Jetzt ist uns beim Aushub des Nachbargrundstücks allerdings aufgefallen, dass wir einen sehr bindigen Boden haben bei dem schon ca. ab 1 m unter der Geländeoberfläche Hangsickerwasser auftritt. Die UKAbk. Kellersohle liegt aber ca. 2,50 m unter OK Gelände.
Aus diesem Grunde haben wir unsere Baufirma gebeten uns einen Vorschlag für zusätzliche Abdichtungsmaßnahmen unseres Kellers zu machen.
Dazu bekamen wir folgende 2 Vorschläge:
1.) Schwarze Wanne gegen nichtdrückendes Wasser gem DINAbk. 18195 mit einem kunststoffmodifiziertem Bitumenanstrich, zusätzlicher Sauberkeitschicht unter der Bodenplatte und mit 3 St. Rohrdurchführungen mit Futterrohr und Rohrdurchführung für 11.050 DM.
2.) Ausführung des Kellers in Stahlbeton B35 als weiße Wanne inkl. Fugen und Anschlussausbildung
Geschätzte Kosten ca. 35-40 TDM.
Da wir uns Variante 2 nicht leisten können hier ein paar Fragen zu Variante 1:
- Ist eine Schwarze Wanne auf beschriebenem Porenbetonmauerwerk sinnvoll? Ich hatte im Forum schon ein paarmal gelesen, dass ein 30 cm Porenbetonmauerwerk für einen Keller bei bindigem Boden zu dünn sei. Reicht die Statik für die geforderten Wasserdichtheit des Mauerwerks (Freiheit von Rissbildung) aus oder muss ich evtl. noch mit Mehrkosten für die Erreichung der statischen Anforderungen rechnen?
- Ist der genannte Mehrpreis gegenüber einer normalen Abdichtung für eine Kelerfläche von knapp 60 m² gerechtfertigt?
Vielen Dank im Voraus für alle Antworten!
