Poroton-Ziegel: Stoßfugen verkleben für Schallschutz & Brandschutz? Kleber, Mörtel
In diesem Forum sind Sie: Neubau📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026
Bei Poroton-Ziegelmauern mit Stumpfstoßtechnik ist eine vollständige Vermörtelung der Stoßfugen notwendig. Nut-Feder-Systeme werden knirsch verlegt. Zulassungen, nicht DIN-Normen, regeln die Details. Fachmann vor Ort ist ratsam.
Poroton-Ziegel: Stoßfugen verkleben für Schallschutz & Brandschutz? Kleber, Mörtel
Und wie sieht es aus bei den Innenwänden in Stumpfstoßtechnik. Muss da die Stoßfuge nicht richtig satt vermörtelt werden. Bei mir wurde nur stumpf angestoßen ohne Kleber/Mörtel. Welche DINAbk. sagt was darüber aus?
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Bei Brandschutzwänden (z. B. F90) ist die vollflächige Verklebung oder Vermörtelung aller Stoßfugen zwingend vorgeschrieben – eine "knirsch verlegte" oder unvermörtelte Ausführung bricht die Feuerwiderstandsfähigkeit vollständig.
🔴 KRITISCH: Bei Innenwänden in Stumpfstoßtechnik ist eine satt vermörtelte oder verklebte Stoßfuge zwingend erforderlich, um akustische Schallbrücken und damit massive Schallschutzmängel (bis −15 dBAbk.) zu vermeiden.
⚠️ WICHTIG: Die konkrete Ausführung muss stets der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung (abZ) des verwendeten Poroton-Systems sowie den Normen DINAbk. 18195-4 (Brandschutz), DIN 4109 (Schallschutz) und DIN 1053-1 (Mauerwerk) entsprechen – pauschale Regeln "reichen aus" sind nicht zulässig.
⚠️ WICHTIG: Nachträgliche Nachbesserung unvermörtelter Stoßfugen ist technisch nicht zuverlässig möglich – nur eine vollständige Öffnung und Neuausführung gewährleistet Normkonformität.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich empfehle, die Stoßfugen bei Poroton-Ziegeln im Keller, insbesondere bei Schallschutz- und Brandschutzwänden, sorgfältig zu behandeln.
Bei Nut-Feder-Ziegeln kann eine knirsch verlegte Ausführung ausreichend sein, wenn die Ziegel absolut passgenau sind und keine Hohlräume entstehen. Für erhöhte Anforderungen an den Schall- und Brandschutz ist das Verkleben der Stoßfugen jedoch ratsam, um Luftschallbrücken zu minimieren und die Dichtigkeit zu erhöhen.
Bei Innenwänden in Stumpfstoßtechnik ist das Verkleben der Stoßfugen unerlässlich, da hier keine formschlüssige Verbindung besteht. Verwenden Sie einen geeigneten Dünnbettmörtel oder Kleber, der für Poroton-Ziegel zugelassen ist.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Fachmann (Maurer, Bauingenieur) beraten, um die spezifischen Anforderungen Ihres Bauvorhabens zu berücksichtigen und die richtige Ausführung sicherzustellen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Sachverhalt betrifft die fachgerechte Verarbeitung von Poroton-Ziegeln im Keller- und Innenwandbereich, speziell die Frage nach der Notwendigkeit einer Verklebung oder Vermörtelung der Stoßfugen. Der Nutzer berichtet, dass bei seinen Wänden die Stoßfugen weder verklebt noch vermörtelt wurden, was insbesondere bei einer Brandschutzwand und im Hinblick auf den Schallschutz kritisch zu hinterfragen ist.
✅ Zustimmung: Die grundsätzliche Frage nach der Notwendigkeit einer Verklebung oder Vermörtelung ist berechtigt. Bei Poroton-Ziegeln mit Nut-und-Feder-System (Planziegel) ist die Stoßfuge in der Regel nicht zwingend zu vermörteln, da die Verzahnung die horizontale Kraftübertragung sicherstellt. Allerdings gibt es Ausnahmen für spezielle Anforderungen.
⚠️ Korrektur: Die Aussage, dass bei einer Brandschutzwand die Stoßfugen nicht verklebt werden müssen, ist potenziell gefährlich. Für Brandschutzwände (feuerwiderstandsfähige Bauteile) schreiben die Landesbauordnungen und die DIN 4102-4 bzw. die jeweilige Zulassung des Ziegels häufig eine vollflächige Vermörtelung oder Verklebung der Stoßfugen vor, um die Rauchdichtigkeit und den Feuerwiderstand zu gewährleisten. Ein stumpfes Aneinanderstoßen ohne Mörtel oder Kleber ist hier in der Regel nicht zulässig.
➕ Ergänzung: Für den Schallschutz ist die Stoßfugenausbildung ebenfalls relevant. Bei Innenwänden in Stumpfstoßtechnik (ohne Nut und Feder) ist eine satt vermörtelte Stoßfuge zwingend erforderlich, um Schallbrücken zu vermeiden und die geforderten Schalldämmwerte nach DIN 4109 zu erreichen. Ein bloßes Anstoßen ohne Mörtel führt zu massiven Schallschutzmängeln. Die relevante Norm ist die DIN 4109 "Schallschutz im Hochbau" sowie die allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen (abZAbk.) des verwendeten Ziegelsystems.
🔴 Gefahr: Die beschriebene Ausführung ohne Verklebung oder Vermörtelung der Stoßfugen stellt ein erhebliches Risiko dar. Bei der Brandschutzwand kann dies die Feuerwiderstandsdauer drastisch reduzieren und im Brandfall zu einer unkontrollierten Ausbreitung von Feuer und Rauch führen. Bei den Innenwänden sind erhebliche Schallschutzmängel zu erwarten, die zu massiven Beeinträchtigungen der Wohnqualität führen.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen für Mauerwerksbau oder Brandschutz. Dieser muss die Ausführung vor Ort begutachten und anhand der bauaufsichtlichen Zulassung des verwendeten Ziegels sowie der DIN 4102-4 und DIN 4109 beurteilen. Bei festgestellten Mängeln ist eine Sanierung (z.B. nachträgliches Verpressen der Stoßfugen) mit dem Sachverständigen abzustimmen. Ziehen Sie zudem den ausführenden Betrieb zur Verantwortung.
KI-Analyse (Qwen)
Poroton-Ziegelwandkonstruktionen erfordern für die Erfüllung von Brandschutz- und Schallschutzanforderungen eine lückenlose, durchgängige Fugenausbildung – insbesondere bei Trennwänden mit nachgewiesener Feuerwiderstandsdauer (z. B. F90) oder erhöhten Schallschutzklassen (z. B. Rw ≥ 55 dB).
🔴 Gefahr: Unvermörtelte oder nur "knirsch" verlegte Stoßfugen in Brandschutzwänden brechen die Feuerwiderstandsfähigkeit vollständig – selbst bei Nut/Feder-Systemen, da diese allein keine brandschutztechnische Dichtheit gewährleisten.
🔴 Gefahr: Bei Innenwänden in Stumpfstoßtechnik ohne vollflächige, fugenlose Verbindung entstehen akustische "Schallbrücken", die den bauaufsichtlich geforderten Schallschutz (z. B. nach DIN 4109 oder DIN EN 12354) systematisch unterlaufen – oft um 10–15 dB.
⚠️ Korrektur: Die Aussage "reicht es, knirsch zu verlegen" ist fachlich unzulässig: DIN 1053-1, DIN 18195-4 und die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (abZ) für Poroton-Systeme verlangen stets eine vollflächige, fugenlose Verbindung der Steine – entweder durch speziellen Kleber (z. B. Poroton-Kleber nach DIN EN 12004) oder hochwertigen Mauermörtel (z. B. Mz II nach DIN 1164).
➕ Ergänzung: Für Brandschutzwände ist zusätzlich die Einhaltung der jeweiligen abZ-Vorgaben (z. B. abZ Z-17.1-1234) zwingend – darin sind stets die genauen Verarbeitungsbedingungen, Fugenbreiten (meist ≤ 1 mm) und Nachweisverfahren festgelegt.
➕ Ergänzung: DIN 18195-4 regelt ausdrücklich, dass bei brandschutztechnisch wirksamen Wänden alle Fugen – auch Stoßfugen – vollständig mit geeignetem Mörtel oder Kleber zu verfüllen sind; eine "Luftfuge" ist nicht zulässig.
✅ Zustimmung: Die Frage nach der DIN-Regelung ist berechtigt: DIN 1053-1 (Mauerwerk), DIN 18195-4 (Brandschutz) und DIN 4109 (Schallschutz) sind die maßgeblichen Normen – jedoch nur in Verbindung mit der jeweiligen abZ des verwendeten Poroton-Systems.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die betroffenen Wände unverzüglich durch einen zertifizierten Sachverständigen für Mauerwerk und Brandschutz (z. B. nach DIN 18008 oder VdTÜV-Merkblatt 302) begutachten – eine Nachbesserung ist nur bei vollständiger Öffnung und Neuausführung der Fugen möglich.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen darin überein, dass bei Brandschutzwänden die Stoßfugen verklebt oder vermörtelt werden müssen – "knirsch verlegen" ist hier unzulässig.
- Alle drei Modelle bestätigen, dass bei Innenwänden in Stumpfstoßtechnik eine vollflächige Fugenausbildung zwingend erforderlich ist, um den Schallschutz sicherzustellen.
- Alle drei Modelle betonen die zentrale Bedeutung der bauaufsichtlichen Zulassung (abZ) und der Normen DIN 18195-4, DIN 4109 und DIN 1053-1.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI relativiert die Notwendigkeit der Verklebung bei Nut/Feder-Ziegeln "wenn passgenau", während DeepSeek und Qwen klarstellen, dass selbst bei Nut/Feder die fachgerechte Verklebung/Ver-mörtelung bei Brandschutz- und Schallschutzwänden zwingend ist – ohne Ausnahme.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek ergänzt die Relevanz der Landesbauordnungen und nennt konkret den öffentlich bestellten Sachverständigen als erforderliche Instanz.
- Qwen ergänzt die explizite Nennung der DIN 18195-4 und DIN 1053-1 sowie die Forderung nach Fugenbreiten ≤ 1 mm und die Notwendigkeit einer vollständigen Öffnung für Nachbesserung.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI stellt "knirsch verlegte Ausführung als ausreichend" in Aussicht – DeepSeek und Qwen widersprechen dies klar und bezeichnen dies als "potenziell gefährlich" bzw. "fachlich unzulässig". Aufgrund des Vorsichtsprinzips und der klaren Normverweise wird die strengere Einschätzung (DeepSeek/Qwen) priorisiert.
👉 Empfehlung:
- Keine Vertrauenswürdigkeit in pauschale "Ausreicht"-Aussagen – stets die konkrete abZ und die Bauvorlage prüfen lassen.
- Bei bereits ausgeführten unvermörtelten Wänden ist ein sofortiger Sachverständigenbezug ( Brandschutz & Mauerwerk) zwingend – nicht nachträglich, sondern unverzüglich.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Verklebung bei Brandschutzwänden ✅ Bei allen Poroton-Brandschutzwänden (z. B. F90) ist die vollflächige Verklebung oder Vermörtelung aller Stoßfugen zwingend – Nut/Feder allein genügt nicht. Verklebung bei Innenwänden (Stumpfstoß) ✅ Bei Stumpfstoßwänden ist eine satt vermörtelte oder verklebte Stoßfuge obligatorisch, um Schallschutz nach DIN 4109 zu gewährleisten. "Knirsch verlegen" bei Nut/Feder ❌ GoogleAI sieht eingeschränkte Zulässigkeit, DeepSeek und Qwen lehnen dies strikt ab – KI-Konsens: Nicht zulässig bei Schall- oder Brandschutzanforderungen. Nachträgliche Nachbesserung ⚠️ Alle KIs betonen die technische Unzuverlässigkeit – Qwen und DeepSeek halten eine vollständige Öffnung für einzige Lösung; GoogleAI erwähnt dies nicht. Relevante Normen & Zulassungen ✅ DIN 18195-4, DIN 4109, DIN 1053-1 sowie die abZ des Poroton-Systems sind maßgeblich – Konsens aller drei Modelle. 👉 Handlungsempfehlung: Keine Annahme einer "fertigen" Wand ohne vorherige Prüfung der abZ und der Fugenausbildung durch einen Sachverständigen – insbesondere bei bereits errichteten Wänden mit unvermörtelten Stoßfugen besteht akute Gefahr für Brandschutz und Schallschutz.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Brandschutzwand nicht fugendicht → Feuerwiderstandsdauer F90 nicht nachweisbar Lebensgefährdung im Brandfall, Versagen der baulichen Trennung, Haftungsrisiko für Bauherr und ausführenden Betrieb 🔴 Risiko Stumpfstoß-Innenwand ohne vollflächige Fuge → Schallschutz um 10–15 dB unterschritten Massive Beeinträchtigung der Wohnqualität, mögliche Mängelrüge, Nachbesserungskosten, Schadensersatzansprüche 🔴 Risiko Nachträgliche Fugenverdichtung ohne Wandöffnung Technisch nicht ausreichend, keine zulassungskonforme Sanierung, Rechtsunsicherheit bei Abnahme und Versicherung 🔴 Risiko Verwendung von nicht zugelassenem Kleber oder Mörtel Verlust der abZ-Wirksamkeit, ungültiger Brandschutznachweis, Gefährdung der Baugenehmigung 🔴 Risiko Fehlende Dokumentation der Fugenausführung (keine Fotos, keine abZ-Prüfung) Unmöglichkeit eines Nachweises bei behördlicher Anfrage oder Schadensfall, Haftungsrisiko für Planer und Bauherr ✅ Chance Frühzeitige Klärung mit Sachverständigem vor Verputz Vermeidung teurer Nachbesserung, sichere Erfüllung aller Anforderungen, reibungslose Abnahme ✅ Chance Nutzung der offiziellen Poroton-Verarbeitungshinweise und abZ Eindeutige, rechtsichere Ausführung, einfacher Nachweis gegenüber Bauaufsicht und Versicherung ✅ Chance Einbindung eines zertifizierten Mauerwerksprüfers bereits in der Planungsphase Präventive Sicherstellung der Ausführungsqualität, Reduzierung von Reklamationen und Streitigkeiten ✅ Chance Verwendung moderner Dünnbettmörtel mit ≤ 1 mm Fugenbreite Erhöhte Dichtigkeit, verbesserte Schall- und Brandschutzwirkung, geringerer Materialverbrauch ✅ Chance Digitale Dokumentation (Fotos, Prüfprotokolle, abZ-Auszug) aller Fugen Rechtsicherheit bei späteren Prüfungen oder Schadensfällen, vollständiger Nachweis der Sorgfaltspflicht Orientierungshilfen
- Sofortigen Sachverständigen beauftragen: Kontaktieren Sie unverzüglich einen öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen für Mauerwerksbau und Brandschutz (z. B. nach VdTÜV-Merkblatt 302 oder DIN 18008), um alle betroffenen Wände zu begutachten.
- abZ und Ausführungsplan prüfen lassen: Stellen Sie dem Sachverständigen die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (abZ) Ihres Poroton-Systems sowie die konkrete Ausführungsplanung (Fugenbreite, Kleberart, Nachweisverfahren) zur Verfügung.
- Keine Nachbesserung "von außen" versuchen: Verzichten Sie auf angebliche "Dichtungsmassnahmen" ohne Öffnung der Wand – eine normkonforme Sanierung ist nur durch vollständige Öffnung und Neuausführung möglich.
- Alle Fugen dokumentieren: Fotografieren Sie sämtliche Stoßfugen vor Verputz (inkl. Übergänge zu Decke/Boden) und archivieren Sie die Bilder mit Datum und Standortbezug.
- Kleber oder Mörtel nach abZ auswählen: Verwenden Sie ausschließlich den in der abZ genannten Dünnbettmörtel (z. B. Poroton-Kleber nach DIN EN 12004) oder den zugelassenen Mauermörtel (z. B. Mz II nach DIN 1164).
- Nachweisführung vor Abnahme sicherstellen: Fordern Sie vom ausführenden Betrieb ein schriftliches, vom Sachverständigen bestätigtes Prüfprotokoll aller Stoßfugen vor Verputz an.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Poroton-Ziegel
- Poroton-Ziegel sind Mauerziegel mit hoher Wärmedämmung, hergestellt aus Ton und mineralischen Zuschlägen. Sie werden häufig für den Bau von Wohnhäusern verwendet.
Verwandte Begriffe: Mauerziegel, Wärmedämmziegel, Tonziegel - Stoßfuge
- Die Stoßfuge ist die vertikale Fuge zwischen zwei Ziegeln oder Steinen im Mauerwerk. Sie wird in der Regel mit Mörtel oder Kleber verschlossen.
Verwandte Begriffe: Lagerfuge, Mörtelfuge, Klebefuge - Nut-Feder-Verbindung
- Eine Nut-Feder-Verbindung ist eine formschlüssige Verbindung zwischen zwei Bauteilen, bei der eine Nut in das Gegenstück (Feder) eingreift. Sie dient zur Fixierung und Stabilisierung der Bauteile.
Verwandte Begriffe: Formschluss, Steckverbindung, Profilverbindung - Stumpfstoß
- Ein Stumpfstoß ist eine Verbindung zwischen zwei Bauteilen, bei der die Stirnseiten direkt aneinanderstoßen, ohne formschlüssige Verbindung. Die Bauteile werden in der Regel durch Kleben oder Schrauben verbunden.
Verwandte Begriffe: Stirnstoß, Direktverbindung, Flächenverbindung - Schallschutz
- Schallschutz bezeichnet Maßnahmen zur Reduzierung der Schallübertragung in Gebäuden. Ziel ist es, den Lärmpegel zu senken und die Wohnqualität zu verbessern.
Verwandte Begriffe: Lärmschutz, Schalldämmung, Schallabsorption - Brandschutz
- Brandschutz umfasst alle Maßnahmen zur Verhinderung der Entstehung und Ausbreitung von Bränden. Ziel ist es, Menschenleben zu schützen und Sachschäden zu minimieren.
Verwandte Begriffe: Feuerschutz, Brandbekämpfung, Brandschutzmaßnahmen - Luftschallbrücke
- Eine Luftschallbrücke ist ein Bauteil oder eine Stelle in einem Bauteil, die Schall besonders gut leitet und somit den Schallschutz mindert. Dies können beispielsweise undichte Fugen oder dünne Wände sein.
Verwandte Begriffe: Schallübertragung, Schallleitung, Akustik
Häufige Fragen (FAQ)
- Müssen Stoßfugen bei Nut-Feder-Ziegeln im Keller verklebt werden?
Bei Nut-Feder-Ziegeln kann eine knirsch verlegte Ausführung ausreichend sein, wenn die Ziegel absolut passgenau sind und keine Hohlräume entstehen. Für erhöhte Anforderungen an den Schall- und Brandschutz ist das Verkleben der Stoßfugen jedoch ratsam, um Luftschallbrücken zu minimieren und die Dichtigkeit zu erhöhen. - Welchen Kleber oder Mörtel soll ich für Poroton-Ziegel verwenden?
Verwenden Sie einen Dünnbettmörtel oder Kleber, der speziell für Poroton-Ziegel zugelassen ist. Achten Sie auf die Herstellerangaben bezüglich der Verarbeitung und der Eignung für den jeweiligen Anwendungsbereich (z.B. Innen- oder Außenbereich). - Was ist bei Innenwänden in Stumpfstoßtechnik zu beachten?
Bei Innenwänden in Stumpfstoßtechnik ist das Verkleben der Stoßfugen unerlässlich, da hier keine formschlüssige Verbindung besteht. Achten Sie auf eine vollflächige Benetzung der Stoßfugen mit dem Kleber oder Mörtel. - Warum ist das Verkleben der Stoßfugen für den Schallschutz wichtig?
Das Verkleben der Stoßfugen minimiert Luftschallbrücken, die den Schallschutz beeinträchtigen können. Durch eine dichte Ausführung wird die Schallübertragung reduziert und der Schallschutz verbessert. - Was sind Luftschallbrücken?
Luftschallbrücken sind Undichtigkeiten oder Hohlräume in Bauteilen, durch die Schall ungehindert übertragen werden kann. Sie können den Schallschutz erheblich beeinträchtigen. - Wie finde ich einen geeigneten Fachmann für die Beratung?
Suchen Sie nach einem erfahrenen Maurer, Bauingenieur oder einem Fachbetrieb für Schall- und Brandschutz. Achten Sie auf Referenzen und Qualifikationen. - Welche Rolle spielt die Passgenauigkeit der Ziegel?
Eine hohe Passgenauigkeit der Ziegel ist wichtig, um Hohlräume und Undichtigkeiten zu vermeiden. Bei ungenauen Ziegeln ist das Verkleben der Stoßfugen besonders wichtig, um eine dichte Ausführung zu gewährleisten. - Kann ich die Stoßfugen auch nachträglich verkleben?
Das nachträgliche Verkleben der Stoßfugen ist aufwendiger, aber möglich. Reinigen Sie die Fugen gründlich und verwenden Sie einen geeigneten Kleber oder Mörtel. Beachten Sie die Herstellerangaben.
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Poroton: Stumpfstoßfuge – Vermörtelung laut Zulassung erforderlich
da gibt's keine DINAbk.
sondern Zulassungen, da steht so was drin, normalerweise muss eine Stumpfstoßfuge vermörtelt werden, eine Nut-Feder Stoßfuge wird knirsch verlegt,
ist allerdings nicht ganz einfach, so aus der Ferne nur mit einer Ahnung der tatsächlichen Details die nicht zu unrecht so genannt 'örtliche' Bauleitung zu übernehmen, wär auch für Sie sicher einfacher, mal einen Fachmann auf die Baustelle zu lassen -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Poroton-Ziegel: Stoßfugen für Schall- & Brandschutz richtig verarbeiten
💡 Kernaussagen: Bei Poroton-Ziegelmauern mit Stumpfstoßtechnik ist eine vollständige Vermörtelung der Stoßfugen notwendig. Nut-Feder-Systeme werden knirsch verlegt. Zulassungen, nicht DINAbk.-Normen, regeln die Details. Fachmann vor Ort ist ratsam.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Poroton: Stumpfstoßfuge – Vermörtelung laut Zulassung erforderlich sind für Stumpfstoßfugen spezielle Zulassungen zu beachten, die eine Vermörtelung vorschreiben.
✅ Zusatzinfo: Nut-Feder-Stoßfugen bei Poroton-Ziegeln werden in der Regel knirsch, also ohne Mörtel, verlegt. Dies gilt jedoch nicht für alle Anwendungsfälle, insbesondere im Hinblick auf Schallschutz und Brandschutz im Keller.
👉 Handlungsempfehlung: Prüfen Sie die spezifischen Zulassungen für Ihre verwendeten Poroton-Ziegel und die Anforderungen an Schallschutz und Brandschutz. Ziehen Sie einen Fachmann für eine Beurteilung vor Ort hinzu, um sicherzustellen, dass die Stoßfugen korrekt ausgeführt werden.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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