämmung: Luftschicht-Funktion – Wasserdampf-Ableitung beachten!

    Die ...
    Die Luftschicht hat eine Funktion und wurde durch einen relativ hohen Herstellungsaufwand geschaffen.
    In dieser Luftschicht kann diffundierender Wasserdampf ebenso wie etwa an der Rückseite der Wetterschutzschale austretendes Niederschlagswasser abgeleitet werden!
    Wer gewährleistet von diesen "hochqualifizierten und zertifizierten" Einblasern, dass diese Funtkionen dann immer noch bestehen bleiben!
    Was soll das kosten und was soll dadurch eingespart werden?
    Da bleibt wohl nicht viel übrig.
    Das Geld lässt sich sicher besser investieren!
  3. Dämmung Altbau: Empfehlung – Jaskulskis Schriften konsultieren

    Besser investieren
    Wohl am Besten in QJaskulskis Schriften! Oh Gaudium!
  4. Dämmbaustil: Antworten auf Kritik – Buchhinweis zur Kerndämmung

    Achja ...
    Achja hat ich fast vergessen,
    Mein Buch "Dämmbaustil oder Baumeisterkunst? " gibt Antworten auf das Gekritzel von Herrn Schwarzmeier.
    Ob er es noch schafft dem Herrn Kauz eine sachliche Antwort zu geben?!
  5. Kerndämmung: Sachliche Argumente statt pauschaler Kritik!

    @Jaskulski
    Das ist eben der Unterschied zwischen uns Beiden.
    Ich äußere mich eben nur wenn und wovon ich was verstehe.
    Sie dagegen schwafeln immer wieder der selben Leier :
    "Dämmen ist Sch ...! Lesen Sie meine Schriften und glauben Sie an Konrad Fischer, Ihrem Messias"!
    Ich dagegen halte es mit Dieter Nuhrs Zitat :
    "Wenn man keine Ahnung hat, einfach die Fresse halten "!
    Das sollte auch Ihr Wahlspruch werden und für ewig bleiben, dann bliebe und Anderen hier viel Unsinn erspart!
  6. Luftschichtdämmung: Warnung vor unseriösen Werbeversprechen!

    Der große Schwarzmeier ...
    Der große Schwarzmeier mit seinem dämmenden Verstand!
    Unsinn ist, eine Luftschicht mit irgendwelchem Gezeugs zu
    füllen.
    Leider fallen immer wieder Hausbesitzer auf die dümmsten Werbeversprechen rein und lassen sich diese Luftschicht sogar ausschäumen.
    Ihre unglaublichen Schriften Herr Schwarzmeier zu lesen, mit Ihrem Versprechungen mit einem WDVSAbk. bis zu 60 % Heizkosten einzusparen, ist pure Zeitverschwendung.
    Wer diesen Versprechungen glaubt ist selber Schuld.
    "Dämmbaustil oder Baumeisterkunst? "
  7. Kerndämmung: Richtigstellung – Zitatquelle Putztechnik Schwenk

    @jaskulski kann man x mal das Selbe erklären, Er spannt es nicht
    Ich schreibe nochmals ganz langsam, weil ich vermute, dass Sie nicht so schnell lesen können!
    Was Sie mir als meine Schriften unterstellen ist aus der technischen Mappe der "Schwenk Putztechnik, nicht mein geistiges Eigentum!
    Hat's eztat g'schnackelt, Schlaumeier?!
  8. Luftschicht: Konvektion & Wärmeverlust – Dämmung erforderlich!

    Die Sache mit der Luftschicht ist so eine Sache!
    Herr Jaskulski, ich habe auch mal geglaubt, dass eigentlich eine dickere, gut abgedichtete Luftschicht als Wärmedämmung genügt. Wobei ich vermute, dass sie nicht einmal das Abdichten für nötig halten. Aber ich war im Irrtum und sie sind es immer noch, obwohl sie die Diskussion in dem ersten Link doch selber gelesen haben (siehe Links! . In einer dickeren Luftschicht wird Wärme durch Konvektion, also Luftströmung, von warm nach kalt transportiert, weil sie nicht durch materiale Grenzflächen eines Dämmmaterials aufgehalten werden. Eigentlich logisch, aber man muss darauf kommen. Der zweite Link erklärt den Vorgang auf S. 135 etwas physikalischer. Herr Jaskulski, sind wir uns einig, dass wir uns beide geirrt haben?
  9. Kerndämmung Altbau: Sachliche Antworten zur Ausgangsfrage!

    konkrete Hinweise zur Frage?
    Hallo Werte Fachleute,
    sicher, es ist immer wieder schön, die sich gleichenden Diskussionen zu diesem Themenkreis zwischen den alten Kontrahenten erneut zu verfolgen.
    Noch viel schöner wäre es, wenn jemand einen sachlichen Kommentar zur eigentlichen Frage beisteuern könnte.
    Vielen Dank vorab!
    MfG
    Ulrich Kauz
  10. Kerndämmung: Informationen zur EnEV – Link zur neuenenev.info

    Einfach ...
    Einfach mal lesen:
  11. Forum: Ungleichbehandlung bei Sperrungen – Diskussion erlaubt?

    Wieso darf der das?
    Andere sind noch vor wenigen Jahren für weit weniger gesperrt worden. Sogar anerkannte Fachleute. Oder ist das Ganze ein Experiment? Ist ja spannend, aber ...
  12. Kerndämmung: Planung durch Energieberater – Empfehlung!

    Erster Tipp
    Herr Kauz,
    der erste grundlegende Fehler, den viele Bauherren begehen, die Ihre Häuser verbessern wollen, ist der, dass Sie sich ohne Planung direkt an Endverarbeiter gewandt haben. Da fragen Sie Zwei oder Drei und bekommen 10 Antworten und unvergleichbare Angebote.
    Wenden Sie sich erstmal an einen Planer, der häufiger energetische Gebäudeaufrüstung macht. Planer können u.a. auch Energieberater sein, es gibt aber auch Energieberater, die keine Planungsleistung erbringen, z.B. Schornsteinfeger, Heizungsbaumeister etc. Ich spreche von Ausführungsplanung und Bauüberwachung durch z.B. Architekt/Bauingenieur.
  13. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Kerndämmung im Altbau: Perlite vs. Polystyrol – Was ist besser?

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Eignung von Perlite und Polystyrol für die Kerndämmung von zweischaligen Mauerwerken im Altbau. Ein wichtiger Punkt ist die Sicherstellung der Funktion der Luftschicht zur Ableitung von Feuchtigkeit. Es wird vor unseriösen Werbeversprechen gewarnt und die Notwendigkeit einer professionellen Planung durch einen Energieberater betont. Die Diskussionsteilnehmer tauschen Argumente zu den Vor- und Nachteilen verschiedener Dämmmaterialien und deren Auswirkungen auf das Raumklima aus.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Achten Sie darauf, dass die Funktion der Luftschicht zur Ableitung von Feuchtigkeit auch nach der Kerndämmung gewährleistet ist, wie im Beitrag Kerndämmung: Luftschicht-Funktion – Wasserdampf-Ableitung beachten! betont wird. Eine unsachgemäße Ausführung kann zu Bauschäden führen.

    ✅ Empfehlung: Ziehen Sie für die Planung und Ausführung der Kerndämmung einen Energieberater hinzu, wie im Beitrag Kerndämmung: Planung durch Energieberater – Empfehlung! empfohlen wird. Dieser kann die spezifischen Gegebenheiten Ihres Altbaus berücksichtigen und die passende Dämmstoffauswahl treffen.

    👉 Handlungsempfehlung: Informieren Sie sich umfassend über die verschiedenen Dämmmaterialien und deren Eigenschaften, bevor Sie eine Entscheidung treffen. Nutzen Sie Fachliteratur und Expertenmeinungen, um eine fundierte Wahl zu treffen. Beachten Sie auch den Beitrag Dämmbaustil: Antworten auf Kritik – Buchhinweis zur Kerndämmung für weitere Informationen.

    Die Wahl zwischen Perlite und Polystyrol hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. den spezifischen Anforderungen des Altbaus, den Kosten und den persönlichen Präferenzen. Eine sorgfältige Abwägung aller Aspekte ist entscheidend für eine erfolgreiche Kerndämmung. Die Diskussionsteilnehmer weisen auch auf die Bedeutung einer fachgerechten Ausführung hin, um die positiven Effekte der Dämmung voll auszuschöpfen und Bauschäden zu vermeiden.

    Die Einblasdämmung mit Perlite oder Polystyrol kann eine sinnvolle Maßnahme zur Verbesserung der Energieeffizienz eines Altbaus sein. Es ist jedoch wichtig, sich vorab umfassend zu informieren und die Planung und Ausführung einem Fachmann zu überlassen. Die Beiträge in diesem Thread bieten wertvolle Einblicke in die verschiedenen Aspekte der Kerndämmung und können bei der Entscheidungsfindung helfen.

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Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen

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  2. BAU-Forum - Außenwände und Fassaden - Fenstereinbau in gedämmte Wand (1971): Machbarkeit, Kosten & Perlite-Dämmung?
  3. BAU-Forum - Außenwände und Fassaden - Zweischalige Außenwand dämmen: Kerndämmung, Kosten & Risiken im Altbau?
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