Aufsteigende Feuchtigkeit im Altbau-Keller: Ursachen, Sanierung & Kosten?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 14.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Problematik aufsteigender Feuchtigkeit in einem Altbau-Keller und deren Sanierung. Es werden verschiedene Methoden wie Horizontalsperren, Innenabdichtungen und Injektionsverfahren diskutiert. Die Wahl der richtigen Methode hängt stark von den individuellen Gegebenheiten ab. Zudem wird vor unseriösen Anbietern gewarnt und zu einer sorgfältigen Prüfung der Angebote geraten.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung

Aufsteigende Feuchtigkeit im Altbau-Keller: Ursachen, Sanierung & Kosten?

Sehr geehrte Experten. Ich habe ein Haus gekauft bauj. 1910, das Haus ist Teilunterkellert. Der Keller ist ziemlich feucht bis nass bei hohem Grundwasserstand bilden sich Pfützen im Keller. Das Problem ist das die Feuchtigkeit bis in den Wohnraum aufsteigt, am stärksten im Bereich eines Schornsteines. Ich habe mir einen Kostenvoranschlag einer Spezialfirma geben lassen. Die Firma heißt Geißel und sie wollen folgendermaßen vorgehen. Die Kellerwände werden ringsherrum angebohrt das Ganze in zwei Reihen versetzt und Anschließend werden die Löcher mit dünnflüssigem Silicon unter ca. 8 bar Verpresst. So soll eine hundertprozentige Horizontalsperre entstehen, auf das Ganze gibt es 10 Jahre Garantie. Allerdings ist es auch nicht ganz billig 43 lauf. Meter Kellerwände kosten 22000,- DM. Für Ratschläge oder Erfahrungen mit diesem System oder der Firma Geißel währe ich sehr Dankbar. Vielen Dank im Voraus Rene. lomexve. @aol.de 🙂
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Vor jeder Sanierung ist eine fachkundige, unabhängige Ursachenanalyse mit Mauerwerksfeuchtemessung (CM-Verfahren/Darrprobe), Bohrkernuntersuchung und Grundwasserstandserfassung zwingend erforderlich.

    🔴 KRITISCH: Hochdruck-Silikoninjektion (z. B. unter 8 bar) birgt bei historischem Mauerwerk aus dem Jahr 1910 erhebliche Risiken – Rissbildung, Mörtelverdrängung und unzureichende Sperrwirkung sind dokumentierte Gefahren.

    🔴 KRITISCH: Der Schornstein als Kältebrücke und kapillarer Leiter erfordert eine gesonderte, fachgerechte Fundamentabdichtung – reine Wandinjektion genügt nicht.

    ⚠️ WICHTIG: Die Aussage einer „hundertprozentigen Horizontalsperre“ ist technisch falsch und irreführend; kein Verfahren bietet absolute Sicherheit – insbesondere bei Salzbelastung oder Grundwasserdruck.

    ⚠️ WICHTIG: Bei Häusern aus dem Jahr 1910 besteht erhöhtes Asbestrisiko in Dämm- und Klebstoffen – eine Asbestanalyse vor allen Sanierungsmaßnahmen ist Pflicht.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    🔴 Gefahr: Aufsteigende Feuchtigkeit im Keller kann die Bausubstanz erheblich schädigen und zu Schimmelbildung im Wohnraum führen. Dies kann gesundheitliche Probleme verursachen und den Wert der Immobilie mindern.

    Ich empfehle folgende Maßnahmen:

    • Ursachenforschung: Identifizieren Sie die genaue Ursache der Feuchtigkeit. Ist es aufsteigendes Grundwasser, fehlende oder defekte Horizontalsperre oder eine andere Ursache?
    • Professionelle Beratung: Ziehen Sie einen Bausachverständigen oder eine Fachfirma für Feuchtigkeitsschäden hinzu. Diese können eine genaue Analyse durchführen und ein Sanierungskonzept erstellen.
    • Horizontalsperre: Eine nachträgliche Horizontalsperre kann das Aufsteigen der Feuchtigkeit verhindern. Es gibt verschiedene Verfahren, wie z.B. Injektionsverfahren oder mechanische Verfahren.
    • Kellerabdichtung: Eine Abdichtung der Kellerwände von außen kann ebenfalls sinnvoll sein, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern.
    • Entfeuchtung: Setzen Sie Bautrockner ein, um die Feuchtigkeit im Keller zu reduzieren. Dies ist jedoch nur eine kurzfristige Lösung und behebt nicht die Ursache.

    🔴 Gefahr: Die unsachgemäße Ausführung einer Horizontalsperre kann zu weiteren Schäden führen. Achten Sie auf eine fachgerechte Ausführung durch eine qualifizierte Firma.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Feuchtigkeitsschäden von einem Fachmann begutachten und erstellen Sie ein Sanierungskonzept. Holen Sie mehrere Angebote ein und vergleichen Sie diese sorgfältig.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt ein typisches Problem aufsteigender Feuchtigkeit in einem Altbau von 1910 mit Teilunterkellerung. Die Feuchtigkeit steigt bis in den Wohnraum auf, was auf eine defekte oder fehlende Horizontalsperre hindeutet. Besonders kritisch ist die Betroffenheit eines Schornsteins, da hier zusätzlich Schadstoffe aus dem Rauchgas oder Ruß mobilisiert werden könnten. Die angebotene Injektionsmethode mit Siliconharz unter Druck ist ein etabliertes Verfahren zur nachträglichen Horizontalsperre, jedoch ist der Erfolg stark von der korrekten Ausführung und der Beschaffenheit des Mauerwerks abhängig.

    🔴 Gefahr: Die aufsteigende Feuchtigkeit kann zu massiven Bauschäden wie Putzabplatzungen, Frostschäden im Mauerwerk und einer erhöhten Schimmelbildung führen. Besonders kritisch ist der Bereich um den Schornstein, da Feuchtigkeit in Verbindung mit Rußablagerungen aggressive Säuren bilden kann, die das Mauerwerk zerstören. Zudem besteht bei unzureichender Abdichtung die Gefahr, dass die Feuchtigkeit weiterhin in den Wohnraum eindringt und die Bausubstanz langfristig schädigt.

    ➕ Ergänzung: Vor einer Sanierung sollte zwingend eine differenzierte Ursachenanalyse durchgeführt werden. Neben aufsteigender Feuchtigkeit können auch hygroskopische Salze (z.B. Nitrate, Chloride) im Mauerwerk die Feuchtigkeit binden. Eine Mauerwerksanalyse auf Salzbelastung und eine Messung der Mauerwerksfeuchte (z.B. mit CM-Gerät oder Darrprobe) sind unerlässlich. Zudem muss geprüft werden, ob die Kelleraußenwände ausreichend gegen drückendes Wasser abgedichtet sind, da bei hohem Grundwasserstand auch seitlicher Wasserdruck auftreten kann.

    ⚠️ Korrektur: Die Aussage einer "hundertprozentigen Horizontalsperre" ist fachlich irreführend. Kein Verfahren kann eine absolute Sicherheit garantieren, insbesondere bei historischem Mauerwerk mit unregelmäßigen Fugen und Hohlräumen. Die 10-jährige Garantie ist zwar positiv, deckt aber oft nur Materialfehler ab, nicht jedoch Schäden durch Setzungen oder nachträgliche Erdarbeiten. Zudem ist der Preis von 22.000 DM (ca. 11.250 Euro) für 43 laufende Meter als hoch einzustufen, aber nicht unüblich für eine professionelle Injektion.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen unabhängigen Bausachverständigen mit der Erstellung eines detaillierten Feuchte- und Salzgutachtens. Lassen Sie sich von mindestens zwei weiteren spezialisierten Firmen Alternativangebote unterbreiten, die auch andere Verfahren wie das mechanische Einbringen einer Edelstahlplatte oder eine elektroosmotische Entfeuchtung umfassen. Prüfen Sie zudem die Möglichkeit einer Kelleraußenabdichtung, falls der Keller zugänglich ist. Führen Sie die Sanierung nur von einem zertifizierten Fachbetrieb durch und lassen Sie sich die Ausführung durch ein Abnahmeprotokoll bestätigen.

    KI-Analyse (Qwen)

    Aufsteigende Feuchtigkeit in einem Altbau-Keller aus dem Jahr 1910 ist ein klassisches, aber hochkomplexes Schadensbild, das stets mehrere Ursachen gleichzeitig umfassen kann – darunter fehlende oder defekte Horizontalsperre, kapillare Aufstiegsfähigkeit des Mauerwerks, fehlende oder unzureichende Entwässerung, sowie mögliche statische oder bauphysikalische Mängel im Bereich des Schornsteins, der als Kältebrücke und kapillarer Leiter wirkt.

    🔴 Gefahr: Die beschriebene Methode der Silikon-Verpressung unter 8 bar birgt erhebliche Risiken: Hochdruckverpressung in historischem, oft brüchigem Mauerwerk kann zu Rissbildung, Verdrängung von Mörtel, Verstopfung von Kapillaren ohne wirksame Sperrwirkung oder sogar zu lokalen Ausbrüchen führen – insbesondere bei unregelmäßiger Mauerstruktur oder vorhandenen Hohlräumen.

    ⚠️ Korrektur: Eine "hundertprozentige Horizontalsperre" durch flüssiges Silikon ist wissenschaftlich nicht haltbar; Silikone sind hydrophobierend, aber nicht wasserdicht – sie reduzieren die Kapillarität, verhindern aber keinen Wasserdruck (z. B. bei Grundwasseranstieg) und bieten keine mechanische Barriere wie eine physikalische Sperre oder eine Injektionssperre mit hochviskosen, reaktiven Harzen.

    ➕ Ergänzung: Die Ursache der Feuchtigkeitsaufstiegszone am Schornstein deutet auf eine fehlende oder durchfeuchtete Schornsteinfundamentabdichtung hin – ein häufig unterschätzter Schwachpunkt, der eine fachgerechte Sanierung des gesamten Schornsteinsockels erfordert, nicht nur der Kellerwand.

    ❌ Widerspruch: Die 10-Jahres-Garantie ist bei fehlender bauphysikalischer Voruntersuchung (z. B. Feuchtemessung nach DINAbk. 52615, Bohrkernuntersuchung, Grundwasseranalyse) und ohne dokumentierte Mauerwerksbeschaffenheit rechtlich und technisch wertlos – sie suggeriert Sicherheit, wo faktisch keine fundierte Prognose möglich ist.

    ✅ Zustimmung: Die grundsätzliche Entscheidung, eine fachkundige Sanierung anzustreben, ist vollkommen richtig – unbehandelte aufsteigende Feuchtigkeit führt langfristig zu Salzausblühungen, Putzabplatzungen, Holzzerstörung (z. B. Deckenbalken), Schimmelbildung und massiver Wertminderung.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor jeder Sanierung einen unabhängigen, zertifizierten Sachverständigen für Feuchteschäden (z. B. nach DIN 18065 oder mit Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Materialprüfung) für eine umfassende Bestandsaufnahme – inkl. Bohrkernanalyse, Feuchtemessung, Grundwasserstandserfassung und bauphysikalischer Modellierung; erst danach sollte eine individuelle, nicht standardisierte Sanierungslösung (ggf. kombiniert aus Entwässerung, vertikaler Abdichtung, Trockenlegung und ggf. mechanischer Sperre) geplant werden.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen: Aufsteigende Feuchtigkeit im Altbau (1910) ist ein schwerwiegendes, bauschädigendes Problem mit erheblichen gesundheitlichen und wertmindernden Folgen.
    • Alle drei fordern eine unabhängige Fachbegutachtung durch einen Bausachverständigen vor Sanierung – insbesondere zur Klärung der Ursache (Horizontalsperre, Salzbelastung, Grundwasser, Schornstein).
    • Alle drei verweisen auf die Gefährdung durch Schimmelbildung im Wohnraum und die Notwendigkeit einer fachgerechten Entfernung.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI erwähnt Asbest nicht; DeepSeek und Qwen führen Asbestrisiko in Altbauten explizit als sicherheitsrelevante Priorität an.
    • GoogleAI sieht Injektionsverfahren grundsätzlich als sinnvoll an; DeepSeek bewertet es als etabiert, aber erfolgsabhängig; Qwen kritisiert Hochdruckinjektion (8 bar) als „erhebliches Risiko“ – hier liegt Abwägung vor.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek betont die Notwendigkeit einer Salzanalyse (Nitrate/Chloride) und prüft den seitlichen Wasserdruck bei hohem Grundwasserstand.
    • Qwen ergänzt die bauphysikalische Sonderstellung des Schornsteins und fordert eine gesonderte Fundamentabdichtung – ein Aspekt, den GoogleAI und DeepSeek nicht detailliert adressieren.
    • Qwen und DeepSeek weisen beide auf die rechtliche und technische Unhaltbarkeit einer „10-Jahres-Garantie“ ohne Voruntersuchung hin – GoogleAI sieht die Garantie nur allgemein positiv.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI beschreibt die Injektionsmethode als „sinnvoll“ und „etabliert“; Qwen widerspricht klar mit „wissenschaftlich nicht haltbar“ und „erhebliche Risiken“, insbesondere bei Hochdruck – Vorsichtsprinzip legt die sicherere Einschätzung von Qwen zugrunde.
    • GoogleAI spricht von einer „hundertprozentigen Horizontalsperre“ als Ziel; DeepSeek und Qwen korrigieren dies eindeutig als „fachlich irreführend“ bzw. „technisch falsch“ – hier ist die konservative, korrigierende Aussage bindend.

    👉 Empfehlung: Die sicherste, konsensbasierte Herangehensweise folgt dem Vorsichtsprinzip: Keine Sanierung ohne vorherige, dokumentierte Bestandsaufnahme durch einen unabhängigen Sachverständigen; ausschließliche Verwendung von verifizierten, niedrigdruckigen oder mechanischen Verfahren bei historischem Mauerwerk; explizite Prüfung von Schornsteinfundament und Asbest.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Ursachenforschung vor SanierungAlle drei Modelle fordern eine detaillierte, unabhängige Ursachenanalyse – inkl. Feuchtemessung, Bohrkernuntersuchung und Grundwasserprüfung.
    Baugeschichte & Risikopotenzial (1910, Altbau)Einheitliche Einschätzung: Historisches Mauerwerk birgt erhöhte Risiken bei Sanierung (Brüchigkeit, Salzbelastung, Asbest); spezielle Voruntersuchungen sind zwingend.
    Hochdruck-Silikoninjektion (z. B. 8 bar)Qwen widerspricht klar; DeepSeek sieht Erfolg als „stark ausführungsabhängig“; GoogleAI bleibt technisch naiv – Konsens: Hochdruckverfahren sind bei Altbauten kritisch und nicht standardisiert einsetzbar.
    Schornstein als Schwachstelle⚠️Qwen hebt dies besonders hervor; DeepSeek erwähnt die Schadstoffmobilisierung, GoogleAI lässt Schornstein unberücksichtigt – Konsens: Sonderprüfung und fachgerechte Abdichtung des Schornsteinfundaments ist erforderlich.
    Garantieaussagen (z. B. „100 % Sperre“, „10 Jahre Garantie“)DeepSeek und Qwen korrigieren eindeutig; GoogleAI fehlt diese kritische Einordnung – Konsens: Solche Aussagen sind irreführend ohne fundierte Voruntersuchung und dürfen nicht als Leistungsnachweis gelten.

    👉 Handlungsempfehlung: Keine Sanierungsentscheidung ohne zertifizierten Sachverständigen – nur auf Grundlage einer dokumentierten, bauphysikalisch validierten Bestandsaufnahme darf ein individuelles, multimodales Sanierungskonzept (ggf. kombiniert aus Entwässerung, Trockenlegung, mechanischer Sperre und Schornsteinfundamentabdichtung) umgesetzt werden.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoUnzureichende Voruntersuchung (keine Salz-, Feuchte- oder Bohrkernanalyse)Sanierung versagt, Feuchtigkeit steigt weiter, Folgeschäden an Bausubstanz, Schimmel im Wohnraum, gesundheitliche Risiken
    🔴 RisikoEinsatz von Hochdruck-Silikoninjektion in brüchigem Altbau-MauerwerkMörtelverdrängung, Rissbildung, verstärkter Feuchteeintrag, nachhaltige Schädigung des historischen Mauerwerks
    🔴 RisikoVernachlässigung des Schornsteins als kapillarer Leiter und KältebrückeDauerhafte Feuchtezone am Schornstein, Säurebildung aus Ruß/Feuchtigkeit, Zerstörung des Mauerwerks, erhöhte Schadstoffmobilität
    🔴 RisikoFehlende Asbestanalyse vor SanierungGesundheitsgefährdung durch Asbestfasern bei Abriss- oder Bohrarbeiten, hohe Nachsorgekosten, rechtliche Haftung
    🔴 RisikoVertrauen auf pauschale Garantie („100 % Sperre“, „10 Jahre Garantie“)Fehlende Haftung bei Folgeschäden, finanzielle Fehlinvestition, verzögerte wirksame Sanierung, Wertminderung der Immobilie
    ✅ ChanceFachgerechte, multimodale Sanierung mit Entwässerung, mechanischer Sperre und SchornsteinfundamentabdichtungDauerhafte Trockenlegung, Erhalt des historischen Gebäudes, Wertsteigerung, gesundes Raumklima
    ✅ ChanceFrühzeitige, unabhängige SachverständigenbegutachtungVermeidung falscher Sanierungsentscheidungen, gezielte Fördermittelbeantragung (z. B. KfW), rechtssichere Dokumentation
    ✅ ChanceEinsatz moderner, niedrigdruckiger oder elektroosmotischer VerfahrenMaterialschonende Sanierung, Minimierung von Eingriffen, hohe Langzeitstabilität bei historischem Mauerwerk
    ✅ ChanceEine vollständige, dokumentierte Feuchte- und SalzanalyseLangfristige Prognose der Schadensentwicklung, gezielte Wahl des Sanierungsverfahrens, Nachweis für Versicherung/Käufer
    ✅ ChanceIntegration der Sanierung in ein ganzheitliches Energiekonzept (z. B. Dämmung, Lüftung)Verbessertes Raumklima, Reduktion von Heizkosten, Erfüllung energetischer Anforderungen, zukunftsfähige Immobilie

    Orientierungshilfen

    1. Ursachenanalyse beauftragen: Beauftragen Sie umgehend einen unabhängigen, zertifizierten Bausachverständigen (nach DIN 18065 oder DGfM) für eine dokumentierte Bestandsaufnahme – inkl. CM-Feuchtemessung, Bohrkernuntersuchung, Salzanalyse und Grundwasserstandserfassung.
    2. Asbestanalyse durchführen: Beauftragen Sie ein akkreditiertes Labor mit einer vollständigen Asbestuntersuchung aller Verdachtsbereiche (z. B. Verputz, Klebstoffe, Dämmungen) vor Beginn jeglicher Bauarbeiten.
    3. Schornsteinfundament prüfen: Verlangen Sie im Gutachten eine gesonderte Beurteilung des Schornsteins – inkl. Prüfung der Fundamentabdichtung, Isolierung und Schadstoffbindung (Ruß/Feuchtigkeit).
    4. Angebote differenziert bewerten: Fordern Sie von mindestens drei Fachfirmen detaillierte Angebote ein – jeweils mit Angabe des eingesetzten Verfahrens, Druckparameter, Materialzusammensetzung, Nachweis der Voruntersuchung und klarem Ausschluss von Hochdruckinjektion (>4 bar).
    5. Sanierung dokumentieren lassen: Vereinbaren Sie vor Baubeginn ein schriftliches Abnahmeprotokoll mit Fotodokumentation, Messprotokollen vor/nach Sanierung und einer vertraglichen Haftung für alle bauphysikalisch relevanten Parameter – nicht nur für Materialfehler.
    6. Fördermittel prüfen: Recherchieren Sie gemeinsam mit dem Sachverständigen mögliche Förderprogramme (z. B. KfW 455-E, BAFA) für Feuchtesanierung – viele setzen eine vorherige fachkundige Bestandsaufnahme voraus.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Aufsteigende Feuchtigkeit
    Aufsteigende Feuchtigkeit bezeichnet das Phänomen, bei dem Wasser durch Kapillarwirkung in den Wänden eines Gebäudes nach oben steigt. Dies tritt häufig in älteren Gebäuden ohne oder mit defekter Horizontalsperre auf. Verwandte Begriffe: Kapillarwirkung, Horizontalsperre, Durchfeuchtung.
    Horizontalsperre
    Eine Horizontalsperre ist eine wasserundurchlässige Schicht, die in die Wand eingebracht wird, um das Aufsteigen von Feuchtigkeit zu verhindern. Sie wird meist nachträglich in älteren Gebäuden installiert. Verwandte Begriffe: Aufsteigende Feuchtigkeit, Injektionsverfahren, Mauersägeverfahren.
    Kapillarwirkung
    Kapillarwirkung ist die Fähigkeit von Flüssigkeiten, in engen Röhren oder porösen Materialien entgegen der Schwerkraft aufzusteigen. Dies ist die Ursache für aufsteigende Feuchtigkeit in Wänden. Verwandte Begriffe: Aufsteigende Feuchtigkeit, Poren, Adhäsion.
    Salzausblühungen
    Salzausblühungen sind weiße, kristalline Ablagerungen an der Oberfläche von Wänden, die durch aufsteigende Feuchtigkeit und die darin gelösten Salze entstehen. Sie sind ein Zeichen für Feuchtigkeitsprobleme. Verwandte Begriffe: Aufsteigende Feuchtigkeit, Ausblühungen, Salze.
    Injektionsverfahren
    Das Injektionsverfahren ist eine Methode zur nachträglichen Herstellung einer Horizontalsperre, bei der eine wasserabweisende Substanz in die Wand injiziert wird. Diese Substanz verstopft die Poren und verhindert das Aufsteigen von Feuchtigkeit. Verwandte Begriffe: Horizontalsperre, Injektion, Abdichtung.
    Bausachverständiger
    Ein Bausachverständiger ist ein Experte, der über fundierte Kenntnisse im Bauwesen verfügt und in der Lage ist, Schäden an Gebäuden zu beurteilen und Sanierungskonzepte zu erstellen. Er kann bei Feuchtigkeitsproblemen eine wertvolle Hilfe sein. Verwandte Begriffe: Gutachter, Bauwesen, Schadensanalyse.
    Schimmelbildung
    Schimmelbildung entsteht durch Feuchtigkeit und organische Materialien. Schimmel kann gesundheitsschädlich sein und sollte von einem Fachmann entfernt werden. Verwandte Begriffe: Feuchtigkeit, Sporen, Mykotoxine.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist aufsteigende Feuchtigkeit?
      Aufsteigende Feuchtigkeit entsteht, wenn Wasser aus dem Erdreich durch Kapillarwirkung in den Wänden nach oben steigt. Dies tritt häufig in älteren Gebäuden ohne oder mit defekter Horizontalsperre auf.
    2. Welche Schäden kann aufsteigende Feuchtigkeit verursachen?
      Aufsteigende Feuchtigkeit kann zu Putzabplatzungen, Schimmelbildung, Salzausblühungen und Schäden an der Bausubstanz führen. Zudem kann sie das Raumklima negativ beeinflussen und gesundheitliche Probleme verursachen.
    3. Wie erkenne ich aufsteigende Feuchtigkeit?
      Anzeichen für aufsteigende Feuchtigkeit sind feuchte Wände im unteren Bereich, abblätternde Farbe oder Putz, Schimmelbildung und Salzausblühungen. Auch ein muffiger Geruch kann ein Hinweis sein.
    4. Was ist eine Horizontalsperre?
      Eine Horizontalsperre ist eine wasserundurchlässige Schicht, die in die Wand eingebracht wird, um das Aufsteigen von Feuchtigkeit zu verhindern. Sie wird meist nachträglich in älteren Gebäuden installiert.
    5. Welche Verfahren gibt es zur nachträglichen Horizontalsperre?
      Es gibt verschiedene Verfahren zur nachträglichen Horizontalsperre, wie z.B. das Injektionsverfahren, das Mauersägeverfahren oder das Einbringen von Blechen. Die Wahl des Verfahrens hängt von der Beschaffenheit der Wand und dem Grad der Durchfeuchtung ab.
    6. Kann ich eine Horizontalsperre selbst einbauen?
      Ich empfehle, den Einbau einer Horizontalsperre von einer Fachfirma durchführen zu lassen. Eine unsachgemäße Ausführung kann zu weiteren Schäden führen und die Wirksamkeit der Sperre beeinträchtigen.
    7. Wie lange dauert die Sanierung von aufsteigender Feuchtigkeit?
      Die Dauer der Sanierung hängt von der Art und dem Umfang der Schäden ab. Eine einfache Horizontalsperre kann innerhalb weniger Tage eingebaut werden, während umfangreichere Sanierungsmaßnahmen mehrere Wochen dauern können.
    8. Mit welchen Kosten muss ich bei der Sanierung rechnen?
      Die Kosten für die Sanierung von aufsteigender Feuchtigkeit variieren je nach Verfahren und Umfang der Arbeiten. Eine einfache Horizontalsperre kann mehrere tausend Euro kosten, während umfangreichere Sanierungen deutlich teurer sein können. Holen Sie mehrere Angebote ein und vergleichen Sie diese sorgfältig.

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  2. Feuchte Wände: Detaillierter Bericht & Experten-Tipps

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    • Name:
    • Martin Beisse
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    Hallo Herr Brinkhoff, eine Horizontalsperre ist nur gegen aufsteigende Feuchtigkeit geeignet, und wird oberhalb des Erdreich angebracht. Um Ihren Keller abzudichten sind andere Maßnahmen erforderlich. Tipp: Fragen Sie vor Auftragserteilung nach Referenzen. MfG R Schröder
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    Silikonsperre
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  6. Horizontalsperre: Lösung gegen aufsteigende Feuchtigkeit im Altbau

    Foto von Robert Worsch

    Horizontalsperre  -  Vertikalsperre
    Also wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, dann möchte Herr Brinkhoff, lassen wir mal alle anderen Faktoren die ebenfalls wichtig sind vorerst außen vor, vermeiden, dass die Feuchtigkeit der Kellerwände in den Wohnbereich aufsteigt. Das lässt sich durch eine Horizontalsperre bewirken, diese kann unterhalb der Kellerdecke und optimaler Weise außerhalb des erdberührten Bereiches erfolgen. Sollte noch erdberührtes Mauerwerk oberhalb der Horizontalsperre bestehen, dann kann dieses von außen entsprechend abgedichtet werden. Das ist sicherlich nicht die glücklichste Lösung, funktioniert jedoch erstmal bei fachgerechter Ausführung. Kritisch ist der Bereich, wo Innenwände im nicht unterkellerten Bereich zu finden sind. Hier kann entweder in der ersten Mauerwerksfuge gesägt oder gebohrt werden. Aber eines muss klar sein, der Rest bleibt nass und das ist keinesfalls gut! Problematisch sehe ich den Bereich des Schornsteines. Sägen ist hier nicht drin.
  7. Kellerabdichtung: Aufwand & Risiken interner Abdichtungsversuche

    Eben, viel Aufwand
    Mein Vorredner hat Recht: zunächst mal müsste die Feuchte aus dem Keller weg. Und das geht eben nur mit aufgraben und DINAbk.-gemäßer Abdichtung. Nicht gerade ein Fall für die Portokasse. Alle Abdichtungsversuche von Innen sind mit Vorsicht zu genießen.
    • Name:
    • Martin Beisse
  8. Altbauinstandsetzung: Notwendigkeit von Abdichtungsarbeiten prüfen

    Foto von Edmund Bromm

    "Aufsteigende" Feuchte und so weiter.
    VERBRAUCHERINFORMATION 01. Abdichtungsarbeiten: Ist alles, was machbar ist, auch wirklich notwendig? Vom Sollen und Können des (Ab) Dichtens Abdichtungen und Wärmedämmungen  -  sowohl von außen, als auch im Querschnitt  -  sind bei Neubauten unerlässlich. Bei Altbau-Instandsetzungen sollte zumindest eine Trennung des Wandquerschnitts zwischen Keller und Erdgeschoss gegen aufsteigende Feuchte hergestellt werden, eine Maßnahme, die nicht nur der Optik (Putzschäden) zugute kommt, sondern auch Energie sparen hilft! Ob ein solches Unterfangen jedoch auch im Kellerbereich eines Gebäudes obligatorisch ist, muss von Fall zu Fall genau geprüft werden. Wie soll der Keller genutzt werden? Bei Abdichtungsplanungen auf dem Gebiet der Altbauinstandsetzung heißt es immer wieder: "Wenn wir schon dabei sind, dann machen wir's doch gleich gescheit". Dann wird der alte (und durchaus nicht immer zutreffende) Spruch zitiert, dass die Ursache für Feuchtigkeit im Keller stets von außen eindringendes Wasser sei. Und so wird fleißig von außen aufgegraben, abgedichtet, wärmegedämmt, geschützt und wieder verfüllt  -  und dabei eines völlig außer acht gelassen: das Kosten-Nutzen-Verhältnis. Denn zunächst bleibt innen der "alte" Zustand bestehen. Es müssen die Oberflächen erneuert werden. Dies bedeutet in der Regel alten salzbelasteten und sehr oft schimmelpilzbefallenen Putz abschlagen und durch Sanierputz ersetzen. Bei Bauobjekten, in das tatsächlich Wasser von außen eindringt, ist es oft ratsam, an allen eindeutig kritischen Stellen aufzugraben. Außerdem sind alle möglichen Fehlerquellen abzustellen, wie zum Beispiel eine undichte Wasserleitung reparieren oder auch ein schadhaftes Regenablaufrohr. Der Baustoff macht's Zu unterscheiden ist zunächst, ob ein Gebäude in Ziegelbauweise oder aus Beton gebaut wurde. Im ersten Fall ist zu überprüfen ob jemals zuvor Wasser in den Keller eingedrungen ist und, sollte dies der Fall sein, wie hoch der Wasserstand war und wie hoch der mögliche Grundwasserspiegel ist. Sollte der Grundwasserspiegel in einem kritischen Bereich liegen, ist zu überlegen, ob die Nutzung eines solchen Kellerraums generell eingeschränkt werden muss. Trotzdem gibt es Möglichkeiten, selbst solche feuchtigkeitgefährdeten Keller hochwertig zu nutzen  -  solange einige Schutzmaßnahmen vollzogen werden. Abdichtungen von innen. Hier bietet sich zum Beispiel die Möglichkeit einer innenliegenden Drainanlage an, so dass an einer Stelle das Wasser gesammelt und von dort abgepumpt werden kann. Ist in einem Keller zuvor noch nie Wasser eingedrungen, kann davon ausgegangen werden, dass diesbezüglich auch in Zukunft kein ernsthaftes Problem entstehen wird. Die Oberflächen solcher Keller können aber dennoch starke Feuchteschäden aufweisen, was die alte Mär von den ausschließlich von außen eindringendem Wasser herrührenden Feuchteschäden, widerlegt. Ursache für solche Schäden ist vielmehr die Tatsache, dass die Außenwände von außen nicht ausreichend abgedichtet und /oder wärmegedämmt sind. Wenn es dadurch zu einer Durchfeuchtung des Ziegels kommt, wird die Wärmeleitfähigkeit erhöht  -  und dann spielt die Tauwasserbildung eine ganz erhebliche Rolle. Gute Wärmeleitfähigkeit bedeutet schlechte Wärmedämmung! Wird die Luftfeuchtigkeit nicht gemindert, führt dies zu einer weiteren Durchfeuchtung und zu einer Verschlimmerung der Schäden, was wir in unserem Artikel "Sinn und Unsinn einer Mauertrockenlegung "klar zum Ausdruck gebracht haben. *Bereits i.d. Süddeutschen Zeitung (Planen und Bauen) erschienen Es ist durchaus möglich, die Feuchtigkeit im Keller durch einen Luftentfeuchter mit ausreichend hoher Kapazität soweit abzusenken, dass eine ausreichende Nutzung der Kellerräume möglich wird. Eine positive Ergänzung ist die Abdichtung der Außenwände an ihrer Innenseite, so dass die Feuchtigkeitszufuhr durch die Außenwand eingeschränkt wird. Erfahrungsgemäß ist es ausreichend, die Außenmauern und ca. 1,5 bis 2 Meter der einbindenden Zwischenwände abzudichten. Dies kann ohne weiteres mit wasserdichten Putzen und mit sogenannten Sanierputzen erreicht werden. Aber auch andere Abdichtungen, wie beispielsweise das I-bau-System  -  eine Konstruktion aus einer wasserdichten, dampfundurchlässigen Noppenfolie und einem Putzträger sowie einen wärmedämmenden Putz auf der Oberseite -, gewährleisten, dass keine Feuchtigkeit mehr von der Außenseite in den Raum gelangen kann. Man ist heute durchaus in der Lage, auch mit anderen Maßnahmen, nur von der Innenseite ausreichend trockene Oberflächen herzustellen, und dies ist in der Regel weitaus kostengünstiger als von außen abzudichten. Was schädigt Baustoffe, Ziegel und Mörtel? Die Bedenken, dass eine Wand feucht bleibt und Schaden nimmt, wenn sie nur von innen isoliert wird, sind unbegründet! Denn:  -  im Erdreich sind Baustoffe in der Regel nicht frostgefährdet,  -  sie werden durch Salze nicht geschädigt (diese bleiben in Lösung)  -  und sie können nicht faulen.  -  Die Mauern dichten sich zum Teil selbst ab, wenn die Kapillaren mit Wasser gefüllt sind Es gibt auch kein Gesetz, wenn ein Gebäude fünfzig Jahre feucht war, dass durch eine Abdichtung von innen sich das Wasser anschließend einen anderen Weg suchen könnte. Ob sich somit der arbeits- und kostenaufwendige (arbeitsaufwendige, kostenaufwendige) Einsatz, außen aufzugraben, lohnt, ist äußerst fragwürdig. Ferner ist zu überlegen welche Probleme zusätzlich auftreten können! Wie können zum Beispiel - Sparten (Gas, Wasser, Strom, Telefon, Fernheizung und dergleichen) verlegt werden?  -  Anschlüsse im Bereich der Kommunwände hergestellt werden?  -  Anbauten z.B. Eingangspodeste, Treppen abgedichtet und,  -  unter Garagen und Begrenzungsmauern etc., die Verbindungen zu den Abdichtungen ergänzt werden? Ein Beispiel aus der Praxis. Im Münchner Zentrum steht ein Palais aus dem Jahr 1880. Natürlich ist hier alles an Sparten vorhanden, was nur möglich ist; und trotzdem hat man an diesem Gebäude bis auf vier Meter (zum Teil auch tiefer) ringsum aufgegraben. Es mussten neben den Sparten außerdem Provisorien (Abstützungen für das Gerüst und den Baukran etc.) für die Bauzeit geschaffen werden, um die Abdichtungen an der Außenseite ordnungsgemäß anzulegen. Nach dem Freilegen wurden die Oberflächen gesäubert und erst einmal vorbetoniert. Auf diesen Beton kam eine bituminöse Dickbeschichtung, davor wurden "Schemelsteine" gestellt (ca. 12 cm dicke Betonsteine mit Hohlkammern und Anschlüssen für eine außenliegende Drainage). Darauf wurde eine Perimeterdämmung aufgebracht (die Mauerdicke war über 1 bis zu 1,40 Meter) und, nicht genug damit, man hatte noch eine Wellplatte davor gestellt  -  als Schutz der Wärmedämmung! Es ist somit absolut sicher, dass dieses Objekt von außen her dicht ist und bleibt. Doch wen wundert es, dass bei einem solchen Aufwand mehr als 300,- DM (Mietzins im Monat) pro Quadratmeter erforderlich sind, um die Instantsetzungskosten einigermaßen auszugleichen?! Nur wenige Bauherren könnten sich diese Aktion leisten, die meisten anderen müssten nach kostengünstigeren Alternativen suchen. Die Kehrseite. Wie verhält es sich mit der Sicherheitsgarantie für die Instandsetzung? Wenn nun zu einem späteren Zeitpunkt aus welchem Grunde auch immer doch ein Wasser- oder Schimmelfleck (Wasserfleck, Schimmelfleck) an der Wand auftaucht  -  wie würde ein Rechtsstreit enden? Interessant bleibt auch die Frage, was passiert, wenn der Wasserspiegel ansteigt und so Wasser in das Gebäude eindringt. Man hat bei dem Palais in der Münchener Innenstadt auch daran gedacht, eine Abdichtung gegen den ansteigenden Wasserdruck herzustellen, ferner daran, dass man die Außenwände im Keller von unten abdichtet, also auch den Querschnitt der Mauer mit einbindet. Und auch bei dieser Investition wurde nicht gespart: man trug eine mehrlagige Abdichtungsbahn auf. Sollte nun jedoch der Wasserspiegel ansteigen, so müssten auch die dementsprechenden Auflasten eingebracht werden. Das heißt: wenn man davon ausgeht, dass der Wasserspiegel einen Meter über die Kellersohle ansteigen würde, so müsste mindestens eine 50 cm dicke Beton-Schicht aufgebracht werden, um die Lasten des drückenden Wasser aufzunehmen. Dies allerdings war aus Platzgründen nicht machbar, und so ergibt sich auch hier wieder einmal die Frage, ob das ganze Unterfangen überhaupt sinnvoll und konsequent geplant und durchgeführt worden ist. Es ist durchaus verständlich, dass Baufirmen heute mehr machen, als unbedingt notwendig ist. Schließlich ist die Gefahr einer Klage wegen Nachlässigkeit sehr groß. Nicht wenige Sachverständige und Rechtsanwälte verdienen sehr gut daran, geringfügige Mängel zu einem "erheblichen Schaden" hochzupuschen. Es ist verständlich, dass sich heute niemand mehr traut, irgendwo Einsparungen vorzunehmen, selbst wenn sie auch noch so sinnvoll erscheinen. Jedoch sei die Frage erlaubt, wohin diese Einstellung führen soll. Hätte man im besagten Palais beispielsweise die Abdichtungen- und Wärmedämmungen und sonstiges nur von innen vorgenommen, hätte man möglicherweise eine Sicherheit von "nur" 95 Prozent erzielt, so aber das Drei- bis Vierfache (Dreifache, Vierfache) einer Abdichtungsmaßnahme von der Außenseite eingespart. Die restlichen fünf Prozent hätte man mit Hilfe einer Klimaanlage zur Absenkung der relativen Luftfeuchtigkeit oder auch zur Beheizung der Außenmauer an der Innenseite erzielen können. Aber es soll ja noch immer Instanzen geben, für die ein paar Tausender nur Peanuts sind ... Edmund Bromm Für diejenigen die weiter mitarbeiten wollen, diese Themen zu bearbeiten - siehe unten WTAAbk..de 🙂
  9. Horizontalsperre & Innenabdichtung: Effektive Sanierung bei Feuchtigkeit

    Dem ist nichts mehr hinzuzufügen
    Man kann Hrn. Bromm nur voll zustimmen. Vielleicht noch einmal kurz Zusammengefasst: Am wirkungsvollsten ist sicherlich in Ihrem Fall eine mechanische Horizontalsperre (Edelstahlplatten einschlagen, Mauer aufsägen und Dichtungsbahn einlegen) über Erdniveau einzubauen. Im Kellerbereich ist die Innenabdichtung sicherlich die beste Methode dem Problem Herr zu werden. Probleme am feucht bleibenden Mauerwerk gibt es nur dann, wenn Wasser verdunsten kann (Salzkristallisation), anderenfalls geschieht gar nichts (ein Ziegel unter Wasser hält genauso lange wie ein "Trockener").
  10. Feuchte Keller sanieren: Vorsicht vor Standard-Methoden!

    Na endlich mal Experten
    Und die sind sich auch einig. Mir stehen immer die Haare zu Berge, wenn ich die Kolonnen sehe, die mit 10 Jahren Garantie mit immer derselben Methode feuchte Keller "sanieren".
    Haben eben nur ein Produkt/Gerät gekauft und setzen es auch da ein, wo es nicht hingehört.
    • Name:
    • Martin Beisse
  11. Fa. Geißel: Warnung vor überteuerten Kostenvoranschlägen!

    zur Fa. Geißel
    Habe mir von der Fa. Geißel mal selbst einen Kostenvoranschlag machen lassen. Zu mir kam ein sogenannter Bausachverständiger, welcher das Material, Ausführung etc. auf das höchste lobte und das zu einem "äußerst günstigen Preis". Ich kann nur sagen Finger weg von der Fa. Geißel und der Massenwerbung die diese Firma wöchentlich in den Zeitungen anbietet. Ich habe mir nach der Firma Geißel noch weiter Firmen geholt, die mir einen Kostenvoranschlag zur Injektage machen sollten. Die Preise der andernen Firmen waren in etwas gleich. Der Preis der Firma Geißel betrug jedoch das 6  -  FACHE ich wiederhole SECHSFACHE der anderen Preise. Selbst kann ich heute nur dem zustimmen das eine Trockenlegung durch das Sägeverfahren bzw. durch das eintreiben von Stahlplatten erfolgen sollte. Bei dieser Methode sieht man zu einen was gemacht wurde und zu anderen ist es auch die sicherste Methode. Habe selbst das Sägeverfahren anwenden lassen. Es wird zwar manchmal geschrieben, dass die Atatik des Hauses damit verändert wird und es zu Rissen kommen kann, habe jedoch keine negativen Erfahrungen damit gemacht. Meine Baufirma hat sehr gewissenhaft gearbeitet. Es wurde alle 50  -  60 cm das Mauerwerk abgestützt und die Ritze hinterher mit Quellmörtel (Injektionsmörtel) verfüllt. Zu den Preisen kann ich nur sagen dass dieser zwischen 300,00 DM  -  370 DM/m² liegt. Hängt auch von der Größe der Objektes ab. Ich hoffe auf viel Erfolg Ein Freund welcher hier namentlos bleiben möchte
  12. Alternative zu Geißel: Sägeverfahren & Stahlplatten für Trockenlegung

    zur Fa. Geißel die zweite
    kann der Auffassung zur Fa. Geißel die erste nur zustimmen. Über 500 DM/ lfd. Meter sind absolut überteuert. Würde wie der Vorredner das Saägverfahren oder das eintreiebn von Stahlplatten anwenden. Wobei das Sägeverfahrendas Mauerwerk nicht so sehr belastet wie das eintreiebn von Stahlplatten, was bei dem Alter ihres Hauses auch eine Rolle spielen sollte. Wenn Sie der Auffassung sind das Injektage besser ist, dann sollten sie sich aber einer anderen Firma zu günstigeren Preisen bedienen. Zu Empfehlen wäre u.U. Injektage-Mittel der Firma WEBAC =

    Habe selbst eine Trockenlegung im Sägeverfahren durchführen lassen und bin mit den Arbeiten meiner Firma voll zufrieden. Meine Firma hat zwar nur 5 Jahre Gewährleitungsfrist gegeben, aber ich habe auch gesehen was gemacht wurde. Beim Sägeverfahren werden Plastebahnen eingeschoben. Ansonsten war die Verfahrensweise wie beim Vorredner. Aus welcher Region kommen Sie überhaupt, dass Sie die Fa. Geißel kennen?

  13. Edelstahlplatten vs. Sägeverfahren: Belastung des Mauerwerks?

    Sägeverfahren  -  Einschlagen von Edelstahlplatten
    Ich muss Hrn. Raimar widersprechen. Das Einschlagen von Edelstahlplatten ist bei weitem nicht so belastend für das Gebäude wie das Sägeverfahren. Beim Einschlagen der Edelstahlplatten wird das Mauerwerk vorher nämlich nicht geöffnet, sondern die Platten werden direkt in die Mauerfuge eingeschlagen. D.h. das Trennen und Abdichten geschieht in einem Arbeitsgang. Der Kraftfluss im Mauerwerk (von oben nach unten) wird zu keiner Zeit unterbrochen, d.h. es können keine Setzungen und Risse durch dieses Verfahren entstehen. Das einzige was passiert ist, dass die Mörtelfuge, in die die Platten eingeschlagen werden um ca. 10  -  20 % verdichtet wird (die Sandkörner der betroffenen Mörtelfuge packen sich enger zusammen). Ein Versetzen der Mauer in Schlagrichtung ist nicht möglich, da die Massenträgheit der Mauer durch die kurzzeitige Wirkung der Schlagkraft nicht überwunden wird. Die angespitzten Platten der Fa. Haböck & Weinzierl dringen noch schonender in das Mauerwerk ein, da es durch die Spitze zu einer Keilwirkung kommt und damit zu einer Erhöhung der Einschlaggeschwindigkeit und zu einer Verminderung der Reibung. Aus all diesen Gründen ist es möglich mit Hilfe dieses Verfahrens auch Pfeiler und andere statisch belastete Teile trockenzulegen, ohne dass es zu Problemen kommt. Das Einschlagen von Edelstahl wird daher auch bei vielen denkmalgeschützten Objekten anderen Verfahren vorgezogen. Bspw. sind Gebäude wie der Neptunbrunnen in der Schlossanlage Schönbrunn, Gebäude des Schlosses Sanssouci, Schloss Possenhofen, der Hauptbahnhof in Magdeburg, historisches Rathaus in Wernigerode um nur einige der Baudenkmäler zu nennen.
  14. Feuchtigkeitssanierung: Murks vermeiden & Qualität sichern!

    Foto von Hans-Joachim Rüpke

    nachträgliche horizontale Dichtungen gegen kapillar aufsteigende Feuchte im Mauerwerk
    Ich möchte zu dieser Diskussion aus praktischen Erfahrungen folgendes ergänzen: Wer ein Haus mit Murks hat, darf an der Sanierung nicht weiterhin murksen und knausern. Fa. Billig+Billig bringt Folgemurks und Folgekosten. Ich haben schon Mauerwerk aufstemmen lassen und Bleche gefunden, die nicht einmal nach 24 cm zünde waren und an der Vorderkante abgeflext waren ... Ähnlichen Betrug fand ich an Mogelbohrlöchern mit 10 Jahren Garantie ... Jeder Maurer weiß warum. Dazu muss man selbst einal die Kelle in der Hand gehabt haben. Alles andere ist Theorie, Profitgier und Staubsaugervertreterrederei. Auch fand ich oft überwiegend gar keine große aufsteigende Feuchte, sondern Kondensfeuchte und ganz andere banale Feuchteursachen. Auch erinnere ich mich eine Baustelle, die vom Tragwerksplaner und der Bauaufsicht stillgelegt wurde, weil unterhalb der Erdgleiche Bleche eingetrieben waren und das Mauerwerk sich durch Erddruck in Gleitbewegung setzte. (Siehe DINAbk. 1053, was dort zur Ausführung einer horizontalen Abdichtung gesagt wird.) Mein Rat: Ohne eine sachkundig ausgeführte Mauerwerksdiagnostik, z.B. nach den Vorgaben des WTAAbk. Merkblattes "Mauerwerksdioagnostik", also ohne eine Voruntersuchung mit einem schriftlichen Bericht mit möglichen Sanierungsvorschlägen (möglichst auch alternative Verfahren), sollte solch eine Maßnahme grundsätzlich nicht erfolgen. Warum? Weil man grundsätzlich wissen muss, welche Usachen überhaupt für welche Schadensverläufe hier tatsächlich vorliegen. Nur nach einer eindeutigen Feststellung kann ein erfolgversprechender Sanierungsvorschlag erfolgen, für den man dann auch guten Gewissens haften kann und muss. Die Ausführenden sind danach auch für ein Versagen erfolgreich in Gewährleistung zu nehmen. Ansonsten bleibt alles, was Sie vermeintlich "billig" einkauften, so gut wie ohne wirklich durchsetzbare Garantie. Das werden Sie spätestes beim Steit vor Gericht erfahren, wenn es die Firma dann überhaupt noch gibt. Dann möchte ich auch noch darauf hinweisen, jedes Verfahren hat seine Stärken und Schwächen. Es ist also immer gut zu wissen, ob man es mit einer ausführenden Firma zu tun hat, die fach- und sachkundig (fachkundig, sachkundig) ist und mehrere alternative Verfahren beherrscht, damit man nur nicht an einer (vielleicht im konkreten Fall gerade die ungünstigste) hängenbleibt. Fazit: 1. Untersuchungsbericht mit Feststellungen der Ursachen und alternative Sanierungsvorschläge, 2. Angebote nur von ausführenden Firmen, die Fach- und Sachkunde (Fachkunde, Sachkunde) und Ausrüstung für mehrere alternative Verfahren nachweisen können. Kontrollieren Sie das und fragen Sie nach, z.B. beim Fachverband

    Lassen Sie sich Referenzen geben! Dann wird es auch klappen mit einem wieder trocken Haus. Keine Frage, dass eine erfolgreiche Arbeit ihren Preis kostet. Aber, wir war das nochmal mit billig und preisgünstig?Viele Grüße

  15. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Aufsteigende Feuchtigkeit im Altbau-Keller: Sanierung & Lösungen

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Problematik aufsteigender Feuchtigkeit in einem Altbau-Keller und deren Sanierung. Es werden verschiedene Methoden wie Horizontalsperren, Innenabdichtungen und Injektionsverfahren diskutiert. Die Wahl der richtigen Methode hängt stark von den individuellen Gegebenheiten ab. Zudem wird vor unseriösen Anbietern gewarnt und zu einer sorgfältigen Prüfung der Angebote geraten.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Bezüglich der Sanierungsmethoden wird in Fa. Geißel: Warnung vor überteuerten Kostenvoranschlägen! vor der Firma Geißel gewarnt, da diese überteuerte Kostenvoranschläge anbieten soll. Es wird empfohlen, mehrere Angebote einzuholen und die Preise zu vergleichen.

    ✅ Zusatzinfo: Expertenempfehlung: Bromm für Feuchtigkeitsschaden-Sanierung empfiehlt den Experten Bromm für eine Beratung vor der Durchführung teurer Sanierungsmaßnahmen. Dies kann helfen, unnötige Ausgaben zu vermeiden.

    🔧 Praktische Umsetzung: Für die Umsetzung einer Horizontalsperre gibt es verschiedene Verfahren. Edelstahlplatten vs. Sägeverfahren: Belastung des Mauerwerks? diskutiert die Vor- und Nachteile des Sägeverfahrens und des Einschlagens von Edelstahlplatten. Die Wahl des Verfahrens sollte unter Berücksichtigung der Bausubstanz erfolgen.

    👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, vor der Sanierung eine umfassende Analyse der Ursachen für die aufsteigende Feuchtigkeit durchzuführen. Anschließend sollten verschiedene Sanierungsmethoden geprüft und Angebote von Fachfirmen eingeholt werden. Achten Sie auf Referenzen und vermeiden Sie Billiganbieter, wie in Feuchtigkeitssanierung: Murks vermeiden & Qualität sichern! betont wird.

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