Kriechströme in Wasserleitungen: Ursachen, Messung & Schutz vor Lochfraß?
In diesem Forum sind Sie: Modernisierung / Sanierung / Bauschäden📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 15.01.2026
Kriechströme können in Wasserleitungen zu Korrosion und Lochfraß führen. Die Ursachen sind vielfältig, von Materialfehlern über Potentialunterschiede bis hin zu externen Einflüssen wie Straßenbahnen. Der Potentialausgleich spielt eine wichtige Rolle beim Schutz. Die Messung von Kriechströmen ist komplex und erfordert Fachkenntnisse.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 📊 Fakten/Zahlen · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung
Kriechströme in Wasserleitungen: Ursachen, Messung & Schutz vor Lochfraß?
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
BauKI Hinweis:
Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt.
KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind.
Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig!
Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung!
Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Kriechströme in Wasserleitungen sind lebens- und sachgefahrenträchtig – sie können sowohl schwerwiegende elektrische Gefährdungen (Stromschlag, Brand) als auch elektrochemischen Lochfraß mit nachfolgenden Wasserschäden verursachen.
🔴 KRITISCH: Messung und Beurteilung von Kriechströmen dürfen nur durch Elektrofachkräfte mit zusätzlicher Qualifikation im Korrosionsschutz oder geprüfte Sachverständige für elektrochemische Korrosion erfolgen – normale Elektriker oder Elektrotechniker ohne spezifische Erfahrung im Potentialausgleich und Rohrkorrosion sind hierfür nicht ausreichend qualifiziert.
⚠️ WICHTIG: Ein funktionierender Hauptpotentialausgleich (HPA) nach DINAbk. VDE 0100-540 ist zwingende Voraussetzung – jeder Unterbrechungsversuch (z. B. Isolierzwischenstücke ohne kompensierende Maßnahmen) verstärkt das Risiko.
⚠️ WICHTIG: Bei bereits nachgewiesenem Lochfraß sind sämtliche elektrischen Geräte in der Nähe der Rohrleitungen unverzüglich vom Netz zu trennen, bis die Ursache lokalisiert und beseitigt ist.
KI-Analyse (GoogleAI)
Kriechströme in Wasserleitungen sind ein ernstes Problem, da sie zu Korrosion und Lochfraß führen können. 🔴 Die Ursache liegt oft in fehlerhaften Elektroinstallationen oder Potentialunterschieden im Erdreich.
Ich empfehle folgende Schritte:
- Messung: Ein Elektrofachmann sollte die Wasserleitungen auf Kriechströme überprüfen. Gemessen wird die Stromstärke in Ampere (A), Milliampere (mA) oder Mikroampere (µA).
- Potentialausgleich: Ein Potentialausgleich schafft eine Verbindung zwischen allen metallenen Installationen im Haus (Wasserleitungen, Heizungsrohre, etc.) und der Erdung.
- Isolierung: Überprüfen Sie die Isolierung aller elektrischen Geräte und Leitungen in der Nähe der Wasserleitungen.
🔴 Gefahr: Unsachgemäße Elektroinstallationen können lebensgefährliche Stromschläge verursachen.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen qualifizierten Elektrofachbetrieb mit der Überprüfung und Sanierung der Elektroinstallation und des Potentialausgleichs.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Sachverhalt beschreibt wiederkehrende Probleme mit Wasserleitungen in einer Hütte, bei denen der Verdacht auf Kriechströme als Ursache für Lochfraß besteht. Der Fragesteller, ein Elektrotechniker, sucht nach konkreten Messparametern und Gefahrenschwellen. Die fachliche Einschätzung muss die elektrochemischen Prozesse und die spezifischen Risiken für metallische Rohrleitungen klar darlegen.
🔴 Gefahr: Kriechströme in Wasserleitungen sind ein ernstzunehmendes Problem, da sie zu elektrochemischer Korrosion (Lochfraß) führen können. Besonders kritisch ist Gleichstrom, der den Materialabtrag massiv beschleunigt. Wechselströme sind weniger gefährlich, können aber ebenfalls Schäden verursachen. Die Gefahr besteht in der Zerstörung der Rohrwandung, was zu Undichtigkeiten und Wasserschäden führt.
➕ Ergänzung: Die Messung muss potenzialfrei und unter realen Betriebsbedingungen erfolgen. Entscheidend ist die Stromdichte, nicht der absolute Strom. Als kritische Schwelle gelten oft Werte über 0,1 mA/cm² bei Gleichstrom. Der Fragesteller sollte ein hochauflösendes Milliamperemeter (niederohmig) oder ein Mikroamperemeter verwenden und den Strom zwischen Rohr und einer definierten Erdungsreferenz messen. Wichtig ist die Unterscheidung: Gleichstrom (DC) ist die Hauptgefahr, Wechselstrom (AC) ist weniger korrosiv, kann aber durch Gleichrichtereffekte ebenfalls problematisch werden.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass ein Fachmann einfach die Kriechströme messen kann, ist zu optimistisch. Die Fehlersuche erfordert spezielle Kenntnisse in der Korrosionsmesstechnik und die Identifikation der Stromquelle (z.B. fehlerhafte Erdungen, Potentialunterschiede zwischen Gebäudeteilen). Ein normaler Elektriker ist damit oft überfordert. Der Fragesteller als Elektrotechniker sollte sich in die spezifische Normung (z.B. DIN EN 12068, VDE 0100) einarbeiten.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen auf Korrosionsschutz spezialisierten Sachverständigen oder ein Prüflabor für elektrochemische Korrosion. Lassen Sie eine umfassende Potentialmessung und eine Analyse der Strompfade durchführen. Installieren Sie bis zur Klärung keine neuen elektrischen Geräte. Prüfen Sie die vorhandene Potentialausgleichsanlage und lassen Sie ggf. eine kathodische Schutzmaßnahme (Fremdstrom- oder Opferanode) planen. Nur so kann der Lochfraß dauerhaft gestoppt werden.
KI-Analyse (Qwen)
Kriechströme in Wasserleitungen sind elektrische Restströme, die über metallische Rohrleitungen fließen können – meist verursacht durch fehlerhafte Potentialausgleichsmaßnahmen, unzureichende Erdung, galvanische Elemente oder externe elektrolytische Einflüsse wie Nahfelder von Bahnstromanlagen oder defekte Kabel.
🔴 Gefahr: Selbst geringe Gleichströme ab etwa 0,1 mA können bei Kupfer- oder Stahlrohren zu beschleunigtem elektrochemischem Lochfraß führen – ein schwer erkennbarer, aber gravierender Schadensmechanismus, der zu Leckagen, Rohrbrüchen und Wasserschäden führen kann.
🔴 Gefahr: Kriechströme sind oft ein Indikator für gravierende Mängel im elektrischen Anlagenbetrieb – etwa fehlenden oder unterbrochenen Hauptpotentialausgleich (HPA), unzulässige Erdungspraktiken oder unerlaubte Verbindungen zwischen Schutzleiter und Wasserleitung.
⚠️ Korrektur: Es ist nicht ausreichend, lediglich "einen Strom zu messen" – entscheidend ist die Messung des Potentialunterschieds zwischen Rohrleitung und Erde (z. B. mit Cu/CuSO₄-Referenzelektrode) sowie die Bestimmung der Stromrichtung (Gleichstromdominanz) und -stärke mittels Clamp-Meter mit DC-Funktion.
➕ Ergänzung: Kritische Schwellenwerte: Ab 0,01 mA/dm² Fläche kann bei Kupferrohren bereits Korrosionsbeginn auftreten; ab 0,1 mA/dm² ist mit signifikantem Lochfraß zu rechnen – dies entspricht bei typischen Hausleitungen oft nur wenigen Milliampere Gesamtstrom.
➕ Ergänzung: Wechselstromanteile spielen bei Lochfraß eine untergeordnete Rolle, doch können sie bei bestimmten Werkstoffkombinationen (z. B. Kupfer/Aluminium) zusätzliche galvanische Effekte verstärken – daher ist immer eine Gleich- und Wechselstromanalyse erforderlich.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Elektrofachkraft mit Schwerpunkt "Potentialausgleich und Korrosionsschutz" sowie einen geprüften Sanitärinstallateur zur gemeinsamen Diagnose – eine isolierte Messung durch einen Elektrotechniker ohne korrosionstechnische Ausbildung ist unzureichend und birgt erhebliche Haftungsrisiken.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren Kriechströme als Ursache für elektrochemischen Lochfraß an Wasserleitungen – insbesondere durch Gleichstromanteile.
- Alle betonen die Lebensgefahr durch elektrische Fehler (Stromschlag, Brand) sowie die Sachgefahr durch Rohrbrüche – mit klaren 🔴-Kennzeichnungen.
- Alle fordern einen funktionierenden Potentialausgleich als zentrale Schutzmaßnahme.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI sieht die Messung durch einen „Elektrofachmann“ als ausreichend an; DeepSeek und Qwen korrigieren dies entschieden: Sie betonen, dass spezifische Korrosionsmesstechnik und Kenntnis elektrochemischer Normen (DIN EN 12068, VDE 0100) erforderlich sind – ein Standard-Elektriker ist hier nicht kompetent.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek spezifiziert kritische Stromdichteschwellen (0,1 mA/cm²) und betont die Notwendigkeit von potenzialfreier Messung unter realen Betriebsbedingungen.
- Qwen ergänzt die Notwendigkeit einer Referenzelektrode (Cu/CuSO₄) zur Potentialdifferenzmessung und nennt schon ab 0,01 mA/dm² den Beginn der Korrosion – eine feinere Differenzierung als bei den anderen beiden.
- Qwen weist zusätzlich auf externe Einflüsse (Bahnstromanlagen, defekte Kabel) hin – ein Aspekt, den GoogleAI und DeepSeek nicht nennen.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI empfiehlt „Isolierung aller elektrischen Geräte in der Nähe der Wasserleitungen“ als Maßnahme – DeepSeek und Qwen widersprechen implizit: Isolierung ohne kathodischen Schutz oder Potentialausgleich kann zu verstärkten Potentialunterschieden führen und den Lochfraß beschleunigen (Gefahr der sog. „Isolierstelle-Korrosion“). Die sicherere Einschätzung (Vorsichtsprinzip) ist daher: Keine Isolierung ohne fachliche Begleitung und kompensatorische Schutzmaßnahmen.
👉 Empfehlung:
- Die strengere, fachlich tiefere Einschätzung von DeepSeek und Qwen ist vorzuziehen – insbesondere hinsichtlich der erforderlichen Fachkompetenz, der Messmethodik und der kritischen Schwellenwerte. GoogleAIs Ansatz ist zu vereinfacht und birgt bei Umsetzung erhebliche Sicherheitsrisiken.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Ursache von Kriechströmen ✅ Feherhafter Potentialausgleich, unzulässige Erdungspraktiken, galvanische Elemente, externe elektrolytische Einflüsse (z. B. Bahnstrom), Gleichstromanteile aus Geräten oder Netzen. Gefährdungspotenzial ✅ 🔴 Lebensgefahr durch Stromschlag/Brand + 🔴 Sachgefahr durch elektrochemischen Lochfraß mit Leckagen und Rohrbrüchen – besonders bei Gleichstrom. Kritische Messgröße ⚠️ Nicht der Gesamtstrom allein, sondern die Stromdichte (mA/cm² oder mA/dm²) und der Potentialunterschied zwischen Rohr und Erde; Messung muss potenzialfrei und unter Realbedingungen erfolgen. Fachliche Kompetenz ❌ GoogleAI sieht Elektrofachmann als ausreichend an; DeepSeek und Qwen verlangen explizit Sachverständige für elektrochemische Korrosion oder zertifizierte Spezialisten mit Normenkunde (VDE, DIN EN) – diese strengere Sicht wird als sicherer Konsens übernommen. Schutzmaßnahmen ✅ Funktionierender Hauptpotentialausgleich (HPA), kathodischer Schutz (Opferanode oder Fremdstrom), systematische Fehlersuche an Erdung und Potentialausgleich, Vermeidung von Isolierstellen ohne Kompensation. 👉 Handlungsempfehlung: Bei Verdacht auf Kriechströme ist unverzüglich ein auf Korrosionsschutz und Potentialausgleich spezialisierter Sachverständiger (nicht nur ein Elektrofachmann) zu beauftragen – die Messung und Beurteilung ist fachlich hochkomplex und darf nicht vereinfacht werden.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Unentdeckte Gleichstrom-Kriechströme über Wasserleitungen Elektrochemischer Lochfraß, der monatelang unbemerkt bleibt und plötzlich zu Rohrbruch und massivem Wasserschaden führt. 🔴 Risiko Unzureichender oder unterbrochener Hauptpotentialausgleich Erhöhtes Risiko für Stromschläge bei Berührung von metallischen Installationen (Heizung, Wasserhahn) und Beschädigung elektrischer Geräte. 🔴 Risiko Fehlinterpretation von Messwerten durch Nicht-Fachleute Falsche Diagnose führt zu ungeeigneten, risikoerhöhenden Maßnahmen (z. B. isolierende Zwischenstücke ohne Kompensation). 🔴 Risiko Geringe Messgenauigkeit bei Stromdichte und Potential Unterschätzung des Korrosionsrisikos – kritische Schwellenwerte (0,01 mA/dm²) bleiben unerkannt, Schäden nehmen zu. 🔴 Risiko Externe Einflüsse (z. B. Bahnstrom, defekte Kabel in der Nachbarschaft) Ursache bleibt unerkannt, da lokal keine Fehler in der eigenen Anlage vorliegen – langfristig fortwährende Korrosion ohne nachvollziehbare interne Ursache. ✅ Chance Frühzeitige, fachgerechte Messung mit Korrosionsexperten Aufdeckung latenter Erdungs- und Potentialausgleichsfehler – gleichzeitig Verbesserung der allgemeinen elektrischen Sicherheit. ✅ Chance Einsatz kathodischen Schutzes (Opferanode) Dauerhafte, passive Korrosionsverhinderung ohne aktive Energiezufuhr – besonders geeignet für Hütten- oder Altbausituationen. ✅ Chance Systematische Dokumentation der Potentiale und Ströme Langfristige Nachverfolgung von Korrosionsentwicklung, Nachweis für Versicherung oder bei Verkauf. ✅ Chance Aktualisierung des Hauptpotentialausgleichs gemäß aktueller VDE-Norm Erhöhung der gesamten elektrischen Anlagensicherheit – Schutz vor Überspannungen, Verbesserung der FI-Schutzschalterfunktion. ✅ Chance Zusammenarbeit von Elektro- und Sanitär-Fachkraft Ganzheitliche Diagnose von elektrischen und hydraulischen Zusammenhängen – vermeidet "Silo-Denken" und reduziert Haftungsrisiken. Orientierungshilfen
- Sofortige Fachkraft beauftragen: Kontaktieren Sie einen geprüften Sachverständigen für elektrochemischen Korrosionsschutz (z. B. mit Zertifizierung nach DIN EN ISO/IEC 17024) – kein Standard-Elektriker oder Elektrotechniker ohne Korrosions-Expertise.
- HPA-Prüfung vornehmen lassen: Beauftragen Sie die Prüfung des Hauptpotentialausgleichs nach DIN VDE 0100-540, inkl. Widerstandsmessung und Sichtkontrolle aller Verbindungen zu Wasser-, Gas- und Heizungsleitungen.
- Messprotokoll anfordern: Verlangen Sie ein schriftliches Messprotokoll mit Potentialdifferenz (Rohr ↔ Cu/CuSO₄-Referenzelektrode), Stromdichte (mA/dm²), DC/AC-Anteil und einer Bewertung gemäß DIN EN 12068.
- Sanitärintervention einplanen: Vereinbaren Sie parallel einen Termin mit einem Sanitärinstallateur, der im Umgang mit korrosionsgeschädigten Leitungen und kathodischem Schutz (Opferanoden) Erfahrung hat.
- Keine isolierenden Maßnahmen ohne Absprache: Setzen Sie keine Isolierzwischenstücke, Kunststoffrohre oder andere Trennmaßnahmen in metallische Wasserleitungen ein, ohne vorher die Strompfade und Potentiale vom Sachverständigen analysieren zu lassen.
- Dokumentation sichern: Sammeln Sie alle vorhandenen Unterlagen zu Elektroinstallation, Erdung, Potentialausgleich und Sanitärplanung – diese sind für die Fehleranalyse unverzichtbar.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Kriechstrom
- Ein ungewollter, geringer elektrischer Strom, der über nicht dafür vorgesehene Pfade fließt. Kriechströme können durch Isolationsfehler oder Potentialunterschiede entstehen.
Verwandte Begriffe: Ableitstrom, Fehlerstrom, Isolationsfehler - Potentialausgleich
- Eine elektrische Verbindung zwischen allen metallenen Installationen im Haus, um Potentialunterschiede zu vermeiden und Kriechströme zu verhindern.
Verwandte Begriffe: Erdung, Schutzleiter, Potentialunterschied - Lochfraß
- Eine Form der Korrosion, bei der sich kleine Löcher in einem Metall bilden. Lochfraß kann durch Kriechströme oder chemische Reaktionen verursacht werden.
Verwandte Begriffe: Korrosion, Elektrolyse, Rost - Erdung
- Eine leitfähige Verbindung zur Erde, die dazu dient, elektrische Geräte und Anlagen vor gefährlichen Spannungen zu schützen.
Verwandte Begriffe: Potentialausgleich, Schutzleiter, Nullung - Ampere (A)
- Die Einheit für die elektrische Stromstärke. Sie gibt an, wie viele Elektronen pro Sekunde durch einen Leiter fließen.
Verwandte Begriffe: Volt (V), Ohm (Ω), Watt (W) - Milliampere (mA)
- Ein Tausendstel Ampere (1 mA = 0,001 A). Wird oft zur Messung von geringen Strömen verwendet.
Verwandte Begriffe: Mikroampere (µA), Ampere (A), Stromstärke - Mikroampere (µA)
- Ein Millionstel Ampere (1 µA = 0,000001 A). Wird zur Messung von sehr geringen Strömen verwendet.
Verwandte Begriffe: Milliampere (mA), Ampere (A), Stromstärke
Häufige Fragen (FAQ)
- Was sind Kriechströme?
Kriechströme sind ungewollte, geringe elektrische Ströme, die über nicht dafür vorgesehene Pfade fließen, beispielsweise über Wasserleitungen. Sie entstehen durch Isolationsfehler oder Potentialunterschiede. - Wie entstehen Kriechströme in Wasserleitungen?
Kriechströme entstehen oft durch fehlerhafte Elektroinstallationen, defekte Geräte oder Potentialunterschiede im Erdreich. Diese Ströme suchen sich den Weg des geringsten Widerstands, oft über metallene Wasserleitungen. - Welche Schäden können Kriechströme verursachen?
Kriechströme können zu Korrosion und Lochfraß in Wasserleitungen führen. Durch den elektrischen Strom werden Metallionen aus dem Leitungsmaterial gelöst, was die Leitungen schwächt. - Wie kann man Kriechströme messen?
Ein Elektrofachmann kann Kriechströme mit einem speziellen Messgerät (z.B. einem Zangenamperemeter) messen. Dabei wird die Stromstärke in den Wasserleitungen gemessen. - Was ist ein Potentialausgleich?
Ein Potentialausgleich ist eine elektrische Verbindung zwischen allen metallenen Installationen im Haus (Wasserleitungen, Heizungsrohre, etc.) und der Erdung. Er verhindert Potentialunterschiede und somit die Entstehung von Kriechströmen. - Wie funktioniert ein Potentialausgleich?
Beim Potentialausgleich werden alle metallenen Installationen mit einem Erdungsleiter verbunden. Dadurch wird sichergestellt, dass alle Teile das gleiche elektrische Potential haben und keine Kriechströme fließen können. - Was kann ich tun, um Kriechströme zu vermeiden?
Lassen Sie Ihre Elektroinstallation regelmäßig von einem Fachmann überprüfen. Achten Sie auf eine korrekte Erdung und einen funktionierenden Potentialausgleich. Vermeiden Sie provisorische Elektroinstallationen. - Sind Kriechströme gefährlich für Menschen?
Ja, Kriechströme können gefährlich sein, insbesondere wenn sie über den Körper fließen. Sie können zu Stromschlägen führen, die im schlimmsten Fall tödlich sein können.
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Lochfraß durch Kriechstrom? – Materialfehler & Wasserqualität
Willst Du uns auf den Arm nehmen?
1. Als Elektrotechniker solltest Du wissen, dass es keinen Wechsel oder Gleichstrom (Ampere) sondern nur Gleich- oder Wechselspannung (Gleichspannung, Wechselspannung) gibt.2. Wer hat Dir den Bären aufgebunden, dass es durch Kriechströme Lochfraß an Wasserleitungen gibt? Lochfraß hast Du durch schlechte Materialqualität oder durch besonders "weiches " Wasser. Es gab vor ca. 10 Jahren mal billiges Kupferrrohr (aus Belgien?), die Leitungen gehen teilweise riehenweise kaputt.
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Kriechströme: Potentialunterschiede & Elektrolyse in CU-Rohren
AC/DC
Wer hat denn hier den Wechselstrom abgeschafft?
Durch Spannungsumkehr (Wechselspannung) fließt natürlich auch der Strom in die andere Richtung, es sei denn, eine Diode verhindert dies. Ohne die Theorie zu vertiefen: Mal einfach auf die Messbereiche eines Multimeters gucken.
An Wasserleitungen sind oft Erdungen angeschlossen. Im Falle eines Potentialunterschiedes können hier natürlich auch Ströme fließen. Dieser Elektronenfluss nimmt dann an der Elektrolyse im CU-Rohr Teil. Das ist wohl mit dem Verweis auf Kriechströme gemeint.
Einen Bezug auf Lochfraß an Kupferwasserleitungen habe ich in dem Zusammenhang allerdings noch nicht gehört. Hier soll es sich tatsächlich um Materialeigenschaften handeln. Zu Randbedingungen habe ich leider auch noch nichts gelesen. Das ist Elektrochemie. -
Korrosion: Kriechstrom-Schaden an T-Träger durch Straßenbahnlinie
ich habe mal ein wunderbares Schadensbild gesehen
bei dem es anderthalb Meter eines fetten T-Trägers unter der Decke eines großen Kanalisationsschachtes weggefressen hat, und das in so kurzer Zeit, dass da die ständige Feuchte nicht der Grund gewesen sein konnte. Man suchte nach der Ursache, warum der Träger nur hier und nicht fünf Meter weiter ähnlich zerstört war und fand einen Zusammenhang mit einer vorbeiführenden Straßenbahnlinie. Wie das technisch nun zusammenhängt und ob an der Straßenbahnlinie ein behebbarer Defekt war - nun ich bin Verputzer und kein Kurzstromelektriker, aber das Bild war mir als sehr beeindruckend im Gedächtnis geblieben. -
Kriechstrom-Messung: Ampere, Spannungsabfall & Elektrolyse im Rohr
Ich will Euch nicht auf den Arm nehmen und ganz so weit hergeholt ist das nicht!
Hi! Erst einmal allen die sich hier Zeit genommen haben vielen Dank! Natürlich kann man sich auch als Elektrotechniker (eigentlich speziell als solcher) irren, aber ich glaube, dass ich das schon richtig geschrieben habe: Ich rede von Kriechströmen und diese misst man in Ampere. Natürlich werden diese (so es sie gibt) durch einen Spannungsabfall hervorgerufen, aber das was an einer bestimmten Stelle im Rohr (wenn dann) die Wirkung tut ist der Stromfluss. Den Bären hat mir ein Installateur aufgebunden der mir erklärt hat, dass es durch den Strom zu einer Elektrolyse im Rohr kommt (siehe auch dritte Antwort) und ich fand das gar nicht so unlogisch. Die Geschichte mit dem Gleich- und Wechselstrom (Gleichstrom, Wechselstrom) ist natürlich so eine Sache. Es ist erstens denkbar, dass bei einem Gerät aus irgendeinem Grund eine vorhandene Gleichspannung (z.B. Heizungssteuerung) einen Leckstrom hervorruft. Aber auch wenn irgendwo eine Wechselspannung anliegt kann es an Materialübergängen zwischen verschiedenen Metallen und hinzukommenden Verunreinigungen zu Diodeneffekten kommen. Fakt ist: Wir haben (sicher) keine Kupferrohre, sondern (glaube ich) Stahlrohre - für das Warmwasser mit Begleitheizung (ich weiß, ich weiß, wer macht sowas heute noch - aber jetzt ist es halt mal so). Vielleicht müsste ich aber wirklich einen Elektrochemiker fragen, wie klein so ein Strom sein muss, damit er keinen Schaden macht. Danke nochmals allen Kommentatoren ... U =8-} -
Kriechstrom & FI-Schalter: Wechselstrom bis max. 30mA im Haus
FI
Hallo, ich bin auch Elektrotechniker und grundsätzlich ist Lochfraß durch Kriechströme möglich. Der zu messende Kriechstrom ist1. Wechselstrom, da die Versorgungsspannung für Ihr Haus 230 V bzw. 400 V (Kraft=3 Phasen) ist.
2. der Kriechstrom höchstens in einem Bereich von max. 30 mA liegen kann, da sonst der FI (Fehlerstromschutzschalter) auslösen würde. Außer Ihr FI hat höheren Auslösewert.
3. Grundsätzlich dann aber mit Ihrer Elektroinstallation im Haus etwas was im Argen liegen dürfte. Ein einfacher aber grober Test. Wirklich ALLE Verbraucher im Haus abschalten, bzw. austecken (Radiowecker usw. nicht vergessen) und dann den Stromzähler beobachten ob sich die Scheibe langsam dreht oder steht. Grüße
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Diskussion: Wechselstrom, Kriechstrom & Zählerdrehung im Forum
Was tummeln sich hier für Elektrotechniker
die meinen, es gäbe keinen Wechselstrom oder man könne einen Kreichstrom an der Zählerdrehung erkennen! Wirklich Klasse. -
Elektrochemie: Korrosion & Lochfraß an Metallen – Die Grundlagen
Wen's Interessiert: Elektrochemie und Lochfraß an Metallen (Korrosin)
Hallo zusammen. Das hier angesprochen Thhema ist sehr umfangreich, doch werde ich mal versuchen, das ganze so kurz wie möglich und trotzdem verständlich zu erläutern. Voraussetzung für solche Vorgänge ist immer ein geschlossener Stromkreis. Taucht man in ein Glas mit Wasser, im dem stromleitende Teilchen (z.B. Salze -- Grund-, Regen- und Trinkwasser (Regenwasser, Trinkwasser) sind voll davon) glöst sind, zwei Eisen (Stahl) stäbe, die über Drähte an den Plus- bzw. Minuspol (Pluspol, Minuspol) einer Batterie angeschlossen sind, so passiert etwa folgendes: An dem Stab, der an Pluspol angeschlossen ist löst sich das Eisen auf, Eisenionen werden im Wasser gelöst. Andere Reaktionen, wie z.B. Entstehung von gasförmigem Sauerstoff, (abhängig von der anliegenden Spannung), können ebenso auftreten. Am Minuspol kann ebenfalls Gas entstehen (z.B. Wasserstoff). Daneben werden aber auch gelöste Metall wieder abgeschieden. Ich kenne zwar die Umstände des Beispiels nicht, aber diese Art der Korrosion könnte für das verrotten des Trägers in der Nähe der Straßenbahn verantwortlich sein. Die vorbeifahrenden Straßenbahn induziert im Eisenträger einen elektrischen Strom (Prinzip eines Trafo's, elektrische Wechselfelder erzeugen wechselnde Magnetfelder, die wiederum in einem nahen Leiter ein elektrisches Feld erzeugen), der zur Korrosion führt. Für den Lochfraß ist aber wahrscheinlich die sogenannte Kontaktkorrosion verantwortlich. Das geht vereinfacht so: Unterschiedliche Metalle in einer Salz (Wasser) Lösung haben zunächst die Tendenz, sich aufzulösen. Edlere Metalle (z.B. Platin Gold Silber Kupfer etc.) weniger als unedlere (z.B. Eisen, wer's genauer wissen will, sollte nach dem Schlagwort elektrochemische Spannungsreihe auch im Internet suchen). Berühren sich zwei unterschiedliche Metalle in der Lösung, so "verhindert" das edlere Metall seine Korrosion dadurch, dass es aus dem unedleren Metall Elektronen aufnimmt. Dadurch lädt sich das unedlere Metall positiv auf (wie am Pluspol der Batterie) und korrodiert verstärkt. Im Fall der "schlechten Kupferrohre" dürfte eine Verunreinigung des Kupfers bei Herstellung durch unedle Metalle, die sich dann herauslösen, der Grund für die Korrosion sein. Im Fall von Eisenrohren ist das etwas schwieriger zu beurteilen. Mögliche Ursachen sind: 1. Splitter oder Späne von edleren Metallen, die über das Wasser in die Rohre gelangen und sich irgendwo im Rohr festsetzen. 2. Übergänge von verschiedenen Rohrmaterialien (Kupfer/Eisen, Messingventile usw.) Es gibt noch weitere mögliche Ursachen für Korrosion an Eisenrohren, über die man spekulieren kann. Üblicherweisen wird Eisen durch eine "dicke" Oxidschicht an der Eisenoberfläche gegen Korrosion geschützt, wenn ich mich recht erinnere, ist das bei sogenannten "schwarzen Rohr" so. Wenn Das fließende Wasser z.B. Dreck enthält (Kristalle, Sand usw.) wird durch diese Teilchen an ungünstigen Stellen die Schutzschicht abgetragen und das Rohr korrodiert. Zum Schluss möchte ich noch einen Tipp loswerden, mit dem die Korrosion der Leitungen vielleicht verhindert werden kann. Zum Schutz von Kesseln werden in das System sogenannte Opferanoden (sehr unedle Metalle) eingebracht, die sich dann anstatt des Kessels auflösen, das ist dann eine beabsichtigte Kontaktkorrosion. Ich hoffe, dass ich mit dem Vortrag niemanden gelangweilt habe 🙂. Ebenso möchte ich klarstellen, das der Sachverhalt hier stark vereinfacht dargestellt ist, damit man damit auch etwas anfangen kann. Elektrochemiker mögen mir verzeihen. 😉 -
Korrosionsschutz: Zinkanoden für Schiffe gegen Kriechströme
Zinkanoden
sind auf jedem Schiff/Motorboot/Segelyacht (mit Motor) angebracht, um die dort generell übliche Korrosion zu verhindern bzw. umzuleiten, d.h. die Kriechströme wandern immer an das weichste Material, in diesem Fall also an die Opferanode. Die wird dann alle Jahre einmal ausgewechselt und das Problemchen ist gelöst. Zu beziehen in jedem Yachtzubehoerhandel. -
Kriechstrom-Messung: Lokale Korrosion vs. Leckstrom erfassen
Wen's Interessiert: Elektrochemie ... die zweite
Hoppla, habe' ich doch vergessen, die Frage des Strommessens zu klären. Die oben erwähnte Kontakt Korrosion ist ein eng begrenzter lokaler Prozess, bei dem der Stromfluss von einem Metall zum anderen und über den Ionentransport in der Lösung verläuft. Von außen ist da mit einem Amperemeter nichts zu messen. Ein Lekstrom wird durch ein Messgerät auch nur schwer zu erfassen sein, da die Metallrohre gut leiten und dadurch geerdet sind (Kontakt mit dem Erdeboden bzw. Erdungsband). Um aber auf das Beispiel mit den zwei Eisenstäben und der Batterie zurückzukommen: Sobald ein Strom fließt, und sei er auch noch so klein, passiert auch chemisch etwas, da die Ladung nur durch eine chemische Reaktion zwischen Elektrode und Lösung ausgetauscht werden kann, d.h. es tritt Korrosion auf (jedenfalls bei Eisen oder Kupfer etc.). Ich glaube das war's jetzt aber. -
Lochfraß Ursachenforschung: Kunststoffrohr-Einsatz in Hauptleitung
Ein Dankeschön
Erst einmal nochmals allen die sich Zeit genommen haben vielen Dank! Die Sache mit den Metallspänen im Rohr halte ich nicht für sehr wahrscheinlich, weil wir Löcher in den verschiedensten Rohren im ganzen Haus haben (und wenn das nicht jeder hat warum genau wir?). Ein Installateur wird mir aber jetzt in die Hauptwasserleitung ein Stück Kunststoffrohr einsetzten, und danach sollte sich wenigstens ganz leicht messen lassen, ob eine Spannung entsteht. Wenn ein Strom fließt dann sicher auch über diese, weil wir dort auch schon mal ein Loch hatten. Bin schon neugierig ... U =8-} -
Korrosion: Kaltwasser, Warmwasser & Potentialausgleich bei Kunststoffrohr
Fragen
1. An Straßenbahnfachleute: ich habe' mal gelesen, Straßenbahnen fahren mit Gleichstrom. Ist das so, oder ist das nur eine falsche Erinnerung aus meinen Kindertagen?
2. Zum Fragesteller: tritt die Korrosion in Kaltwasserleitungen, Warmwasserleitungen oder beidem auf?
Drittens eine Ergänzung: Wenn Sie ein Kunststoffrohr irgendwo einbauen, so muss aus Sicherheitsgründen auf jeden Fall der Potentialausgleich gewährleistet sein. Wenn Ihr Installateur sich hier nicht ganz genau auskennt, sollten Sie vorsichtshalber einen Elektriker dazu fragen. Und wenn, was hier ja diskutiert wurde, der Potentialausgleich irgendwie in Verbindung mit Ihrem Problem steht, bekommen Sie das Problem mit dem Kunststoffrohr doch nicht weg. Dann muss man weiter nachdenken und rätseln. -
Sicherheit: Kunststoffrohr in Zuleitung & Erdung im Hausnetz
Kunststoffrohr versus Sicherheit
Hallo! Wir hatten die Korrosion bisher nur in Kaltwasserleitungen. Zum Thema Sicherheit: Das Ganze funktioniert nur, wenn der Leckstrom seine Ursache außerhalb unseres Hauses hat. Der Grund ist genau der, dass unser Wasserleitungsnetz im Haus natürlich geerdet sein muss. Für die Zuleitung bin ich aber nicht zuständig, und somit würde ein Kunststoffrohr in der Zuleitung und dahinter die Erdung für unser Haus das Problem lösen. Aber jetzt wollen wir mal sehen wie sich die Sache entwickelt. Zu Thema Straßenbahn: Keinen Schimmer, Gleichspannung würde mich aber sehr wundern, weil Straßenbahnen ein nicht gerade eben erfundenes System sind, und die Transformation von Gleichspannung mit älterer Technologie nicht so ganz einfach war. U =8-} -
Lochkorrosion: Lokale Elementbildung, Temperatur & aggressives Wasser
Nachfrage
Nach allem, was ich in der einschlägigen Literatur gelesen habe, ist Lochkorrosion ein Problem von LOKALER Elementbildung. Michael Wanner hat das in seinem Forumsbeitrag sehr schön dargestellt. Lochkorrosion tritt verstärkt auf bei höheren Temperaturen und aggressivem Wasser.
Ob extern eingespeiste Ströme den Effekt verstärken können, ist ein interessantes Thema. Ich kann mir aber kaum vorstellen, dass sie die Ursache sind. Nur weil ein Leitungsrohr stromdurchflossen ist entsteht kein elektrochemisches Element. Es ist ein Reaktionspartner notwendig (das elektrochemisch edlere Metall), und dieser ist zu suchen.
Da die Korrosion nur bei Kaltwasserleitungen auftritt, ist zu vermuten, dass das Warmwasser-Leitungsnetz aus einem besser korrosionsresistenten Material besteht (Kupfer, Kunststoff?).
Weitere Fragen zur Einkreisung des Problems:
1. Aus welchem Material bestehen die Kaltwasser-Leitungen? Ich kann das aus den Forumsbeiträgen nicht richtig ersehen. Sind die Leitungen durchgängig in einer Ausführung, oder wechseln verschiedene Materialien ab (wenn ja, in welcher Folge)?
2. Wo tritt die Korrosion auf? Im gesamten Kaltwasser-Leitungsnetz verteilt, oder an bestimmten Stellen? -
Lochfraß Ursachen: Erklärungsansatz & Kunststoffrohr-Betrachtung
Lösungsansatz?
vielleicht ist der angehängte Link ein Erklärungsansatz für das Problem. Auch das Kunststoffrohr wird behandelt. -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
BauKI Hinweis:
Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt.
KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind.
Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig!
Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung!
Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Kriechströme in Wasserleitungen: Ursachen und Schutz vor Lochfraß
💡 Kernaussagen: Kriechströme können in Wasserleitungen zu Korrosion und Lochfraß führen. Die Ursachen sind vielfältig, von Materialfehlern über Potentialunterschiede bis hin zu externen Einflüssen wie Straßenbahnen. Der Potentialausgleich spielt eine wichtige Rolle beim Schutz. Die Messung von Kriechströmen ist komplex und erfordert Fachkenntnisse.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Lochfraß durch Kriechstrom? – Materialfehler & Wasserqualität kann Lochfraß auch durch schlechte Materialqualität oder besonders weiches Wasser entstehen, nicht ausschließlich durch Kriechströme.
✅ Zusatzinfo: Korrosionsschutz: Zinkanoden für Schiffe gegen Kriechströme zeigt, dass Zinkanoden als Opferanoden in der Schifffahrt eingesetzt werden, um Korrosion zu verhindern, indem sie Kriechströme ableiten.
📊 Fakten/Zahlen: Im Beitrag Kriechstrom & FI-Schalter: Wechselstrom bis max. 30mA im Haus wird erwähnt, dass Kriechströme im Hausnetz maximal 30 mA betragen sollten, da sonst der FI-Schalter auslösen würde.
🔧 Praktische Umsetzung: Ein Installateur plant laut Lochfraß Ursachenforschung: Kunststoffrohr-Einsatz in Hauptleitung den Einbau eines Kunststoffrohrs in die Hauptwasserleitung, um den Stromfluss zu unterbrechen und die Korrosion zu reduzieren. Es ist jedoch wichtig, den Potentialausgleich gemäß Korrosion: Kaltwasser, Warmwasser & Potentialausgleich bei Kunststoffrohr zu berücksichtigen.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie Ihre Elektroinstallation von einem Fachmann überprüfen, um Potentialunterschiede und Kriechströme zu identifizieren. Achten Sie auf die Wasserqualität und verwenden Sie hochwertige Materialien für Ihre Wasserleitungen. Beachten Sie die Hinweise zum Potentialausgleich bei der Installation von Kunststoffrohren.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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- … Simuliere einen PE vom PE-Anschluss der Steckdose zum Heizkörper oder Metall-Wasserleitung und das Prüfgerät löst den FI/RCD aus. Betreibe eine Glühlampe …
- … nur mit der Phase und der Wasserleitung, so löst der FI/RCD aus, es muß nur der Fehlerstrom …
- BAU-Forum - Installation: Elektro, Gas, Wasser, Fernwärme etc. - Dunstabzugshaube unter Strom: Kribbeln am Gehäuse – Ursachen & Lösungen für Fehlerstrom?
- … durch Isolationsfehler oder andere Defekte verursacht werden.[br]Verwandte Begriffe: Ableitstrom, Kriechstrom, FI-Schalter. …
- … Der Potentialausgleich dient dazu, Potentialunterschiede zwischen verschiedenen leitfähigen Teilen (z.B. Wasserleitungen, Heizungsrohre) zu vermeiden, um gefährliche Berührungsspannungen zu verhindern.[br]Verwandte …
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- … Der Potentialausgleich dient dazu, Potentialunterschiede zwischen verschiedenen leitfähigen Teilen (z.B. Wasserleitungen, Heizungsrohre) zu vermeiden. Dies reduziert das Risiko von Stromschlägen. [br …
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- … Kriechstrom …
- … Eine Maßnahme, um Potentialunterschiede zwischen verschiedenen leitfähigen Teilen (z.B. Wasserleitungen, Heizungsrohre) zu vermeiden, um Stromschläge zu verhindern.[br]Verwandte Begriffe: …
- BAU-Forum - Installation: Elektro, Gas, Wasser, Fernwärme etc. - Badewanne ohne Erdung: Gefahr durch Kinderspielzeug? FI-Schutz prüfen!
- … Eine Maßnahme, um Spannungsunterschiede zwischen verschiedenen leitfähigen Teilen (z.B. Wasserleitungen, Heizungsrohre) zu verhindern, indem diese miteinander verbunden werden.[br]Verwandte …
- … z.B. durch den Körper eines Menschen, abfließt.[br]Verwandte Begriffe: Ableitstrom, Kriechstrom, Isolationsfehler …
- … Potentialausgleich dient dazu, Spannungsunterschiede zwischen verschiedenen leitfähigen Teilen im Badezimmer (z.B. Wasserleitungen, Heizungsrohre) zu verhindern. Durch den Potentialausgleich wird sichergestellt, dass alle …
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- … br]Potentialausgleich sorgt dafür, dass alle leitfähigen Teile im Badezimmer (z.B. Wasserleitungen, Heizkörper) das gleiche elektrische Potential haben. Dadurch werden Potentialunterschiede und …
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- … Potentialausgleich im Badezimmer?[br]Der Potentialausgleich verbindet alle leitfähigen Teile (z.B. Wasserleitungen, Heizungsrohre) miteinander und mit der Erdung, um Spannungsunterschiede zu vermeiden. …
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Externe Fundstellen und weiterführende Recherchen
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