ich wollte mich hier im Forum informieren, nachdem ich gesucht habe, wie ich am Besten bei meinem Problem vorgehen kann. Ich wohne in einen Haus, welches voll unterkellert ist. Der Keller besteht aus Porenbetonsteinen (36'er Mauerwerk), welche von außen mit Bituthene gegen Feuchtigkeit und mit einer entsprechenden Hohlkehle versehen ist. Rund um das Haus befindet sich eine Drainage, welche auch funktioniert, also Wasser in eine Zisterne fördert.
Nun habe ich an einer Stelle jedoch das Problem, dass Wasser nach einer gewissen Zeit unter der Horizontalsperre (Teerpappe) eintritt.
Aufbau hierbei ist wie folgt: Bodenplatte => Zement => Teerpappe => Zement => Porenbetonsteine.
Das Wasser tritt an einer Stelle zwischen Bodenplatte und Teerpappe, wie auch zwischen Zement und Porenbeton aus. Von außen ist an der Stelle leider ein Abdichten nicht möglich, da sich dort eine Kellertreppe befindet. Ich kann nun nachvollziehen, dass das Regenwasser in eine Vorhandene Blase dringt, diese dann nach einer gewissen Füllhöhe nach innen (Wasserdruck) entleert. Das Wasser riecht modrig, daher meine Annahme. Zur Problemlösung habe ich mir nun folgendes Überlegt :
- Wand nach oben verkieseln, damit kein Wasser in diese (nun auch wassergetränkt, ca. 15-20 cm hoch, auch eine Länge von ca. 1,5 Meter) eindringt.
- Anschluss von der Bodenplatte bis zur ersten Steinlage (oder Mitte der ersten Steinlage) mit einer Sperrschicht gegen das Drückende Wasser abdichten. Was kann man hier nehmen? Ist eine Schicht Flüssigkunststoff geeignet? Ich möchte hier also eine "Hohlkehle" von Innen errichten. Anschließend wieder den Estrich ergänzen.
Ich weiß um die Problematiken von Innenabdichtungen. Nur habe ich hier keine andere Chance.
Bitte lasst mir hier Eure Meinungen zukommen.
Danke und eine schönen Tag!