Bauantrag abgelehnt wegen Kellergeschoss: Was tun bei Willkür des Bauamts?

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Bauantrag abgelehnt wegen Kellergeschoss: Was tun bei Willkür des Bauamts?

Hallo, habe letztes Jahr einen positiven Bauvorbescheid für ein Einfamilienhaus erhalten. jetzt habe ich den Bauantrag eingereicht und mündlich wurde mir mitgeteilt das Kellergeschoss dürfe nicht um 1 m aus dem Boden stehen. Begründung des bauamtes " das wollen wir nicht". das Haus (alt) des Nachbarn steht jedoch über 1 m aus dem Boden. wir haben erfahren das es öfter zu diesem Kellerproblem in dieser Stadt (NRW) kommt. die schriftliche Begründung der Ablehnung ist aber eine andere, meist an den haaren herbeigezogene. wer hat Erfahrung mit klagen gegen baubehörden? wie sieht die zeitschiene dabei aus? MfG keiffer
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  • keiffer
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Keine Bauausführung vor Klärung der Rechtmäßigkeit – jede Baumaßnahme ohne rechtskräftige Genehmigung birgt Bußgeld- und Rückbaufolgen.

    🔴 KRITISCH: Frist für Widerspruch beträgt exakt einen Monat ab Erhalt der schriftlichen Ablehnung – Verpassen führt zum Ausschluss aller Rechtsbehelfe.

    ⚠️ WICHTIG: Akteneinsicht beim Bauamt unverzüglich beantragen, um Zugang zu allen Entscheidungsgrundlagen, Gutachten und internen Notizen zu erhalten.

    ⚠️ WICHTIG: Bauvorbescheid nicht als Genehmigung missverstehen – er ist vertrauensschützend, aber kein Rechtsanspruch; dennoch erfordert seine Aufhebung zwingend neue, schwerwiegende Gründe.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe, dass Sie einen positiven Bauvorbescheid hatten und nun Ihr Bauantrag mündlich abgelehnt wurde, weil das Kellergeschoss nicht 1 m aus dem Boden ragen darf. Die Begründung "das wollen wir nicht" ist sehr vage und lässt auf Willkür schließen.

    Ich empfehle Ihnen folgende Schritte:

    • Akteneinsicht: Fordern Sie Akteneinsicht in Ihre Bauakte an, um die genaue Begründung der Ablehnung schriftlich zu erhalten.
    • Schriftliche Begründung: Bestehen Sie auf einer schriftlichen Begründung der Ablehnung des Bauantrags.
    • Prüfung der Rechtsgrundlage: Lassen Sie die Ablehnung von einem Anwalt für Baurecht prüfen. Oftmals gibt es rechtliche Spielräume oder formale Fehler.
    • Widerspruch: Legen Sie Widerspruch gegen die Ablehnung ein, sobald Sie die schriftliche Begründung haben. Die Frist für den Widerspruch beträgt in der Regel einen Monat.
    • Nachbarschaftsrecht: Prüfen Sie, ob die Ablehnung mit dem Nachbarschaftsrecht zusammenhängt (z.B. Abstandsflächen).

    👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie umgehend einen Anwalt für Baurecht, um Ihre Rechte zu wahren und die Erfolgsaussichten eines Widerspruchs zu prüfen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt einen Bauantrag, der nach einem positiven Bauvorbescheid abgelehnt wurde, mit einer mündlichen Begründung, die auf eine subjektive Entscheidung des Bauamts hindeutet. Die Diskrepanz zwischen der mündlichen Aussage "das wollen wir nicht" und einer späteren, angeblich an den Haaren herbeigezogenen schriftlichen Begründung ist rechtlich problematisch.

    🔴 Gefahr: Die mündliche Willkür-Begründung und die abweichende schriftliche Ablehnung deuten auf einen möglichen Verstoß gegen das Rechtsstaatsprinzip und das Willkürverbot hin. Ein Bauvorbescheid ist eine verbindliche Zusage, von der nur unter engen Voraussetzungen abgewichen werden darf. Die pauschale Ablehnung ohne nachvollziehbare, rechtliche Grundlage ist ein ernstzunehmendes Risiko für den Bauherrn.

    ➕ Ergänzung: Entscheidend ist der genaue Inhalt des Bauvorbescheids. Dieser muss prüfen, ob das Kellergeschoss dort bereits genehmigt oder zumindest nicht ausgeschlossen wurde. Zudem ist die Bauordnung des Landes NRW (BauO NRW) zu konsultieren, die klare Regeln für die Höhe von Kellergeschossen und deren Anrechnung auf die Geschossflächenzahl definiert. Die bloße Aussage "das wollen wir nicht" ist rechtlich irrelevant.

    👉 Handlungsempfehlung: Der Bauherr sollte umgehend einen Fachanwalt für Verwaltungsrecht oder Baurecht konsultieren. Dieser kann die schriftliche Ablehnung auf ihre Rechtsmäßigkeit prüfen und eine Klage vor dem Verwaltungsgericht vorbereiten. Die Zeitschiene für eine solche Klage beträgt in der Regel mehrere Monate bis zu einem Jahr, abhängig von der Auslastung des Gerichts. Parallel sollte der Bauherr Akteneinsicht beim Bauamt beantragen, um die vollständige Begründung der Ablehnung zu erhalten. Eine Klage ist hier das probate Mittel, um die Willkür der Behörde gerichtlich überprüfen zu lassen.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt beschreibt eine Ablehnung eines Bauantrags aufgrund einer nicht nachvollziehbaren, mündlichen Begründung des Bauamts zur Höhe des Kellergeschosses – konkret: ein 1-m-Überstand aus dem Gelände sei unzulässig, obwohl ein Nachbargebäude denselben Überstand aufweist und der vorherige Bauvorbescheid positiv ausfiel.

    🔴 Gefahr: Eine willkürliche, nicht rechtlich fundierte Ablehnung durch die Baubehörde birgt erhebliche Risiken für Planungssicherheit, Investitionsschutz und Baurechtsschutz – insbesondere wenn die Ablehnung auf subjektiven Vorstellungen statt auf konkreten, im Bebauungsplan oder Landesbauordnung (BauO NRW) verankerten Regelungen beruht.

    ⚠️ Korrektur: Die Aussage "das wollen wir nicht" ist keine zulässige, rechtskonforme Begründung im Sinne des § 39 VwVfG; die Baubehörde ist verpflichtet, ihre Entscheidung schriftlich, sachlich und auf konkrete Rechtsgrundlagen (z. B. § 34 oder § 30 BauO NRW, Bebauungsplan, Bodenrecht) zu stützen.

    ➕ Ergänzung: Ein positiver Bauvorbescheid schafft zwar kein Recht auf Genehmigung, aber er begründet ein schutzwürdiges Vertrauen – eine spätere Ablehnung muss daher umso strenger begründet und auf neue, schwerwiegende Gründe gestützt sein.

    ❌ Widerspruch: Die Behauptung, es handele sich um ein "häufiges Kellerproblem" in der Stadt, deutet auf systematische Rechtsunsicherheit hin – dies rechtfertigt keine Einzelfallentscheidung, sondern erfordert eine klare, transparente und einheitliche Anwendung der Rechtsvorschriften.

    ✅ Zustimmung: Die Absicht, gegen die Ablehnung rechtlich vorzugehen, ist vollkommen sachgerecht: Ein Widerspruch beim zuständigen Kreis oder eine Klage vor dem Verwaltungsgericht sind zulässige und oft erfolgreiche Wege, wenn die Ablehnung formal oder materiell fehlerhaft ist.

    👉 Handlungsempfehlung: Beantragen Sie unverzüglich schriftlich die vollständige, rechtsverbindliche Begründung der Ablehnung gemäß § 39 VwVfG, prüfen Sie den Bebauungsplan und die örtlichen Bauvorschriften mit einem Fachanwalt für Bau- und Verwaltungsrecht, und legen Sie binnen eines Monats Widerspruch ein – bei begründetem Zweifel an der Rechtmäßigkeit ist die Klage vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf oder dem zuständigen Gericht unverzüglich einzuleiten.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) fordern eine schriftliche Begründung der Ablehnung gemäß § 39 VwVfG und betonen deren zwingende Erforderlichkeit.
    • Alle drei empfehlen sofortigen Rechtsrat durch einen Fachanwalt für Baurecht oder Verwaltungsrecht zur Prüfung der Rechtmäßigkeit.
    • Alle drei bestätigen die Zulässigkeit und Dringlichkeit eines Widerspruchs innerhalb eines Monats.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI fokussiert auf strategische Schritte (Akteneinsicht, Nachbarschaftsrecht), aber erwähnt keine konkrete Rechtsgrundlage wie § 39 VwVfG oder BauO NRW.
    • DeepSeek und Qwen benennen dagegen explizit § 39 VwVfG (Begründungspflicht) und BauO NRW (z. B. §§ 30, 34), während GoogleAI dies unterlässt.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen ergänzt die Vertrauensschutzproblematik beim Bauvorbescheid ("schutzwürdiges Vertrauen") und betont, dass eine Ablehnung nur bei neuen, schwerwiegenden Gründen zulässig ist – DeepSeek erwähnt dies implizit, GoogleAI nicht.
    • DeepSeek und Qwen heben die Willkürproblematik

    ❌ Widerspruch:

    • Qwen behauptet explizit einen Widerspruch zur Aussage "häufiges Kellerproblem": Dies rechtfertige keine Einzelfallentscheidung – sie sei systematisch rechtswidrig. GoogleAI und DeepSeek nennen diesen Aspekt nicht, wodurch Qwen hier eine strengere, sicherere Rechtsauffassung vertritt (Vorsichtsprinzip: Rechtsunsicherheit nicht hinnehmen).

    👉 Empfehlung:

    • Die von Qwen und DeepSeek vertretene Linie – juristisch präzise, grundrechtsorientiert, mit klarem Fokus auf Willkürverbot und Vertrauensschutz – ist bei der Entscheidungsfindung vorzuziehen, da sie die höchsten Sicherheitsstandards für den Bauherrn bietet.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    Thema Status KI-Konsens
    Begründungspflicht der Behörde Alle drei KI-Modelle fordern schriftliche Begründung gemäß § 39 VwVfG – keine zulässige mündliche Ablehnung.
    Relevanz des Bauvorbescheids ⚠️ GoogleAI sieht ihn als positiven Vorbescheid, DeepSeek und Qwen betonen den Vertrauensschutz – Ablehnung erfordert neue, schwere Gründe (Qwen/DeepSeek präziser).
    Frist für Rechtsbehelfe Einhaltung der einmonatigen Widerspruchsfrist nach Erhalt der schriftlichen Ablehnung ist unverzichtbar (alle drei).
    Notwendigkeit fachanwaltlicher Prüfung Alle drei empfehlen unmittelbaren Kontakt zu einem Fachanwalt für Baurecht oder Verwaltungsrecht.
    Rechtswidrigkeit der Begründung "das wollen wir nicht" Qwen und DeepSeek benennen dies ausdrücklich als Willkür und Rechtsverstoß; GoogleAI erwähnt "Willkür" nur vage – sicherste Einschätzung stammt von Qwen/DeepSeek.

    👉 Handlungsempfehlung: Beantragen Sie unverzüglich die schriftliche Ablehnung mit vollständiger Begründung, nehmen Sie Akteneinsicht vor, prüfen Sie mit einem Fachanwalt für Verwaltungsrecht die Rechtmäßigkeit unter besonderer Berücksichtigung von Vertrauensschutz und Willkürverbot – und legen Sie innerhalb eines Monats Widerspruch ein.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    Kategorie Risiko / Chance Auswirkung
    🔴 Risiko Verpassen der einmonatigen Widerspruchsfrist Endgültiger Ausschluss aller Rechtsbehelfe – keine Klage mehr möglich.
    🔴 Risiko Rechtswidrige Bauausführung trotz Ablehnung Ordnungswidrigkeit, Bußgeld bis 500.000 €, Rückbauforderung, Wertminderung der Immobilie.
    🔴 Risiko Fehlende Akteneinsicht vor Klage Verlust entscheidender Beweise (z. B. interne Bauamt-Notizen, widersprüchliche Gutachten).
    🔴 Risiko Unzureichende Prüfung des Bebauungsplans durch Laien Übersehen von Abstandsflächen, Geschosszahlbegrenzungen oder Kellergeschossregelungen – Grund für rechtmäßige Ablehnung.
    🔴 Risiko Systematische Rechtsunsicherheit ("häufiges Kellerproblem") Unvorhersehbare, willkürliche Entscheidungen – Planungsunsicherheit und Investitionsrisiko.
    ✅ Chance Erfolgreicher Widerspruch bzw. Klage bei Willkür Genehmigung wird erteilt – Bauvorhaben kann wie geplant realisiert werden.
    ✅ Chance Akteneinsicht führt zu internen Widersprüchen im Bauamt Behörde korrigiert eigenständig die Ablehnung oder bietet außergerichtlichen Vergleich an.
    ✅ Chance Stärkung des Vertrauensschutzes durch Gerichtsurteil Rechtssicherheit für zukünftige Vorhaben und Präzedenzfall für andere Bauherren.
    ✅ Chance Aufdeckung fehlender örtlicher Rechtsgrundlage Bauamt muss nachbessern, ggf. Bebauungsplan ändern – öffentliche Transparenzgewinn.
    ✅ Chance Verhandlungslösung mit Bauamt durch Fachanwalt Schnelle, kostengünstige Einigung z. B. über Abweichungsantrag oder Kompromiss-Keller-Höhe.

    Orientierungshilfen

    1. Akteneinsicht unverzüglich beantragen: Stellen Sie noch heute schriftlich den Antrag auf Akteneinsicht in Ihre Bauakte beim zuständigen Bauamt (nach § 29 VwVfG).
    2. Schriftliche Ablehnung einfordern: Fordern Sie per Einschreiben mit Rückschein die vollständige, rechtsverbindliche Begründung gemäß § 39 VwVfG an – ohne diese darf kein Widerspruch erfolgen.
    3. Fachanwalt für Verwaltungsrecht beauftragen: Kontaktieren Sie binnen 3 Werktagen einen Fachanwalt für Verwaltungs- oder Baurecht, der die Ablehnung auf Willkür, Vertrauensschutz und Bauordnungswidrigkeit prüft.
    4. Bauvorbescheid und Bebauungsplan sammeln: Besorgen Sie Kopien Ihres Bauvorbescheids, des örtlichen Bebauungsplans sowie der geltenden BauO NRW – diese Unterlagen müssen dem Anwalt vorliegen.
    5. Widerspruch innerhalb eines Monats einlegen: Sobald die schriftliche Ablehnung vorliegt, übermitteln Sie den form- und fristgerechten Widerspruch – am besten vom Anwalt vorbereitet und abgesichert.
    6. Keine Bauarbeiten beginnen: Selbst Teilmaßnahmen (z. B. Erdarbeiten) vor Klärung der Genehmigungslage sind rechtswidrig und können Rückbauanordnungen auslösen.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Bauvorbescheid
    Eine verbindliche Auskunft der Baubehörde zu einzelnen Fragen eines Bauvorhabens vor dem eigentlichen Bauantrag. Er dient der Planungssicherheit.
    Verwandte Begriffe: Bauantrag, Baugenehmigung, Voranfrage
    Bauantrag
    Der Antrag auf Erteilung einer Baugenehmigung für ein Bauvorhaben. Er muss alle erforderlichen Unterlagen enthalten.
    Verwandte Begriffe: Baugenehmigung, Bauvorlageberechtigung, Bauordnung
    Baugenehmigung
    Die Genehmigung der Baubehörde für die Errichtung, Änderung oder Nutzungsänderung eines Gebäudes.
    Verwandte Begriffe: Bauantrag, Bauordnung, Bebauungsplan
    Bebauungsplan
    Ein von der Gemeinde aufgestellter Plan, der die Art und Weise der baulichen Nutzung von Grundstücken regelt.
    Verwandte Begriffe: Flächennutzungsplan, Baunutzungsverordnung, Bauleitplanung
    Abstandsflächen
    Flächen, die zwischen Gebäuden und Grundstücksgrenzen freigehalten werden müssen, um Belichtung, Belüftung und Brandschutz zu gewährleisten.
    Verwandte Begriffe: Nachbarrecht, Grenzabstand, Bauordnung
    Widerspruch
    Ein Rechtsbehelf gegen einen Verwaltungsakt, mit dem der Betroffene die Überprüfung der Entscheidung durch die Behörde erreichen will.
    Verwandte Begriffe: Klage, Rechtsbehelf, Verwaltungsakt
    Akteneinsicht
    Das Recht, die bei einer Behörde vorhandenen Akten einzusehen, die das eigene Anliegen betreffen.
    Verwandte Begriffe: Informationsfreiheit, Datenschutz, Verwaltungsverfahren

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist ein Bauvorbescheid?
      Ein Bauvorbescheid ist eine verbindliche Auskunft der Baubehörde zu einzelnen Fragen eines Bauvorhabens, bevor der eigentliche Bauantrag gestellt wird. Er schafft Planungssicherheit.
    2. Was tun, wenn der Bauantrag trotz positivem Bauvorbescheid abgelehnt wird?
      Prüfen Sie die Begründung der Ablehnung genau. Ein positiver Bauvorbescheid ist in der Regel bindend, es sei denn, es haben sich zwischenzeitlich rechtliche oder tatsächliche Umstände geändert.
    3. Welche Fristen muss ich bei einem Widerspruch beachten?
      Die Frist für einen Widerspruch gegen einen Verwaltungsakt (z.B. Ablehnung des Bauantrags) beträgt in der Regel einen Monat ab Bekanntgabe des Bescheids.
    4. Was bedeutet "Akteneinsicht"?
      Akteneinsicht bedeutet, dass Sie das Recht haben, die Unterlagen der Baubehörde einzusehen, die Ihr Bauvorhaben betreffen. Dies hilft, die Gründe für Entscheidungen nachzuvollziehen.
    5. Kann ich gegen eine Ablehnung klagen?
      Ja, wenn der Widerspruch erfolglos bleibt, können Sie vor dem Verwaltungsgericht Klage erheben.
    6. Was ist ein Bebauungsplan?
      Ein Bebauungsplan legt fest, wie Grundstücke bebaut werden dürfen. Er enthält Festsetzungen zu Art und Maß der baulichen Nutzung, Bauweise und überbaubaren Grundstücksflächen.
    7. Was sind Abstandsflächen?
      Abstandsflächen sind Bereiche, die zwischen Gebäuden und Grundstücksgrenzen freigehalten werden müssen, um Belichtung, Belüftung und Brandschutz sicherzustellen.
    8. Was ist unter "Willkür" im Baurecht zu verstehen?
      Willkür liegt vor, wenn eine Behördenentscheidung ohne sachlichen Grund getroffen wird und gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz verstößt.

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