Ich spiele mit dem Gedanken, ein Grundstück mit Einfamilienhaus (BJ 1958) zu kaufen:
Zu erst einmal generell: Mache ich einen Denkfehler, oder ist der beste Zeitpunkt ein Haus zu kaufen, wenn man soviel Eigenanteil angespart hat, dass die Zinsen für das Darlehen und die aktuell noch zu zahlende Miete gleich sind?
Denn kaufe ich vorher, bzw. leihe ich mir mehr Geld, ist das verlorene Geld (Zinsen) ja höher als das verlorene Geld der Miete ...
Nun aber die eigentliche Frage: Das Haus ist nicht gerade eine Schönheit, d.h. der Zustand generell ist nicht sehr gut. Hauptkaufargument wäre für mich das große Grundstück, die gibt es leider immer weniger ...
Im Haus sind umfangreiche Sanierungsarbeiten zu erledigen, d.h.
Keller trockenlegen,
neue Außendämmung+verputzen,
neue Fenster,
neue Türen,
neue Böden,
neue Bäder,
neue Heizung,
neue Leitungen (Strom, Heizung) ,
Treppen erneuern, bzw. zumindest renovieren,
Grundstück ausmisten und auf Vordermann bringen.
Machen Renovierungsarbeiten in dem Umfang noch Sinn, oder ist hier schon ein Neubau günstiger?
Wie hoch sind in etwa die Kosten, mit denen ich rechnen sollte? (ganz grob, nur um zu entscheiden, ob die Investition in einen Gutachter oder Architekten Sinn macht, der mir dann eine genaue Kostenschätzung erstellen kann).
Ich würde mich über hilfreiche Antworten sehr freuen, vielen Dank!