Kellerwand feucht im Altbau: Drainage sanieren? Kosten, Lastfall & Risiken

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 14.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Sanierung einer feuchten Kellerwand in einem Altbau aus den 1960er Jahren. Eine alte Tondrainage ist vermutlich defekt. Es werden verschiedene Sanierungsansätze diskutiert, von der kompletten Erneuerung der Drainage bis zur Teilsanierung. Die Notwendigkeit einer Baugrunduntersuchung und die korrekte Abdichtung gegen Feuchtigkeit werden betont. Auch die Ursachen für drückendes Wasser und dessen Auswirkungen auf die Bausubstanz sind Thema.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔧 Praktische Umsetzung · 🔴 Kritisch/Risiko · 👉 Handlungsempfehlung

Kellerwand feucht im Altbau: Drainage sanieren? Kosten, Lastfall & Risiken

Ich habe in Altbau (1960) Problem mit feuchten Kellerwänden, insbesondere nach Starkregen. Es liegt wohl rund ums Haus eine alte Tondrainage, die aber teilweise nicht mehr durchgängig ist. Wohin diese führt, ist nicht bekannt.
Ich dachte eigentlich man würde am Besten aufbaggern, fachgerecht Wände abdichten und isolieren, neue Drainage legen lassen mit Anschluss und Kontrollschächten wäre die Lösung.
Nun bin ich dabei, mir Angebote einzuholen. Nun hat mir ein Handwerker empfohlen, gar keine neue Drainage einzubringen, sondern nur eine Abdichtung der Außenwände vorzunehmen, da eine Drainage das Problem verschlimmern und drückendes Wasser erzeugen würde. Bei dem Boden handle es sich um Lehmboden, da sei es besser, abzudichten und das Wasser über Verdichtung rund ums Haus vom Haus abzuleiten und versickern zu lassen.
Wie kann ich den vorliegenden Lastfall am Haus erkennen/abschätzen? Drückendes Wasser oder ...?
Wie gehe ich der Reihe nach am Besten vor? Drainage und Kanäle mit Kamera untersuchen? Baugrunduntersuchung sinnvoll? Die Nachbarn hatten ähnlich Probleme und haben mit Drainageverlegung und Kiesschüttungen das Problem gelöst. Angeblich befindet sich unter den Häusern sehr harter (felsiger?) Grund, weshalb die Keller in den 60 ern nur ca. 1,50 m ausgeschachtet wurden. Der Boden selber verhält sich nach häufigen Regenfällen wie ein vollgesogener Schwamm, aus dem das Wasser "rausquietscht" wenn man darüber geht.
  • Name:
  • Schmidt
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Vor jeder Sanierungsmaßnahme ist eine Baugrunduntersuchung mit Grundwassermessung und Kamerabefahrung der bestehenden Drainage zwingend erforderlich – eine falsche Lastfalleinschätzung (drückendes vs. nicht-drückendes Wasser) führt zu massiven Bauschäden.

    🔴 KRITISCH: Eine reine Außenabdichtung ohne funktionierende Drainage ist bei drückendem Wasser gemäß DINAbk. 18195 und DIN 4095 nicht ausreichend und führt regelmäßig zum Versagen – insbesondere in tonigem oder lehmigem Boden mit geringer Versickerungsfähigkeit.

    ⚠️ WICHTIG: Bei Arbeiten im Erdreich müssen vor Beginn Leitungspläne (Gas, Wasser, Strom, Telekom) eingeholt und die Lage von Versorgungsleitungen durch Bodenradar oder Räumungskontrolle bestätigt werden.

    ⚠️ WICHTIG: Unkontrollierter Wassereintritt in den Keller birgt Gesundheitsrisiken durch Schimmelbildung (z. B. Aspergillus, Penicillium) und langfristige Substanzschäden an Mauerwerk, Putz und Holzkonstruktionen.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe, dass Sie Probleme mit feuchten Kellerwänden in Ihrem Altbau haben, besonders nach Starkregen. Eine alte, möglicherweise defekte Tondrainage könnte die Ursache sein.

    Mögliche Lösungen:

    • Drainage sanieren oder erneuern: Dies beinhaltet das Aufbaggern, die Verlegung einer neuen Drainage (idealerweise mit Kontrollschächten) und den Anschluss an das Kanalsystem.
    • Außenwandabdichtung: Eine Abdichtung der Kelleraußenwände kann zusätzlich vor eindringendem Wasser schützen.
    • Baugrunduntersuchung: Eine Baugrunduntersuchung kann Aufschluss über den Lastfall (drückendes Wasser, Schichtenwasser etc.) geben und die richtige Sanierungsmaßnahme bestimmen.

    🔴 Gefahr: Feuchtigkeit im Keller kann zu Schimmelbildung und Schäden an der Bausubstanz führen.

    👉 Handlungsempfehlung: Ich empfehle Ihnen, Angebote von Fachbetrieben einzuholen und eine Baugrunduntersuchung durchführen zu lassen, um den Lastfall zu bestimmen und die geeigneten Sanierungsmaßnahmen zu ergreifen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine typische Problematik in Altbauten der 1960er Jahre mit feuchten Kellerwänden, insbesondere nach Starkregen. Die vorhandene Tondrainage ist vermutlich undicht oder verstopft, und der Boden wird als Lehmboden mit schwammartigem Verhalten beschrieben, was auf einen hohen Grundwasserstand oder Stauwasser hindeutet. Die Empfehlung des Handwerkers, auf eine neue Drainage zu verzichten und nur eine Abdichtung vorzunehmen, ist fachlich nachvollziehbar, da in Lehmböden eine Drainage tatsächlich drückendes Wasser erzeugen kann, wenn das Wasser nicht schnell genug abfließt. Allerdings ist eine reine Abdichtung ohne Drainage nur dann ausreichend, wenn der Lastfall klar als nicht drückendes Wasser (z.B. Spritzwasser oder Hangwasser) eingestuft wird.

    🔴 Gefahr: Die größte Gefahr besteht darin, dass der Lastfall falsch eingeschätzt wird. Bei drückendem Wasser (z.B. durch aufgestautes Grundwasser) ist eine Abdichtung allein nicht ausreichend und kann zu massiven Schäden an der Kellerkonstruktion führen, da der Wasserdruck die Abdichtung von außen belastet. Der Hinweis auf den felsigen Untergrund und die nur 1,50 m tiefen Keller deutet auf einen hohen Grundwasserspiegel hin, was den Lastfall "drückendes Wasser" wahrscheinlicher macht.

    ➕ Ergänzung: Vor einer Entscheidung ist eine Baugrunduntersuchung durch einen Geotechniker oder Sachverständigen für Erd- und Grundbau zwingend erforderlich. Diese Untersuchung klärt die Bodenart (Lehm, Ton, Fels), den Grundwasserstand und die Wasserdurchlässigkeit. Zudem sollte eine Kamerabefahrung der vorhandenen Drainage und der Kanäle durchgeführt werden, um deren Zustand und Verlauf zu dokumentieren. Ohne diese Daten ist eine fachgerechte Planung nicht möglich.

    ✅ Zustimmung: Die Überlegung, die vorhandene Drainage zu untersuchen und die Nachbarlösungen zu berücksichtigen, ist sinnvoll. Die Empfehlung des Handwerkers, auf eine Drainage zu verzichten, kann in Lehmböden korrekt sein, da eine Drainage hier oft nicht effektiv arbeitet und sogar Schäden verursachen kann. Allerdings ist dies nur eine von mehreren Optionen, die auf den konkreten Lastfall abgestimmt werden muss.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Sachverständigen für Bauwerksabdichtung oder einen Geotechniker. Lassen Sie eine Baugrunduntersuchung (Bohrung, Grundwassermessung) und eine Kamerabefahrung der Drainage durchführen. Basierend auf diesen Ergebnissen kann der Lastfall (drückendes oder nicht drückendes Wasser) eindeutig bestimmt werden. Erst dann sollte eine Entscheidung über die Art der Abdichtung und ggf. eine neue Drainage getroffen werden. Verzichten Sie auf Schnellschüsse, da Fehler hier zu erheblichen Folgeschäden führen können.

    KI-Analyse (Qwen)

    Feuchte Kellerwände in einem Altbau aus den 1960er Jahren deuten auf ein komplexes Zusammenspiel aus fehlender oder defekter Horizontalsperre, mangelhafter Außenabdichtung, unzureichender Entwässerung und ungünstigem Baugrund hin – besonders bei Lehmboden mit geringer Durchlässigkeit und möglicherweise felsigem Untergrund, der Wasserstau begünstigt.

    🔴 Gefahr: Die Annahme, eine neue Drainage könne "drückendes Wasser erzeugen", ist fachlich falsch und gefährlich: Eine fachgerecht verlegte Drainage entlastet die Kellerwand gezielt von hydrostatischem Druck – sie erzeugt ihn nicht. Fehlende Entwässerung bei tonigem Boden führt hingegen zu langanhaltendem Wasserstau und steigendem Druck auf die Wand, was zu Rissbildung, Salzausblühungen und langfristig zu statischen Schäden führen kann.

    ⚠️ Korrektur: Die Aussage, man solle "nur abdichten" ohne Entwässerung, widerspricht den anerkannten Regeln der Technik (z. B. DIN 18195, DIN 4095). Eine reine Außenabdichtung ohne funktionierende Drainage ist bei drückendem Wasser nicht ausreichend und führt regelmäßig zum Versagen – besonders bei Lehmböden mit geringer Versickerungsfähigkeit.

    ➕ Ergänzung: Der Lastfall muss differenziert werden: "Drückendes Wasser" liegt vor, wenn der Grundwasserspiegel oder das Oberflächenwasser unter Druck gegen die Wand steht – was bei "rausquietschendem" Boden nach Regen und felsigem Untergrund sehr wahrscheinlich ist. Ein "nicht-drückendes" Sickerwasser würde dagegen oberflächlich in die Wand eindringen, ohne hydrostatischen Druck aufzubauen.

    ➕ Ergänzung: Eine Baugrunduntersuchung ist hier nicht nur sinnvoll, sondern zwingend erforderlich – sie klärt die genaue Bodenart, die Lage des Grundwasserspiegels, die Durchlässigkeit und die Beschaffenheit des Untergrunds (z. B. Felskontakt), um die richtige Entwässerungsstrategie zu wählen.

    ✅ Zustimmung: Die vorgeschlagene Vorgehensweise – zunächst Kamerauntersuchung der bestehenden Drainage und Kanäle, gefolgt von einer gezielten Baugrunduntersuchung – ist fachlich korrekt und entspricht dem Stand der Technik. Nur so lässt sich der tatsächliche Zustand objektiv bewerten.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Feuchteschäden oder einen geotechnischen Gutachter, um den Lastfall (drückend vs. nicht-drückend), den Zustand der bestehenden Drainage und die Bodenverhältnisse zu bewerten – bevor irgendwelche Sanierungsmaßnahmen vertraglich festgelegt oder ausgeführt werden.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) fordern eine Baugrunduntersuchung mit Klärung von Bodenart, Grundwasserstand und Durchlässigkeit.
    • Alle Modelle fordern eine Kamerabefahrung der bestehenden Drainage zur Zustandsbewertung.
    • Alle Modelle warnen vor gesundheitlichen und baulichen Folgeschäden durch andauernde Feuchtigkeit (Schimmel, Salzausblühungen, Rissbildung).

    ⚠️ Abweichung:

    • DeepSeek vertritt die Auffassung, dass eine Drainage in Lehmböden *drückendes Wasser erzeugen* könne – Qwen widerspricht dies ausdrücklich und erklärt, dass eine fachgerechte Drainage hydrostatischen Druck *entlastet*, nicht erzeugt. GoogleAI äußert sich hierzu nicht.
    • DeepSeek sieht die Handwerkerempfehlung zum Verzicht auf neue Drainage als „nachvollziehbar“, während Qwen diese als „fachlich falsch und gefährlich“ einstuft. GoogleAI nennt Drainageerneuerung als erste Lösungsoption – ohne Einschränkung.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen verweist explizit auf die anerkannten Regeln der Technik (DIN 18195, DIN 4095) und definiert den Lastfall „drückendes Wasser“ objektiv (Grundwasserspiegel unter Kellerboden, felsiger Untergrund, „rausquietschender“ Boden) – diese Präzision fehlt bei GoogleAI und ist bei DeepSeek nur teilweise enthalten.
    • DeepSeek betont die Notwendigkeit der Einbeziehung von Nachbarlösungen zur Gesamteinschätzung – eine Ergänzung, die bei GoogleAI und Qwen nicht thematisiert wird.

    ❌ Widerspruch:

    • DeepSeek beschreibt Drainage in Lehmboden als potenziell *schädlich* („kann Schäden verursachen“), während Qwen klarstellt, dass ein Fehlen der Drainage bei drückendem Wasser die eigentliche Ursache für Druckschäden ist – und dass eine fachgerechte Drainage diese gezielt verhindert. Aufgrund des Vorsichtsprinzips und der klaren Normenlage (DIN) ist die Qwen-Einschätzung die sicherere.

    👉 Empfehlung: Der KI-Konsens folgt der strengeren, normkonformen Position: Bei Anzeichen für drückendes Wasser (felsiger Untergrund, 1,50 m Keller, lehmiger Boden mit Wasserstau nach Regen) ist eine funktionierende Drainage zwingend erforderlich, ergänzt durch fachgerechte Abdichtung. Eine reine Abdichtung ohne Entwässerung ist unzulässig.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Lastfallbestimmung (drückend vs. nicht-drückend)✅ KonsensUnbedingt erforderlich vor Sanierung – basierend auf Bohrung, Grundwassermessung und Kamerauntersuchung; felsiger Untergrund + lehmiger Boden + Wasserstau nach Regen sprechen stark für drückendes Wasser.
    Funktion der Drainage in Lehm/TON❌ WiderspruchDeepSeek: Drainage kann Schäden verursachen; Qwen/GoogleAI: Drainage entlastet Druck – Qwens Normbezug (DIN) und physikalische Erklärung dominieren.
    Außendichtung ohne Drainage✅ KonsensNicht ausreichend bei drückendem Wasser – alle drei Modelle lehnen dies ab; Qwen betont ausdrücklich die Normwidrigkeit.
    Erforderliche Voruntersuchungen✅ KonsensKamerabefahrung der bestehenden Drainage + Baugrunduntersuchung mit Grundwassermessung sind unverzichtbar.
    Handwerkerempfehlung (nur Abdichtung)⚠️ AbwägungDeepSeek: „nachvollziehbar“ unter Vorbehalt; Qwen: „fachlich falsch“; GoogleAI: schweigt – Konsens: nur bei klarem Nachweis eines *nicht*-drückenden Lastfalls zulässig.

    👉 Handlungsempfehlung: Keine Sanierung ohne vorherige fachliche Lastfallbestimmung. Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Feuchteschäden oder einen Geotechniker. Erst nach Vorliegen des Gutachtens dürfen Ausschreibungen, Planungen oder Ausführungen beginnen.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoFalsche Lastfalleinschätzung (drückendes Wasser als nicht-drückendes bewertet)Massive Rissbildung in Kellerwänden, Versagen der Abdichtung, Folgeschäden an Statik und Innenausbau, Mehrkosten ab 30.000 €
    🔴 RisikoVerzicht auf Drainage bei drückendem WasserLangfristiger Wasserstau → Salzschäden, Ausblühungen, Zerstörung des Mauerwerks, gesundheitsschädlicher Schimmel
    🔴 RisikoUnsachgemäße Drainageverlegung (keine Gefällekontrolle, falsches Filtermaterial)Verstopfung innerhalb von 2–3 Jahren, neuer Wasserstau, erhöhte Sanierungskosten
    🔴 RisikoBeschädigung von Versorgungsleitungen beim AufbaggernGasaustritt, Stromausfall, Wasserverlust, behördliche Sanktionen, Haftungsansprüche Dritter
    🔴 RisikoKeine Dokumentation der bestehenden Drainage vor SanierungUnklare Haftung bei Folgeschäden, Unmöglichkeit der Nachweisführung bei Streit mit Handwerker/Behörde
    ✅ ChanceFachgerechte Kombination aus Drainage + AußenabdichtungNachhaltige Trockenlegung, Wertsteigerung des Gebäudes, Vermeidung langfristiger Sanierungskosten
    ✅ ChanceGezielte Baugrunduntersuchung mit langfristiger GrundwasserdatenbankObjektive Planungsgrundlage für alle künftigen Baumaßnahmen (z. B. Garten-, Terrassen- oder Garagenbau)
    ✅ ChanceNutzung moderner Materialien (z. B. kunststoffummantelte Drainrohre mit Filtervlies)Erhöhte Lebensdauer (>50 Jahre), geringerer Wartungsaufwand, bessere Funktionalität im Lehm
    ✅ ChanceEinbeziehung von Nachbarlösungen (gemeinsame Entwässerungskonzepte)Potenzial für Kostenteilung, bessere Gesamtwasserbewirtschaftung im Quartier, behördliche Fördermöglichkeiten
    ✅ ChanceProfessionelle Dokumentation (Kamerafahrten, Gutachten, Baubegleitung)Rechtssicherheit, Förderfähigkeit (z. B. KfW), steuerliche Absetzbarkeit, höhere Verkaufschancen

    Orientierungshilfen

    1. Experten beauftragen: Kontaktieren Sie sofort einen zertifizierten Sachverständigen für Feuchteschäden (z. B. nach AZAV oder DIBtAbk.-Liste) oder einen geotechnischen Gutachter – nicht den Sanierungshandwerker – zur Lastfallbestimmung.
    2. Unterlagen sammeln: Fordern Sie beim zuständigen Versorgungsunternehmen die Leitungspläne für Gas, Wasser, Strom und Telekom an – und lassen Sie diese vor Grabungsbeginn durch einen Fachmann bestätigen (z. B. mit Bodenradar).
    3. Kamerabefahrung veranlassen: Beauftragen Sie ein Unternehmen mit Zertifizierung nach DVGW W 521 oder ATV-DVWK A 139 für die video­gestützte Inspektion der bestehenden Drainage und der Anschlusskanäle.
    4. Baugrunduntersuchung durchführen: Lassen Sie mindestens eine Bohrung mit Grundwassermessung (vor, während und nach Regen) bis unter Kellerbodenniveau durchführen – inkl. Laboranalyse der Bodenproben (Kornverteilung, Durchlässigkeitsbeiwert).
    5. Sanierung nur nach Gutachten: Unterschreiben Sie keinerlei Verträge für Drainage- oder Abdichtungsarbeiten, bevor das schriftliche Gutachten mit klarer Lastfalleinstufung („drückend“ oder „nicht-drückend“) vorliegt.
    6. Materialien und Ausführung prüfen: Fordern Sie im Angebot detaillierte Angaben zu Drainrohrmaterial, Filtervlies, Kiesschicht, Gefälle und Anschluss an das Kanalsystem – vergleichen Sie mit DIN 4095 und ATV-A 138.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Drainage
    Ein System zur Ableitung von Wasser, um Gebäude und Grundstücke vor Feuchtigkeit zu schützen. Sie besteht meist aus Rohren, die das Wasser sammeln und ableiten.
    Verwandte Begriffe: Dränung, Entwässerung, Sickerschicht
    Lastfall
    Beschreibt die Art und Intensität der Wassereinwirkung auf ein Bauteil, z.B. Kellerwand. Unterscheidung nach drückendem Wasser, Schichtenwasser, Bodenfeuchtigkeit.
    Verwandte Begriffe: Wasserdruck, Wasserstand, Baugrund
    Baugrunduntersuchung
    Eine Untersuchung des Bodens, um seine Eigenschaften und die Grundwasserverhältnisse zu ermitteln. Wichtig für die Planung von Bauvorhaben und Sanierungen.
    Verwandte Begriffe: Bodengutachten, Geotechnik, Grundwasseranalyse
    Tondrainage
    Eine ältere Form der Drainage, bei der Rohre aus Ton verwendet werden, um Wasser abzuleiten. Heutzutage werden meist Kunststoffrohre eingesetzt.
    Verwandte Begriffe: Dränrohr, Sickerrohr, Rohrmaterial
    Kellerabdichtung
    Maßnahmen, um Kellerwände vor eindringendem Wasser zu schützen. Kann von außen oder innen erfolgen.
    Verwandte Begriffe: Bauwerksabdichtung, Horizontalsperre, Vertikalsperre
    Kontrollschacht
    Ein Schacht, der den Zugang zu einer Drainageleitung ermöglicht, um diese zu kontrollieren und zu reinigen.
    Verwandte Begriffe: Revisionsschacht, Inspektionsschacht, Wartung
    Schimmelbildung
    Das Wachstum von Schimmelpilzen auf Oberflächen, oft aufgrund von Feuchtigkeit. Kann gesundheitsschädlich sein und Bausubstanz schädigen.
    Verwandte Begriffe: Feuchtigkeitsschaden, Mykose, Sporen

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist eine Tondrainage?
      Eine Tondrainage ist ein System aus Rohren, meist aus Ton, das um ein Gebäude verlegt wird, um Wasser abzuleiten und so die Bausubstanz vor Feuchtigkeit zu schützen. Sie ist eine ältere Methode der Drainage.
    2. Wie erkenne ich, ob meine Drainage defekt ist?
      Anzeichen für eine defekte Drainage sind feuchte Kellerwände, insbesondere nach Regen, stehendes Wasser im Garten in der Nähe des Hauses oder das Auftreten von Schimmel im Keller.
    3. Was bedeutet der Begriff "Lastfall" im Zusammenhang mit Kellerabdichtung?
      Der Lastfall beschreibt die Art und den Grad der Wassereinwirkung auf die Kellerwände. Unterschieden werden beispielsweise drückendes Wasser, Schichtenwasser oder Bodenfeuchtigkeit. Die Wahl der Abdichtungsmethode hängt vom jeweiligen Lastfall ab.
    4. Warum ist eine Baugrunduntersuchung wichtig?
      Eine Baugrunduntersuchung gibt Aufschluss über die Bodenbeschaffenheit, den Grundwasserspiegel und die zu erwartenden Wassermengen. Diese Informationen sind entscheidend für die Planung einer effektiven Drainage und Abdichtung.
    5. Kann ich eine Drainage selbst sanieren?
      Die Sanierung einer Drainage ist eine komplexe Aufgabe, die Fachkenntnisse und Erfahrung erfordert. Fehlerhafte Ausführung kann zu schwerwiegenden Schäden führen. Ich empfehle, die Arbeiten von einem Fachbetrieb durchführen zu lassen.
    6. Welche Alternativen gibt es zur klassischen Drainage?
      Neben der klassischen Drainage mit Rohren gibt es auch alternative Systeme wie z.B. Flächen- oder Vertikaldrainagen. Die Wahl des Systems hängt von den örtlichen Gegebenheiten und dem Lastfall ab.
    7. Wie viel kostet die Sanierung einer Drainage?
      Die Kosten für die Sanierung einer Drainage variieren je nach Umfang der Arbeiten, den örtlichen Gegebenheiten und den gewählten Materialien. Eine genaue Kostenschätzung ist erst nach einer Besichtigung vor Ort und einer Baugrunduntersuchung möglich.
    8. Was sind Kontrollschächte und wozu dienen sie?
      Kontrollschächte sind Revisionsschächte, die in regelmäßigen Abständen entlang der Drainageleitung installiert werden. Sie ermöglichen die Kontrolle und Reinigung der Drainage und helfen, Verstopfungen frühzeitig zu erkennen.

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  2. Altbau Sanierung: Fotos für Schadensanalyse erforderlich

    Sanierung
    Guten Tag,
    haben Sie vielleicht Fotos, die Sie per E-Mail senden können?
  3. Drainage Altbau: Grube zeigt Bodenfeuchte an Wasserleitung

    Drainage Altbau, Bilder
    Hallo Herr Funke,
    Bilder habe ich im Moment nicht vorliegen. Was für Bilder wären denn hilfreich? Ich könnte entsprechende Fotos machen.
    Ich habe an einer der "schlimmsten" Stellen, nämlich da, wo die Zuwasserleitung ins Haus kommt, und Wasser an der Leitung entlang ins Haus drückt, probehalber eine Grube bis auf Höhe der Bodenplatte gegraben. Dort steht allerdings, wenn nicht gerade Starkregen war, kein Wasser in der Grube. Der alte Bitumenanstrich an der Außenwand sieht allerdings ziemlich marode aus und der Durchlass für die Wasserzuleitung ist sicher nicht mehr dicht.
    Ich habe inzwischen auch in den DINAbk.-Normen DIN 4095 und DIN 18195 nachgelesen, und wenn ich das richtig verstehe, dann empfiehlt die DIN 4095 nur wenn bei stark durchlässigen Böden ausschließlich Bodenfeuchte auftritt den Verzicht auf eine Dränung. Ich denke aber, dass hier auch kurzzeitig stauendes Wasser zu erwarten ist. Als ich im Garten ein Loch zum Anpflanzen eines Baumes gegraben hatte, so blieb Wasser sehr lange darin stehen und die Grube füllte sich. Grundwasser ist wohl kein Problem. Das Gelände ist auch keine Hanglage, das Gebäude steht frei.
    Zusätzlich gelangt aber Wasser ans Haus, weil die Ableitung der Regenrinnen defekt ist (das muss ich auf alle Fälle machen lassen). Außerdem weißt der Boden überall rund ums Haus zum Haus hin ein leichtes Gefälle auf und an manchen Stellen ist der Boden eingesunken (ausgewaschen?).
    Wie gehe ich am Besten vor? Erstmal Regenrinnenabläufe und Durchlass für Wasserleitung reparieren und mit Erde an der Hauswand ein Gefälle von der Hauswand weg erzeugen? Und dann sehen, ob das schon reicht? Oder sich die Arbeit sparen und gleich aufbaggern? Und dann? Mit Dränung, oder ohne? Nur Ring-Drainage oder auch Vertikaldrainage?
    Vielen Dank,
    T. Schmidt
    • Name:
    • Schmidt
  4. Drainage Teilsanierung: U-förmige Drainage als Übergangslösung?

    Ringdrainage
    Hallo Bauexperten:
    Noch eine weitere Frage:
    Wäre es praktikabel, Abdichtung, Isolierung und Drainage nur ein Stück weit auszuführen? Also nur an den "schlimmsten" Stellen? Das hieße also quasi eine U-förmige Drainage mit Anschluss ans Abwasser, den höchsten Punkt der Ringdrainage also erstmal noch nicht auszuführen, bis wieder mehr finanzielle Mittel zur Verfügung stehen? Dadurch könnte ich erstmal die Terrasse bestehen lassen und müsste diese nicht neu errichten lassen.
    Vielen Dank!
    • Name:
    • Schmidt
  5. Feuchte Kellerwand: Ursachen & Folgen für Bausubstanz

    Foto von Edmund Bromm

    Die wohl wichtigste Frage ist: wie hoch steht das Wasser im Keller?
    Wäre bei drückendem Wasser die Substanz überhaupt in der Lage diese Kräfte aufzunehmen?
    Warum soll eine feuchte Mauer überhaupt "trocken" gelegt werden?
    Es gibt eine ganze Reihe von Gründen, unter anderem:
    1. Dass keine Salzausblühungen an den Oberflächen entstehen und somit keine Zerstörungen von Farbe und Verputz erfolgen
    2. Auch, um eine optische Verschönerung des gesamten Gebäudes zu erreichen
    3. Verhinderung von Schimmelpilzwachstum, dadurch Vermeidung von Allergien und Gesundheitsschäden
    4. Moose, Algen und Flechten zu verhindern und dadurch Zerstörungen der Oberflächen vermeiden
    5. Vermeidung von Fäulnisschäden im Innenbereich der Balkenauflager und der Fußbodenkonstruktionen
    6. Der wohl wichtigste Grund ist jedoch die Verbesserung der Wärmedämmung, weil dadurch  -  nicht unerheblich  -  Energie eingespart werden kann
    Um dies zu verdeutlichen folgende Tabelle:
    Nur auf meiner Homepage unter

    Schon durch eine geringe Wasseraufnahme wird die Wärmedämmung bei Ziegel erheblich reduziert!
    Ängste sind jedoch oft ein schlechter Lehrmeister
    Die Angst ein Gebäude durch falsche Trockenlegungsmaßnahmen zu beschädigen treibt sonderbare Blüten aus. Manche greifen dann doch lieber zu sogenannten "schonenden" Verfahren. Wie anders ist es zu erklären, dass heute noch all die Anbieter der "Zauberkästchen" mit Aussagen wie: ohne Schmutz; ohne Erschütterung; oft ohne Strom usw. in all ihrer Vielfalt ihr Auskommen haben.
    In Österreich sind diese Verfahren sogar in der Ö-Norm aufgeführt. Dabei steht schon lange fest, dass diese Verfahren für die Trockenlegung an alten salzverseuchten Gebäuden nicht funktionieren können.
    Siehe hierzu auch meine Schriften insbesondere: Mauertrockenlegung, mittels Elektroosmose oder andere elektrophysikalische Methoden. Nummer 6 bei

    Meistens erfolgt eine Bewertung der verschieden Verfahren von selbsternannten Fachleuten oder auch von "sogenannten" Bautenschützern.
    "Es ist klar, nur das von ihm angewendete Verfahren ist das Beste".
    Ich kenne genügend Ausschreibungen bei denen steht: es dürfen nur Werkzeuge verwendet werden mit denen "schonend" gebohrt wird. Als ob nicht klar wäre, dass ein Loch im Mauerstein üblicherweise beim bohren nur durch "Zertrümmerung" hergestellt werden kann.
    Welcher Feuchtegehalt schädigt Baustoffe wie Ziegel; Naturstein; Mörtel oder gar Beton?
    Es wäre sinnvoll vorab darüber zu diskutieren: was ist denn überhaupt trocken?
    Oder ab wann wird ein Baustoff durch Feuchte geschädigt, sind 4 oder 9 oder 18 % Feuchte gefährlich?
    Die Bedenken, dass eine Wand feucht bleibt und Schaden nimmt, wenn sie nur von innen "isoliert" oder abgedichtet wird, sind unbegründet!
    Denn:
    .- im Erdreich sind Baustoffe in der Regel nicht frostgefährdet
    .- sie wird durch Salze nicht geschädigt  -  diese bleiben in Lösung
    .- die können nicht faulen
    .- die Mauern dichten sich zum Teil selbst ab, wenn die Kapillaren mit Wasser gefüllt sind
    Es gibt auch kein Gesetz, dass wenn eine Wand schon einige Jahre feucht ist, dass sich die Feuchte  -  wenn innen eine Abdichtung aufgebracht wird, anschließend einen anderen Weg suchen könnte.
    Die Fundamente unter den Häusern stehen auch im "Dreck" und bleiben immer feucht.
    Ob sich somit der arbeits- und kostenaufwändige (arbeitsaufwändige, kostenaufwändige) Einsatz, außen aufgraben, lohnt, ist äußerst fragwürdig. Zumal man ja auch nicht unter dem Gebäude bzw. Fundament abdichten kann.
    Ferner ist auch zu überlegen, dass weitere Probleme beim aufgraben auftreten können!
    Wie können zum Beispiel:
    .- Sparten (Gas, Wasser, Strom, Telefon, Fernheizung und dergleichen) verlegt werden?
    .- Anschlüsse im Bereich der Kommunwände hergestellt werden?
    .- Eingangspodeste, Treppen; Begrenzungsmauern aber auch Anbauten und Garagen abgedichtet und Verbindungen zu deren Abdichtungen ergänzt werden?
    .- Wie kann man vermeiden, dass beim wieder Verfüllen der Baugrube oder beim Verdichten mit der Rüttelplatten die Wand sich nicht vom Fundament trennt bzw. verschoben wird? Die kleinste Bewegung und schon ist die Fuge wieder undicht!
    Das richtige Maß finden
    Bei der Instandsetzung und Trockenlegung von alten Gebäuden wird leider sehr oft entweder zu viel ausgeführt oder es erfolgen Aktionen die völlig ungeeignet sind.
    Wie oft werden Häuser außen aufgegraben, obwohl diese nicht durch Grundwasser, Hangwasser oder Stauwasser gefährdet sind.
    Man ist heute durchaus in der Lage, auch mit anderen Maßnahmen, nur von der Innenseite ausreichend trockene Oberflächen herzustellen, und dies ist in der Regel weitaus kostengünstiger als von außen abzudichten.
    Die feuchten Wände werden kaschiert
    Oft erfolgen auch Maßnahmen wie z.B. Verkleidungen (man denke nur an die Fassaden mit asbesthaltigen Platten) oder an all die hässlichen Kunststoff- oder Aluminiumplatten (Kunststoffplatten, Aluminiumplatten) aber auch an die Fassaden mit völlig sinnlosen Wärmedämmverbundsystemen (bei, sowieso ausreichend dicken Wänden).
    Das Problem mit den Erschütterungen
    Es werden manchmal Maßnahmen nicht zugelassen, weil es zu "Erschütterungen" kommen könnte aber anschließend wird ein Arbeitsraum rund um das Gebäude ausgehoben und somit alle Mauern vom Anpressdruck "entlastet".
    Oft werden, um ein Haus von außen abdichten zu können, auch Spundwände unmittelbar am Gebäude eingerammt.
    Nach den Abdichtungen werden diese Öffnungen wieder aufgefüllt und dabei wird mit erheblichen Erschütterungen dieser Arbeitsraum wieder mit Rüttelplatten verdichtet, oder es wird anschließend die Außenflächen mit Pflastersteinen belegt und mit Rüttelplatten geglättet. Jeder am Bau beschäftigte kennt diese Erschütterungen.
    Was ist zu tun?
    Es gibt nur wenige Bereiche im Bauwesen, bei denen die Unsicherheit das Richtige zu tun so groß ist wie beim "trockenlegen".
    Bei Abdichtungsplanungen auf dem Gebiet der Altbauinstandsetzung heißt es immer wieder: "Wenn wir schon dabei sind, dann machen wir's doch gleich gescheit". Dabei hört man oft: das haben wir schon immer so gemacht. Dann wird der alte (und durchaus nicht immer zutreffende) Spruch zitiert, dass die Ursache für Feuchtigkeit im Keller stets von außen eindringendes Wasser sei.
    Ich erwähne oft den Vergleich mit einem Bierkrug, der  -  wenn im Sommer ein frisches Bier eingeschenkt wird, von außen beschlägt bzw. das Tauwasser herunterläuft. Niemand käme auf die Idee deswegen innen abdichten zu wollen.
    Aber, beim Altbau wird fleißig von außen aufgegraben, abgedichtet, wärmegedämmt, geschützt und wieder verfüllt  -  obwohl dies nur ein Problem der Kondensation ist. Dabei wird oft auch das Kosten-Nutzen-Verhältnis völlig außer acht gelassen.
    Manchmal wünsche ich mir mehr mit Fachleuten darüber zu "streiten", ob alles was machbar ist, auch wirklich notwendig ist. Aber auch, dass die Mittel die notwendig sind, für die "Gesundheit" der Menschen und der Gebäude sinnvoll und angemessen eingesetzt werden.
    Hierbei kann meiner Meinung nach nur "miteinander gerungen" werden, denn der einzelne ist bei der Gesamtbetrachtung der Probleme oft überfordert.
    Als Blattformen für diese Diskussionen dient mit Sicherheit die WTAAbk. e.V. (Wissenschaftlich-Technische Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege) aber auch der DHBV (Deutscher Holz- und Bautenschutzverband (Holzschutzverband, Bautenschutzverband) e.V.) ein Zusammenschluss qualifizierter Fachleute, die in der Bauwerkserhaltung, der Denkmalpflege und im Neubau tätig sind.

  6. Kellerwand Sanierung: Benötigte Fotos für Schadensanalyse

    Fotos
    Guten Tag,
    Fotos vom Gebäude.. außen und innen ... wären ggf. hilfreich ... meine E-Mail Anschrift haben Sie.
    Grüße aus Hannover
    Peter Funke
  7. Drückendes Wasser im Lehmboden: Drainage & Ablauf prüfen!

    drückendes Wasser
    Sehr geehrter Herr Schmidt,
    damit man drückendes Wasser am Haus bei kompletter Lage im Lehmboden anstehen hat, ist dann möglich, wenn am Haus eine Kiesverfüllung und Drainage anliegt und ein funktionierender Ablauf fehlt. So kann z.B. ein Drainagensammelschacht bei verstopftem Ablauf und bei Zuleitung von Regenleitungswasser zum Einstau des Hauses mit Druckwasser führen. Die gegebenen Verhältnisse mit einem ordentlichen Bodengutachten und div. Feuchtigkeitsmessungen zu prüfen wäre möglich. Aber erst sollten Sie Ihre Fallrohrleitung falls undicht in Ordnung bringen, ebenso Durchlass für die Wasserzuleitung. Auch die Oberfläche entsprechend mit Gefälle auszustatten ist von Vorteil, da dann die Eingrenzung schon mal besser ist, was bei einer Sanierung vorrangig zu berücksichtigen ist.
    MfG
    Netrafting
  8. Kellerabdichtung: Ursachen, Planung & Kosten-Nutzen im Altbau

    Foto von

    Wie und wo sollte ein Gebäude abgedichtet werden?
    Feuchte Keller sind das "Aus" für ein angenehmes und gesundes Wohnklima: Modergeruch verbreitet sich im Haus, Wände und der Boden fangen an zu schimmeln, das Werkzeug beginnt zu rosten. Kurzum  -  die Nutzung ist stark eingeschränkt.
    An den Wänden zeigen sich Feuchteschäden und Ausblühungen. Es kommt zu Farbabplatzungen an den Oberflächen, oft werden auch die Putze geschädigt. Das Wasser läuft die Wände entlang, der Belag auf dem Boden fängt an zu faulen.
    Vor jeder Instandsetzung sollte genau geprüft werden woher die Feuchte kommt.
    Bei Abdichtungsplanungen auf dem Gebiet der Altbauinstandsetzung wird sehr häufig vorschnell davon ausgegangen, dass die Ursache für Feuchtigkeit im Keller stets von außen eindringendes Wasser sei, obwohl diese nicht durch Grundwasser, Hangwasser oder Stauwasser gefährdet sind. Und so wird fleißig von außen aufgegraben, abgedichtet, wärmegedämmt, geschützt und wieder verfüllt  -  und dabei das Kosten-Nutzen-Verhältnis völlig außer acht gelassen.
    Man ist heute durchaus in der Lage, auch mit anderen Maßnahmen, nur von der Innenseite ausreichend trockene Oberflächen herzustellen, und dies ist in der Regel weitaus kostengünstiger als von außen abzudichten.
    Zu bedenken ist, auch wenn außen abgedichtet wird, bleibt zunächst innen der "alte" Zustand bestehen. Es müssen die Oberflächen erneuert werden. Dies bedeutet in der Regel, alten, salzbelasteten und meist schimmelpilzbefallenen Putz abzuschlagen und durch Sanierputzaufbau zu ersetzen.
    Bei einem Bauobjekt, in das tatsächlich Oberflächenwasser von außen über die Wand eindringt, ist es oft ratsam, an allen eindeutig kritischen Stellen aufzugraben und von außen abzudichten. Außerdem sind weitere mögliche Fehlerquellen ausfindig zu machen und zu beseitigen, wie zum Beispiel eine undichte Wasserleitung oder auch ein schadhaftes Regenablaufrohr.
    Aber welchen Sinn hat das Aufgraben, wenn keine dichte Wanne hergestellt werden kann?
    Man kann nur bis unterkante Fundament aufgraben. Aber was, wenn es tatsächlich entweder Stauwasser oder auch drückendes Wasser ist? Nach dem Prinzip der kommunizierenden Röhren dringt es dann an einer anderen undichten Stelle ein.
    Wie kann diese Abdichtung am Boden ergänzt werden?
    Man müsste dann das Haus hochheben und auch unten abdichten. Nur wie soll dies möglich gemacht werden?
    Ein Teil dieser Maßnahmen ist technisch nicht möglich, ein anderer unter ökonomischer Betrachtung unsinnig. Teillösungen sind meist fraglich und schaffen keinen "trockenen" Keller und/oder eine saubere, salzfreie und schimmelfreie Oberfläche.
    Man Stelle sich hier einen Eimer mit kleinen Löchern im Bodenbereich vor.
    Wäre es sinnvoll nur die Wände abzudichten?
    Welcher Feuchtegehalt schädigt Baustoffe wie Ziegel; Naturstein; Mörtel oder gar Beton?
    Es wäre sinnvoll vorab darüber zu diskutieren: was ist denn überhaupt trocken?
    Oder ab wann wird ein Baustoff durch Feuchte geschädigt, sind 4, oder 9, oder 18 % Feuchte "gefährlich"?
    Die Bedenken, dass eine Wand feucht bleibt und Schaden nimmt, wenn sie nur von innen "isoliert" oder abgedichtet wird, sind unbegründet!
    Denn:
    .- im Erdreich sind Baustoffe in der Regel nicht frostgefährdet
    .- sie wird durch Salze nicht geschädigt  -  diese bleiben in Lösung
    .- die können nicht faulen
    .- die Mauern dichten sich zum Teil selbst ab, wenn die Kapillaren mit Wasser gefüllt sind
    Es gibt auch kein Gesetz, dass wenn eine Wand schon einige Jahre feucht ist, dass sich die Feuchte  -  wenn innen eine Abdichtung aufgebracht wird, anschließend einen anderen Weg suchen könnte.
    Die Fundamente unter den Häusern stehen auch im "Dreck" und bleiben immer feucht.
    Ob sich somit der arbeits- und kostenaufwändige (arbeitsaufwändige, kostenaufwändige) Einsatz, außen aufgraben, lohnt, ist äußerst fragwürdig. Zumal man ja auch nicht unter dem Gebäude bzw. Fundament abdichten kann.
  9. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Feuchte Kellerwand im Altbau: Drainage sanieren – Kosten & Risiken

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Sanierung einer feuchten Kellerwand in einem Altbau aus den 1960er Jahren. Eine alte Tondrainage ist vermutlich defekt. Es werden verschiedene Sanierungsansätze diskutiert, von der kompletten Erneuerung der Drainage bis zur Teilsanierung. Die Notwendigkeit einer Baugrunduntersuchung und die korrekte Abdichtung gegen Feuchtigkeit werden betont. Auch die Ursachen für drückendes Wasser und dessen Auswirkungen auf die Bausubstanz sind Thema.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Drückendes Wasser im Lehmboden: Drainage & Ablauf prüfen! kann eine defekte Drainage in Verbindung mit einem verstopften Ablauf zu drückendem Wasser führen. Daher sollte die Funktion der Drainageleitung und des Ablaufs unbedingt überprüft werden.

    ✅ Zusatzinfo: Eine Teilsanierung der Drainage, wie in Drainage Teilsanierung: U-förmige Drainage als Übergangslösung? vorgeschlagen, kann eine Option sein, um die Kosten zu verteilen. Es ist jedoch wichtig, die langfristigen Auswirkungen und Risiken einer solchen Lösung zu berücksichtigen.

    🔧 Praktische Umsetzung: Vor Beginn der Sanierung sollte eine detaillierte Schadensanalyse durchgeführt werden. Der Beitrag Altbau Sanierung: Fotos für Schadensanalyse erforderlich betont die Bedeutung von Fotos für die Beurteilung des Schadensbildes. Diese können helfen, die Ursache der Feuchtigkeit zu identifizieren und die geeigneten Sanierungsmaßnahmen festzulegen.

    🔴 Kritisch/Risiko: Eine feuchte Kellerwand kann zu erheblichen Schäden an der Bausubstanz führen, wie im Beitrag Feuchte Kellerwand: Ursachen & Folgen für Bausubstanz erläutert wird. Salzausblühungen, Schimmelpilzwachstum und Fäulnisschäden können die Folge sein. Daher ist eine zeitnahe und fachgerechte Sanierung unerlässlich.

    👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, eine Baugrunduntersuchung durchzuführen, um den Lastfall zu bestimmen und die geeigneten Abdichtungsmaßnahmen festzulegen. Der Beitrag Kellerabdichtung: Ursachen, Planung & Kosten-Nutzen im Altbau gibt einen Überblick über die verschiedenen Abdichtungsmethoden und deren Kosten-Nutzen-Verhältnis. Zudem sollte die Drainage auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft und gegebenenfalls erneuert werden.

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