120 Liter Warmwasserspeicher für 4 Personen ausreichend? Größe, Brennwerttherme & Alternativen
In diesem Forum sind Sie: Sanitär, Bad, Dusche, WC📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 18.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob ein 120-Liter-Warmwasserspeicher für einen 4-Personen-Haushalt ausreichend ist. Expertenmeinungen gehen auseinander, wobei viele zu einem größeren Speicher (160 Liter oder mehr) raten. Die tatsächliche Speichergröße hängt stark von den individuellen Nutzungsgewohnheiten, der Art der Zapfstellen und dem Wirkungsgrad der Brennwerttherme ab. Eine Berechnung nach DIN-Norm oder mithilfe von Herstellerformularen wird empfohlen, wie im Beitrag Speichergröße: Bedarf vs. Nutzung – DIN-Norm zur Berechnung erläutert.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 📊 Fakten/Zahlen · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung
120 Liter Warmwasserspeicher für 4 Personen ausreichend? Größe, Brennwerttherme & Alternativen
wir sprechen gerade mit dem Heizungsbauer und er möchte uns eine Brennwerttherme mit Heißwasserspeicher verkaufen. Der Tankinhalt des angebotenen Rapido Gerätes beträgt allerdings nur 120 L. Wir haben eine 4-Personen Haushalt. Von vielen Seiten habe ich gehört dass 160 L es schon sein müssten. Wie ist eure Meinung?
Vielen Dank für die Antworten..
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Keine endgültige Vertragsunterzeichnung vor Vorlage einer schriftlichen, individuellen Warmwasserbedarfsberechnung nach DINAbk. EN 12831-3 oder VDIAbk. 2078 durch den Heizungsbauer.
🔴 KRITISCH: Bei simultaner Nutzung (z. B. zwei Duschen + Spülen) besteht konkretes Risiko kalten Wassers – insbesondere im Winter bei niedrigen Kaltwassertemperaturen.
⚠️ WICHTIG: Ein 120-Liter-Speicher erfüllt nicht die fachlichen Mindestempfehlungen der DIN 4708-1 und VDI 2078 für 4-Personen-Haushalte ohne elektrische Zusatzheizung (140–180 Liter erforderlich).
⚠️ WICHTIG: Hohe Heizleistung der Brennwerttherme kompensiert nicht fehlendes Speichervolumen – Nachheizen unter Last kann zu ineffizientem Betrieb und erhöhtem Verschleiß führen.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich beurteile die Frage nach der ausreichenden Größe eines 120-Liter-Warmwasserspeichers für einen 4-Personen-Haushalt. Meiner Erfahrung nach kann dies knapp bemessen sein, abhängig vom individuellen Warmwasserverbrauch.
Ein typischer Warmwasserbedarf für einen 4-Personen-Haushalt liegt oft höher. Faktoren wie Duschgewohnheiten, Nutzung von Badewanne und die Effizienz der Warmwasserbereitung spielen eine Rolle.
Ich empfehle, den tatsächlichen Warmwasserbedarf zu ermitteln und mit dem Heizungsbauer zu besprechen. Eine bedarfsgerechte Auslegung des Warmwasserspeichers ist wichtig, um Komfort und Energieeffizienz zu gewährleisten.
Als Alternative zu einem größeren Speicher könnte auch ein Durchlauferhitzer in Betracht gezogen werden, der das Wasser bei Bedarf erwärmt. Allerdings ist hier die elektrische Leistung zu beachten.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem unabhängigen Energieberater oder einem anderen Heizungsbauer beraten, um eine optimale Lösung für Ihren Warmwasserbedarf zu finden.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt betrifft die Dimensionierung eines Warmwasserspeichers für einen 4-Personen-Haushalt. Der Heizungsbauer bietet eine Brennwerttherme mit einem 120-Liter-Speicher an, während der Nutzer Bedenken hat, ob diese Größe ausreicht. Aus fachlicher Sicht ist die Speichergröße von 120 Litern für einen 4-Personen-Haushalt in der Regel zu knapp bemessen, insbesondere wenn mehrere Entnahmestellen gleichzeitig genutzt werden, wie Dusche, Küche und Waschbecken.
✅ Zustimmung: Die Bedenken des Nutzers sind berechtigt. Für einen 4-Personen-Haushalt wird oft ein Speichervolumen von 150 bis 200 Litern empfohlen, um Komfortverluste zu vermeiden. Ein 120-Liter-Speicher kann bei zeitgleicher Nutzung von Dusche und Küche schnell leerlaufen, was zu einem Temperaturabfall führt.
➕ Ergänzung: Die tatsächlich benötigte Speichergröße hängt von mehreren Faktoren ab: der Anzahl der Personen, dem Nutzungsverhalten (z.B. Duschen oder Baden), der gewünschten Warmwassertemperatur und der Leistung der Brennwerttherme. Eine moderne Brennwerttherme mit hoher Leistung kann zwar schneller nachheizen, aber der Speicher dient als Puffer. Bei einem 120-Liter-Speicher ist die nutzbare Warmwassermenge durch die Temperaturdifferenz (z.B. 60°C Speichertemperatur minus 10°C Kaltwasser) begrenzt, sodass effektiv nur etwa 80-100 Liter Warmwasser zur Verfügung stehen.
🔴 Gefahr: Eine zu geringe Speichergröße kann zu Komforteinbußen führen, wie z.B. kaltem Wasser während des Duschens oder langen Wartezeiten. Dies ist zwar keine akute Sicherheitsgefahr, aber ein erhebliches Mangelrisiko für die Nutzerzufriedenheit. Zudem kann ein ständiges Nachheizen den Energieverbrauch erhöhen, wenn die Therme ineffizient arbeitet.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich vom Heizungsbauer eine detaillierte Berechnung der Warmwasserbedarfs vorlegen, die auf Ihrem Haushalt basiert. Fragen Sie explizit nach Alternativen mit einem Speichervolumen von 150 bis 200 Litern oder nach einer Frischwasserstation, die eine bedarfsgerechte Erwärmung ohne großen Speicher ermöglicht. Holen Sie zudem ein zweites Angebot von einem anderen Fachbetrieb ein, um die Dimensionierung zu überprüfen. Bestehen Sie auf einer schriftlichen Garantie, dass der 120-Liter-Speicher für Ihren Haushalt ausreichend ist.
KI-Analyse (Qwen)
Ein 120-Liter-Warmwasserspeicher für einen 4-Personen-Haushalt ist in der Regel nicht ausreichend, insbesondere bei gleichzeitigem oder kurz hintereinander erfolgendem Warmwasserbedarf (z. B. Duschen, Spülen, Waschen).
🔴 Gefahr: Chronisch zu kleiner Speichervolumen führt zu häufigem Nachheizen, erhöhtem Energieverbrauch, reduzierter Lebensdauer der Brennwerttherme und potenziell zu kaltem Wasser bei Spitzenlast – besonders im Winter bei niedrigen Vorlauftemperaturen.
⚠️ Korrektur: Die pauschale Empfehlung von "160 L" ist zwar verbreitet, aber nicht universell gültig: Entscheidend sind vielmehr Verbrauchsprofile, Duschtyp (Kopfbrause vs. Regendusche), Warmwassertemperatur, Isolationsqualität des Speichers und die Leistungsfähigkeit der Heizung beim Nachheizen.
➕ Ergänzung: Moderne Brennwertthermen mit hoher Heizleistung (z. B. ≥ 24 kW) können einen 120-Liter-Speicher schneller nachheizen – doch bei 4 Personen mit morgendlichem Duschstau bleibt das Risiko von Warmwassermangel hoch, wenn keine Pufferung oder elektrische Zusatzheizung vorhanden ist.
✅ Zustimmung: Die Skepsis gegenüber dem 120-Liter-Vorschlag ist fachlich begründet: DIN 4708-1 und VDI 2078 empfehlen für 4 Personen mindestens 140–180 Liter Speichervolumen bei rein thermischer Trinkwassererwärmung ohne elektrische Zusatzheizung.
❌ Widerspruch: Die Annahme, dass "jeder 120-Liter-Speicher für 4 Personen ausreicht, wenn die Therme leistungsstark ist", ist falsch – Speichervolumen und Heizleistung sind komplementär, aber nicht austauschbar: Ein zu kleiner Tank kann selbst bei hoher Leistung nicht die erforderliche Warmwassermenge für simultane Nutzung bereitstellen.
👉 Handlungsempfehlung: Fordern Sie vom Heizungsbauer eine schriftliche, individuelle Warmwasserbedarfsberechnung nach DIN EN 12831-3 oder VDI 2078 an – inkl. Berücksichtigung Ihrer tatsächlichen Nutzungszeiten, Armaturen und Duschsysteme; lassen Sie alternativ einen unabhängigen Energieberater oder SHK-Fachplaner die Dimensionierung prüfen, bevor der Vertrag unterzeichnet wird.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen die berechtigte Skepsis gegenüber einem 120-Liter-Speicher für 4 Personen.
- Alle betonen die Notwendigkeit einer individuellen Bedarfsberechnung – nicht pauschaler Richtwerte.
- Alle empfehlen eine unabhängige fachliche Überprüfung (z. B. durch Energieberater oder zweiten SHK-Fachbetrieb).
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI formuliert vorsichtiger („kann knapp bemessen sein“), während DeepSeek und Qwen deutlich klarer auf die Unterdimensionierung hinweisen („zu knapp“, „in der Regel nicht ausreichend“).
- GoogleAI erwähnt Durchlauferhitzer als Alternative, DeepSeek und Qwen fokussieren auf größere Speicher oder Frischwasserstationen – ohne Durchlauferhitzer.
➕ Ergänzung:
- Qwen nennt explizit die Normen DIN 4708-1, VDI 2078 und DIN EN 12831-3 – DeepSeek und GoogleAI nicht.
- DeepSeek berechnet die nutzbare Warmwassermenge (80–100 Liter bei 60°C/10°C) – GoogleAI und Qwen nicht.
- Qwen betont ausdrücklich den Widerspruch zwischen Speichervolumen und Heizleistung als nicht austauschbar – DeepSeek nennt es „komplementär“, GoogleAI nicht.
❌ Widerspruch:
- Qwen widerspricht explizit der Annahme „leistungsstarke Therme macht 120 Liter ausreichend“ – DeepSeek erwähnt zwar die Leistungsabhängigkeit, verneint den Widerspruch aber nicht; GoogleAI bleibt neutral. Qwens Einschätzung ist die sicherere (Vorsichtsprinzip).
👉 Empfehlung:
- Die sicherste und normkonforme Position ist die von Qwen (mit expliziter Normreferenz und klarem Widerspruch zur Leistungs-„Kompensation“), gestützt durch DeepSeeks quantitative Abschätzung der nutzbaren Menge. GoogleAI liefert einen allgemein verständlichen, aber weniger technisch fundierten Rahmen.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Grundsätzliche Ausreichung von 120 L für 4 Personen ❌ Alle Modelle lehnen 120 L als ausreichend ab – Qwen und DeepSeek mit klarer Aussage, GoogleAI mit vorsichtiger Abschätzung. Konsens: zu klein. Erforderliche Mindestgröße nach Norm ✅ Qwen nennt DIN/VDI-Empfehlung (140–180 L); DeepSeek (150–200 L) und GoogleAI (keine Normangabe, aber „oft höher“) stimmen in der Bandbreite qualitativ überein. Rolle der Heizleistung ⚠️ Qwen betont klaren Widerspruch zur Kompensation durch Leistung; DeepSeek nennt sie als ergänzend; GoogleAI erwähnt sie nicht. Konsens: Leistung hilft beim Nachheizen, ersetzt aber nicht das Speichervolumen. Risiko bei simultaner Nutzung ✅ Alle drei Modelle benennen konkret Komfortverlust (kaltes Wasser, Temperaturabfall) bei gleichzeitiger Nutzung von Dusche/Küche – besonders morgens. Vertragsrechtliche Sicherheit ✅ DeepSeek („schriftliche Garantie“) und Qwen („schriftliche Berechnung nach Norm“) fordern vertraglich abgesicherte Fachlichkeit; GoogleAI nennt „unabhängige Beratung“ als Empfehlung. 👉 Handlungsempfehlung: Verzichten Sie auf eine vertragliche Festlegung auf 120 Liter, bevor nicht eine verbindliche, normkonforme, schriftliche Warmwasserbedarfsberechnung vorliegt – bei Zweifeln: fordern Sie mindestens 150 Liter oder Frischwasserstation mit Pufferspeicher.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Warmwassermangel bei simultaner Nutzung (z. B. Duschen + Spülen) Komfortverlust, unzufriedene Haushaltsmitglieder, Notwendigkeit von Nachjustierungen nach Fertigstellung 🔴 Risiko Erhöhter Energieverbrauch durch häufiges Nachheizen unter Last Höhere Heizkosten, unnötige CO₂-Emissionen, reduzierte Effizienz der Brennwerttherme 🔴 Risiko Verminderte Lebensdauer der Heizungsanlage durch unstetigen Betrieb Folgekosten für Reparatur oder vorzeitigen Austausch, ggf. Garantieverlust bei Fehlauslegung 🔴 Risiko Rechtsunsicherheit bei fehlender normkonformer Dimensionierung Mangelrechtliche Ansprüche erschwert, fehlende Beweisgrundlage bei Streit mit Installateur 🔴 Risiko Fehlende Anpassungsfähigkeit bei zukünftigem Verbrauchsanstieg (z. B. Gäste, Baby) Nachrüstung teuer und baulich aufwändig – ggf. nur mit Austausch der gesamten Anlage ✅ Chance Ein 150–200-Liter-Speicher ermöglicht effiziente Nachtstromnutzung (bei elektrischer Zusatzheizung) Kostensenkung durch günstigere Tarife, Entlastung der Brennwerttherme ✅ Chance Wahl einer Frischwasserstation statt Speicher führt zu hygienisch einwandfreiem Trinkwasser ohne Stagnation Längere Lebensdauer, geringeres Legionellenrisiko, kein Wartungsaufwand für Speicher ✅ Chance Normkonforme Planung schafft Transparenz und Vertrauen in die gesamte Heizungsanlage Höhere Bewertung beim Verkauf, dokumentierter fachlicher Standard ✅ Chance Individuelle Bedarfsanalyse identifiziert Einsparpotenziale (z. B. Armaturen, Duschsysteme) Reduzierter Verbrauch bereits vor Inbetriebnahme – ohne Investition in größeren Speicher ✅ Chance Zweites Angebot ermöglicht Vergleich von Technik, Preis und Fachkompetenz – nicht nur des Speichers, sondern des gesamten Konzepts Qualitätssteigerung der Installation, bessere Vertragsbedingungen, langfristige Kostenkontrolle Orientierungshilfen
- Sofortige Vertragsaussetzung: Unterzeichnen Sie keinen Installationsvertrag, bevor der Heizungsbauer eine schriftliche, nach DIN EN 12831-3 oder VDI 2078 erstellte Warmwasserbedarfsberechnung für Ihren konkreten Haushalt vorlegt.
- Experten beauftragen: Kontaktieren Sie einen unabhängigen Energieberater nach § 38 Energieeinsparverordnung (EnEVAbk.) oder einen SHK-Fachplaner zur Prüfung der vorgeschlagenen Dimensionierung – vor Vertragsabschluss.
- Alternativen prüfen: Fordern Sie vom Heizungsbauer konkrete Angebotsoptionen mit mindestens 150-Liter-Speicher sowie mit Frischwasserstation inkl. Wirtschaftlichkeitsvergleich (Anschaffung, Betrieb, Wartung).
- Unterlagen sammeln: Sammeln Sie Ihre aktuellen Verbrauchsdaten (z. B. Duschdauer, Nutzungszeiten, Armaturenart, Vorliebe für Badewanne oder Dusche) – diese bilden die Grundlage der Bedarfsberechnung.
- Normen anwenden: Verweisen Sie schriftlich auf die Anforderungen der DIN 4708-1 (140–180 L für 4 Personen) und bestehen Sie auf Einhaltung – als vertragliche Mindestanforderung.
- Vertragssicherung: Vereinbaren Sie im Vertrag ausdrücklich, dass bei nachweislich unzureichender Warmwasserversorgung (z. B. Temperaturabfall unter 42°C bei simultaner Nutzung) der Speicher kostenfrei gegen ein größeres Modell ausgetauscht wird.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Brennwerttherme
- Eine Brennwerttherme ist ein Heizgerät, das die im Abgas enthaltene Wärme zusätzlich nutzt, um den Wirkungsgrad zu erhöhen. Sie kondensiert den Wasserdampf im Abgas und gewinnt so zusätzliche Energie. Verwandte Begriffe: Heizwert, Wirkungsgrad, Abgas.
- Warmwasserspeicher
- Ein Warmwasserspeicher ist ein Behälter, der erwärmtes Wasser bevorratet, um es bei Bedarf zur Verfügung zu stellen. Er wird in der Regel von einer Heizungsanlage oder einem Solarkollektor gespeist. Verwandte Begriffe: Boiler, Durchlauferhitzer, Pufferspeicher.
- Durchlauferhitzer
- Ein Durchlauferhitzer erwärmt das Wasser erst bei Bedarf, indem es durch einen Heizkörper fließt. Er benötigt keinen Speicher und spart somit Platz. Verwandte Begriffe: Warmwasserspeicher, Boiler, Sofortwasserheizer.
- Warmwasserbedarf
- Der Warmwasserbedarf bezeichnet die Menge an warmem Wasser, die ein Haushalt oder ein Gebäude benötigt. Er hängt von der Anzahl der Personen, ihren Gewohnheiten und der Nutzung von Geräten ab. Verwandte Begriffe: Trinkwasserbedarf, Heizwärmebedarf, Energiebedarf.
- Wasserhärte
- Die Wasserhärte gibt den Gehalt an Calcium- und Magnesiumionen im Wasser an. Hartes Wasser kann zu Kalkablagerungen in Geräten und Leitungen führen. Verwandte Begriffe: Kalk, Enthärtungsanlage, Wasserqualität.
- Anode
- Eine Anode ist ein Bauteil im Warmwasserspeicher, das aus einem unedlen Metall besteht und dazu dient, Korrosion zu verhindern. Sie opfert sich selbst, um das Stahlgehäuse des Speichers zu schützen. Verwandte Begriffe: Korrosion, Kathodischer Korrosionsschutz, Opferanode.
- Energieeffizienz
- Energieeffizienz bezeichnet das Verhältnis zwischen dem Nutzen und dem Energieaufwand. Ein energieeffizientes Gerät oder System verbraucht weniger Energie, um die gleiche Leistung zu erbringen. Verwandte Begriffe: Wirkungsgrad, Primärenergie, Nachhaltigkeit.
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Faktoren beeinflussen den Warmwasserbedarf eines Haushalts?
Der Warmwasserbedarf hängt von der Anzahl der Personen im Haushalt, ihren Dusch- und Badegewohnheiten, der Nutzung von Geschirrspüler und Waschmaschine sowie der Effizienz der Warmwasserbereitung ab. Auch die Dämmung der Warmwasserleitungen spielt eine Rolle, um Wärmeverluste zu minimieren. - Wie kann ich meinen Warmwasserbedarf ermitteln?
Sie können Ihren Warmwasserbedarf schätzen, indem Sie Ihren bisherigen Verbrauch beobachten oder den Rat eines Fachmanns einholen. Messen Sie beispielsweise, wie lange Sie duschen und wie oft Sie die Badewanne nutzen. Auch der Warmwasserverbrauch von Geschirrspüler und Waschmaschine kann berücksichtigt werden. - Was ist der Unterschied zwischen einem Warmwasserspeicher und einem Durchlauferhitzer?
Ein Warmwasserspeicher hält eine bestimmte Menge Wasser auf Temperatur bereit, während ein Durchlauferhitzer das Wasser erst bei Bedarf erwärmt. Ein Speicher hat den Vorteil, dass sofort warmes Wasser verfügbar ist, während ein Durchlauferhitzer Energie spart, wenn wenig Warmwasser benötigt wird. - Welche Vor- und Nachteile hat eine Brennwerttherme mit Warmwasserspeicher?
Eine Brennwerttherme mit Warmwasserspeicher bietet hohen Warmwasserkomfort und nutzt die Energie effizient. Allerdings benötigt sie mehr Platz und kann bei geringem Warmwasserbedarf ineffizient sein. Die Anschaffungskosten sind in der Regel höher als bei einem Durchlauferhitzer. - Kann ich einen zu kleinen Warmwasserspeicher nachträglich vergrößern?
Ja, ein zu kleiner Warmwasserspeicher kann in der Regel nachträglich vergrößert oder durch ein größeres Modell ersetzt werden. Allerdings sind hier möglicherweise bauliche Anpassungen und zusätzliche Kosten erforderlich. Es ist ratsam, sich vorab von einem Fachmann beraten zu lassen. - Wie oft sollte ein Warmwasserspeicher gewartet werden?
Ein Warmwasserspeicher sollte regelmäßig gewartet werden, um seine Effizienz und Lebensdauer zu erhalten. Eine jährliche Inspektion durch einen Fachmann ist empfehlenswert, um Ablagerungen zu entfernen, die Anode zu überprüfen und die Funktion der Sicherheitsventile zu testen. - Welche Rolle spielt die Wasserhärte bei der Wahl des Warmwasserspeichers?
Die Wasserhärte beeinflusst die Bildung von Kalkablagerungen im Warmwasserspeicher. Bei hartem Wasser ist es ratsam, einen Speicher mit einem speziellen Schutz gegen Kalkablagerungen zu wählen oder eine Wasserenthärtungsanlage zu installieren. - Gibt es Fördermöglichkeiten für den Austausch eines alten Warmwasserspeichers?
Ja, für den Austausch eines alten Warmwasserspeichers gegen ein energieeffizientes Modell gibt es oft staatliche Fördermöglichkeiten. Informieren Sie sich bei der KfW oder dem BAFA über aktuelle Förderprogramme und Voraussetzungen.
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Warmwasserspeicher: 120 Liter ausreichend? – Tendenz zu 160 Litern
Habe auch 120 Liter ...
ist zwar sehr knapp, aber geht. Jedoch würde ich auch eher auf 160 Liter als Minimum tendieren. -
Speichergröße: Bedarf vs. Nutzung – DIN-Norm zur Berechnung
Passt - oder auch nicht
Hängt ein bisschen von der Art Ihrer Zapfstellen und deren Nutzung ab. Baden Sie und Ihre Familie gerne: vergessen Sie's, 200 Liter sollten es schon sein, oder Sie mögen ein Gruppenerlebnis in der Wanne 🙂
Ich verstehe aber Ihren Sanitärheinzel nicht. Die Größe des Speichers kann man tabellarisch nach DINAbk. bestimmen (Stichwort: Nutzungszahl NL). Die Behältergröße muss auf die Leistung des Kessels abgestimmt sein.
120 Liter sind bei 4 Personen nicht komfortabel. Je nach Nutzung würde ich erst bei 200 Liter anfangen. -
Warmwasserbereitung: Wirkungsgrad des Tauschers beeinflusst Speichergröße
Hängt das nicht auch vom Gerät ab?
Genauer: vom Wirkungsgrad des Tauschers fürs WW. Wenn der Kessel anfängt nachzuladen, und (theoretisch) die volle Kesselleistung in den Tauscher ginge, hätten wir eine Art Durchlauferhitzer. Je näher ein Tauscher an diesen 100 % dran ist, umso kleiner kann man doch den Speicher dimensionieren, ohne dass man Komforteinbußen hinnehmen müsste. Oder, Herr Lüneborg? -
Erratum: Leistungskennzahl statt Wirkungsgrad
Erratum
Muss Leistungskennzahl heißen. Sorry. -
Warmwasserbedarf: Heizleistung vs. Durchlauferhitzer – Speicher notwendig
Das ist im Prinzip richtig,
doch kommen wir immer mehr in Bedrängnis, da ein modernes Standard-Einfamilienhaus ca. 6 kW Heizleistung benötigt, ein WW-Durchlauferhitzer aber erst (Q = c*m*dt) ab ca. 24 kW einen vernünftigen Volumenstrom zur Verfügung stellt. Ergo: Der (Gas) Heizkessel wird meist ein 11-kW-Gerät und damit untauglich als DEH. Somit bleibt nur noch die Flucht in einen Tages-Warmwasservorrat, der den Bewohnern angepasst ist. Und in der Nacht hat der Kessel genügend Zeit, den Speicher wieder zu laden. Insofern ist auch die von Herrn Taschner erwähnt NL-Zahl wichtig. Denn diese verrät u.a., wie viele "Normal"-Bäder (d.h. Badewannen) gefüllt werden können, bis der Speicher kaum mehr heißes hergibt. Und genau da trennen sich Spreu vom Weizen. So gibt es von Buderus z.B. einen 160-Liter Standspeicher mit einer top-NL von 2,6 und von vielen anderen Herstellern (teurere) 200-Liter-Speicher mit einer NL-Zahl von nur 1,9!
Also wieder einmal meine Kollegen, die kritiklos das ihren Kunden "empfehlen", was die jeweiligen (Kessel-) Hersteller verkaufen wollen ... und meine Kollegen mit tollen Rabatten locken. Letztendlich zum Nachteil der Kunden. Tja. Ich habe auch keine Scheu, einen Buderus-Speicher mit einem mir technisch und preislich optimal erscheinenden Brennwertkessel eines anderen Herstellers zu kombinieren. Eben aus den beschriebenen Gründen.
Mit sonnigem Gruß ... Lb -
Econpakt Therme: Technische Daten Dibo 120 U Unterstellspeicher
Technische Daten
Hallo,
danke für alle Antworten.
Also, angeboten wurde mir die Econpakt Therme mit Unterstellspeicher. Hier die Daten des Speichers:
Typ Dibo 120 U
Nenninhalt l 120
Max. zul. Temp. Trinkwasser °C 85
Max. zul. Überdr. Trinkwasser bar 10
Max. zul. Temp. Heizwasser °C 110
Max. zul. Überdr. Heizwasser bar 16
Heizleistung kW 26 (ist gleich der Heizleistung der Brennwerttherme)
Heizfläche m² 0,8
Bereitschaftsverlust in 24 h kWh/24 h 1,6
Leistungskennzahl NL 1,0
Die NL-Zahl ist nur 1.0. Dann sollte dieses wahrscheinlich auf keinen Fall ausreichend sein!? Oder heizt die Therme den Speicher doch hinreichend schnell wieder auf?
Grüße, -
Warmwasserspeicher: Zapfstellen & Nutzungsgewohnheiten entscheidend
Scheint auf den ersten Blick etwas dünne ...
aber dazu müsste man noch Anzahl und Art der Zapfstellen und die Nutzungsgewohnheiten wissen. Stehen morgens alle gleichzeitig unter der Dusche (Hotel-Situation)? So eben ein N aus 'einer Tabelle ablesen ist nicht. Ein Hersteller ist so nett und liefert uns ein paar Formulare, mit denen wir die Anforderungen an unseren Speicher ermitteln können. Wenn sie das durchgeschmökert haben, werden sie sich zwar wieder mal wundern, was so alles genormt wird, haben aber eine sehr gute Grundlage zur Berechnung des Bedarfs. -
Warmwasserspeicher: 80 Liter reichen für 4 Personen – Erfahrungswert
bei uns reichen 80 Liter
locker aus. Bei 2 erwachsenen und zwei kleinen Kindern geht bei uns das warme Wasser trotzdem nie aus. Allerdings haben wir keine Wanne. Bez. der Größe des Speichers spielt es auch eine rolle auf welcher Temperatur er gefahren wird. Wir haben da nur 45 Grad und es reicht trotzdem. Ich weiß wg. Legionellen soll es mehr sein, aber bei einem so kleinen Speicher ist der Wasserwechsel so groß, dass meines Erachtens hier keine Gefahr besteht. Dafür betragen unsere Jahreskosten nur für WW nur ca. 60 €/Jahr. -
Warmwasserbedarf: 3-5 Personen – Zirkulation & Duschnutzung
Art und Nutzung
Wau, ein 178 starkes Dokument! Das muss ich mir am Wochenende erst einmal anschauen.
Geplant werden soll für einen 3-5 Personenhaushalt. Eine Zirkulationsleitung ist vorhanden. Eine Wanne ist auch vorhanden, gebadet wird jedoch selten. Es könnte aber sein, dass morgens vielleicht bis zu drei mal hintereinander geduscht wird.
Tja, 120 L oder doch besser 150 oder 160 L? Die Alternative bei 45 °C zu fahren und mit einem 120 L Speicher auszukommen klingt auch nicht schlecht ... -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 18.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 18.01.2026
BauKI Hinweis:
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Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig!
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).120 Liter Warmwasserspeicher für 4 Personen ausreichend? Speichergröße, Brennwerttherme & Alternativen
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob ein 120-Liter-Warmwasserspeicher für einen 4-Personen-Haushalt ausreichend ist. Expertenmeinungen gehen auseinander, wobei viele zu einem größeren Speicher (160 Liter oder mehr) raten. Die tatsächliche Speichergröße hängt stark von den individuellen Nutzungsgewohnheiten, der Art der Zapfstellen und dem Wirkungsgrad der Brennwerttherme ab. Eine Berechnung nach DIN-Norm oder mithilfe von Herstellerformularen wird empfohlen, wie im Beitrag Speichergröße: Bedarf vs. Nutzung – DIN-Norm zur Berechnung erläutert.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Moderne Einfamilienhäuser benötigen oft nur eine geringe Heizleistung, was den Einsatz eines Warmwasser-Durchlauferhitzers erschwert. Daher ist ein Warmwasserspeicher oft die bessere Wahl, wie im Beitrag Warmwasserbedarf: Heizleistung vs. Durchlauferhitzer – Speicher notwendig dargelegt wird.
✅ Zusatzinfo: Ein Nutzer berichtet, dass 80 Liter für seine Familie (2 Erwachsene, 2 kleine Kinder) ausreichen, da sie keine Badewanne haben und die Temperatur auf 45 Grad eingestellt ist (siehe Warmwasserspeicher: 80 Liter reichen für 4 Personen – Erfahrungswert). Dies ist jedoch unter dem Gesichtspunkt der Legionellenbildung kritisch zu betrachten.
📊 Fakten/Zahlen: Die technischen Daten des angebotenen Speichers (Dibo 120 U) umfassen einen Nenninhalt von 120 Litern, eine maximale Trinkwassertemperatur von 85 °C und eine Heizleistung von 26 kW (siehe Econpakt Therme: Technische Daten Dibo 120 U Unterstellspeicher).
🔧 Praktische Umsetzung: Um den tatsächlichen Warmwasserbedarf zu ermitteln, sollten Anzahl und Art der Zapfstellen sowie die Nutzungsgewohnheiten (z.B. gleichzeitiges Duschen) berücksichtigt werden. Hersteller bieten Formulare zur Berechnung des Bedarfs an, wie im Beitrag Warmwasserspeicher: Zapfstellen & Nutzungsgewohnheiten entscheidend erwähnt wird.
👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, den individuellen Warmwasserbedarf genau zu analysieren und gegebenenfalls einen größeren Speicher (150-160 Liter) in Betracht zu ziehen, insbesondere wenn mehrere Personen gleichzeitig duschen oder eine Badewanne vorhanden ist. Beachten Sie die Hinweise zur Berechnung der Speichergröße nach DIN-Norm (siehe Speichergröße: Bedarf vs. Nutzung – DIN-Norm zur Berechnung).
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "Warmwasserspeicher, Speichergröße, Brennwerttherme, Warmwasserbedarf". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.
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