Bodenplatte auf Streifenfundament: Risiken, Ausführung & Abdichtung prüfen?
In diesem Forum sind Sie: Neubau📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026
Die Diskussion dreht sich um eine Bodenplatte, die auf einem Streifenfundament errichtet wurde, wobei an drei Seiten Steine anstelle einer Verschalung verwendet wurden. Es wird die Frage aufgeworfen, ob dies fachgerecht ist und welche Risiken bezüglich Verdichtung, Dämmung und Statik bestehen. Die Einhaltung der DIN-Normen, insbesondere DIN 4108 und DIN 1053-2, wird thematisiert.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung
Bodenplatte auf Streifenfundament: Risiken, Ausführung & Abdichtung prüfen?
Ist dies nun totaler Pfusch oder warum baut man so?
Gruß R.G.
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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🔴 KRITISCH: Fehlende horizontale Abdichtung zwischen Streifenfundament und Bodenplatte führt zu aufsteigender Feuchtigkeit, Durchfeuchtung, Schimmel und Bewehrungskorrosion – insbesondere bei stehendem Wasser auf dem Grundstück.
🔴 KRITISCH: Ungleichmäßige Lastabtragung durch Teilaufstellung der Bodenplatte auf hochgemauerten Steinen statt durchgehend auf tragfähigem Fundament verursacht ungleichmäßige Setzungen, statische Instabilität und Rissbildung.
🔴 KRITISCH: Mangelnde oder fehlende kraftschlüssige Verankerung der Bodenplatte in das Streifenfundament widerspricht den anerkannten Regeln der Technik (DINAbk. EN 1992-1-1, DIN 1054) und gefährdet die Standsicherheit.
⚠️ WICHTIG: Fehlende Sauberkeitsschicht, unzureichende Frostgründung des Streifenfundaments sowie fehlende Dränage und vertikale Außendichtung erhöhen das Risiko von Frostschäden und wasserdruckbedingter Durchfeuchtung.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich beurteile die beschriebene Bauweise kritisch, da eine Bodenplatte bündig auf einem Streifenfundament ohne dazwischenliegende Abdichtungsebene oder Sauberkeitsschicht ausgeführt wurde. Das birgt Risiken hinsichtlich Feuchtigkeit und Stabilität.
🔴 Gefahr: Eine fehlende Abdichtung zwischen Streifenfundament und Bodenplatte kann zu aufsteigender Feuchtigkeit führen, was langfristig Bauschäden verursacht. Zudem kann die Stabilität der Konstruktion beeinträchtigt sein, wenn die Lastverteilung nicht optimal ist.
- Feuchtigkeitsschutz: Eine horizontale Abdichtungsebene (z.B. Bitumenbahn) ist essentiell, um aufsteigende Feuchtigkeit zu verhindern.
- Lastverteilung: Die Bodenplatte muss die Lasten gleichmäßig auf das Streifenfundament verteilen.
- Frostschutz: Das Streifenfundament muss ausreichend tief gegründet sein, um Frostschäden zu vermeiden.
👉 Handlungsempfehlung: Ich empfehle dringend, einen Statiker und einen Bausachverständigen hinzuzuziehen, um die Ausführung zu prüfen und gegebenenfalls Sanierungsmaßnahmen festzulegen. Die Abdichtung und Lastverteilung müssen unbedingt fachgerecht ausgeführt sein.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der beschriebene Sachverhalt beschreibt eine unkonventionelle Bauweise, bei der eine Bodenplatte teilweise auf einem Streifenfundament aufliegt und teilweise auf hochgemauerten Steinen. Die Konstruktion weist mehrere potenziell schwerwiegende Mängel auf, die sowohl die Statik als auch die Dauerhaftigkeit des Gebäudes gefährden können. Besonders kritisch ist die ungleiche Lastabtragung, da die Bodenplatte nicht durchgehend auf dem Fundament aufliegt, sondern an drei Seiten auf einer Steinlage. Dies kann zu ungleichmäßigen Setzungen und Spannungen im Bauwerk führen.
🔴 Gefahr: Die größte Gefahr besteht in der mangelhaften Abdichtung gegen das anstehende Wasser. Da das Grundstück viel Wasser aufweist, das nicht abläuft, ist mit erheblichem Feuchteeintrag in die Bodenplatte und die aufgehenden Wände zu rechnen. Ohne eine fachgerechte Abdichtung (z.B. nach DIN 18533) drohen langfristig Durchfeuchtung, Schimmelbildung und Frostschäden.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass die Bodenplatte bündig mit dem Fundament abschließen kann, ist fachlich falsch. Eine Bodenplatte muss in der Regel auf einer sauberen, tragfähigen Sauberkeitsschicht und nicht auf einer ungesicherten Steinlage aufliegen. Die beschriebene Ausführung entspricht nicht den anerkannten Regeln der Technik.
➕ Ergänzung: Es fehlt eine detaillierte Beschreibung der Bewehrungsführung und der Anschlüsse der Bodenplatte an das Streifenfundament. Die aus dem Fundament ragenden Eisenstreben deuten auf eine kraftschlüssige Verbindung hin, jedoch ist die Lastabtragung über die Steinlage höchst fragwürdig. Zudem ist die horizontale Abdichtung zwischen Fundament, Steinlage und Bodenplatte nicht beschrieben, was ein weiteres Manko darstellt.
👉 Handlungsempfehlung: Sie sollten umgehend einen unabhängigen Bauingenieur oder einen Sachverständigen für Bauwerksabdichtung hinzuziehen. Dieser muss die Standsicherheit der Konstruktion überprüfen und ein detailliertes Abdichtungskonzept für die erdberührten Bauteile erstellen. Bei dem hohen Wasserstand auf dem Grundstück ist eine professionelle Dränage und eine wasserdruckhaltende Abdichtung (z.B. "Weiße Wanne" oder "Schwarze Wanne") unerlässlich. Lassen Sie die gesamte Ausführung vor dem Hintergrund der örtlichen Gegebenheiten neu bewerten, um spätere Schäden und hohe Sanierungskosten zu vermeiden.
KI-Analyse (Qwen)
Die beschriebene Konstruktion weist gravierende statische und bauphysikalische Mängel auf: Eine Bodenplatte, die bündig mit Streifenfundamenten abschließt, ohne diese vollständig zu umfassen oder zu verankern, erfüllt keine anerkannten Regeln der Technik (z. B. DIN 1054, DIN EN 1992-1-1). Die ungleichmäßige Lastabtragung – mit Außenwandteilen auf der Bodenplatte und anderen Teilen auf aufgemauerten Steinen – führt zu erheblichen Setzungsunterschieden und Rissbildung.
🔴 Gefahr: Die fehlende Verankerung der Bodenplatte in den Streifenfundamenten sowie die unklare Verbindung zwischen Bodenplatte, aufgemauerten Steinen und KS-Wand birgt ein hohes Risiko für statische Instabilität, insbesondere bei Bodenbewegungen oder Wasserdruck.
🔴 Gefahr: Das 'stehende Wasser' auf dem Grundstück deutet auf mangelhafte Entwässerung und hohe Grundwasserstände hin – bei fehlender oder unzureichender Horizontalsperre und fehlender Außendichtung besteht akute Gefahr von Feuchteeintrag, Kapillarfeuchte, Schimmelbildung und langfristigem Bewehrungskorrosion.
⚠️ Korrektur: Eine Bodenplatte darf nicht 'bündig' auf Streifenfundamenten enden, ohne diese zu umschließen oder durch eine durchgehende Bewehrung zu verbinden; die übliche Ausführung sieht entweder eine durchgehende Bodenplatte mit Fundamentsockel oder eine kombinierte Konstruktion mit ausreichender Verankerung und statischer Nachweisführung vor.
➕ Ergänzung: Die aufgemauerten Steine müssen statisch in die Gesamtkonstruktion eingebunden sein – eine bloße 'Umrahmung' ohne Verbund, Verankerung oder Lastverteilung ist bauphysikalisch und konstruktiv unzulässig.
➕ Ergänzung: Bei stehendem Wasser ist zwingend eine funktionierende Dränage, eine horizontale und vertikale Abdichtung nach DIN 18195 sowie eine Feuchtesperre unter der Bodenplatte erforderlich – dies ist im Sachverhalt nicht erwähnt und daher als nicht vorhanden anzunehmen.
❌ Widerspruch: Die Konstruktion ist keineswegs 'üblich' oder 'zulässig' – sie widerspricht grundlegenden Anforderungen an Standsicherheit, Dauerhaftigkeit und Feuchteschutz gemäß Bauregelliste A und B sowie den allgemein anerkannten Regeln der Technik.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Bauwesen (z. B. nach DIN EN ISO/IEC 17024) zur statischen und bauphysikalischen Begutachtung – eine Sanierung ist voraussichtlich nur durch Aufstockung der Fundamente, Neuausführung der Bodenplatte mit vollständiger Abdichtung und Einbau einer funktionierenden Entwässerung möglich.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren die fehlende horizontale Abdichtung als krankhaften Mangel mit akuter Gefahr für Feuchteschäden, Schimmel und Korrosion.
- Alle drei konstatieren statische Risiken durch ungleichmäßige Lastabtragung, fehlende Verankerung der Bodenplatte und nicht regelkonforme Aufstellung auf Steinen statt Fundament.
- Alle drei fordern dringend den Einsatz eines Fachmanns – Statiker, Bausachverständiger oder Bauingenieur – zur Begutachtung und Sanierung.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI betont primär die fehlende Abdichtungsebene und Sauberkeitsschicht, geht aber nicht explizit auf "stehendes Wasser" oder "Weiße Wanne"-Anforderungen ein.
- DeepSeek legt stärkeren Fokus auf die örtliche Wasserlage und fordert explizit eine wasserdruckhaltende Abdichtung ("Weiße" oder "Schwarze Wanne") sowie professionelle Dränage.
- Qwen betont am stärksten die rechtliche und normative Nichtkonformität (DIN 1054, Bauregelliste A/B) und spricht klar von "widersprüchlicher Zulässigkeit" – eine Aussage, die bei GoogleAI und DeepSeek nicht so deutlich formuliert ist.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek und Qwen ergänzen GoogleAIs Analyse um den Aspekt der Steinlage als nicht tragfähige Unterlage – Qwen konkretisiert dies mit dem Hinweis auf fehlende Verbundwirkung und statische Einbindung.
- Qwen ergänzt zudem die kritische Forderung nach einer Feuchtesperre unter der Bodenplatte sowie explizite Referenzierung von DIN 18195 (abdichtende Maßnahmen).
❌ Widerspruch:
- Qwen stellt klar: "Die Konstruktion ist keineswegs 'üblich' oder 'zulässig'" – ein deutlicher, normativer Widerspruch zu einer möglichen stillschweigenden Annahme von Ausführbarkeit, die weder bei GoogleAI noch DeepSeek implizit enthalten ist. Da dieser Widerspruch auf der sicheren, regelkonformen Seite liegt, wird die Einschätzung von Qwen als maßgeblich angesehen (Vorsichtsprinzip).
👉 Empfehlung: Orientierung am strengsten, normativ fundierten Urteil (Qwen), ergänzt um die baupraktischen Details zu Grundwasser und Abdichtungstypen aus DeepSeek sowie die klare Strukturierung von GoogleAI zu Feuchtigkeitsschutz und Lastverteilung.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Horizontale Abdichtung zwischen Fundament und Bodenplatte ✅ Eindeutig erforderlich – fehlend oder unklar; akute Gefahr von Kapillarfeuchte, Schimmel und Korrosion, besonders bei stehendem Wasser. Statische Verankerung der Bodenplatte im Streifenfundament ✅ Muss kraftschlüssig erfolgen (z. B. durch durchgehende Bewehrung); fehlende Verankerung verletzt DIN EN 1992-1-1 und gefährdet die Standsicherheit. Aufstellung der Bodenplatte auf aufgemauerten Steinen ⚠️ Grundsätzlich unzulässig als tragfähige Lastabtragung; Steine müssen statisch integriert sein – reine Umrahmung ohne Verbund ist bauphysikalisch und konstruktiv unzulässig. Gegebenheit von stehendem Wasser / hohem Grundwasser ✅ Erfordert zwingend funktionierende Dränage, wasserdruckhaltende Abdichtung (DIN 18533) und Feuchtesperre unter der Bodenplatte (DIN 18195). Normative Zulässigkeit der Bauweise ❌ Alle Modelle lehnen die beschriebene Ausführung als regelwidrig ab – Qwen formuliert dies am schärfsten als "grundlegenden Widerspruch zu den anerkannten Regeln der Technik". 👉 Handlungsempfehlung: Die Bauweise ist nicht regelkonform und birgt akute Risiken für Feuchteschäden und Standsicherheit. Eine unverzügliche fachliche Begutachtung durch einen zertifizierten Sachverständigen sowie eine umfassende Sanierung mit Neuausführung der Abdichtung, Fundamentanpassung und statischer Nachweisführung sind zwingend erforderlich.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Aufsteigende Feuchtigkeit durch fehlende Horizontalsperre Langfristige Durchfeuchtung der Bodenplatte, Schimmelbildung in Wohnräumen, Gesundheitsgefahr, Bauteilschäden 🔴 Risiko Ungleichmäßige Setzungen durch Teilaufstellung auf Steinen Rissbildung in Wänden und Bodenplatte, Türen/Türrahmen klemmen, dauerhafte statische Instabilität 🔴 Risiko Fehlende kraftschlüssige Verankerung der Bodenplatte Versagen der Lastabtragung bei Bodenbewegungen oder Wasserdruck, mögliche Kipp- oder Abschergefahr 🔴 Risiko Fehlende Dränage bei stehendem Wasser Dauerhafte Wasseransammlung am Fundament, Frosthebung im Winter, beschleunigte Materialzerstörung 🔴 Risiko Fehlende Frostgründung des Streifenfundaments Frostschäden am Fundament, Rissbildung, Verlust der Tragfähigkeit im Winter ✅ Chance Frühzeitige fachliche Begutachtung vor weiterer Bebauung Vermeidung hoher Folgekosten durch Sanierung nach Schadenseintritt, rechtzeitige Korrektur ohne Abriss ✅ Chance Neuausführung mit "Weißer Wanne"-System Dauerhafte, wasserdruckhaltige Abdichtung mit gleichzeitiger Funktion als Tragwerk – erhöhte Wertschöpfung und Werterhalt ✅ Chance Einbau einer vollständigen Dränage mit Kontrollschacht Nachweisbare Entwässerungsleistung, geringere Feuchtelast auf die Baukonstruktion, bessere Planungssicherheit ✅ Chance Statik- und Abdichtungs-Nachweis durch zertifizierten Sachverständigen Rechtssicherheit bei behördlichen Prüfungen, Versicherbarkeit, Wertsteigerung des Objekts ✅ Chance Integration einer Feuchtesperre unter und über der Bodenplatte Kompletter Feuchteschutz inkl. kapillarwirksamer Barrieren – optimale Raumklimaverhältnisse und Langlebigkeit Orientierungshilfen
- Sofortige Fachbegutachtung beauftragen: Kontaktieren Sie innerhalb von 48 Stunden einen zertifizierten Sachverständigen für Bauwesen (nach DIN EN ISO/IEC 17024) zur statischen und bauphysikalischen Erstbegutachtung – nicht erst nach Fertigstellung.
- Abdichtungsplanung priorisieren: Fordern Sie vom Sachverständigen ein detailliertes Abdichtungskonzept nach DIN 18533 für wasserdruckhaltende Verhältnisse – inkl. "Weißer Wanne", Dränage, Horizontalsperre und Feuchtesperre unter der Bodenplatte.
- Fundament und Bodenplatte prüfen lassen: Lassen Sie die Tragfähigkeit der aufgemauerten Steine, die Verankerungstiefe der Bewehrung in das Streifenfundament sowie die Frostgründungstiefe des Fundaments rechnerisch und baulich überprüfen.
- Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle vorhandenen Baupläne, Bodengutachten, Wasserstandsdaten und Ausschreibungsunterlagen – diese sind für die fachliche Bewertung unverzichtbar.
- Dränage vor Baubeginn installieren: Beauftragen Sie die Verlegung einer funktionsfähigen Dränage mit Anschluss an ein offenes Gewässer oder eine Regenwasser-Zisterne – vor jedem weiteren Betoniergang.
- Statiknachweis einholen: Verlangen Sie vom zuständigen Statiker einen rechnerischen Nachweis gemäß DIN EN 1992-1-1 für die Gesamtkonstruktion – inkl. Lastabtragung über Steine, Setzungsverhalten und Verbundwirkung.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Streifenfundament
- Ein linienförmiges Fundament unter tragenden Wänden, das Lasten in den Baugrund ableitet.
Verwandte Begriffe: Fundament, Bodenplatte, Frostschürze. - Bodenplatte
- Eine flächige Betonplatte als Fundament, die Lasten verteilt und eine ebene Grundlage bietet.
Verwandte Begriffe: Fundament, Streifenfundament, Sauberkeitsschicht. - Abdichtung
- Eine Maßnahme, um das Eindringen von Feuchtigkeit in Bauteile zu verhindern.
Verwandte Begriffe: Horizontalsperre, Bitumenbahn, Drainage. - Sauberkeitsschicht
- Eine dünne Schicht unter der Bodenplatte für eine ebene und saubere Oberfläche.
Verwandte Begriffe: Bodenplatte, Fundament, Kiesbett. - Frostgrenze
- Die Tiefe im Boden, bis zu der das Erdreich im Winter gefrieren kann.
Verwandte Begriffe: Frostschutz, Fundamenttiefe, Erdwärme. - Lastverteilung
- Die gleichmäßige Verteilung der Gebäudelasten auf das Fundament.
Verwandte Begriffe: Statik, Tragfähigkeit, Fundamentdimensionierung. - Horizontalsperre
- Eine Abdichtung, die horizontal in das Mauerwerk eingebracht wird, um aufsteigende Feuchtigkeit zu verhindern.
Verwandte Begriffe: Abdichtung, Mauerwerk, Injektionsverfahren.
Häufige Fragen (FAQ)
- Was ist ein Streifenfundament?
Ein Streifenfundament ist ein linienförmiges Fundament, das unter tragenden Wänden verläuft und die Lasten des Gebäudes in den Baugrund ableitet. Es ist eine gängige Fundamentart für Wohnhäuser. - Was ist eine Bodenplatte?
Eine Bodenplatte ist eine flächige Betonplatte, die als Fundament für ein Gebäude dient. Sie verteilt die Lasten des Gebäudes auf eine größere Fläche und bietet eine ebene Grundlage für den Aufbau des Hauses. - Warum ist eine Abdichtung zwischen Streifenfundament und Bodenplatte wichtig?
Eine Abdichtung verhindert, dass Feuchtigkeit aus dem Erdreich in die Bodenplatte und somit ins Gebäude aufsteigen kann. Aufsteigende Feuchtigkeit kann zu Schimmelbildung, Schäden an der Bausubstanz und einem ungesunden Raumklima führen. - Welche Risiken bestehen bei einer fehlenden Abdichtung?
Die Hauptrisiken sind aufsteigende Feuchtigkeit, Schimmelbildung, Schäden an der Bausubstanz (z.B. durch Korrosion) und ein erhöhtes Risiko für gesundheitliche Probleme durch Schimmelsporen in der Raumluft. - Wie kann man eine fehlende Abdichtung nachträglich einbauen?
Eine nachträgliche Abdichtung ist aufwendig und kostspielig. Mögliche Verfahren sind das Aufbringen einer nachträglichen Abdichtungsschicht auf die Bodenplatte oder das Einbringen einer Horizontalsperre in das Mauerwerk. - Was ist eine Sauberkeitsschicht?
Eine Sauberkeitsschicht ist eine dünne Schicht aus Beton oder Kies, die unter die Bodenplatte aufgebracht wird. Sie dient dazu, eine ebene und saubere Oberfläche für die Verlegung der Abdichtung und der Bewehrung zu schaffen. - Wie tief muss ein Streifenfundament gegründet sein?
Die Gründungstiefe eines Streifenfundaments hängt von den Bodenverhältnissen und den klimatischen Bedingungen ab. In der Regel muss das Fundament frostfrei gegründet sein, d.h. unterhalb der Frostgrenze des jeweiligen Standorts. - Was ist bei der Lastverteilung einer Bodenplatte zu beachten?
Die Bodenplatte muss so dimensioniert und bewehrt sein, dass sie die Lasten des Gebäudes gleichmäßig auf das Streifenfundament verteilt. Eine ungleichmäßige Lastverteilung kann zu Spannungen und Rissen in der Bodenplatte führen.
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Bodenplatte: Fehlende Schalung – Ursache & Folgen
eigentlich die Antwort auf 2423
die ich eben geschrieben hatte, die wegen Löschung des Threads aber nicht mehr ankam:
Dass der Fragesteller im grünen Universum verständliche Antworten bekam kann ich bis jetzt nicht feststellen. Im letzten Beitrag stand bis zuletzt immer noch seine Ausgangsfrage.
An den Fragesteller: da war jemand zu faul zum Abschalen. Wäre eine Dämmung zwischen Steinen und Bodenplatte, könnte ich mir vorstellen, dass sich jemand noch was gedacht hat bei der Ausführung. -
Streifenfundament: Steinreihe statt Verschalung – Aufwand?
Verschalung einfacher?
Das jemand die Arbeit zur Verschalung, bei den restlichen drei Seiten, sparen wollte kann ich mir nicht vorstellen da meiner Meinung nach die Steinreihe aufwendiger zu Bauen ist. Zwischen den auf das Streifenfundament gemauerten Steinen und der Bodenplatte ist eine Folie zu erkennen. Das ist abernicht mit Dämmung gemeint? -
Bodenplatte: Dämmung fehlt – DIN 4108 relevant?
Dämmung
Mit Dämmung war nicht die Folie gemeint, sondern eine Dämmschicht wie auf der DINAbk.-4108-Zeichnung im grünen Forum. -
🔴 Bodenplatte: Steinreihe – Verdichtung mangelhaft! Murks?
Bakel: Murks
Den erforderlichen Verdichtungsdruck dürfte die Steinreihe wohl nicht aushalten.
Wahrscheinlich leichte Hanglage, nicht wahr?
Über die Kranzbreite wurde ja noch nichts gesagt, aber wenn der so breit ist wie die Außenwand, dann ist die Wandhöhe bis zu den Streifenfundamente anzusetzen.
Da ja nicht fachgerecht verdichtet werden konnte, ist dann wohl
mit späterer 'innerer Setzung' und ganz üblen Konsequenzen zu rechnen.
Oder haben die etwa ab OK Streifenfundament alles mit Beton vollgerotzt, also 50 cm hoch? -
Streifenfundament: Keine Hanglage – Warum diese Bauweise?
Keine Hanglage
An die Kranzbreite (Breite der Steine?) kann ich mich nicht richtig erinnern könnte 24 cm gewesen sein. darauf dann Kalksandsteine mit Verblender.
Die Baufirma wird das doch nicht machen um meinen Kumpel zu ärgern. Irgendeinen Grun muss es doch geben so zu bauen? -
Alternative: Schalsteine für Streifenfundament verwendet?
Schalsteine?
Können's unten auch Schalsteine gewesen sein? -
Streifenfundament: Schalsteine – Aufbau & Funktion
So ähnlich
Ja, so ähnlich, glaube ich, sahen die aus (die wurden verfüllt). Erst wurde das Streifenfundament gegoßen dann auf drei Seiten solche Steine gemauert, sodass die Bodenplatte jetzt nur auf einer Seite des Streifenfundamentes aufliegt. -
Statik: Horizontale Bewehrung bei Schalsteinen wichtig!
na dann
ist das statische Problem der Nicht-Verdichtbarkeit schon mal vom Tisch. Vorausgesetzt, die haben auch Horizontalbewehrung eingelegt, wie auf dem Foto zu sehen ist. (Bevor Jupp meckert: Ja es sind nur lächerliche 10 er, aber auf Zug halten die auch genug)
Ich glaube es gibt keine Vorschrift, die besagt, dass die Betonplatte auf die Fundamente geführt werden muss.
hmmmmmmm. Ich würd's aber immer tun.
Wiederholung Nebeneffekt:
Der Fußpunkt der Außenwand ist in Sohlplattenhöhe nicht horizontal gehalten, sondern erst OK Streifenfundament.
Die Wandhöhe beträgt also deutlich mehr als 3 m. Somit ist ein Nachweis nach DINAbk. 1053 Teil 2 erforderlich. (Größere Knicklänge)
Ich übergebe an die Rückbau-Experten im grünen Forum 🙂 -
🔴 Bodenplatte: Pfusch – Statik & DIN 1053-2 missachtet?
Meiste vielleicht JDB
Leute die so nen scheiß produzieren, würden Kellerwände nachweisen und dann noch nach DINAbk. 1053-2. Davon haben die noch nie gehört.
PS: Die 10er Eisen reichen mir vollkommen. Bei so einem Murks kann man die dann auch noch wechlassen. Aber unsere Architektenkollegen sehen das ja nicht so als schlimm an. Gell Bruno:-)
Jupp -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Bodenplatte auf Streifenfundament: Risiken & korrekte Ausführung
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um eine Bodenplatte, die auf einem Streifenfundament errichtet wurde, wobei an drei Seiten Steine anstelle einer Verschalung verwendet wurden. Es wird die Frage aufgeworfen, ob dies fachgerecht ist und welche Risiken bezüglich Verdichtung, Dämmung und Statik bestehen. Die Einhaltung der DINAbk.-Normen, insbesondere DIN 4108 und DIN 1053-2, wird thematisiert.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag 🔴 Bodenplatte: Steinreihe – Verdichtung mangelhaft! Murks? wird die mangelhafte Verdichtung aufgrund der Steinreihe als kritisch bewertet, was zu späteren Setzungen führen kann.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Mehrere Beiträge weisen auf die fehlende oder unzureichende Dämmung hin. Es wird diskutiert, ob die vorhandene Folie eine ausreichende Dämmwirkung erzielt oder ob eine zusätzliche Dämmschicht gemäß DIN 4108 erforderlich ist. Siehe auch Bodenplatte: Dämmung fehlt – DIN 4108 relevant?
✅ Zusatzinfo: Die Verwendung von Schalsteinen wird als mögliche Alternative zur konventionellen Verschalung in Betracht gezogen, wie im Beitrag Alternative: Schalsteine für Streifenfundament verwendet? erläutert. Wichtig ist dabei die horizontale Bewehrung, um die Stabilität zu gewährleisten (Statik: Horizontale Bewehrung bei Schalsteinen wichtig!).
👉 Handlungsempfehlung: Es wird dringend empfohlen, die Statik der Bodenplatte und des Fundaments von einem Fachmann überprüfen zu lassen, insbesondere im Hinblick auf die Lastverteilung und die Einhaltung der relevanten DIN-Normen. Die korrekte Abdichtung der Bodenplatte ist ebenfalls essenziell, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden. Beachten Sie auch den Beitrag 🔴 Bodenplatte: Pfusch – Statik & DIN 1053-2 missachtet?
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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