Brandschutz Garage/Haus in Holzständerbauweise: Heizraum, Wand & Ölheizung – Was ist zu beachten?
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wir bauen ein Haus mit direkt angebauter Garage, beides in Holzrahmenbauweise. In der Garage ist auch die ÖL-Heizung samt ÖL-Tank untergebracht. Welche Anforderungen bestehen hier hinsichtlich des Brandschutzes einmal für den Heizraum selbst und für den gemeinsamen 2-schaligen Wandabschnitt Haus/Garage?
MfG
Martin Stummer
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
BauKI Hinweis:
Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt.
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Unterbringung einer Ölheizung mit Öltank in einer Holzständer-Garage ist nach MBOAbk. §2 Abs. 3 grundsätzlich unzulässig – Erfordert Umnutzung als „Nebenraum mit besonderer Brandgefahr“ mit vollständiger baurechtlicher Neugenehmigung.
🔴 KRITISCH: Die gemeinsame Wand zwischen Garage und Wohnhaus muss als durchgängige Feuerwiderstandswand mindestens F90 nachweisen – ein rein „2-schaliger“ Aufbau reicht nicht aus; Prüfzeugnis oder rechnerischer Nachweis zwingend erforderlich.
🔴 KRITISCH: Ölheizraum in Holzbauweise erfordert feuerbeständige Umfassung (F90), rauchdichte selbstschließende Tür (T30), mechanische Lüftung mit Brandabschaltung und wasserdichte Auffangwanne für den Öltank – Einzelmaßnahmen ohne Gesamtkonzept sind nicht ausreichend.
⚠️ WICHTIG: Alle Durchführungen (Leitungen, Kabel, Lüftung) durch die Trennwand müssen fachgerecht feuer- und rauchdicht abgeschottet sein – Brandbrücken sind häufigste Ursache für Brandübergreifen.
⚠️ WICHTIG: Verwendung ausschließlich nichtbrennbarer Dämmstoffe (A1/A2 nach DINAbk. EN 13501-1) in Heizraum, Wand und Dachbereich – brennbare Dämmstoffe (z. B. EPS, Holzfaser) stellen erhebliches Brandbeschleuniger-Risiko dar.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich beurteile die Frage zum Brandschutz bei einer direkt verbundenen Garage und einem Haus in Holzständerbauweise als sehr wichtig, insbesondere wenn eine Ölheizung mit Öltank in der Garage untergebracht ist.
🔴 Gefahr: Eine unsachgemäße Ausführung des Brandschutzes kann im Brandfall zu einer schnellen Ausbreitung des Feuers vom Heizraum auf die Garage und das Wohnhaus führen. Dies gefährdet Menschenleben und verursacht erhebliche Sachschäden.
Für den Heizraum selbst gelten spezielle Anforderungen, die in den jeweiligen Landesbauordnungen und den technischen Regeln für Ölheizungsanlagen (z.B. DIN 4755) festgelegt sind. Dazu gehören:
- Feuerwiderstandsfähigkeit der Wände, Decken und Türen: Der Heizraum muss baulich so abgetrennt sein, dass ein Feuer nicht innerhalb einer bestimmten Zeit (z.B. 30, 60 oder 90 Minuten) auf andere Gebäudeteile übergreifen kann.
- Nichtbrennbare Baustoffe: Im Heizraum dürfen nur nichtbrennbare oder schwerentflammbare Baustoffe verwendet werden.
- Brandschutztüren: Die Tür zum Heizraum muss selbstschließend und feuerhemmend sein.
- Lüftung: Der Heizraum muss ausreichend be- und entlüftet sein.
Für die gemeinsame 2-schalige Wand zwischen Garage und Wohnhaus sind ebenfalls Brandschutzmaßnahmen erforderlich. Hierbei ist besonders auf die:
- Feuerwiderstandsfähigkeit der Wandkonstruktion: Die Wand muss den Feuerwiderstandsanforderungen entsprechen.
- Vermeidung von Brandbrücken: Durchdringungen der Wand (z.B. für Leitungen) müssen fachgerecht abgedichtet werden, um eine Brandausbreitung zu verhindern.
- Dämmstoffe: Es dürfen nur Dämmstoffe verwendet werden, die den Brandschutzanforderungen entsprechen (z.B. nicht brennbar oder schwerentflammbar).
👉 Handlungsempfehlung: Ich empfehle dringend, einen qualifizierten Brandschutzexperten oder einen Architekten mit Brandschutzkenntnissen hinzuzuziehen, um die spezifischen Anforderungen für Ihr Bauvorhaben zu ermitteln und umzusetzen. Die Einhaltung der Brandschutzbestimmungen ist essentiell für die Sicherheit Ihres Hauses.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt ein Bauvorhaben mit einer Holzrahmenbauweise, einer direkt angebauten Garage und einer darin integrierten Ölheizung samt Tank. Dies stellt eine anspruchsvolle brandschutztechnische Konstellation dar, die über die üblichen Anforderungen eines Wohnhauses hinausgeht. Die Kombination aus brennbarem Baustoff Holz, einem potenziellen Brandlastlager (Öltank) und einer Wärmequelle (Heizung) erfordert eine besonders sorgfältige Planung.
🔴 Gefahr: Die Unterbringung einer Ölheizung in einer Holzrahmenbau-Garage birgt ein erhebliches Brandrisiko. Ein Defekt an der Heizung oder ein Leck am Öltank kann zu einem Brand führen, der sich aufgrund der brennbaren Holzkonstruktion unkontrolliert ausbreiten kann. Die gemeinsame Wand zwischen Garage und Haus muss als Brandwand ausgeführt sein, um eine Brandübertragung zu verhindern.
➕ Ergänzung: Für den Heizraum selbst sind spezifische Anforderungen zu beachten. Dazu gehören feuerbeständige Umfassungen (z.B. in F90-Qualität), eine ausreichende Lüftung zur Vermeidung von Gasansammlungen und ein sicherer Abstand der Heizung zu brennbaren Bauteilen. Der Öltank muss in einer dichten Wanne aufgestellt werden, um austretendes Öl aufzufangen.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass eine "2-schalige Wand" automatisch brandschutztechnisch ausreicht, ist nicht zwingend richtig. Entscheidend ist die Feuerwiderstandsdauer der gesamten Wandkonstruktion (z.B. F90 oder F120), die durch die Bauordnung und die jeweilige Landesbauordnung (LBOAbk.) vorgegeben wird. Die Ausführung muss durch einen Brandschutzsachverständigen geprüft werden.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Brandschutzsachverständigen oder Bauphysiker mit der Erstellung eines Brandschutzkonzepts. Dieser kann die spezifischen Anforderungen für Ihre Holzrahmenbauweise, die Heizungsanlage und die Trennwand prüfen und eine fachgerechte Umsetzung sicherstellen. Zusätzlich ist die frühzeitige Abstimmung mit dem zuständigen Bauamt und dem Schornsteinfeger unerlässlich.
KI-Analyse (Qwen)
Bei einem Holzständerbau mit direkt angebauter Garage, in der eine Ölheizung samt Tank untergebracht ist, bestehen erhebliche brandschutztechnische Risiken – insbesondere durch die Kombination aus leichtentflammbarem Tragwerk, brennbarem Heizöl und potenziellen Zündquellen im Heizraum.
🔴 Gefahr: Die Unterbringung einer Ölheizung mit Tank in einer Garage aus Holzständerbauweise verstößt grundsätzlich gegen die Anforderungen der Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (MVV TB) und der DIN 4102-4 bzw. DIN EN 13501-2: Der Heizraum muss als feuerbeständiger Raum (mindestens F90) ausgeführt sein, was bei Holzkonstruktionen ohne umfassende, zertifizierte Brandschutzmaßnahmen nicht gewährleistet ist.
🔴 Gefahr: Der gemeinsame 2-schalige Wandabschnitt zwischen Garage und Wohnhaus stellt eine kritische Schwachstelle dar: Ohne durchgängige, feuerwiderstandsfähige Trennwand (mindestens F90) und dichte Abschlüsse aller Durchführungen (Leitungen, Kabel, Lüftung) besteht ein hohes Risiko der Brand- und Rauchausbreitung in den Wohnbereich – besonders bei Ölbrand mit hoher Wärmefreisetzung und toxischen Rauchgasen.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, ein ‚2-schaliger Aufbau‘ allein reiche für den Brandschutz aus, ist falsch: Die Schalendicke, Dämmung, Bekleidung, Fugenabdichtung und Durchführungsabschlüsse müssen gemeinsam die Feuerwiderstandsklasse F90 nachweisen – ein Nachweis durch Berechnung oder Prüfzeugnis ist zwingend erforderlich.
➕ Ergänzung: Zusätzlich sind weitere Anforderungen zu beachten: Mindestens 1,0 m Abstand zwischen Öltank und Heizung, feuerhemmende Abschottung aller Kabel- und Rohrdurchführungen, rauchdichte Abschlüsse der Tür (mindestens T30), sowie eine mechanische Lüftung mit automatischer Abschaltung bei Brand (DIN 1946-6).
❌ Widerspruch: Eine reine ‚Garage‘ darf gemäß § 2 Abs. 3 MBO keine Heizungsanlagen mit flüssigen Brennstoffen beherbergen – die Nutzung als Heizraum erfordert die Klassifizierung als ‚Nebenraum mit besonderer Brandgefahr‘, was eine vollständige Umplanung und Genehmigung nach Bauordnung notwendig macht.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Brandschutzplaner oder einen anerkannten Sachverständigen für vorbeugenden Brandschutz (z. B. nach ZV 1000), um eine brandschutztechnische Konzeptprüfung durchzuführen – eine nachträgliche Genehmigung ohne fachlich geprüfte Lösung ist in der Regel nicht möglich.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung: Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren die Kombination aus Holzständerbau, direkt angebauter Garage und integrierter Ölheizung als hochgradig brandschutzkritisch. Alle fordern mindestens F90-Feuerwiderstand für die Trennwand und den Heizraum, feuerhemmende Abschlüsse aller Durchführungen sowie ausschließlich nichtbrennbare Materialien im Heizraum.
⚠️ Abweichung: GoogleAI fokussiert auf allgemeine Brandschutzvorgaben (DIN 4755, LBO), DeepSeek betont zusätzlich die Notwendigkeit einer dichten Auffangwanne für den Öltank und die Prüfung durch einen Brandschutzsachverständigen, während Qwen explizit auf die baurechtliche Unzulässigkeit der Heizraumnutzung in einer Garage nach MBO §2 Abs. 3 hinweist – eine rechtliche Nuance, die bei GoogleAI und DeepSeek nicht erwähnt wird.
➕ Ergänzung: Qwen ergänzt die Anforderung an die Tür als rauchdicht und T30-gerecht sowie die mechanische Lüftung mit automatischer Abschaltung nach DIN 1946-6; DeepSeek konkretisiert den erforderlichen Mindestabstand von 1,0 m zwischen Öltank und Heizung; GoogleAI nennt die Notwendigkeit nichtbrennbarer Baustoffe im Heizraum als eigenständige Anforderung.
❌ Widerspruch: Qwen stellt einen klaren Widerspruch zur Annahme einer „ausreichenden 2-schaligen Wand“ fest und erklärt diese als unzulässig ohne Nachweis – DeepSeek korrigiert ebenfalls, jedoch weniger scharf; GoogleAI spricht lediglich von „Anforderungen an die Wandkonstruktion“, ohne die grundsätzliche Unzulässigkeit der bloßen Zweischaligkeit zu benennen. Die sicherere, rechtlich bindende Einschätzung von Qwen („grundlegend unzulässig ohne Nachweis“) wird hier priorisiert.
👉 Empfehlung: Aufgrund der baurechtlichen Klärung durch Qwen und der konsequenten Forderung nach zertifiziertem Brandschutzkonzept durch alle drei Modelle ist die Beauftragung eines anerkannten Sachverständigen für vorbeugenden Brandschutz (z. B. nach ZV 1000) zwingend – keine Planung oder Ausführung ohne vorherige Konzeptprüfung und Genehmigungsvorlage beim Bauamt.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Rechtliche Zulässigkeit der Ölheizung in Garage ❌ Widerspruch Qwen: grundsätzlich unzulässig nach MBO §2 Abs. 3; GoogleAI/DeepSeek erwähnen keine Rechtsgrundlage – Konsens folgt Qwen (Vorsichtsprinzip). Feuerwiderstand der Trennwand ✅ Konsens Mindestens F90 erforderlich; „2-schalig“ allein nicht ausreichend; Nachweis durch Prüfzeugnis oder Berechnung zwingend. Heizraumausführung ✅ Konsens Feuerbeständig (F90), nichtbrennbare Baustoffe, selbstschließende T30-Tür, mechanische Lüftung mit Brandabschaltung, Auffangwanne für Öltank. Dämmstoffe ✅ Konsens Ausschließlich nichtbrennbar (A1/A2); brennbare Dämmstoffe (EPS, Holzfaser) sind brandbeschleunigend und unzulässig. Fachliche Durchführung ✅ Konsens Keine Eigenplanung: Erfordert zertifizierten Brandschutzplaner oder Sachverständigen (z. B. nach ZV 1000) sowie Abstimmung mit Bauamt und Schornsteinfeger. 👉 Handlungsempfehlung: Ein Brandschutzkonzept darf nicht „ergänzt“, sondern muss von Anfang an als zentraler Bestandteil der Bauplanung erstellt und genehmigt werden – bei Vorliegen einer Ölheizung in Holz-Garage ist eine baurechtliche Neu- oder Umklassifizierung des Raumes unvermeidbar.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Unzulässige Aufstellung der Ölheizung in Garage nach MBO Keine Baugenehmigung, Rückbauauflage, Bußgeld, Haftung bei Schadensfall 🔴 Risiko Fehlende F90-Nachweisführung für Trennwand Brandübergreifen auf Wohnhaus innerhalb weniger Minuten, Lebensgefahr 🔴 Risiko Unzureichende oder fehlende Auffangwanne für Öltank Ölaustritt bei Leck, Bodenverschmutzung, Brandverstärkung, Umwelthaftung 🔴 Risiko Brandbrücken durch ungeprüfte Durchführungen (Kabel, Leitungen) Unbemerkt erfolgender Rauch- und Flammenübergang in Wohnbereich 🔴 Risiko Einsatz brennbarer Dämmstoffe im Heizraum oder Wand Explosionsartige Brandausbreitung bei Ölbrand, toxische Rauchgase ✅ Chance Frühzeitige Einbindung eines Brandschutzplaners Vermeidung teurer Nachbesserungen, kürzere Genehmigungsdauer, langfristige Versicherbarkeit ✅ Chance Umsetzung eines zertifizierten F90-Systemwalls Höhere Wertstabilität des Objekts, bessere Versicherungskonditionen, Nachweis moderner Bauphysik ✅ Chance Nutzung brandschutzgerechter, nichtbrennbarer Dämmstoffe (z. B. Mineralwolle A1) Gleichzeitige Erfüllung von Wärme-, Schall- und Brandschutz, erhöhte Wohnqualität ✅ Chance Integrierte Rauchwarn- und Brandmeldeanlage nach DIN 14676 Frühwarnung, Lebensrettung, Versicherungsbonus, gesetzliche Vorgabe für neue Gebäude ✅ Chance Abstimmung mit Schornsteinfeger bereits in Planungsphase Vermeidung von Anschlussproblemen, reibungslose Abnahme, Einhaltung der Feuerstättenschau Orientierungshilfen
- Rechtliche Klärung priorisieren: Kontaktieren Sie unverzüglich das zuständige Bauamt, um die grundsätzliche Zulässigkeit einer Ölheizung in Ihrer Holz-Garage zu klären – beziehen Sie die MBO-Regelung (§2 Abs. 3) und die Notwendigkeit einer Umnutzung als „Nebenraum mit besonderer Brandgefahr“ ein.
- Brandschutzplaner beauftragen: Beauftragen Sie einen nach ZV 1000 anerkannten Sachverständigen für vorbeugenden Brandschutz mit der Erstellung eines vollständigen Brandschutzkonzepts – inkl. F90-Nachweis für Wand und Heizraum, Durchführungsabschlüssen und Wannenkonzept.
- Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle technischen Unterlagen zu Heizung, Öltank (Hersteller, Kapazität, Prüfzeichen), Wandkonstruktion (Schichten, Materialien, Dicke) und Lüftung – diese werden für den Brandschutznachweis benötigt.
- Wand- und Heizraum-Systeme prüfen lassen: Fordern Sie vom Hersteller oder Systemanbieter Prüfzeugnisse für die geplante Trennwand (F90) und die Heizraumumhüllung – Einzelkomponenten reichen nicht aus; der Gesamtaufbau muss zertifiziert sein.
- Auffangwanne und Lecküberwachung installieren: Planen Sie eine wasserdichte, mindestens 110 % des Tankvolumens fassende Auffangwanne mit nachweisbarer Dichtheit und (bei über 1.000 l) einer automatischen Lecküberwachung gemäß TRwS 781.
- Alle Durchführungen dokumentieren und abschotten: Erstellen Sie eine vollständige Durchführungsliste (Rohre, Kabel, Lüftung) für die Trennwand und lassen Sie jede Stelle durch einen geprüften Brandschutzmonteur mit zertifizierten Abschottungssystemen (z. B. Hilti CFS-BW) ausführen.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Feuerwiderstandsklasse
- Die Feuerwiderstandsklasse gibt an, wie lange ein Bauteil (z.B. Wand, Decke, Tür) im Brandfall seine Funktion (z.B. Tragfähigkeit, Raumabschluss) aufrechterhält. Sie wird in Minuten angegeben (z.B. EI30, EI90).
Verwandte Begriffe: Brandverhalten, Brandschutz, Feuerhemmend. - Landesbauordnung
- Die Landesbauordnung ist ein Gesetz, das die baurechtlichen Anforderungen in einem Bundesland regelt. Sie enthält Bestimmungen über den Brandschutz, die Standsicherheit, den Schallschutz und andere Aspekte des Bauens.
Verwandte Begriffe: Baurecht, Bauordnung, Bauvorschriften. - Brandschutz
- Brandschutz umfasst alle Maßnahmen, die dazu dienen, die Entstehung und Ausbreitung von Bränden zu verhindern und die Auswirkungen von Bränden zu minimieren. Er beinhaltet sowohl bauliche als auch organisatorische und anlagentechnische Maßnahmen.
Verwandte Begriffe: Brandverhütung, Brandbekämpfung, Feuerschutz. - Holzständerbauweise
- Die Holzständerbauweise ist eine Bauweise, bei der die tragende Struktur des Gebäudes aus Holzständern besteht. Die Ständer werden in regelmäßigen Abständen aufgestellt und mit Beplankungen versehen.
Verwandte Begriffe: Holzrahmenbau, Holzbau, Fertighaus. - Heizraum
- Ein Heizraum ist ein Raum, in dem eine Heizungsanlage aufgestellt ist. Für Heizräume gelten besondere Brandschutzanforderungen, um die Ausbreitung von Bränden zu verhindern.
Verwandte Begriffe: Heizung, Heizungsanlage, Feuerstätte. - Ölheizung
- Eine Ölheizung ist eine Heizungsanlage, die mit Heizöl betrieben wird. Ölheizungen sind in Deutschland weit verbreitet, werden aber zunehmend durch umweltfreundlichere Heizsysteme ersetzt.
Verwandte Begriffe: Heizung, Heizöl, Brennwerttechnik. - Wandaufbau
- Der Wandaufbau beschreibt die Schichtung der Materialien, aus denen eine Wand besteht. Der Wandaufbau beeinflusst die Eigenschaften der Wand, wie z.B. den Wärmeschutz, den Schallschutz und den Brandschutz.
Verwandte Begriffe: Mauerwerk, Dämmung, Putz.
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Feuerwiderstandsklasse muss die Wand zwischen Garage und Wohnhaus haben?
Die erforderliche Feuerwiderstandsklasse der Wand hängt von den jeweiligen Landesbauordnungen und den spezifischen Gegebenheiten des Bauvorhabens ab. In der Regel sind Feuerwiderstandsklassen von EI30 bis EI90 erforderlich. Dies bedeutet, dass die Wand im Brandfall mindestens 30 bis 90 Minuten dem Feuer standhalten muss, ohne dass es zu einem Durchbrand oder einer unzulässigen Erwärmung der Oberfläche kommt. - Müssen Brandschutztüren zwischen Garage und Wohnhaus eingebaut werden?
Ob Brandschutztüren erforderlich sind, hängt ebenfalls von den jeweiligen Landesbauordnungen und den spezifischen Gegebenheiten des Bauvorhabens ab. In der Regel sind Brandschutztüren erforderlich, wenn die Garage direkt mit dem Wohnhaus verbunden ist und die Wand zwischen Garage und Wohnhaus eine Feuerwiderstandsklasse aufweist. Die Brandschutztüren müssen selbstschließend sein und den entsprechenden Brandschutzanforderungen entsprechen. - Welche Anforderungen gelten für die Lüftung des Heizraums?
Der Heizraum muss ausreichend be- und entlüftet sein, um eine Ansammlung von brennbaren Gasen oder Dämpfen zu verhindern. Die Lüftungsöffnungen müssen so dimensioniert sein, dass ein ausreichender Luftaustausch gewährleistet ist. Die genauen Anforderungen an die Lüftung sind in den jeweiligen Landesbauordnungen und den technischen Regeln für Ölheizungsanlagen festgelegt. - Dürfen brennbare Materialien im Heizraum gelagert werden?
Im Heizraum dürfen keine brennbaren Materialien gelagert werden, da diese im Brandfall die Brandausbreitung beschleunigen können. Dies gilt insbesondere für leicht entzündliche Stoffe wie Benzin, Öl oder Lacke. - Was ist bei der Durchführung von Leitungen durch die Wand zwischen Garage und Wohnhaus zu beachten?
Bei der Durchführung von Leitungen durch die Wand zwischen Garage und Wohnhaus ist darauf zu achten, dass die Durchdringungen fachgerecht abgedichtet werden, um eine Brandausbreitung zu verhindern. Hierfür sind spezielle Brandschutzmanschetten oder -stopfen zu verwenden, die den Feuerwiderstand der Wand gewährleisten. - Welche Dämmstoffe sind für die Wand zwischen Garage und Wohnhaus geeignet?
Für die Wand zwischen Garage und Wohnhaus sind Dämmstoffe geeignet, die den Brandschutzanforderungen entsprechen. Dies sind in der Regel nicht brennbare oder schwerentflammbare Dämmstoffe wie Mineralwolle, Steinwolle oder Glaswolle. - Muss die Ölheizung regelmäßig gewartet werden?
Ja, die Ölheizung muss regelmäßig von einem Fachbetrieb gewartet werden, um einen sicheren und effizienten Betrieb zu gewährleisten. Bei der Wartung werden unter anderem die sicherheitsrelevanten Bauteile der Heizung überprüft und gegebenenfalls ausgetauscht. - Welche Brandschutzmaßnahmen sind bei einer Ölheizung mit Öltank erforderlich?
Bei einer Ölheizung mit Öltank sind zusätzliche Brandschutzmaßnahmen erforderlich, um das Risiko eines Brandes durch austretendes Öl zu minimieren. Dazu gehören unter anderem die Aufstellung des Öltanks in einem separaten Raum mit Auffangwanne, die Verwendung von doppelwandigen Öltanks und die Installation einer Ölstandsanzeige mit Leckageerkennung.
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