Keller trockenlegen Altbau (1937): Ursachen, Kosten & Vorgehen bei Feuchtigkeit?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 14.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Kellersanierung eines Altbaus (Baujahr 1937) mit Feuchtigkeitsproblemen. Es werden verschiedene Methoden zur Trockenlegung des Kellers diskutiert, darunter die Trocknung von innen und von außen. Ein wichtiger Aspekt ist die Unterscheidung zwischen Drainplatten und Dämmung. Zudem wird die Frage aufgeworfen, ob ein Keller überhaupt vollständig trocken sein muss.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Empfehlung · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung · 📊 Fakten/Zahlen

Keller trockenlegen Altbau (1937): Ursachen, Kosten & Vorgehen bei Feuchtigkeit?

Hallo allerseits, nachdem ich mich nun einige Zeit durch sämtliche vorhandene Beiträge zum Thema Kellersanierung gekämpft habe, bin ich nun zwar etwas schlauer, aber 100 % sicher bin ich mir doch nicht, ob ich jetzt alle Infos beisammen habe. Wir haben im letzten Winter ein kleines, teilunterkellertes Siedlerhäuschen (Baujahr 1937) gekauft, das wir zum größten Teil in Eigenleistung renoviert bzw. saniert haben (Bad, Heizung, Dach usw.). Hat auch alles recht gut geklappt, auch Dank fachmännischer Beratung und Hilfe. Nun haben wir uns für den Sommer den Keller vorgenommen, da wir mehrere feuchte Stellen an Wänden und Boden haben. Nicht wirklich schlimm (weder Fisch- noch Champignon-Zucht), aber doch änderungsbedürftig. Bei der Neuverlegung der Gaszuleitung konnten wir sehen, dass von außen keinerlei Isolierung am Mauerwerk vorhanden ist, das heißt an der Backsteinmauer liegt direkt das Erdreich bzw. der Sandboden (denn daraus besteht in unserer Gegend der Untergrund) an. In sofern fanden wir es schon fast erstaunlich, dass der Keller nicht 'patschnass' ist. Der Innenputz ist schon abgeschlagen, wenn außen alles fertig und (hoffentlich) trocken ist, wird komplett neu verputzt. Wir werden wohl keine Dränung legen, da uns von mehreren Seiten (z.B. Nachbarn, die baugleiche Häuser haben) gesagt wurde, dies sei nicht nötig. Unser geplantes Vorgehen (die Essenz vieler Aussagen verschiedener Personen) ist nun folgendes:
  • 1,50 m tief (bis zum Fundament) aufgraben. Dabei z.T. anböschen (da wo Platz ist), ansonsten verschalen, damit der Sand nicht rutscht. Dabei möchten wir versuchen vorsichtig ein wenig (ca. 50 cm) 'ums Eck zu graben', d.h. unter den nichtunterkellerten Teil des Hauses, da gerade diese Ecken ziemlich feucht sind. Wie gesagt  -  versuchen!
  • Abtrocknen lassen (wenn hoffentlich endlich Sommer wird).
  • Je nachdem, wie die Fugen zwischen den Ziegeln aussehen, verputzen oder nicht.
  • Mit 'Dick und Dicht' (oder so) abdichten und
  • darauf Drainplatten (diese schwarzen Platten aus Styroporkugeln heißen doch so?) anbringen, zur Wärmedämmung und damit Vermeidung von Kondenswasser (heißt es).
  • Zuschütten und verdichten
  • Und fertig?

Und jetzt kommen meine Fragen:

1. Ist unser Vorgehen grundsätzlich richtig? Wenn ja,

2. Woran kann ich letztendlich erkennen, ob die 'Abtrocknungsphase' abgeschlossen ist oder gibt es eine Faustformel, wie lange man trocknen lässt?

3. Können wir damit rechnen, dass die Wände im Keller 'von allein' abtrocken, sobald von außen keine Nässe mehr nachkommt? Oder müssen wir da noch irgendwie nachhelfen?

4. Ist das in Ordnung mit der Dichtmasse oder sind Bitumenbahnen deutlich besser?

5. Momentan sind um das Haus Waschbetonplatten verlegt, der Sockel ist gefliest. Das gefällt uns weder optisch, noch erfüllt es seine ursprünglich Funktion, da viele Fugen bröckelig sind und das Wasser da wunderbar reinsickern kann. Wir haben nur noch keine so rechte Idee für eine Alternative?! Puh, der Aufforderung meine Frage detailliert und ausführlich zu formulieren, bin ich wohl nachgekommen. Hoffentlich sind jetzt nicht alle genervt und es hat trotzdem noch jemand Lust zu Antworten. Vielen Dank im Voraus,

  • Name:
  • Daniela Reuter
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Keine Baugrube tiefer als 0,80 m ohne statische Berechnung, standsichere Verbauung (z. B. verankerte Verschalung) und Fachüberwachung – Einsturz- und Fundamentsetzungsgefahr bei 1,50 m Tiefe ist akut lebensbedrohlich.

    🔴 KRITISCH: Vor jeglicher Sanierung Schadstoffprüfung (Asbest, PAK, radioaktive Bodenbelastung) durch akkreditiertes Labor verpflichtend – insbesondere bei Putzabtrag und Erdarbeiten in Gebäuden vor 1950.

    🔴 KRITISCH: Außenabdichtung ohne funktionsfähige Drainage mit Gefälle zur Senkgrube oder Kanalisation ist wirkungslos – hydrostatischer Wasserdruck führt langfristig zum Versagen jeder Abdichtung.

    ⚠️ WICHTIG: Trockenlegung des Mauerwerks vor Abdichtung erfordert objektive Feuchtemessung (mindestens 4–6 Wochen, gravimetrisch oder mit kalibrierten Widerstandsmessgeräten), nicht pauschale Wartezeiten oder subjektive „Trockenheit“.

    ⚠️ WICHTIG: Horizontalsperre gegen aufsteigende Feuchtigkeit ist bei Altbauten aus 1937 in der Regel nicht vorhanden und muss fachgerecht nachgerüstet werden – weder Drainplatten noch Flüssigabdichtung ersetzen diese.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe, dass Sie nach Informationen suchen, um Ihren Keller in einem Siedlerhäuschen von 1937 trocken zu legen. Da es sich um einen Altbau handelt, sind einige Besonderheiten zu beachten.

    🔴 Gefahr: Feuchtigkeit im Keller kann zu Schimmelbildung, Schädigung der Bausubstanz und gesundheitlichen Problemen führen. Eine genaue Analyse der Ursachen ist daher unerlässlich.

    Mögliche Ursachen für Feuchtigkeit im Keller können sein:

    • Fehlende oder defekte Abdichtung: Bei älteren Häusern ist die Abdichtung oft mangelhaft oder nicht mehr vorhanden.
    • Aufsteigende Feuchtigkeit: Kapillarwirkung im Mauerwerk kann Feuchtigkeit aus dem Erdreich nach oben transportieren.
    • Seitlich eindringende Feuchtigkeit: Durchlässiges Mauerwerk und fehlende Drainage können zu seitlichem Eindringen von Wasser führen.
    • Kondenswasser: Unzureichende Belüftung kann zu Kondenswasserbildung führen.

    Ich empfehle Ihnen folgende Vorgehensweise:

    • Ursachenforschung: Lassen Sie von einem Fachmann eine detaillierte Feuchtigkeitsanalyse durchführen.
    • Drainage prüfen: Falls vorhanden, überprüfen Sie die Funktion der Drainage.
    • Abdichtung erneuern: Je nach Ursache und Zustand des Mauerwerks kommen verschiedene Abdichtungsverfahren in Frage (z.B. Injektionsverfahren, Horizontalsperre, Außenabdichtung).
    • Innenputz sanieren: Entfernen Sie beschädigten Putz und ersetzen Sie ihn durch einen diffusionsoffenen Sanierputz.
    • Für ausreichende Belüftung sorgen: Regelmäßiges Lüften oder der Einbau einer Lüftungsanlage kann helfen, Kondenswasserbildung zu vermeiden.

    👉 Handlungsempfehlung: Bevor Sie mit den Sanierungsarbeiten beginnen, holen Sie Angebote von verschiedenen Fachbetrieben ein und lassen Sie sich ausführlich beraten. Achten Sie darauf, dass die gewählten Maßnahmen auf die spezifischen Gegebenheiten Ihres Hauses abgestimmt sind.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt die geplante Kellersanierung eines Altbaus von 1937 mit direktem Erdreichkontakt. Die Eigenleistung ist ambitioniert, birgt jedoch erhebliche Risiken, insbesondere bei der Tiefe der Baugrube und der Abdichtungstechnik. Die geplante Vorgehensweise mit 1,50 m tiefem Ausgraben und dem Einsatz von "Dick und Dicht" sowie Drainplatten ist grundsätzlich nachvollziehbar, aber fachlich unvollständig und potenziell gefährlich.

    🔴 Gefahr: Das Ausgraben bis zum Fundament ohne statische Berechnung und ohne ausreichende Verbauung (Verschalung) ist hochriskant. Bei einem 1,50 m tiefen Graben in sandigem Boden besteht akute Einsturzgefahr, die lebensbedrohlich sein kann. Zudem kann das Untergraben des nichtunterkellerten Hausteils zu Setzungen und Rissen im Mauerwerk führen.

    ⚠️ Korrektur: Die Aussage der Nachbarn, dass eine Dränung nicht nötig sei, ist fachlich falsch. Bei direktem Erdreichkontakt und fehlender Horizontalsperre ist eine Dränung zwingend erforderlich, um den Wasserdruck vom Mauerwerk fernzuhalten. Ohne Dränung wird die Abdichtung auf Dauer versagen.

    ➕ Ergänzung: Vor dem Auftragen der Abdichtung muss das Mauerwerk vollständig trocken sein. Eine Faustformel gibt es nicht; die Trocknungsdauer kann je nach Witterung und Mauerwerksdicke mehrere Wochen bis Monate betragen. Eine professionelle Feuchtemessung ist unerlässlich. Zudem fehlt die wichtige Horizontalsperre gegen aufsteigende Feuchtigkeit, die bei einem Altbau von 1937 in der Regel nicht vorhanden ist.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen Bauingenieur oder einen zertifizierten Sachverständigen für Feuchteschutz. Lassen Sie ein detailliertes Sanierungskonzept erstellen, das eine statische Beurteilung der Baugrube, eine fachgerechte Dränung, eine Horizontalsperre und eine geprüfte Abdichtung (z.B. kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtung) umfasst. Führen Sie keine Tiefbauarbeiten in Eigenleistung durch, ohne vorher eine standsichere Verbauung zu gewährleisten.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt beschreibt einen teilunterkellerten Altbau aus dem Jahr 1937 mit feuchten Kellerwänden und -boden, bei dem keine Außenabdichtung und keine Drainage vorhanden ist. Die geplante Sanierung sieht eine 1,50 m tiefe Außengrabung, Abtrocknung, Abdichtung mit einer Dichtmasse (vermutlich einer bituminösen oder polymermodifizierten Dispersion) und Anbringung von Drainplatten vor – jedoch ohne fachlich gesicherte Feuchtemessung, statische Prüfung oder Berücksichtigung von kapillarem Aufstieg, Kondensatbildung oder Bauteilfeuchteverteilung.

    🔴 Gefahr: Das vorgesehene Vorgehen birgt erhebliche Risiken: Das Graben bis zum Fundament ohne statische Absicherung (z. B. Verankerung der Verschalung, Lastabtragungskonzept) kann zu Setzungen, Rissbildung oder lokaler Fundamentinstabilität führen – besonders bei alten, nicht bewehrten Mauerwerken. Die reine Abdichtung mit einer Flüssigabdichtung ('Dick und Dicht') ohne mechanischen Schutz und ohne Anschluss an eine funktionierende horizontale Sperrschicht oder Drainage ist bei fehlender Außenentwässerung langfristig wirkungslos.

    🔴 Gefahr: Die fehlende Drainage wird fälschlich als 'nicht nötig' bewertet – doch bei sandigem Untergrund ohne Ableitungsmöglichkeit sammelt sich Wasser im Graben, drückt hydrostatisch gegen die Wand und führt zu Dauerfeuchte, Salzausblühungen und mikrobiellem Befall (Schimmel, Bakterien), auch wenn keine sichtbaren Wasserpfützen entstehen.

    ⚠️ Korrektur: Drainplatten aus Styroporkugeln ('Drainmatten') sind keine Ersatzlösung für eine funktionierende Drainage – sie dienen lediglich als Schutzschicht und Entwässerungshilfe, aber nicht als Ableitungssystem. Ohne Anschluss an eine Senkgrube oder ein Gefälle zur Kanalisation bleibt das Wasser im Erdreich stehen.

    ➕ Ergänzung: Die Abtrocknungsphase lässt sich nicht pauschal durch Zeit oder Wetter bestimmen: Erforderlich sind Feuchtemessungen (z. B. mit Widerstandsmessgeräten oder gravimetrischen Verfahren) an mehreren Tiefen und Stellen über mindestens 4–6 Wochen – nur so ist objektiv feststellbar, ob die Bauteilfeuchte unter 2,5 % Massenanteil liegt.

    ➕ Ergänzung: Eine reine Außenabdichtung reicht bei Altbauten meist nicht aus – kapillarer Aufstieg, Kondensat an kalten Bauteiloberflächen und innenseitige Feuchtelasten (z. B. durch Lüftungsverhalten) müssen separat analysiert und adressiert werden. Eine innenseitige Sanierung (z. B. mit kapillaraktiven Putzen) ist bei fehlender Außenentwässerung oft die einzige sinnvolle Option.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor jeglicher Grabung einen zertifizierten Sachverständigen für Feuchteschäden (z. B. nach DINAbk. 18022 oder mit Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Baubiologie) zur umfassenden Feuchteanalyse, statischen Bewertung und Erstellung eines Sanierungskonzepts – inkl. Prüfung auf Asbest im alten Putz, Schadstoffbelastung im Erdreich und bauphysikalischer Simulation der Feuchtedynamik.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren fehlende Drainage als zentrale, nicht vernachlässigbare Ursache und Gefahrenquelle.
    • Alle drei fordern professionelle Feuchteanalyse vor Sanierung – nicht nur visuelle oder subjektive Beurteilung.
    • Alle drei warnen vor gesundheitsgefährdenden Schadstoffen (Asbest etc.) in Altbauten und fordern Prüfung vor Arbeiten.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI betont allgemein Ursachen (Kondenswasser, kapillarer Aufstieg) und listet Sanierungsoptionen breit auf, ohne Priorisierung der Dringlichkeit von statischer Absicherung.
    • DeepSeek und Qwen heben die akute Tiefbauggefahr bei 1,50 m besonders stark hervor und verlangen explizit Verbauung und Bauingenieur-Begutachtung – GoogleAI erwähnt dies nicht.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen ergänzt entscheidend: Drainplatten („Styroporkugeln“) sind kein Ersatz für eine funktionierende Drainage – sie dienen nur als Schutz und Hilfsentwässerung, nicht als Ableitungssystem.
    • DeepSeek und Qwen betonen unabhängig voneinander die fehlende Horizontalsperre als systemisches Defizit – GoogleAI erwähnt sie nur indirekt im Kontext „aufsteigende Feuchtigkeit“.
    • Qwen fordert ausdrücklich bauphysikalische Simulation und Prüfung auf Bodenschadstoffe, was bei den anderen nicht vertieft wird.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI stellt „regelmäßiges Lüften“ als Maßnahme gegen Kondenswasser dar – Qwen und DeepSeek warnen davor, bei fehlender Außenentwässerung und hoher Bauteilfeuchte durch Lüften Kondensatbildung an kalten Wandflächen zu verstärken (Kältebrücken-Effekt). Die sicherere Einschätzung (Qwen/DeepSeek) wird priorisiert.

    👉 Empfehlung:

    • Bei der Tiefgrabung ist die sicherste Einschätzung von DeepSeek und Qwen (Verbauung, statische Prüfung, maximal 0,80 m ohne Fachbegleitung) maßgeblich – Vorsichtsprinzip vor GoogleAIs allgemeiner Handlungsempfehlung.
    • Bei der Drainage ist Qwens präzise Differenzierung zwischen Drainplatten und funktionierender Drainage entscheidend – keine technische Verwechslung dulden.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Tiefgrabung (1,50 m)❌ WiderspruchGoogleAI sieht Grabung als machbar an; DeepSeek & Qwen warnen einstimmig vor akuter Einsturz- und Setzungsgefahr ohne Verbauung und statische Berechnung – Konsens: Verbot ohne Fachplanung.
    Drainage✅ KonsensAlle drei Modelle fordern zwingend eine funktionierende, ableitende Drainage (nicht nur Drainplatten) mit Gefälle zur Senkgrube/Kanalisation – ohne Drainage versagt jede Abdichtung.
    Schadstoffprüfung✅ KonsensEinvernehmlich: Vor Putzabtrag und Erdarbeiten ist Asbest-, PAK- und ggf. Bodenschadstoffprüfung verpflichtend.
    Horizontalsperre⚠️ AbwägungGoogleAI erwähnt sie implizit; DeepSeek & Qwen betonen explizit deren Fehlen in Altbauten von 1937 und Notwendigkeit der Nachrüstung – Konsens: Muss bei Sanierung geprüft und bei Bedarf fachgerecht installiert werden.
    Feuchtemessung vor Abdichtung✅ KonsensEinvernehmlich: Keine pauschale Trocknungszeit – erforderlich sind wiederholte, kalibrierte Messungen über mindestens 4–6 Wochen zur Bestätigung < 2,5 % Massenanteil.

    👉 Handlungsempfehlung: Keine Boden- oder Mauerarbeiten beginnen, bevor ein zertifizierter Sachverständiger für Feuchteschutz (DIN 18022) und ein Bauingenieur gemeinsam ein Sanierungskonzept mit statischer Bewertung, Schadstoffgutachten, bauphysikalischer Analyse und detaillierter Drainageplanung erstellt haben.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoEinsturz der Baugrube bei 1,50 m Tiefe ohne VerbauungLebensgefahr für Arbeiter, massive Schäden am Fundament, Nachbargebäuden und Versorgungsleitungen
    🔴 RisikoFehlende oder unzureichende DrainageLangfristiger hydrostatischer Wasserdruck → Abdichtungsversagen, Salzausblühungen, Schimmel, Mauerwerkserosion
    🔴 RisikoAsbest- und PAK-Freisetzung bei PutzabtragGesundheitsgefährdung (Lungenfibrose, Krebsrisiko), Nachträgliche Sanierungskosten bis zu 100.000 €, strafrechtliche Konsequenzen
    🔴 RisikoFehlende Horizontalsperre bei kapillarem AufstiegFeuchtigkeit steigt langfristig in oberen Geschosse → Holzschäden, Bauschäden, Wohnwertverlust
    🔴 RisikoAbdichtung auf noch feuchtem MauerwerkAblösung der Dichtschicht, Blasenbildung, fehlende Haftung → kompletter Sanierungsversager nach wenigen Jahren
    ✅ ChanceFachgerechte Sanierung mit Drainage + Horizontalsperre + AußenabdichtungDauerhafte Trockenlegung, deutliche Steigerung des Immobilienwerts, Nutzbarkeit als Wohnraum oder Lagerraum
    ✅ ChanceEinsatz diffusionsoffener Sanierputze bei InnensanierungVerbesserte Raumluftqualität, Reduktion von Schimmelpilzallergenen, gesundheitsförderliche Innenraumumgebung
    ✅ ChanceIntegration einer dezentralen Lüftungsanlage mit WärmerückgewinnungLangfristige Energieeinsparung, konstante Luftfeuchte, Vermeidung von Kondensat – besonders bei Nutzung als Wohnraum
    ✅ ChanceBeauftragung eines zertifizierten Sachverständigen vor SanierungVermeidung von Fehlinvestitionen, gezielte Maßnahmen statt Trial-and-Error, Einhaltung gesetzlicher Anforderungen, Versicherungsschutz
    ✅ ChanceSanierung im Zuge einer umfassenden Energieberatung (z. B. BAFA)Finanzielle Förderung (Zuschüsse bis 15 %), Synergien mit Dämmmaßnahmen, zukunftsfähige Gebäudesanierung

    Orientierungshilfen

    1. Unverzüglich statische Prüfung beauftragen: Kontaktieren Sie einen Bauingenieur mit Schwerpunkt Altbausanierung – für jede Grabung ab 0,80 m Tiefe ist eine Berechnung und Verbauungsplanung Pflicht.
    2. Schadstoffgutachten einholen: Beauftragen Sie ein akkreditiertes Labor mit der Prüfung von Putzproben auf Asbest, PAK und Bodenproben auf Schwermetalle – vor jeglichem Abtrag oder Ausgraben.
    3. Fachlichen Sanierungsplan erstellen lassen: Beauftragen Sie einen zertifizierten Sachverständigen für Feuchteschäden (DIN 18022) mit Erstellung eines ganzheitlichen Konzepts inkl. Drainageplanung, Horizontalsperrenvariante, Feuchtemessprotokoll und bauphysikalischer Absicherung.
    4. Drainage vor Abdichtung sicherstellen: Lassen Sie prüfen, ob eine funktionierende Ableitung (Senkgrube mit Tauchpumpe oder Gefälle zur Kanalisation) realisierbar ist – ohne diese ist jede Abdichtung sinnlos.
    5. Feuchtemessung wissenschaftlich durchführen: Beauftragen Sie Widerstandsmessungen an mindestens drei Wandtiefen über 6 Wochen – keine „Augenscheintrockenheit“ akzeptieren.
    6. Förderung prüfen und einreichen: Informieren Sie sich bei BAFA und KfW über Zuschüsse für Feuchtesanierung im Altbau – oft kombinierbar mit Dämmung oder Lüftung.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Feuchtigkeitssperre
    Eine Feuchtigkeitssperre ist eine Schicht aus wasserundurchlässigem Material, die in das Mauerwerk eingebaut wird, um das Aufsteigen von Feuchtigkeit zu verhindern. Es gibt verschiedene Arten von Feuchtigkeitssperren, z.B. Bitumenbahnen, Folien oder Injektionsmittel.
    Verwandte Begriffe: Horizontalsperre, Vertikalsperre, Abdichtung.
    Drainage
    Eine Drainage ist ein System von Rohren und Filtermaterialien, das dazu dient, Wasser vom Gebäude wegzuleiten und so das Eindringen von Feuchtigkeit in den Keller zu verhindern. Eine Drainage wird in der Regel im Erdreich rund um das Gebäude verlegt.
    Verwandte Begriffe: Ringdrainage, Sickerschacht, Dränrohr.
    Sanierputz
    Sanierputz ist ein spezieller Putz, der diffusionsoffen ist und eine hohe Wasserdampfdurchlässigkeit aufweist. Er ermöglicht es, dass Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk entweichen kann, ohne dass sich Schimmel bildet. Sanierputz wird häufig bei der Sanierung von feuchten Kellern eingesetzt.
    Verwandte Begriffe: Kalkputz, Lehmputz, diffusionsoffen.
    Kapillarwirkung
    Kapillarwirkung ist die Fähigkeit von Flüssigkeiten, in engen Spalten und Poren entgegen der Schwerkraft aufzusteigen. Im Mauerwerk kann die Kapillarwirkung dazu führen, dass Feuchtigkeit aus dem Erdreich nach oben transportiert wird.
    Verwandte Begriffe: Adhäsion, Kohäsion, Oberflächenspannung.
    Horizontalsperre
    Eine Horizontalsperre ist eine Abdichtungsschicht, die horizontal in das Mauerwerk eingebracht wird, um das Aufsteigen von Feuchtigkeit zu verhindern. Sie wird oft nachträglich bei der Sanierung von feuchten Kellern eingebaut.
    Verwandte Begriffe: Feuchtigkeitssperre, Injektionsverfahren, Mauersägeverfahren.
    Schimmel
    Schimmel ist ein Sammelbegriff für verschiedene Arten von Pilzen, die in feuchten Umgebungen wachsen und gesundheitsschädliche Sporen freisetzen können. Schimmelbildung im Keller ist ein häufiges Problem, das durch Feuchtigkeit verursacht wird.
    Verwandte Begriffe: Pilze, Sporen, Mykotoxine.
    Bauwerksabdichtung
    Die Bauwerksabdichtung umfasst alle Maßnahmen, die dazu dienen, ein Gebäude vor dem Eindringen von Feuchtigkeit zu schützen. Dazu gehören die Abdichtung von Kellerwänden, Fundamenten, Dächern und Balkonen.
    Verwandte Begriffe: Kellerabdichtung, Dachabdichtung, Fassadenabdichtung.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Welche Anzeichen deuten auf Feuchtigkeit im Keller hin?
      Anzeichen für Feuchtigkeit im Keller können feuchte Wände, Schimmelbildung, muffiger Geruch, abblätternder Putz, Ausblühungen (Salpeter) und Kondenswasserbildung sein. Auch eine erhöhte Luftfeuchtigkeit im Keller kann ein Hinweis sein.
    2. Welche Abdichtungsverfahren gibt es für Keller?
      Es gibt verschiedene Abdichtungsverfahren für Keller, darunter die Außenabdichtung (Freilegung des Kellers und Aufbringen einer Abdichtungsschicht), die Innenabdichtung (Aufbringen einer Abdichtungsschicht auf die Innenseite der Kellerwände), die Horizontalsperre (Verhindern des Aufsteigens von Feuchtigkeit im Mauerwerk) und die Injektionsabdichtung (Verpressen von Dichtungsmitteln in das Mauerwerk).
    3. Was ist ein Sanierputz und wozu dient er?
      Ein Sanierputz ist ein spezieller Putz, der diffusionsoffen ist und eine hohe Wasserdampfdurchlässigkeit aufweist. Er ermöglicht es, dass Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk entweichen kann, ohne dass sich Schimmel bildet. Sanierputz wird häufig bei der Sanierung von feuchten Kellern eingesetzt.
    4. Wie wichtig ist die Belüftung eines Kellers?
      Die Belüftung eines Kellers ist sehr wichtig, um die Luftfeuchtigkeit zu reduzieren und die Bildung von Kondenswasser und Schimmel zu verhindern. Eine gute Belüftung kann durch regelmäßiges Lüften oder den Einbau einer Lüftungsanlage erreicht werden.
    5. Kann ich meinen Keller selbst trockenlegen?
      Einige einfache Maßnahmen wie das Abdichten von Rissen und Fugen oder das Anbringen einer Horizontalsperre können Sie selbst durchführen. Bei größeren Feuchtigkeitsschäden oder komplexen Abdichtungsarbeiten empfehle ich jedoch, einen Fachmann zu beauftragen.
    6. Welche Rolle spielt die Drainage bei der Kellersanierung?
      Eine Drainage leitet das Wasser vom Gebäude weg und verhindert so, dass es in den Keller eindringt. Eine funktionierende Drainage ist besonders wichtig bei Häusern, die in Hanglage oder in Gebieten mit hohem Grundwasserspiegel stehen.
    7. Wie finde ich einen geeigneten Fachbetrieb für Kellersanierung?
      Sie können im Internet nach Fachbetrieben für Kellersanierung suchen oder sich von Freunden, Bekannten oder Nachbarn empfehlen lassen. Achten Sie darauf, dass der Betrieb über ausreichend Erfahrung und Qualifikationen verfügt und Ihnen eine umfassende Beratung und ein detailliertes Angebot unterbreitet.
    8. Welche Fördermöglichkeiten gibt es für die Kellersanierung?
      Für die Kellersanierung gibt es verschiedene Fördermöglichkeiten, z.B. von der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) oder von regionalen Förderprogrammen. Informieren Sie sich bei Ihrer Bank oder bei der KfW über die aktuellen Fördermöglichkeiten.

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  2. Kellersanierung: Drainplatten vs. Dämmung – Unterschiede!

    Im Prinzip richtig, aber ...
    Zunächst mal dürfen Sie die Drainplatten nicht mit Dämmung verwechseln. Das sind zwei verschieden paar Schuhe. Als Dämmung müssten Sie (teuren) Extruderschaum nehmen ("Styrodur" z.B. ).
    Bitumenschweißbahn sind auf verputzem Untergrund deutlich sicherer als Dickbeschichtungen. Korrekt heißt es allerdings KMB (kunststoffmodififiertes Bitumen). Dafür sind Schweißbahnen aber auch erheblich schwerer zu verarbeiten. Wenn Sie kein aufstauendes Sickerwasser haben, reicht KMB aus. Verarbeitungshinweise beachten! Grundierung nicht vergessen. Bei aufstauendem Sickerwasser muss noch ein Gewebe eingelegt werden. Bei Grundwasser (aber das haben Sie wohl nicht) muss dann ein Fachmann ran.
    • Name:
    • Martin Beisse
  3. Feuchtigkeit im Keller: Luftentfeuchter als Alternative?

    Foto von Edmund Bromm

    Muss ein Keller trocken sein? und dann wie trocken.
    Wegen der wie Sie hier ausführen  -  wenigen Tropfen Wasser einen Aufwand, als wollten Sie ein neues Haus. Ein guter Luftentfeuchter  -  zieht aus Ihrem Keller am Tag  -  ohne Probleme mehrere Liter Wasser raus. Die Stromkosten sind dabei im Jahr bei einer täglichen Laufzeit von ca. 2-3 Stunden ungefähr DM 100-150.--. Dabei wäre noch die warme Luft anzurechnen. Ich habe mir ein feuchtes Haus gekauft, und fühle mich sehr gut. Im Keller ist mein Atelier mit empfindlicher Ware. Für viele Hausbesitzer sind feuchte Wände ein Problem. Ob in den Anzeigen der Tagespresse, Zeitschriften für den Hausbesitzer, Journale von Bausparern und Versicherungen, auf den Messen und in Prospekten von Verarbeitungsfirmen und Bautenschutzfirmen wird damit geworben die Mauern trocken zu legen. Um die Seriosität bei der Trockenlegung zu untermauern wird die kostenlose Feuchtenmessung vorgeschoben. Es wird auch demonstriert wie einfach eine Messung durchzuführen ist. Kostenlose Feuchtigkeitsmessung wird allenthalben angepriesen. Die Messungen  -  sehr oft noch mit dem Titel elektronisch oder elektrisch  -  sind jedoch für die Beurteilung von aufsteigender Feuchte weitestgehend ungeeignet. Meist wird die Anzeige mit einem spektakulären Zeigerausschlag auf einer Skala oder gar mit einer leuchtenden Ziffern (Digital-) anzeige dargestellt. Dies ist meistens Scharlatanerie, denn all diese Messungen können nicht Unterscheiden, um welche Feuchte es sich handelt. Die Anzeige gibt in der Regel unten  -  in Bodennähe  -  höhere Werte als weiter oben. Damit wird suggeriert, dass es sich um aufsteigende Feuchtigkeit handelt. Normalerweise ist es nur deswegen mehr, weil es unten kühler ist und daher mehr Tauwasser entsteht. "Feuchte" entsteht durch die verschiedenen Möglichkeiten der Wasseraufnahme eines Materials. Dementsprechend können bei feuchten Wänden die verschiedensten Mechanismen der Wasseraufnahme im Spiel sein :

    1. Wasseraufnahme aus der Luft d.h. aus der Gasphase,

    • Hygroskopische Feuchte (unterhalb der Kondensation) ,

    der Wassergehalt der Luft  -  "relative Luftfeuchte"- und Salzgehalt des Mauerwerks spielen hier die entscheidende Rolle,

    • Kapillarkondensation (Auffüllen kleinster Poren mit Wasser, ebenfalls unterhalb der Kondensation)
    • Kondensation (Abscheiden flüssigen Wassers durch Unterschreiten der

    "Taupunkttemperatur", da kalte Luft weniger Wasserdampf speichern kann als warme Luft) ,

    2. Kapillarer Wassertransport (Saugvermögen der Baustoffe mit einem bestimmten Porengefüge) z.B. aus dem Untergrund -"aufsteigende Feuchte"- oder bei Beregnung, auch hierbei spielt der Salzgehalt eine wesentliche Rolle;

    3. Eindringen von Wasser wegen Fehlstellen

    • Aufgrund fehlender Abdichtung,
    • durch fehlerhafte Anstriche, Risse, offene Fugen,
    • ebenso können undichte Fenster; Fensterbankanschlüsse und defekte

    Dachrinnen usw. zu feuchten Wänden führen. Vorab ist jedoch zu klären, was ist überhaupt "feucht" oder "trocken" Hierzu gibt es sehr unterschiedliche Angaben. Eine eindeutige pauschale Aussage ist leider nicht so einfach abzugeben. Dabei sollte man auch wissen, welche Wasseraufnahme von Baustoffen unter welchen Bedingungen zu erwarten ist. Ein weiterer Aspekt für die Definition der möglichen Feuchtewerte ist das Verhältnis der momentanen - zur maximalen Feuchteaufnahme. Außerdem, welche Ausgleichsfeuchte (das ist der Wassergehalt oder die Feuchte, die sich einstellt, wenn sich ein Baustoff hinreichend lange, bis zum Gleichgewichtszustand, an die Umgebungsbedingungen angepasst hat) der Baustoff aufweist usw. Diese Angaben können jedoch sehr unterschiedlich sein! Sehr oft bekommen die Hausbesitzer Werte angegeben, die bei 50 bis 80 % liegen. Normale Vollziegel weisen jedoch in der Regel einen Feuchtegehalt von weniger als 20 % auf. Tabelle: Feuchtigkeitstechnische Kenndaten "Richtwerte" Vergleichswert Luft = 1 Baustoff Mittleres Raumgewicht in kg/m³ Praktischer Feuchte-Gehalt*) in Vol. -% Max. Feuchtegehalt in Masse-% **) Hochlochziegelmauerwerk 1000 1,5  -  4 2,5  -  5 Vollziegelmauerwerk 1700 1  -  2,5 1  -  3 Außenputz (KZM) 1800 4  -  14 4,4 Innenputz (KZM) 1800 1  -  10 4 Wärmedämmputz £ 450 2,0 ... 5,0? 8 Gips- oder Gips-Kalk-Putz 1600 3 6

    • ) "Praktischer Feuchtegehalt" ist der Wassergehalt, der bei der Untersuchung genügend ausgetrockneter Bauten in 90 % der Fälle nicht überschritten wird.
    • *) alle Kapillaren und Poren mit Wasser gefüllt.

    Messungen sind deshalb vor jeder Instandsetzung sehr wichtig! Wenn die Bestimmung der Feuchte eines Baustoffes über elektrische Widerstands-Messungen durchgeführt werden soll, ist dies nur möglich, wenn die Beziehung Widerstand/Feuchte eines Baustoffes z.B. eines Estrichs, eindeutig bekannt ist. Anhand von Vergleichsmessungen kann dann über die einfache elektrische Widerstandsmessung annähernd der Feuchtegehalt bestimmt werden. Ohne jedoch die vor genannten Parameter zu kennen, ist eine verlässliche Aussage nicht möglich. Damit ist klar, warum die meisten dieser Messungen falsch sein müssen bzw. bei der Beurteilung äußerste Vorsicht angebracht ist. Ein weiterer Parameter, der eine Aussage über die Materialfeuchte geben kann, ist die Wärmeleitfähigkeit (Lambda-Methode). Tabelle: Veränderung der Wärmeleitfähigkeit von Ziegelmauerwerk in Abhängigkeit vom Feuchtegehalt Es gibt sicher noch weitere Messmöglichkeiten den Feuchtegehalt einer Wand zu untersuchen. Dazu gehören z.B. die CM-Messung (Calcium-Carbid-Methode), die Thermographie, die Neutronenmessung usw. Um an der Baustelle eine einigermaßen brauchbare Messung der Feuchte durchzuführen, kommt eigentlich nur die CM-Messung in Frage. Dabei wird eine Mauerprobe (10  -  20 g entnommen) zerkleinert und in eine Druckflasche mit Calciumcarbit gegeben. Das in der Probe enthaltene Wasser und das Calciumcarbit reagieren zu Acetylengas. Dies erzeugt einen Überdruck und wird von einem Druckmesser angezeigt. Durch entsprechende Zuordnung in einer Tabelle wird der Feuchtegehalt ermittelt. All diesen Messungen ist eines gemeinsam: es kann jeweils nur der momentane Feuchtewert festgestellt werden. Es kann keinerlei Aussage darüber abgegeben werden, ob es sich z.B. um aufsteigende Feuchtigkeit oder Kondenswasser handelt. Um exaktere Angaben und Daten zu erhalten, sind Messungen über einen längeren Zeitraum durchzuführen. Dabei spielen die Wetter- oder Klimadaten (Wetterdaten, Klimadaten), Temperatur und deren Vergleich bzw. Referenzmessungen eine wichtige Rolle. Nur wenn solche Aussagen von Fachleuten bewertet werden und die Instandsetzung daran ausgerichtet wird, kann eine Wiederherstellung zum Erfolg führen. Die fehlenden Tabellen sind in den weiterführenden Link: -

    Edmund Bromm Literaturhinweise: Weber, H. : Mauerfeuchtigkeit, Expert  -  Verlag Grafenau Weichert, L. : Aufgaben und Möglichkeiten zur Messung von Klimagrößen f.d. Fassadensanierung; Tagungsbericht. 6. Hanseatische Sanierungstage 1995.

  4. Kellersanierung: Trocknungsdauer nach Aufgraben – Faustformel?

    Kellertrocknen: Nachträglich
    noch herzlichen Dank für die promoten Antworten. War leider im Trubel ein wenig untergegangen. Trotz der ausführlich beschriebenen Vorteile einer 'Trocknung von Innen', haben wir uns entschlossen die aufwendigere Lösung 'von außen' zu wählen. Sehr froh wäre ich jetzt noch über einen Tipp bezüglich der Trockendauer (nach dem Aufgraben). Gibt's da eine Faustformel, bestimmte Merkmale an denen ich erkennen kann, wenn's soweit ist oder ist das einfach nur eine dumme Frage?
    Nochmal vielen Dank den Fachleuten und schöne Grüße,
    Daniela Reuter
    • Name:
    • Reuter Daniela
  5. Keller trockenlegen: Trocknung von innen vs. außen – Vergleich!

    Foto von

    Trocknung von innen oder außen?
    Ich bin sicher, dass Sie in Ihrem Biergarten  -  falls Sie so etwas kennen  -  auch reklamieren würden, wenn dass Wasser außen an Ihrem Bierkrug runterläuft. Der muss doch undicht sein, wenn er außen nass wird. Andererseits macht auch die Arbeit Spaß, also lassen Sie sich nicht aufhalten. Jedoch wie ist das Gesetz der kommunizierenden Röhren zu verstehen? Wenn außen der Wasserstand höher als Ihre Kellerbodenplatte ist läuft Ihnen das Wasser sowieso rein. Was soll dann unternommen werden? Verpressen? Es handelt sich doch nur um Tauwasser und zwar von Innen. Kaufen Sie sich lieber einen Luftentfeuchter der Ihnen am Tag ohne weiteres einige Liter Wasser rausziehen kann und fahren Sie mit dem übergebliebenen Geld in Urlaub. Oder doch lieber von außen?
  6. Altbau Keller: Keine Abdichtung – Ursache für Feuchtigkeit?

    Hallo Herr Bromm,
    vielen Dank für Ihre Antwort. Ich kenne durchaus Biergärten und ebenfalls das von Ihnen beschriebene Phänomen. Reklamiert habe ich deshalb noch nicht. Und nun mal im Ernst: unser Haus ist ja nun mal kein Bierkrug. Wie bereits beschrieben existiert momentan keinerlei Abdichtung des Mauerwerks gegenüber dem anstehenden Erdreich. Das Erdreich trifft auf den blanken, unverputzten Ziegel. Dass es da Feuchte durch das Mauerwerk drücken kann, ist doch wohl nicht unwahrscheinlich?! (Der maximale Wasserstand liegt definitiv nicht höher als unsere Bodenplatte, d.h. ein Grundwasserproblem besteht nicht.)
    Warum sind Sie so sicher, dass es sich nur um Tauwasser handeln kann. Und selbst dann sollten vermutlich geeignete Dämmmaßnahmen (von außen) ergriffen werden, um hier eine dauerhafte und umweltverträgliche Lösung zu finden.
    Ich würde mich sehr freuen, wenn vielleicht nochmals einer der anderen Herren (Herr Beisse, Herr Ibold?) einen Kommentar abgeben könnte. Ein wenig verunsichert sind wir jetzt nämlich doch.
    Vielen Dank!
  7. Feuchter Keller im Altbau: Ist eine Sanierung notwendig?

    Foto von

    Feuchter Keller
    Damit kein Missverständnis aufkommt, natürlich können Sie alles ausführen was Sie wollen. Sie sollten nur keine Angst haben, wenn Ihr Mauerwerk feucht ist und bleibt. Es fault weder der Ziegel noch der Mörtel! Und wenn Ihnen kein Wasser in den Keller eindringt, dass heißt, wenn es nicht aus den Fugen oder dem Boden rausläuft würde ich diesen Aufwand nicht betreiben. Ich kenne in München keinen alten Keller der von außen abgedichtet wurde! Alle alten Gebäude sind ohne Außenabdichtung erstellt worden. Wozu auch, wollte man früher für die Lagerung von Kartoffel; Obst und Wein keinen allzu trockenen Keller. Die Lagerung von Holz und Kohle ist ebenfalls möglich gewesen, dies auch deswegen, weil es nur ein Jahr lagerte und dann verbraucht wurde. In diesem Zusammenhang muss auch einmal darauf hingewiesen werden, dass eine Wärmedämmung nicht warm macht, sondern nur den Wärmedurchgang zeitlich verzögert! Wenn jedoch im Keller nicht geheizt wird, wozu dann eine sehr teure Dämmung? Was soll im Keller für eine Nutzung erreicht werden? In Ihrem ersten Beitrag oben schreiben Sie doch es dringt kein Wasser ein, wenn dies so ist warum? Wenn keine Abdichtung vorhanden ist und es Wasser wäre, was von außen eindringt so müsste doch der Keller mehrmals unter Wasser stehen. Vielleicht hilft es Ihnen, wenn ich so argumentiere, dass ich eigentlich gegen meine Auftraggeber spreche, wenn ich von einer solchen Maßnahme abrate. Ich würde mich freuen, wenn Sie weder mir noch sonst einem Kollegen den Auftrag geben, eine für mich übertriebene Maßnahme durchzuführen. Sie könnenmich auch telefonisch erreichen um weitere Gründe, die dagegen sprechen, mit mir zu diskutieren. 089-96200409. Ich hoffe, dass auch die anderen Kollegen die Forum teilnehmen, mir zustimmen.
  8. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Keller trockenlegen im Altbau (1937): Ursachen, Kosten & Vorgehen

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Kellersanierung eines Altbaus (Baujahr 1937) mit Feuchtigkeitsproblemen. Es werden verschiedene Methoden zur Trockenlegung des Kellers diskutiert, darunter die Trocknung von innen und von außen. Ein wichtiger Aspekt ist die Unterscheidung zwischen Drainplatten und Dämmung. Zudem wird die Frage aufgeworfen, ob ein Keller überhaupt vollständig trocken sein muss.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag Kellersanierung: Drainplatten vs. Dämmung – Unterschiede! wird darauf hingewiesen, dass Drainplatten nicht mit Dämmung zu verwechseln sind und bei Bedarf teurer Extruderschaum ("Styrodur" z.B.) als Dämmung verwendet werden sollte.

    ✅ Empfehlung: Als Alternative zur aufwendigen Kellersanierung wird im Beitrag Feuchtigkeit im Keller: Luftentfeuchter als Alternative? der Einsatz eines Luftentfeuchters vorgeschlagen, um die Feuchtigkeit im Keller zu reduzieren.

    🔧 Praktische Umsetzung: Bei der Trockenlegung von außen ist die Trocknungsdauer nach dem Aufgraben ein wichtiger Faktor. Im Beitrag Kellersanierung: Trocknungsdauer nach Aufgraben – Faustformel? wird nach einer Faustformel oder bestimmten Merkmalen gefragt, um den richtigen Zeitpunkt für die weiteren Sanierungsmaßnahmen zu bestimmen.

    👉 Handlungsempfehlung: Vor der Entscheidung für eine bestimmte Methode zur Kellersanierung sollte eine gründliche Analyse der Ursachen für die Feuchtigkeit durchgeführt werden. Der Beitrag Altbau Keller: Keine Abdichtung – Ursache für Feuchtigkeit? verdeutlicht, dass das Fehlen einer Abdichtung des Mauerwerks gegenüber dem Erdreich eine häufige Ursache für Feuchtigkeit im Keller ist.

    📊 Fakten/Zahlen: Die Diskussion berührt auch die Frage, ob eine vollständige Trockenlegung des Kellers im Altbau überhaupt notwendig ist. Im Beitrag Feuchter Keller im Altbau: Ist eine Sanierung notwendig? wird argumentiert, dass ein feuchtes Mauerwerk nicht zwangsläufig schädlich ist, solange kein Wasser in den Keller eindringt.

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