Vor 5 Monaten haben wir ein Haus (BJ 1969) gekauft. Jetzt bauen wir um und renovieren:
- Wände wurden rausgerissen,
- teilweise wurden die Fenster erneuert,
- die Heizkörper getauscht und
- alle Boden und Wandbeläge rausgerissen,
- die Bäder wurden komplett erneuert,
- die Bad-Rohrdecke wurde durch Fermacell-Platten ersetzt - selbstverständlich mit Dampffolie.
Der unausgebaute Dachboden ist durch einen Schacht (in diesem ist eine Leiter) verbunden. Die Tür zu diesem Schacht halten wir verschlossen - der Schacht ist mit einer Klappe oben abgedeckt. (Nicht wirklich luftdicht.)
Unser Problem: Auf dem Dachboden sind es 86 % Luftfeuchtigkeit und ca. 9 Grad. Das Schwitzwasser steht an der Innenfolie. Der First ist nicht luftdicht abgedichtet. Was können wir tun? Ein Trocknungsgerät aufstellen?
Die übrigen Räume sind noch leer und haben eine Temperatur von ca. 17 Grad mit ca. 60 % Luftfeuchte. Durch das Streichen und Tapetzieren steigt es auch ab und zu auf 80 % an. Entsprechendes Lüften schafft den Ausgleich. Im OGAbk. ist es auch möglich durch lüften, jedoch habe ich das Gefühl dass es schwieriger ist.
Wir haben nicht vor den Dachboden zu isolieren. Glaswolle und Folie sind noch OK bis auf ein paar Schlitze. Ist es notwendig diese zuzukleben oder gar eine neue Folie von unten innen anzubringen? Muss der First luftundurchlässig gemacht werden? Wie schaffen wir es bei Außentemperaturen von -2 (Nachts) bis 5 Grad (Tags) das Schwitzwasser zu beseitigen. Wieviel Luftfeuchte ist für einen solchen Boden normal?
Danke, Simone
