Baugenehmigung Kosten: Welche Gebühren fallen an? Unterschiede Alt vs. Neu?
In diesem Forum sind Sie: Bauplanung / Baugenehmigung📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 18.01.2026
Der Thread behandelt die Kosten einer Baugenehmigung für ein Grundstück mit einer alten Baugenehmigung. Es geht um mögliche Zusatzkosten aufgrund einer Überschreitung der GRZ (Geschossflächenzahl) und die Verantwortlichkeit der Erbengemeinschaft. Die Diskussion beleuchtet auch die Bedeutung des Kaufvertrags und die Kommunikation mit dem Stadtplanungsamt.
⚠️ Wichtiger Hinweis · 💰 Zusatzinfo · 📊 Fakten/Zahlen · 👉 Handlungsempfehlung
Baugenehmigung Kosten: Welche Gebühren fallen an? Unterschiede Alt vs. Neu?
Gruß
-
Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Eine Baugenehmigung aus dem Jahr 1999 ist – unabhängig vom Grundstückserwerb – rechts- und verwaltungsrechtlich nicht automatisch wirksam; ihr Erlöschen ist gesetzlich vorgesehen (meist nach 3 Jahren) und muss unverzüglich durch das Bauamt geprüft werden.
🔴 KRITISCH: Die Behauptung, die Baugenehmigung sei "mit dem Grundstück erworben", ist juristisch falsch und kann zu falschen Handlungen führen – keine bauliche Umsetzung ohne aktuell gültige, zum konkreten Vorhaben erteilte Genehmigung.
⚠️ WICHTIG: Alle Kosten für die ursprüngliche Genehmigung (1999) verbleiben beim Antragsteller (Erbengemeinschaft), sofern im Kaufvertrag keine ausdrückliche Übernahmevereinbarung getroffen wurde – dies gilt auch bei schriftlichen, aber rechtlich unzutreffenden Mitteilungen der Verkäufer.
⚠️ WICHTIG: Ein Nachtrag zur alten Genehmigung ist kein "Reaktivieren", sondern ein eigenständiges Verwaltungsverfahren – seine Kosten (DM 800,–) sind vom Nachtragsteller (Käufer) zu tragen und nicht rückübertragbar.
KI-Analyse (GoogleAI)
Die Kosten für eine Baugenehmigung sind von verschiedenen Faktoren abhängig. Dazu gehören:
- Art des Bauvorhabens: Je komplexer das Vorhaben, desto höher die Gebühren.
- Bausumme: Die Gebühren werden oft als Prozentsatz der Bausumme berechnet.
- Gebührenordnung der Gemeinde/des Bundeslandes: Jede Kommune hat eigene Gebührenordnungen.
Da eine Baugenehmigung von 1999 vorliegt, ist zu prüfen, ob diese noch gültig ist oder ob ein Nachtrag bzw. eine neue Genehmigung erforderlich ist. Ein Fehler im Stadtplanungsamt könnte ebenfalls Auswirkungen auf die Kosten haben.
👉 Handlungsempfehlung: Klären Sie die Gültigkeit der alten Baugenehmigung und die Notwendigkeit eines Nachtrags mit dem zuständigen Bauamt. Holen Sie sich ein Angebot für die Gebühren ein.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt betrifft eine rechtliche Auseinandersetzung über die Kostentragung einer Baugenehmigung aus dem Jahr 1999, die von einer Erbengemeinschaft für ein Teilgrundstück beantragt und bezahlt wurde. Der Käufer hat das Grundstück erworben, jedoch eine neue Baugenehmigung beantragt, die abgelehnt wurde, woraufhin ein Nachtrag zur ursprünglichen Genehmigung erfolgreich gestellt wurde. Die Kernfrage ist, ob der Käufer die ursprünglichen Genehmigungskosten an die Verkäufer erstatten muss.
✅ Zustimmung: Die Einschätzung des Fragestellers, dass die Kosten für die ursprüngliche Baugenehmigung nicht automatisch auf ihn übergehen, ist rechtlich nachvollziehbar. Im deutschen Immobilienrecht sind Baugenehmigungen grundstücksbezogen, aber die Kosten dafür sind in der Regel vom Antragsteller zu tragen, es sei denn, es wurde vertraglich etwas anderes vereinbart.
➕ Ergänzung: Entscheidend ist der Inhalt des Kaufvertrags. Da der Fragesteller betont, dass aus den Verträgen keine Verpflichtung zur Kostenerstattung hervorgeht und die Verkäufer sogar schriftlich mitteilten, dass die Baugenehmigung mit dem Grundstück erworben wurde, spricht dies gegen eine nachträgliche Forderung. Die Erbengemeinschaft hat die Genehmigung ursprünglich für alle Teilgrundstücke beantragt, was als eigenständige Investition zu werten ist.
👉 Handlungsempfehlung: Der Fragesteller sollte die schriftliche Aussage der Verkäufer, dass die Baugenehmigung mit dem Grundstück erworben wurde, als starkes Argument nutzen. Es wird empfohlen, die genauen Vertragsformulierungen von einem Fachanwalt für Immobilienrecht prüfen zu lassen. Sollte der Vertrag keine Kostenerstattung vorsehen, ist die Forderung der Erbengemeinschaft rechtlich angreifbar. Ein schriftliches Angebot zur Übernahme der Differenz (wie bereits gemacht) ist fair, aber nicht verpflichtend. Bei weiterem Druck der Verkäufer sollte rechtlicher Beistand eingeholt werden, um eine gerichtliche Auseinandersetzung zu vermeiden.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt betrifft eine rechtlich und verwaltungsrechtlich komplexe Konstellation rund um die Übertragung einer Baugenehmigung im Rahmen eines Grundstückskaufs sowie die Haftung für Genehmigungskosten. Die ursprüngliche Baugenehmigung aus dem Jahr 1999 wurde für ein anderes Bauvorhaben und ein anderes Grundstückskonzept erteilt und ist daher nicht automatisch auf ein neues, abweichendes Vorhaben übertragbar – selbst wenn das Grundstück physisch identisch ist.
🔴 Gefahr: Eine vermeintliche 'Übernahme' einer Baugenehmigung durch Kauf des Grundstücks ist ein weitverbreiteter Irrtum: Baugenehmigungen sind grundsätzlich an das konkrete Bauvorhaben und den Antragsteller gebunden, nicht an das Grundstück selbst. Ihre Wirksamkeit erlischt regelmäßig mit dem Ablauf der Genehmigungsfrist (meist drei Jahre) oder bei wesentlichen Änderungen des Vorhabens.
⚠️ Korrektur: Der Hinweis der Erbengemeinschaft, die Baugenehmigung sei 'mit dem Grundstück erworben', ist juristisch unzutreffend. Eine Baugenehmigung ist kein dingliches Recht und wird nicht automatisch übertragen – sie bedarf einer gesonderten, form- und fristgerechten Übertragung oder eines Nachtrags, wie hier geschehen.
➕ Ergänzung: Die Kosten für die ursprüngliche Genehmigung (DM 1.000,–) sind vom Antragsteller – also der Erbengemeinschaft – zu tragen. Die Nachtragsgebühr (DM 800,–) wurde hingegen von den Käufern gezahlt und ist vertraglich nicht an die Verkäufersebene rückübertragbar, es sei denn, eine ausdrückliche Vereinbarung im Kaufvertrag existiert – was hier ausdrücklich verneint wird.
❌ Widerspruch: Die Forderung der Erbengemeinschaft nach Erstattung der ursprünglichen Genehmigungskosten ist rechtlich unbegründet. Es besteht kein gesetzlicher oder vertraglicher Anspruch auf Kostenerstattung, da die Genehmigung nicht 'verbraucht' oder 'übertragen' wurde, sondern ein neues, eigenständiges Verwaltungsverfahren (Nachtrag) durchgeführt wurde.
✅ Zustimmung: Ihre Auffassung, nur für die Differenz oder gar nicht haften zu müssen, ist sachlich und rechtlich korrekt – insbesondere da der Kaufvertrag keine Kostenübernahme regelt und der Verkäufer selbst in einem Schreiben die Übernahme der Genehmigung bestätigt hat, was zumindest eine arglistfreie Fehlvorstellung begünstigt hat.
👉 Handlungsempfehlung: Legen Sie die schriftliche Mitteilung des Verkäufers ('mit dem Grundstück auch die Baugenehmigung erworben') als Beweismittel bei und konsultieren Sie unverzüglich einen auf Bau- und Verwaltungsrecht spezialisierten Rechtsanwalt, um eine mögliche außergerichtliche Klärung vorzubereiten oder gegebenenfalls eine Abwehr gegen eine gerichtliche Klage zu sichern.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen darin überein, dass Baugenehmigungen nicht automatisch mit dem Grundstück übergehen und dass die Gültigkeit einer Genehmigung aus dem Jahr 1999 dringend geprüft werden muss.
- Alle drei bestätigen, dass die Kosten für die ursprüngliche Genehmigung grundsätzlich beim Antragsteller (hier: Erbengemeinschaft) verbleiben, sofern vertraglich nichts anderes vereinbart wurde.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI fokussiert auf allgemeine Kostenfaktoren (Bausumme, Komplexität, Gebührenordnung) und erwähnt zwar das Alter der Genehmigung, aber ohne klare Rechtsqualifizierung ihres Erlöschens – DeepSeek und Qwen heben dagegen explizit den rechtlichen Status ("nicht dinglich", "kein Übertragungsrecht", "Erlöschen nach Frist") hervor.
- GoogleAI spricht von einem "Fehler im Stadtplanungsamt" als möglicher Ursache – DeepSeek und Qwen erwähnen dies nicht; stattdessen betonen sie die strukturelle Unübertragbarkeit der Genehmigung.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek ergänzt den Vertragsaspekt besonders detailliert: die Bedeutung der schriftlichen Verkäufermitteilung als Indiz für arglistfreie Fehlvorstellung – Qwen bestätigt dies, GoogleAI lässt diesen Punkt völlig außen vor.
- Qwen ergänzt die juristische Präzision um die Unterscheidung zwischen "Baugenehmigung" (vorhaben- und antragstellerbezogen) und "Baugenehmigungsrecht" (nicht übertragbar) – ein Aspekt, der bei DeepSeek nur implizit, bei GoogleAI nicht enthalten ist.
❌ Widerspruch:
- Qwen und DeepSeek widersprechen GoogleAI ausdrücklich darin, dass eine "Übernahme durch Grundstückskauf" juristisch zulässig oder möglich sei: Qwen nennt dies einen "weitverbreiteten Irrtum", DeepSeek spricht von "grundstücksbezogen", aber klar mit der Einschränkung, dass Kosten nicht automatisch übergehen – GoogleAI erwähnt diese Rechtsgrundlage gar nicht.
- Qwen formuliert einen klaren ❌ Widerspruch zur Forderung der Erbengemeinschaft – DeepSeek spricht von "rechtlich angreifbar", GoogleAI geht nicht auf die Forderung ein.
👉 Empfehlung:
- Die sicherere, vorsorgliche und rechtskonforme Einschätzung stammt von Qwen (mit starker Unterstützung durch DeepSeek): Baugenehmigungen verfallen, sind nicht übertragbar, Kosten verbleiben beim Antragsteller – die schriftliche Verkäufererklärung ist kein Rechtsgrund, sondern ein relevantes Indiz für Treu und Glauben. GoogleAI liefert lediglich allgemeine Verwaltungshinweise, ohne juristische Fundierung.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Rechtliche Übertragbarkeit einer Baugenehmigung mit Grundstückskauf ❌ Widerspruch GoogleAI: unklar / nicht thematisiert; DeepSeek & Qwen: ausdrücklich abgelehnt – Baugenehmigung ist an Vorhaben und Antragsteller gebunden, nicht an das Grundstück. Gültigkeit einer Baugenehmigung aus dem Jahr 1999 ✅ Konsens Alle drei KI-Modelle fordern eine unverzügliche Prüfung; Qwen und DeepSeek betonen zusätzlich das gesetzliche Erlöschen (meist nach 3 Jahren), GoogleAI nennt lediglich "Prüfung der Gültigkeit". Kostenhaftung für die ursprüngliche Genehmigung (DM 1.000,–) ✅ Konsens Alle drei bestätigen: Kosten verbleiben beim Antragsteller (Erbengemeinschaft), sofern im Kaufvertrag keine ausdrückliche Übernahmevereinbarung getroffen wurde. Bedeutung der schriftlichen Verkäufererklärung ("mit dem Grundstück erworben") ⚠️ Abwägung DeepSeek & Qwen sehen darin ein starkes Indiz für arglistfreie Fehlvorstellung/Treu und Glauben; GoogleAI erwähnt diesen Aspekt nicht. Rechtliche Bewertung der Nachtragsgebühr (DM 800,–) ✅ Konsens Alle drei bestätigen: Der Käufer hat diese Kosten selbst zu tragen; sie sind nicht rückübertragbar – unabhängig von der ursprünglichen Genehmigung. 👉 Handlungsempfehlung: Keine bauliche Umsetzung vor Vorlage einer aktuell gültigen, zum konkreten Bauvorhaben erteilten Baugenehmigung. Die Forderung der Erbengemeinschaft ist rechtsgrundlos; die schriftliche Verkäufererklärung stärkt die Position des Käufers. Ein fachanwaltliches Gutachten zum Bau- und Verwaltungsrecht ist dringend erforderlich.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Rechtswidrige Baumaßnahme aufgrund vermeintlich gültiger, aber gesetzlich erloschener Baugenehmigung Absoluter Baustopp, Rückbauanordnung, Bußgeld bis zu 50.000 €, Haftung für Schäden Dritter 🔴 Risiko Gerichtliche Auseinandersetzung um Erstattung der ursprünglichen Genehmigungskosten ohne vertragliche Grundlage Zeit-, Kosten- und Nervenaufwand, trotz Aussicht auf Erfolg potenzielle Prozesskostenrisiken 🔴 Risiko Vertrauensschaden durch schriftliche, aber juristisch unzutreffende Verkäufererklärung ("mit dem Grundstück erworben") Einschränkung der Rechtsposition bei Schadensersatzansprüchen, Vertrauensschutz nicht automatisch wirkungsvoll 🔴 Risiko Fehlende Kenntnis der aktuellen Landesbauordnung und Gebührenordnung bei Nachtragstellung Unnötige Mehrkosten, Fristversäumnisse, Ablehnung des Nachtrags, Verzögerung des Bauvorhabens 🔴 Risiko Ungeklärte Haftung für Nebenkosten (z. B. Architektenhonorar für Nachtrag, Gutachterkosten) Unvorhersehbare Mehrbelastung des Käufers, die im Kaufvertrag nicht geregelt ist ✅ Chance Nutzung der schriftlichen Verkäufererklärung als Vertrauensgrundlage für eine außergerichtliche Einigung Kostenlose Klärung, schnelle Rechtssicherheit, Vermeidung von Rechtsstreitigkeiten ✅ Chance Erstellung eines neuen, vollständigen und aktuell genehmigungsfähigen Bauantrags statt Nachtrag Bessere Planungssicherheit, aktuelle Bauweise, bessere Finanzierbarkeit, höhere Werthaltigkeit ✅ Chance Rechtliche Klärung als Präzedenzfall für zukünftige Grundstücksverkäufe mit alter Baugenehmigung Stärkung von Rechtsklarheit im regionalen Immobilienmarkt, Verbesserung der Vertragspraxis ✅ Chance Einsatz eines auf Bau- und Verwaltungsrecht spezialisierten Anwalts zur Sicherung von Treu-und-Glauben-Aspekten Stärkung der eigenen Position, präventive Absicherung gegen zukünftige Forderungen, dokumentierte Rechtssicherheit ✅ Chance Überprüfung der Gemeindegebührenordnung auf mögliche Gebührenermäßigungen (z. B. für Sanierung, Denkmalschutz, nachhaltiges Bauen) Spürbare Kostenersparnis bei der neuen Genehmigung, Fördermöglichkeiten nutzen Orientierungshilfen
- Unverzügliche Gültigkeitsprüfung: Kontaktieren Sie das zuständige Bauamt mit der Baugenehmigung aus dem Jahr 1999 und fragen Sie schriftlich nach deren aktuellem Status – insbesondere, ob sie rechtskräftig, wirksam und fristgerecht ist.
- Rechtsanwalt beauftragen: Beauftragen Sie unverzüglich einen Fachanwalt für Bau- und Verwaltungsrecht – nicht für allgemeines Immobilienrecht – mit der Prüfung des Kaufvertrags, der schriftlichen Verkäufererklärung und der Vorbereitung einer möglichen Abwehr gegen die Forderung.
- Dokumentation sichern: Sammeln Sie alle schriftlichen Unterlagen: Kaufvertrag, Verkäufererklärung zur Genehmigung, Nachtragsbescheid, Zahlungsbelege für die Nachtragsgebühr (DM 800,–) und sämtliche Korrespondenz mit der Erbengemeinschaft.
- Keine Zahlung vor Rechtsabsicherung: Leisten Sie keinerlei Zahlung an die Erbengemeinschaft, auch nicht Teilbeträge, solange keine bindende, schriftliche Einigung unter rechtlicher Beratung vorliegt.
- Neuen Bauantrag prüfen: Lassen Sie gemeinsam mit Architekt und Anwalt prüfen, ob ein vollständig neuer Bauantrag (statt Nachtrag) wirtschaftlicher und sicherer ist – unter Berücksichtigung aktueller Energieeinsparverordnung (GEG), Brandschutzanforderungen und Gemeindegebühren.
- Gebührenermäßigung anfragen: Erkundigen Sie sich beim Bauamt, ob für Ihr Vorhaben Gebührenermäßigungen z. B. nach § 10 der BauGO NW oder landesspezifischen Regelungen möglich sind – insbesondere bei Sanierung oder nachhaltigem Bauen.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Baugenehmigung
- Eine Baugenehmigung ist die behördliche Genehmigung für die Errichtung, Änderung oder Nutzungsänderung von baulichen Anlagen. Sie ist in den jeweiligen Landesbauordnungen geregelt und dient dem Schutz der öffentlichen Sicherheit und Ordnung.
Verwandte Begriffe: Bauanzeige, Bauordnung, Baurecht. - Bausumme
- Die Bausumme umfasst alle Kosten, die für die Errichtung eines Gebäudes oder einer baulichen Anlage anfallen. Sie dient als Grundlage für die Berechnung der Gebühren für die Baugenehmigung und andere baurechtliche Genehmigungen.
Verwandte Begriffe: Baukosten, Herstellungskosten, Projektkosten. - Gebührenordnung
- Eine Gebührenordnung ist eine Rechtsvorschrift, die die Höhe der Gebühren für bestimmte Verwaltungsleistungen festlegt. Im Baurecht regelt die Gebührenordnung die Höhe der Gebühren für Baugenehmigungen, Bauanzeigen und andere baurechtliche Genehmigungen.
Verwandte Begriffe: Verwaltungskosten, Tarif, Entgelt. - Landesbauordnung
- Die Landesbauordnung (LBOAbk.) ist ein Gesetz, das die baurechtlichen Vorschriften eines Bundeslandes regelt. Sie enthält Bestimmungen über die Zulässigkeit von Bauvorhaben, die Anforderungen an die Bauausführung und die Verfahren zur Erteilung von Baugenehmigungen.
Verwandte Begriffe: Baurecht, Baugesetzbuch, Bebauungsplan. - Nachtrag zur Baugenehmigung
- Ein Nachtrag zur Baugenehmigung ist eine Ergänzung oder Änderung einer bereits erteilten Baugenehmigung. Er ist erforderlich, wenn sich Änderungen gegenüber den ursprünglichen Plänen oder Angaben ergeben.
Verwandte Begriffe: Änderungsantrag, Ergänzung, Berichtigung. - Bauamt
- Das Bauamt ist die Behörde, die für die Erteilung von Baugenehmigungen und die Überwachung der Einhaltung der baurechtlichen Vorschriften zuständig ist. Es ist in der Regel bei der Gemeinde oder der Stadt angesiedelt.
Verwandte Begriffe: Baubehörde, Planungsamt, Stadtplanungsamt. - Teilungsgenehmigung
- Eine Teilungsgenehmigung ist eine Genehmigung, die erforderlich ist, wenn ein Grundstück geteilt werden soll. Sie dient dazu, sicherzustellen, dass die Teilung den baurechtlichen Vorschriften entspricht und keine schädlichen Auswirkungen auf die Umgebung hat.
Verwandte Begriffe: Grundstücksteilung, Vermessung, Katasteramt.
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Faktoren beeinflussen die Kosten einer Baugenehmigung?
Die Kosten hängen von der Art des Bauvorhabens, der Bausumme und der Gebührenordnung der jeweiligen Gemeinde oder des Bundeslandes ab. Komplexere Vorhaben und höhere Bausummen führen in der Regel zu höheren Gebühren. - Was ist ein Nachtrag zur Baugenehmigung und wann ist er erforderlich?
Ein Nachtrag ist erforderlich, wenn sich Änderungen gegenüber der ursprünglichen Baugenehmigung ergeben. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn die Baupläne geändert werden oder zusätzliche Auflagen erfüllt werden müssen. - Wie lange ist eine Baugenehmigung gültig?
Die Gültigkeitsdauer einer Baugenehmigung ist in den jeweiligen Landesbauordnungen geregelt. In der Regel beträgt sie mehrere Jahre. Es ist wichtig, die Gültigkeit zu prüfen, insbesondere wenn die Genehmigung bereits älter ist. - Was passiert, wenn ich ohne Baugenehmigung baue?
Das Bauen ohne Baugenehmigung stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit hohen Bußgeldern geahndet werden. Zudem kann die Baubehörde den Rückbau des Gebäudes anordnen. - Kann ich die Kosten für die Baugenehmigung von der Steuer absetzen?
Die Kosten für die Baugenehmigung können unter Umständen als Werbungskosten oder Betriebsausgaben von der Steuer abgesetzt werden, wenn das Gebäude beruflich genutzt wird. Bei rein privater Nutzung ist dies in der Regel nicht möglich. - Was mache ich, wenn ich einen Fehler in der Baugenehmigung entdecke?
Wenn Sie einen Fehler in der Baugenehmigung feststellen, sollten Sie sich umgehend an das zuständige Bauamt wenden und den Fehler anzeigen. Gegebenenfalls ist ein Nachtrag zur Baugenehmigung erforderlich. - Wie kann ich die Gebührenordnung meiner Gemeinde einsehen?
Die Gebührenordnung Ihrer Gemeinde können Sie in der Regel auf der Webseite der Gemeinde oder beim zuständigen Bauamt einsehen. - Was ist der Unterschied zwischen einer Baugenehmigung und einer Bauanzeige?
Eine Baugenehmigung ist ein förmliches Genehmigungsverfahren, das für größere Bauvorhaben erforderlich ist. Eine Bauanzeige ist ein vereinfachtes Verfahren, das für kleinere Bauvorhaben ausreichend sein kann. Die genauen Regelungen sind in den jeweiligen Landesbauordnungen festgelegt.
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Besonderheiten und Auflagen bei Bauvorhaben in denkmalgeschützten Bereichen.
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Baugenehmigung Kosten: Keine Zusatzkosten trotz GRZ-Überschreitung?
Kosten für Baugenehmigung
Sie schreiben, dass sie das Grundstück inkl. Baugenehmigung erworben haben. Sicherlich hat die Erbengemeinschaft damit geworben, dass es bereits eine Baugenehmigung gibt. Wenn in ihrem Vertrag nichts von zusätzlichen Kosten steht, dann müssen sie auch nichts zusätzlich bezahlen.
Die Überschreitung der GRZAbk. riecht für mich nach bewusster Beschönigung der Bebaubarkeit des Grundstücks, um es gut verkaufen zu können.
Meine persönliche Meinung: Nichts zahlen, soll die Erbengemeinschaft doch das Geld einklagen, wenn nichts im Kaufvertrag steht, wird man sich schwer tun das Geld von ihnen einzufordern.
Anmerkung am Rande: 16 Baugrundstücke verkauft bei der Grundstücksgröße - mir kommen die Tränen, da sieht man mal wieder von wem man Sparen lernen kann 😉 -
Antwortschreiben Baugenehmigung: Vorgehen & weiteres Vorgehen
Danke
Herr Cerny.
Werde unser Antwortschreiben am Mo. in den Breifkasten werfen. Mal sehen was geantwortet wird.
Gruß -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 18.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 18.01.2026
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Baugenehmigung Kosten: Gebühren, Alt vs. Neubau & Grundstücksfragen
💡 Kernaussagen: Der Thread behandelt die Kosten einer Baugenehmigung für ein Grundstück mit einer alten Baugenehmigung. Es geht um mögliche Zusatzkosten aufgrund einer Überschreitung der GRZAbk. (Geschossflächenzahl) und die Verantwortlichkeit der Erbengemeinschaft. Die Diskussion beleuchtet auch die Bedeutung des Kaufvertrags und die Kommunikation mit dem Stadtplanungsamt.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Baugenehmigung Kosten: Keine Zusatzkosten trotz GRZ-Überschreitung? sollten Käufer keine zusätzlichen Kosten tragen, wenn im Kaufvertrag nichts von solchen Kosten steht, selbst wenn die GRZ überschritten wird. Dies deutet möglicherweise auf eine bewusste Beschönigung der Bebaubarkeit durch die Erbengemeinschaft hin.
💰 Zusatzinfo: Die ursprüngliche Baugenehmigung von 1999 wurde für ein größeres Haus auf dem Teilgrundstück beantragt. Ein Nachtrag zur Baugenehmigung könnte erforderlich sein, um die aktuellen Baupläne zu berücksichtigen. Die Kosten für diesen Nachtrag sind ein zentraler Streitpunkt.
📊 Fakten/Zahlen: Das Grundstück ist Teil eines 10.000 m² großen Areals, für das die Erbengemeinschaft 16 Baugenehmigungen beantragt und bezahlt hat. Die GRZ ist ein wichtiger Faktor bei der Beurteilung der Bebaubarkeit und kann zu zusätzlichen Kosten führen, wenn sie überschritten wird.
👉 Handlungsempfehlung: Der nächste Schritt ist das Antwortschreiben an das Stadtplanungsamt, wie in Antwortschreiben Baugenehmigung: Vorgehen & weiteres Vorgehen erwähnt. Es wird empfohlen, den Kaufvertrag sorgfältig zu prüfen und gegebenenfalls rechtlichen Rat einzuholen, um die Verantwortlichkeiten und möglichen Kosten zu klären. Die Kommunikation mit der Erbengemeinschaft sollte offen und transparent erfolgen, um eine einvernehmliche Lösung zu finden.
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