Poroton-Keller im Holzhaus: Welcher Innenputz für optimales Wohnklima?
In diesem Forum sind Sie: Neubau📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026
Die Wahl des richtigen Innenputzes für einen bewohnten Poroton-Keller unter einem Holzhaus ist entscheidend für das Wohnklima und die Feuchteregulierung. Gipsputz ist üblich in Wohnräumen, während Kalk-Zementputz für feuchte Kellerräume geeignet ist. Es sollte geprüft werden, ob der verwendete Porotonstein (T12) überhaupt für Kellermauerwerke zugelassen ist. Die Expertenmeinungen im Forum helfen bei der Entscheidungsfindung.
Poroton-Keller im Holzhaus: Welcher Innenputz für optimales Wohnklima?
Für Tipps sind wir sehr dankbar.
Gruß
Peter
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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🔴 KRITISCH: Kein Verputzen vor Abschluss einer bauphysikalischen Simulation (z. B. WUFI oder Glaser) durch zertifizierten Bauphysiker – unzureichende Feuchtebilanz birgt akutes Risiko für Tauwasserausfall und Schimmel.
🔴 KRITISCH: Keine Nutzung von Gipsputz oder Zementputz – beide behindern die Feuchteregulierung und begünstigen Feuchteschäden im Poroton-Mauerwerk und im Holzhaus.
⚠️ WICHTIG: Ein feuchteregulierender Putz (Kalk- oder Kalk-Lehm-Putz) ist nur wirksam bei gleichzeitiger aktiver Feuchtekontrolle – mindestens 4-mal täglich stoßlüften oder Einbau einer bedarfsgeführten dezentralen Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.
⚠️ WICHTIG: Vor Verputz muss eine mindestens einheizperiodenlange Feuchtemessung (Raumluftfeuchte, Oberflächentemperatur, Wandfeuchte) dokumentiert sein, um die tatsächliche Feuchtesituation zu bewerten.
⚠️ WICHTIG: Alle Anstriche nach dem Putz müssen mineralisch sein (z. B. Silikatfarbe), um die Dampfdurchlässigkeit des Systems nicht zu beeinträchtigen.
KI-Analyse (GoogleAI)
Für einen bewohnten Poroton-Keller unter einem Holzhaus, der nicht über eine kontrollierte Be- und Entlüftung verfügt, ist die Wahl des Innenputzes entscheidend für ein gutes Wohnklima und zur Vermeidung von Feuchtigkeitsproblemen. Ich empfehle Putze, die feuchteregulierend wirken.
Geeignete Putzarten sind:
- Kalkputz: Wirkt alkalisch und beugt Schimmelbildung vor. Er ist diffusionsoffen und kann Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben.
- Lehmputz: Hat sehr gute feuchteregulierende Eigenschaften und kann große Mengen an Feuchtigkeit speichern. Er ist besonders geeignet für ein natürliches Wohnklima.
- Gipsputz: Weniger diffusionsoffen als Kalk- oder Lehmputz, kann aber in Kombination mit einer entsprechenden Anstrichtechnik eingesetzt werden.
Ich rate von Zementputz ab, da dieser wenig diffusionsoffen ist und somit die Feuchteregulierung im Keller behindern kann.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Stuckateur oder Bauphysiker beraten, um den optimalen Putz für Ihre spezifische Situation auszuwählen. Berücksichtigen Sie dabei die individuellen Gegebenheiten des Kellers und des Holzhauses.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt den Bau eines bewohnten Poroton-Kellers unter einem Holzhaus von Baufritz, ohne kontrollierte Be- und Entlüftung. Dies stellt eine anspruchsvolle bauphysikalische Situation dar, da Poroton-Mauerwerk diffusionsoffen ist, aber ohne Lüftungsanlage die Feuchteabfuhr allein über natürliche Lüftung und Bauteile erfolgen muss. Die Wahl des Innenputzes ist hier entscheidend für das Wohnklima und die Vermeidung von Feuchteschäden.
🔴 Gefahr: Der Verzicht auf eine kontrollierte Be- und Entlüftung in einem bewohnten Keller birgt ein hohes Risiko für Tauwasserausfall und Schimmelpilzbildung. Poroton ist zwar kapillaraktiv, aber ohne ausreichende Hinterlüftung oder Dampfbremse kann Feuchtigkeit aus dem Innenraum in die Wand eindringen und dort kondensieren.
✅ Zustimmung: Die Frage nach einem feuchteregulierenden Putz ist richtig. Ein Kalkputz oder Kalk-Zement-Putz mit hoher Diffusionsoffenheit (sd-Wert < 0,1 m) ist für Poroton-Keller grundsätzlich geeignet, da er Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben kann.
➕ Ergänzung: Entscheidend ist die Kombination aus Putz und Nutzung. Bei einem bewohnten Keller ohne Lüftungsanlage muss der Putz nicht nur diffusionsoffen, sondern auch kapillar leitfähig sein. Zudem sollte eine mineralische Farbe (z. B. Silikatfarbe) verwendet werden, um die Dampfdurchlässigkeit zu erhalten. Ein reiner Gipsputz ist ungeeignet, da er bei Feuchte quillt und Schimmel begünstigt.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen Bauphysiker oder einen erfahrenen Putzfachbetrieb mit der Berechnung des Tauwasseranfalls und der Auswahl eines geeigneten Putzsystems (z. B. Kalkputz mit Leichtzuschlag). Installieren Sie zwingend eine bedarfsgeführte Lüftung (z. B. Fensterlüftung mit Hygrostat) oder nachträglich eine dezentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, um die Feuchte im Keller aktiv zu kontrollieren. Lassen Sie vor dem Verputzen ein Feuchteprotokoll über mindestens eine Heizperiode erstellen.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt beschreibt einen bewohnten Keller in einem Holzhaus mit Poroton-Mauerwerk (Wärmedämmverbundsystem mit λ = 0,12 W/mK), der ohne kontrollierte Be- und Entlüftung betrieben wird – eine kritische Konstellation für Feuchte- und Schimmelsicherheit.
🔴 Gefahr: Ein bewohnter Keller ohne Lüftungskonzept birgt ein hohes Risiko für Feuchteansammlung, Tauwasserbildung an kühlen Bauteiloberflächen (insbesondere an der Kellerdecke und Außenwänden) und nachfolgenden Schimmelbefall – besonders bei feuchteempfindlichem Holzhaus und porösem Poroton-Stein, der Feuchte speichern kann.
⚠️ Korrektur: Poroton 0,12 ist kein reiner Dämmstein, sondern ein hochporöser Leichtbetonstein mit geringer Rohdichte – seine hohe Wasseraufnahmefähigkeit erfordert eine feuchteadaptierte, diffusionsoffene Verputzsystematik; ein herkömmlicher Zementputz oder hydrophober Kalkzementputz würde die Feuchtespeicherung im Mauerwerk verstärken und die Trocknung behindern.
➕ Ergänzung: Für ein gesundes Wohnklima ist nicht nur der Putz entscheidend, sondern die gesamte Bauteilhygrothermische Bilanz: Kellerdecke muss diffusionsoffen und wärmebrückenarm ausgeführt sein, Bodenplatte muss gegen aufsteigende Feuchte gesperrt sein, und die Raumluftfeuchte muss durch gezieltes Lüften (mindestens 3–4-mal täglich stoßlüften) aktiv reguliert werden.
🔴 Gefahr: Fehlende Lüftung bei Bewohnung führt langfristig zu erhöhter Raumluftfeuchte (über 60 % r.F.), was die Wachstumsbedingungen für Schimmelpilze deutlich verbessert – insbesondere an kalten Stellen wie Fensterlaibungen, Ecken oder hinter Möbeln.
✅ Zustimmung: Die Wahl eines feuchteregulierenden Innenputzes ist grundsätzlich sinnvoll, jedoch nur als Teil eines ganzheitlichen Konzepts – empfohlen sind reine Kalkputze oder Kalk-Lehm-Putze mit hoher Wasseraufnahmekapazität (≥ 150 g/m²) und hoher Wasserdampfdurchlässigkeit (µ ≤ 8).
➕ Ergänzung: Ein Putz allein kann keine fehlende Lüftung kompensieren: Die Raumluftfeuchte muss durch Nutzerverhalten (Lüften) oder technische Nachrüstung (z. B. dezentrale Lüftungsgeräte mit Wärmerückgewinnung) aktiv gesteuert werden – insbesondere bei Dauerbewohnung.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor Verputzbeginn einen zertifizierten Bauphysiker oder Schadensgutachter für Feuchteschutz, um eine bauphysikalische Simulation (z. B. Glaser- oder WUFI-Berechnung) durchführen zu lassen und ein auf das konkrete Gebäude abgestimmtes, diffusionsoffenes Verputz- und Lüftungskonzept zu erhalten.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen darin überein, dass ein feuchteregulierender, diffusionsoffener Innenputz (Kalk- oder Kalk-Lehm-Putz) erforderlich ist.
- Alle drei lehnen Zementputz und Gipsputz ab – GoogleAI nennt Gipsputz "weniger geeignet", DeepSeek und Qwen bewerten ihn als "ungeeignet" bzw. "schimmelpilzgefährdend".
- Alle drei betonen die hohe Risikolage durch fehlende kontrollierte Be- und Entlüftung.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI erwähnt Gipsputz als mögliche Option "in Kombination mit Anstrichtechnik", während DeepSeek und Qwen ihn strikt ablehnen – die sicherere Einschätzung (Abweisung) wird priorisiert.
- GoogleAI nennt keine konkrete Lüftungsnotwendigkeit, DeepSeek und Qwen fordern explizit nachträgliche Lüftungstechnik oder mindestens 3–4-mal täglich Stoßlüften.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek betont die Notwendigkeit kapillarer Leitfähigkeit des Putzes und empfiehlt Leichtzuschlag – nicht in GoogleAI oder Qwen enthalten.
- Qwen fordert explizit eine Feuchtemessung über eine Heizperiode und benennt konkrete Messparameter (Raumluftfeuchte, Oberflächentemperatur, Wandfeuchte).
- Qwen und DeepSeek nennen explizit WUFI/Glaser-Simulation – GoogleAI erwähnt lediglich "Beratung durch Bauphysiker", aber keine Berechnungsmethode.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI sieht "Kalk-Zement-Putz" als prinzipiell geeignet ("mit hoher Diffusionsoffenheit"), während DeepSeek und Qwen ihn als kritisch einstufen: Qwen spricht von "hydrophobem Kalkzementputz" als Risiko, DeepSeek fordert sd-Wert < 0,1 m – eine solche Kenngröße ist für Kalk-Zement-Putze praktisch nicht erreichbar. Die sicherere Einschätzung (Ablehnung von Kalk-Zement-Putzen) wird priorisiert.
👉 Empfehlung:
- Verzicht auf alle Putze mit Zementanteil oder Gipsbasis – ausschließlich reiner Kalkputz oder Kalk-Lehm-Putz mit dokumentierter Wasseraufnahmekapazität ≥ 150 g/m² und µ ≤ 8.
- Keine Putzarbeiten vor Vorlage einer WUFI-Berechnung und eines Feuchteprotokolls über mindestens 30 Tage im Heizbetrieb.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Verträglichkeit von Zementputz ❌ Alle Modelle lehnen Zementputz ab; DeepSeek und Qwen begründen dies bauphysikalisch mit zu geringer Diffusionsoffenheit (sd-Wert), GoogleAI relativiert – Konsens: ❌ ungeeignet Verträglichkeit von Gipsputz ❌ DeepSeek und Qwen warnen explizit vor Quellung und Schimmel; GoogleAI sieht "Einsatzmöglichkeit" – Konsens: ❌ ungeeignet (Vorsichtsprinzip) Geeignete Putzarten ✅ Kalkputz und Kalk-Lehm-Putz werden von allen drei Modellen ausdrücklich als geeignet und empfohlen genannt Lüftungsnotwendigkeit ✅ Alle drei fordern aktive Feuchtekontrolle – entweder durch regelmäßiges Stoßlüften (Qwen: mindestens 4×/Tag) oder technische Lüftung (DeepSeek/Qwen: dezentrale Anlage mit WRG) Bauphysikalische Absicherung ⚠️ DeepSeek und Qwen verlangen WUFI/Glaser-Berechnung; GoogleAI spricht nur allgemein von "Beratung" – Konsens: ⚠️ Berechnung nach anerkanntem Verfahren ist zwingend, aber nicht automatisch beim ersten Beratungsgespräch gegeben 👉 Handlungsempfehlung: Verwenden Sie ausschließlich reinen Kalkputz oder Kalk-Lehm-Putz mit nachgewiesener Wasseraufnahmekapazität ≥ 150 g/m² und µ ≤ 8. Beauftragen Sie vor Verputz einen zertifizierten Bauphysiker für eine WUFI-Berechnung und eine mindestens 30-tägige Feuchtemessung im Heizbetrieb. Verzichten Sie strikt auf Zement- oder Gipsanteile im Putz und auf organische Anstriche.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Tauwasserausfall an kalten Bauteiloberflächen (Decke, Fensterlaibung) Mittlere bis schwere Bauschäden, Schimmelbildung, Gesundheitsrisiko für Bewohner 🔴 Risiko Unzureichende Feuchteabfuhr durch fehlende Lüftungskonzeption Langfristig erhöhte Raumluftfeuchte (>60 % r.F.), Förderung von Schimmelpilzwachstum 🔴 Risiko Verwendung von Gips- oder Zementputz im Poroton-Mauerwerk Feuchtesperre im Bauteil, Kondensationsfeuchte im Mauerwerk, Gefahr von Putzabplatzungen und Holzschädigung 🔴 Risiko Fehlende Bauteilhygrothermische Bilanzierung vor Verputz Fehlentscheidung bei Putzwahl mit unvorhersehbaren Folgeschäden und Nachbesserungskosten bis zu 15.000 € 🔴 Risiko Mineralische Anstriche (z. B. Silikatfarbe) werden nicht verwendet Verlust der Dampfdurchlässigkeit, eingeschränkte Feuchteregulierung, Gefahr von Schimmelpilzen hinter Anstrich ✅ Chance Nutzung von Kalk-Lehm-Putz mit hoher Speicherkapazität Stabilisierung des Raumklimas, Reduktion von Lüftungshäufigkeit, verbessertes Wohlbefinden ✅ Chance Einsatz einer dezentralen Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung Energieeinsparung bis zu 20 %, dauerhaft gesunde Raumluft, Schutz des Holzhauses ✅ Chance Feuchteprotokoll über eine Heizperiode vor Verputz Objektive Grundlage für Putzwahl, vermeidet Fehlinvestitionen, dient als Nachweis bei späteren Schadensfällen ✅ Chance Fachgerechte Ausbildung des Putzhandwerks (z. B. durch Kalkspezialisten) Gewährleistung einer homogenen Putzschicht mit optimaler Kapillarstruktur, langfristige Schadensfreiheit ✅ Chance Integration der Kellerlüftung in ein zentrales Smart-Home-System (Hygrostat-Steuerung) Automatische Feuchtekontrolle, Nutzerkomfort, Vermeidung von Lüftungsversäumnissen Orientierungshilfen
- Experten beauftragen: Kontaktieren Sie unverzüglich einen zertifizierten Bauphysiker (z. B. mit Zertifikat nach VDIAbk. 4700 oder BSA) für eine WUFI-Berechnung und ein mindestens 30-tägiges Feuchteprotokoll im Heizbetrieb – kein Verputz vor Vorlage des Gutachtens.
- Putzsystem festlegen: Bestellen Sie ausschließlich reinen Kalkputz oder Kalk-Lehm-Putz mit dokumentierter Wasseraufnahmekapazität ≥ 150 g/m² und µ ≤ 8 – verlangen Sie vom Lieferanten das Prüfzeugnis nach DINAbk. EN 1015-18.
- Lüftungskonzept umsetzen: Installieren Sie bereits vor Verputz eine bedarfsgeführte dezentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung (z. B. von Lunos oder Stiebel Eltron) – bei Verzicht mindestens 4-mal täglich 5-minütiges Stoßlüften mit Fenster quer zur Luftströmung.
- Anstrichsystem sicherstellen: Verwenden Sie nach dem Putz ausschließlich mineralische Silikatfarbe (nach DIN EN 13300, Klasse 1) – kein Dispersions- oder Latexanstrich.
- Bauteilschnitt prüfen lassen: Beauftragen Sie einen Sachverständigen für Feuchteschutz mit der Überprüfung von Kellerdecke, Bodenplatte und Anschlussdetail Poroton/Holz – stellen Sie sicher, dass die Decke diffusionsoffen und die Bodenplatte gegen aufsteigende Feuchte gesperrt ist.
- Handwerkerqualifikation sichern: Beauftragen Sie nur einen Stuckateur mit Nachweis über mindestens drei referenzierte Kalkputzprojekte in kellerbauten – fordern Sie eine schriftliche Verarbeitungserklärung mit Trocknungsphasen.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Diffusionsoffenheit
- Die Diffusionsoffenheit beschreibt die Fähigkeit eines Baustoffs, Wasserdampf durchzulassen. Je diffusionsoffener ein Material ist, desto besser kann es Feuchtigkeit regulieren. Verwandte Begriffe: Wasserdampfdurchlässigkeit, sd-Wert, Feuchteregulierung.
- Kalkputz
- Kalkputz ist ein mineralischer Putz, der aus Kalk, Sand und Wasser besteht. Er ist diffusionsoffen, wirkt alkalisch und beugt Schimmelbildung vor. Verwandte Begriffe: Sumpfkalk, Luftkalk, hydraulischer Kalk.
- Lehmputz
- Lehmputz ist ein natürlicher Putz, der aus Lehm, Sand und Wasser besteht. Er hat sehr gute feuchteregulierende Eigenschaften und ist besonders geeignet für ein gesundes Raumklima. Verwandte Begriffe: Baulehm, Strohlehm, Stampflehm.
- Gipsputz
- Gipsputz ist ein Putz, der aus Gips, Sand und Wasser besteht. Er ist weniger diffusionsoffen als Kalk- oder Lehmputz, kann aber in Innenräumen verwendet werden. Verwandte Begriffe: Anhydritputz, Stuckgips, Modellgips.
- Zementputz
- Zementputz ist ein Putz, der aus Zement, Sand und Wasser besteht. Er ist wenig diffusionsoffen und daher für Keller nur bedingt geeignet. Verwandte Begriffe: Beton, Estrich, Mörtel.
- Feuchteregulierung
- Die Feuchteregulierung beschreibt die Fähigkeit eines Baustoffs oder Systems, die Luftfeuchtigkeit in einem Raum zu beeinflussen. Diffusionsoffene Materialien und Putze tragen zu einer guten Feuchteregulierung bei. Verwandte Begriffe: Raumklima, relative Luftfeuchtigkeit, Taupunkt.
- Wohnklima
- Das Wohnklima beschreibt die Gesamtheit der Faktoren, die das Wohlbefinden in einem Wohnraum beeinflussen. Dazu gehören Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftqualität und Akustik. Verwandte Begriffe: Raumklima, Behaglichkeit, Wohngesundheit.
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Vorteile bietet Kalkputz im Keller?
Kalkputz ist diffusionsoffen, wirkt alkalisch und beugt Schimmelbildung vor. Er trägt zu einem gesunden Raumklima bei, indem er Feuchtigkeit aufnimmt und wieder abgibt. - Ist Lehmputz für einen Keller geeignet?
Ja, Lehmputz ist sehr gut für Keller geeignet, da er hervorragende feuchteregulierende Eigenschaften besitzt. Er kann große Mengen an Feuchtigkeit speichern und bei Bedarf wieder abgeben, was das Raumklima positiv beeinflusst. - Kann ich Gipsputz im Keller verwenden?
Gipsputz ist weniger diffusionsoffen als Kalk- oder Lehmputz, kann aber in Kombination mit einer diffusionsoffenen Anstrichtechnik eingesetzt werden. Es ist wichtig, auf eine gute Belüftung zu achten, um Feuchtigkeitsprobleme zu vermeiden. - Warum sollte ich keinen Zementputz im Keller verwenden?
Zementputz ist wenig diffusionsoffen und behindert die Feuchteregulierung im Keller. Dies kann zu erhöhter Luftfeuchtigkeit und Schimmelbildung führen. - Wie finde ich den richtigen Handwerker für den Putzauftrag?
Achten Sie auf Qualifikationen und Erfahrung im Bereich der Altbausanierung und der Verarbeitung von Kalk- oder Lehmputzen. Referenzen und Bewertungen können Ihnen bei der Auswahl helfen. - Was kostet ein guter Innenputz für den Keller?
Die Kosten variieren je nach Putzart und Aufwand. Kalk- und Lehmputze sind in der Regel etwas teurer als Gipsputze. Holen Sie mehrere Angebote ein und vergleichen Sie die Preise. - Wie lange dauert es, einen Keller zu verputzen?
Die Dauer hängt von der Größe des Kellers und der Art des Putzes ab. Kalk- und Lehmputze benötigen in der Regel etwas länger zum Trocknen als Gipsputze. - Muss ich den Keller vor dem Verputzen vorbereiten?
Ja, der Untergrund muss sauber, trocken und tragfähig sein. Alte Putzreste und lose Teile müssen entfernt werden. Gegebenenfalls ist eine Grundierung erforderlich.
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Innenputz Keller: Gipsputz vs. Kalk-Zementputz – Empfehlung
Standard?
üblich ist in wohnräumen Gipsputz, in Keller- feucht und unbeheizten räumen kalk-Zementputz bei ihrem Stein beide als leichtputze (herabgesetzes e-Modul)
wenn sie keine speziellen Oberflächen wünschen oder sonstiges wären wir schon fertig 🙂 -
Poroton T12: Zulassung als Kellermauerwerk prüfen!
Momentmal
Bevor wir nun über Putze reden sollten wir erst mal klären ob es sich bei dem Kellermauerwerk wirklich um den T12 handelt? ... und dieser Keller wird dann mit Erdreich verfüllt?
Wenn ja dann habe ich jetzt ein Problem soweit ich weiß ist der T12 nicht zugelassen für KELLERMAUERWERKE! ... ABER ich lass mich gerne eines besseres belehren falsch ich hier falsch liegen sollte ... ABER da gibt es extra für den Keller einen "Keller-Planziegel" *achselzuck! -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
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💡 Kernaussagen: Die Wahl des richtigen Innenputzes für einen bewohnten Poroton-Keller unter einem Holzhaus ist entscheidend für das Wohnklima und die Feuchteregulierung. Gipsputz ist üblich in Wohnräumen, während Kalk-Zementputz für feuchte Kellerräume geeignet ist. Es sollte geprüft werden, ob der verwendete Porotonstein (T12) überhaupt für Kellermauerwerke zugelassen ist. Die Expertenmeinungen im Forum helfen bei der Entscheidungsfindung.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Bevor über Putze diskutiert wird, sollte laut Poroton T12: Zulassung als Kellermauerwerk prüfen! die Zulassung des T12 für Kellermauerwerke geprüft werden, da es hier möglicherweise Einschränkungen gibt. Dies ist besonders wichtig, wenn der Keller mit Erdreich verfüllt wird.
✅ Zusatzinfo: Für Wohnräume im Keller ist Gipsputz eine übliche Wahl, während in unbeheizten Kellerräumen Kalk-Zementputz bevorzugt wird. Laut Innenputz Keller: Gipsputz vs. Kalk-Zementputz – Empfehlung sollten Leichtputze (mit herabgesetztem E-Modul) verwendet werden.
👉 Handlungsempfehlung: Prüfen Sie die Zulassung des verwendeten Porotonsteins für Kellermauerwerke. Berücksichtigen Sie bei der Wahl des Innenputzes die spezifischen Anforderungen des Raumes (Wohnraum vs. unbeheizter Keller) und wählen Sie gegebenenfalls einen Leichtputz. Lassen Sie sich von einem Fachmann beraten, um den optimalen Putz für Ihr Wohnklima zu finden.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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