das ist mein erster Beitrag in diesem Forum und ich bin sehr überrascht über die fachkundigen Auskünfte. Ich hoffe, Ihr könnt mir auch einige Tipps geben.
Ich plane einen Schrägdachausbau. Der Boden soll relativ selten genutzt werden (Spielzimmer für die Kinder an regnerischen Tagen) und ein Ölradiator soll für Wärme sorgen. Im Moment sieht es da so aus:
- Klapptreppe zum Boden hoch mit relativ viel Spielraum (Luftzirkulation)
.- (noch) kein Dämmung des Daches
- auf den Sparren (nach außen) ist eine diffusionsoffene Unterspannbahn angebracht, danach die Lattung und die Dachziegel
- ein Dachausstiegsfenster Velux (laut Dachdecker für gedämmte Dächer geeignet)
.- (zwei weitere Dachfenster sind geplant, die der Dachdecker einbauen soll)
- der Fußboden ist von unten nach oben so aufgebaut: Gipskartonplatten, Dampfsperre, Zwischensparrendämmung und auf den Sparren Press-Spanplatten
Nun möchte ich den Boden ausbauen:
- Zwischensparrendämmung und vollständige Dampfsperre an den Dachschrägen
- Gipskartonplatten an die Dachschrägen und Giebelseiten
Jetzt habe ich aber von Kollegen gehört, dass die warme feuchte Luft (wie bisher) über meine Dachluke in den Boden steigt. Bisher kann Sie ja durch die diffusionsoffene Unterspannbahn nach außen gelangen, aber jetzt bleibt sie wegen der Dampfsperre hängen. Ich befürchte dann Kondenswasser vor allem im Bereich der Klapptreppe (wie bei einem Kollegen passiert). Außerdem fehlt mir ja eine Dampfsperre am Fußboden direkt unter meinen Spanplatten.
Was soll ich nun machen? Genügt es die Klapptreppe total abzudichten? Ist eine Dampfsperre unter den Spanplatten notwendig?
Oder ist vielleicht sogar das Weglassen der Dampfsperre (also nur Dämmung) an den Dachschrägen die Lösung?
Vielen Dank für Eure Mühe
Schönen Gruß
Christian